ABER, irgendwas ist ja immer! (Botswana Sept '18)

Reisebericht 353 Antworten · 80,8k Aufrufe · gestartet 12. Jan. 2019 von Blende18.2
4’388 Beiträge · seit 201527. Feb. 2019 ·
Aber wenn es schon Likes unter den Treiber-Kommentaren gibt, muss man ja was voran machen… 😈
.....alles bezahlte Claqueure.....
..im übrigen kommen mir die Irrfahrten im Moremi irgendwie bekannt vor....
Grüße von
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1’415 Beiträge · seit 201427. Feb. 2019 ·
CuF schrieb:
..im übrigen kommen mir die Irrfahrten im Moremi irgendwie bekannt vor....
🤪 ...mir auch 😗
Wir sind dann in unserer Verzweiflung einfach hinter einem Lodge-Safari-Fahrzeug hinterher gefahren - und hatten Glück 🙄
verrät die Margitta
welche mit grossem Interesse der baldigen Weiterfahrt entgegen hofft 😣
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
3’883 Beiträge · seit 201127. Feb. 2019 ·
Zu den Stellplätzen von Xakanaxa:
Wir waren - allerdings schon im Jahr 2013 - auf dem letzten mit der Nr. 10. Schöner Blick über die Lagune.
Vorteile: Die Toilette für die Boatcruises war gleich nebenan. Auf dem Platz ein Wasserhahn mit Schlauch, der die Dusche ersetzte 😄 .
Nachteil: Ein aggressiver Elefant, der frühmorgens meine "bessere" Hälfte attackierte, als er zur Toilette wollte.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
2’524 Beiträge · seit 200927. Feb. 2019 ·
Hallo Robin,

nun habe ich auch bei dir wieder aufgeschlossen. Soviel ist ja noch gar nicht passiert. Oder besser: soweit ist der Bericht ja gar nicht voran gekommen. 😛

Dies soll kein verstecktes Zaunpföschtle sein, denn ich weiss, wieviel Arbeit in so einem Bericht drinsteckt. Deshalb: besten Dank fürs Berichten.

Und das hier: "Es ist schon kurz nach 9 Uhr. Wir haben nur an den Rand vom Pool schon etwas mehr als 1,5 Stunden gebraucht. 😮 Aber eigentlich auch egal, auf der Flucht sind wir nicht und wir haben auch noch massig Zeit, wollen wir doch erst gegen Mittag in 3rd Bridge sein." kommt mir seeehr bekannt vor. 😐 😵 Mittags an der Campsite, haha. 😄

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201727. Feb. 2019 ·
@ Die ganzen Mitfahrer, die sich nicht nur bei uns an Bord verfahren.
Da sind wir ja beruhigt, dass nicht nur wir das Gebiet zwischen Xakanaxa und 3rd Bridge einfach nicht verstanden haben. Auch der auf unserer Karte eingezeichnete Weg ist eine Mischung aus Erinnerung und unseren Aufzeichnungen und damit nur die beste Schätzung wo wir gewesen sein müssten. Die Zwischenpunkte sind fast schon die einzigen Fixpunkte der konstruierten Route. 😉
fotomatte schrieb:
#1 Soviel ist ja noch gar nicht passiert. Oder besser: soweit ist der Bericht ja gar nicht voran gekommen. 😛
Dies soll kein verstecktes Zaunpföschtle sein, denn ich weiss, wieviel Arbeit in so einem Bericht drinsteckt. Deshalb: besten Dank fürs Berichten.

#2 ...wir haben auch noch massig Zeit, wollen wir doch erst gegen Mittag in 3rd Bridge sein." kommt mir seeehr bekannt vor. 😐 😵 Mittags an der Campsite, haha. 😄
#1 Willkommen an Bord und danke für's ganze Scheunentor! 😄

#2 Dieser suspekte, schon oft gelesene Satz in irgendwelchen Reiseberichten: "Mittags machen wir Pause auf der Campsite, XY kocht eine Kleinigkeit oder schnibbelt einen Salat. Derweil liest Z ein Buch und kümmert sich um die Wäsche..." ist uns auch ein völliges Rätsel. Wie soll das denn gehen? 🙄


So... weiter geht's.


Gruß,
Robin
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Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201727. Feb. 2019 ·
Die Irrfahrten des Odysseus – Moremi Edition |PART 2



Na also, Jesses Pool ist erreicht. Wir haben damit die Nummer 1 auf unserer Karte erreicht und hier brodelt das Leben förmlich. Es gibt fast überall etwas zu entdecken, aber am auffälligsten sind die Flusspferde, die sich am Rande des Gewässers tummeln. Sehr schön! – wir haben zwar 2017 Flusspferde gesehen, aber am Wasserloch Erindi kann man das nicht wirklich zählen. Hier können wir sie im natürlichen Habitat beobachten, auch wenn man nicht so viel von ihnen sieht. 😉

Flusspferd




Eeek – eek – eek ertönt es aus dem Baum neben uns… schimpft der etwa uns aus?




Aha… ich denke der hier war gemeint. Zumindest wirft er ein aufmerksames Auge auf die Baumhörnchen, aber wohl eher weil er genervt ist.


Wir reißen uns los und fahren direkt am Pool entlang. Am südlichen Ufer geht das und so hat man immer den Blick über das Wasser auf der einen und den Blick in den Wald, auf der anderen Seite. Es ist einfach wunderschön hier, wieder mal finden sich Impalas, immer mal wieder öffnet sich der Blick über ungewohnt viel Wasser, wie wir es so auch noch nicht in Afrika gesehen haben. Richtig schön.

Am und im Wasser tummeln sich diverse Vögel und Getier. Die Sichtungsdichte ist wirklich enorm. Ganz sicher haben wir nicht mal die Hälfte wirklich wahrgenommen oder abgelichtet.

Impala


EY… Foto 5 Pula!


Teilweise ist das Wasser mit dichtem Pflanzenwerk bedeckt.


African Jacana | Blaustirn-Blatthühnchen


Spur-winged Goose | Sporngans


Squacco heron | Rallenreiher


Blacksmith Lapwing | Waffenkiebitz


Und noch eine Erstsichtung. Am anderen Ufer sehen wire in paar noch unbekannte Antilopen… also mal keine Impalas. 😁

Red Lechwe | Letschwe Antilope





Ein Stück vorbei am Lookout-Point auf der anderen Seite des Pools öffnet sich dann wieder das Wasser und hier ist es einfach nur noch ein genialer Blick über den Pool. Eines unserer Lieblingsbilder von diesem Spot. Zusammen mit dem Adler, der auf dem letzten Ast auf dem Baum thront einfach nur perfekt. 🤩

Natürlich auch mal wieder die Chance, das Equipment zu testen. Also mal den direkten Vergleich zwischen Landschafts-Linse und einfach nur Brennweite.



African Fish-Eagle | Schreiseeadler


Weiter geht es noch ein Stückchen am Pool vorbei mit weiteren Erstsichtungen. Ein Nimmersatt machte seinem Namen wirklich alle Ehre, bei diesem Bild werden dann auch die Nachteile der langen Brennweite klar… wir haben erst zu Hause beim Sichten der Bilder bemerkt, dass er diesen fetten Fisch im Schnabel hatte. Das haben wir einfach vorher gar nicht gesehen. 🤪

Yellow-billed Stork | Nimmersatt


Egyptian Goose | Nilgans


Es scheint zu schmecken!


Ab hier verlassen wir den „Jesse Pool“ und es wird wieder etwas waldiger. Der Weg schlängelt sich durch die Büsche und ein Baumhörnchen treibt uns zur Eile. Wieso? – es ist doch noch kurz vor 10 Uhr. Wir haben nicht mal eine Stunde an den Pools verbracht!

Und noch eine Lieblingssichtung haben wir, bevor es auf Richtung Nummer 2 auf der Übersichtskarte geht. Ein paar Wasserböcke stehen zwischen den Büschen. Es lohnt sich kaum eine andere Antilopenart so sehr dazu, von hinten fotografiert zu werden. Die Erklärung kennen wir schon seit dem wir einen am letzten Abend in Namibia 2017 gegessen haben… die berüchtigte „Klobrillen-Antilope“. 😄 😄 😮

Waterbuck | Wasserbock


Aus der Serie: Afrika von Hintern


Klobrille


Auf unserer Karte stehen wir nun am Punkt #2. Da wir ja noch massig Zeit haben, wollen wir einen kleinen Schwenk über Dead-Tree Island fahren. Geplant war aber eigentlich nur der untere Teil, den Rest haben wir unseren fantastischen Ortskenntnissen zu verdanken.

Zuerst aber müssen wir über das eingezeichnete Wasser. Es gibt hier 2 Spuren durch’s Wasser. Links sieht zwar wesentlich flacher aus, aber rechts sind deutlich frischere Spuren zu sehen. Da sind heute schon welche durchgefahren, damit trauen wir uns das auch selber zu. Und wir kennen ja die 35cm Nummer mittlerweile.

Huch… eine ziemliche Überraschung als der Wagen hier doch mittig der Durchfahrt dann doch deutlich absinkt. 😮 Alles kein Problem, aber da es hier so flach ausschaute dann doch etwas unerwartet.


>>> Es wartet also „Dead Tree Island“ auf uns. Damit geht es dann alsbald weiter. Für den Moment gehen mir die Fotos aus… ich mache dann mal Lightroom an, bevor hier weiter Zaunpföschle und Scheunentore durch die Gegend fliegen. 😛 😉


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2019
4’388 Beiträge · seit 201528. Feb. 2019 ·
Guten Abend, Odysseus,
wo ist Dir denn Penelope abhanden gekommen? Und sind die Flusspferde vielleicht so eine Art Sirenen? 😉
Nein, Mythologie beiseite: Ich cruise förmlich mit....Dead Tree Island war bei unserer letzten Tour überflutet, aber am Rand hatten wir schöne Büffelsichtungen und enorm viel Federvieh....
Vielen Dank für's Weiterschreiben!
Friederike
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Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201703. März 2019 ·
Die Irrfahrten des Odysseus – Moremi Edition | PART 3



Dead Tree Island
Die ersten 2 ½ Stunden des Tages sind vorbei als wir durch die unerwartet tiefe Wasserdurchfahrt nach Dead Tree Island übersetzen. Jesses Pool war sehr ergiebig… in der kurzen Zeit haben wir immerhin 21 verschiedene Tiere gesehen. 😎

Allerdings noch keine Elefanten! – das ist einerseits frech, andererseits ist es auch noch keine Elefantenzeit. Die fängt immer erst so ca. ab 11 Uhr an.

Aber immer der Reihe nach, wir brauchen ja noch Tages-Erstsichtungen und der Start auf die Insel fängt im dichterem Busch- und Waldland an, das liegt aber einfach daran, dass wir eigentlich noch gar nicht in dem Gebiet sind, sondern in dem Bereich davor rumgurken. 😗

Macht aber nichts, denn hier sehen wir den Wald vor lauter Zebras nicht und beobachten eine Charakteristische Eigenheit der Zebras, die wir so noch nicht gesehen hatten. Zebras legen immer den Kopf auf den Rücken des jeweils Anderen um zu dösen. Das funktioniert natürlich nur, wenn alle Beteiligten mitspielen und nicht so ein kleiner Schabernack dabei ist der Hunger hat… zumindest Mutter Zebra hat dann ein eher hartes Leben...

Beim Dösen.


Ein Schaf…


… im Zebrafell! – AUA 😣


10.42h, das wurde aber auch Zeit!



Reines Sichtungsbild… es ist ein Vogel & haben wir evtl. nur das eine Mal drauf… aber keinen Plan was das sein soll?!


Deswegen kommen wir lieber endlich auf Dead-Tree Island an, am ersten Wasserloch. Die Brücke haben wir auf unserer Irrfahrt nämlich geschickt umfahren und schaffen das auch auf dem Weg zurück wieder, also hier gibt es keine Infos dazu ob es so eine Brücke wirklich gibt.

Hier am Wasserloch begegnet uns auch gleich der nächste Elefant, der eine Abkühlung vor der kommenden Mittagshitze sucht, Warzenschweine tippeln herum und ein Streifenliest lässt sich ablichten. Hätte ich vor Ort erkannt, dass es sich um eine Kingfisher-Art und Erstsichtung handelt, dann hätte ich wohl versucht ein besseres Bild zu bekommen, aber wie man sieht, so war der einfach auch sehr weit weg. 🙁

Es geht weiter durch noch recht buschiges Land, vorbei an Zebras und einer Eli-Dame mit niedlichem Nachwuchs, wieder einmal nach dem Motto… Circle of Life. Diesmal in der „Nahrungs-Doppel-Verwertungs-Edition“. Die Landschaft öffnet sich immer mehr und auch wenn die Sichtungen etwas abnehmen zum famosen Start des Tages gefällt es uns hier landschaftlich richtig gut.






Striped Kingfisher | Streifenliest




Simultanes Fressen, sehr effizient und zuckersüß!





Dann öffnet sich das Gelände erneut und jetzt wissen wir auch wo das Gebiet hier seinen Namen her hat. Es hat überall tote Bäume, jetzt noch ne Wüste dazu und man wäre fast im Sossusvlei. 😉

Wir fahren noch eine Runde, und nehmen dann langsam wieder den Weg in Richtung 3rd Bridge auf. Es geht vorbei an einer weiteren kleinen Herde Elefanten, mehr Zebras, über „Dougs Island“ und einen kleinen Blick auf die „Jackalberry Pools“ mit Letschwes und Adlern. Zielpunkt ist die Nummer 4 auf der Karte. Kleine Wasserdurchfahrt und dann sind wir auch fast schon am Camp. 🙂

Namensgebende Dead-Trees



Southern Carmine Bee-eater | Karminspint


Lilac-breasted Roller | Gabelracke





Ein Greif, aber auch hier bin ich überfragt… vielleicht was juveniles?







Oxpecker | Madenhacker… kurz nach der Arbeit




Es juckt wohl! – Insgesamt sehen wir 10 Elis rund um Dead-Tree Island



Vermutlich ein kurzer Blick auf die Jackalberry Pools


Red Lechwe | Letschwe


African Fish-Eagle – Schreiseeadler


Red Lechwe | Letschwe


Und dann kommen wir also bei der #4 auf unserer Karte an… unser Endgegner. Es gibt hier gar keine Wasserdurchfahrt. Das haben wir auf der Karte falsch interpretiert. 🤪

Vor uns tut sich einfach nur Wasser auf. Auch auf der Karte ist zwar eine Wasserdurchfahrt, aber kein durchgehender Weg eingezeichnet. Das soll wohl nicht Durchfahrt, sondern Dead End heißen. Der nördliche Teil der Motlaba Island ist mit größeren Wasserflächen durchzogen. Auch bei der etwas südlicher gelegenen Wasserdurchfahrt trauen wir uns nicht rüber… ein Silberreiher sitzt zwar am anderen Ufer, aber der kann ja auch fliegen!

Bestimmt könnte man das sogar machen, wir haben aber seit Stunden niemanden mehr gesehen, kurven alleine durch den Busch hier und bleiben unserem Motto treu: „Safety first“



Great Egret | Silberreiher


Wir nehmen uns also vor, einfach ein Stück zurück und dann runter zu fahren, bis sich ein Weg über’s Wasser findet. Es ist jetzt grob Mittags und eigentlich wollten wir ja schon im Camp sein, das das nichts wird, das haben wir jetzt auch schon verstanden. 😄

Wir fahren also los und verlieren relativ schnell die Orientierung. Und nach einigem herumfahren stehen wir plötzlich wieder an der Doppel-Wasserdurchfahrt nach „Dead-Tree Island“. 😵 🤨

Das war so nicht geplant. Wir konsultieren wieder die Karte, machen einen Plan und nehmen diesmal lieber die vermeintlich flachere, linke Durchfahrt und schwupps… die Karre sinkt noch deutlich weiter ab. Aha, deswegen sind an der rechten Durchfahrt mehr Fahrspuren zu sehen!

Wir nehmen wieder die Waldwege unter die Reifen und kurven wir durch das Buschland. Nach einiger Zeit stehen wir plötzlich vor’m Wasser, wieder genau am Punkt #4??? – hier wollten wir doch gar nicht schon wieder hin. 🙁

Die Verwirrung fängt an, zusätzlich leicht genervt zu werden. Also auf einen nächsten Versuch. Wieder fahren wir los, wieder der Plan am Wasser entlang zu fahren und wieder kommen wir vom Weg ab, kaum, dass der Weg mal vom Wasser wegführt. Man entscheidet sich für eine Richtung und dann schlägt die PAD wilde Bögen und am nächsten Abzweig weiß man schon wieder nicht wohin man fahren soll.

Wir machen jetzt einfach das Navi an! So bringt das hier ja nichts. Also 3rd Bridge eintippern und dann folgen wir der vorgeschlagenen Route. Na bitte. Ankunftszeit in knappen 35min. Das geht doch, wir sind gar nicht so weit weg wie gedacht. 🤩

Jetzt geht es auch endlich voran. Das Navi hat - Tracks4Africa - vorinstalliert, wenn auch eine etwas ältere Version, aber das stört nicht. Die Hauptwege sind bekannt und stimmen immer noch. Zielgenau kommt eine Abfahrt immer da, wo sie sein soll. Uns wurde zum Navi im Moremi schon vor der Reise hier im Forum geraten und das können wir nur bestätigen, mit Navi ist es dann doch viel besser und schwupps sind es auch nur noch ca. 4km bis zum Camp, wir biegen um eine Ecke…

… und stehen wieder vor unserem Endgegner. Der locker 150m weiten Wasserfläche. Schon wieder an Punkt #4. Auch das Navi will den Weg nehmen!!!..........................


AAAAARRRRGGGHHHHHHHHHHHHHHHHHHH………………………





Makgadikgadi: 35 | Boteti: 16 | Rundflug Maun: 67 | Dead Tree Island: 10


Gruß,
Robin
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573 Beiträge · seit 201403. März 2019 ·
Meine Güte Robin,
Jetzt habe ich Eure MoremiParts mal nachlesen müssen.
Du machst aber wirklich spannend 😈 😈 super spannend!!!
Und damit liege ich doch mal wieder richtig, der Moremi wäre für uns zum Selbstfahren nix. Wir verfahren uns immer so gerne oder verlaufen uns in unbekannten Gebieten 😐

Umso toller, finde ich es hier virtuell dabei zu sein. Ich hätte einen Föhn gekriegt 🤩
Freue mich auf die Fortsetzung.
Liebe Grüße
Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
2’168 Beiträge · seit 200904. März 2019 ·
Hallo Robin,

Wow, welche Irrfahrten! 🤩 Diese Wasserdurchfahrten machen mich ganz nervoes!
Vielen Dank fuer den unterhaltsamen Reisebericht!

Das UFO von hinten ist ein weiblicher Arnott's Chat, und der Greif ein Yellow-billed Kite.

Freue mich auf die Fortsetzung!
Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
4’984 Beiträge · seit 201604. März 2019 ·
Hi Mara und Robin,

ich musste herzlich über euren Bääääääh-Vogel lachen 😄
Geht uns auch so, der Einzige, den wir am Ruf erkennen,
aber nur deshalb, weil unsere Freundin Sabine, exakt den gleichen Laut von sich gibt,
wenn sie etwas abstoßend findet.

Toller Bericht, danke!
Gruß Gina
P.S. Heuer haben wir den Rotbauchwürger dazugelernt, weil er wie ein Ton aus einem Computerspiel klingt. 😎
Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201704. März 2019 ·
Martina56 schrieb:
Du machst aber wirklich spannend 😈 😈 super spannend!!!
Und damit liege ich doch mal wieder richtig, der Moremi wäre für uns zum Selbstfahren nix. Wir verfahren uns immer so gerne oder verlaufen uns in unbekannten Gebieten 😐
Liebe Martina,
wir sind hier in Botswana Anfänger und machen die Anfängerfehler. Aber der Eindruck soll nicht täuschen, ich würde es jedem empfehlen, man braucht sich davor nicht zu scheuen. Nur haben wir die Tricks und Kniffe halt erst nach und nach rausbekommen. 😉
maddy schrieb:
Das UFO von hinten ist ein weiblicher Arnott's Chat, und der Greif ein Yellow-billed Kite.
Danke Maddy! Das trage ich gleich mal nach. 😎
GinaChris schrieb:
P.S. Heuer haben wir den Rotbauchwürger dazugelernt, weil er wie ein Ton aus einem Computerspiel klingt. 😎
Mhh, da bist du uns zu 100% vorraus Gina. Einen zweiten Vogel den wir am Sound erkennen, haben wir noch nicht geschafft. 😄


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So und jetzt mal weiter im Text... kurzen Moment noch.
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Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201704. März 2019 ·
Die Irrfahrten des Odysseus – Moremi Edition | PART 4



So… jetzt kommen wir aber auch endlich mal an in 3rd Bridge! 😄

Wir stehen also mal wieder bei der #4. Jetzt reicht es auch wirklich und wir fangen die Nummer noch mal ganz geplant von vorne an. Wir orientieren uns also wirklich nur noch von einem Abzweig bis zur nächsten Kreuzung usw.

Gleichzeitig wird das Navi ab jetzt nur noch mit den auf der Karte eingezeichneten Koordinaten gefüttert, und zwar immer nur die, die auf unserer Route als direkt nächstes liegen und siehe da. Es klappt. Wir kommen endlich zum unteren Kreuzweg, der auf die untere „Motlaba Island“ rüberführt. Hier ist zwar eine Wasserdurchfahrt eingezeichnet, aber es gibt eine trockene Überfahrt. Links und rechts ist noch Wasser und wir fahren ein Stück den Weg nach rechts raus, weil es da schön aussieht, aber stehen recht bald wieder vor Wasser. Das wäre der Weg zu unserem ursprünglichen Weg, aber auch von dieser Seite zeigt sich schon, dass der Norden der Insel offensichtlich noch ziemlich geflutet ist.

Macht aber alles nix mehr. Wir haben ja jetzt einen Weg gefunden und es ist schließlich Mittag = „Unsere Eli-Zeit!“

Und wir werden nicht enttäuscht. Teilweise auf der anderen Seite, teils mitten durch’s Wasser/Schilf zieht eine Herde an uns vorbei. Es ist einfach traumhaft, wie die ganze Familie vorbei zieht. Einer nach dem Anderen, immer mal wieder nach dem Schilfgras mit dem Rüssel greifend und Elis in allen Gewichts- und Knuddelklassen.Da heißt es jetzt für euch, Augen zu und durch, aber vor zu vielen Eli-Bildern habe ich ja frühzeitig am Anfang des Berichts gewarnt. 😗
(es tut uns auch leid, aber wir können uns bei Elefanten-Bildern einfach nicht entscheiden. Das ist Schon die Auswahl der Auswahl der Auswahl)

Bisschen zu klein für’s Schilf?



Es geht noch kleiner!





Was steht ihr da eigentlich rum?


Saddle-billed Stork | Sattelstorch


Dem Kleinchen mit seiner Mama hätten wire wig zuschauen können. Zu süß, wie er immer wieder versucht hat sich mal einen Grashalm zwischen die Kauleisten zu schieben, was aber im Lauf noch nicht so recht klappen wollte. 🙂




Tschüß und bis bald!



So ganz wollen wir uns noch nicht loseisen und beobachten die kleine Herde, wie sie von dannen zieht. Gesamt kommen wir hier auf weitere 11 Elefanten. Ich bin ja ein sehr großer Fan davon geworden, wenn Elefanten durch die Landschaft ziehen. Mir kommt es weniger drauf an, dass sie 2m neben dem Auto stehen… so in der Landschaft versteckt, das finde ich toll! 🤪






Wir drehen wieder um, fahren noch ein kleines Stück und finden wieder einen schönen, übersichtlichen Platz, an dem wir eine kleine Mittagspause einlegen und uns noch einmal neu zu orientieren. Einen halben Kilometer über die Insel, in eine PAD, nochmal nur 800m und dann kommen wir auch schon direkt vor der Brücke zum Camp raus. Perfekt, warum nur haben wir uns bis hierher so verfranst… aber auch wieder egal, dann haben wir jetzt doch noch die Zeit um das ein oder andere Foto zu schießen.

Bei der Arbeit…


… und das spektakuläre Objekt der Begierde! - Red-billed Hornbill | Rotschnabeltoko 😛


African Fish Eagle | Schreiseeadler (Weibchen) - (Im Flug!)


Etwas Landschaft muss auch dabei sein… na gut, wir können nicht anders. Das ist gemogelt.



Er lässt sich auch noch besser blicken. 😁


Wir fahren die letzten Meter bis zum Camp, aber Denkste, Pustekuchen!

Wir stehen wieder vor Wasser. Ein Schild weist uns darauf hin, dass der Weg hier nicht befahrbar ist. Ähheemmm… OK. Heißt jetzt was?

Ein Blick auf die Karte löst das Problem, wenn auch nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir müssen runter bis zur 4th Bridge und dann wieder hoch. Das ist alles in allem ja dann irgendwie doch noch einiges an Strecke. Das Navi zeigt uns derweil weiterhin stoisch an, dass es bis zum Camp nur noch 600m sind. 😣 🙁

Wir packen es an und in einem kleinen Wald müssen wir ganz schön in die Eisen steigen. Läuft uns doch ein kleiner Affe vor den Wagen und gleich einer hinterher. Irgendwie suspekt. Wir haben so viel über die Affen gelesen, die einem an jedem Camp auflauern und die Vorräte klauen wollen, aber wir haben nur den einen gestern gesehen und das wird auch so bleiben. Wahrscheinlich weil die Population hier lebt. Überall rennen Affen rum. Zum Glück sind wir beide keine Affen-Fans, die hier sind aber dennoch lustig genug für ein paar Fotos, aber lange halten wir uns nicht auf, denn allen Widrigkeiten zum Trotz, wir werden früh genug ankommen um nicht so einen Abend wie gestern zu haben. >> soviel sei schon verraten, haben wir auch nicht. 😕

Vervet Monkey | Südliche Grünmeerkatze


Fellpflege




Die Anstandsdame wacht über den wilden Haufen






Mann-o-Mann, ganz schön viele Affen und dann haben wir auch noch so wenig Zeit dort vertrödelt. Da gibt es ganz eindeutig zwei Dinge die sich schnellstens ändern müssen.

1. Wir müssen wieder Zeit verlieren.
2. Wir brauchen mehr Elefanten!

Da können wir doch glatt noch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Schaffen wir es doch uns zwischen eine kleine Ansammlung Elefanten zu bugsieren. Im Wäldchen neben uns streifen ein paar Elis mit einem ganz Kleinen, die uns genau im Blick halten. Da wir um die nächste Kurve nicht richtig blicken können und nur sehen, dass da Elefanten stehen, aber nicht genau wo die PAD weiterführen wird, tja was bleibt einem über. Wir stellen den Motor ab, und warten. Hie und da kommt noch ein Eli durch’s hohe Gras und gesellt sich zum Rest.










Niedlich! 🤩










Während wir so zwischen den grauen Riesen stehen verlieren wir natürlich auch nicht den Blick für die kleinen Details am Wegesrand! 😉

Orange-winged Dropwing | Feuerroter Sonnenzeiger









Das alles hat jetzt eine Weile gedauert, aber kaum, dass der Weg frei ist sehen wir zu, dass wir wieder los kommen. Eine Viertelstunde klappt das dann auch, aber gar nicht weit entfernt warten die nächsten Grauhäuter auf uns, bzw. kommen sie uns genau auf der PAD entgegen. Drei Elefanten, einer davon ein kleiner Halbstarker. Wir stellen uns an den Rand und machen Platz. Die Elefanten ziehen genau an uns vorüber, jetzt aber mal wirklich so richtig direkt am Auto vorbei. Da hält man dann doch auch mal den Atem an und wagt sich kaum zu bewegen. 🙄

Die beiden großen ziehen entspannt vorüber, der Kleine hat die Ohren weit aufgestellt und muss uns mal zeigen, wer hier eigentlich der Boss ist. Alles klar mein Großer, wir sind ganz still und machen gar nichts. (den direkten Vorbeimarsch haben wir nur auf Video… das wird dann später wieder nachgereicht)








Ich fackel gar nicht lange und schieße direkt die nächste Mogelpackung Landschaft hinterher. Aber was soll man auch machen, es ist einfach wahnsinnig schwierig hier Fotos zu machen, auf denen mal keine Elefanten zu sehen sind. Und da wir hier keinen Sehtest mit euch machen wollen, zoomen wir den natürlich auch noch mal mit der langen Linse ran. Die Zählung soll ja auch rein wissenschaftlich vernünftig genutzt werden können. 😄






Man fühlt sich hier auf Safari ja eh‘ schon wie auf der Arche Noah und das Gefühl wird noch verstärkt, als wir diese Hoffnungs-Taube sehen. Die hat zwar keinen Zweig dabei, aber sie sitzt auf der Spitze eines Busches neben dem wir einen ganz wundervollen, grünen Betonklotz sehen… 3rd Bridge? – rechts abbiegen!. Wir haben endlich wieder eine Spur und sind auf dem richtigen Weg. 🤩

Hoffnungstaube… aber mal ehrlich, welche?




Ein Gnu, aus der Serie „Afrika von Hintern!“


Schon bald erreichen wir die 4th Bridge und wundern uns, wie wohl schon unzählige Leute vor uns, warum eigentlich die neue 4th Bridge gesperrt ist und alle über die alte Konstruktion geschickt werden. Die rumpelt nämlich ganz schön und ist sagen wir mal, bedingt vertrauenswürdig. Die Neue dagegen sieht eigentlich ziemlich gut aus?!

Die Alte


Die Neue


Es geht ab hier eher unspektakulär weiter, wobei es schon schön ist, wenn man so wie wir halt auch gerne durch Ödland und Tiefsand fährt. Das Licht wird auch langsam schöner, was wiederum darauf hindeutet, dass der Tag was später wird. Wir haben ein paar wenige Sichtungen, die 3rd Bridge filmen wir wieder nur. Da gibt es keine Fotos davon heute.

Little Bee-eater | Zwergspint


Goldenes Licht


Und dann finde ich dieses Striped-Skink… auf Holz, ja auf Holz. Einem Holzbalken, der zu einer Dachkonstruktion gehört. Tatsächlich! – das kann nur eines bedeuten. Wir haben es geschafft! 😮 😎



Mensch, das war ja einfach. Hat auch nur, lasst mal schauen: 8 Stunden und 45 Minuten gedauert. 🤨

Wir wollten zwar gegen späten Mittag hier sein, aber dennoch haben wir es zumindest geschafft ein Tagesziel zu erreichen. Wir sind noch früh genug hier, damit wir rechtzeitig bevor es dunkel wird den Grill anschmeißen und uns ganz entspannt bei Restlicht fertig machen können,…

ABER, irgendwas ist ja immer!

“Robin?”

Ein Kopf mit schwarzen Haaren drauf guckt um die Ecke während wir uns bei der Camp-Anmeldung mit ein paar Saarländern unterhalten.

“Petra?!“

Ach wie schön. Wir verpassen so viele Leute knapp diesen Urlaub, aber Petra und Andreas (Koalaxl hier im Forum), mit denen sollten wir uns 2 Nächte hier in 3rd Bridge begegnen und dann auch eine Nacht gleichzeitig auf Xakanaxa sein. Und Zack, passt direkt, wir treffen uns sofort.

Man tauscht sich kurz aus, die beiden sind auch gerade erst wieder von ihrer Safarifahrt zurück. Ich weiß nicht mehr genau was, wann, wieso, warum… auf jeden Fall verabreden wir uns spontan für später auf unserer Campsite um einen Sundowner zu trinken. 😎

Wir also ab auf die Campsite und erstmal umgucken hier. Schön ist es!

3rd Bridge / Campsite 4


Unser All-Zweck Baumstumpf


Black Pennant | Schwarzer Baron


Blüten von… wie heißt der Baum noch mal, der den ganzen Tag Blüten auf einen schmeißt?


Blue Waxbill | Angola-Schmetterlingsfink


Kurz darauf kommen die beiden auch schon mit ihrem Bushcamper vorbei. Ihre Campsite ist ein Stück entfernt und da sie ja eh‘ noch unterwegs waren, kann man auch direkt mal den Wagen mitbringen. Wir verabreden ein kurzes Getränk und dann wird es doch irgendwie doch länger. Wir mögen die beiden auf Anhieb und als die Sonne schon lange Strahlen schickt, verabschiedet man sich für die Nacht. 🙂

Wir haben unseren Wagen schon an den einen Rand der Campsite gestellt und den Tisch an ein Gebüsch zum Weg. Davor ist das Feuer, jetzt noch ganz schnell duschen. Die Nachbarn von Campsite 3 erzählen Mara, dass sie gestern gegen 22.30 Uhr Löwen auf ihren Nachtkameras hatten und dann fangen die Hippos an zu Grunzen… ganz ehrlich mal jetzt?
..
.

Es ist einfach nur laut, überall zirpt es, wir hören Brüllen… gut es sind Hippos, aber für uns ist es einfach nur Brüllen. Den Unterschied kennen wir noch nicht, davon ab... machen es "nur" Hippos auch nicht besser.

Es wird schnell dunkel, wenigstens zieht der Grill an, ungeschickt aber, nur dort das Feuer an zu haben, so hat man zwar nen Grill, aber eher wenig Licht. Wie soll man den ruhig hier sitzen mit nur einem offenen Gebüsch im Rücken. Wir stellen 2 von 3 Lampen etwas entfernt auf um wenigstens etwas Licht ins Dunkel zu bringen… der Wagen steht auch im Dunkeln und immer wieder leuchten wir durch die Gegend. Einmal sehe ich etwas am „Eingang“ (also der Einfahrt für den Wagen) unserer Campsite stehen. Müsste ich wetten, dann war es eine Hyäne und auch das trägt nicht zwingend der entspannten Atmosphäre bei.

Diesen Abend haben wir später in unser Tagebuch unter „Panikgrillen!“ vermerkt.

Es ist einfach nur mega gruselig. Es gibt Würstchen, Folienkartoffeln und Maiskolben… alles einfach ins oder über’s offene Feuer geschmissen. Lecker ist vielleicht anders, aber es geht wenigstens schnell. Immerhin, um 20.50 Uhr sind wir im Zelt und eines steht fest!

„Morgen müssen wir die Koalaxls fragen wie die das Abends/Nachts machen, denn wir machen hier irgendwas falsch!“ 😕 😐


PROLOG
Wir sind schnell in den Schlaf gekommen, aber wie das halt so ist… irgendwann wacht man dann doch noch mal auf und dann treibt es einen aus dem Zelt. Und so kommt es, dass Mara die Augen aufschlägt, sich Licht mit dem Handy macht um die Stirnlampe zu suchen und dabei einen Blick auf die Uhrzeit wirft.

Es ist 22.30 Uhr. Mara packt sich ihre Stirnlampe, denkt an die Worte unserer Nachbarn von Campsite 3, und hofft, dass Löwen keine innere Uhr haben!
😉



Makgadikgadi: 35 | Boteti: 16 | Rundflug Maun: 67 | South Gate: 10 | Xakanaxa CS-III: 1 | Dead Tree Island: 10 | Motlaba Island: 24



Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 16. März 2019
556 Beiträge · seit 201605. März 2019 ·
Hallo Robin,

ich seh uns schon herumirren und
Diesen Abend haben wir später in unser Tagebuch unter „Panikgrillen!“ vermerkt.
frage mich gerade ob ich nicht doch lieber eine reine Lodgetour hätte buchen sollen *grübel* 😵

viele Grüße
Elke

...ich freue mich immer total wenn es einen neuen Beitrag gibt hier !
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
2’121 Beiträge · seit 200605. März 2019 ·
Hallo ihr beiden,

wir hatten gerade vor Lachen die Tränen in den Augen, als wir von eurem Panik-Grillen gelesen haben. So sehr viel entspannter als am Vorabend hört sich das auch diesmal nicht an.
Aber nicht zu viel gelacht: Wir können uns noch gut an unseren ersten Abend in Mabuasehube erinnern, als plötzlich die Löwen anfingen zu brüllen. Da hatte Ruth plötzlich auch keinen richtigen Hunger mehr. Und als in der CKGR das Husten des Leos langsam um unser Auto wanderte und wir trotz intensivem Leuchten einfach keinen Verursacher finden konnten, haben wir unser Fleisch halb roh gegessen...
Auch die Rumgurkerei um Dead Tree Island kommt uns sehr bekannt vor. Gut, dass ihr morgens so viel Zeit hattet. Wir haben dort bei den tausend kleinen Abzweigen, die immer wieder in einer Sackgasse vor einem mehr oder weniger tiefen Tümpel endeten, am späten Nachmittag mal den Koller gekriegt, weil wir fürchteten, nicht mehr rechtzeitig vor der Dunkelheit zurück ins Camp zu kommen.
Vielen Dank für eure lustigen Schilderungen. Wir können euren Bericht so gut nachempfinden.

Viele liebe Grüße
Ruth und Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201705. März 2019 ·
fiedlix schrieb:Hallo Robin,

ich seh uns schon herumirren und
Diesen Abend haben wir später in unser Tagebuch unter „Panikgrillen!“ vermerkt.
frage mich gerade ob ich nicht doch lieber eine reine Lodgetour hätte buchen sollen *grübel* 😵

viele Grüße
Elke

...ich freue mich immer total wenn es einen neuen Beitrag gibt hier !
Auch wenn das genau unsere Gefühlslage zu dem Zeitpunkt wiederspiegelt, sei versichert, der nächste Tipp und nächste Abend rückt das einfach in die Rubrik Anfängerfehler.

Ich mach mal eine Infografik dazu für den nächsten Teil. 😉

Gruß,
Robin
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4’388 Beiträge · seit 201505. März 2019 ·
Danke, Robin, für diese Gute-Nacht-Geschichte!
Einige Male hatte ich den Eindruck: Ihr macht uns alles nach 😎
Grüßle
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
455 Beiträge · seit 201405. März 2019 ·
Ach Robin, Dein Bericht ist einfach ein Genuss! Freue mich ueber jedes neue Kapitel.

Panikgrillen bei Third Bridge, die vielen Gerauesche und Augen in der Nacht, die Irrfahrten rund um Xakanaxa... warum kommt mir das alles so bekannt vor?

Du packst eure Erlebnisse aber auch in so schoene Worte, so humorvoll und spritzig. Das ist Kino im Kopf und weckt wunderschoene Erinnerungen.

Ich glaube ich muss doch noch mal in den Moremi.... und an den Boteti, in den Nxai Pan, in den Chobe......
Schweren Herzen verzichte ich bei der naechsten Reise auf die grauen Riesen, in der Hoffnung, dass es diesmal Loewen satt gibt.

LG,
Elsa
zuletzt bearbeitet 05. März 2019
846 Beiträge · seit 201405. März 2019 ·
Hallo Robin,
jetzt muss ich mich doch auch mal als stiller Mitleser outen. Es macht einfach Spass Deinen Bericht zu lesen, eure Fotos und Filme anzuschauen und von Botswana zu träumen. Danke fürs Mitnehmen.
Und auch uns ist es in den ersten Tagen so wie euch ergangen: "Panikgrillen" und die Rumkurverei im Moremi, die irgendwann einfach nur noch nervt 😵 . Aber auch uns ist der Respekt vor Wasserdurchfahrten geblieben. Ich denke aber, dass es allen Ersttätern so geht, dass das einfach mit dazugehört 🤩 .
Du verkürzst uns die Zeit, bis es bei uns wieder losgeht - Mitte Mai.
Verzückte Grüsse
Nina
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