KAPSTADT, BERGE und ganz viel MEER ....

Reisebericht 186 Antworten · 35,2k Aufrufe · gestartet 26. Okt. 2016 von bayern schorsch
1’182 Beiträge · seit 200607. Nov. 2016 ·
Hallo Schorsch,

ja, das Treetop ist schon seeeehr teuer, aber es bietet auch Luxus pur und vor allem eine tolle Küche. Es gehört zur Hunters Gruppe, wie auch das Hunters Country House (auch 5*, aber etwas billiger) zwischen Knysna und Plett. Dazu gehört auch die GORAH Lodge im Addo - auch grandios, aber auch seeeehr teuer.

HOG HOLLOW ist sehr schön und das P/L-Verhältnis stimmt. Uns hat beeindruckt, dass wir sofort von allen Mitarbeitern mit dem Vornamen angesprochen wurden. Und beim Dinner sitzen alle Gäste an einem großen Tisch und eine Lady stellt jeden Gast mit Namen und Herkunft den anderen Gästen vor - tolle Leistung. Und das Auto wird gewaschen. Und die Lage der Lodge ist grandios - man hat von jedem Haus einen tollen Blick über die Wälder des Tals. Inzwischen haben die sogar einen sehr schönen Pool.

Ihr müsst also schon bald wieder die nächste Reise planen.

Beste Grüße,
Bernd
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Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200907. Nov. 2016 ·
Hallo Bernd,

Du schreibst u.a.:
Ihr müsst also schon bald wieder die nächste Reise planen.
Oh ja, da hast Du wohl recht. Aber zuerst dürfen wir im April 2017 nach Namibia, wird auch eine ganz tolle Reise, und was dann in 2018 kommt, keine Ahnung. Vielleicht SA, vielleicht Uganda, vielleicht SA in Kombi mit Mozambique, oder vielleicht doch mal Tansania mit Sansibar. Mal schauen ...

Hallo Netti,
Du schreibst:
Obwohl ich gehe noch an den Strand, du kannst dir also Zeit lassen
Ja sag mal, an welchen Strand??? Und das bei diesem eher bescheidenen Wetter???

Und ich hoffe, Du bist von Deinem Strandsparziergang schon wieder daheim, es geht nämlich gleich weiter.

Viele Grüße
der bayern schorsch
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Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200907. Nov. 2016 ·
Tag 13, von Plettenberg Bay nach Wilderness

Schön war das hier in der Tamodi - Lodge, es hat uns sehr gut gefallen, das Freizeitangebot in Plett ist erste Sahne, die Townshiptour was ganz besonderes.
Übrigens - bezahlt haben wir für die Unterkunft um die 175 Euro die Nacht incl. Frühstück. Ja, wir wissen, dass das viel Geld ist und eigentlich für "nur" Bed & Breakfast unseren normalen Rahmen sprengt. Aber wir wollten unbedingt in die Tamodi-Lodge, und die normalen Zimmer waren nicht mehr frei, die natürlich deutlich günstiger gewesen wären.

Von Plettenberg Bay nach Wilderness sind es grad mal 80 Kilometer, das ist nicht lang und so beschließen wir, eine Wanderung hier in Plettenberg Bay zum Robberg-Nature-Reserve zu unternehmen. Es gibt dort die Möglichkeit, eine zwei- oder vierstündige Wanderung zu unternehmen, unterwegs sieht man vom steilen und engen Klippenpfad aus unten an der Küste eine um die 2000 Tiere zählende Robbenkolonie, allerdings sind die Tier sehr weit weg, man bräuchte schon ein gutes Tele, um ein brauchbares Foto zu machen.

Aber Robben sind ja nicht alles, allein die Natur hier im Robberg-Nature-Reserve ist atemberaubend. Immer wieder herrliche Blicke zum Meer, die Vielzahl der bunten Blumen, die hier überall blühen, wir haben es nicht bereut, diese Wanderung zu unternehmen. Bereut haben wir höchstens, dass wir nur die kurze, 2-stündige Wanderung gemacht haben, aber zu mehr war leider keine Zeit.

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Hier an diesem Strand hat´s uns besonders gut gefallen. Wenn die Zeit uns nicht davon laufen würde, hier hätten wir bestimmt einen Badestop eingelegt, denn solche Strände hat man nicht jeden Tag:

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Schön war dieser kleine Ausflug ins Naturreservat, wenn jemand gut zu Fuß ist, ist das unbedingt empfehlenswert.

Jetzt wird´s aber Zeit, all zu lange können wir hier nicht vertrödeln, die nächste Station, bevor wir nach Wilderness zu unserer Unterkunft kommen, ist Knysna. Für die Strecke gibt es verschiedenene Möglichkeiten, nämlich entweder über die N2 (die schnellste), oder über die Berge (die längste) oder, und so haben wir das gemacht, über den Flughafen und einer Seitenpiste weiter nach Kranshoek und dann nach Knysna.
Die Nebenpiste entlang des Flughafens war aber so eine Sache, denn nach etlichen Kilometern hinter dem Flughafen war die Straße gesperrt, "under construction", und nun hätten wir eigentlich umkehren müssen, was wir aber nicht wollten. Also sind wir einfach weitergefahren und haben so getan, als gehörten wir hierher. Letztendlich war´s dann kein Problem, der Straße entlang waren zwar an mehreren Stellen Bauarbeiter zu sehen, aber die Leute haben uns gar nicht beachtet. Zum Glück, und so sind wir bald in Knysna angekommen.

Knysna ist ein sehr quirliges Städtchen mit rund 40.000 Einwohnern, und die Knysna Waterfront ist wohl einer der Hotspots entlang der Gartenroute. Hier gibt es alles, was das Touristenherz höher schlagen lässt. Souvenierläden, Juweliere, Modedesigner, hier reiht sich ein Geschäft ans andere, die Vielzahl der Restaurants locken die Feriengäste in Scharen an. Eigentlich hat man hier in Knysna alles, was man sich von einem Urlaub entlang der Gartenroute erhofft und erträumt. Man hat nur eines nicht: Ruhe.

Wir haben uns die Waterfront angeschaut, und hier brummt im wahrsten Sinne des Wortes der Bär. Die Lokale (es war um die Mittagszeit) waren proppenvoll, bevorzugter weise natürlich vorne am Wasser. Uns war das dort zu schrill und zu laut, und das "Ocean Basket" kam uns wie gerufen. Uns hat´s gewundert, wieso alle Menschen unbedingt vorne am Wasser sitzen wollen, denn im Ocean Basket ging´s ruhig und beschaulich zu. Und man sitzt da oben im ersten Stock auf einer Aussichtsterrasse, von daher war das wie ein Logenplatz. Aber ich denke mal, dass das Ocean Basket im Moment einfach nicht "angesagt" ist.

Uns hat´s geschmeckt, wie die Bilder zeigen, und das Dargebotene war nicht nur günstig, sondern auch von sehr guter Qualität:

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Kurz nach unserem Lunch sind wir dann weiter nach Wilderness zu unserer Unterkunft, das "On the Beach" Gästehaus. Das Gästehaus ist eines der neueren Häuser in Wilderness, gebaut unmittelbar am Strand, sehr stylisch und modern alles eingerichtet und unsere Suite Nr 6 hat einen traumhaften Blick aufs Meer.

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Wenn man dann solch einen Blick auf´s Meer hat, auf diesen schier endlosen Strand ...

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.... dann gehört es schon fast zum Pflichtprogramm, einen langen Strandspaziergang zu unternehmen. Windig war´s, wellig war´s, aber KLASSE!

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Für den Abend haben wir schon von Deutschland aus einen Tisch im Serendipity reserviert. Unser top-freundlicher Gästebetreuer Pieter, der Mann an der Rezeption vom "On the Beach", hat uns dieses Restaurant ebenso als unbedingtes must do ans Herz gelegt, es sei der Tipp für Wilderness schlechthin. Also gut, dann wird´s schon passen.

Toll ist, dass man vom Chef des Hauses, Herrn Rudolf, vom Gästehaus abgeholt und natürlich anschließend auch wieder zurückgebracht wird. Hat halt den großen Vorteil, dass man das Auto nicht braucht, also kann man sich das ein oder andere Schöpperl genehmigen.
Die Preise sind "gehoben", wenn man das so sagen darf. Das 5-gängig Menü kostet pro Person 445 Rand, dazu noch Getränke, wir haben am Schluss 1.500 Rand bezahlt, das sind kanpp 100 Euro, und das hat´s gegeben:


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Die Bilder von der Nachspeise sind schon ein bisserl verwackelt, woran´s wohl gelegen hat?

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Wir wissen, dass sich unsere Meinung nicht mit der Meinung vieler Fomis deckt, aber wir waren enttäuscht. Wir hatten uns vom hochgelobten Serendipity deutlich mehr versprochen. Das Essen war gut, das war aber auch schon alles. Unserer Meinung nach ist der Preis nicht gerechtfertigt, und uns gefällt so ein aufgeplüschtes Ambiente wie wir das hier im Wohnzimmer vom Serendipity vorgefunden haben, überhaupt nicht. Die beiden Besitzer, Lizelle und Rudolf, sind beide sehr unterhaltsam und freundlich, an dem hat´s bestimmt nicht gelegen, und die Stimmung war nicht schlecht, aber das Essen hat uns nicht umgehauen. Schade, aber wir würden dort nicht mehr hingehen.

Übrigens sehe ich erst jetzt, also beim Schreiben des Reiseberichtes und beim Nachlesen auf den Essensquittungen: der Transport von unserem Gästehaus zum Serendipity wurde uns in Rechnung gestellt. 100 Rand, sicherlich nicht die Welt, aber so was erzeugt bei mir ein G´schmäckle, denn ausgemacht war das nicht und der Shuttle-Service wurde uns vor Ort als "besonderer Service" angepriesen.

Aber soll´s gut sein so, wir genehmigen uns noch einen kleinen Absacker im Zimmer, hören dem Rauschen der Wellen noch eine zeitlang zu, bis wir wieder einmal todmüde in unser Kuschelbett fallen.
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zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2016
217 Beiträge · seit 201307. Nov. 2016 ·
Hallo Schorsch,
Ins "Serendipity" zu gehen hatte ich auch auf dem Plan. Aber ich denke, das lassen wir dann doch sein. Von den Bildern her (im Web) gefällt mir das Ambiente nämlich auch nicht.
Robberg Island haben wir auch vor zu besuchen. Da wir 2 Nächte vor Ort sind, können wir eigentlich die längere Tour einplanen, je nach Wetter.
Danke für Deine Infos. 🙂
Viele Grüße von Gila
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200907. Nov. 2016 ·
Hallo Gila,
ich möchte Dich "verbessern". Wir waren im Serendipity und würden ein zweites Mal eher nicht hingehen.
Wenn Du aber noch nie dort warst, dann ist das was anderes. Vielleicht solltest Du´s versuchen, und vielleicht hat man bei uns an diesem Tag nur einen etwas schwächeren Küchentag gehabt.
Und vielleicht (ich weiß das aber nicht), wird bei entsprechendem Wetter auch im Freien serviert. Da mag das dann alles ganz anders sein. Nur nochmal in das Wohnzimmer würde ich nicht mehr reinwollen. Das ist aber alles "Geschmacksache", anderen Leuten gefällt das Ambiente bestimmt ausnehmend gut.
Hier noch ein Bild vom Wohnzimmer:

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Herzliche Grüße zu Dir,
der bayern schorsch
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1’182 Beiträge · seit 200607. Nov. 2016 ·
Hallo zusammen,

uns hat es im Serendipity gut gefallen. Wir haben allerdings in einem kleinen , modern eingerichteten Zimmer neben der Terrasse mit Blick auf das Wasser gesessen. In dem Zimmer waren nur wenige Tisch (4, glaube ich), da war deshalb auch gute Stimmung von Tisch zu Tisch. Für unseren Geschmack hat der Rudolf die einzelnen Speisen zu sehr gelobt - also zu sehr Eigenlob. Aber wir würden trotzdem wieder hingehen.

Gruß,
Bernd
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zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2016
1’550 Beiträge · seit 201307. Nov. 2016 ·
Moin Schorsch,
danke für deinen Bericht über das "Roberg Nature Reserve". Wir werden ja 4 Nächte im "Wilderness Manor" übernachten und von dort aus Tagestouren machen. Mit Sicherheit werden wir auch bei gutem Wetter den "Roberg" besuchen und eine ausgedehnte Wanderung unternehmen, eventuell erst auf der Fahrt zum Tsitsikamma, das wissen wir noch nicht. Wir lieben lange Strandspaziergänge, und Wind macht uns Nordlichtern ja nicht viel aus 😉 , wir sind das irgendwie gewohnt. Man bekommt dabei herrlich den Kopf frei. In der Ecke um Knysna und Wilderness soll man auch prima wandern können. Hast du noch einen speziellen Tipp?
Für das Serendipity haben wir auch bereits online gebucht, da wir jedoch gleich nebenan wohnen, brauchen wir den Shuttle nicht 😈 . Wir lassen das mal auf uns zukommen, denn beim Essen scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Knapp 30€ für ein 5 Gänge Menu finde ich jetzt nicht sooo teuer, aber "mol kieken", wie man bei uns sagt.
Bit tö een anner mol
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2016
847 Beiträge · seit 201508. Nov. 2016 ·
Hallo Schorsch,

du schreibst: Schön war dieser kleine Ausflug ins Naturreservat, wenn jemand gut zu Fuß ist, ist das unbedingt empfehlenswert.
Was sind die Schwierigkeiten dort? Ich habe die Treppenstufen gesehen .......... aber sonst, was ist zu beachten? Auf jeden Fall wären bei mir auf 2 Stunden mindestens 4 geworden. Ich hätte mich nicht losreißen können. Wie kalt/warm war das Wasser?

Sagt mal, was habt ihr den für einen Hunger? So eine Menge (obwohl Fisch) zum Lunch zu verdrücken ....... 🤩 ich würde platzen 😉

LG Netti
Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag 21 Tage Dauergrinsen im Caprivi? - Namibia August 2019 24 Tage Dauergrinsen - Namibia August 2017 Roadbook 2017 & 2019
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200908. Nov. 2016 ·
Hallo zusammen,

@Netti - die Wanderung ins Robberg Reserve ist nicht anstrengend. Man kann zwischen zwei Varianten wählen. Entweder 2 oder 4 Stunden. Wir haben die 2 Stunden Wanderung gemacht, das hat für uns sehr gut gepasst, man hätte bei genügend Zeit auch problemlos die 4-Stunden-Wanderung machen können. Aber ein wenig Kondition musst Du schon haben.
Tja und was das Essen anbelangt - ich weiß schon, dass die Reise ziemlich "Essenslastig" war. Und im Ocean Basket hätten wir schon noch was verdrücken können, so ist das nicht. 😉

@Beate - Du schreibst:
Für das Serendipity haben wir auch bereits online gebucht, da wir jedoch gleich nebenan wohnen, brauchen wir den Shuttle nicht 😈 . Wir lassen das mal auf uns zukommen, denn beim Essen scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Knapp 30€ für ein 5 Gänge Menu finde ich jetzt nicht sooo teuer, aber "mol kieken", wie man bei uns sagt.
Ja ja, das stimmt schon, dass die 30 Euro schon passen, aber für SA-Verhältnisse ist es trotzdem, wie ich ja schon schrieb, etwas "gehoben". Und Ihr sollt da auch unbedingt hingehen. Vielleicht war unser experience eine Eintagsfliege, das kann durchaus sein. Außerdem - die Bayern sind schon sehr verwöhnt, was gute Küche anbelangt. Weißwürstl & Co lassen grüssen ... 🙂

@Bernd - nochmal wg Serendipity:
Für unseren Geschmack hat der Rudolf die einzelnen Speisen zu sehr gelobt - also zu sehr Eigenlob.
Ich hab den Rudolf eigentlich ganz lustig erlebt, und seine Frau, die ja für die Küche zuständig ist, ist eine richtig "liebe". Das hat alles sehr gut gepasst. Und wenn Ihr einen schönen table mit Blick zum Wasser hattet, dann wär´mir das 100 mal lieber als in so einem Wohnzimmer zu sitzeen. Uns gefällt halt sowas einfach nicht. 😐 🤨

Gleich geht´s weiter mit dem nächsten Teil,
der bayern schorsch
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158 Beiträge · seit 201608. Nov. 2016 ·
Hallo Schorsch,

ja, eine Wanderung im Robberg Reserve ist unbedingt empfehlenswert. Eine wirklich herrliche Wanderung in wunderschöner Umgebung und auch eine angenehme Abwechslung zum Essen, Sitzen und Autofahren! 😉

Allerdings waren wir schon 2008 dort - zum Glück hat sich dort anscheinend wenig verändert. Vorallem der Abschnitt durch den Sand abwärts Richtung Meer - SUPER! 😁 🤪 🤩

LG Oliver
Reisebericht Südafrika 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/299486-kwazulu-natal-und-kapregion-suedafrika-2020.html 2020 Südafrika / 2016 Namibia + Botswana / 2015 Tansania + Sansibar / 2014 Namibia + Südafrika / 2012 Südafrika / 2010 Südafrika / 2008 Südafrika / 2006 Namibia, Botswana + Zimbabwe / 2003 Kenia / 2002 Namibia + Südafrika / 2000 Südafrika + Mauritius
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200908. Nov. 2016 ·
Tag 14, unser zweiter Tag in Wilderness

Wenn der Tag so los geht wie heute (schon wieder Sonne), dann lacht dein Herz!!!

Tolles Frühstück in noch tollerer Umgebung. Unser Gästehaus "on the beach" macht seinem Namen wirklich alle Ehre, man glaubt fast, man sitzt zum Frühstück nicht am, sondern auf dem Strand. Unglaublich. Zum Frühstück gibt´s natürlich alles, was das Herz begehrt, und das Personal ist sehr freundlich und herzlich, ohne "aufgesetzt" zu wirken.

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Unser Gästehaus ist ein schönes Haus. Wir konnten zum Glück draußen sitzen, es macht aber auch innen einen sehr netten und absolut gepflegten Eindruck, man kann sich mittels Strichliste vom Kühlschrank selbst bedienen was man braucht, und das zu einem nicht überteuerten Preis.

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Nach dem Frühstück machen wir eine Wanderung im Wilderness National Park. Es gibt verschiedene Wandermöglichkeiten im Park, u.a. den 10 km langen Rundweg Pied Kingfisher Trail, einerseits sehr reizvoll, andererseits aber mit ein paar weniger schönen Straßenpassagen.

Wir machen den Kingfisher Trail nicht, sondern wir haben uns für eine Kanutour entschieden, wo man zu Beginn der Tour rund eine Stunde mit dem Kanu Richtung Wasserfall fährt, dann legt man am Ufer an und von dort geht´s über herrliche Pfade, teils über Holzstege (sehr schön gemacht) zu einem Wasserfall, wo man die Möglichkeit zum schwimmen hat.
So viel zur Theorie. Die Praxis hingegen hat gezeigt, dass es dem bayern schorsch mit seinen Bandscheibenproblemen im Kanu gar nicht gut gegangen ist. 😈 Die Sitzposition ist für Kreuzkranke höchst ungeeignet, 😈 und so kehren wir bereits nach 20 Minuten um, geben unser Kanu ab, und gehen halt einfach zu Fuß. Mir hat das überhaupt nicht gepasst, und Schorschine war auch nicht unbedingt begeistert, aber in diesem Fall musste ich meinem Alter Tribut zollen. Das war richtig schade, denn die Kanutour hätte uns schon sehr gut gefallen. 🙁

So aber geht´s per pedes Richtung Wasserfall, und den Fluß müssen wir mit einer kleinen ferry überqueren, eine lustige Sache:

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Nach ungefähr 1 1/2 - 2 Stunden erreichen wir den Wasserfall, zum schwimmen ist das in unseren Augen nicht geeignet, aber die ersten Wagemutigen sind schon im Wasser.

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Wir haben schon oft vom Knysna Lourie gehört und natürlich gehofft, irgendwo hoch in den Bäumen einen dieser schönen Vögel zu sehen. Und wir hatten Glück, die Bilder sind zwar nicht so der Brüller, aber uns gefallen sie trotzdem:

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Die Wanderung ist richtig schön und beschaulich. Uns gefällt das, die Massen an Touristen halten sich in Grenzen, man läuft den ganzen Weg mehr oder weniger allein, und immer wieder machen wir Fotostops, die Landschaft ist wunderbar und dann und wann gibt´s ein paar Vögelchen und Rebhühner zu bewundern:

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Wandern macht hungrig 😉 und von Pieter, dem Gästehausmanager bekommen wir einen guten Tipp: wir sollten uns doch mal das "Beejuice Cafe" ansehen, das ist gleich gegenüber von unserem Gästehaus.

Gesagt, getan, und wir würden im Nachhinein sagen: ein kleiner Geheimtipp, dieses kleine Cafe. Wir bestellen uns eine Kleinigkeit zu essen und wir erfahren etwas über die Geschichte dieses Cafe´s, das früher, zu der Zeit, als in Wilderness noch die Eisenbahn durchging, das Bahnhofshäuschen war. Im Innenraum des Cafe´s, dort wo früher wahrscheinlich die Wartehalle war, hängen Bilder der damaligen Zeit an der Wand, alles sieht hier bald so aus wie in einem Bahnhofsmuseum. Gleich hinter dem Cafe ist die Bahnlinie:

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und im Garten des Beejuice Cafe´s haben wir einen Burger reingedrückt, man gönnt sich ja sonst nichts:

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Ganz lustig ist diese Tafel - wir hoffen, dass wir zur "when they come" und nicht zur "when they go" Kategorie gehören.

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So gestärkt gehen wir runter an Strand, das Wetter ist wunderbar und die Wellen verprechen einen riesen Spaß, den wir auch hatten - es war einfach nur genial:

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In der Abenddämmerung geht´s nochmal zu Fuß entlang am Strand, und auch heute ist das für uns ein Erlebnis der ganz besonderen Art, dieser Strand ist hier in Wilderness wunderschön, und der Strand gehört uns fast allein.

Zum Dinner haben wir uns einen Tisch im "The Girls" reservieren lassen, ein mehrfach prämiertes Lokal gleich hinter der Tankstelle, wo unter anderem auch viele lokale Gerichte serviert werden.
Gegessen haben wir
10 Prawns
Calamari Starter Girls
Mussel Starter
Chocolate Truffle
Malva Pudding
2 Castle
1 Flasche Anura Malbec (der war seeeeeeehrt gut)
das Ambiente und die Stimmung waren top, der Service hervorragend, und gelöhnt haben wir hier 617 Rand, also um die 40 Euro. Von uns eine klare Empfehlung, in´s The Girls würden wir immer wieder hingehen.

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Und so geht auch unser zweiter Tag in Wilderness wieder einmal "Rucki Zucki" vorüber und wir sind ein bisschen traurig, dass wir von hier schon wieder weiter müssen. Man könnte es ruhig noch ein paar Tage länger aushalten, aber so ging es uns bisher an jeder Station, wo wir waren. Überall ein paar Tage mehr, das wär prima.
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zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2016
1’796 Beiträge · seit 201408. Nov. 2016 ·
Hallöchen schorsch 😎

welch schöne Erinnerungen da hoch kommen 🙂 The Girls ist der Knaller - wenn ich nur an die leckere Fischplatte denke läuft mir schon das Wasser im Munde..... 😛

Sehr schöner Bericht, einiges ist mir bekannt, anderes neu - so habe ich schon mal ein paar Anregungen notiert, sollte das in nächster Zukunft was mit unseren Lieblingsplätzen an der Garden Route werden.... 🤩

Danke auf jeden Fall zwischendurch einmal für den ausführlichen Bericht 🙂

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
312 Beiträge · seit 201308. Nov. 2016 ·
Hallo Schorsch,
nachdem Du gerade vor Ort warst: Wäre es auch aus Deiner Sicht auch eine Option z. B. mehr Tage in Wilderness zu wohnen und mit etwas längerer Anfahrt von da aus Plettenberg Bay zu besuchen oder sind die 80-100km doch zu langwierig zum Fahren?
Vielen Dank - für den tollen Bericht & auch für die schnellen Antworten zu allen Rückfragen/Kommentaren.
Viele Grüße
DoNo
P. S. Wir werden wohl einen großen Teil Eurer Strecke nachfahren 😉 Nur manche Übernachtung ist schon weg...Honeymoon Chalet beispielsweise.
963 Beiträge · seit 201308. Nov. 2016 ·
bayern schorsch schrieb: Und wir hatten Glück, die Bilder sind zwar nicht so der Brüller, aber uns gefallen sie trotzdem:

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Nee, nee, schon klar, ist`n richtiges Sch.... Bild 😛 😛
Heißt das 11. Gebot nicht: Du sollst nicht untertreiben?

LG
Silvio
SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200909. Nov. 2016 ·
Guten Morgen in die Runde,

@ Graskop-Silvio:
Nee, nee, schon klar, ist`n richtiges Sch.... Bild 😛 😛
Heißt das 11. Gebot nicht: Du sollst nicht untertreiben?
Na ja - sooooo gut find ich das Bild aber wirklich nicht. Wir waren ja überhaupt schon mal froh, dass wir den Lourie gesehen haben. Auf den Filmaufnahmen ist er deutlich besser drauf.
Wenn ich da mit Bildern anderer Fomis vergleiche ....

@DoNo:
Wäre es auch aus Deiner Sicht auch eine Option z. B. mehr Tage in Wilderness zu wohnen und mit etwas längerer Anfahrt von da aus Plettenberg Bay zu besuchen oder sind die 80-100km doch zu langwierig zum Fahren?
Hallo DoNo, das kann ich Dir so nicht beantworten. Kommt drauf an, was Eure Vorlieben sind. Die 100 km sind in der Tat nicht weit, aber ich würd halt meine Station dort wählen, wo Ihr das meiste vorhabt. Das passt dann schon, gar keine Frage.
Kürzlich habe ich eine pm bekommen ob ich mir vorstellen könnte, dass man z.B. die Tamodi Lodge in Plettenberg Bay als Station für eine Woche nimmt und von dort aus die hotspots wie Tsitsikammen, Wilderness usw. usw. besucht. Ich meine ja, ist möglich, aber wie gesagt, kommt immer drauf an und letztendlich musst Du selbst entscheiden. Aber egal wie, irgendwie passt das immer, wirst schon sehen. 🙂
Und das mit der honeymooner-suite in Tsitsikamme - wir haben beim Nachbarhäuschen reingespitzelt, weil das nicht belegt war. Das Chalet war zwar deutlich kleiner und hatte vor allen Dingen die Terrasse nicht in der Sonne, sondern ab mittag im Schatten, aber auch so was kann je nach Jahreszeit ein Vorteil sein. Ein kingsize-Bett haben wir aber auch in diesem Chalet gesehen. 😉

@Sabine -
The Girls ist der Knaller - wenn ich nur an die leckere Fischplatte denke läuft mir schon das Wasser im Munde....
Es ist ein Knaller, und all die leckeren Sachen, die dort serviert wurden, könnt ich jeden Tag futtern. Es war einfach eine ganz leckere G´schichte dort im THE GIRLS.

Danke für´s Mitreisen und auch vielen Dank an die "Danke-Button" Drücker.

Heute abend oder am nachmittag geht´s weiter, wir nähern uns DE HOOP!

Bis dann,
der bayern schorsch
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2’265 Beiträge · seit 201109. Nov. 2016 ·
Hallo Schorsch,
Tz, tz, tz………
Na ja - sooooo gut find ich das Bild aber wirklich nicht. Wir waren ja überhaupt schon mal froh, dass wir den Lourie gesehen haben. Auf den Filmaufnahmen ist er deutlich besser drauf.
Wenn ich da mit Bildern anderer Fomis vergleiche ....
Das ist jetzt nicht fishing for compliments, oder?? Ich finde das Foto sehr schön! Und es wird immer Fomis geben die noch schönere Fotos machen – da dürfte man gar nichts mehr einstellen.
Ihr habt diesmal eine Unterkunft schöner als die andere. Sehr gutes Händle beim Auswählen gehabt. Das war diesmal keine Schnäppchentour, oder? 😉
Schön, dass du so schön im Schreibfluss bleibst. Ich freue mich auf die Weiterfahrt mit euch. 🙂 😛

Liebe Grüße an euch zwei von
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
202 Beiträge · seit 201409. Nov. 2016 ·
Hallo Schorsch und Schorschine,
da ich momentan mehr nach Infos und Berichten aus Nam/Bot schaue, bin ich erst spät auf Eurem SA-Bericht gestossen. Jetzt lese ich aber alles und freue mich an den Beschreibungen und den schönen Bildern. Wir waren 2011 auch im Tsitsikama, im Natures Valley. Es war wunderschön. Aber der Hit sind natürlich Eure lukullischen Erlebnisse. Das ist fast schon gemein, wenn man Euch schlemmen sieht, man sollte sich das keinesfalls mit hungrigem Magen antun. Ich bin gespannt auf den Rest der Reise.
Viele Grüße
Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200909. Nov. 2016 ·
Hallo Guggu,

das freut mich, dass Du immer noch mit dabei bist. Vielen Dank für Deinen netten Komentar.
Und was die Kompimente anbelangt, die fisch ich mir schon gerne, aber beim Lourie Bild denke ich tatsächlich so, dass es nicht soooo grandios ist. Egal - in der nächsten Folge wirst Du sehen, (= kein fishing for compliments), dass die pics wirklich nichts besonderes sind. Delfine sind zwar zu sehen, aber viel zu weit. Leider.
Oder ich muss mir eine neue Kamera mit einem Mega-Zoom kaufen.

Hallo Nachtigall Anne,
von Dir hab ich noch nicht viel gehört, Du bist eine "fast" Neue. Umsomehr freuen mich Deine netten Worte. Vielen Dank dafür!
Was die lukullischen Genüsse betrifft: ich finde, dass in diesem Reisebericht sehr viel "ESSEN" zu sehen ist. Eigentlich ein bisschen zu viel des Guten, aber bei unserer Reise konnten wir mit keinen tollen Tierszenen und dergl. aufwarten. Also mussten wir eben mit den kulinarischen Höhepunkten glänzen. 😉

Sodale, jetzt geht´s dann gleich weiter,
viele Grüße
der bayern schorsch
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Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200909. Nov. 2016 ·
Tag 15, ein weiter Weg von Wilderness nach De Hoop

Heute morgen schau ich beim Fenster raus und was sehen meine leicht verschlafenen Äuglein: Delfine, und zwar nicht nur einen, sondern viele, ein tolle Einstimmung auf den heutigen Tag. Die Bilder sind nichts besonderes, aber immerhin:

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(... wenn man genau hinsieht, links außen, da ist einer ...)

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Sorry für die schlechte Qualtät, aber immerhin sind´s ein paar "Beweis"-Fotos.

Nach dem Frühstück sind unsere Trollys schnell gepackt (man wird da regelrecht zum Spezialisten, je öfter man das macht), und schon geht´s los, die heutige Etappe sind knapp 300 Kilometer, das Navi gibt uns um die 4 Stunden vor.

Ein (offenes) Wort zu unserer Unterkunft "on the beach".

Auf dem nächsten Bild

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sieht man das Gebäude, im ersten Stock sind 4 Zimmer, wir haben eins in der Mitte gehabt. Und das ist der große Minuspunkt dieses Gästehauses. Man hat sehr wenig Privatsphäre, denn vom Nachbarzimmer aus konnte man, wenn man gewollt hätte, bei uns beim Fenster reinschauen. Und sowas geht natürlich überhaupt nicht. Da musste man dann schon die Vorhänge zuziehen, wenn man ungestört sein wollte, und uns hat das überhaupt nicht gepasst.
Die beiden äußeren Zimmer im ersten Stock, also die Eckzimmer links und rechts sind sicherlich etwas "privater", aber auch da meine ich, dass man sich nicht allzu sehr verrenken muss, um den Nachbarn beim schlafen zuschauen zu können. Eigentlich ein K.O. Kriterium. Wenn man dann glaubt, man nimmt eins von den unteren Zimmern (da gibt es eins links außen und eins rechts außen), dann ist das auch nicht viel besser, denn die Terrasse ist eine Gemeinschaftsterrasse, wo sich jeder aufhalten kann, und unter Umständen wird Dir dann direkt vor Deinem Fenster eine Liege aufgebaut.

Das ist alles sehr schade, 🙁 denn das "on the beach" ist ein ganz ein liebes Gästehaus mit ausgesprochen freundlichen Personal. Die Leute sind sehr bemüht, das fehlt´s an nichts. Aber die Sache mit der fehlenden Privatsphäre wäre im Nachhinein ein Grund, beim nächsten Mal eine andere Unterkunft zu suchen. Jammerschade.
Aber - wem das nichts ausmacht, wenn der Nachbar mal beim Fenster reinschaut und wer damit leben kann, wenn vom Nachbarn der Zigarettenrauch rüberzieht (obwohl´s ein Nichtraucher-Haus ist), der fühlt sich hier bestimmt sehr wohl.

Bezahlt haben wir für die Übernachtung incl. Frühstück 2.975 Rand, also um die 190 Euro, das ist schon viel Geld, noch dazu wenn man berücksichtigt, dass wir auf Grund unserer frühen Buchung sogar noch einen Discount 🙂 bekommen haben.
Die verrechnete Laundry (das waren 2 T-Shirts, eine kurze Hose und ein Wanderhemd) hat 256 Rand = 16,50 Euro gekostet, das haben wir als unverschämt empfunden und uns im Nachhinein geärgert.

Jetzt aber los, wir haben etliche Kilometer vor uns. Allerdings müssen wir gleich an der ersten Biegung hinter Wilderness schon wieder einen Fotostop einlegen, die ehemals benützte Eisenbahnbrücke liegt wunderschön an einer Flussmündung, da kann man nicht einfach so vorbeifahren:

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Die Strecke zieht sich lange hin. Zunächst noch auf der N2 über Mossel Bay und Riversdale biegen wir von der "Autobahn" hinter Heidelberg bei Askraal ab, von dort haben wir nur noch Gravel Pads, und wir sind so gut wie allein auf den Straßen unterwegs.
Wobei - so ganz allein sind wir gar nicht. Wir sehen nämlich unterwegs so einige tierische Zeitgenossen, am besten waren die Schildkröten - sehr liebesbedürftig:

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Dieser Adler, leider auch arg weit entfernt, hat an der Straße ein Rebhuhn gerissen

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und etwas weiter laufen uns noch verschiedene andere Gestalten über den Weg:

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Nicht mehr allzu weit von unserem Ziel, dem De Hoop Nature Reserve, müssen wir den Brede River überqueren. Hier an der Fähre hat sich eine alte Tradition bewahrt: eine von Hand gezogene Fähre, die einzige dieser Art in ganz Südafrika. Zwei (starke) Männer ziehen den Ponton, also die Fähre, über den Brede River, und wir können bestätigen - eine absolut sportliche Höchstleistung, so was haben wir auch noch nie gesehen:

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und während sich die Männer abplagen, nimmt dieser rote Piepmatz ein Bad:

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Und dann sind wir endlich da, das "De Hoop Nature Reserve", es war eine zwar kurzweilige, aber trotzdem beschwerliche Anfahrt, die Straßen waren teils in einem schlechten Zustand.

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Im unserem Reiseführer wird vom "Jewel of the Western Cape" geschrieben, ein Reservat mit wenigen Besuchern, was für uns schon gleich mal der erste Pluspunkt hier ist. Die historischen Cottages sind heute romantische Unterkünfte, die weißen Sanddünen, die Naturlandschaft, das lässt die Herzen jeden Besuchers höher schlagen. Und in der Tat, der erste Blick auf das Vlei, im Hintergrund die wei0en Sanddünen, so was Schönes sieht man selten.

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Zum Auftakt sehen wir schon mal die ersten Elands und Zebras,

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und unsere Unterkunft, die "Opstal Vlei Suite", wartet schon auf uns.

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Unsere Unterkunft gefällt uns sehr gut, wir packen ganz schnell aus, schließlich wartet die Küste mit den Walen auf uns und außerdem gibt´s hier viele Tiere zu sehen. Unter anderem Schlangen:

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Ja genau so war das - 🤩 noch bevor wir zur Küste runterfahren, schauen wir uns im Gelände um und sehen vor der Eingangstür zum SPA diese Schlange. Und ich hab noch am Morgen zu meiner Schorschine gesagt, so eine schöne kleine Snake, das wär doch mal was. Und dann sowas. Wir meinen, dass das eine Boomslang ist, und bald 50 % der Belegschaft vom De Hoop ist zusammengelaufen, und ein paar Männer haben die Schlange dann in Richtung Pool 🤩 vertrieben. Bloß gut, dass wir heute eh keine Lust auf Schwimmen hatten.

Eine Fahrt hinunter zum Meer gehört zum Pflichtprogramm. Auf diese Art und Weise lässt sich auch das Reservat auf bequeme Art erkunden, und am Parkplatz von Koppie Alleen stellen wir unser Auto ab und gehen über Bretterstege hinab zum Wasser. Man hat hier sehr viele Möglichkeiten der Aktivität, es gibt viele Wanderwege, Mountainbikestrecken, Kajaktouren, geführte Wanderungen, Tierbeobachtungen - das ist schon alles sehr schön und wieder einmal wissen wir, dass wir für dieses Reservat mindestens zwei, wenn nicht drei Tage hätten buchen sollen.

Am Meer angelangt - die Anfahrt dürften von den Cottages bis zum Meer bestimmt noch 15 km sein, und das über schlechte Rüttelpisten, kann man dort herrlich wandern. Am Meer entlang, die weißen Sandklippen hoch, und immer wieder halten wir Ausschau nach den Walen, die sich hier in der Bucht tummeln sollen. Wir sehen auch welche, aber leider zu weit entfernt, um ein gutes Bild zu machen. Trotzdem freuen wir uns, es sind die ersten Wale in diesem Urlaub:

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Zurück im Cottage werden wir mit diesem schönen Regenbogen überrascht,

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bevor wir zum Abendessen gehen. Wir haben Halbpension gebucht, das war sicherlich die beste Alternative, denn erstens konnten wir in unserer Opstal Vlei Suite nicht kochen und zweitens hätte sich das für eine Nacht eh nicht gelohnt.

Das Restaurant war recht nett und gemütlich, das Essen hat gut geschmeckt (es gab Kudu-Steak), und der kleine Shop war gut bestückt:

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Bald nach dem Abendessen sind wir wieder in unsere Unterkunft zurück. Ein Gläschen Rotwein, zum draußen sitzen war´s leider zu kalt, und schon bald verschwinden wir in unserem Kuschelbett. Die Türe halten wir heute Abend lieber geschlossen, nicht dass die Schlange auf einen Besuch zu uns vorbeischleicht. Dann wär´s nämlich aus mit Kuscheln.

Bezahlt haben wir für diese Unterkunft 3.850 Rand incl. Halbpension, das sind rund 250 Euro, ganz schön happig, aber wir haben auch ein sehr sehr schönes Zimmer gehabt.
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zuletzt bearbeitet 09. Nov. 2016