Flusskreuzfahrt in Namibia - August 2019

Reisebericht 453 Antworten · 73,3k Aufrufe · gestartet 23. Aug. 2019 von Champagner
1'712 Beiträge · seit 201608. Okt. 2019 · #301
Hallo Bele,

so, bin nach anstrengendem Auslandseinsatz nun auch wieder an Bord und erfreue mich an den tollen Papageien(-bildern). Ich glaube tatsächlich, die Jungs und Mädels haben wir auch noch nicht zu Gesicht bekommen. Mach mal schön weiter so 😎

Liebe Grüße,
Bettina
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Themenstarter8'672 Beiträge · seit 201008. Okt. 2019 · #302
Guggu schrieb:Liebe Bele,
du zeigst überhaupt sehr schöne Fotos in diesem Bericht, aber die Papageienstrecke im letzten Teil gefällt mir besonders gut!
Danke, mir auch 🙂 ! Es war eine der wenigen Gelegenheiten, wo man mal in Ruhe und bei schönem Licht was Lebendiges fotografieren konnte.

Der Heizer schrieb:
Ruppell´s Parrot ( Achtung Bele! Ruppell mit zwei L, kein Rüpel-Papagei )
Ah, wie gut dass du wieder da bist und auf mich aufpasst 😘 😎
franzicke schrieb:Jambo Bele,
Wenn ihr euch auf dem Weg nach Opuwo nicht verfahren habt, müsste es ja eigentlich bei der nächsten Etappe zügig vorangehen - sicher auch hier im Bericht?
Bis die Tage, viele Grüße
Ingrid
Welcome back 😘 - das mit dem zügig zwischen Marble Camp und Opuwo ist so eine Sache…. 🙄 😕
Beatnick schrieb:Hallo Bele,
so, bin nach anstrengendem Auslandseinsatz nun auch wieder an Bord und erfreue mich an den tollen Papageien(-bildern). Ich glaube tatsächlich, die Jungs und Mädels haben wir auch noch nicht zu Gesicht bekommen. Mach mal schön weiter so 😎
Liebe Grüße,
Bettina
Nochmal welcome back 😘 Ich bemühe mich – eigentlich bin ich schon recht weit mit dem nächsten Tag – schaunmermal!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2019
Themenstarter8'672 Beiträge · seit 201008. Okt. 2019 · #303
12. August 2019 – Vom Marble Camp nach Opuwo

Um 10 Uhr können wir uns endlich von dem Papageien-Spektakel losreißen.

Vor lauter Papageien habe ich ganz das Baumhörnchen vergessen, das uns auch heute Morgen besucht und sich ein Apfelstück von Ruth schmecken lässt.

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Hier noch ein Blick auf die Campsite, lustig fanden wir die Steine auf den Pfosten, passt aber zu der Stone/Lone Men-Thematik. Vielleicht ist das der Vorrat für’s nächste Exemplar?


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Das Ablutiongebäude ist recht groß, die Duschen sind schön, die (Damen)Toiletten etwas gewöhnungsbedürftig, da die beiden Kabinen keine Türen haben, und man – falls man sich in der ersten befindet - die Person an sich vorbeigehen sieht (und sie einen natürlich auch), die in die zweite Kabine will. Auch die zweite Kabine ist vom Gang aus einsehbar, also etwas merkwürdig, das Ganze.

Hier mal die geplante Strecke für heute und morgen in Lila sowie die tatsächliche :

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(Ausschnitt aus T4A-Karte)

Ich kann jetzt schon sagen: der Abschnitt zwischen den roten Pfeilen ist mit kurzen Ausnahmen wirklich ätzend, weil holperig und lang 😈 !

Wir sind noch nicht lange unterwegs, als wir diese komischen Bäume sehen (Bildmitte).

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Die kenne ich noch nicht…. Den Flaschenbaum schon (links davon), und wir werden ihn später auch noch blühend erleben. Leider ist das Licht inzwischen wieder schlecht, es geht ja schon auf Mittag zu – und ehrlich gesagt finde ich die Landschaft auch nicht sonderlich lieblich 😕 . Teilweise beeindruckend ja, aber nicht wirklich schön, weil ich nicht so sehr auf so steinige, trockene Gegenden stehe!

Kurz wird es mal hübsch mit rotem Sand in den Onjuva Plains, aber da sind wir froh, Strecke machen zu können, und so reicht es nur zu einem unscharfen Foto aus dem Auto raus.

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Aber schon beeindruckend, dieser Wechsel zwischen rotem Sand, sandfarbenem Sand und Steinen. Ich könnte mir stundenlang die Satellitenbilder auf google.maps vom Kaokoveld anschauen 🤩 .

Kurze Zeit später biegen wir links ab und entdecken – in weiter Ferne – diesen Felsenadler (Verreaux's Eagle).


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Nachdem wir uns angepirscht und ihn dadurch erfolgreich in die Flucht geschlagen haben 😣 , meint Ruth, dass sie nur wenige Leute in ihrem Bekanntenkreis kenne, die verstehen würden, wie man so bescheuert sein und wegen so einem weit entfernten großen schwarzen Vogel so ein Theater machen kann. Naja, zum Glück sind wir vier da ja alle ähnlich bescheuert…. 🙄 😗

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Nun wird es wieder ruppiger, auch wenn wir zeitweise auf Sand fahren. Dort gibt es aber unzählige Dips in Minitrockenflüsschen, die sehr anstrengend zu fahren sind, weil man immer auf der Hut sein muss.

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Unterwegs entdecken wir einen African Hawk Eagle im besten Gegenlicht, der sich aber schnell von uns abwendet

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und ab und zu einen Baobab - irgendwie hatte ich die hier gar nicht auf dem Schirm 🤨 .

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Und wieder ein Foto, das zeigt, dass es nicht immer lustig ist, hier rumzufahren 😣 😊 .

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Die Sonne steht hoch, wir fahren endlos über kleinere und größere Steine, über Felsen, durch unattraktiven Mopanebusch, man kommt nur langsam voran - und dabei befinden wir ja nichtmal auf dem Teilstück, gegen das wir uns entschieden haben. Vielleicht wäre es ein bisschen spannender dort, aber wir haben definitiv keine Lust mehr auf Gerumpel 😕 .

Ganz selten mal wird es etwas hübscher und man fühlt sich schon fast wie in einem botanischen Garten.

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Sogar die Flaschenbäume blühen.


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Plötzlich sagt Matthias: Kuck mal, die Agame da drüben. Häää, wie hat er die entdeckt? Klein, farblich gut getarnt und dann auch noch auf der linken Seite. Manchmal ist mir der Mann ein bisschen unheimlich… 😮

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Sogar ein (leider leichtflüchtiges) Dikdik entdecken wir noch (es waren sogar zwei, nur damit Matthias da nicht einhaken muss) – schon komisch, erst seh ich jahrelang keine und dann gleich zweimal welche auf dieser Reise. Die Fotoausbeute davon ist aber noch ausbaufähig.

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Nach ca. 5 Stunden (!) erreichen wir Etanga (hier sind wir meines Wissens kurz davor)

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wovon ich keine Fotos habe, aber wo richtig viel Leben herrscht!

Danach geht es auf Gravel weiter und wir halten daher an, um unseren Reifendruck etwas zu erhöhen. Tja, nur leider funktioniert unser Kompressor nicht – hätten wir vielleicht besser bei Savanna vor Ort mal testen sollen 😕 . Aber so richtig niedrig ist der Druck auch nicht und so beschließen wir, nichts Kompliziertes mit dem Muckel-Kompressor zu unternehmen, sondern morgen an der Tanke auch Luft nach zu füllen.

Jetzt geht’s zügig ab nach Opuwo,

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und ca. 1,5 Stunden später wechseln wir auf Asphalt über.

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Nicht viel später (Matthias und ich verfahren uns auch nur ein ganz kleines bisschen 😎 ) erreichen wir nach 2017 wieder die Anhöhe über der Stadt und somit das Gate zur Campsite.

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Uwe sieht sich einer etwas zähen Diskussion ausgesetzt – der Torwart will seine Buchungsbestätigung sehen, Uwe erklärt, dass wir telefonisch reserviert haben. Egal, wir sollen den Voucher zeigen. Irgendwann wird wohl klar, dass wir erst gestern aus dem Nirgendwo reserviert haben und natürlich kein entsprechendes Papier vorzeigen können.

Als wir dann auf unserer Campsite eingecheckt haben, reiben wir uns verwundert die Augen. Neben uns steht das Paar, das wir an der roten Tonne gesehen haben. Hä, warum sind die schon hier 🤨 ? Wann und wo haben sie uns überholt? Niemals und nirgendwo!!! – also wie kommen sie hier her?

Wir fühlen uns ein bisschen wie Meister Lampe in der Fabel vom Hasen und vom Igel 😊 . Ab sofort entwickeln wir diverse, teilweise wilde, Theorien, wie die beiden nach Opuwo gelangt sind. Uwe (oder war es Matthias - ich kann mich tatsächlich nicht erinnern) bringt auch die Möglichkeit einer Floßfahrt vom Camp Syncro nach Epupa Falls und von dort runter nach Opuwo ins Spiel. Ach da schau her 🤩 - jetzt plötzlich ist das eine Option – als ich mir das als Route gewünscht habe, wurde ich ausgelacht 😈 .

Lösen können wir das Rätsel aber (noch) nicht, denn jetzt ruft das Abendessen. Matthias hat allerdings beschlossen, dass er nicht bereit ist, für ein Buffet in der Lodge 345 NAM-Dollar zu bezahlen und bleibt als Wächter zurück bei den Autos. Ehrlich gesagt hab ich mich zunächst ein bisschen über seine Knickrigkeit (in dem Fall ist er ein Schwabe 😛 ) gewundert – aber schlussendlich muss ich ihm doch irgendwie recht geben. Für diesen Preis wird nicht übermäßig viel geboten 🤢 . Vermutlich bin ich vor allem sauer darüber, dass es im Gegensatz zu 2017 keine Samosas auf dem Vorspeisenteller gibt. Auch der Nachtischbereich ist recht übersichtlich und der Rest zwar okay, aber schon überteuert. Egal, wir daddeln in alter Tradition ein bisschen auf unseren Smartphones rum (sicherlich ein weiterer Grund, warum Matthias nicht mitwollte 😗 ) und genießen den schönen Ausblick und auch die Tatsache, dass es so warm ist, dass man draußen sitzen kann.

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Zurück auf der Campsite (Nr.4) werden wir von der Security darauf hingewiesen, dass sie nicht dafür haften, wenn Gegenstände verschwinden, die wir draußen liegen lassen. Nachts schleichen sie herum und schalten das Licht wieder an, das wir an der Spüle ausgeschaltet haben, weil es uns blendet. Alles nur zu unserer Sicherheit. Gemütlich campen geht anders… 😣


Aber morgen wird es ja sicher wieder besser, da geht es zum dritten Mal hoch an den Kunene, und zwar nach Epupa. Eigentlich hätte der Reisebericht auch „Bitte viermal Kunene und zurück„ heißen können 😄 .

Bis dahin liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 09. Okt. 2019
Themenstarter8'672 Beiträge · seit 201009. Okt. 2019 · #304
Nachtrag 12. August 2019

Jetzt habe ich doch glatt gestern Abend noch etwas vergessen:

Offensichtlich habe ich Uwe in den vergangenen zwei Wochen oft genug mit meinen Sprüchen "Jetzt sind wir übrigens im X-Fluss", "Eben haben wir den Y-Fluss gekreuzt" usw. genervt, denn auf dem Weg nach Opuwo kommt seine Meldung mit leicht süffisantem Ton durchs Mikrofon : " Gerade sind wir übrigens über den Hoarusib gefahren!"

Ja 🤩 - und wenn man sich das Einzugsgebiet mal genauer anschaut, dann muss man sich nicht wundern, dass dieser Fluss bei Regen richtig heftig abkommt! 😮 Von Westen, aus Richtung Etanga, wo es übrigens vermutlich ganzjährig Wasser gibt, zumindest sah es beim Vorbeifahren so aus (? - diesen Ort würde ich mich gerne nochmal genauer anschauen, sah interessant aus!), kommt unterhalb der D3703 der Otjivero hinzu.

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(Ausschnitt aus der T4A-Karte)

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass auf meiner Afrika-To-See-Liste nicht die Migration in der Mara oder die Gorillas in Uganda, sondern das Fließen von Hoarusib, Hoanib, Khumib und wie sie alle heißen steht? 😐 (+ ein Jahr in Khwai, um dort die jahreszeitlichen Veränderungen im Okavangodelta zu erleben 😉 ).

Schönen Tag zusammen, Gruß Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 09. Okt. 2019
2'512 Beiträge · seit 200909. Okt. 2019 · #305
Hallo,

und mal wieder eine kleine Ergänzung.

Die komischen "Bäume" sind eine Euphorbie und somit also kein holziges Gewächs, also kein Baum. Welche Spezies genau habe ich noch nicht rausgefunden.
Edit: habe nun bissle recherchiert, es ist Euphorbia eduardoi, zu deutsch Kaokoland-Euphorbie, die hier endemisch vorkommt und nur von wenigen Stellen bekannt ist. Also eppes B´sonderes.

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Die blühenden Flaschenbäume waren ein Magnet für kleine Fluginsekten, ich meine, die beiden links sind Mopane Flies, die ja tatsächlich keine Fliegen, sondern winzige Wildbienen sind.

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Sehr skurrile Gewächse, diese Flaschenbäume.

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Die Ground Agama etwas mehr von der Seite. Sie hat sich einen farblich sehr passenden Ausguck rausgesucht.

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Sunset auf der Campsite der Opuwo Country Lodge, den ich mutterseelenalleine genossen habe. 😛 Naja, tatsächlich kann ich schwäbischer als ein Schwabe sein, wenn ich das Gefühl habe, dass man versucht, mich abzuzocken. Und den Eindruck hatte ich vor zwei Jahren schon, da kostete der Spass noch 50.- $ weniger. Und auch das war schon zu viel. Nein, ohne mich.
Überhaupt war ich an dem Abend einfach nur froh, in Ruhe mein Bier zu trinken. Die Fahrerei war echt anstrengend und nervig, und als wir endlich auf der Gravel Pad waren, habe ich sogar die Muckels überholt und hinter mir gelassen, weil ich einfach nur noch ankommen wollte. Kann man die Rumpelei im Kaokoveld über haben? 😵 Aber hallo, klar kann man. 🤢

Danke, Bele, fürs Hochholen all dieser Ereignisse. Im Moment könnte ich schon wieder bissle Rumpelei ganz gut vertragen... 😛

Liebe Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2019
4'382 Beiträge · seit 201509. Okt. 2019 · #306
Hallo Bele, jetzt endlich kann ich Deinen Bericht wieder in vollem Bildmodus genießen - herrlich, diese Quietscherles!
Liebe Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
443 Beiträge · seit 201410. Okt. 2019 · #307
So, liebe Fomies,
ich bin wieder da, und es wäre lieb, wenn ihr etwas zusammenrücken könntet, damit ich an dieser tollen Tour wieder teilhaben kann.
Liebe Bele, vielen Dank für diese kurzweilige Berichterstattung und die phantastischen Fotos. Auch die Kommentare deiner "Reisegruppe" bringen noch einen Schuss Würze dazu. Vielen Dank an alle! 😁

Liebe Grüße aus Aachen
Ute
Themenstarter8'672 Beiträge · seit 201010. Okt. 2019 · #308
fotomatte schrieb: Die Fahrerei war echt anstrengend und nervig, und als wir endlich auf der Gravel Pad waren, habe ich sogar die Muckels überholt und hinter mir gelassen, weil ich einfach nur noch ankommen wollte.
Einmal Heizer, immer Heizer 😛 !
Kann man die Rumpelei im Kaokoveld über haben? 😵 Aber hallo, klar kann man. 🤢
Oja -auch auf dem Beifahrersitz! 😣
Danke, Bele, fürs Hochholen all dieser Ereignisse.
Danke DIR für deine Ergänzungen und Korrekturen 😘 !
Im Moment könnte ich schon wieder bissle Rumpelei ganz gut vertragen... 😛
Ich auch – auf jeden Fall wäre das zu Telekom, verhaltensoriginellen Schülern, kaputtem Laptop-Akku, begriffsstutzigem Finanzamt usw. eine willkommene Alternative 😎 .

CuF schrieb:Hallo Bele, jetzt endlich kann ich Deinen Bericht wieder in vollem Bildmodus genießen - herrlich, diese Quietscherles!
Liebe Grüße
Friederike
Schön, dass du wieder gesund zurück bist! Und ja, die Quieterschle waren wirklich sehr unterhaltsam dort vor Ort! 😁
UDi schrieb:
Liebe Bele, vielen Dank für diese kurzweilige Berichterstattung und die phantastischen Fotos. Auch die Kommentare deiner "Reisegruppe" bringen noch einen Schuss Würze dazu. Vielen Dank an alle! 😁
Liebe Grüße aus Aachen
Ute
Gern geschehen von meiner Seite aus, Ute 🙂 . Welcome back - ich habe schon gesehen, dass du bereits einen RB gestartet hast, leider hab' ich nach ein paar Tagen mit bissle Kasperltheater auf diversen Kanälen das Forum noch nicht ganz aufgearbeitet.

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2019
5'479 Beiträge · seit 200910. Okt. 2019 · #309
Champagner schrieb:
fotomatte schrieb: verhaltensoriginellen Schülern
you made my day
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
4'382 Beiträge · seit 201510. Okt. 2019 · #310
Off topic
@Topobär
Hallo Thomas, vielleicht kann ich Dich auch belustigen: in einem Seminar wurde neulich bei Beispielen immer der "Eigentümer Q " bemüht. Ich fragte nach und erfuhr, daß man Querulanten in einer Eigentümergemeinschaft heutzutage politisch korrekt als "Eigentümer mit extremer Sozialisation" bezeichnrt... 😎
Viele Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter8'672 Beiträge · seit 201010. Okt. 2019 · #311
Topobär schrieb:
Champagner schrieb: verhaltensoriginellen Schülern
you made my day
Hallo Thomas,
nur kurz: das ist nicht auf meiner Miste gewachsen, sondern ist ein durchaus gebräuchlicher, wenn auch populärwissenschaftlicher Begriff in meinem Arbeitsbereich. Eigentlich spreche ich in diesen Fällen gerne deutlichere Worte und verniedliche nicht, aber ich wollte hier im Forum das Ganze nicht zu ernst rüberbringen (auch wenn es momentan wirklich schlimm ist, da fliegen schon mal nicht nur die Fetzen, sondern Stühle, wenn man nicht ganz schnell eingreift.... 😣 - und wir sprechen hier nicht von Hauptschülern, sondern von Zweitklässlern 😵 ).

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
1'543 Beiträge · seit 201310. Okt. 2019 · #312
Hallo Bele,
Mann, Mann, Mann..... 😗 , das nenne ich ja mal eine ausgewachsene Infizierung mit dem virus afrikanensis:
Aber schon beeindruckend, dieser Wechsel zwischen rotem Sand, sandfarbenem Sand und Steinen. Ich könnte mir stundenlang die Satellitenbilder auf google.maps vom Kaokoveld anschauen 🤩 .
Und dann dieses Symptom...... 😗
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass auf meiner Afrika-To-See-Liste nicht die Migration in der Mara oder die Gorillas in Uganda, sondern das Fließen von Hoarusib, Hoanib, Khumib und wie sie alle heißen steht? 😐 (+ ein Jahr in Khwai, um dort die jahreszeitlichen Veränderungen im Okavangodelta zu erleben 😉 ).
Ja, so kann es einem gehen.....
Schön, wie du das beschreibst, Bele.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2019
Themenstarter8'672 Beiträge · seit 201011. Okt. 2019 · #313
Old Women schrieb:
Mann, Mann, Mann..... 😗 , das nenne ich ja mal eine ausgewachsene Infizierung mit dem virus afrikanensis:
Beate, das ist ja nun schon fast chronisch bei mir - nächstes Jahr steht die 10. Reise ins südliche Afrika an. Und Heilung ist noch nicht ins Sicht 🤩 !

Herzliche Grüße zurück von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter8'672 Beiträge · seit 201011. Okt. 2019 · #314
13. August 2019 : Von Opuwo nach Epupa Falls

Die Nacht auf der Opuwo Campsite war so, wie man es verdient, wenn man vor schwierigen Strecken kneift 😗 . Aber wir haben sie unberaubt hinter uns gebracht!

Während des Frühstücks quält uns weiterhin die Frage, wie unsere Nachbarn vor uns hier angekommen sein können 😐 . Da ich ja der Typ „Platzt vor Neugier“ bin, beschließe ich, die netten jungen Leute einfach zu fragen. Also gehe ich die paar Schritte rüber und quetsche die Armen ein bisschen aus. Sie nehmen das aber überhaupt nicht krumm, sondern erzählen mir recht ausführlich, wie sie gefahren sind und auch ein bisschen über den Zustand ihres Fahrzeuges.

Ich lasse dann meine Drei noch ein bisschen weiterraten, und einige Varianten kommen der Sache sehr nahe – aber niemand errät die komplette Strecke. In echt löse ich erst später auf, aber da ich vor Ort deshalb schon einen Rüffel vom Heizer bekommen habe, will ich es lieber gleich tun:

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Nachdem wir sie an der roten Tonne getroffen haben (da hatten sie den Reddrum-Pass schon hinter sich und wussten, dass sie den nicht nochmal fahren wollen 😮 ), sind sie durchs Marienflusstal zum Camp Syncro gefahren (während wir nach Süden zum Marble Camp sind). Am nächsten Tag sind sie dort früh los und an einem Tag über die rote zur blauen Tonne gefahren, dann von Orupempe die D3707 nach Opuwo, das hatte ihnen der Guide empfohlen, den sie an der Tonne am Vortag getroffen hatten! Jetzt ist uns auch klar, warum sie am Abend das Auto so entstauben mussten – den Bulldust dort kennen wir von 2017 😣 . Die Beiden lachen ein bisschen über sich selbst, sie hätten das alles ein bisschen unterschätzt und jetzt wären sie froh, nur noch Etosha vor sich zu haben!

Wir vier haben noch das Tanken vor uns! Dazu wollen wir erstmal den Kanister leeren, denn den brauchen wir jetzt nicht mehr. Außerdem kleckert er seit Beginn der Reise das Auto der Muckels voll.
Allerdings ist es gar nicht so einfach, das Ding aus dem Fach wieder rauszubringen, dazu braucht es schon zwei „Fach“männer!

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Man beachte bitte, wie modisch wir unterwegs sind 😉 – unser Farbkonzept ist auf jeden Fall sehr stimmig. Dem Laubfrosch Matthias habe ich extra meine grashüpfergrünen Spülhandschuhe überlassen!

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Das Tanken unten gegenüber vom Spar ist dann ein bisschen nervig wie immer, weil die Autos und LKWs dort kreuz und quer stehen, dazwischen versuchen alle möglichen Händler ihre Waren loszuwerden (Matthias will glaub kein Kettle mehr…. 😗 ) und dann müssen wir auch noch die Stelle finden, wo wir Luft nachfüllen können. Dabei immer ein Auge auf die Wertgegenstände im Auto werfen… 🙄 . Im Spar finden wir soweit alles was wir brauchen und dann geht’s recht flott hoch zu den Epupa Fällen.
Kurz vor 13 Uhr machen wir Rast an einem Baobab,

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wo wir diesen netten Kerl von gestern wiedertreffen. Diese Tarnfarben sind genial, oder?

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Was die beiden wohl zu bereden haben?

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Vielleicht haben sie übers Wetter gesprochen 😉 ?
Auf jeden Fall wissen wir spätestens jetzt, wer daran schuld ist, dass es so heiß ist – und vorallem warum es noch heißer als bisher werden wird. Eigentlich klettert der Wetterlaubfrosch ja im Glas die Leiter hoch – hier haben wir die afrikanische Variante 😄 .

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Kurz vor Epupa reiben wir uns mal wieder erstaunt die Augen: Etosha haben wir doch gestrichen – was soll das jetzt?

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Schwarznasen-Impalas am Wegesrand, das ist so ziemlich das Letzte, womit wir gerechnet haben 🙄 !

Sie sind aber schnell wieder verschwunden und so düsen wir weiter Richtung Kunene.

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Noch ein Blick nach links, wo es zu einer Himbasiedlung geht, und dann fahren wir bald an riesigen vollen Campingplätzen und sonstigen Unterkünften vorbei 🤩 (Epupa Falls Lodge & Campsite, Omarunga Lodge & Campsite, Kapika Waterfalllodge rechts oben auf dem Hügel) und dann….wirds etwas einsamer, zum Glück 🙂 .

Wir hatten lange überlegt, wo bei den Epupa Falls wir übernachten wollen und schlussendlich hat das Epupa Camp gesiegt (Uwe behauptet, ich hätte das bestimmt 😐 ). Dieses Camp war zwar von „Dillinger“ so nett beschrieben worden, aber zwischenzeitlich waren wir von anderen Erzählungen wieder verunsichert worden… Schlussendlich kann ich aber sagen: alles richtig gemacht! An dieser Stelle also nun endlich offiziell mein Dank an Markus für diesen Tipp 😘 ! Es hat uns – das nehme ich schon mal vorweg – sehr gut gefallen hier!

Wir checken also ein, der erste Eindruck ist supersympathisch, uns wird die Terrasse usw. gezeigt und erklärt, dass Camper willkommen sind. Der Ausblick ist auch ganz nett.

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Beifang 😉

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Als die Muckels dann auch da sind (der Heizer hatte sie abgehängt), fahren wir rüber auf die uns zugewiesene Site Nr.3 und richten uns dort ein.

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Allerdings machen sich bald erste Zweifel breit, ob nicht die Nr.1 netter wäre 😕 . Also marschieren wir mal rüber zur Reception und fragen nach. "Nein, tut uns leid, die ist vergeben, die wurde extra reserviert" (können wir nachvollziehen). Ruth und Uwe bestellen sich an der Bar etwas zu trinken. Ich kann derweil das mit dem „Vergeben“ irgendwie nicht ganz akzeptieren und schaue mal, ob noch jemand am Empfang steht. Tatsächlich erwische ich einen jungen Mann und der holt die „Buchungsspezialistin“. Nachdem ich ihr erklärt habe, dass wir ja 2 Autos sind und 2 Nächte bleiben und wir die 3 etwas klein fänden, meint sie, das sei kein Problem. Auf der Nr.1 ist nur ein Auto gebucht und das gehört zu einer Gruppe, deren Rest auf der anderen Seite der Lodge stehen wird. Da sei nichts speziell gebucht worden und wir können gerne auf die Nr.1 wechseln – aber wir sollen es gleich tun, bevor die anderen ankommen (Anmerkung der Redaktion: wir sind bereits um 14 Uhr im Epupa Camp eingetroffen).

Also stürzen Ruth und Uwe ihr Getränk hinunter und wir führen schnell den Umzug durch.

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Wow, jetzt haben wir es wirklich schön, viel Schatten, direkt vor der Nase kleine Stromschnellen (die nachts aber nicht abgeschaltet werden, entsprechend ist der Lärmpegel).

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Und dann diese Ablutions (keine Fotos 🙁 ): echt zum Verlieben! Eine Toilettenkabine aus Holzstäben als Wände, nach oben hin offen, ein richtig stylisches Waschbecken mit Spiegel, ein funktionierendes WC. Die Dusche ist ähnlich nett. So mag ich das 🙂 – ich kann diese gemauerten Häuser einfach nicht leiden, das ist unromantisch und hat kein Bushfeeling.

Um 18 Uhr fahren wir – etwas spät – zum Aussichtshügel über die Fälle.

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Alles recht touristisch dort, man muss auch Eintritt zahlen. Aber wirklich auch seeehr schön – mir gefällt es hier ausnehmend gut.

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Natürlich verfallen wir in einen Foto-Rausch (Uuuuwe, das ist die falsche Richtung!).

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Es gibt die Fälle in der Übersicht, die rechte Hälfte, die linke Hälfte, den "Hauptfall" mit den kleinen Ameisenmenschen

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Dann schiebt sich noch der (Fast)Vollmond ins Bild - eine tolle Stimmung war das!

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Die Sonne ist fast verschwunden

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und es wird Zeit, bei immer noch unglaublichen 38°C zurück ins Camp an unsere Privatwasserfälle zu fahren.

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Dort bereiten wir – wenn auch wenig begeistert von der Hitze des Campfires – unser kulinarisches Highlight der Reise vor: Pizza! Uwe ist so nett und macht Teig für uns alle, und in zwei Gefäßen (Potjie der Muckels mit flachem Boden und unser größter gußeisener Topf) backen wir uns die leckerste Pizza meines Lebens 🤩 (vor allem Nr.2 ist genial knusprig und würzig geworden).

Es wird ein – für afrikanische Verhältnisse – sehr langer Abend, Uwe hat sicher notiert, wann wir ins Bett sind, es war auf jeden Fall sehr spät!

Für morgen haben wir kein wirkliches Programm, das drängt sich uns dann einfach so auf. Matthias wird beklaut, wir bekommen lustigen Besuch und die Fälle besuchen wir auch noch ein(bzw. zwei)mal ausgiebig. Achja, und eine Erstsichtung gibt es obendrauf!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 11. Okt. 2019
4'382 Beiträge · seit 201511. Okt. 2019 · #315
Allerdings machen sich bald erste Zweifel breit, ob nicht die Nr.1 netter wäre 😕
....das fanden wir damals auch!
...und auch hier
Und dann diese Ablutions (keine Fotos 🙁 ): echt zum Verlieben! Eine Toilettenkabine aus Holzstäben als Wände, nach oben hin offen, ein richtig stylisches Waschbecken mit Spiegel, ein funktionierendes WC. Die Dusche ist ähnlich nett. So mag ich das 🙂 – ich kann diese gemauerten Häuser einfach nicht leiden, das ist unromantisch und hat kein Bushfeeling.
kann ich Dir nur zustimmen! Ich hab gerade noch mal in den RB von 2015 gespinxt - aber auch wir haben die Ablution nicht geknipst! Eigentlich schade, aber wir wollten wahrscheinlich nun mal keine Klos fotografieren 😗 😗 😗
Ich genieße Eure gemeinsame Tour seeeehr!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
2'512 Beiträge · seit 200912. Okt. 2019 · #316
Guten Morgen,

ich steuer mal etwas Birdlife bei, damit das nicht gar so trocken rüber kommt... 😗

À propos, die Ablutions. Ein Foto habe ich gemacht:

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Junges, mauserndes Männchen Kurzzehenrötel. Short-toed Rock Thrush.

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Pied Wagtail auf der sauber geharkten Campsite.

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Groundscraper Thrush, oder Akaziendrossel. Wegen der Hitze halten sich auch die Vögel im Schatten auf.

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Ein Near-Endemic in Namibia, den es nur hier entlang des Kunene gibt. Rufous-tailed Palm Thrush.

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Bele würde sagen, irgend so ein "strabbeliges" Zeug. Aber wie heisst es korrekt?

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In einer kleinen, ruhigen Flachwasserzone hinter Stellplatz 3 schwimmen einige Fischle rum, die sich gerne sonnen.

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Der Goliathreiher kühlt sich lieber die Hacksen im schnellfliessenden Wasser, trotzdem hechelt er ob der Hitze.

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Abends auf dem Zustieg zum Aussichtspunkt nochmal was strabbeliges, eine gelbblühende Hoodia. Hoodia parviflora.Toll, habe ich noch nie gesehen.

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Ziemlich wenig Wasser in den Epupa Falls, trotzdem eine imposante Geräuschkulisse.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 13. Okt. 2019
751 Beiträge · seit 201112. Okt. 2019 · #317
Man beachte bitte, wie modisch wir unterwegs sind 😉 – unser Farbkonzept ist auf jeden Fall sehr stimmig.


Also, Bele, du schreibst von "wir" und "uns" 😗 , irgendwie fehlt mir da ein Bildchen...???

Aber, bleiben wir bei den Farben: nach soviel Trockenheit ist doch der Anblick von den (grau)grünen Palmen und dem blauen Fluss einfach genial!
(Bei uns hat ein Foto vom Aussichtspunkt auf die Fälle vom letzten Jahr / gleiche Zeit es nun in das Treppenhaus geschafft)

Matthias als Laubfrosch im Baobab 🤩 , mein Respekt... ich muss da eher daran denken, dass ich entweder die Wahl zwischen dem "Medical Health Camper" in Epupa habe oder das Krankenhaus von Opuwo...

So, ich hoffe mal, dass ihr uns die nächsten Tage mit ganz vielen tollen (endemischen) Vogelaufnahmen flashen werdet, freu mich drau!

Viele Grüße an euch beide und @ Bele: ich hab dich nicht vergessen, nur ein Zeitproblem...
Nette
2'261 Beiträge · seit 201114. Okt. 2019 · #318
Liebe Bele,

es ist immer noch spannend eure Tour zu verfolgen und fast bin ich geneigt unter die Camper zu gehen um so eine Pizza aus dem Potje auf die Gabel zu bekommen. Macht den Mund ganz wässerig die Beschreibung…….. 😛

Tolle Fotos von der Agame, sowohl deine und auch die von Matte. Schon unheimlich wie die Viecher sich tarnen können.

Bleibt festzustellen, der Heizer wird immer stylischer – ob er auch das Kettle um hatte? 😉
und ehrlich gesagt finde ich die Landschaft nicht wirklich schön, weil ich nicht so sehr auf so steinige, trockene Gegenden stehe!
Jetzt aber! 🤩 Diese Aussage macht mich jetzt ehrlich gesagt ein wenig stutzig. Da gab es wohl gerade genug davon auf die bisherige Tour. Oder ist das ein Witz den ich nicht verstanden habe?

Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2019
Themenstarter8'672 Beiträge · seit 201014. Okt. 2019 · #319
CuF schrieb:
kann ich Dir nur zustimmen! Ich hab gerade noch mal in den RB von 2015 gespinxt - aber auch wir haben die Ablution nicht geknipst!
Da hab ich vor einiger Zeit auch reingespickelt 😉 .
Eigentlich schade, aber wir wollten wahrscheinlich nun mal keine Klos fotografieren 😗 😗 😗
😄 😄 😄
Ich genieße Eure gemeinsame Tour seeeehr!
Gruß Friederike
Das freut mich seeehr – ich habe sie auch seeehr genossen 🙂
fotomatte schrieb:Guten Morgen,
ich steuer mal etwas Birdlife bei, damit das nicht gar so trocken rüber kommt... 😗
Na jetzt aber, ich hab doch viel Wasser im letzten Kapitel gehabt 🙄 ! Aber danke natürlich für deine Ergänzungen – ich habs ja dieses Mal mit dem Birden nicht so gehabt…. 😵 Die Vögel waren recht ungnädig bei mir (und ich war faul).

Ein Endemit in Namibia, den es nur hier entlang des Kunene gibt
Warum nennst du seinen Namen nicht? Rufous-tailed Palm Trush. Kommt bei mir auch noch - wenn auch in zweifelhafter Qualität.
Bele würde sagen, irgend so ein "strabbeliges" Zeug.
Was die Bele alles so sagt..... 😎 😛 Wobei ich es eher "straaabelig" ausspreche.... 😉

speed66 schrieb:
Also, Bele, du schreibst von "wir" und "uns" 😗 , irgendwie fehlt mir da ein Bildchen...???
Ah, da hast du mich falsch verstanden 😁 – das „wir“ bezieht sich nur darauf, dass ich meine Handschuhe zur Verfügung gestellt habe!
Aber, bleiben wir bei den Farben: nach soviel Trockenheit ist doch der Anblick von den (grau)grünen Palmen und dem blauen Fluss einfach genial!
In der Tat! 🙂
Matthias als Laubfrosch im Baobab 🤩 , mein Respekt...
Meinen auch 😄 ! So schnell konnte ich kaum kucken, wie der da oben war - und runter ist er auch wieder heile gekommen.
So, ich hoffe mal, dass ihr uns die nächsten Tage mit ganz vielen tollen (endemischen) Vogelaufnahmen flashen werdet, freu mich drauf!
Auch hier hast du mich falsch verstanden 😊 – ich hatte eine Neusichtung (bzw. zwei, glaube ich zumindest), aber die eine hat Matthias ja im Prinzip schon gezeigt. Und ansonsten war Birden dort höchst anspruchsvoll, viel Schatten, hohe Bäume, sehr kleine Vögel (ich mag ja lieber Greife oder Reiher, die entdecke ich wenigstens selber… 😗 ). Mich hat da recht schnell die Lust verlassen – zum Glück ist Matthias (und Ruth natürlich auch) wesentlich ehrgeiziger.
Viele Grüße an euch beide und @ Bele: ich hab dich nicht vergessen, nur ein Zeitproblem...
Nette
Danke - und kein Problem, ich hatte das ehrlich gesagt auch aus den Augen verloren, aber das läuft uns nicht weg!
Guggu schrieb:Liebe Bele,
Bleibt festzustellen, der Heizer wird immer stylischer – ob er auch das Kettle um hatte? 😉
Wann genau meinst du? Bei der Sache mit dem Kanister? Ja klar, wenn man ranzoomt, kann man es erkennen! Ich kann mich auch kaum noch an Momente erinnern, wo er es NICHT mehr an hatte 😉 .
und ehrlich gesagt finde ich die Landschaft nicht wirklich schön, weil ich nicht so sehr auf so steinige, trockene Gegenden stehe!
Jetzt aber! 🤩 Diese Aussage macht mich jetzt ehrlich gesagt ein wenig stutzig. Da gab es wohl gerade genug davon auf die bisherige Tour. Oder ist das ein Witz den ich nicht verstanden habe?
Meine liebe Guggu, du hast das schon richtig verstanden, und da ist auch kein Witz irgendwo versteckt. Das ist sehr ernst! Tatsächlich gibt es dort schon viel sehr steinige, karge Landschaft. Diese Kombi ist sehr anstrengend für mein Gemüt, ich mag Sand wesentlich mehr, den nehm ich auch ohne alles, aber auch Steine mit Wasser oder Steine mit vielen Pflanzen können sehr schön sein. Steine.... viele Steine, große und kleine, sehr kantige und dazu Mopanebusch zum Abwinken – da muss man schon ein sehr sonniges Gemüt und viel positives Denken sein Eigen nennen, um sich dafür tagelang begeistern zu können 😕 .

Mir fehlt vermutlich irgendwie der Zugang dazu. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich schlecht gelaunt war deshalb (im Gegenteil, ich habe unsere Tour sehr genossen!), aber man muss schon eine Portion Leidensfähigkeit ins Kaokoveld mitnehmen 😎 . Zum Glück hatte ich ja nette Gesellschaft 😘 😘 😘 , so dass die Steine gar nicht so ins Gewicht gefallen sind.

Die Fotos für's nächste Kapitel hab ich schon, aber geschrieben hab ich noch nichts - wird also noch dauern. Außerdem ist es ja so schön draußen, da sitzt man ungern am Laptop!

Schönen Abend zusammen und mal wieder Danke für euer Interesse!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2019
443 Beiträge · seit 201414. Okt. 2019 · #320
Deine Vogelfotos haben mich so begeistert, dass wir jetzt erst einmal für ein paar Tage in die Picardie zum Birden fahren werden. Ich muss unbedingt das Vogelfotografieren üben 😄

Eine beeindruckende, vielseitige Reise habt ihr da gehabt!!
Liebe Grüße
Ute