THEMA: Namibia 2015/2016 - 4 Wochen durch den Nordteil
01 Jan 2017 22:30 #457520
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  • Birgit und Werner am 01 Jan 2017 22:30
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Danke Lillitrotter,
für die Mühe mit den Pflanzen - werde ich morgen gleich einpflegen, B)
und auch für die Hintergrundinfos zu den Himba-Girlies.
Ich muss gestehen, dass wir uns selbst auch nicht zu 100% wohl gefühlt haben bei diesem Shooting. Aber diesmal war halt das Kaokoveld noch nicht auf unserer Route, und hier haben wir uns "ausnahmsweise" mal wie Pauschaltouristen benommen. :blush:
Aber ich finde es wichtig und gut, dies auch klarzustellen und werde dich hier gern auch innerhalb des Berichtes zitieren.
Ein frohes neues Jahr dir - und allen anderen, die uns so treu und engagiert folgen.
Birgit :kiss:
Reisebericht: Namibia 2015/2016 - 4 Wochen durch den Nordteil
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23 Jan 2017 18:28 #460541
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  • Birgit und Werner am 01 Jan 2017 22:30
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Der Hamburger Stammtisch ist ein sehr guter Anstupser, mich ENDLICH trotz all der Konkurrenzaktivitäten wieder an den Reisebericht zu machen. Sorry, ich bin echt etwas "aus dem Tritt gekommen" :blush:
Heute Abend geht es weiter - versprochen!

Viele Grüße
Birgit
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23 Jan 2017 21:42 #460579
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  • Sasa am 23 Jan 2017 21:42
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Hallo Birgit,
Wo ist denn der Bericht?
Erwartungsvolle Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
www.namibia-forum.ch...a-erstlingstour.html
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23 Jan 2017 21:42 #460580
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22. Tag: Von Palmwag über Twyfelfontain nach Uis (Brandberg)

Enlang der schönen Tafelberge, den Ausläufern des Grootberg-Plateaus geht es auf der mustergültig planierten M128/C39 südwärts.



Zunächst ist noch ein wenig Grün zu sehen, dass offensichtlich die zahlreichen Ziegen noch ernährt:



... aber es wird zunehmend staubig und die Landschaft zeigt ihre karge Schönheit:








Gegen Mittag erreichen wir "Twyfelfontain", die "Zweifelquelle", die einigen weißen Siedlern, die sich 1947 hier ansiedelten kein Glück gebracht hat. 1964 wurden die Farmen wieder aufgegeben. Berühmt ist dieser Platz für die Felsgravuren, die Twyfelfontain den Eintrag in das UNESCO-Weltkulturerbe verschafften. Eine kleine Führung informiert über die Hintergründe.





Am Parkplatz freuen sich nicht nur die Parkwächter über ein kleines Trinkgeld, sondern es gibt weitere Gesellschaft, die sich mit ein paar Kekskrümeln abspeisen läßt:







Die Mittagshitze macht uns ziemlich zu schaffen, und so verzichten wir darauf, die nahegelegenen "Organ Pipes", den "Burnt Mountain" oder den "Petrified Forest" noch in Augenschein zu nehmen. Stattdessen fahren wir recht zielstrebig nach Uis, und haben dort sogar noch Zeit, einen spätnachmittaglichen Abstecher in das Brandberg-Gebiet zu machen.





Hier kommen wir dann auch wieder ornithologisch auf unsere Kosten:

Gleich vorneweg eine "Problemart":
Ich erinnere mich, dass wir gesagt hatten: die Lerchen machen wir morgen und dann nur dieses Foto geschossen haben. Und nun sitze ich über dem Buch und rätsel so vor mich hin...
Also: Ich tendiere zur Sabota-Lerche (Sabota Lark) - andere Meinungen?


Balzende Rüppelltrappen (Ruppell's Korhaan) erfreuen uns...


...noch mehr allerdings diese Ludwigstrappe (Ludwig's Bustard)


In Uis übernachten wir im White Lady B&B - heute mal in einem gemütlichen Bett.
uiswhiteladyguesthouse.com/about-us.php

Ende 22.Tag.
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Letzte Änderung: 23 Jan 2017 22:29 von Birgit und Werner.
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23 Jan 2017 22:37 #460588
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Sasa schrieb:
Hallo Birgit,
Wo ist denn der Bericht?
Erwartungsvolle Grüße
Sasa

Sasa, da bist du mir mit deinen Erwartungen wohl wenige Sekunden zuvor gekommen. :laugh:
Fertig geworden bin ich allerdings erst jetzt, weil mich die olle Lerche so lange beschäftigt hat :pinch:

Gute Nacht, ihr Lieben!
Ich hoffe, ich kann meine Vorsätze und eure Erwartungen jetzt in den nächsten Tagen weiter erfüllen... Irgendwann muss ja auch unsere nächste Reise noch vorbereitet werden... :woohoo:
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25 Jan 2017 17:45 #460857
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23. Tag: Vom Brandberg über die D2342 / D2303 zur Küste

Mein 50.Geburtstag! Wie schön, dass ich hier in der Einsamkeit jeder üppigen Feierei entgehen kann.
Der heutige Tag führt mich von schroffen Felsen durch die Wüste ans weite Meer - was für ein schönes Sinnbild. :)

Unser freundlicher Vermieter der White Lady B&B hat uns die landschaftlich interessante Strecke über die D2342 und D2303 empfohlen, die direkt südlich des Brandbergs rund um den Mount Goboboseb durch die Einsamkeit führt. Vorher hat er sich allerdings vergewissert, dass wir über 2 einsatzbereite Reservereifen verfügen. Da auf der Strecke kein Handyempfang existiert, haben wir mit ihm vereinbart, uns zurückzumelden, wenn wir wohlbehalten an der Küste angekommen sind. Falls nicht würde er einen Suchtrupp aktivieren... B)

Auf dem Satellitenbild erkennt man den Streckenverlauf an den grünen Fähnchen.



Als erstes geht es aber möglichst dicht an den Brandberg heran.



Werner muss sich einmal wieder mit meiner Abenteuerlust herumschlagen, als ich ihn über schmale Pads noch ein bisschen und noch ein bisschen weiter lotse. Irgendwann sagt er entschieden: "Ende Gelände!" :angry:

Wir bewundern - geologisch ahnungslos - die verwitterten Felsen ringsum und stellen uns die Begeisterung unserer mineralogisch interessierten Tochter über die mannigfaltig glitzernden Quarze am Boden vor.





Wir erfreuen uns an den Weißrücken-Mausvögeln (White-backed Mousebird), die geschäftig um unseren Rastplatz flattern:





Nun müssen wir aber erstmal "Strecke machen", wenn wir heute noch nach Walvis Bay kommen wollen! Natürlich in sinnigem Tempo, aufgrund der spitzen Steine auf der Wegstrecke. Ein Reifenwechsel wäre bei der Hitze nicht wirklich nach unserem Geschmack...

Die Gegend südlich des Brandbergs präsentiert uns viele prachtvolle Welwitschias. Wer eine Alternative zum touristisch bekannten "Welwitschia-Drive" nahe Swakopmund sucht, wird hier fündig.
Querverweis: www.namibweb.com/welwitschia-plains.pdf





Der weitere Weg führt uns durch die weite Einsamkeit und entlang atemberaubender, abwechlungsreicher Felsformationen:







Letztere liegen ziemlich genau dort, wo die D2342 auf die D2303 trifft:



Kurze Zeit später öffnet sich das Gelände hin zur "Messum Terrace", einer ziemlich flachen und glühend heißen Angelegenheit:





Auch hier gibt es übrigends noch Welwischias und sogar Springböcke ziehen durch die Gegend...

Gegen 15:30 Uhr sind wir dann am Meer!





Tag 23 - Teil 1.
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