Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana

Reisebericht 291 Antworten · 49,6k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2022 von Nadine3112
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27. November 2021 - Von Wegen und Irrwegen im Moremi Teil 2
Xakanaxa, Moremi Game Reserve

Gegen 9 Uhr fahren wir zurück zur Campsite und frühstücken. Leider gibt es unterwegs keine Picknick Sites, sodass man leider immer auf die Campsites ausweichen muss. Die Paviane haben den Platz inzwischen in Beschlag genommen und plündern den Müll. Der ist zwar gesichert, aber die Paviane wissen natürlich genau, wie man die Tonne öffnet. Einer geht mit einer leeren Chipstüte stiften und leckt diese genüsslich in einem Baum aus. Ganz coole Socke … 😎

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Gegen 11 Uhr machen wir uns auf den Weg zu Jesse’s Pools. Die sind landschaftlich nicht ansatzweise so schön wie die Paradise Pools, aber ein paar Tiere sehen wir hier immerhin.

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Danach fahren wir zu den Xoro Pools, müssen aber wegen des Wassers auf der Piste abbrechen, da ich mich unerhörterweise immer noch weigere, durch’s Wasser zu latschen zwecks Testung der Wassertiefe. 😗 Also fahren wir mal Richtung 4th Bridge und des Hippo Pools, der dort zu finden ist.

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Dann biegen wir auf einen Loop ab, der in der Tinkers Map als Makerewa Loop und erst im späteren Verlauf als Bodumatau Loop bezeichnet wird. Dass der Bodumatau Loop nicht befahrbar ist, wussten wir, aber da er oben anders heißt, dachten wir, man könnte ihn ein Stück fahren. War dann aber nicht so. Nur nach wenigen Metern sah es dann so aus:

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Wenn mitten auf der Piste Wasserlilien wachsen, sollte man sie wohl besser nicht mehr befahren.


Weiter im 3. Teil ....
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27. November 2021 - Von Wegen und Irrwegen im Moremi Teil 3
Xakanaxa, Moremi Game Reserve


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Wir fahren noch bis zur 3rd Bridge, die ja nicht passierbar ist. Joah, ist wirklich kaputt. 🤪

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Dann wollten wir uns über parallel verlaufende Strecken zurück zu Jesse’s Pool fahren, geben uns aber schnell geschlagen, da die Strecke einfach extrem tiefsandig aussieht. Den ganzen Tag über ist uns noch kein einziges Auto begegnet. Wir fahren daher lieber zur Hauptpiste wieder zurück. Unterwegs treffen wir äußerst unterhaltsame Zebras. 🤩

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Erst Wrestling, dann schmusi, schmusi.

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Dann sehen wir zwei Eulen im Baum, die uns nur auffallen, weil ein etwas größerer Greifvogel sie vertreiben wollte. Eine fliegt daraufhin leider weg.

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Weiter im 4. Teil ...
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27. November 2021 - Von Wegen und Irrwegen im Moremi Teil 4
Xakanaxa, Moremi Game Reserve

Auf dem Rückweg fahren wir wieder bei Jesse’s Pools entlang.

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Ein paar Kingfisher während der nachmittäglichen Jagd.

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Während wir so zurückzuckeln sehe ich, dass ein Tropfen die Scheibe entlang läuft. Regnet es etwa schon wieder?! 😏 Die gute Nachricht war: nein, es regnete nicht. Aber was soll es sonst sein? Ich hatte eine Ahnung. Ein Geruchstest bestätigte: es war Diesel! Na großartig. 😠 Einer der beiden Kanister auf dem Dach hatte wohl ein Leck. Als wir auf der Campsite ankamen, begutachteten wir das Schlamassel. Überall auf dem Dach war Diesel, es lief mittlerweile an beiden Seiten herunter. Das Zeug musste also dringend vom Dach runter und rein in den Tank damit. Wir hofften nur, dass alles reinpasst, sonst würden wir mal die Nachbarn fragen, ob sie was brauchen und ggf. verschenken. Also wieder Sauerei ohne Ende, wie schon beim ersten Mal. Es war natürlich eine riesen Aktion, die beiden 20-Liter-Kanister überhaupt vom Dach runterzubekommen. Dann der nächste Kraftakt, die Dinger so lange zu halten, bis alles rausgeflossen war. Danach stanken wir natürlich wieder lecker nach Diesel. Bevor wir jetzt Feuer machen, besser mal Duschen und Klamotten wechseln gehen.

Es passte zum Glück alles rein, der Tank war jetzt wieder voll. Danach war natürlich noch Autoputzen angesagt, denn der Dieselsiff hing ja überall. Ich besuchte unseren Campnachbarn, einen netten Österreicher. Der erzählte uns, dass die Wege, die weiter ins Delta führen, leider größtenteils nicht passierbar sind. Dead Tree Island stand noch auf unserer Liste, das war aber leider laut seiner Aussage nicht erreichbar. Zu viel Wasser. Er hat in seiner Zeit hier bisher fast jeden Tag Löwen gesehen. Ach. Ach was? 🙄 Und an diesem Morgen hat er eine Leopardin mit Jungtier an Jesse’s Pool gesehen. In diesem Moment beschließe ich, niemanden mehr nach seinen Sichtungen zu fragen. Anscheinend soll es wohl so sein, dass wir mit dem Leoparden in Nxai Pan und den Wildhunden in Khwai das Sichtungsglück aufgebraucht hatten. Er konnte gar nicht glauben, dass wir noch keinen einzigen Löwen und keine Hyänen gesehen hatten in Woche 3. Tja, Hermine hat uns zwar aus Kleber rausgezaubert, aber die spektakulären Sichtungen konnte sie uns nicht herzaubern.

Dem Abend wird das Krönchen aufgesetzt, als um 19 Uhr (!) 2 Plätze weiter 4 Italiener auftauchen, die einen Heidenlärm veranstalten. So richtig, wie man sich Italiener klischeebehaftet vorstellt. Es wird laut gezetert und diskutiert. Eine gefühlte Ewigkeit später steht ihr Camp, nachdem sie sogar ein paar Meter mit geöffnetem Dachzelt gefahren sind. Dann wird erst mal in aller Ruhe geduscht (mittlerweile ist es stockduster) und dann wird gegen 20 Uhr das Feuer angemacht. Solche Nachbarn mag ich ja. Um 20 Uhr schlafen wir schon. Eigentlich. Camper’s Midnight und so. Sie palavern noch ewig draußen rum und geben gegen 22 Uhr endlich Ruhe. Schon alleine wegen solcher Nachbarn sind wir froh, dass in diesem Jahr so wenig auf den Campsites los ist. Gar nicht auszudenken, wie die Lärmkulisse hier ist, wenn alle Plätze voll belegt sind. Das ist wirklich überhaupt nicht meins.


Fazit des Tages: Ein Tag ohne Regen! Wir rasten aus vor Freude. Merke: Nachbarn nicht mehr auf Sichtungen ansprechen. Ist besser für das Nervenkostüm.
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Dann biegen wir auf einen Loop ab, der in der Tinkers Map als Makerewa Loop und erst im späteren Verlauf als Bodumatau Loop bezeichnet wird. Dass der Bodumatau Loop nicht befahrbar ist, wussten wir, aber da er oben anders heißt, dachten wir, man könnte ihn ein Stück fahren. War dann aber nicht so. Nur nach wenigen Metern sah es dann so aus: ...

😗 jaaaaa... das haben wir auch festgestellt, aber leider nicht gewusst. Ende ist selbsterklärend. 😣


>>> du hast ein Terrier-Foto genommen und mit Fotoshop nen Gnukopf draufgesetzt, sehr kreativ. 😄



>>> Aber der hier ist doch wirklich mal richtig toll!


Die bootstour in Xalanaxa, aber damals vom Tuckshop aus gestartet, fanden wir bislang auch immer noch die beste, die wir je gemacht haben. Einfach eine tolle Gegend dort.


Gruß,
Robin
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Oooh, dort wo die Sonne ist auf deinem ersten Bild, sind wir nun schon drei verschiedene Male übernachtet:2012, 2014 und 2016. Wenn es nur nach mir ginge, wäre ich gerne wieder dort im 2023. Aber, mein lieber Mann ist nicht so begeistert von einer weiteren Dachzelt Tour durch Nam und Bots. Mal sehen ob meine Überzeugungskraft Künste was wert sind!
In diesen Jahren war es immer so schön und unterhaltsam uns an einem offenen Frühstücksplatz zu setzen und in der Natur zu essen, lunches auch. So weiß ich nicht wieso ihr da zurück auf den Zeltplatz gefahren seit, um zu essen. In unserer Zeit war es erlaubt an einem sicheren Platz, neben dem Track auszusteigen. Darf man das nun nicht mehr? In Etosha, war es immer nicht erlaubt und darum war es umso schöner dass es in Botswana erlaubt war oder ist?
Den Wiedehopf hast du sehr schön abgelichtet!
Liebe Fernweh Grüsse von Katrin


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Sadie schrieb:In unserer Zeit war es erlaubt an einem sicheren Platz, neben dem Track auszusteigen. Darf man das nun nicht mehr? In Etosha, war es immer nicht erlaubt und darum war es umso schöner dass es in Botswana erlaubt war oder ist?
Den Wiedehopf hast du sehr schön abgelichtet!
Hallo Katrin! Danke dir!
Aussteigen darf man schon noch überall, aber a) würde mein Mann sich niemals irgendwohin setzen, wo das Gras recht hoch ist (da müsste man also erst mal einen geeigneten Ort finden) und b) wurde uns gesagt, dass man Gaskocher nur auf Campingplätzen betrieben darf, was absolut Sinn ergibt. Und da wir nicht auf unseren Kaffee verzichten wollten, blieb uns dann zum Frühstücken nur der Campingplatz (Thermoskanne hatten wir nicht dabei).
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28. November 2021 - Abschiedsblues Teil 1
Xakanaxa, Moremi Game Reserve

Heute ist unser letzter voller Tag in der Natur. Wir schaffen es endlich mal, gegen 5:35 Uhr loszufahren, genau ab dann darf man. Pünktlich hatten wir es zuvor eigentlich nie geschafft, da immer noch irgendwas gepackt werden musste. Das ist bei der Lodgevariante natürlich wesentlich besser: Einfach aus dem Bett fallen, Zähne putzen und losdüsen.

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Wir fahren in Richtung Paradise Pools, weil es um am Morgen davor schon so gut hier gefallen hatte.

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Wir fahren weiter zum Wasserloch und sehen jede Menge Letschwes, die kleine Show-Kämpfe austragen.

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Danach fahren wir zu den Jesse’s Pools und sehen Hippos, ein Krokodil, Letschwes, Impalas, Waterbucks und Büffel.

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Weiter im 2. Teil ....
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28. November 2021 - Abschiedsblues Teil 2
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Gegen 9 Uhr sind wir wieder im Camp und frühstücken und gehen duschen. Gegen 10 Uhr geht’s wieder los und wir klappern noch mal alles ab. Erst Jesse’s Pools, dann in südlicher Richtung zur Hauptstraße, ein paar Nebenloops fahren wir noch.

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Dieses Fohlen hat uns einen kleinen Schreckmoment beschert. Auf dem Hinweg war es noch putzmunter, als wir die gleiche Strecke später wieder zurückfuhren, lag es alleine (!) auf dem Boden, keine Regung erkennbar. Die anderen Zebras waren schon ein ganze Stückchen weitergezogen. Wir dachten, es wäre tot und fragten uns, wie es bloß in so kurzer Zeit so weit kommen konnte. 🤨 Wir hielten direkt neben ihm an (es lag direkt neben der Straße). Immer noch keine Regung. Martin recht laut “HEY!!!” Zebra-Fohlen schreckt hoch und rennt zu seiner Herde. 🙂 Zum Glück lebt es, aber ganz ehrlich mit dieser Wachsamkeit wird’s wohl nicht so alt werden …


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Dieser Kollege war auch unterhaltsam. Das Gras wird aus dem Boden gerupft, dann schwungvoll einmal inks und einmal recht abgeschüttelt, damit der Dreck weggeht, dann genüsslich reinstopfen.

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Weiter im 3. Teil ...
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28. November 2021 - Abschiedsblues Teil 3
Xakanaxa, Moremi Game Reserve

Gegen 16 Uhr sind wir wieder im Camp und machen eine letzte Potje Pizza. Da der Wind heute wieder einmal ordentlich pustet, machen wir ein Feuer par excellence. Übrigens hat sich die Kamin-Technik als die für uns beste herausgestellt. Zündeln können wir!

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Auf die Pizza kommt alles, was weg muss und nicht bei 3 auf dem Baum ist. Der Gin ist fast leer, da können wir ja nach Hause fahren. 🤪

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Hermine, unser Mädchen:

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Ein letzter Zeltaufbau (ich kann nicht sagen, dass wir traurig deswegen sind 🙄 ), ein letztes Mal Abwasch (Ich kann wirklich nicht sagen, dass wir traurig deswegen sind! 🤪 ), ein letztes Mal im Zelt schlafen (wir sind zu etwa 25 % traurig deswegen 🤨 ).

Fazit des Tages: richtig viel Abschiedsblues. Wir realisieren, dass wir nicht einen Löwen gesehen haben in fast 3 Wochen Botswana. Unsere erste Afrika-Reise ohne Löwen. Wir wissen insgesamt nicht so richtig, was wir von dieser Reise halten sollen. Außerdem: Der Alk muss weg!

Fazit Xakanaxa Campsite: Tolle Campsite, wunderschöner Blick, Ablutions absolut in Ordnung. Auch hier sind die einzelnen Plätze wesentlich enger beieinander, als ich mir das im Vorfeld vorgestellt hatte.
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179 Beiträge · seit 202021. Feb. 2022 ·
Hallo Nadine,
Nadine3112 schrieb:Fazit des Tages: richtig viel Abschiedsblues.
beim Abschiedsblues muss ich mich leider anschließen - ich kann wirklich sagen, dass ich zu etwa 100% traurig bin, dass dein Reisebericht fast zu Ende ist! 😉 🙁
Vielen Dank für den ganz wunderbaren, humorvollen Reisebericht mit so vielen traumhaft schönen Bildern!
Nach 1x Namibia steht Botswana als nächstes Ziel am (noch fernen) Plan und da können wir einiges aus deinem Bericht mitnehmen, nicht nur hinsichtlich Reisezeit und Dachzelt ... 😗

Liebe Grüße und danke,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter460 Beiträge · seit 201821. Feb. 2022 ·
chrischris schrieb:Hallo Nadine,
beim Abschiedsblues muss ich mich leider anschließen - ich kann wirklich sagen, dass ich zu etwa 100% traurig bin, dass dein Reisebericht fast zu Ende ist! 😉 🙁
Vielen Dank für den ganz wunderbaren, humorvollen Reisebericht mit so vielen traumhaft schönen Bildern!
Nach 1x Namibia steht Botswana als nächstes Ziel am (noch fernen) Plan und da können wir einiges aus deinem Bericht mitnehmen, nicht nur hinsichtlich Reisezeit und Dachzelt ... 😗

Liebe Grüße und danke,
Christian
Ganz ruhig, Brauner! 😄 Ein paar Kapitel hab ich noch in petto. Aber danke schon mal für das Feedback!
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1'169 Beiträge · seit 201721. Feb. 2022 ·
Hallo nadine,

an anderer Stelle habe ich ja schon dein Bild der schwimmenden Hippo-Insel gelobt. Das ist absolute klasse.

Das hier...


... ist so schön. Etwas, auf das wir wohl in unserem Leben verzichten müssen. Also genießt und schätzt euch glücklich, dass ihr es so erlebt habt. 🙂

(wir planen zwar dort zu sein dieses Jahr, aber Grillen und es ist noch Licht am Himmel eingeschaltet... das wird nix!) 😄


Gruß,
Robin
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1'835 Beiträge · seit 201521. Feb. 2022 ·
So ist es auch aus meiner Erfahrung: Entweder Katzen am Abend kurz vor Dunkelheit, oder aber grillen unter blauem Himmel. Man kann entweder länger schlafen oder die Katzen beim ersten Licht finden. Beides geht meistens nicht… aber… ja es gibt auch Ausnahmen. Aber wir finden dass es sich meistens lohnt die ersten oder die letzten zu sein. In Ostafrika gibt es haufenweise Katzen unter blauem Himmel auch am späten Vormittag, das weißt du ja auch.

Das wegen gas benutzen, wir stellen die Glasflasche mit Kaffeewasser meistens auf die flache Hecktüre so dass es eigentlich keinen Brand im Grass geben sollte.
Sehr schöne Tier und Landschaftsbilder! Die Paradse Pool sind auch auf meiner fav Liste.
Liebe Grüsse von Katrin
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201822. Feb. 2022 ·
Blende18.2 schrieb:an anderer Stelle habe ich ja schon dein Bild der schwimmenden Hippo-Insel gelobt. Das ist absolute klasse.
Ich war jetzt erst total verwirrt und hab überlegt, von welcher anderen Stelle du redest 😄 , aber dann hab ich's gesehen. Danke dir!
Sadie schrieb:So ist es auch aus meiner Erfahrung: Entweder Katzen am Abend kurz vor Dunkelheit, oder aber grillen unter blauem Himmel. Man kann entweder länger schlafen oder die Katzen beim ersten Licht finden. Beides geht meistens nicht… aber… ja es gibt auch Ausnahmen. Aber wir finden dass es sich meistens lohnt die ersten oder die letzten zu sein. In Ostafrika gibt es haufenweise Katzen unter blauem Himmel auch am späten Vormittag, das weißt du ja auch.
Das hat uns bei dieser Reise ziemlich gestört und das finden wir bei der Lodgevariante schon deutlich komfortabler. In Ost-Afrika waren wir nur in Lodges unterwegs, aber du hast recht, die meisten Katzen haben dort am hellichten Tag gesehen.
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8'734 Beiträge · seit 201022. Feb. 2022 ·
Guten Abend Nadine,

am Samstag müssen dir die Ohren geklungen haben - Matthias, sein Bruder (auch so ein Vogelfritze) und ich haben uns über deinen Bericht ausgetauscht und dabei fiel u.a. auch der Begriff "Perlen vor die Säue..." 🤪 😎 . War nicht böse gemeint 😘 - es ging nur drum, dass Matte immer noch nicht die Trappen-Sichtung verdaut hat 🤢 , und dann haben wir gleich noch seinem Bruder erzählt, dass Ihr auch noch eine Zimtracke und diesen hübschen Slaty Egret vor die Linse bekommen habt, was manche in unserer kleinen Runde dann ein bisschen unfair fanden 😄
Nadine3112 schrieb:

Xakanaxa Region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr
Aber es sei euch gegönnt 😉 , Ihr hattet ja dafür auch Pech mit dem Wetter und den Löwen.....

Ich habe eine Weile gebraucht, mich durch die letzten Kapitel zu lesen, jedes Foto hat ein bisschen Sehnsucht erweckt und/oder Erinnerungen hervorgerufen, und ja, ein bisschen Vorfreude war auch dabei.
Leider konnten wir im August ja die Gegend von Xakanaxa nicht anfahren, obwohl wir eine traumhafte Hatab-Campsite hatten, nur konnte man sie nicht erreichen, weil damals auch noch 4th Bridge kaputt war.

Und da bin ich schon bei deinen Erzählungen vom Bodumatau-Loop, denn nur über den wären wir hingekommen: erst gestern habe ich gelesen, dass er immer noch nicht befahrbar ist. Okay, es hat bei euch geregnet und danach auch nochmal, aber dass der gar nicht abtrocknet? Ich glaube langsam wirklich, dass da die Tektonik ihre Finger im Spiel hatte. Und ich hoffe sehr, dass unser toller Platz, den wir für nächstes Jahr 3 Nächte buchen konnten, nicht bis dahin einen auf Atlantis gemacht hat 🤩 .

Aber irgendwie ist das ja auch das Spannende am Delta, man weiß nie so recht, was einen erwartet.

Vielen Dank fürs Daranerinnern!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter460 Beiträge · seit 201823. Feb. 2022 ·
Champagner schrieb:Guten Abend Nadine,

am Samstag müssen dir die Ohren geklungen haben - Matthias, sein Bruder (auch so ein Vogelfritze) und ich haben uns über deinen Bericht ausgetauscht und dabei fiel u.a. auch der Begriff "Perlen vor die Säue..." 🤪 😎 . War nicht böse gemeint 😘 - es ging nur drum, dass Matte immer noch nicht die Trappen-Sichtung verdaut hat 🤢 , und dann haben wir gleich noch seinem Bruder erzählt, dass Ihr auch noch eine Zimtracke und diesen hübschen Slaty Egret vor die Linse bekommen habt, was manche in unserer kleinen Runde dann ein bisschen unfair fanden 😄
Jetzt wo du es sagst ... Am Samstag verspürte ich auf einmal so einen seltsamen Schlag in den Nacken! Das muss es wohl gewesen sein. 😄
Champagner schrieb:
Aber es sei euch gegönnt 😉 , Ihr hattet ja dafür auch Pech mit dem Wetter und den Löwen.....
Hätte gerne die Trappe, Zimtracke UND den Egret eingetauscht gegen besseres Wetter und mehr Katzen, aber das Leben ist halt kein Ponyhof. 😣
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201823. Feb. 2022 ·
29. November 2021 - Zurück in die Zivilisation, hallo Omikron!
Xakananxa, Moremi Game Reserve - Maun


Heute haben wir es nicht sonderlich eilig. Wir packen den Camper zusammen, frühstücken und machen uns auf den Weg nach Maun, wo wir bis 16 Uhr den PCR-Test gemacht haben müssen, um noch am nächsten Morgen das Ergebnis zu bekommen. Die reine Fahrzeit liegt bei 3 - 4 Stunden.

Xakanaxa Region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

Gegen 6:40 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung South Gate. Unterwegs sehen wir einige Sable Antilopen. 🙂

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Wir wollen noch den Black Pools Loop fahren, bevor wir den Park verlassen. Von dem hatte ich schon viel Gutes lesen. Der Loop befindet sich kurz vor dem South Gate. Leider zieht er sich sehr in die Länge, denn er ist abschnittsweise schlecht fahrbar. Wir haben das Gefühl, dass hier seit Monaten nur wenige Fahrzeuge langgefahren sind. Nicht zu unrecht, denn wir sehen wirklich wenige Tiere in den 2 Stunden.

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Tschööö, Schweinchen, Tschööö Moremi!

Gegen 11 Uhr verlassen wir den Park und fahren nach Maun. An der Vet Fence Kontrolle geben wir dem sehr netten Kontrolleur unsere restlichen Lebensmittel (Braai-Soße, Kaffee, Wasser, Nudeln, Reis, Nudelsoße), er freut sich tierisch und meinte, dass heute Weihnachten für ihn sei. 😊

Als wir wieder aus Asphalt treffen, pumpen wir die Reifen wieder hoch. Ein Stachelschwein war vor uns da.

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Seit dem 25. November ist die Welt in Aufruhr wegen der neu entdeckten Omikron-Variante. Zum Glück wissen wir davon noch nichts. 🙄 Es hätte uns nur kirre gemacht. Internetempfang hatten wir in den letzten Tagen (seit Khwai) nicht mehr. Wir fahren also langsam wieder in die Gebiete mit Internetempfang und das Handy steht nicht mehr still … 😐 Eine Whatsapp nach der anderen kommt - insgesamt hatte ich über 30 Nachrichten! Omikron, Quarantäne, gestrichene Flüge, Ihr-kommt-nicht-mehr-nach-Hause-Endzeit-Szenarien, “Geht es euch gut?”-Nachrichten (ähm ja, warum auch nicht? 🤨 ). Was bitte geht hier ab?! Und wer ist überhaupt dieser Omikron?! Muss man den kennen? Erst mal Nachrichten lesen … Aha, eine neue Variante also. Natürlich wieder alles viel gefährlicher und ansteckender und überhaupt werden wir alle sterben. So ungefähr der Tenor. Wir lachen nur noch - das setzt dieser seltsamen Reise wirklich die Krone auf. 🤪 Wir stellen fest, dass die LH noch fliegt, an unserer Verbindung nach Johannesburg hat sich auch nichts geändert. Einen PCR-Test brauchen wir aufgrund des Umstiegs in JNB sowieso. Also alles, was sich geändert hat ist, dass wir eine Einreiseanmeldung machen müssen. Und natürlich, dass wir zuhause um die Quarantäne nicht herumkommen. Alles halb so wild. Ich bin sowieso der Meinung, dass man sich derzeit Reisen außerhalb von Europa eigentlich nur erlauben kann, wenn man sich auch eine Quarantäne leisten kann und das können wir zum Glück. Bei der Familie bestellen wir den Ersteinkauf, im Home Office arbeiten wir sowieso. Und im Winter bei Regenwetter gibt’s Schlimmeres, als nicht raus zu dürfen. Davon lassen wir uns die Laune nicht vermiesen.

Gegen 14 Uhr kommen wir in der Arztpraxis an, bei der wir den Test machen lassen. Wir waren bei Diagnofirm. Die Praxis war gar nicht mal so leicht zu finden. Aber wir fragen uns durch und stehen dann irgendwann an einem unscheinbaren Hintereingang, an dem ein relativ kleines Schild steht. Die Praxis macht einen seriösen und professionellen Eindruck. Wir müssen einen Fragebogen ausfüllen, unsere persönlichen Angaben hinterlegen und dann geht’s In Nachbargebäude für die Probenentnahme. Die erfolgt äußerst gewissenhaft wie ich finde und sogar mit 2 Stäbchen. Eins für die Nase, eins für den Mund. 🙂 Gedauert hat das insgesamt vielleicht 30 Minuten. Das Ergebnis soll bis zum nächsten Morgen um 10 Uhr spätestens kommen. Das Labor befindet sich direkt vor Ort, die Probe muss also nirgendwo hin transportiert werden. Wir können Diagnofirm empfehlen! Alles sehr problemlos und zahlen kann man per Kreditkarte (1.500 Pula pro Person). Das wirklich Gute bei Diagnofirm ist, dass sie am Flughafen Maun einen eigenen Stand haben, an dem man das Ergebnis ausdrucken kann. Absolut top! 🙂

Wir fahren zu Hilary’s und essen ein spätes Mittagessen. Wir waren zwar nur eine Woche im Busch, aber es fühlt sich an wie der Himmel!

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Wirklich lecker! 🙂

Wir fahren zum Waterfront Hotel, das wir ja schon vom Beginn der Reise kennen. Marley erkennt uns sofort wieder und kommt mit wedelndem Schwänzlein auf uns zu. 😊 😄

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Patrick ist froh, dass wir überlebt haben. Wir auch. 😄 Er fragt vorsichtig, ob wir schon von Omikron gehört haben. Leicht schockiert ist er, als wir ihm sagen, dass wir zuhause 14 Tage in Quarantäne stecken werden. Für den Tourismus hier wird Omikron mal wieder das vorzeitige Aus sein. Die Leute tun uns endlos leid.

Den restlichen Nachmittag verbringen wir damit, Hermine auszuräumen, an den Pool zu gehen, Marley zu kraulen und den ganzen Papierkram zu erledigen, der für die Rückreise nötig ist.

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Essen gehen wir heute nicht mehr, denn das Mittagessen hat uns gereicht. Wir bekommen schon gegen 19 Uhr das negative PCR-Testergebnis. Darauf einen Absacker! 😄 Dafür gehen wir ans Lagerfeuer und quatschen ausführlich mit einem netten Franzosen. Der hat eine Reitsafari durch’s Delta gemacht und war vollkommen begeistert davon. Jetzt hat er noch eine Woche und will sich einen Camper mieten und irgendwohin fahren. Wohin weiß er nicht, vom Campen hat er keine Ahnung. Er scheint sich überhaupt nicht groß mit den Nationalparks hier und dem Fahren befasst zu haben. Es wird ein langer Abend und Frau Reiseleiterin (moi) stellt ihm flott mal eben seine Reise zusammen. Am Ende des Abends steht die Tour, er mietet das Fahrzeug bei Bushlore (ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass wir ihn in den Bushcamper reingequatscht haben 😄 ) und fährt in den Moremi.

Fazit des Tages: Omikron kennengelernt, Wissensschatz an die nachfolgende Touristengeneration weitergegeben. Marley ist immer noch putzig!

Fazit The Waterfront: Wirklich tolles Hotel, geführt vom netten Besitzer, dessen Tochter das Tierheim in Maun leitet (man freut sich immer über Spenden!). Großes, sauberes Zimmer mit Balkon, netter Pool und gutes Frühstück mit selbstgebackenem Brot.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
4'382 Beiträge · seit 201523. Feb. 2022 ·
Marley erkennt uns sofort wieder und kommt mit wedelndem Schwänzlein auf uns zu.

Sie scheint, obwohl auf einem Auge blind, ein gutes Personengedächnis zu haben und viele Menschen zu kennen😄 😄 😄

Wie gut, daß Ihr längere Zeit kein Netz hattet - das blöde C-Ding Omi hätte Euch bloß wuschig gemacht - und das noch zusätzlich zu dem Camping-Stress 😗
Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter460 Beiträge · seit 201823. Feb. 2022 ·
CuF schrieb:
Sie scheint, obwohl auf einem Auge blind, ein gutes Personengedächnis zu haben und viele Menschen zu kennen😄 😄 😄

Wie gut, daß Ihr längere Zeit kein Netz hattet - das blöde C-Ding Omi hätte Euch bloß wuschig gemacht - und das noch zusätzlich zu dem Camping-Stress 😗
Grüße
Friederike
Ja, auf einem Auge ist er blind, aber mich hat auch gewundert, wie gut sein Gedächtnis ist (Patrick war auch verwundert "He recognizes you!"), aber ich als Allesstreichlerin (daher auch gegen Tollwut geimpft 😄 ), hab beim ersten Besuch schon alles gegeben, um gegen das Vergessen anzuarbeiten. 😎 Sind im Moment ja auch nicht allzu viele Gäste da, da muss sich das Hundi nicht so viele Gerüche und Stimmen merken.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201825. Feb. 2022 ·
30. & 31. November 2021 - Rückflug in die Quarantäne
Maun - Johannesburg - Frankfurt - Köln

Wir packen am Morgen den letzten Kram zusammen und besprechen mit dem Franzosen noch die letzten Details zu seiner Reise. Wir vererben ihm den ganzen Kram, den wir gekauft hatten und nicht mehr brauchen, wie die Trittleiter, die Lederhandschuhe, unbenutzte Spülschwämme und den Eimer (= Waschmaschine).

Nach dem Frühstück haben wir noch Zeit. Ich spreche Patrick auf das Tierheim Maun an, das gar nicht so weit vom Hotel entfernt ist. Mittlerweile ist es Tradition bei uns, dass wir im Urlaub Spenden fürs lokale Tierheim kaufen. Es stellt sich heraus, dass seine Tochter das Tierheim leitet. Spenden können wir also direkt ihm geben, er gibt das an seine Tochter weiter. Er telefoniert auch sofort mit ihr und fragt, was sie am dringendsten brauchen. Wir erfahren, dass sie fürchten, dass es von nun an wieder mit Kastrationen schwierig wird, da sie dafür mit Tierärzten aus Europa arbeiten, die regelmäßig kommen. Aber durch Omikron werden die wohl erst mal wieder ausbleiben. 🙁

Also ab zu Spar und Futter gekauft.

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Ganz schön teuer das Tierfutter hier! Das steht deutschen Preisen fast in nichts nach. 😵 Anschließend tanken wir Hermine. Die 2 Ersatzkanister auf dem Dach können wir natürlich nicht voll zurückgeben, da sie ein Leck haben. Anschließend noch ein paar Souvenirs kaufen. Dann zurück zum Waterfront, Spenden abgegeben, die restlichen Pula auch noch als Spende in einen Umschlag gepackt. Dann gehen wir noch eine Runde an den Pool und kraulen Marley. Der kommt übrigens auch aus dem Tierheim.

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Um kurz nach 11 Uhr machen wir uns mit den Franzosen im Gepäck auf zu Bushlore. Wir geben einen Wagen zurück, er holt seinen ab. Wir checken neidisch sein Gefährt ab. Landcruiser Bushcamper! Ach so ein Bushcamper wäre eine feine Sache gewesen! 😄 Falls es jemals ein nächstes Mal geben sollte (bitte nicht!), ist das unserer! Dann aber als Doppelkabine. Einzelkabine geht gar nicht für uns.

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Der Innen”raum”

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Die Rückgabe geht recht schnell, vermutlich auch, weil wir das rundum Sorglos-Versicherungspaket ohne Selbstbeteiligung haben. Der Wagen wird nicht auf Schäden, Beulen oder ähnliches untersucht. Wir sagen wegen der kaputten Ersatzkanister Bescheid. Ansonsten war der Wagen eine Bank!

Vom Franzosen verabschieden wir uns (er ruft uns ein fröhliches “Bye, bye, my German tourist office!” zu 😄 ) und KB fährt uns zum Flughafen. Er wundert sich über den Franzosen. Ob der denn wirklich ganz alleine in den Moremi fahren will? Wir hatten ihn ja gewarnt … wenige Leute, kein Handyempfang. Wenn er stecken bleibt, muss er zusehen, wie er klarkommt. Ich sage auch KB noch mal, dass er ihm bitte das Satellitentelefon aufschwatzen soll. Wir hoffen, dass alles gut gegangen ist und er Spaß hatte.

KB lacht, als wir ihm erzählen, dass wir in Kasane das Porta Potty abgestoßen haben. Auch bei unserer Pan-Geschichte lacht er. “Good job” quittiert er uns, als er hörte, dass wir uns alleine befreien konnten. Ja, darüber werden wir noch lange sprechen. 🙄

Als wir am Flughafen sind, schauen wir Hermine wehmütig hinterher, als KB mit ihr davonfährt.

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Irgendwie war es auch schön mit ihr. Martin hat übrigens ganz entsetzt reagiert, als ich die Hermine-Figur aus dem Auto einpacken und mitnehmen wollte. 😐 “Das kannst du nicht machen, die gehört zum Auto! Das ist ganz schlecht fürs Karma!” Gut, also hab ich sie wieder in die Tasche gelegt, in der wir sie gefunden hatten.

Am Flughafen gehen wir zum Diagnofirm-Schalter und bekommen vom netten Herrn dort unser Testergebnis ausgedruckt. Alles völlig unbürokratisch und schnell.

Wir checken bei Airlink ein. Unser Gepäck wird durchgelabelt, aber die Boardkarte bekommen wir erwartungsgemäß nicht für den Frankfurt-Flug. Hier wird auch kein PCR-Test oder sonst irgendwas überprüft.
Für die Ausreise muss man ein Formular ausfüllen und beim Beamten abgeben. Wir bereuen bitter, dass wir sofort zum Gate durchgehen, denn dort ist nichts. Ich wiederhole: absolut GAR NICHTS! 🙄 Es gibt einen Getränkeautomaten, der aber nicht funktioniert, einen Wasserspender, für den es aber keine Becher gibt. Nichts zu essen, keine Shops, nichts! Die Verpackung eines Energy Balls öffnet ungeahnte Möglichkeiten. 🤪 Den finde ich im Rucksack, der nun 3 Wochen in der Gegend herum transportiert wurde. Ich hatte wie ein Eichhörnchen überall Notsnacks verteilt für schlechte Zeiten. Ist ein bisschen so wie früher, als man nach Wochen ein altes Wurstbrot im Turnbeutel gefunden hat. Den Snack konnte ich nun gut gebrauchen. Dieser Energy Ball war einer kleinen Papp-Schale. Da Not ja erfinderisch macht (und wir wegen der Sicherheitskontrolle natürlich nichts zu trinken dabei hatten) laufen wir immer wieder mit unserer kleinen Pappschale zum Wasserspender. Neidisch blicken die Leute auf uns. Wir waren kurz davor, das Ding zu vermieten.

Ca. 15 Minuten vor unserer offiziellen Abflugzeit kommt die Maschine aus Johannesburg rein, die uns auch wieder zurückbringen wird. Ach, wie neidisch ich immer auf die Ankömmlinge schaue … Muss das eigentlich sein, dass man die Leute sehen kann?! Gut, den Schnelltest draußen in Bruthitze brauche ich nicht mehr, aber wenn ich abwäge zwischen 14 Tage Quarantäne im regnerischen grauen Deutschland und noch mal einer Runde hier, weiß ich, wie ich mich entscheiden würde.

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Der Flug war wieder ruckelig, aber kein Vergleich zum Hinflug. Zum Glück bekommen wir wieder was zu Essen, der Energy Ball war doch schnell verflogen und wir ahnten schon, dass uns in Johannesburg nichts Gutes blüht (ich sollte Recht behalten). Das Essen bei Airlink ist wirklich lecker!

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In Johannesburg landen wir pünktlich und am Transit-Schalter wollen wir “mal eben” die Boardkarte für den Weiterflug nach FRA holen. Was geht denn bitte hier ab? 😐

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Es ging und ging einfach nicht voran … Sämtliche Unterlagen wurden wohl gewissenhaft geprüft, aber das fraß nicht die Zeit. Das eigentliche Problem war wohl, dass viele Leute nichts von der ganzen Variantengeschichte mitbekommen hatten bzw. dass sie die Einreise bzw. Tansitanforderungen nicht kannten. 😕 Viele mussten noch die Einreiseanmeldung ausfüllen oder hatten keinen Test gemacht. Oder der Test war zu alt usw. usw. Es dauerte wirklich alles ewig. Wir brauchen fast 1 ½ Stunden bis wir vorne ankommen. Unsere Boardkarten haben wir 2 Minuten später. Andere rennen hektisch zum Testcenter, um doch noch irgendwie mitzukommen. Der Flieger wird wohl voll werden. Die meisten anderen Verbindungen werden auf dem Monitor mit “canceled” angezeigt.

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Also auf zum Gate und zu den Souvenirshops! Die Shops waren größtenteils geöffnet. Das konnte man von den Restaurants leider nicht sagen. Bis auf ein paar Snack-Bars gab es keine Möglichkeit, etwas zu essen. 🙄 Alle Restaurants waren geschlossen! Kann ich nicht so ganz verstehen, denn es waren doch überraschend viele Leute hier unterwegs. Daher gab’s nun gezwungenermaßen Fertig-Sandwich und Bananenchips. Wenige Minuten später war hier alles ausverkauft und die Leute konnten nur noch weggeschickt werden.

Beim Shoppen sind wir erfolgreicher. Um die Quarantäne möglichst hübsch zu gestalten, decken wir uns mit Fynbos Gin und Amarula mit äthiopischem Kaffee ein. Beides sehr lecker!

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Obwohl offiziell noch nicht mal die Boardingzeit begonnen hat, wird schon geboarded, als wir am Gate ankommen. Meine Güte, was sind das viele Leute hier! 🙄 Die Maschine wird rappelvoll. Hauptsächlich Amerikaner und Europäer, relativ wenige deutschsprechende Passagiere. Wir haben uns zum Glück schon vor einer Ewigkeit einen 2er Platz ganz hinten reserviert. Das ist vermutlich der beste Platz, den wir in der rappelvollen Eco haben konnten. Kurzer Schwatz mit der netten Flugbegleiterin ergibt: Jau, wir sind komplett ausgebucht. Dadurch, dass viele Airlines vorerst ihre Verbindungen eingestellt haben, weichen nun alle auf LH aus. Die Lust auf diesen Flug steht allen Flugbegleitern ins Gesicht geschrieben (also in das, was man trotz Maske noch sehen kann), aber man muss sagen, dass alle total freundlich sind. Keine schlechte Laune beim Personal spürbar.

Die 747 ächzt schwer unter dem Gewicht beim Start. Kennt ihr diesen kurzen Moment, in dem man denkt “Das war’s jetzt, das Ding wird wie ein Stein wieder auf den Boden fallen”, und dann klappt es doch irgendwie. Wenn auch mit ordentlich Geschepper und Geklapper. Die 747 hat eben auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel.

Abendessen ist solala. Beim Getränkedurchgang fragt die Flugbegleiterin, ob sie mir “noch was Gutes tun kann”. Sicher doch! Einen Baileys hätte ich gerne! 😎 Früher war es ja normal, dass man auch in der Eco einen Absacker bekam. Heute leider nicht mehr.
“Das gibt’s leider in der Eco nicht mehr”. 🙄
Betretenes Schweigen.
“Oh.”
“Aber warten sie mal, ich hol was in der Business. Aber sagen Sie das bloß niemandem!” 🤪
Ich schätze, es ist jetzt mittlerweile verjährt, daher erzähle ich es mal.
Als die Maschine schon abgedunkelt war und die meisten schlummern, kommt sie mit einem prall gefüllten Baileys-Glas mit Eis zurück. Toll! Es bleibt zumindest für die Dauer dieses Flugs unser schmutziges kleines Geheimnis.

Wir schlafen ein paar Stündchen (Bailey’s sei dank) und landen pünktlich in Frankfurt. Unser Flieger muss für die deutschen Behörden vollkommen überraschend einfach so vom Himmel gefallen sein. 🤪 Denn: an den Finger dürfen wir nicht. Wegen Omikron und so (verstehen wir zwar nicht, macht aber nix). Wir müssen nun erst mal auf Anweisungen der deutschen Sicherheitsbehörden warten, so der Kapitän. Da stehen wir nun also so rum, irgendwo auf dem Acker auf einer Außenposition. Quälende Minuten vergehen. Nächste Durchsage (sinngemäß): “Die deutschen Gesundheitsbehörden arbeiten um diese Uhrzeit leider noch nicht, es wird noch ein bisschen dauern”. Wenn’s nicht so traurig wäre, hätte man fast lachen müssen. Es wird gewitzelt, “gut, dass wir nicht Freitagnachmittags gelandet sind, hö, hö!” Es wird vermutet, dass nun “Faxe geschickt werden müssen!” Ok, ich gebe zu, den Senf haben wir von uns gegeben. Allerdings sehen wir auch in einigen anderen Reihen fassungsloses Kopfschütteln.

Irgendwann die erlösende Nachricht: die Gesundheitsbehörde hat sich gemeldet. Es werden “speziell präparierte Busse” geschickt (das haben die wirklich so gesagt!), mit denen muss dann das Aussteigen erfolgen. Zuerst First und Business, dann Premium, dann Eco nach Reihen von vorne nach hinten. Wir saßen ganz hinten, herzlichen Glückwunsch. Von diesen “speziell präparierten Bussen” gab es sage und schreibe zwei. Ich wiederhole: ZWEI! Wir saßen also noch eine ganze Weile im Flugzeug und unterhielten uns mit der Flugbegleiterin. Nach 1 ½ Wartezeit ist es soweit und wir dürfen endlich raus aus der Kiste. Eine gefühlte Ewigkeit jückeln wir über das Flughafengelände. Dann dürfen wir erst mal nicht ins Terminal, denn dort seien gerade zu viele Menschen auf einmal. Ach und dass wir hier zusammengepfercht im Bus nebeneinander stehen, ist total Wurscht. 🤪 Aber darauf kommt’s jetzt auch nicht mehr an - im Gegenteil wir genießen die letzten Minuten in Freiheit für die nächsten 14 Tage!

Im Terminal kontrolliert ein Polizist der Bundespolizei recht rudimentär und lustlos den PCR-Test und die Einreiseanmeldung. Bei der Grenzkontrolle werde wir im Prinzip nicht mehr vorstellig, denn man kann wieder die automatisierte Passkontrolle nutzen als EU-Bürger. Seltsam, die ausgerechnet bei Maschinen aus Variantengebieten wieder zu nutzen, wo sie die 1 ½ Jahre davor abgeschaltet waren. Die Koffer lagen natürlich schon rum. Übrigens wurde nirgendwo Fieber gemessen, ein Test mit uns gemacht oder auf die Quarantänepflicht hingewiesen. Interessant! Zum Glück hatten wir das Auto am Flughafen stehen, müssen also keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Dank der günstigen Parkpreise derzeit am Flughafen, hätte man für das Geld fast kein Bahnticket bekommen. Glück im Unglück.

2 Stunden später sind wir zuhause. Der Kühlschrank ist dank des Einkaufs der Familie für die ersten Tage gefüllt. Für die restliche Zeit greifen wir auf Lieferdienste von Supermärkten zurück, was wunderbar funktioniert. Leider müssen wir nun auch unsere Boosterung verschieben, außerdem einen Arzttermin, auf den ich ein halbes Jahr warten musste … Das ist aber auch das einzig wirklich Ärgerliche gewesen. Das Kölner Gesundheitsamt ruft mehrere Male an und erkundigt sich, ob wir noch in Quarantäne sind (lustige Frage übrigens) und ob es uns gut geht. Nach 3 Tagen kommt jemand zu uns und macht einen PCR-Test mit uns (negativ) und misst den Sauerstoffanteil im Blut. Einen Abschlusstest gibt es nicht, wir sollen uns selbst am 15 Tag aus der Quarantäne entlassen. Wir machen zur Sicherheit einen Schnelltest zuhause, negativ. Auch Symptome haben wir nicht. Somit ist der Spuk auch irgendwann beendet. Netterweise kümmern sich die Nachbarn um den Müll, den wir vor die Tür stellen, ebenso findet sich jemand, der uns die Post regelmäßig vor die Tür legt.

Fazit des Tages: Schwerer Abschied von Hermine, etwas chaotische Rückreise und unterhaltsamer Empfang der deutschen Behörden. Der Urlaub ist sowas von vorbei!
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