es ist schon erstaunlich, wie Ihr auch mit “viel Nichts“ spannende Geschichten erzählen könnt!
Allerdings hasse ich Cliffhanger 😠
Bitte erbarmt Euch und schreibt schnell weiter.
Liebe Grüße Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Reisemaus1'006 Beiträge · seit 200809. Apr. 2020 ·
Hallo Ruth und Uwe,
den kleinen Frust kann ich gut nachfühlen und im nachhinein bin ich sehr froh, dass Ihr mir letztes Jahr just in time von dem „nichts“ im KTP berichtet habt und wir so eine andere Route gefahren sind. Allerdings wären wir jetzt gerade wieder begeistert über die noch so kleinen Tiere im KTP, gell? Euren Bericht finde ich aber trotzdem sehr unterhaltsam. Vielen Dank. Was ist das eigentlich für ein Potje, habt Ihr den auch von Savanna? Ich kenne nur den mit den kleinen Füssen, der etwas sperrig ist. 😉 Heute Nacht gibt es wohl kein neues Kapitel mehr? 😛 ciao von Doro
Hallo Ruth und Uwe, schöne Fotos sind euch im KTP gelungen - und mit Wildkatzen hattet ihr ja wirklich Glück. Der Honigdachs dagegen ist eine bemitleidenswerte Erscheinung... Dass die damals herrschende Dürre die Zahl der Sichtungen doch begrenzt hat, tut mir leid - ich hoffe, ihr hattet trotzdem eine wirklich gute Zeit im KTP.
Das Winkelmetall solltet Ihr in Twee Riviieren eigentlich geschweisst bekommen....wenn nicht
gerade Sonntag ist..........ist uns im November exakt dasselbe passiert, allerdings war es das hintere
Winkelmetallstück für das Dachzelt........in weniger als einer halben Stunde...... 🙂
LG...........................BMW
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200610. Apr. 2020 ·
@Conny: Herzlichen Dank! Diesen Baum zu fotografieren, war aufgrund der hoch stehenden etwas schwierig. Am Ende haben wir eine Gegenlichtaufnahme daraus gemacht, bei der die Sonne durch das Geäst scheint. Wie hier haben wir in diesem Urlaub öfter mit HDR-Aufnahmen experimentiert.
@Matthias: Wenn du so fragst, bist du vermutlich anderer Meinung, und wir tippen mal auf Rotschwanzschmätzer (Familiar Chat). 😉 Danke für's Aufpassen.
@Simone: Hätte Matthias nichts von einem Spannungsbogen geschrieben, wäre doch von einem Cliffhanger nichts zu spüren gewesen. 😉 Leider hat der nächste Tag ein bisschen gedauert. Ich kam mit dem Sichten und Bearbeiten der Fotos nicht hinterher.
@Doro: Du hast Recht. Im Moment würden viele bestimmt gerne durch einen KTP mit wenigen Tieren fahren. Zum Potjie: Das ist unser eigener. Wir haben ihn 2011 in Windhoek bei Cymot gekauft und pflegen ihn seitdem.
@Sascha: Natürlich hatten wir eine schöne Zeit im KTP. Das Jammern über ausbleibende Tiersichtungen gehört einfach zu (fast) jeder Safari. 😉 Zum Glück haben wir auch noch Honigdachse in deutlich besserer Verfassung gesehen, z. B. am jetzt folgenden Tag.
@BMW: Gut zu wissen. Letztendlich waren wir nicht in Twee Rivieren, sondern haben uns anders beholfen. Ich habe mich aber gewundert, wie ein solch massiver Winkel (Materialstärke ca. 4 mm) einfach so brechen kann.
Vielen Dank für eure Geduld und euch allen ein schönes Osterwochenende Uwe
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200610. Apr. 2020 ·
Tag 10 – 22. Juli 2019 – Die Sichtungsfee hält Wort
Rooiputs – Mata Mata
Am späten Abend war wieder der Berliner LKW eingetroffen, war eine Runde an allen Sites vorbeigefahren und hatte diesmal tatsächlich noch einen freien Stellplatz ergattern können. Wieder wurde der Motor deutlich vor der erlaubten Zeit am Morgen gestartet, und es wurde noch im Dunkeln aufgebrochen. Scheint eine eingespielte Masche zu sein. Wir finden das schon ziemlich dreist. Vor dem Aufstehen hörten wir Hyänen- und Schakalrufe sowie nahes Löwengebrüll. Daher verzichteten wir selbst auf ein kleines Frühstück und packten schnell zusammen. Die lose Markise sicherten wir mit einem Seil gegen erneutes Herunterfallen, indem wir sie quer über das Autodach festzurrten. Dies hielt erstaunlich gut. Als wir von der Toilette kamen, sahen wir gerade noch, wie eine Wildkatze an unserem Auto vorbei lief und wie gestern schon in der Ebene verschwand. Pünktlich um halb acht fuhren wir los und waren ziemlich unentschlossen, welche Richtung wir einschlagen sollten. Einerseits hatten wir die lose Markise im Hinterkopf und den Plan, die Halterung in Twee Rivieren schweißen zu lassen. Andererseits hielten wir es für vage, ob diese Reparatur dort überhaupt stattfinden konnte und wie lange dies dauern würde. Und unsere Befestigung mit dem Seil hielt wirklich gut, so dass wir uns durchaus vorstellen konnten, mit diesem Provisorium noch ein paar Tage zu fahren, bis wir in Swakopmund sind und den Schaden professionell beheben lassen können.
Mit diesen Gedanken im Kopf entschieden wir uns, zunächst ein Stück nach Süden zu fahren – sicherlich auch, weil das Morgenlicht so besser stand, um etwas entdecken zu können. Wir fuhren ein paar Kilometer bis kurz vor Leeuwdril, als Ruth in den Fußraum des Autos abtauchte, weil sich mal wieder der Objektivdeckel der Kamera in den Tiefen unter dem Sitz versenkt hatte. Während sie suchte, hielt Uwe an und schaute auf seiner Seite aus dem Fenster. Dann folgten die vier entscheidenden Worte: „DA IST DER KARAKAL!“
Nicht, dass dies irgendetwas geändert hätte. Ruth kramte und rumpelte völlig unbeeindruckt weiter unter dem Autositz herum. Zu oft hatten wir uns in den letzten Tagen gegenseitig mit unserer ersten Karakalsichtung hops genommen. Während wir endlose Minuten an leeren Wasserlöchern verbracht, geduldig dem Herannahen eines einzelnen Springbocks geharrt und Fallstudien zu schlafenden Wildkatzen betrieben hatten, war es schon fast eine Gepflogenheit geworden, den jeweils anderen durch diesen oder einen ähnlichen Ausruf am Einnicken zu hindern. Auch Uwes Beteuerung wurde zunächst nicht ernst genommen. Doch irgendetwas war diesmal anders. Es wurde plötzlich hektisch auf dem Fahrersitz, und es folgten ein paar unsanfte Rempler zur Bekräftigung, so dass Ruth sich schließlich doch wieder in die Senkrechte bemühte. Und dann wurde auch ihr plötzlich ganz heiß. Der Moment, wenn man seinen Augen gar nicht trauen kann und das Adrenalin ausgeschüttet wird, ist unbeschreiblich. Etwa 30 Meter von uns entfernt, stand tatsächlich bei unserer 17. Afrikareise unser erster Karakal und sah uns an. (Wir nehmen mal an, dass plattgefahrene Exemplare neben der Straße nicht als Sichtung zählen.) Wir konnten unser Glück kaum fassen, und während wir noch mit einer Überdosis Adrenalin zu kämpfen hatten, blieb die Katze gelassen, interessierte sich in keiner Weise für uns, kam tatsächlich näher und überquerte vor unserem Auto die Straße.
Sie warf uns nur einen knappen, grimmigen Blick zu. Dabei hatten wir doch sehr respektvoll Abstand gehalten und während ihrer gesamten Anwesenheit vor lauter Ehrfurcht nur geflüstert.
Ohne anzuhalten lief sie zielstrebig auf den nächsten Dünenkamm zu. Uns blieben vielleicht zwei Minuten, aber dies reichte uns für das vollkommene Safariglück.
Heute hatten wir offensichtlich alles richtig gemacht und die korrekte Entscheidung für die Routenwahl des Gamedrives getroffen. Vielleicht sollte man auch nicht zu ordentlich sein und einfach mal länger irgendwo anhalten, um etwas zu suchen. Aber auf jeden Fall schwören wir auf die Wirkung des Zaubertranks. Liebe Konni, liebe Silke, an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank! Hätten wir das geahnt, dann hätten wir euer Gebräu bereits vor der Einfahrt in den KTP inhaliert. Wir werden in Zukunft besser vorbereitet sein. Der restliche Tag konnte kommen. Nun waren wir bereits um kurz vor 8 Uhr völlig zufrieden. Wir entschieden, dass die Markise auch mit dem Seil halten würde und fuhren nicht weiter nach Twee Rivieren, sondern kehrten um und tuckerten langsam nach Norden. Ein kleiner Gabarhabicht saß auf dem Boden bei seiner Beute. Wir vermuteten, dass es sich um einen Grautoko handelte, den er geschlagen hatte und in seinen Klauen festhielt.
Außer uns stand noch ein weiteres Auto neben ihm. Das war dem kleinen Greif wohl zu viel Rummel, und er schleppte seine Beute, die etwa so groß und schwer war wie er selbst, unter großer Anstrengung in den nächsten Baum. Das war gar nicht so einfach, denn das Geäst war dicht, und die Zweige hatten lange, spitze Dornen, die die Flügel des Tokos festhielten. Immer wieder verhakte er sich, und der Habicht musste sich mehrmals mit seiner Beute drehen und wenden. Er pickte hier und zuppelte dort, bis er die richtige Position gefunden hatte. Dann begann er, den Toko zu rupfen, dass die Federn nur so davonflogen.
Ab Kij Kij nahmen wir die Querverbindung ins Auob-Tal durch die Dünen und stellten fest, dass wir diese Strecke wohl noch nie gefahren waren, denn sie kam uns vollkommen unbekannt vor. Wir sahen einen Honigdachs, der von zwei Singhabichten verfolgt wurde. Offensichtlich erhofften sie sich einen Anteil an seiner Beute. Zu schnell verschwanden sie jedoch aus unserer Sicht.
Dünauf und dünab ging es vorbei an einem Aussichtspunkt, an dem wir nur kurz hielten, weiter Richtung Auchterlonie.
Schwarzbrust-Schlangenadler
Dort machten wir unsere Frühstückspause mit Brötchen, Kaffee und Tee.
Sofort waren wir umringt von einer buntgemischten, neugierigen Vogelschar, die nach Krümeln suchte.
Kapsperlinge,
Rotschwanzschmätzer,
und Schnurrbärtchen
versammelten sich auf den umliegenden Steinen und beobachteten jede unserer Bewegungen. Dasselbe tat auch von einer Etage weiter oben eine Kapkrähe, so dass immer einer von uns beim Tisch blieb und unser Brot bewachte.
Auf einen kurzen Besuch schaute auch eine Fuchsmanguste bei uns vorbei.
Uwe rief nochmal bei Savanna an und stimmte unseren Plan für die Markise ab.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200610. Apr. 2020 ·
Der restliche Weg durch das Auob-Tal bis Mata Mata zog sich dahin. Wir fuhren recht langsam. Uwe hatte immer ein Auge auf die Befestigung der Markise und schaute, ob sie sich bei der Holperei auf der Waschbrettpiste lösen würde. Aber sie hielt. Wir inspizierten unzählige Bäume, indem wir im Schritttempo daran vorbeifuhren, ob nicht eine Eule zu entdecken wäre. Tatsächlich fanden wir, na klar: wieder eine Wildkatze.
Bei ein paar Schwalbenschwanzspinten hielten wir länger. Bienenfresser lassen sich recht gut beobachten, weil sie von ihrem Ansitz zwar abheben und eine kleine Runde fliegen, oft aber wieder genau an dieselbe Stelle zurückkehren, von der aus sie gestartet sind. Dennoch gelang uns kein gutes Bild beim Abflug. Meist war nur der Ast scharf.
Dafür kehrten die wendigen Jäger oft mit Beute zurück, die sie mehrmals gegen den Ast schlugen, bevor sie sie hinunterschluckten.
Bei Kamqua fegte der Wind Staub durch das Tal, so dass wir dort keine Pause machten.
Springbock-Herde mit Aufpasser-Gnu
Rotbauchwürger
Strauße, mal von oben und mal von unten. Wenn man sich diese Füße beschaut, wird schnell klar, warum man sich nicht mit einem Strauß anlegen sollte.
Nahe Mata Mata saß noch ein Zwergfalke hoch in einem Baum.
Rotschwanzschmätzer
Obwohl wir bereits eineinhalb Stunden vor Torschluss im Camp ankamen, hatten wir keine Lust mehr, noch einen Meter zu fahren. Nachdem wir den ganzen Tag im Wagen verbracht hatten, wollten wir uns nur noch die Beine vertreten. Wir suchten uns einen schönen Stellplatz, duschten und schauten kurz im Hide vorbei. Außerdem markierten wir ganz stolz unsere morgendliche Sichtung auf dem Whiteboard vor dem Office. Ein rotes Pinnchen hatten wir schließlich noch nie gesetzt.
Nach Sonnenuntergang machten wir Feuer, grillten Eland-Filet und aßen dazu Gurkensalat und Grillbrote mit Knoblauchbutter. Heute ist es etwas wärmer. Morgen werden wir wohl nur noch einen kurzen Gamedrive machen und dann zurück nach Namibia fahren.
Old Women1'543 Beiträge · seit 201310. Apr. 2020 ·
Hallo Eulenmuckels,
ja, da seid ihr selbst Schuld, wenn ihr den Zaubertrunk nicht einnehmen wollt. Wir hatten ihn auch im Januar in Patagonien dabei, und er hat uns u.a. die Sichtung von hübschen Gürteltieren und Kondorvögeln beschert 😄 . Das nächste Mal geht ihr sicherlich nicht so achtlos mit dem Getränk um 😗 ! Ja, so ist er, der KTP. Häufig sieht man eine lange Zeit wenig Spektakuläres und dann auf einmal ist sie da, die Sichtung, die man ganz oben auf der Liste hatte. Bei uns war das neben zahlreichen Raubkatzen die Kapkobra, die plötzlich auf der Pad zwischen Mata Mata und Twee Rivieren auftauchte. Wir mussten eine ganze Strecke rückwärts fahren um dieses wunderschöne Tier ausgiebig betrachten zu können. Tolle Aufnahmen sind euch von diesen nur 2 Minuten gelungen. Danke fürs Weiterschreiben. Wenn ich doch nur wüsste, wann ich unsere fürs nächste Jahr geplante Reise in den Caprivi und nach Botswana endlich buchen kann 😕 . Kenia/Tansania Ende September fällt bestimmt ins Wasser, die Tour habe ich mir gedanklich schon abgeschminkt 🙁 .
als Ruth in den Fußraum des Autos abtauchte, weil sich mal wieder der Objektivdeckel der Kamera in den Tiefen unter dem Sitz versenkt hatte
...das kommt mir doch seeehr bekannt vor! Den Caracal habt Ihr Euch nach 17 Reisen mehr als verdient! Wir sind nach wie vor schwer begeistert von Eurer Geduld , Euren Sichtungen und von Euren Fotos! Herzliche Ostergrüße CuFs
Champagner8'713 Beiträge · seit 201010. Apr. 2020 ·
Guten Abend Ihr Lieben,
ich hoffe, dies ist die passende Würdigung des Kapitels, bzw. eurer Erstsichtung (und nein, in dem Glas befindet sich kein Wasser - aber auch kein Champagner 😗 ) !
Nochmals herzlichen Glückwunsch zum Caracal bzw. zur Wunschsichtung! Auch wenn ich die Fotos schon vorab sehen durfte, so wirken sie eingebettet in die Erzählung doch irgendwie noch viel stärker! Aber auch die anderen Bilder gefallen mir sehr gut, vor allem die Strauße (ja echt, von denen hab ich noch kein einziges vernünftiges Foto!).
Frohe Ostern und frohes Weiterschreiben 😉 wünscht Bele
Woah 😮 WAHN-SINN!!! Was für eine grandiose Karakal-Sichtung... Tatsächlich darf ich mich stolzer «Besitzer» von zwei Sichtungen nennen bis jetzt, aber nicht ansatzweise haben sich diese wunderschönen Katzen so lange und offenbar unbekümmert präsentiert wie bei euch. Das ist ja ein richtiger Knaller!
Da habt ihr jetzt bestimmt lange gezappelt, bis ihr endlich dieses Kapitel einstellen und von diesem Erlebnis berichten durftet. 😁
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200611. Apr. 2020 ·
@Beate: Ja, nun kennen wir die Wirksamkeit des Sichtungswillis und wissen, dass es sich nicht nur um Aberglauben handelt. 😉 Beim nächsten Urlaub ist diese Geheimwaffe wieder im Gepäck (zum Glück hält der sich ja eine Weile).
@Claus und Friederike: Ich weiß nicht, wie oft der Objektivdeckel schon verschwunden war. Bislang ist er zwar früher oder später wieder aufgetaucht, aber zur Sicherheit habe ich seit letztem Jahr einen Ersatzdeckel dabei (darf ich Ruth aber nicht verraten).
@Bele: Würdigung akzeptiert. Aber unter einem MacBook Pro hätten wir die auch nicht durchgehen lassen. 😉 Dass die Strauße noch eine Erwähnung finden, hätte ich ja nicht gedacht. Mir persönlich gefallen die Bienenfresser viel besser.
@Sam und Matthias: Ja, der Karakal war DIE Tiersichtung im letzten Urlaub. Mit seinem Erscheinen hat er die Woche im KTP sichtungstechnisch ganz schön rausgerissen. Auch wenn er uns nur zwei Minuten seiner Zeit geschenkt hat, sind wir für's erste Mal mehr als zufrieden.
Euch allen viel Spaß beim Ostereier-Suchen, liebe Grüße Uwe
Jetzt haben wir mit etwas Verspätung auch den Anschluss an Euren Bericht geschafft und sind ganz begeistert von Euren lebhaften Erzählungen und tollen Sichtungen 🙂 Da der KTP inzwischen unser unangefochtener Favorit im südlichen Afrika geworden ist, geht uns beim Lesen direkt das Herz auf.
Ich staune ja Bauklötze, wie Ruth die ganzen Wildkatzen im dichtesten Geäst aufspüren konnte 🙄 Das ist mal eine reife Leistung, wir wären gewiss daran vorbeigefahren 😗 Euer erster Karakal ist auch ein mega Highlight - was für ein schönes Tier - *schwärm*
ich bin ebenso hingerissen von dieser spektakulären Karakal-Sichtung! So einer fehlt uns auch noch... Und dann zeigte er sich so toll fotogen 🙂
Es macht solche Freude, euren Bericht zu lesen! Macht schnell weiter. Liebe Grüße von Tanja
Champagner8'713 Beiträge · seit 201013. Apr. 2020 ·
Eulenmuckel schrieb: @Bele: Würdigung akzeptiert. Aber unter einem MacBook Pro hätten wir die auch nicht durchgehen lassen. 😉
Mein lieber Uwe,
du hast eine selektive Nerd-Wahrnehmung 😛 . Der Fokus lag ganz klar auf dem GinTonic 🤩 . Das Macdingens hat sich eh nur durch Zufall zu mir verirrt und leistet hauptsächlich berufliche Dienste. Nur ab und zu darf das arme Ding auch mal raus an die frische Luft 😉 .
So, und jetzt würde mich ein neues Kapitelchen doch sehr erfreuen - statt Augen am Dürrständer-Trompetenbaum zu zählen könntet Ihr euch langsam auf den Weg nach Swakopmund machen - nur mal so als Vorschlag 😗 . Sonst wird das mit unserem Treffen in Palmwag nichts mehr, bevor C. vorbei ist und Ihr wieder nur unterwegs seid!
Der Moment, wenn man seinen Augen gar nicht trauen kann und das Adrenalin ausgeschüttet wird, ist unbeschreiblich. Etwa 30 Meter von uns entfernt, stand tatsächlich bei unserer 17. Afrikareise unser erster Karakal und sah uns an.
Oh Mann 😎 Wir wissen ja ganz genau, wie sich das anfühlt. Allerdings noch nicht im Zusammenhang mit einem Caracal 😉 Toll gewählte Worte !
Wir wissen noch, wie Ihr vor der Reise Euren Wunsch nach einer Caracalsichtung erwähnt habt. Und dann kam auf anderem Kanal auf einmal noch während Eurer Reise das Pic ! 🙂
Im Alltag treiben Kerstin und ich druchaus auch einigen Schabernack miteinander. Erschrecken ist ein beliebtes Hobby. Aber mit Sichtungen machen wir beide keine Späße. 😐 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200614. Apr. 2020 ·
@Sandra: Wir freuen uns, dass ihr nun auch dabei seid. Hoffentlich fahrt ihr auch weiter mit, wenn wir nun euren Lieblingspark verlassen. Wie Ruth das mit den Wildkatzen (und übrigens auch mit anderen Tieren) macht, ist mir selbst ein Rätsel. Ich freue mich aber sehr, dass sie so eine hervorragende Wahrnehmung hat, weil ich dadurch schon viele tolle Tiererlebnisse hatte.
@Tanja: Zum Karakal: Durch aufmerksames Lesen von KTP-Reiseberichten in den letzten Jahren war mir aufgefallen, dass sich (in meiner Erinnerung) alle Karakal-Sichtungen im südlichen Nossobtal (~ Kij Kij) abgespielt haben. Wir selbst sind vor einigen Jahren in dieser Gegend nur ein paar Minuten zu spät gekommen und durften uns dann bei Melkvlei die Fotos auf dem Kameradisplay eines mitteilungsfreudigen Reisenden ansehen. Sehr nett von ihm. 😈
@Bele: Mit dem Nerd kann ich gut leben. 🙂 Das nächste Kapitel folgt sogleich. Denn mit dem Augen-Zählen an unserer noch schlafenden Catalpa sind wir tatsächlich schnell fertig.
@Carsten:
Wir wissen noch, wie Ihr vor der Reise Euren Wunsch nach einer Caracalsichtung erwähnt habt.
Das hast du aber nett geschrieben. Wenn ich mich recht erinnere, hat Ruth so etwas gesagt wie: "Wenn wir aufgrund der Trockenheit kaum Tiere sehen werden, ist uns das egal. Denn dieses Mal gehen wir nur auf Karakal." 😄