8 Wochen entschleunigt in BOT, NAM & SA 10-11/2019

Reisebericht 263 Antworten · 57,6k Aufrufe · gestartet 01. Jan. 2020 von @Zugvogel
121 Beiträge · seit 201701. Feb. 2020 ·
Hallo Stephanie !!

Wenn Ihr in Eurem Land-Cruiser noch irgendwo ein Eckchen frei habt würden wir gerne noch reinspringen.
Mit Euren 8 Wochen können wir leider nicht mithalten, freuen uns aber riesig drauf wenn Ihr Eure Erlebnisse mit uns teilt, wir werden im September 20 auch dort, allerdings leider nur für 3 Wochen, sein.
Themenstarter547 Beiträge · seit 201401. Feb. 2020 ·
Sadie schrieb:Danke, Stephanie, ich fahre auch gerne mit und mache es mir auf dem Dach bequem.
Kannst du mir erklären wie man mit so einem Dachzelt ins Zelt hochsteigt? Hat es da ein Loch im Boden, Leiter? Und wie wie kommt man von oben nach unten wenn man mal in der Nacht aufs Hüsli muss?
Ihr werdet ja viele meiner Lieblings Ecken besuchen und da bin ich gespannt wie’s weiter geht.
LG ins Schwyzli, Katrin
Hallo Katrin

Beim Bushcamper Landcruiser steigt man am Heck mit einer Leiter ins Wageninnere (wo man mit aufgeklapptem Dach auch problemlos stehen kann) und von dort geht eine weitere Leiter hoch zum Bett. Sehr komfortabel!

Liebe Grüsse
busko schrieb:Hallo Stephanie & Daniel,

ich freue mich, dass es wieder einmal ein Bericht von euch beiden gibt!
Schon jetzt ist zu sehen, dass ihr wieder mit der gewohnt tollen Fotoqualität dabei seid.

Das Bild vom Elefanten mit dem "Wasserkringel" über dem Kopf ist aus mehreren Gründen genial:
- tolle Bildqualität.....DIE Schärfe bei DEM Licht!
- "Sehnsuchtsafrikanischersonnenuntergang"!
......und.....insbesondere.....ich habe (vergeblich) versucht mir vorzustellen, wie er diesen perfekten Kringel hinbekommt?!

Jetzt freu ich mich auf mehr.....

Liebe Grüsse,
busko
Guten Morgen Busko

Danke für das Lob! Schön bist du auf unserer Reise mit dabei. Es macht Spass, sie nochmals aufleben zu lassen...

Das Elefanten-Wasserkringel-Foto war grosses Glück. So hat sich der Riese erst nach Sonnenuntergang entschieden, ins Wasserloch zu steigen. Dani ist mit der Schärfe des Fotos nur zu 99% zufrieden. Gerade der "Kringel" ist im zu wenig scharf 😉 Bei diesem Licht hat er aber sicherlich das Maximum herausgeholt. Und ein bisschen Dynamik darf ja auch zu sehen sein 🙂

Gleich geht es weiter.

Gruss, Stefanie
Kaeptn Haddock schrieb:Hallo Stephanie !!

Wenn Ihr in Eurem Land-Cruiser noch irgendwo ein Eckchen frei habt würden wir gerne noch reinspringen.
Mit Euren 8 Wochen können wir leider nicht mithalten, freuen uns aber riesig drauf wenn Ihr Eure Erlebnisse mit uns teilt, wir werden im September 20 auch dort, allerdings leider nur für 3 Wochen, sein.
Schön bist du mit dabei. Der Landcruiser ist ein wahres Platzwunder! Ihr könnt euch sehr auf den September freuen. Botswana ist wirklich der Hammer!

Beste Grüsse, Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
Themenstarter547 Beiträge · seit 201401. Feb. 2020 ·
Tag 3 - 3. Oktober 2019 – Von Ghanzi in die Central Kalahari, 211km
CKGR, Passarge 3 Campsite

Unsere erste Nacht im Dachzelt verläuft ereignislos. Gespannt sind wir, ob die Wildkamera etwas Brauchbares hergibt. Vermutlich auf Thakadu eher nicht 😉 . Um sechs Uhr früh wecken uns die ersten Sonnenstrahlen sowie ein lärmender Steppenbaumhopf. Die Temperaturen am frühen Morgen sind noch frisch. Der strahlend blaue Himmel verspricht Sonnenschein und wahrscheinlich auch Hitze. Nach einer Dusche geniessen wir ein kurzes Frühstück auf der Campsite.




Thakadu Bush Camp

Obee ist auch bereits wach und wir ergattern vier Bündel Holz (welches sich als das beste Feuerholz des Urlaubs erweist!). Wildfleisch haben sie leider im Moment keines vorrätig. In Ghanzi ergänzen wir noch unsere Fleisch- und Biltongvorräte in der Heartland sowie der Ghanzi Butchery. Etwas enttäuscht sind wir ja schon, ab der Qualität des Fleisches hier in Ghanzi. Wir haben irgendwie mehr erwartet. An der Puma-Tankstelle machen wir den Landcruiser sowie die zwei Kanister voll. Nun sind wir aber wirklich bereit fürs Abenteuer CKGR.



Auf der A3 geht es nördlich. Vorbei an Rindern, Ziegen und vereinzelten Straussen. Einige hundert Meter vor dem Kuke Vet Fence zweigt eine Piste in Richtung Tsau Gate ab. Die Abzweigung ist gut beschildert und die Piste danach in einem recht guten Zustand. Statt der angegebenen Stunde brauchen wir für die 40km nur 45 Minuten.





Immer wieder entdecken wir Elefanten-Hinterlassenschaften und sind beim ersten Mal richtig aus dem Häuschen, als wir auch ihre Fussabdrücke auf der Pad finden. An mehreren Stellen ist auch der Veterinärzaun arg eingedrückt oder komplett umgelegt. Mehrmals kreuzen grössere Gruppen Kudus elegant die Pad und den Zaun. Zudem treffen wir regelmässig Steenböckchen an, welche jeweils sogleich das Weite suchen.







Das Tsau Gate finden wir in einem auf den ersten Blick desolaten Zustand vor. Das komplette Dach ist abgedeckt und die gesamte Umgebung mit gelbem Absperrband versehen. Wir fahren also einmal drumherum und werden dann von einem netten Herrn in seinem Büro-Zelt empfangen.


Nationalpark-Reception im Freiluft-Zelt



Scheinbar muss das Dach nach nun ca. fünfzehn Jahren einfach erneuert werden und das neue Material aus Südafrika ist noch nicht eingetroffen. Für diese Zeit wurde sein Office kurzerhand nach draussen in den Sand verlegt. Nachdem wir uns in die obligatorische Liste eingetragen haben (wir sind das erste Fahrzeug seit zwei Tagen! 🤩 ) und der gute Herr keine Karte vom Nationalpark auftreiben kann (zum Glück haben wir eine mitgebracht 😗 ) sind wir bereit zur Weiterfahrt. Nicht aber ohne vorher den Reifendruck auf ca. 2 Bar abzusenken und das Fotogeraffel bereit zu machen.



Nach dem Gate fährt man nochmals ca. 40km entlang des Veterinärzauns, bevor die Strecke südlich in Richtung Motopi führt. An den Tiersichtungen ändert sich nicht viel. Nur ist es mittlerweile über 30°C warm. Das Motopi Wasserloch führt leider kein Wasser. Hier hätten wir gerne eine Pause eingelegt. Die Gegend ums Wasserloch lädt jedoch nicht zum rasten ein. Etwas weiter südlich finden wir dann glücklicherweise etwas Schatten vor und geniessen ein kleines Picknick und etwas Ruhe.



Die weitere Strecke bis zum Passarge Wasserloch zieht sich. Endlose Büsche, die Pad abwechselnd tiefsandig oder Wellblech. Kurz vor vier treffen wir endlich am Passarge Wasserloch ein, welches Wasser führt, aber aktuell keine Tiere beherbergt. Weit entfernt stehen einige Strausse sowie ein Oryx. Wir entschliessen uns, hier ein Nickerchen zu machen und hören bereits nach kurzer Zeit das weit entfernte Brüllen eines Löwen. Vielleicht hat der ja Durst?! 😗 Statt dem Löwen schaut irgendwann mal ein Schabrackenschakal in unserer Nähe vorbei, verschwindet jedoch wieder, ohne am Wasserloch zu trinken.



Ansonsten erfreuen wir uns an den unterschiedlichen Vögeln und entschliessen uns kurz vor sechs, uns auf den Weg zu unserer Campsite (Passarge 3) zu machen. Wieder geben sich die Steenböckchen die Klinke in die Hand, wollen jedoch nicht wirklich als Fotomotiv herhalten. Anders sieht es bei den Helmperlhühnern aus. Eifrig sind sie mit der Suche nach Essbarem und dem gegenseitigen Wegjagen beschäftigt.





Im weichen Abendlicht treffen wir auf unserer tollen Campsite ein. Passarge 3 hat eine Feuerstelle, eine Duschvorrichtung sowie ein Plumpsklo und ist grosszügig angelegt. Bald schon beginnt das Konzert der Barking Gekos und wir werfen das Feuer an. Boerewors mit Risotto und gegrillten Auberginen soll es heute geben. Dank den warmen Temperaturen (tagsüber bis 34°C) können wir noch lange draussen sitzen und uns der Sternenfotografie widmen.



Kurz vor dem ins Bett gehen haben wir dann noch reflektierende Augen gleich neben unserer Campsite. Sie gehören jedoch ‚nur‘ zu einem Duiker, der sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht stören lässt.
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2020
121 Beiträge · seit 201701. Feb. 2020 ·
Hallo Stephanie & Daniel

Vielen Dank für das Plätzchen in Eurem Raumwunder

Eure Fotos sind ja beeindruckend, ebenso die Auflistung der Fotoausrüstung.

Da ein gutes Foto ja angeblich zwischen den Ohren entsteht und ich da bei mir noch Optimierungspotential sehe, wie ist das Nachtfoto aufgenommen worden ?
Vermutlich mit dem Samyang , aber mit welchen Einstellungen ?

Liebe Grüße, Burkhard
925 Beiträge · seit 201601. Feb. 2020 ·
Hallo,

vielen Dank für euren an Perfektion grenzenden Reisebericht. Eine wahre Wonne 😉 Wir sind euch 2 Monate später auf ähnlicher Route hinterher gereist (zumindest war das der Plan), nur mussten wir das ganze in vier Wochen bewerkstelligen. Auf dem Weg zum Tsau Gate sah das dann übrigens so aus:

201912301DSC03302.jpg




Ich beneide euch auch ehrlich um die Möglichkeit, so lange wegzukommen - wie schafft man das im erwerbstätigen Alter? 🙂

Viele Grüße und bitte weiter so!
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
2'192 Beiträge · seit 201601. Feb. 2020 ·
Hallo Stefanie,

Eure Fotos sind der Hammer und wie man 8 Wochen Urlaub machen, das wäre auch mein Traum. Mal abgesehen vom Job geht es auch mit unseren schulpflichtigen Kindern nicht.

Ich freue mich auf Fortsetzung und bin gerne dabei, auch wenn zumindest der Botswana Teil für mich völlig unbekannt ist.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
27 Beiträge · seit 201902. Feb. 2020 ·
Guten Morgen liebe Stefanie,

ich freue mich sehr über deinen Reisebericht, denn wir wollen im September/Oktober 20 ebenfalls einen Teil eurer Route bereisen (mit Dachzelt). Die Strecke ist bis jetzt nur grob geplant: Windhoek - Maun - Moremi - Chobe - Kasane - Caprivi - Windhoek.

Ausser den Campsites im Moremi und Chobe haben wir noch nichts vorgebucht. Wie habt ihr das gehalten? Hattet ihr alles vorgebucht?

Schönen Sonntag Rosa
Themenstarter547 Beiträge · seit 201402. Feb. 2020 ·
Kaeptn Haddock schrieb:
Da ein gutes Foto ja angeblich zwischen den Ohren entsteht und ich da bei mir noch Optimierungspotential sehe, wie ist das Nachtfoto aufgenommen worden ?
Vermutlich mit dem Samyang , aber mit welchen Einstellungen ?
Hallo Burkhard

Die Mehrheit der Nachtfotos wurde mit dem Samyang-Objektiv aufgenommen. Das auf der Passarge Campsite jedoch mit dem Canon 17-40mm. Brennweite 17mm, Belichtung 60s, f/4 und ISO800.

Gruss, Stefanie & Dani
fidel schrieb:Hallo,

vielen Dank für euren an Perfektion grenzenden Reisebericht. Eine wahre Wonne 😉 Wir sind euch 2 Monate später auf ähnlicher Route hinterher gereist (zumindest war das der Plan), nur mussten wir das ganze in vier Wochen bewerkstelligen. Auf dem Weg zum Tsau Gate sah das dann übrigens so aus:

201912301DSC03302.jpg


Ich beneide euch auch ehrlich um die Möglichkeit, so lange wegzukommen - wie schafft man das im erwerbstätigen Alter? 🙂

Viele Grüße und bitte weiter so!
fidel
Hallo Fidel

Kaum zu glauben, wie die Pad zum Tsau Gate sich nach dem Regen präsentiert. Komplett gegensätzlich zu unserer (sehr trockenen) Erfahrung.

So lange in den Urlaub fahren zu können ist wirklich ein Geschenk. Das haben wir dank unbezahltem Urlaub sowie Überzeit hinbekommen, ist aber leider nicht jedes Jahr möglich, sondern eine Ausnahme 😉 Irgendwann wollen wir dies aber definitiv wiederholen.

Schönen Sonntag noch, Stefanie
Gabi-Muc schrieb:Hallo Stefanie,

Eure Fotos sind der Hammer und wie man 8 Wochen Urlaub machen, das wäre auch mein Traum. Mal abgesehen vom Job geht es auch mit unseren schulpflichtigen Kindern nicht.

Ich freue mich auf Fortsetzung und bin gerne dabei, auch wenn zumindest der Botswana Teil für mich völlig unbekannt ist.

LG

Gabi
Hallo Gabi

Herzlich willkommen an Bord! Schön bist du mit dabei. Ich habe deine Reiseberichte übrigens auch immer sehr genossen und finde es toll, dass ihr auch mit Kindern im südlichen Afrika unterwegs seid. 🙂

Beste Grüsse
RoPe schrieb:Guten Morgen liebe Stefanie,

ich freue mich sehr über deinen Reisebericht, denn wir wollen im September/Oktober 20 ebenfalls einen Teil eurer Route bereisen (mit Dachzelt). Die Strecke ist bis jetzt nur grob geplant: Windhoek - Maun - Moremi - Chobe - Kasane - Caprivi - Windhoek.

Ausser den Campsites im Moremi und Chobe haben wir noch nichts vorgebucht. Wie habt ihr das gehalten? Hattet ihr alles vorgebucht?

Schönen Sonntag Rosa
Hallo Rosa

Wir haben am Ende (fast) alles vorgebucht. Da wir CKGR, Nxai, Moremi und Chobe sowieso vorbuchen mussten, war es sowieso ziemlich klar, wie wir die noch bestehenden Lücken füllen würden. So waren wir sehr entspannt unterwegs und wussten jeweils, wohin es am nächsten Tag gehen soll. Im Caprivi waren die Campsites sehr gut gefüllt, jedoch nicht komplett ausgebucht (Ngepi und Mavunje), Ghanzi war noch vieles frei, Senyati war komplett voll und Muchenje auch ziemlich ausgebucht. Von dem her hat sich unserer Meinung nach das Vorbuchen sicherlich gelohnt. Handyempfang, um ein paar Tage im Voraus anzurufen hat man ja meist nicht...

Vielleicht hilft dir das weiter?

Gruss, Stefanie & Dani
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
27 Beiträge · seit 201902. Feb. 2020 ·
Ganz lieben Dank für deine Antwort, die im Grunde nur bestätigt, was ich mir sowieso schon gedacht habe. Einfach irgendwo aufzukreuzen und zu meinen, man könnte sich noch eine campsite aussuchen, ist sicher blauäugig 😉 Kann klappen, kann aber auch schief gehen.

Wir waren 2014 auf unserer 1. Afrikareise in Namibia unterwegs und hatten diesbezüglich viel Glück.

2016 auf unserer 2. Tour hatten wir im KTP eine Panne, das Auto musste abgeschleppt und ausgetauscht werden. Dadurch hingen wir 2 Tage fest und unsere fest gebuchten Unterkünfte, die nur mit 4x4 zu erreichen waren, waren dahin. So kann es gehen...

Sich von zu Hause aus schon total festzulegen, fällt uns schwer. Andererseits will man sich während der Reise nicht jeden Tag aufs Neue damit beschäftigen, wo man die nächste Nacht verbringt.

Deine Antwort gibt mir nun den nötigen Schubs, mich wieder mit der Reise - die gefühlsmäßig noch so lange hin ist -zu beschäftigen. Dabei ist mir dein Bericht sicher eine Hilfe.

Danke nochmals , Rosa
705 Beiträge · seit 201403. Feb. 2020 ·
@Zugvogel schrieb:
28.10.2019 - Ghanzi, Thakadu Bush Camp CS
29.10.2019 - Wildlife Management Area KD2, Name Pan CS
Da bin ich besonders gespannt noch mehr Details/Fotos als als bei deiner Antwort zu erhalten. Aber auch auf den Rest freue ich mich (waren da auf erster Reise).
RoPe schrieb:Andererseits will man sich während der Reise nicht jeden Tag aufs Neue damit beschäftigen, wo man die nächste Nacht verbringt.
Ist doch viel relaxter, wenn man einfach reisen kann und sich nicht noch überlegen muss, wo man am Abend übernachtet.
RoPe schrieb:Deine Antwort gibt mir nun den nötigen Schubs, mich wieder mit der Reise - die gefühlsmäßig noch so lange hin ist -zu beschäftigen. Dabei ist mir dein Bericht sicher eine Hilfe.
Oktober 20 ist weit weg? Ich habe die Resie für Ende 2021 schon fast vollständig geplant und kann nicht warten, bis ich Ende des Jahres Campsite buchen kann 😉

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Themenstarter547 Beiträge · seit 201407. Feb. 2020 ·
Tag 4 - 4. Oktober 2019 – Via Tau Pan ins Deception Valley, 138km
CKGR, Kori 4 Campsite

Der frühmorgendliche Weckruf erschallt heute aus der Kehle eines eifrigen Mahaliwebers. Diese Vögel sind es dann auch, welche unsere Campsite heute Morgen bevölkern. Um viertel vor Sechs schälen wir uns aus den Schlafsäcken und geniessen nach einer kurzen Morgentoilette die wunderbare Morgenstimmung.




Campsite Passarge 3


Mahaliweber / White-browed Sparrow-Weaver



Unsere heutige Route führt uns zuerst zurück zum Passarge Waterhole, dann südlich zur Tau Pan und später auf direktem Weg zum Deception Valley und unserer Campsite Kori 4. Das Licht heute Morgen ist herrlich und wir geniessen es, mit dem Gefühl alleine auf der Welt zu sein, durch die Gegend zu fahren.


Rebhuhnfrankolin / Orange River Francolin




Steppenlerche / Fawn-coloured Lark


Weissflügeltrappe / Northern Black Korhaan



Am Passarge Wasserloch steht eine kleine Gruppe Strausse. Ansonsten ist nichts los. Dafür fotografieren wir etliche Vögel, darunter auch einige Erstsichtungen (Rebhuhnfrankolin) für uns. Die Landschaft auf dem Weg in Richtung Tau Pan gefällt uns ausserordentlich gut. Wir sehen grosse Fussabdrücke im Sand der Piste, aber keine dazugehörigen Katzen. Tiere sind im Allgemeinen eher rar, jedoch begegnen wir immer wieder kleineren Gruppen Springböcken und Oryx. Und natürlich den allgegenwärtigen Steenböckchen.


Riesentrappe / Kori Bustards







In weiter Ferne können wir auch mal fünf Giraffen ausmachen, welche sich uns leider nicht weiter nähern. Bisher sind wir heute keinem anderen Fahrzeug begegnet – wie schön!


Lilac-breasted Roller / Gabelracke






Weissbürzel-Singhabichte / Pale Chanting Goshawks

Erst gegen halb elf sind wir bei der grossen Tau Pan, welche wir einmal umrunden. Auf der Pfanne zeigt sich ein Löffelhund, etwas später entdecken wir nochmals zwei Exemplare, welche jedoch sogleich den Schatten eines Baumes aufsuchen. Nach dem kühlen frühen Morgen ist das Thermometer mittlerweile bereits wieder auf über 30°C angestiegen. Die heutige Höchsttemperatur wird bei 35°C liegen.









Da wir nun doch bereits seit über vier Stunden unterwegs sind, entschliessen wir uns, langsam unsere heutige Campsite anzusteuern. Der Weg zieht sich und die Pad ist teilweise in gemäss Navi ‚schrecklichem‘ Zustand. Mal Wellblech, mal Tiefsand mit vielen Unebenheiten und dann doch auch wieder dahinrollen bei 30-40 km/h. Gegen Mittag werden die Sichtungen noch weniger, alle Tiere stehen im Schatten. Sogar die Vögel haben sich mittlerweile zurückgezogen.


Rotschnabelfrankolin / Red-billed Spurfowl







So sind wir froh, kurz vor eins endlich auf Kori 4 einzutreffen. Die Campsite gefällt uns sehr gut. Sie ist grosszügig angelegt und hat einige Bäume welche etwas Schatten bieten. Zudem geniessen wir hier einen grandiosen Ausblick in Richtung Flussbett des Letiahau.


Campsite Kori 4

Wir richten uns ein unter dem Schattendach unseres Landcruisers und verköstigen uns mit den Resten von Gestern. Danach ist ausruhen, dösen und lesen angesagt. Schon toll, in der Central Kalahari zu sitzen und dabei ‚Cry of the Kalahari‘ von Mark und Delia Owen zu lesen. Man kann sich kaum vorstellen, wie die beiden sieben Jahre an diesem Ort verbracht haben sollen.





Am späteren Nachmittag setzten wir uns nochmals in unsere Kiste und fahren hoch zur Leopard Pan und dann weiter zum Sunday Waterhole. Leider ist im Gegensatz zum Morgen wirklich nichts mehr los. Aber die Gegend da im Norden gefällt uns landschaftlich enorm gut.


Sunday Waterhole

Am Sunday Wasserloch treffen wir auf drei weitere Fahrzeuge. Da ist ja richtig was los! Ein etwas zotteliger Schakal kommt noch zu Besuch und dann müssen wir bereits wieder zurück nach Kori fahren. Dort treffen wir kurz vor sieben ein. Heute sind wir zu müde für einen Braai und kochen uns leckere Bolognese-Sauce mit Pasta. Hier auf Kori 4 ist das Konzert der Barking Gekos noch stärker als gestern Abend. Wie schön! Irgendwann hören wir eine Eule rufen und ein Spring Hare schaut auf der Campsite vorbei.
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2020
2'097 Beiträge · seit 200608. Feb. 2020 ·
Hallo Stefanie und Daniel,

auch wenn ihr bereits wisst, dass wir eure Reise hier im Forum begleiten, möchten wir uns auch gerne hier einreihen. Acht Wochen Zeit für so eine entspannte Runde – ich glaube, so viel Disziplin hätte ich bei der Planung nicht gehabt. Meine Route wäre sicherlich länger geworden.

Eure bislang zwar lediglich zahlenmäßig beschriebene Sichtungsausbeute liest sich phänomenal. So viele Katzen aller Art und auch braune Hyänen reichen eigentlich für mehrere Jahre. 😉

In der Zentralkalahari geht es ja nun erstmal ganz ruhig los. Die Landschaft dort gefällt uns auch sehr gut. Danke für die schönen Fotos.

Liebe Grüße
Uwe und Ruth
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
zuletzt bearbeitet 22. März 2020
10 Beiträge · seit 201908. Feb. 2020 ·
Hallo Stefanie, hallo Daniel,

schön, dass es Menschen gibt, die sich 8 Wochen freischaufeln können, um durch Afrika zu reisen. Ich kann euch dabei leider nur folgen, freu mich aber sehr darauf.

Ihr bereist genau die Teile von NAM, BOT, SA die ich nicht so gut kenne. Das macht eure Berichterstattung noch spannender für mich.

Danke für die bereits geschilderten Eindrücke und die noch folgenden.

Eure Fotos sind grandios, die Ausstattung auch; verspricht einen ordentlichen Reisebericht: Weiter so & besten Dank !

Gruß,
JO
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2020
Themenstarter547 Beiträge · seit 201409. Feb. 2020 ·
Eulenmuckel schrieb:Hallo Stefanie und Daniel,

auch wenn ihr bereits wisst, dass wir eure Reise hier im Forum begleiten, möchten wir uns auch gerne hier einreihen. Acht Wochen Zeit für so eine entspannte Runde – ich glaube, so viel Disziplin hätte ich bei der Planung nicht gehabt. Meine Route wäre sicherlich länger geworden.

Eure bislang zwar lediglich zahlenmäßig beschriebene Sichtungsausbeute ließt sich phänomenal. So viele Katzen aller Art und auch braune Hyänen reichen eigentlich für mehrere Jahre. 😉

In der Zentralkalahari geht es ja nun erstmal ganz ruhig los. Die Landschaft dort gefällt uns auch sehr gut. Danke für die schönen Fotos.

Liebe Grüße
Uwe und Ruth
Hallo Uwe & Ruth

Schön von euch zu hören. Obwohl sich die Zentralkalahari sehr ruhig präsentierte gefiel uns die gebotene Ruhe, Einsamkeit und Landschaft ausserordentlich gut. Gerne würden wir sie irgendwann mal nach den Regenfällen erleben...

Gleich geht es weiter.

Liebe Grüsse
Stefanie & Daniel
Scally schrieb:Hallo Stefanie, hallo Daniel,

schön, dass es Menschen gibt, die sich 8 Wochen freischaufeln können, um durch Afrika zu reisen. Ich kann euch dabei leider nur folgen, freu mich aber sehr darauf.

Ihr bereist genau die Teile von NAM, BOT, SA die ich nicht so gut kenne. Das macht eure Berichterstattung noch spannender für mich.

Danke für die bereits geschilderten Eindrücke und die noch folgenden.

Eure Fotos sind grandios, die Ausstattung auch; verspricht einen ordentlichen Reisebericht: Weiter so & besten Dank !

Gruß,
JO
Hallo Jo

Es freut uns, dass du dabei bist. Die meisten Regionen unserer Reise haben wir zuvor auch noch nicht gekannt. Wir würden nun aber sofort wieder dorhin zurück reisen 🙂

Beste Grüsse
Stefanie & Daniel
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
Themenstarter547 Beiträge · seit 201409. Feb. 2020 ·
Tag 5 - 5. Oktober 2019 – Spezielle Sichtungen entlang des Letiahau, 88km
CKGR, Kori 4 Campsite

Nachdem wir beim zu Bett gehen gestern noch etwa 30°C hatten, kühlt es nachts auf nur 10°C ab. Was für eine Wohltat! Wir schlafen ausserordentlich gut und sind um 5.30 Uhr bereits wieder auf den Beinen. Ein schöner Sonnenaufgang erwartet uns.


Campsite Kori 4



Heute soll es dem Letiahau-Flussbett entlang bis ans Letiahau-Wasserloch gehen. Die Gegend um unsere Campsite mit dem breiten Flussbett und einzelnen Baum-Inseln gefällt uns sehr gut. Langsam rollen wir flussaufwärts und geniessen die Morgenstimmung. Alle vier Campsites waren diese Nacht besetzt. Wir sind doch etwas überrascht, wie viele Leute das CKGR besuchen. Bereits kurz nach unserer Campsite landen in einem Baum neben uns zwei Schwarzmilane, innerafrikanische Migranten.


Schwarz- Schmarotzermilan / Yellow-billed Kite




Schwarz- Schmarotzermilan / Yellow-billed Kite

Auf verhältnismässig guter Piste geht es weiter westlich. Wir sind alleine unterwegs.


Kronenkiebitz / Crowned Lapwing


Rotbauchwürger / Crimson-breasted Shrike


Riesentrappe / Kori Bustard

Nach einigen Kilometern stossen wir auf einen Weissbürzel-Singhabicht mit einer Schlange in seinen Fängen. Diese verliert er leider während dem Flug. Wir versuchen uns in der Nähe zu positionieren und warten ab. Der Habicht, welcher die Schlange verloren hat, kümmert sich nicht weiter um seine Beute. Nach einer viertel Stunde nähert sich jedoch ein zweiter Habicht. Dieser stürzt sich sogleich auf die Schlange und beginnt damit, sie vor Ort zu verspeisen.


Weissbürzel-Singhabicht / Pale-chanting Goshawk



Was für ein Spektakel! Wir denken, dass es sich bei der Schlange um eine Mole Snake handeln könnte (Was sagen die 'Experten'?). Den Kopf bekommen wir leider nie wirklich zu Gesicht. Ein Pale-chanting Goshawk mit Schlangen-Kill, das hatten wir noch nie! Lange bleiben wir stehen…







Erst als der Habicht erneut mit der Schlange wegfliegen will und sie im dichten Busch verliert, machen wir uns auf den Weiterweg.



Einige Kilometer später bleiben wir schon wieder stehen. Zwei Honey Badger! Sie wühlen sich eifrig durchs Gelände.







Eine tolle Möglichkeit, diesen beiden Gesellen bei ihrer Nahrungssuche zuzuschauen. Auch hier bleiben wir lange stehen und es ergeben sich doch einige akzeptable Fotos. Für uns ein Morgen, der sich mehr als gelohnt hat. Gegen zehn Uhr fahren wir weiter zum Letiahau Wasserloch.


Die Zentralkalahari präsentiert sich knochentrocken






Termitenschmätzer / Ant-eating Chat

Unterwegs begegnen wir einigen Löffelhunden, Schakalen sowie einer African Wild Cat. Neben den üblichen Verdächtigen. Beim Wasserloch angekommen herrscht, abgesehen von einigen Perlhühnern, gähnende Leere. Trotzdem entscheiden wir uns, unseren Landcruiser in den Schatten zu stellen und hier Mittagsruhe zu halten. Es wird gegessen, gedöst und immer wieder kommen auch einige Vögel, Oryxe und Springböcke zum Trinken.


Letiahau WH




Helmperlhuhn / Helmeted Guineafowl

Einzig den Perlhühnern scheint die grosse Hitze heute nichts auszumachen 🤩 . Am späteren Nachmittag steht der Rückweg zur Kori Campsite an. Bei 37°C sind die Sichtungen rarer, als am Morgen. Vor allem Kori Bustards, Northern Black Korhaans und einige Schakale prägen unseren Afternoon Drive.


Weissflügeltrappe / Northern Black Korhaan


Kronenkiebitz / Crowned Lapwing







Auch einem Honey Badger können wir weit entfernt nochmals beim Graben zuschauen. Wir fahren zwei Loops, welche wir am Morgen ausgelassen haben. Der Himmel ist nun recht bewölkt, was kurz vor Sonnenuntergang zu einem fantastischen Licht und einer tollen Sonnenuntergangsstimmung führt. Wir sind hin und weg von diesem Ort 😁 .





Um halb sieben sind wir zurück auf unserer Campsite und gönnen uns bevor es stockdunkel ist eine herrliche Dusche. Es tut gut, den Schweiss und Staub der letzten Tage abzuwaschen. Bald schon brennt auch das Feuer. Gefüllte Butternut mit Spiegelei und zähem Fleisch gibt es heute. Bereits bricht unser letzter Abend im CKGR an. Wir geniessen ihn in vollen Zügen.



Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
zuletzt bearbeitet 13. Feb. 2020
1'523 Beiträge · seit 201109. Feb. 2020 ·
Guten Tag Stephanie,

ist m. E. eine Mole.............................. 🙂 🙂

Lg............................BMW
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2020
2'097 Beiträge · seit 200609. Feb. 2020 ·
Hallo,

die Lichtstimmungen am Abend gefallen mir am besten. Genau für solche Momente ist man dort.
Die Ausbeute mit Vögeln, Dachsen und sogar eine Wildcat war wirklich nicht schlecht. Zu der Schlange kann ich nichts beitragen.

Viele Grüße
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
1'835 Beiträge · seit 201509. Feb. 2020 ·
Ach diese Sonnenuntergänge sind wirklich kitschig schön. Man fühlt wie ihr jeden Augenblick genießet und es auf jedem GD gemütlich nehmt. Unter diesen Umständen fahre ich sehr gerne mit euch.
Die Sichtungen sind schon eine einmalige Kombination und auch die Landschaft ist dabei eingezogen. Mir gefallen die Honey Badgers und natürlich der Goshok mit der Schlange.
Danke fürs Zeigen!
LG Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
2'519 Beiträge · seit 200910. Feb. 2020 ·
Hallo Stefanie,

ich verfolge natürlich eure so wunderbar entspannte Reise.
Acht Wochen, da kann man schon neidisch werden.
Andererseits verspricht es einen Bericht, von dem auch wir etwas länger was haben werden. 😎 😉

Die Milane sind sicher nur aus Versehen mit Schwarzmilan übersetzt, richtig wäre natürlich Schmarotzermilan. 😗

Die Schlange würde ich vorsichtig, ohne selbst schon eine gesehen zu haben, auch als Mole Snake durchgehen lassen.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter547 Beiträge · seit 201410. Feb. 2020 ·
Hallo Matthias

Jetzt bringst du mich etwas in Verlegenheit, bzw. bin ich verwirrt 😉

Sind wir uns einig, dass es sich bei den Milanen um Yellow-billed Kites (Milvus parasitus) handelt? Dieser wird im Roberts App auf Deutsch mit Schwarzmilan(-aegyptius) übersetzt. Den Black Kite übersetzen sie dort als Schmarotzermilan. Dessen Kopf ist aber deutlich grauer und der Schnabel weniger gelb. Hmmm... 😐

Und irgendwie habe ich mir noch gedacht, dass Black Kite -> Schmarotzermilan und Yellow-billed Kite -> Schwarzmilan etwas eigenwillige "Übersetzungen" sind.

Meinen Bird Guide habe ich leider zur Zeit gerade ausgeliehen... Aber ich bin sicher, du klärst uns auf 😄

Herzlichen Dank auf alle Fälle fürs Mitdenken.
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."