Nam das halbe Dutzend-der (ganz alte) Südwesten

Reisebericht 248 Antworten · 61,9k Aufrufe · gestartet 19. Feb. 2014 von fotomatte
324 Beiträge · seit 200922. Juli 2014 ·
Hallo Matthias,
interessanter Bericht mit tollen Fotos, danke dafür!
Anbei eine weitere "Gesteinsformation" 😄 - waren ebenfalls auf der Pomona-Tour im September 2013- und ich habe das hier auf dem Boden des Friedhofes irgendwo mittendrin entdeckt. Keine Ahnung, ob da mal nachgeholfen wurde, ist auch egal, es passte so schön dorthin 🙂.
Leider habe ich als "Neig'schmeckte" das Schild mit dem "Maschinenbau Stuttgart" verpasst.... grins...
Viele Grüße
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2014
63 Beiträge · seit 201122. Juli 2014 ·
Hallo Matthias. Danke für die schönen Bilder und den beginnenden Bericht. Ich bekomme wieder mal soooo ein Fernweh, wenn ich die Bilder sehe und Deinen Bericht lese.
Ich steige bei Dir ein.
LG Diana
223 Beiträge · seit 201322. Juli 2014 ·
Hallo Matthias ,

ich finde die Fotos in der Morgenstimmung, mal ohne Sonne, wohltuend anders.
Für mich ist die Ruhe dort spürbar.

LG
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
8'706 Beiträge · seit 201022. Juli 2014 ·
fotomatte schrieb:
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Wie cool ist das denn 😄 🤩 !
Eindeutig mein "Foto des Abends" 🙂
LGM (diese minimalistische Abk. habe ich bei Bele abgekupfert,wobei für mich ja LGB immer noch was mit Modelleisenbahn zu tun hat...)
Manchmal muss frau sich einfach kurz fassen (zumal ich ja angeblich deinen Thread zumülle 😎 ).....

Ich hoffe übrigens sehr, dass diese Schlangenfängerstory noch weitergeht - das klingt ja höchst spannend dank Schweizer Unterstützung!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2014
2'338 Beiträge · seit 200723. Juli 2014 ·
Lieber Matthias

Wüstenquell war früher unsere Lieblings-Gästefarm. Seit wir ende der Achtzigerjahre zum ersten Mal dort waren, verging kein Jahr, ohne am Anfang oder zum Schluss unserer Reise einige Tage in dieser traumhaften Landschaft verbracht zu haben.

Ein Aufenthalt in Namibia ohne Wüstenquell war für uns undenkbar, es hätte uns einfach was gefehlt.

Danke dir für die schönen Bilder. Wir werden ja wohl in nächster Zeit kaum mehr Gelegenheit für einen Besuch haben. Und abgesehen davon, möchten wir die Farm so in Erinnerung behalten, wie wir sie mit dem ehemaligen Besitzer, unserem lieben Freund Hubert Kaspar trotz vieler Unzulänglichkeiten erleben durften.

Ein wenig traurige Grüsse 😐
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter2'519 Beiträge · seit 200924. Juli 2014 ·
Hoi Erika,

da kann man aber ziemliche Wehmut rauslesen aus deinen Zeilen.Sei versichert,die Gegend dort ist noch genau so,wie du es kennen gelernt hast.
Aber ich kann schon gut verstehen,dass man eine Ecke nicht mehr besuchen will,um sich besondere Eindrücke zu erhalten,ganz besonders,wenn´s dabei um Personen geht,die halt nicht mehr da sind.
Um dir ein bisschen Erinnerung zurück zu bringen,gibt es noch einen ganzen Schwung Bilder von Wüstenquell.

GAB, ( Guten Abend Bele )

da sich der Zumüllbehaupter ja neuerdings vornehm zurück hält,spricht nichts gegen deine diesbezüglichen Ambitionen--kannst ruhig Gas geben. 😄 😎
Die Schlangenfänger-Story ging schon noch weiter,gefunden haben wir allerdings-bis auf die Haut einer Kobra-nichts,also keine Schlange,soviel sei vorab verraten.Aber ich war mittlerweile in der Schweiz und habe mich mit Kathrin und Max getroffen,und wir haben dort Aspisviper und Würfelnattern gefunden,das hat mich sehr gefreut.
Überhaupt,um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen : -die Schlangen wurden von den Profis alle nur zum ( besseren ) Fotografieren gefangen,beruhigt und wieder freigelassen.
Meine Bilder sind aber alle ohne jegliche Manipulationen entstanden,denn ich fange keine Schlange,auch nicht hier zuhause,auch keine ungiftige! Ich will sie möglichst nicht stören.

Hallo Silke,

also ruhig war der Morgen,das stimmt-jedenfalls kein menschengemachtes Geräusch-ausser meinen Schritten-war zu vernehmen.
Das finde ich so genial in Nam:wenn du im Busch bist,hörst du nix.Nada.Niente.Macht man das in Deutschland,kann der Wald oder was auch immer nicht gross genug sein,man hört immer ein Flugzeug oder anderen Zivilisationsmüll.

Hallo Aussie-Diana,

vielen Dank für deine Zeilen--tut gut und motiviert.

und auch Hallo,Freak-Melanie,

Danke für das Herz,das wiederum ist mir nicht aufgefallen.


Vielen Dank für´s Interesse,auch wenn scheinbar nur noch Mädels sich angesprochen fühlen.
Naja,ich hatte ja vorgewarnt : es gibt in dem Bericht halt keine Big Five,nix Gefährliches,nicht mal ne wilde Offroad-Tour--halt eine Mädchen-Reise. 😎 😛

Liebe Grüsse,Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
8'706 Beiträge · seit 201024. Juli 2014 ·
Hallo Mathilde.....ääähhh Matthias 😛 !
Das finde ich so genial in Nam:wenn du im Busch bist,hörst du nix.Nada.Niente
Da kann ich dir nur zustimmen - und das ging einmal soweit, dass ich mit den Fingern neben meinem Ohr schnipsen musste.... Bin 2011 in der Grootberg Lodge mitten in der finsteren Nacht aufgewacht, verschlafen raus auf die Terrasse - und hab dort den Schreck meines Lebens bekommen: ich war über Nacht taub geworden 🤩 !

Aber zurück nach 2014: ich freu mich schon auf die weiteren Fotos - und ich hab übrigens kein Problem, nur mit Frauen zu reisen 😉 !

GvB
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 25. Juli 2014
3'385 Beiträge · seit 200926. Juli 2014 ·
Hallo Matthias,

nach längerer Forumsabwesenheit hab ich nun auch Deinen Bericht "nachverfolgt".

Ich kann mich nur wiederholen: Du hast superschöne Bilder, vielen Dank dafür und für die Mühe, die damit verbunden ist.

Bis zum nächsten Mal,

der bayern schorsch

Ah ja: der Unterschieder zwischen uns beiden: Du hockst Dich vor´s Schlangennest, ich saus, so weit ich kann, davon. 😉 🙂 😉
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter2'519 Beiträge · seit 200926. Juli 2014 ·
noch immer 01.Februar:

Über diverse Granit-Kügelkuppen,von denen sich immer wieder tolle Aussichten ergeben,komme ich auch an der Papierbaum-Campsite vorbei.Hier sind gerade neue Gäste dabei,ihre Zelte aufzustellen,und da ich nicht stören will,umschlage ich die Site grossräumig.

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Granitrücken


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Wiederrum auf einer Kuppe sitzend,glase ich die Gegend ab nach irgendwelchen Tieren,und dabei habe ich plötzlich einen Vierbeiner im Fernglas,mit dem ich hier nun wirklich nicht gerechnet hätte.Schnell pirsche ich mich geduckt an bis auf rund hundert Meter,aber das Vieh zieht ziemlich schnell von mir weg.


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Später erzählt Olli mir,dass der Gnubulle irgendwo auf einer Jagdfarm ausgebüchst ist,und nun schon eine ganze Zeit hier lebt.Eigentlich waren sie mal zu zweit gewesen.
Auf dem Rückweg komme ich auch bei den beiden Mountain Chalets vorbei,die liegen wirklich fantastisch auf einer Anhöhe mit einer Top-Aussicht.


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Schlange finde ich leider keine mehr,obwohl es hier ziemlich viele Horned Adders geben soll,aber von den lustigen Namib Day Geckos hängen einige in und an den Felsen in der Sonne.


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Ansonsten lasse ich die Landschaft und die skurril verwitterten Felsen auf mich wirken.

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Als ich gerade zurück bei meinem Zelt bin und mir ein kühles Bier aus dem Engel geangelt habe,kommen zwei Jungs mit einem Bakkie angefahren,um mich abzuholen,denn das Abendessen findet heute als Braai draussen im Busch statt.Dafür bin ich immer zu haben.
Zuerst machen wir an der Grillstelle noch einen Erkundungsspaziergang mit Olli und den anderen Gästen,während fleissige Helfer derweil das Braai vorbereiten.


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Sukkulenten-Blüte


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Tafoni-Verwitterung Danke,Bele. 😘


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oder doch ein dreiäugiges Monster?


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Olli als Braai-Master.Dasnenne ich mal ein Steak.

Es gibt jede Menge Fleisch in Variationen,natürlich auch Boerewors,und zum Abschluss ganz traditionell Schafsrippen,dazu diverse Salate.Das Gelage unterbreche ich nur kurz,um der sinkenden Sonne den gebührlichen Respekt zu erweisen,und wir sitzen eine ganze Weile hier am Lagerfeuer unter einem wiedermal bombastischen Sternenhimmel.

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Nachdem ich wieder an meinem Zelt abgesetzt worden bin,besuche ich noch die Schweizer Snake-Gang,und wir sitzen noch eine ganze Weile bei einem Glas Roten und lassen den Tag Revue passieren.

02.Februar:

Ich will heute weiter nach "Omandumba" im Erongo.Diesen Tipp habe ich von den Schweizern erhalten,eigentlich wollte ich nochmals nach Ameib oder an die Spitzkoppe,plane aber direkt um,da die Vier so begeistert von der Führung bei den San-Buschleuten im dortigen Traditionel Village erzählt haben.
So gibt es ein Frühstück ohne vorherigen Morning Walk.Den holen wir aber zu fünft nach dem Frühstück nach,wenn auch nur für eine gute Stunde,denn auch die Schweizer fahren heute weiter.Sie wollen nach Mirabib.
Der Walk erbringt aber nur das frisch gestreifte Hemd einer Kobra,zum Abschied gibt es aber noch ein paar Abschiedsbilder und die Zusicherung,dass wir uns in der Heimat wieder treffen werden.


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Da ich nicht weiss,ob es OK ist,wenn ich die Konterfeis hier öffentlich mache,habe ich sie unkenntlich gemacht.Aber wenigstens kann man einen Eindruck von der Ausrüstung erhalten.

Dann fahre ich zum Büro, bezahle meine Rechnung und verabschiede mich von Olli und Verena mit der Zusicherung,bald wieder vorbei zu kommen.


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Ground Agama


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Nachdem mir Verena versichert hat,dass die Pad Richtung Usakos momentan völlig problemlos auch für mein Auto zu fahren ist,mache ich mich auf den Weg.
In Usakos tanke ich auf,dann geht es weiter westlich am Erongo-Gebirge vorbei und nach rechts ab auf die D 2315.

Schönes Wochenende,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2014
1'483 Beiträge · seit 200926. Juli 2014 ·
Danke Mathias für die Wüstenquell - Eindrücke.
Erika hat das Caspari-Wüstenquell in Erinnerung und möchte es bewahren. Wir lieben das neue und es gehört bei uns fest dazu. Verena und Olli haben ein Kleinod daraus gemacht, dazu die Landschaft mit den interessanten geologischen Erscheinunge, das ist Spitze. Für 2015 stehen die Übernachtungsdaten schon wieder fest.
Deine Bilder wecken Erinnerungen, weil wir bei einigen genau sagen könnten, wo sie aufgenommen worden sind. Das gilt auch für die Welwetschias auf dem Weg nach Wüstenquell. Die Wanzen haben mich auch fasziniert.

Gruß Reinhard
Themenstarter2'519 Beiträge · seit 200926. Juli 2014 ·
Hoi Schorsch,

es ist doch so : Angst hat man nur vor Sachen ,die man nicht kennt,die man nicht einschätzen kann.
Ich setze mich vor die ( harmlose ) Schlange,Du flüchtest.
Du brauchst ein Kingsize-Doppelbett,mir ist meine schmale Therma-rest mit Schlafsack lieber..... 😄 😄 😄

Hallo Reinhard,

schön,dass Du dich mal wieder meldest.Jedes deiner Worte kann ich unterstreichen.Solange es die Farm als solche gibt,wird sich ja auch an der Szenerie nichts ändern,auch wenn von aussen her der Uranbergbau immer näher rückt.Zum Glück ist die Farm hübsch gross...

Danke für´s Feedback.
Mathilde
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223 Beiträge · seit 201327. Juli 2014 ·
Hallo Matthias,

vielen Dank mal wieder für die wunderbaren Fotos von Wüstenquell, insbesondere vom Chalet.

Da ich immer schlechter laufen kann eine Frage:
Kann man sie mit dem Auto erreichen, bzw. wie ist der Weg zwischen Auto / Chalet?

LG
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
2'262 Beiträge · seit 201128. Juli 2014 ·
Guten Morgen Matthias,

hier mal wieder ein Gruß aus der Girlie-Truppe. 😄
Ganz tolle Fotos mal wieder und dein Bericht gefällt mir ausnahmslos von A bis Z. 🙂 🙂
Ich bin auf alle neidisch die Fotos mit WOLKEN am Himmel fotografieren können.
Das ist im August meist nicht der Fall, aber you have to take what you can get 😉

Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
Themenstarter2'519 Beiträge · seit 200928. Juli 2014 ·
Hallo Guggu,

schön,dass Du noch mitliest--hast ja nicht mehr lange hin bis zum Abflug.
Wenn Du lieber mit Wolken fotografieren willst,bleib doch einfach da. 😗 🤨 😵

Hi.Silke : Wenn ich es richtig in Erinnerung habe,kann man bis direkt an die Chalets fahren.Den Weg hinauf auf die Felsen haben Olli und seine Jungs ziemlich gut präpariert--da ist wohl einiges an Beton reingeflossen.

Danke für´s Interesse,Grüsse aus dem Regen
Matthias
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Themenstarter2'519 Beiträge · seit 200907. Aug. 2014 ·
noch immer 02.Februar:

Auf der Farm "Omandumba" angekommen,melde ich mich bei Harald Rust,übrigens der Cousin von Olli,für den Campingplatz an.Dort angekommen,stelle ich nur das Auto ab,und laufe zu Fuss bis zum "Living Museum" der Ju/´Hoansi.Diese stammen aus dem Buschmannland im Nordosten Namibias,dürfen hier auf der Farm aber Touris ihr traditionelles Leben näherbringen und dabei etwas Geld verdienen.Hier kommen halt mehr Leute durch als im Buschmannland selbst.Finde ich eine tolle Idee.
Dabei dürfen die einzelnen Gruppen,während meines Besuchs aus vier Familien bestehend,drei Monate bleiben,dann müssen sie wieder zurück,und eine neue Gruppe darf kommen.
Es gibt verschiedene Touren zu buchen,je nach verfügbarer Zeit.
Ich entscheide mich für eine Kombi aus Jagd sowie Dorfleben.Dauert rund drei Stunden.
Nachdem sich die drei Jäger umgezogen haben,geht es los,und quasi auf einem Parcours erläutern sie mir die verschiedenen Jagdarten.

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Zuerst schleichen sie sich zu zweit an fiktives Wild an,und beschiessen es mit einem Giftpfeil.

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Passend dazu kommen wir an ein paar Rock-paintings vorbei,die eben Jagdszenen zeigen.

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Diese Felszeichnungen befinden sich unter grossen Felsüberhängen,wo früher gelagert wurde,und die drei Jäger zeigen mir,wie Feuer gemacht wird.Die benötigten Hölzer führen sie in ihren Köchern immer mit sich.

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Nachdem der kleine Grasbüschel glimmt und durch Pusten zum Brennen gebracht wurde,nutzt man die Gunst und entzündet eine Pfeife,die dann reihum gereicht wird,und alle dürfen mal kräftig ziehen.

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Als nächste Station kommt das Fallenstellen für "bääds".Erst nach zweimaligem Nachfragen wurde mir klar,dass es nicht um Fledermäuse ,sondern um Vögel,also wohl um Frankoline und Perlhühner ,geht.

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Eine Station weiter wurde der Fang von kleineren Antilopen demonstriert.Nachdem die Falle scharf ist,muss der Jüngste als Wildersatz herhalten und die Falle auslösen.

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Dann geht es über einen schönen Aussichtspunkt,der auch als solcher zur Jagd benutzt wurde,wieder zurück zum Camp.

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Dort wurde mir dann gezeigt,wie die Schnüre für die Fallen hergestellt werden,sowie der Schmuck aus Straussen-Eischalen.Ausserdem wurden fünf verschiedene Tänze vorgeführt.
Davon gibt´s dann weitere Bilder in Kürze.

Gruss,Matthias
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zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2014
2'338 Beiträge · seit 200707. Aug. 2014 ·
Fotomatte schrieb:
Nachdem der kleine Grasbüschel glimmt und durch Pusten zum Brennen gebracht wurde,nutzt man die Gunst und entzündet eine Pfeife,die dann reihum gereicht wird,und alle dürfen mal kräftig ziehen.
Sag mal Matthias, hast du etwa auch an dem Pfeifchen gezogen? 🙄

Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter2'519 Beiträge · seit 200907. Aug. 2014 ·
Hoi Erika,

weisste,ich bin Nichtraucher!!
Aber im Nachhinein ärgert es mich,dass ich es nicht probiert habe.Beim nächsten Mal hole ich es definitiv nach,obwohl ich nicht mal weiss,was das für ein Kraut ist,was da zum Glimmen gebracht wurde.Afrikanischer Bush-Dope,sowas in der Art. 🙂 🙂
Aber der Besuch dort war an sich schon mit soviel Neuem verbunden (für mich),dass es keines Rauches bedurfte,um euphorisiert zu werden.Wie gesagt,ist Menschen fotografieren so gar nicht mein Ding.
Aber da ich von Cosmos,sowas wie der Sprecher der Gruppe und der Einzige,der Englisch spricht,explizit aufgefordert worden bin,Fotos zu machen,ging das dann auch immer besser.Und irgendwann hab ich gar nicht mehr drüber nachgedacht und nur drauf geachtet,dass ich möglichst aussagekräftige Fotos hinbekomme.

Aber nächstes Mal ziehe ich die Pfeife.Vielleicht spart man sich dann den Sundowner? 😊 😗 🤢

Gruessle,Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
8'706 Beiträge · seit 201007. Aug. 2014 ·
So schöne Fotos wieder - und zu der Raucherei sag ich einfach mal nichts.... (auf meiner Terrasse qualmt es gerade auch, und da will ich nicht so genau wissen, was es ist.... 🙄 )

Darf ich noch kurz daran erinnern???
Davon gibt´s dann weitere Bilder in Kürze.
Wie wird "in Kürze" im Schwarzwald definiert??? 😎 😗

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2014
Themenstarter2'519 Beiträge · seit 200908. Aug. 2014 ·
immer noch der 02.Februar:

Nachdem wir erfolgreich von der Jagd heimgekommen sind,zeigt man mir die Herstellung der Schnüre,wie man sie z.B. zum Fallenstellen braucht.Dazu wird eine gurkenähnliche Frucht solange windelweich gegen einen Stein geprügelt,bis das ganze Mark mit einem Holz rausgepresst werden kann.Die letztlich übrig bleibenden Fasern werden dann zwischen Oberschenkel und Handfläche gezwirbelt,bis eine perfekte,überdies sehr reissfeste Schnur entstanden ist.Das Anschauungsobjekt darf ich behalten.

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Zwei Frauen zeigen mir dann,wie aus Strausseneiern immer kleinere Fragmente gebrochen werden,diese dann mit einem Faustkeil perfekt rund getrimmt werden,und letztlich noch mit einer Ahle gelöchert werden,bis sie aufgefädelt zu hunderten eine Kette ergeben.Diese Ketten werden nicht nur für Touris produziert,sondern hauptsächlich selbst getragen.

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In der Zwischenzeit sind die vier Männer,ihre Frauen und die Kinder in allen Grössen versammelt und bereit,ein paar Tänze vorzuführen.Die Frauen sitzen mit den Kindern auf dem Boden,und klatschen und singen.Die Männer umrunden sie dabei immerzu,stampfen in den Sand und erzeugen rythmische Geräusche mit ihren Fussrasseln.Nach geraumer Zeit verfallen sie scheinbar in einen tranceähnlichen Zustand.Jedenfalls haben alle viel Spass dabei,und ich habe nicht den Eindruck,dass sie extra für meine Unterhaltung tanzen,sondern weil sie Lust darauf haben.Ist ja schliesslich Sonntag!

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Cosmos,der Chef der Gemeinschaft

Als letzten Tanz führen sie einen Regentanz vor,der dann in eine Art Polonaise übergeht.

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Nach rund drei Stunden bin ich geplättet von den ganzen Eindrücken,und ich bin dankbar und zufrieden,dass ich diese Menschen ein kleines bisschen kennen lernen durfte,und einen kleinen Einblick in ihre traditionelle Lebensweise erhalten habe.Hey,das hat echt Spass gemacht. 😎
Ich gehe zurück zum Camp,baue schnell das Zelt auf,und schnappe mir ein Bierchen und kraxel auf einen dieser hier so schön pittoresk rumstehenden Felsblöcke,um da oben den Blick schweifen zu lassen.Leider wird es nichts mit einem schönen Sonnenuntergang,denn immer mehr Wolken ziehen auf,und es sieht nach Regen aus.

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Letztlich muss ich mich sputen,wieder von diesem Felsen runter zu kommen,was aber gar nicht so einfach ist--hochklettern war definitiv einfacher.Ein paar Detours muss ich einlegen,und im letzten Licht-Lampe natürlich Fehlanzeige-finde ich eine gangbare Möglichkeit.
Dann gilt es,ein Feuerchen zu starten,um Spagetti mit Sauce zu kochen.Dabei fallen diverse Motten,und leider auch eine grosse Gottesanbeterin den Flammen zum Opfer.
Einen weiteren Krabbler aber bemerke ich rechtzeitig,und schnell tausche ich Zwiebel und Messer gegen die Kamera.

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Anschliessend bugsiere ich den Skorpion mittels eines Holzscheites ein Stück weit weg vom Camp,nicht dass ich noch drüber stolpere und ihm weh tu. 😗 🙄
Nachdem die Pasta al dente ist,setze ich mich mit meiner Mahlzeit und einem Bierchen entspannt ans Feuer und lasse den Tag noch einmal Revue passieren.Irgendwann fängt es an zu tröpfeln,und ich gehe ins Zelt.Es bleibt aber bei den paar Tropfen--wieder kein Regen.Die Farmen hier hätten ihn dringend nötig.

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Viele Grüsse,hoffentlich war das auch für ein schwäbisches Zeitraster kurz genug. 😗 😛
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 08. Aug. 2014
7 Beiträge · seit 201109. Aug. 2014 ·
Die Farm Omandumba sieht ja wirklich toll aus! 🤩
Ameib und die Spitzkoppe sind ja auch beeindruckend aber das wäre etwas neues und die Führung von den San klingt ja auch sehr schön. Habe ich mir gleich mal abgespeichert für mein nächstes mal Namibia. 😉
Die Fotos sind auch sehr schön, löst aber gleich den Namibia-Virus aus. 😠 dann musst du halt bald weiter schreiben. 🙂
Kairo - Kapstadt mit dem Fahrrad http://2-wheels-south.de
zuletzt bearbeitet 09. Aug. 2014