ich bin auch noch interessierter Mitleser (wenn auch nur im Stillen)! Wenn wir nur einen Teil von den Sichtungen hinbekommen, die ihr wieder so hattet, dann bin ich schon zufrieden. (Natürlich in der Hoffnung, dass die Schäden nicht so groß sind, nach der Flut!) Und wenn es in der Not Jägermeister sein muss! 😄
ich musste schmunzeln über euren Jägermeisterkauf und dachte bei mir, "da muss die Verzweiflung wirklich groß gewesen sein, wenn die beiden zu Jägermeister greifen". Aber gut, Geschmäcker sind verschieden, nicht jeder teilt meine Abneigung gegen dieses Getränk 😄 Die Hauptsache ist ja, dass es geholfen hat 😉 Danke für die erneut sehr schönen Fotos.
Liebe Grüße Kordula 🙂
H.BadgerThemenstarter1’871 Beiträge · seit 201625. Jan. 2026 ·
Wie schön, dass ihr trotz Verzögerungen noch dranbleibt!
@ Champagner Liebe Bele, die Löwen behalte ich gern. 😉 Aber über das winzige Küken haben wir uns auch gefreut. Diese kleinen Besonderheiten sind wichtige Zutaten für eine gelungene Safari. Und man muss sich diese Sichtungen selten mit vielen anderen Interessenten teilen... Aber ganz ohne Löwen und Co will die Suppe dann auch nicht schmecken.
Apropos schmecken: Der Jägermeister war in dieser kleinen Portionsgröße alternativlos. Sonst hätten wir gern auch zu einem anderen Bestechungsgetränk gegriffen...
@ Daxiang Liebe Konni, tatsächlich hat die jägermeister-beschwippste Sichtungsfee uns eine Begegnung beschert, die wir auf unseren bisherigen Reisen bisher noch nicht erleben durften. Bald mehr dazu.
@ tigris Liebe Simone, danke für die Korrektur. Keine Ahnung, wie ich die beiden Vögel hier durcheinanderbringen konnte... Ich habe es korrigiert. Ich wünsche dir - wie auch Bele - eine ganz großartige Reise!
@ Gabi-Muc Liebe Gabi, ich versuche, den Cliffhanger alsbald aufzulösen. Am Ende dieses Kapitels konnte ich der Versuchung aber einfach nicht widerstehen... 😉
@ Big_Sven Lieber Sven, ich drücke euch (und vielen anderen auf unterschiedlichen Ebenen) die Daumen, dass die Schäden bald in den Griff zu bekommen sind. Das waren ja wirklich krasse Eindrücke, die in den letzten Tagen in der Region zu beobachten waren. Bestimmt werdet ihr schöne Sichtungen haben. Und wenn es mal stocken sollte: Jägermeister! 😁
@ Dandelion Liebe Kordula, schön, dass du uns auch noch begleitest! Zuhause beherbergen wir nie eine Flasche dieses Getränks. Für mich ist es trotz der Imagekampagnen der vergangenen Jahre immer eher mit meinem Großvater assoziiert. Aber wie schon oben geschrieben: In der Not trinkt der Buschstarrende Jägermeister. 😎 Die Nachwirkungen kommen dann bald im nächsten Kapitel.
H.BadgerThemenstarter1’871 Beiträge · seit 201625. Jan. 2026 ·
16. Teil: Das Beste kommt zum Schluss
Im Morgengrauen verlasse ich unser Häuschen, um dem Camp-Perlkauz einmal mehr nachzustellen. Im Flussbett direkt gegenüber unserer Haustür grasen einige Wasserböcke. Es herrscht eine friedliche Stille im noch jungen Dämmerlicht des Tages. Ich suche die üblichen Bäume ab, aber leider ohne Erfolg: Die kleine Eule will sich heute nicht blicken lassen. Stattdessen zerreißt plötzlich ein Brüllen das morgendliche Idyll. Ich wende den Blick schnell in Richtung Flussbett und zucke zusammen, als eine Löwin aus dem Schilf herausbricht und in Richtung der Wasserböcke spurtet. 🤩 Schnell reiße ich die Kamera hoch, um diese völlig unerwartete Szene zu dokumentieren. Was nun geschieht, dauert nur Sekunden.
Mit großen Sätzen springt die Löwin auf die Antilopenherde zu, die im ersten Moment verdutzt reagiert, bevor sie die Flucht ergreift. Für einen der Wasserböcke kommt die Reaktion zu spät. Zu nah ist die Löwin bereits.
Und so rennt die verängstigte Antilope zwar einige Meter in den Fluss hinein, die Verfolgerin jedoch ist schneller. Ein gezielter Sprung auf den Rücken des Beutetiers bringt den Wasserbock zu Fall. Die Löwin ist nun nicht mehr abzuschütteln. Fest krallt und beißt sie sich in das Fleisch der Antilope.
Diese schleppt sich mit der Löwin im Huckepack auf eine Flussinsel. Dort wird sie aber bald von der Katze niedergerungen. Das Raubtier verbeißt sich in die Schnauze des Wasserbocks und mit kräftigen Pranken wird der Antilopenhals nach unten gedrückt, bis die Knie schließlich einknicken.
Sobald der Wasserbock am Boden liegt, justiert die Jägerin ihren Biss. Nun geht es darum, die Beute zu ersticken. Das Löwenmaul ist fest um Nüstern und Maul der Antilope geschlossen.
Der Wasserbock strampelt in seinem Todeskampf wild mit den Beinen. Verzweifelt versucht er, sich aus dem Griff der Löwin zu befreien. Aber er ist chancenlos.
Durch die abgeschnittene Luftzufuhr wird seine Gegenwehr schnell schwächer. Aus dem wilden Treten wird ein Zucken. Und es dauert nicht lange, bis auch jede kleinere Bewegung verebbt. Noch lässt die Löwin ihre Beute aber nicht los. Sie entspannt sich zwar merklich, aber die Schnauze des Wasserbocks bleibt fest von ihrem Maul umschlossen.
Ich nutze diesen Moment, um ins Haus zu rennen und meine Frau zum Ort des Geschehens zu holen. Die Kinder lassen wir wegen der Brutalität der Szene lieber schlafen. Am Ende sind sie froh darüber. Wenige Momente später stehen wir wieder auf der Bank vor unserem Haus. Hier haben wir einen Premiumblick auf das Geschehen über den Campzaun hinweg. Und so langsam finden sich noch weitere Menschen auf der Wiese ein und kommen aus dem Staunen nicht heraus. Die Löwin hat unterdessen von ihrem Riss abgelassen und thront über der Wasserbockleiche. Mit aufmerksamen Blicken sichert sie die Umgebung ab.
Und das ist bitter nötig, denn wenn man im Flussbett auf die Jagd geht, muss man mit harter Konkurrenz rechnen, die auch heute nicht lange auf sich warten lässt. Die Löwin kann kaum durchatmen, schon entsteigen zwei Krokodile dem Flusswasser und kommen zielstrebig näher. Die Raubkatze stellt sich den Panzerechsen zornig entgegen. Sie brüllt, faucht und bleckt ihre Zähne. Das erste Krokodil reagiert entsprechend: Es zeigt eindrucksvoll, dass es auch in der Lage ist, zu fauchen. Sein riesiges Maul sperrt es bedrohlich auf.
Die Löwin springt aggressiv-nervös vor und zurück und droht mit den Tatzen. Sie möchte das Krokodil verschrecken. Ihre Luftschläge können die Echse aber nicht beeindrucken. Es schnappt nach der Löwin und diese möchte sichtlich keine nähere Bekanntschaft mit den gewaltigen Kiefern des Krokodils machen.
Und so gewinnt das Krokodil immer mehr Raum, bis es sich schließlich fest in das Hinterteil des Wasserbocks verbeißt, während die zweite Echse noch auf Abstand bleibt. Die Löwin aber möchte sich nicht so leicht geschlagen geben. Sie beißt fest in den Hals der Antilope und beginnt, verzweifelt an ihrer Beute zu zerren. Hin und her wirft sie sich im Flusswasser, aber letzten Endes ist jede Bemühung vergeblich. Sie kann das Tauziehen nicht gewinnen: Die Beißkraft des Krokodils wirkt wie ein Schraubstock und das Gewicht der großen Panzerechse sorgt dafür, dass der Wasserbock unverrückbar an Ort und Stelle bleibt.
Um nach erfolgreicher Jagd nicht ganz leer auszugehen, beginnt die Löwin nun damit, den Bauch der Antilope zu öffnen.
Während das Krokodil noch immer stoisch festhält und das zweite noch hinzukommt, frisst die Löwin von der frisch erlegten Beute.
Weit weg im Flussbett sehen wir andere Löwen laufen und hoffen darauf, dass „unsere“ Jägerin bald Unterstützung erhält.
Aber vergeblich: Kein Löwe kommt zur Verstärkung und so schaut die Raubkatze, nachdem der ärgste Hunger wohl gestillt ist, etwas bedröppelt drein und gibt sich schließlich geschlagen.
Sie zieht sich ins Schilf zurück, wo wir plötzlich eine zweite Löwin entdecken können. Anscheinend hat aber auch die Anwesenheit dieser Katze nicht dafür sorgen können, dass sie es mit den Reptilien ernsthaft aufnehmen wollten. Während sich die Löwen über die Uferböschung zurückziehen, kommen schnell weitere Krokodile aus dem Fluss gekrochen. Schnell beginnt ein wahres Schlachtfest. Mit roher Gewalt reißen die Tiere große Fleisch- und Innereienbrocken aus der Antilope heraus. Die Gedärme fliegen nur so durch die Luft und verschwinden in riesigen Portionen in den weit aufgerissenen Mäulern der Krokodile. Es dauert nicht lange und der Wasserbock ist komplett zerpflückt und von Krokodilleibern bedeckt.
Fassungslos und fasziniert beobachten wir die Szenerie und sind rückblickend noch immer ganz geplättet von dem gerade Erlebten. Aus der Haustür zu treten und quasi im Vorgarten Zeuge einer erfolgreichen Löwenjagd mit anschließendem Krokodil-Showdown zu werden: Das ist uns in knapp 20 Jahren Afrika noch nicht passiert. 😁 Und der Tag fängt gerade erst an. 😎
LIeber Sascha, boah, was für eine Sichtung!!! Das ist ja wohl once-in-a-lifetime. Nur von den Fotos bin ich noch total geflasht!! Ich bin sprachlos und das passiert mir nur sehr selten. 😉 Einen schönen Restsonntag und liebe Grüße Kirsten
ich sitze hier zwischen Aufregung, Faszination und Entsetzen auf dem Sofa und muss das soeben Gelesene und die packenden Fotos erstmal verarbeiten. Wie muss es erst euch als direkten Augenzeugen ergangen sein. Welch ein Erlebnis!! Danke fürs Teilen.
Hallo Sascha! The early bird catches the worm! Oder in deinem Fall: du hältst nach einer Eule Ausschau und findest einen Killl! Ich bin immer wieder erstaunt ab solchen Zufälligkeiten. Danke für das konkrete Beschreiben dieser hochspannenden Sichtung. Und dass dir so gute Fotos gelungen sind trotz dem Zaun ist wirklich grossartig. Schon erstaunlich dass die andern Löwen nicht näher gekommen sind. Dass das Croc stärker ist als jede Katze, haben wir im Krüger auch erlebt als es ein Tauziehen über einen Wasserbuck mit einem Leopard zu sehen gab. Danke 1000 Mal dass du uns an dieser Super Sichtung teilhaben lässt. Liebe Grüsse diesmal von Arizona, Katrin
Oh Mann, Sascha, das ist kaum zu glauben. Was für eine Sichtung, und das quasi vom Lehnstuhl aus. Ihr könnt Euch wirklich glücklich schätzen, denn so was gibt es wohl nur ein mal in 20 Jahren.
Für mich als Fazit bleibt - ich muss wieder öfter ins Forum schauen. 😉 Um ein Haar wäre mir diese Fotoserie entgangen.
Wow, das war ganz großes Kino! Krass, wie am Ende die Krokodile die Beute noch abgreifen und zerfleischen. Puh, erst mal Durchschnaufen. Adrenalin pur !
H.BadgerThemenstarter1’871 Beiträge · seit 201628. Jan. 2026 ·
Ihr Lieben,
ich freue mich wirklich sehr über euer Mitfreuen über diese für uns absolut besondere Sichtung. Diesen Tagesbeginn werden wir ganz sicher so schnell nicht vergessen und auch beim Nacherzählen war ich wieder ganz begeistert... 😎 Der Kruger ist immer gut für Überraschungen. In den letzten Jahren brachte er uns immer wieder zum Staunen, z.B. als wir einen ganzen Hyänenclan dabei beobachten konnten, wie er Löwen den Riss abjagen wollte oder als wir drei Leoparden bei der gemeinsamen Paarung "erwischten". Diese stetig wiederkehrenden Überraschungen sind ein Grund dafür, dass wir den Park immer wieder besuchen. Und die Wasserbock-Löwin-Krokodile-Sichtung reiht sich wunderbar in diese Aufzählung ein. Auch nach rund drei Monaten freue ich mich immer noch sehr darüber. 😁 Und euer Mitfreuen freut mich umso mehr! Danke für eure lieben und zahlreichen Reaktionen! 😁 😁 😁
da hast Du vorher aber sicher einen ganzen Liter Sichtungswilli getrunken, oder ? Du beschreibst und bebilderst diese einzigartige Sichtung wieder einmal eindrücklich!
Liebe Grüße an den Sichtungsglückspilz des Monats 😉 Carsten
ich reihe mich auch noch ein, in die Bewunderer dieser außergewöhnlichen Sichtung! Wahnsinn, was man auf Safari so alles erleben kann!!! Krokodile machen also selbst Löwen Angst. Immer wieder spannend, was das Tierreich so bietet an Unterhaltung. Ich kann Deine Freude darüber - auch noch Monate später - sehr gut verstehen. Danke fürs Teilhaben lassen. 🙂
H.BadgerThemenstarter1’871 Beiträge · seit 201629. Jan. 2026 ·
@ Casimodo Lieber Carsten, wir fühlten uns wirklich wahre Sichtungsglückspilze! 😁 Es freut mich, dass ich dir das Erlebnis in Wort und Bild näher bringen konnte.
@ tina76 Liebe Tina, genau das ist einer der großartigen Aspekte einer Wildlife-Reise. Man kann zwar schon x-mal in einem Nationalpark gewesen sein, aber immer wieder erwarten einen am gleichen Ort neue Überraschungen. Biegt man um eine wohlvertraute Ecke, findet man dort in einem Jahr einen Löwen, im anderen einen tollen Vogel und im nächsten gähnende Leere. Der Eiffelturm dagegen ist bei jedem Besuch verlässlich an Ort und Stelle... 😉
@ all Sobald die Arbeit es zulässt, biegen wir hier langsam auf die Zielgerade ein... Danke für die Geduld. 😎
H.BadgerThemenstarter1’871 Beiträge · seit 201631. Jan. 2026 ·
Fortsetzung
Nach dieser Hammersichtung steigen wir für eine kleine Morgenrunde ins Auto. Wir steuern die nahe Brücke über den Sabie an und beobachten die anwesenden Flusspferde mit ihren selbstzufrieden wirkenden Gesichtern.
Von hier aus hat man auch schöne Blicke auf das Camp. Wenn man genau hinsieht, können wir die Bank erkennen, von der wir aus den Löwen-Krokodil-Konflikt beobachten konnten.
Der weitere Verlauf der Runde ist nicht sehr ergiebig – das ist uns aber heute wenig überraschend ziemlich egal. Gar nicht weit vom Camp entfernt liegt zwar eine Löwin im hohen Gras neben der Straße. Hier ist aber tatsächlich derart absurd viel Verkehr, dass wir gern darauf verzichten, uns hier einzureihen. 🙄
Wenig später hören wir von einer Wildhundsichtung auf einer der Nebenstrecken. Man solle zwar nur die Ohren im dichten Buschwerk sehen, aber wir wollen unser Glück natürlich versuchen. Die Piste ist hier sehr eng und als plötzlich ein großer Elefantenbulle aus dem Busch tritt und die Straße komplett blockiert, drehen wir nach kurzer Diskussion lieber ab und suchen das Weite. Vor Elefantenbegegnungen in derart unübersichtlicher Umgebung haben wir über die Jahre gehörigen Respekt entwickelt. Leider also keine Wildhund-Ohren für uns… 🙁
Zurück im Camp packen wir unsere Siebensachen und machen uns am weit fortgeschrittenen Morgen auf den Weg nach Skukuza, wo wir unsere letzte Nacht dieser Reise verbringen werden. Zu Beginn starren wir einmal mehr recht erfolglos in den dichten Uferbewuchs das Sabie. Das ändert sich irgendwo in der Mitte der Strecke, als wir zwei oder drei Autos am Straßenrand sehen. Wenig später entdecken wir auch den Grund ihrer Anwesenheit: Unter einem nahen Baum lagern vier Wilddogs! Sie liegen flach auf dem Boden – aber man sieht trotzdem weitaus mehr als ihre Ohren. 🙂 Wir stellen unser Auto am Straßenrand ab und üben uns in Geduld. Erfahrungsgemäß sind Wildhunde nicht so ausdauernde Schläfer wie Löwen und über kurz oder lang ist hier mit Bewegung zu rechnen. Uns wundert es, wie wenig Geduld manch andere Touris haben und so kommt es trotz der exponierten Lage dieser Sichtung zu keiner Zeit zu einer Massenansammlung. Die meisten halten hier nur für kleine Momente. Und auch professionelle Gamedriver stoppen nur kurz, weisen auf die Hunde hin und fahren weiter. Die Insassen sind vielleicht eher an Löwen interessiert und können mit den ruhenden Wilddogs nicht so viel anfangen.
Nach einer Weile kommt tatsächlich Leben in die Hunde. Immer wieder steht eines der Tiere auf und läuft ein wenig herum. Oder die Umgebung wird aufmerksam sondiert.
Teilweise kommt ein Tier uns dabei so nah, dass es fast neben dem Auto steht. Hier sind dann nur noch Porträtaufnahmen möglich. Völlig okay für uns.
Wir verbringen eine knappe Stunde bei den Wildhunden. Irgendwann steht schließlich ein Wilddog auf und beginnt ausdauernd zu rufen. Das haben wir zuvor noch nie beobachten können. Später finde ich heraus, dass die Hunde mit diesem „Huuu!“-Ruf entfernte Rudelmitglieder wiederfinden möchten, wenn die Tiere beispielsweise bei der Jagd getrennt worden sind.
Wir hören zwar keine Antwort, aber trotzdem macht sich die Viererbande bald auf den Weg. Hat sich erst ein Hund dazu entschlossen, weiterzuziehen, schließen sich die anderen sogleich an. Sie trotten neben unserem Fahrzeug entlang, queren gleich darauf die Straße und verschwinden dann schnell im dichten Busch, der den Sabie flankiert.
Und einmal mehr sind wir dankbar für eine intensive Wildhundsichtung – die dritte dieser Reise, was für uns deutlich über dem Schnitt liegt. Dieser Tag verläuft bisher wirklich zu unserer absoluten Zufriedenheit. 😁
Der Rest der Fahrt gen Skukuza bleibt dann mehr oder weniger ereignislos. Wir bekommen das Nachbarhaus unserer ersten Skukuza-Unterkunft zugewiesen. Die ruhige Lage in Flussnähe ist auch hier schön. Das Haus an sich ist absolut okay – typischer Sanparks-Standard. Wir ruhen aus, besuchen den Pool und spazieren ein wenig durch das Camp. Später wollen wir zu einem letzten Nachmittagsgamedrive an den Fluss aufbrechen. Wir hoffen auf die Hyänen an ihrem Bau, die uns den Beginn der Reise so versüßt haben. Ob diese Hoffnung sich erfüllt hat und ob unsere Sichtungsfee diesen Knaller-Tag noch knallender gestalten mochte, erzähle ich beim nächsten Mal. 😎