Buschstarren für Fortgeschrittene - Kruger 10.2025

Reisebericht 179 Antworten · 15,8k Aufrufe · gestartet 02. Nov. 2025 von H.Badger
5'052 Beiträge · seit 201404. Nov. 2025 ·
In unserem Volkshochschulkurs „Buschstarren für In unserem Volkshochschulkurs „Buschstarren für Fortgeschrittene“ sind noch einige Plätze frei.e“ sind noch einige Plätze frei.
Hi Sascha,
nachdem Silke & ich im Oktober im KTP den dazugehörigen Anfängerkurs erfolgreich absolviert haben, melde ich mich doch gleich mal für den Fortgeschritten-Kurs an! Vielleicht erweiterst du dein Kursangebot ja noch - mich würde z.B. interessieren, wie man es schafft, kurz nach der Reise mit dem Bericht zu beginnen.

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
162 Beiträge · seit 200704. Nov. 2025 ·
Moin Sascha,

wir stetzen uns auch gleich mal dazu. Bin schon gespannt, was Ihr so alles erlebt habt!

Grüße Sven
Viele Grüße von Silke & Sven http://www.kleinert-foto.de Reiseberichte und Fotos
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201605. Nov. 2025 ·
Liebe Leute,

von der riesigen Resonanz bin ich total geplättet. 🤩 🤩 🤩
Toll, dass sich so viele von euch als interessierte Mitleserinnen und Mitleser zu erkennen geben!

@ Kornando
Hallo Peter,
ja, ich war auch überrascht, wie schnell die Fotoauswahl in diesem Jahr von der Hand gegangen ist. Schön, dass du dabei bist!

@ Fotognu
Hallo Elke,
es freut mich, dass du auch mitliest. Ich habe in dunkler Erinnerung, dass ihr es im Kruger vor einiger Zeit mit nicht ganz so erquicklichem Buschstarren zu tun hattet, richtig? Und danke schonmal für die Vorschusslorbeeren! 🙂

@ Casimodo
Lieber Carsten, liebe Kerstin,
sooo schade, dass wir uns im Park nicht über den Weg gelaufen sind! Ich bin schon total gespannt auf eure Erlebnisse im Kruger und melde mich schonmal für euren Bericht an! Auch ich begleite euch immer "saugern". 😎

@ Champagner
Liebe Bele,
wie schön, euch eine spaßige Beschäftigung in den Fängen der Bahn bereitet zu haben. Versuche das Kompositum doch wie zwei getrennte Wörter auszusprechen… 😛 Schön, dass du dabei bist! 🙂

@ Tigris
Liebe Simone,
herzlich willkommen - wie schön, dass dich der Titel anspricht! 🙂 Der Kruger ist für uns immer eine Reise wert. Vielleicht können wir dich ja überzeugen… 🙂

@ Anjo
Hallo Andrea,
es geht bei dir also auch bald wieder los? Gern nehme ich dich in unseren Fortgeschrittenen-Kurs auf!

@CuF
Liebe Friederike,
bei den Preisentwicklungen ist virtuelles Reisen tatsächlich eine echte Alternative… 😉 Herzlich willkommen!

@ Tanzmaus
Hallo Martina,
heute geht es ja schon los für euch! Viel Freude im Kruger! 🙂 Wir sind die letzten Male stets nach Nelspruit weitergeflogen. Ich finde, dass Skukuza da noch eine weitere Verbesserung ist. Vielleicht buchen wir Flüge immer zu früh oder es liegt an den Ferienzeiten. Von den von dir geschilderten Preisen können wir jedenfalls nur träumen… 😏

@ Coralbay
Hallo Kirsten,
da Vorfreude ja zu den schönsten Freuden gehört, hoffe ich, einen Teil zu deiner beitragen zu können. Schön, dass du mitliest! 🙂

@ Dandelion
Liebe Kordula, lieber Wolfgang,
wie schön, dass mein Bericht zur Strandlektüre taugt. 😎 Tatsächlich war das Buschstarren zum Glück regelmäßig von wirklich schönen Sichtungen unterbrochen. Aber es gab eben auch die anderen Stunden, die wir alle wahrscheinlich gut kennen. 😗 Ich wünsche euch noch eine schöne Auszeit!

@ fiedlix
Liebe Elke,
schön, dass auch du dabei sein wirst! Es freut mich, dass dir der Beginn gefallen hat. Ich hoffe, dass auch darüber hinaus noch der ein oder andere Moment für dich dabei sein wird! 🙂

@wilddog67
Hallo Mario und Annette,
der mittlere Norden war tatsächlich überaus trocken und rund um Olifants hielten sich unsere Sichtungen auch in Grenzen. 😵 Wir haben uns auch gewundert, dass wir es noch nie zuvor in dieses Camp geschafft haben. Die letzten Jahre war Satara unser nördlichster Punkt. Und zuvor waren wir in Letaba und weiter nördlich. Aber der Ausblick auf den Fluss ist in Olifants wirklich fantastisch. 🙂

@ Beatnick
Liebe Betti,
wie schön, dass auch du dabei bist! Mit solchen Hammersichtungen, wie in deinem Kenia-Bericht, wird hier sparsamer umgegangen werden. 😉 Preislich ist der Kruger für uns als Familie immer noch im Vergleich sehr attraktiv. Die Häuser werden ja nach und nach renoviert, die Lage im Park ist toll und von den Kosten her sind die Unterkünfte (bezogen auf vier Personen) recht gut bezahlbar. Vielleicht lockt euch der Kruger ja irgendwann mal wieder.

@ yp-travel-photography
Liebe Yvy,
herzlich willkommen! Für mich ist das Fotosortieren und das Berichtschreiben eine willkommene Verlängerung des Urlaubs im Geiste. 😉 Da sitze ich auch gern mal nach der eigentlichen Schlafenszeit dran… Was für tolle Destinationen ihr kürzlich bereisen konntet! Ich bin gespannt, das ein oder andere Bild von diesen Reisen zu sehen! 🙂

@ tiggi
Liebe Biggi,
Saudi-Arabien ist tatsächlich spannend. Wir haben Freunde in Jordanien, die unlängst dort unterwegs waren und durchaus begeistert schienen. Schade, dass euer letzter Kruger-Aufenthalt nicht so spannend war. Ich habe auch immer die Sorge, dass die Erwartungshaltung eine immer größere wird. Daher tat uns das Jahr Afrikaentzug in Punkto Safari ganz gut…

@bayern schorsch
Lieber Claus,
was für ein Schnäppchen! 🤩 Da bin ich etwas neidisch und wünsche euch natürlich schon jetzt einen ganz tollen Trip! Euch als alte Kruger-Hasen nehme ich gern mit auf unsere Reise. 🙂

@ Tina76
Liebe Tina,
1999 ist tatsächlich etwas her. Da ist es doch höchste Zeit, wenigstens virtuell in den Kruger zurückzukehren. 🙂 Herzlich willkommen. Eulentechnisch war es dieses Mal nicht sehr ergiebig. Aber der Perlkauz - keine andere Art konnten wir dieses Jahr entdecken - ist schon ein besonders niedlicher Vogel – und für mich tatsächlich ein Highlight der Tour, denn er wohnte nur etwa 50 Meter von unserer Hütte entfernt.

@ Strelitzie
Hallo Christina,
willkommen an Bord! Wie schön, dass euer Buschstarren kürzlich erfolgreich war! Waren wir am Ende zur gleichen Zeit im Kruger unterwegs?
Nach Johannesburg fliegen und dort ein Auto übernehmen, um in den Kruger zu fahren, machen wir seit 2016 nicht mehr. Denn wenn ich mir die Fahrt auf diesen Straßen und mit diesem Verkehr sparen kann, mache ich das nur allzu gern. 😎

@ Enilorac65
Hallo Caroline,
schön, dass du mitlesen wirst! Für uns ist der Kruger (trotz teilweisen Teers und (zu?) guter Infrastruktur) ein echter Sehnsuchtsort. Wir können einen Besuch nur empfehlen.

@ Daxiang
Liebe Konni,
im KTP waren wir viel zu lange nicht mehr… Ich hoffe, dass euer dortiges Buschstarren viel Freude bereitet hat und immer wieder zu schönen Sichtungen führte. 😎 Und ich melde mich schon jetzt für deinen sicher kommenden Bericht an! Schön, dass du mit uns in den Kruger fahren magst! 🙂

@ BigSven
Hallo Sven,
wie schön, dass ihr wieder dabei seid! Ich habe im Forum irgendwo mitbekommen, dass es für euch auch bald wieder gen südliches Afrika geht. Wie schön! 🙂 Gern nehme ich dich aber jetzt erstmal virtuell mit auf unsere Familientour.

@ all
Nochmal zum Schluss: Danke für die große Resonanz! Das freut mich ungemein! Und motiviert dazu, bald richtig loszulegen. 😁 😁 😁
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2025
139 Beiträge · seit 202305. Nov. 2025 ·
Hallo Sascha,

auch ich bin gerne im Kurs "Buschstarren für Fortgeschrittene" dabei und freue mich auf deine schönen Fotos 🙂

Herzliche Grüße
Johanna
2'168 Beiträge · seit 200905. Nov. 2025 ·
Hallo Sascha,
Ich bin natuerlich auch dabei!
Wir sind ja bekanntlich Krugersuechtig, leider haben wir es dieses Jahr nicht geschafft, aber vor einem Jahr hatten wir ein paar sehr spezielle Sichtungen (aber zwischendurch auch viel Leerlauf, ist ja normal). Ich bin gespannt was fuer euch aus dem Busch kroch und flog!

Liebe Gruesse
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2025
1'296 Beiträge · seit 200706. Nov. 2025 ·
Hallo Sascha,

auf den Titel muss man erst mal kommen 😁
Krüger steht bei uns ja immer wieder mal auf dem Programm und irgendwie ist die Welt zu groß und die Zeit zu knapp um alles zu bereisen. Wir fahren deshalb gerne bei euch mit und sind auf eure Erfahrung gespannt.
Speziell Olifants, da ward ihr noch nie? 🤩 , interessiert uns natürlich, da bei unserem letzten Besuch umgebaut wurde und das Fledermausproblem unüberseh (-riech) bar war. Schön wenn sich das geändert hat 🙂

Liebe Grüße von den Panthers
Ralf + Martina
Unsere Afrika-Reiseberichte im Forum || Neuseeland 2026Vietnam 2025 | Japan 2019 Costa Rica 2018|
62 Beiträge · seit 201907. Nov. 2025 ·
Hallo Sascha
Krüger stand dieses Jahr bei uns nicht auf dem Programm, deswegen freue ich mich sehr, wenn ich euch begleiten darf 🙂
Beim Kurs Buschstarren für Fortgeschrittene fühle ich mich gut aufgehoben, das ist uns auch schon häufiger untergekommen 😁
Ich bin sehr gespannt, was euch dann trotzdem noch alles vor die Linse gekommen ist und freue mich besonders auf eure Vogelfotos. Vielen Dank fürs Teilen!
Liebe Grüsse
Vanessa
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201607. Nov. 2025 ·
Ein herzliches Hallo an die Zugestiegenen!

@ JohannaHen
Hallo Johanna,
schön, dass du uns begleiten magst! Das ein oder andere Foto, mit dem ich zufrieden bin, zeige ich dir gern. 🙂

@ Maddy
Hallo Maddy,
dich als Kruger-Addict mitzunehmen, ist mir ein großes Vergnügen!
Ich wäre gespannt zu erfahren, was eine Kruger-Stammbesucherin unter "speziellen Sichtungen" versteht.
Wir hatten dieses auch ein paar Begegnungen, die ich unter dieser Überschrift verbuchen würde.

@ panther
Hallo Martina und Ralf,
wie schön, dass ihr dabei seid!
Olifants ist uns irgendwie immer wieder aus der Planung gefallen. Wir hatten eine Familienunterkunft. Fledermäuse waren dort kein Problem. Dafür aber in Skukuza und Lower Sabie... 😵

@ vanitom
Hallo Vanessa,
ich verlasse mich gern auf die Expertise anderer Buschstarrer. Daher: Herzlich willkommen!
Vögel sind uns leider in diesem Jahr nicht sehr viele vor die Kamera geflogen. Ich hoffe, du bist trotzdem gern dabei.

@ all
So langsam wird der Staria voll. Wie schön!
Ich hoffe, dass ich es schaffe, die Reise am Wochenende endlich beginnen zu lassen.
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
2'168 Beiträge · seit 200907. Nov. 2025 ·
Hallo Sascha,
Hier ist die Zusammenfassung unserer Reise:
https://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/post199143-reisebericht-immer-wieder-kruger-nov-dec-2024/#post199143
Da siehst du einige der Highlights. 🙂
Liebe Gruesse
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
1'543 Beiträge · seit 201308. Nov. 2025 ·
Hallo Sascha,
ist zwar schon recht voll bei dir, aber bei dem Ziel und deinen Fotos ist das kein Wunder. Der KNP steht momentan nicht auf unserer Liste, und daher kommt mir dein Bericht gerade ganz recht. Ich liebe den Krüger, es gibt immer etwas zu sehen, also hau in die Tasten, ich bin auch dabei.
Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2025
5'052 Beiträge · seit 201408. Nov. 2025 ·
im KTP waren wir viel zu lange nicht mehr… Ich hoffe, dass euer dortiges Buschstarren viel Freude bereitet hat und immer wieder zu schönen Sichtungen führte. 😎
Hi Sascha,
wir hatten eine tolle Zeit im KTP und haben beim Buschstarren diesmal zahlreiche Eulen entdeckt. Sobald wir unsere Schildkröten "schlafen gelegt" und die letzten Pflanzen im Wintergarten verstaut haben, werde ich unsere Fotos sortieren und dann wohl ende nächster Woche mit dem Bericht beginnen.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
konni
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Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201608. Nov. 2025 ·
@ Maddy
Wow! Sechs Wochen im Kruger - das ist ja mal ein Träumchen!
Da summieren sich natürlich die tollen Begegnungen. Du wirst bei uns ein paar alte Bekannte wiedertreffen. Nur mit Nashörnern können wir dieses Mal so gar nicht dienen. Da war ich erfreut zu lesen, dass vor einem Jahr noch regelmäßige Sichtungen möglich waren. Wir waren aber dieses Mal auch nicht wirklich in den richtigen Ecken unterwegs.

@ Old Women
Liebe Beate,
wie schön, dass du auch mitkommen magst! Ich gebe dir recht: Im Kruger gibt es immer etwas zu sehen. Und, wenn man Glück hat, ist es tatsächlich mehr als nur ausgedörrter Busch. 😛

@ Daxiang
Wie du weißt, beobachte ich Eulen für mein Leben gern. Im Kruger war das dieses Mal nicht so ergiebig. Daher freue ich mich auf euren Bericht auf dem KTP. Setz mich schonmal gern auf die Leserliste. 🙂

@ all
Morgen wird es hier weiter- bzw. losgehen. Bestimmt. 😗
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Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201609. Nov. 2025 ·
1. Teil: Endlich zurück

Nach der Landung am kleinen Flughafen von Skukuza überkommt uns sofort ein gutes Gefühl: Endlich haben wir die lange Anreise hinter uns gebracht, endlich sind wir wieder hier. Ein Teil von mir würde sagen: Zuhause. Die trockene Hitze des frühen Nachmittags empfängt uns, die Sonne brennt von einem wolken- und grenzenlosen Himmelsblau herab. Es ist kurz nach 14 Uhr. Für den Weg von unserer Haustür bis zur hiesigen Ankunftshalle haben wir über 24 Stunden Reisezeit hinter uns bringen müssen: Bahnfahrt, Aufenthalt in Frankfurt, Flug nach Doha, nächtliches Warten am dortigen (zugegebenermaßen sehr beeindruckenden) Airport,

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Weiterflug nach Johannesburg, Wartezeit am O.R. Tambo (mit leckerem Ocean Basket Lunch), Airlink-Flug nach Skukuza. Das war in Summe für jeden von uns nicht unanstrengend, hat aber durchweg reibungslos funktioniert.
Und nun sind wir hier an diesem schicken und winzigen Airport angekommen – und allein das macht mich froh und lässt die zurückliegenden Anstrengungen sofort verblassen.
Wie bei einem regulären Gate des Nationalparks registrieren wir uns in einem ersten Schritt am Schalter der Parkverwaltung und weisen unsere Reservierungen nach. Schnell ist dann auch der Mietwagen organisiert. Alle hier sind ausgesucht freundlich. Die Koffer stehen schon für uns bereit und sind schnell verräumt. Und dann kann es losgehen: Wir verlassen den Flughafen und sind direkt im Busch. Keine Baustellenstaus. Keine Kohletransporter. Was für ein Luxus! 🙂

Wir fahren die kurze Strecke nach Skukuza. Auf der Brücke über den Sabie legen wir einen ersten Halt ein und freuen uns über ein Kronenkiebitzküken, das schräg unter uns herumhuscht.

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Wenig später erreichen wir das große Camp, erneuern die Wildcard und holen den Schlüssel zu unserer Hütte für die kommenden zwei Nächte ab. Leider waren trotz frühzeitiger Buchung unsere favorisierten River-View-Chalets bereits ausgebucht und so haben wir eine große Guestcottage (GC6D) reserviert, die über keinen nennenswerten Ausblick verfügt, aber trotzdem abseits vom Trubel recht nah am Flussufer liegt. Dass sich ein Pool und das Eisenbahn-Restaurant ganz in der Nähe befinden, freut uns überdies. Die Hütte selbst gehört zu den noch nicht renovierten Unterkünften des Camps. Wir finden also den uns wohlvertrauten Kruger-Standard vor. Völlig okay für uns. Das Häuschen besteht aus zwei großen Schlafzimmern mit jeweils drei Betten und einem Wohnzimmer mit gewohnt wuchtiger Leder-Couchgarnitur und offener Küche. Alles ist etwas in die Jahre gekommen, aber blitzsauber. Wir sind ja nicht wegen „Schöner wohnen“ hier.

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Nachdem wir uns etwas eingelebt, ausgebreitet und erfrischt haben, machen wir uns gegen 16.30 Uhr zu einem kurzen Nachmittagsdrive in Richtung Sabie auf. Wir freuen uns über erste Elefanten und diverse Antilopen – stellvertretend für die ein oder andere verbuschte Sichtung sei hier ein Wasserbock gezeigt.

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Auch über eine farbenprächtige Baumagame am Stamm eines der knorrigen Uferbäume des Sabie freuen wir uns.

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Wir erwarten auf dieser kleinen Ausfahrt keine spektakulären Sichtungen und werden keine erleben. Es ist einfach schön, wieder durch die wunderschöne Landschaft zu fahren, die sich am Ufer des Flusses erstreckt. Das tut der Seele gut. 😁

Als sich die Sonne langsam dem Horizont nähert, kehren wir um und machen uns auf den Weg zurück ins Camp. Wenige Kilometer vor den Toren Skukuzas bemerken wir einen Hyänenbau, dessen Bewohner sich zu dieser vorgerückten Stunde an die frische Luft bewegt haben. Hier ist einiges los. Ein paar erwachsene Tüpfelhyänen liegen träge herum, während der knuffige Nachwuchs für beste Unterhaltung sorgt. Es wird herumgetollt und wenig zärtlich an den Geschwistern herumgegnault. Wir stehen eine ganze Zeit direkt neben dem Geschehen und können die Beobachtung erstaunlich entspannt genießen. Der Bau liegt zwar direkt an einer der Hauptverbindungsstraßen nach Skukuza, aber aus unerfindlichen Gründen kommt es hier heute nicht zu einer großen Ansammlung von Fahrzeugen.

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Das sind richtig schöne Safari-Momente und kleine Hyänen gehören für uns definitiv zu den wirklich niedlichen Tierkindern. Am Ende sind wir glücklich, dass unsere kurze Gamedrive-Premiere noch zu dieser schönen Sichtung geführt hat. Uns ist jetzt natürlich völlig klar, wo wir morgen früh zuerst hinfahren möchten. 😎

Das Camptor wird im Oktober um 18 Uhr geschlossen. Pünktlich fahren wir ein und kurze Zeit später ist es dann auch bereits dunkel. Bevor es zur Hütte geht, nehmen wir unsere Kräfte zusammen und fahren zum Campladen. Trotz unserer Müdigkeit wollen wir den ersten Einkauf heute noch hinter uns bringen. Der Shop ist gut sortiert und schnell wird klar, dass man im Kruger auch als Selbstversorger ohne vorbereitenden Großeinkauf nicht verhungern muss. Alles ist hier etwas teurer und die Auswahl ist nicht unbegrenzt. Aber man kommt wirklich gut klar. Schnell sind einige Taschen gefüllt und ich freue mich auf ein Savanna Dry, das nicht in Belgien produziert ist und meiner Ansicht nach so viel besser schmeckt als die europäische Version.

Kochen mögen wir heute Abend aber tatsächlich nicht mehr und so besuchen wir mal wieder das Eisenbahnrestaurant. Das gehört für uns zu einem Skukuza-Aufenthalt fest dazu. Die Qualität des Essens ist gut – vor allem die interessanten Pizzavarianten mit Wildfleisch sind wirklich lecker. Leider braucht es eine kleine Ewigkeit, bis die Speisen serviert werden. Wir verkürzen uns die Wartezeit mit einem Spiel: „Love Letters“ – eine echte Entdeckung und ständiger Begleiter auf dieser Tour. Trotzdem hängen wir am Ende des Abendessens ganz schön in den Seilen, als wir im Licht unserer Stirnlampen den kurzen Weg zur Hütte zurückstolpern.

Einladend rufen die Betten, doch müssen wir alsbald feststellen, dass es im Elternschlafzimmer Mitbewohner gibt: Im Dachgebälk fiept und flattert es… Willkommen im Kruger. 😉
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Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201612. Nov. 2025 ·
2. Teil: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Für unseren ersten Morgen im Kruger haben wir beschlossen, gemeinsam zu einer frühen Ausfahrt aufzubrechen. Es kostet zwar dann doch etwas Überzeugungskraft im Kinderzimmer, aber es gelingt: Zur Campöffnung um 5:30 Uhr sind wir bereit. Die Eltern haben das Auto vorsorglich mit allerlei Snacks gespickt – so steht einem gemütlichen Unterwegsfrühstück nichts im Wege.

Zuerst steuern wir natürlich den Hyänenbau von gestern Abend an und bereuen diese Entscheidung nicht. Im zuerst fahlen, aber bald immer wärmeren Licht der frühen Morgensonne können wir einige Clanmitglieder ausgiebig beobachten. Auch zu früher Stunde ist hier wieder eine Menge los. Der Nachwuchs spielt ausgelassen mit den großen Hyänen. Es wird gefiept, gewimmert und hyänentypisch schaurig gelacht. Das ist bereits auf der Audiospur eine tolle Beobachtung.

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Auch wenn sich der Beleuchter die größte Mühe gibt, sind Tüpfelhyänen ja eher beeindruckende Erscheinungen als wahre Schönheiten im engeren Sinne.

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Der Nachwuchs jedoch gewinnt ganz klar jeden Niedlichkeitspreis. 😘

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Zufrieden mit dieser ersten Sichtung des Tages machen wir kehrt und fahren in Richtung Süden. Das Ziel für unseren ausgedehnten Morningdrive soll Berg-en-Dal sein, das Camp, in dem wir seit 2013 traditionell Fotos von unseren Kindern machen, während sie über die Bänke des Open-Air-Auditoriums hüpfen. Auch wenn wir dieses Jahr nicht im Camp übernachten werden, muss daher trotzdem wenigstens ein Kurzbesuch sein.

Und diese Entscheidung stellt sich am heutigen Morgen als goldrichtig heraus. Denn nur wenige Kilometer nach dem Abzweig gen Süden steht ein einsames Auto am Straßenrand. Was die Insassen wohl entdeckt haben? Wir nähern uns langsam und trauen unseren Augen kaum: Gar nicht weit entfernt sitzt ein Leopard ganz ohne störende Zweige im trockenen Busch! 🤩 Was für eine grazile Katze. Und quasi auf dem Präsentierteller! Begeistert fotografiert die ganze Familie. 😁

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Und der Leopard ist nicht allein. Neben ihm lagert noch eine zweite Raubkatze, die sich jedoch nicht so recht aus ihrer Deckung wagen mag. Wir können uns gar nicht satt sehen. Es sind Momente wie diese, die uns immer wieder hierher zurückkehren lassen. 🙂

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Lange dauert es nicht, bis sich beide Leoparden schließlich in Bewegung setzen. Leider laufen sie in die „falsche Richtung“, verziehen sich in den dichten Busch und verschwinden damit bald aus unseren Blickfeld. Und so können wir nun dazukommenden Fahrzeugen nur bedauernd mitteilen, dass hier bis vor wenigen Momenten Leoparden unterwegs waren. Ein klarer Fall von „right time, right place“.

Mit einem breiten Lächeln im Gesicht setzen wir die Fahrt fort und treffen wenig später erneut auf einige Hyänen, die wir aber nur kurz beobachten, weil unser Hyänen-Soll für heute bereits gut gefüllt ist.

Nachdem es eine ganze Zeit durch den ausgedörrten Busch geht und sich weitere Sichtungen – abgesehen von Impalas und Steinböckchen – eher rarmachen, sehen wir drei Autos an einer Lichtung stehen. Als wir näherkommen, rufe ich beglückt aus: „Wilddogs!“ 🤩 🤩 (Übrigens einer meiner Lieblingsausrufe auf einer Safari.)

Wildhunde! Wie cool! Und zwar ein ganzes Rudel! Am ersten vollen Kruger-Tag! 😁 Vielleicht fünfzig Meter von der Straße entfernt lagert eine gute Handvoll erwachsener Wilddogs.

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Einige Halbwüchsige sind wesentlich wacher und stromern lebhaft durch die Gegend.

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Besonders freuen wir uns, als die jungen Hunde einen kleinen Felsen erklimmen und richtig schön posieren.

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Nach einiger Zeit kehrt auch das Leben in die schlummernden Wilddogs zurück. Zügig steht einer nach dem anderen auf und es folgt ein begeistert schnupperndes und winselndes Begrüßungsritual. Die Hunde machen ihren Morgenkreis. Solch soziale Tiere zu beobachten, ist immer wieder eine besondere Freude.

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Nachdem das Socialising erledigt ist, klettern auch die großen Hunde auf die Felsen und sondieren die Umgebung.

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Die Halbwüchsigen beäugen ihre Vorbilder dabei interessiert.

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Alsbald ruft einer der Hunde zum Aufbruch auf und die ganze Meute setzt sich im Laufschritt in Bewegung. Das Rudel hält ziemlich genau auf unseren Wagen zu und ist bald nur noch in Portraitnähe.

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In Windeseile kreuzen die Hunde vor uns die Straße, um bald darauf von dichtem Buschwerk verschluckt zu werden. Die Szenerie bleibt leer zurück, so als wäre hier nie etwas zu sehen gewesen.

Mit einem noch breiteren Lächeln als zuvor setzen wir die Fahrt fort.

Bis wir in Berg-en-Dal ankommen, entdecken wir u.a. noch zwei Pantherschildkröten. Auch über diese kleinen Begegnungen freuen wir uns sehr.

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(übrigens gibt es im Kruger auf den Hauptpisten seit einiger Zeit fest installierte Radarfallen...)

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Im Rastlager machen wir eine ausgedehnte Pause, kaufen ein wenig ein und veranstalten vor allem die traditionelle Foto-Session. Haben wir 2013 unsere erste Tochter noch von Stufe zu Stufe heben müssen, so können die Kinder im Jahr 2025 ganz selbständig herumhüpfen. Es ist unglaublich! Wir werden alt. 🤪

Als wir uns auf den Rückweg machen, ist es schon richtig heiß. Die Sonne brennt von einem wolkenlosen Himmel herab – das Thermometer zeigt 36 Grad an. Die Rückfahrt verläuft entsprechend sichtungsarm und fotofrei. Aber das ist in Anbetracht der Begegnungen des Morgens gar nicht schlimm. Mit dieser ersten Ausfahrt sind wir rundum zufrieden: So starrt die Familie gern in den Busch.
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2025
1'543 Beiträge · seit 201313. Nov. 2025 ·
Hallo Sascha,
da wäre ich aus dem Grinsen gar nicht mehr herausgekommen. Was für ein fulminanter Start. Die Tüpfelhyänen, die ich übrigens wirklich sehr hübsch finde, und die Wildhunde, einfach nur schön, und dann als Sahnehäubchen auch noch Leos 😮 . Besser geht es eigentlich nicht! Was habt ihr am Abend vorher bloß getrunken??

Herzl. Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
795 Beiträge · seit 200714. Nov. 2025 ·
Lieber Sascha,
ich freue mich, dass ihr schon ganz am Anfang so ein Glück mit den Sichtungen hattet! Sehr schön, die Bilder von den Leoparden. Was sind das nur für edle Tiere! Aber am meisten haben mich die Bilder der kleinen Hyänen begeistert. Die hätten auch von mir den Niedlichkeitspreis bekommen. 🤩 Dazu noch Wildhunde!!! Eine perfekte Safari und ich bin gespannt, was noch so rauskommt beim Buschstarren.

Liebe Grüße
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
5'052 Beiträge · seit 201414. Nov. 2025 ·
Wie du weißt, beobachte ich Eulen für mein Leben gern. Im Kruger war das dieses Mal nicht so ergiebig. Daher freue ich mich auf euren Bericht auf dem KTP. Setz mich schonmal gern auf die Leserliste. 🙂
Hi Sascha,
als bekennender Eulen-Fan habe ich dir natürlich einen Platz in der ersten Reihe reserviert!

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
547 Beiträge · seit 201214. Nov. 2025 ·
Lieber Sascha,

Herzlichen Dank für deinen Kruger-Bericht, da bin ich natürlich sehr gerne dabei!
Ich bin gespannt, was ihr noch alles gesehen habt!

Lieber Gruß,
Sue
2025 Reisebericht Johannesburg bis Maun: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306515-in-5-wo-von-joburg-nach-maun-im-aug-sept-25.html?start=0 2023 Reisebericht Johannesburg bis Kapstadt: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/304305-in-42-tagen-von-joburg-nach-kapstadt-okt-nov-23.html 2022 Reisebericht Westküste bis Etosha: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/302652-kapstadt-etosha-retour-bitte.html 2017 Reisebericht Richtersveld: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294971-richtersveld-richtersveld.html
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201616. Nov. 2025 ·
Guten Morgen in die Runde,

@ Old Women
Liebe Beate,
mit dieser Ausfahrt waren wir rundum zufrieden. Aber da sie ganz am Anfang der Tour war, hat sie als unerwünschte Nebenwirkung eine gewisse Erwartungshaltung gesetzt, die natürlich nicht eingehalten werden konnte...
Den Sichtungswilli-Ersatz haben wir aber tatsächlich erst viel später bemüht. Das Zeug wirkt tatsächlich Wunder! 😎

@ Tina76
Liebe Tina,
der Hyänennachwuchs ist - gerade wenn er noch nicht ganz ausgefärbt ist - wirklich zuckersüß. Dazu kommt, dass die Kleinen natürlich ständig jede Menge Unsinn machen und eine Beobachtung somit nie langweilig wird. Mit Leoparden und Wilddogs war das tatsächlich eine perfekte Runde. Der Busch hat für uns noch einiges ausgespuckt, sich aber nach diesem Lockangebot auch durchaus etwas geziert. 😉

@ Daxiang
Liebe Konni,
ich bin sehr (!) gespannt und freue mich auf einen Logenplatz bei der Eulenbeobachtung! 🙂

@ Sue.ch
Liebe Sue,
wie schön, dass du mit an Bord bist. Der Kruger ist immer einen Besuch wert und die ein oder andere Sichtung werde ich noch zeigen können.

Liebe Grüße in die Runde!
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201616. Nov. 2025 ·
3. Teil: Nun fehlen noch die Löwen…

Als wir wieder zurück in Skukuza sind, ist erstmal eine ausgiebige Siesta angesagt. Die Kinder lockt der nahe Pool und mich der ein oder andere tierische Campbewohner. Während der Mittagshitze ist diesbezüglich naturgemäß nicht allzu viel los, aber immerhin finde ich rund um unser Zuhause einige Grünmeerkatzen.

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Auf der Wiese und in den Bäumen rund um den Pool lassen sich außerdem Baumagamen beobachten. Ich mag diese bunten Echsen sehr.

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Und auch die Vogelwelt Skukuzas gibt sich ein kleines Stelldichein:
Zwischen den Hütten stolzieren einige Hagedasch-Ibisse herum.

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Im dichten Geäst eines Baumes entdecke ich einen Hartlaubschnäpper (Ashy Flycatcher), der gar nicht scheu ist. Ich glaube, diese Art habe ich noch nie zuvor gesehen!

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Bald darauf landet ein kleiner Schwarm Wellenastrilde (Common Waxbill) in meiner Nähe. Den winzigen Kerlchen ist es zu dieser Tageszeit auch etwas warm.

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Und natürlich finden sich im dichteren Gebüsch einige Weißbrauenröteln (White browed Robin-Chat).

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Als wir am Nachmittag die weitere Tagesgestaltung miteinander besprechen, wird schnell klar, dass die Kinder nach dem ausgedehnten Morning-Drive keine rechte Lust auf eine weitere Ausfahrt haben. Und so beschließen wir, den Nachwuchs im Camp zu lassen und eine Runde zu zweit zu drehen. Aber so ganz werden die Kinder heute nicht um eine weitere Safari herumkommen: Wir entscheiden uns dafür, als Abschluss unseres ersten Kruger-Tages einen gemeinsamen Night-Drive zu buchen.

Aber erstmal geht es für meine Frau und mich allein auf eine kleine Fahrt an den Ufern von Sabie und Sand entlang, während der Nachwuchs in der Hütte chillt. Als Paar waren wir ewig nicht mehr gemeinsam auf Gamedrive. Wir starten zwar recht spät und so bleiben uns nur knapp zwei Stunden, bis die Camptore sich für den heutigen Tag schließen. Aber hey: Ein Hoch auf die temporär zurückgewonnene Zweisamkeit! 😁

Auf den Brücken über die Flüsse gibt es eigentlich immer etwas zu sehen: Im schönen Licht des späten Nachmittags können wir am Sabie heute einige Kormorane und einen Silberreiher ablichten. Auch Graufischer sind unterwegs, wollen aber nicht so recht in gute Fotodistanz kommen.

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Auf der anderen Seite des Flusses müssen wir nur wenige Kilometer fahren, bis wir eine Handvoll Autos am Straßenrand stehen sehen. Hier muss es also etwas zu sehen geben. 😎 Alles schaut herunter ins Flussbett und wir finden eine gute Lücke um mitzuschauen, was bei der teilweise dichten Ufervegetation gar keine Selbstverständlichkeit ist. Schnell entdecken wir zwei Löwen, die zielstrebig im trockenen Sand des Sabie unterwegs sind.

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Am anderen Ufer sind weitere Löwinnen zu sehen, die alsbald den seichten Fluss queren und durch das Riedgras auf uns zukommen. Wie die Katzen zögerlich den Fluss durchwaten, ist wirklich sehr nett anzusehen. Und überhaupt freuen wir uns darüber, zu dieser Tageszeit Löwen in Aktion zu erleben.

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Zu unserer Freude kommt das kleine Rudel die Uferböschung herauf und kreuzt kurz vor uns die Straße.

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Noch ein Blick zurück und schon verschwinden die Katzen auf Nimmerwiedersehen im dichten Busch.

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Eine schöne erste Löwensichtung, die sich nahtlos in den bislang tollen Safaritag einreiht.

Wir fahren weiter bis zur nächsten Brücke über den Sabie und halten kurz an einem Lieblingsort meiner Frau. Auch ohne tierische Motive lädt die Landschaft zu dieser Tageszeit hier zum Seufzen ein.

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Nach dem ein oder anderen genießenden Flussblick steuern wir wieder auf das Camp zu und unterbrechen die Fahrt am Flussufer nur kurz, um einige Elefanten bei der Querung zu beobachten.

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Und auch einige Büffel lassen sich noch entdecken.

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Unser letztes Ziel ist einmal mehr der Hyänenbau.

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Auf die Tiere ist Verlass: Auch heute Abend ist hier wieder einiges los. Die kleinen Hyänen tollen wild herum und versuchen, die unwilligen Alttiere mit ins Spiel hineinzuziehen. Als müde und geforderte Eltern reagieren diese zunehmend gereizt.

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Und so spielen die Hyänenkinder am Ende doch lieber mit ihren Geschwistern und bilden dabei richtige Hyänen-Haufen. Das ist ziemlich niedlich.

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Und dann werden auch die Autos mit in das neugierige Spiel einbezogen.

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Einmal mehr sind wir von dem Hyänenclan begeistert und können uns nur schwer losreißen.

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Kurz nach Sonnenuntergang fahren wir in Skukuza ein und holen vom Cattle-Baron-Take-Away ein schnelles Abendessen für die Familie: Pizza und Burger gehen immer.

Um 20 Uhr beginnt unser erster Night-Drive dieser Reise. Es ist stockdunkel, als wir den Parkplatz an der Rezeption des Camps erreichen. Hier wartet bereits ein großer Truck auf uns. Eigentlich finden wir diese Fahrzeuge ja zu groß und auch die Zusammensetzung der Gäste ist nicht immer unproblematisch im Hinblick auf Bedürfnisse und Erwartungen. Aber immer wieder überwiegt am Ende die Lust, durch den dunklen Busch zu rumpeln und mit Spotlights die faszinierende nachtaktive Tierwelt zu entdecken.

Während wir uns zum Einsteigen bereitmachen, sind noch Passagiere des zurückgekehrten Sunset-Drives anwesend, die uns von einem Löwenrudel erzählen, das unlängst einen Büffel direkt auf der Teerstraße gerissen habe. Das müsste doch genau die Straße sein, auf der wir vor wenigen Stunden noch unterwegs waren, denken wir uns. Nun sind wir natürlich gespannt und relativ sicher, dass auch unsere Ausfahrt uns in diese Richtung führen wird.

Als unser Fahrer nach einer kurzen Begrüßung dann tatsächlich kräftig aufs Gas tritt und für eine Nachtausfahrt eigentlich viel zu schnell unterwegs ist, sind wir uns sicher, dass der Riss unser Ziel sein wird. Auf dem Weg dorthin entdecken wir (wohl auch wegen der hohen Geschwindigkeit) kaum ein Tier. Wir kreuzen zügig Sabie und Sand. Einzig eine Ginsterkatze können wir irgendwann nahe der Straße beobachten.

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Schließlich erreichen wir kurz nach der Abzweigung in Richtung großer Sabie-Brücke den Ort des Geschehens. Mitten auf der Straße liegt ein toter Büffel. Rund um den Kadaver gruppieren sich neun Löwen unterschiedlichen Alters und Geschlechts. Der Großteil des Rudels ist emsig mit dem Vertilgen der Beute beschäftigt. Einzig der prächtige Löwenkater scheint vorerst satt zu sein und lagert etwas abseits des Trubels. Der Geruch, der den Büffelinnereien entströmt, ist alles andere als betörend und die Kinder mögen gar nicht so richtig Zeuge dieser Fressorgie werden.

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Es knackt, wenn kleine Knochen und Sehnen bersten. Das Reißen von Haut und Muskeln durchdringt die Stille der Nacht. Die großen Katzen grunzen und knurren. Ihre Gesichter sind blutverschmiert. Und das alles in wenigen Metern Entfernung. Für Auge, Ohr und Nase ist diese Beobachtung wirklich intensiv.

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Nach einer Viertelstunde müssen wir uns wieder auf den Rückweg machen, denn der Riss liegt doch ein ganzes Stück von Skukuza entfernt und so fahren wir erneut mit recht hohem Tempo durch die Dunkelheit des Kruger.

Müde und zufrieden fallen wir nach unserer Rückkehr in die Betten. Da es heute so spät geworden ist, werde ich morgen früh allein eine Runde drehen. Mein Ziel kenne ich ja nun bereits. 🙂
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zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2025