franzicke2’085 Beiträge · seit 201209. März 2020 ·
Guten Morgen ihr beiden Abenteurer, das find ich ja toll, dass ich tatsächlich doch noch in (oder besser auf?) Kubu Island wart - und dort wirklich eine Nacht im Auto verbracht habt! Vor ein paar Jahren waren wir zu einer ähnlichen Jahreszeit dort, auch mit Gewitter und Regen. Ich fand das damals irre, vom Bushcamper-Bett aus rauszuschauen und dann war's auch recht schnell wieder vorbei. Für mich ist Kubu eh ein magischer Ort. Muss ich glaub auch noch mal hin 😄 Aber jetzt bin ich echt gespannt, wie es euch in Elephant Sands gefallen hat ... aber vorher gibt's sicher noch ein paar Kubo-Fotos? Liebe Grüße Ingrid
Wir waren ca. einen Monat vor euch auf Kubu Island und ratet mal auf welcher Campsite wir standen?! Selbstverständlich auch auf der schönen Nr. 6 😄 Da werden Erinnerungen wach. Nur war bei uns von Regen noch keine Spur...
Ich freue mich schon auf die nächste "Episode" eures Reiseberichts.
Auf einem heißen Stein garen wir unsere Folienkartoffeln.
Nicht schlecht, hab ich noch nie so probiert. Dachte immer ein Stein, dann auch noch so ein Großer, wird nicht sooo heiß das es dafür reicht. Hab die Kartoffeln immer direkt in die Glut gelegt.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201415. Apr. 2020 ·
franzicke schrieb:
Aber jetzt bin ich echt gespannt, wie es euch in Elephant Sands gefallen hat ... aber vorher gibt's sicher noch ein paar Kubo-Fotos?
Hallo Ingrid,
bevor wir aber weiterfahren, kommen natürlich noch ein paar Fotos von hier.
@Zugvogel schrieb:
Selbstverständlich auch auf der schönen Nr. 6 Da werden Erinnerungen wach. Nur war bei uns von Regen noch keine Spur...
Hallo Stefanie,
für uns ist die Campsite Nr. 6 eine der Schönsten dort. Leider hat diesmal das Wetter nicht so mitgespielt. Wir hätten auch lieber Sonnenschein gehabt, denn dann leuchten erst die Bäume so richtig.
Cruiser schrieb:
Nicht schlecht, hab ich noch nie so probiert. Dachte immer ein Stein, dann auch noch so ein Großer, wird nicht sooo heiß das es dafür reicht.
Hallo Adolf,
wir hier in Hessen sind quasi schon mit einer Kartoffel in der Hand auf die Welt gekommen. Auf diese Art wird die Schale nicht so verbrannt und man kann sie gut mitessen.
Ah,endlich geht es weiter,der Exnachbar von No 6 lässt grüssen 😉
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201416. Apr. 2020 ·
12.11.2020
Lehkubu Island - Elephant Sands Lodge
Sonne wo bist du?
Die Nacht ist kurz und geht schnell vorbei.
Ein nicht ganz perfekter Falter/Schmetterling?
Da wir für eine Nacht unter die Camper gegangen sind, gehört es sich auch die sanitären Anlagen zu benutzen. Nicht weit von unserem Stellplatz steht ein grünes Häuschen. Das ist bestimmt das Toi Toi.
Wir wollen uns schon an die Regeln halten und nicht hinter irgendeinem Busch oder Baum verschwinden. Schon wenige Meter vor diesem grünen Häuschen kommt uns ein kaum auszuhaltender Gestank entgegen.
Hier geht gar nichts.
Wir beschließen das kleine Geschäft auf die traditionelle Art zu erledigen. Das Große muß warten.
Schnell haben wir aber für allgemeine Frechheiten eine Höchststrafe erfunden.
Wer von uns beiden üble Laune zeigt, meckert oder herummäkelt erhält folgende Strafe:
Ein Fleischwürstchen in die linke und eine Tube Senf in die rechte Hand. Damit bewaffnet geht es zum Toilettenhäuschen auf Kubu Island. Dieser Ort wird nicht verlassen bevor das ganze Würstchen aufgesessen ist.
Allein die Vorstellung auf diese Strafe bescherte uns einen unbeschwerten und harmonischen Urlaub.
Wir packen schnell zusammen, verzichten auf ein Frühstück und fahren um die Insel herum um noch ein paar Fotos zu machen. Deja vu
Leider ist auch heute morgen das Wetter nicht wie wir es uns gewünscht hätten. Der Himmel ist grau und wolkenverhangen.
Baobab Blüte
Schnurrbärtchen
Brustbandprinie
So richtig zufrieden mit den Ergebnissen sind wir nicht.
Kubu die Zweite ist also auch nichts.
Das erste Mal hing es an der Sauferei ( wir hatten Freunde von tiggi 2017 dort kennengelernt ).
Also muß es ein drittes Mal geben. Wir werden uns dann von allem fern halten. Vielleicht ist uns dann der Wettergott gnädig.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201416. Apr. 2020 ·
Gegen 09:30 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Elephant Sands.
Dieses Gebäude steht leer, etwa 1 Kilometer von Kubu entfernt.
Wir fahren an Bauernhöfen vorbei und sind erstaunt über die großen Viehherden.
Veterinärzaun
Allein die holprige Strecke zur Hauptstraße ist schon anstrengend zu fahren. Dazu kommen jetzt noch einige Wassertümpel hinzu, die sich auf der Pad vom Regen gestern Abend gefüllt haben.
Auch hier scheint es schwierig mit der Fahrt zu werden, wenn die Regenzeit einsetzt.
In Nata tanken wir unseren Wagen wieder voll, kaufen noch eine Kleinigkeit zu trinken und fahren weiter nach Elephant Sands.
Da wir nur eine Nacht dort verbringen, sollen wir den „besten“ Bungalow überhaupt von der ganzen Anlage bekommen.
Bungalow Nr. 1 soll es werden. Von hier kann man sogar zu Fuß zum Restaurant gehen.
Die Einrichtung ist ganz o.k. aber er liegt direkt an der Zufahrtsstraße. Man hört den Generator laufen, die Wassertankautos fahren vorbei und versorgen das künstliche Wasserloch.
Hier möchten wir nicht bleiben. Ingrid protestiert und nach einigem hin und her bekommen wir Bungalow 11. Dieser liegt genau gegenüber vom Hauptgebäude und wir können das Treiben am Wasserloch und auf der Terrasse beobachten.
Campingplatz
Bungalow 11
Uns gefällt es hier so gut, dass wir darauf verzichten hinüber zu fahren.
Die Elefanten kommen.
Illegale Einwanderer, Hirtenmania. Er ist aggressiv im Futterwettbewerb mit einheimischen Vögeln und hält sich meistens bei menschlichen Ansiedlungen auf.
Zum Abendessen gibt es kalte Folienkartoffeln mit Folienzwiebeln, Gurken, Frischkäse und Fleischwürstchen die wir noch übrig hatten.
Sieht nicht so aus, als würde ich dort jemals übernachten wollen.
Tinochika schrieb: Illegale Einwanderer, Hirtenmania. Er ist aggressiv im Futterwettbewerb mit einheimischen Vögeln und hält sich meistens bei menschlichen Ansiedlungen auf.
Von wo stammen diese Vögel ursprünglich? Sind sie durch Menschen eingeschleppt worden oder auf natürlichem Wege zugewandert?
Diese Vögel, Common Myna, sind bei uns in Joburg eine absolute Pest geworden. Habe schon meine Palmen gefällt, drei Große, damit sie nicht weiter bei mir nisten, und sonst kommt auch mein Katapult raus oder auch mal die Luftbüchse wenn sie sich bei mir zeigen. Treten sehr gerne in Scharen auf und streiten sich auch untereinander um gefundenes Futter.
Verbreiten sich mittlerweile überall.
Best Regards
Adolf
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Old Women1’557 Beiträge · seit 201317. Apr. 2020 ·
Hallo Hartwig,
weiter ein ganz toller Bericht. Damit kann ich mich gut in die Ecke beamen, aber was hat euch bitte zu dieser Strategie getrieben 😕 😮 🤨 😐
Wir beschließen das kleine Geschäft auf die traditionelle Art zu erledigen. Das Große muß warten.
Schnell haben wir aber für allgemeine Frechheiten eine Höchststrafe erfunden.
Wer von uns beiden üble Laune zeigt, meckert oder herummäkelt erhält folgende Strafe:
Ein Fleischwürstchen in die linke und eine Tube Senf in die rechte Hand. Damit bewaffnet geht es zum Toilettenhäuschen auf Kubu Island. Dieser Ort wird nicht verlassen bevor das ganze Würstchen aufgesessen ist.
Allein die Vorstellung auf diese Strafe bescherte uns einen unbeschwerten und harmonischen Urlaub.
Hätte ich gar nicht von euch gedacht, dass ihr so drakonische Maßnahmen anwenden würdet/könnt. Allein bei der Vorstellung wird mir speiübel 🤢 🤢 , und irgendwie bekomme ich es gerade gar nicht aus dem Kopf, also: Abendessen fällt heute bei mir aus, gibt nur etwas zum Rachen desinfizieren.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201419. Apr. 2020 ·
CuF schrieb:
Auf diese Art wird die Schale nicht so verbrannt und man kann sie gut mitessen. Zum Abendessen gibt es kalte Folienkartoffeln
Hartwig und Ingrid, was ist, um Gottes Willen, zwischen diesen beiden Ereignissen geschehen?
Hallo Friederike,
wir haben die Nacht im Auto geschlafen. Am Morgen die Kartoffeln in unsere Elektrokühltasche gepackt, die sanitären Anlagen begutachtet, unseren Intro-Film gedreht und sind dann nach Elephant Sands gefahren. 😛
Topobär schrieb:
Sieht nicht so aus, als würde ich dort jemals übernachten wollen.
Hallo Thomas,
auf diesem Campingplatz hätte es uns auch keinen Spaß gemacht im Hilux zu übernachten. Wir hatten ja zum Glück Bungalow 11 mit dem perfekten Überblick über das Geschehen bekommen. Unser Nachmittag dort ist auf jeden Fall sehr kurzweilig gewesen und alles zu beobachten hat uns wirklich Spaß gemacht. Sollten aber keine Elefanten und Touristen zu beobachten sein, gibt es dort die schönsten Webervögel die wir jemals so nah beobachten konnten.
Hallo Cruiser,
danke für die Information woher diese Vögel kommen. Fotogen sind Sie auf jeden Fall.
und sonst kommt auch mein Katapult raus oder auch mal die Luftbüchse
🤩 🤩 🤩
Old Women schrieb:
Hätte ich gar nicht von euch gedacht, dass ihr so drakonische Maßnahmen anwenden würdet/könnt
Hallo Beate,
nach 28 Ehejahren müssen schon Maßnahmen ergriffen werden, die eventuell noch Wirkung zeigen könnten.
Hallo Tinochikas 🙂 Ich habe mal gerade in euren Reisebericht rein geschnuppert....und was sage ich dazu....sooo toll, dass ich nun schon über eine Stunde lese und genieße. Beim rein schnuppern ist es nicht geblieben, denn ich werde mich nun durch eure Berichte lesen( gibt ja einige davon) 😄 Wirklich fantastische Fotos und kurzweilige Erläuterungen. Gefällt mir sehr gut. Vielen Dank fürs Teilen. LG austria
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201419. Apr. 2020 ·
austria schrieb:
Wirklich fantastische Fotos und kurzweilige Erläuterungen. Gefällt mir sehr gut.
Hallo austria,
wir freuen uns sehr, dass Dich unser Reisebericht so fasziniert. Das spornt uns sehr an und für die nächsten Tage im Chobe Nationalpark versuchen wir ein paar Kätzchen zu finden.
Jetzt aber erst einmal zurück nach Elephant Sands. Dort gibt es nicht nur Elefanten zu sehen.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201420. Apr. 2020 ·
13.11.2020
Elephant Sands - Chobe Safari Lodge
Wir frühstücken wieder auf unserer Terrasse und beobachten das Treiben auf dem Campingplatz. Dach und Bodenzelte werden zusammengebaut und Ruck Zuck ist der noch volle Campingplatz bis auf ein zwei Camper leer.
Heute Vormittag wollen wir zum Hauptgebäude fahren und auf die Elefanten warten, wenn sie zum trinken kommen. Daraus wird aber nichts, denn nur ein einzelner kommt ans Wasserloch,
Schon im Innenhof vom Hauptgebäude treffen wir auf die ersten Webervögel die herumschwirren und fleißig am Bauen von neuen Nestern sind.
Ein emsiges Treiben herrscht hier. Rohbauten entstehen und es macht den Anschein, dass sich die Bauherren gegenseitig übertreffen wollen.
Die ersten weiblichen Webervögel inspizieren die Nester auf Funktionalität und lassen sich dort nieder wo es ihnen am Besten gefällt. Falls Baufehler entstehen, wird ein Neubau verlangt.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201420. Apr. 2020 ·
Die Nestbauer fliegen immer wieder zu den Palmwedeln und ziehen einzelne Fäden davon ab.
Geschickt benutzen sie die Fäden um ein Nest zu weben.
Ein Vogel tanzte aus der Reihe. Er hat nicht das gleiche Federkleid wie die anderen.
Ist es eine andere Art? Befindet er sich in der Mauser? oder ist es nur eine Laune der Natur.
Hier brauchen wir die Hilfe von den Vogelexperten.
Bei einem weiteren Vogelpaar wird der Nestbau genau beäugt.
Am Wasserloch beobachten wir noch eine Guineataube
Für Cruiser ein kleines Sünderlein
Waffenkiebitze in Konkurrenz mit Hirtenmainas
Auch ein Schildrabe gibt sich ein Stelldichein
Wir sind erstaunt über die Leistung von den Termiten, die ein vielfaches ihres Körpergewichtes die Steine Hochschleppen.
Ganz nah auf einem Baumstamm sonnt sich ein Afrikanischer oder Wahlbergs Streifenskink
Um 11:00 fahren wir Richtung Kasane los. Da auch hier die Straßen neu geteert sind kommen wir gut voran und sind schon um 14:00 Uhr in der Chobe Safari Lodge.
Wir bekommen wieder unseren Rondell Nr. 36, bestellen noch einen Kühlschrank und ziehen für die nächsten drei Nächte ein.
Die Rondavells sind neu renoviert, liegen abseits am Fluß und haben eine private Atmosphäre. Obwohl die Lodge sehr groß und auf Reisegruppen ausgelegt ist fühlen wir uns hier richtig wohl. Wir haben uns während unserem Aufenthalt selbst verpflegt und sind weder zum Frühstück noch zum Abendessen ins Restaurant der Lodge gegangen. Man kann also dem Rummel gut aus dem Weg gehen.
Während Ingrid ein paar Fotos macht räume ich unseren Hilux komplett aus.
Für die schlechten Pads im Nationalpark ist es nicht nötig dass wir Glasflaschen und Wasserkanister im Canopy haben. Wir essen zu Abend auf unserer Terrasse, freuen uns über den schönen Sonnenuntergang und genießen in der Dunkelheit die Stille.
Gegen halb zehn kommen unsere Nachbarn vom Abendessen zurück. Sie machen das Außenlicht an und zerstören damit unsere Idylle. Es dauert keine Sekunde und alles ist voll von Insekten. Unser Nachbar zieht sein Hemd aus und wedelt wie verrückt in der Luft herum um die Insekten zu vertreiben.
Wir amüsieren uns köstlich über die Bewegungen die wir beobachten.
Aber unsere Schadenfreude währt nicht lange. Kurz nachdem das Licht vor dem anderen Rondavell wieder aus gegangen ist, schreit Ingrid vor Schmerz auf. Irgendein Insekt hat sie am Hals gestochen. Es brennt fürchterlich.
Danach ist der Abend gelaufen und wir verziehen uns in unser Rondavell.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201402. Mai 2020 ·
14.11.2020
Chobe Nationalpark
Löwentag
Um 04:30 Uhr klingelt der Wecker.
Endlich ist es wieder so weit. Man kann es sehen wie man will, aber für uns ist der Chobe NP immer wieder ein Erlebnis und hat uns bisher nie enttäuscht . Schließlich haben wir dort zum ersten Mal einen Leoparden in freier Wildbahn beobachten können. Katzen ob groß oder klein bescherten uns einmalige Erlebnisse. Wie wird es dieses Mal sein, haben wir wieder Glück? Wir nehmen Fifi und Willi für alle Fälle mit. Unser erster Game Drive beginnt.
Pünktlich kurz vor halb sechs fahren wir los. Hoffentlich dürfen wir dieses Jahr schon zur Öffnungszeit in den Park. Vor zwei Jahren durften Selbstfahrer erst um halb acht das Gate passieren. Frühe Einfahrten waren den kommerziellen Anbietern vorbehalten.
Wir haben Glück und der Einlass ist kein Problem. Den Eintritt zahlen wir mit Kreditkarte. Durch unseren Autotausch am Boteti haben wir eine botswanische Zulassung und sparen sogar 40 Pula Eintritt, die für ausländische Fahrzeuge mehr erhoben wird.
Hartwig läßt noch schnell etwas Luft aus den Reifen und los geht’s. Die Fenster bleiben aber geschlossen, nicht etwa weil wir Angst vor einer Wasserdusche haben, sondern weil es am Morgen noch etwas frisch ist.
Auf dem direkten Weg zur Waterfront sehen wir nichts Besonderes . Das war aber schon all die Jahre zuvor genauso und entmutigt uns nicht.
Dennoch freuen wir uns über das schöne Motiv von einer Impalamutter mit Kind
und den vielen Heiligen Ibisen.
Wird der Chobe unsere Erwartungen etwa enttäuschen? Das kann doch nicht sein.
Wir haben wieder Glück !
Zwei junge Löwen genießen die Morgenluft und liegen entspannt im noch kühlen Sand am Flussufer.
Da wir die Ersten sind werden wir neugierig beäugt.
Manchmal haben wir das Gefühl als würden sie sich für die erste Fotosession vorbereiten.
Es warten ja noch schließlich viele Game Driver und die kommen jetzt auch. Wir sind nun nicht mehr allein mit den Beiden. Die Löwen haben jetzt auch genug von uns Menschen und verziehen sich Richtung Beute, die wir jetzt erst entdecken. Eigentlich hätten wir es auch riechen können, aber das Visuelle hat wohl unser Geruchsvermögen unterdrückt. Wir beobachten noch einen der Beiden wie er zur leckeren Mahlzeit marschiert.
Der andere zieht es vor in den Büschen zu verschwinden.
Wir fahren noch weiter bis kurz hinter die Chobe Game Lodge.
Eine Zebramanguste Zwergmanguste erwärmt sich in den ersten Sonnenstrahlen. Danke Matthias
Friedlich steht eine Elefantenmutter mit ihrem Kind im Fluß.
Im Kontrast dazu sehen wir immer wieder Kadaver.
Ein Baumhörnchen findet seine erste Mahlzeit.
Wir freuen uns über die Sichtung eines Swainsonfrankolins
und anschließend über ein Rotschnabelfrankolin.
So lernen wir immer mehr die Arten zu unterscheiden.
Elefantenmütter mit Babys begegnen uns.
An einer Pfütze am Weg sitzt ein Angola-Schmetterlingsfink.
Dort sehen wir auch eine Menge toter „Eintagsfliegen?“ Termiten, danke Matthias
Das Phänomen können wir uns nicht erklären.
Wir beobachten Büffel. Einer hat ein Schlammbad genommen und schenkt uns damit ein gutes Motiv.
Die „McDonald's" grasen friedlich am Fluß.
Ein Kaptäubchen zeigt sich im schönsten Licht.
Ein Warzenschwein beobachtet uns ganz genau
und bildet ein schönes Motiv mit den Nilgänsen.
Immer wieder sehen wir Elefanten. Das lieben wir am Chobe.
Wir beobachten einen Braundrossling am Baum.
Danach fahren wir zurück und drehen noch schnell eine kleine Runde am Fluß entlang.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201402. Mai 2020 ·
Fortsetzung 14.11.20 Vormittag
Grenzgänger
Eine kleine Herde Elefanten macht sich auf den Weg von Botswana nach Namibia.
Während ein Kap-Waran seinen Ausflug im Chobe beendet hat.
Auch ein Baby-Elefant
überwindet im Schlepptau der Mutter den an dieser Stelle tiefen Fluß.
Man kann teilweise nur noch den Rüssel sehen, der am Hinterteil der Mutter aus dem Wasser ragt.
Ein Bruchwasserläufer putzt sich sein Gefieder
und ein Silberreiher ist auf der Jagd.
Der Elefantenkadaver ist verlassen. Kein Löwe weit und breit.
Jetzt machen wir uns aber so langsam auf den Rückweg. Die Sonne steht schon hoch, das Licht ist nicht mehr besonders gut und auch wir haben so langsam Hunger.
Weit kommen wir aber nicht. Schon kurz hinter der Abbiegung am Fluß Richtung Sedudu Gate sehen wir einen kleinen, hellen Flecken an einem Baum. Wir können es kaum glauben. Ein Löwenbaby liegt dort einsam und verlassen.
Wir bleiben etwa eine viertel Stunde stehen um den kleinen Knuddel“bär“ äh - löwe zu beobachten. Noch nie zuvor haben wir so einen Winzling gesehen. Er ist sicher erst wenige Tage alt. Wir fotografieren jede Bewegung. Das macht das aussortieren jetzt auch nicht gerade einfacher. Schließlich siegt die Vernunft und wir fahren weiter und wollen nicht mehr länger stören.
Nachdem wir schon einige Kilometer hinter uns gelasssen haben lässt und der Gedanke, dass wir vielleicht einen Löwentransport verpasst haben, keine Ruhe. Wir malen uns die schönsten Fotos in unserer Fantasie aus. Die Löwin kommt und trägt den kleinen vor unseren Augen davon. Das lässt uns keine Ruhe. Wir kehren um. Als wir wieder an der Stelle eintreffen finden wir das Baby nach wie vor alleine.
Wir warten noch eine Weile. Nichts regt sich. Ein Tourguide Fahrzeug hält neben uns an.
Der Fahrer erzählt, dass er die Löwin zuvor beobachtet hat wie sie die Babys weg getragen hat. Er sagt sie hätte zwei Junge die nach und nach immer wieder in ein Versteck an einen anderen Ort getragen werden. Unser Baby ist wohl das letzte und wartet auf die Abholung.
Der kleine Löwe wird aber mittlerweile immer unruhiger und von der Mutter keine Spur.
Daher beschließen wir alle diesen Ort zu verlassen, damit dem kleinen Baby nichts passiert.
Jetzt haben wir Sorge, ob der Löwe auch wirklich abgeholt wird. Wir bleiben also noch eine halbe Stunde im Park um wieder dorthin zu fahren Ohne diese Gewissheit hätten wir nicht zurück fahren können. Also noch einmal zu besagter Stelle… der Kleine ist weg. Wir haben zwar unser super Foto von der Löwin mit dem Baby im Maul nicht machen können, aber wir sind dennoch froh, dass der kleine Fratz wohl in Sicherheit ist.
Wieder zurück in Kasane fahren wir noch vor unserem Frühstück zu Dreams Safari und buchen eine Bootsfahrt für den nächsten Morgen von 08:00 bis 11:00 Uhr.
Zurück an unserem Rondavell brühen wir uns einen frischen Kaffee und kochen uns zwei Eier. Dazu gibt es Brötchen, Bohnen, Kochschinken, Käse, Gurken und eine Tomate.
da habt ihr ja fette Beute eingefahren. Trotzdem, ein paar Anmerkungen. 😎 😛
1. Die Manguste ist keine vom Stamme der Zwerge, viel eher ist die doch ganz schön groß, oder? 😗 2. "Der Elefantenkadaver ist verlassen. Kein Löwe weit und breit." Löwen sind vielleicht keine in der Nähe, aber verlassen ist der Kadaver nicht. Ich sehe Tausende von Fliegen. 😄 3. "Dort sehen wir auch eine Menge toter „Eintagsfliegen?“" Die Tiere leben so zwar tatsächlich nur einen Tag, (eigentlich nur eine Nacht) aber es sind keine Fliegen, sondern geschwärmte Termiten, die nach ihrem Schwarmflug die Flügel verlieren und ihren weiteren Lebensweg als ordinäre Termite zu Fuß unterwegs sein werden. Siehe auch die vielen Flügel auf dem Foto mit dem Schmetterlingsfink.
Liebe Ingrid, lieber Hartwig, das war ja mal ein Morgen ganz nach meinem Geschmack 🙂 und das Löwenbaby löst ja einen echten Zuckerschock aus. Da hätte ich wahrhaftig auch keine Ruhe gehabt bis das kleine Knäuel wieder gut versteckt war. Man kann in solchen Fällen nur hoffen, dass sich nicht zu viele Fahrzeuge ansammeln, damit Hyänen oder Leoparden in der Gegend nicht irgendwie spitzkriegen, dass es da eine Besonderheit gibt. Unser Guide in Kenia hat uns das so erklärt, dass die Tiere schon gelernt haben: viele Autos = besondere Sichtung/evtl. cubs. Und so ein kleiner Wicht ist ja dann schnell mal ... aber daran wollen wir natürlich gar nicht denken! Auch die anderen Bilder sprechen eindeutig für Chobe at ist best! Da wär dann eben schon auch mal wieder was ... seufzzzz Sehnsuchtsvolle Grüße Ingrid