KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201413. Mai 2017 ·
Der heutige Tag ist sehr schnell erzählt. Da im Etosha die Strassen in einem, nennen wir es, sehr fragwürdigen Zustand waren (sehr viel Wellblech, viele Sperrungen, zugewuchert oder so voll mit Termitenhügeln, dass ein Durchfahren in kurzer Zeit nicht mehr möglich sein wird) und wir mit einem Reifen leicht Druck verlieren, hat Marc beschlossen er möchte heute nicht fahren. Ich trau mir es mit diesem Auto auch nicht so wirklich zu und so entlade ich schon einmal unseren Camper, putze ihn Innen aus und packe unsere Taschen, denn morgen geht es ja auch wieder zurück nach Windhoek.
Wie wir dann Nachmittags von anderen Gästen hören, war rund um Halali auch wieder kein Tier zu sehen. Da sieht man dann wieder wie verschieden manche Jahre sein können. Bei unserer ersten Reise hatten wir wirklich spektakuläre Sichtungen in diesem Gebiet. Leider soll der Elefant im Gebüsch am ersten Tag auch unser letzter in diesem Urlaub gewesen sein.
Am Nachmittag gehen wir dann noch etwas zum Wasserloch, die Hitze geht uns langsam doch schon auf die Nerven und selbst das Tree Squirrel scheint einfach nur im Schatten seine Ruhe haben zu wollen.
Nach einer Weile sehen wir dann doch noch ein Kudu Weibchen, welches seinen Durst löscht.
Wir trinken dann noch einen Rock-Shandy an der Bar, lesen und gehen dann zum Abendessen.
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013-
- die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014-
- Kloppo und die Klepperkischd 2015-
- How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016-
- Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201413. Mai 2017 ·
Heute morgen bricht unser letzter ganzer Tag in Namibia an, 3 Wochen Urlaub sollen schon vorbei sein 😣 ??? Da unser Weg uns heute zurück nach Windhoek führt, stehen wir sehr zeitig auf und verlassen mit Gate Öffnung, nach einem kurzen Frühstück, Halali.
Kurz nach dem Gate, sehen wir dann auch ENDLICH Perlhühner (Helmeted Guineafowl). Ich liebe diese kleinen, etwas blöden 😄 , Hühner.
Nach einer Weile entdecke ich einen kleinen roten Punkt in einem Baum. Marc rollt schon etwas mit den Augen, wieder ein Vogel!Es ist eine Rotkopfamadine (Red-headed Finch)
und da wir hier eh schon stehen gesellt sich dann noch zu den Webervogelnestern
der passende Bewohner. Darf ich vorstellen ein Maskenweber (Southern Masked Weaver).
Die Wasserlöcher sind weiterhin ausgestorben und erst kurz vor Okaukuejo sieht man wieder Zebras und Springböcke. Wir passieren das Camp und fahren weiter Richtung Ausgang. Die Ausfahrt am Anderson Gate ist problemlos und so fahren wir ohne nennenswerte Ereignisse die Strecke nach Windhoek zurück. Wir checken, wie am Anfang unserer Reise, in der Pension Steiner ein, packen den Rest zusammen und lassen uns am Abend nochmal im "o Portugal" verwöhnen. Und so geht diese Reise leider in die letzten Züge.
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und trinken dann noch einen Whisky zur Desinfektion
Das ist immer gut. Machen wir schon aus rein prophylaktischen Gründen immer so. 😄
Ihr habt ja wirklich ein Tempo drauf ... euer Reisebericht ist schon fertig, während ich noch immer bei Tag 13 rumhänge. 😐 Aber vor lauter Reiseberichte lesen komme ich ja gar nicht dazu an meinem weiterzuschreiben.
Danke, dass ihr uns auf eure Reise mit "Höhen und Tiefen" mitgenommen habt. Es war eine Mischung aus wunderschönen Tiersichtungen und Bildern, Etwas abenteurlich mit deutlichem Anstieg des Adrenalinspiegels an der Spitzkoppe, dann der blöde Magen-Darm-Virus, den nun wirklich nieman braucht und überall und immer lästig ist und (dies gehört jetzt in die Kategorie"Tiefen") .
Ich bin gerne mit euch gereist und vielleicht kommt euerseits ja auch noch ein Fazit.
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201415. Mai 2017 ·
@ Dagmar und Carsten: Danke für die netten Worte und wie Dagmar ja schon festgestellt hat, gab es dieses Jahr wirklich ein Auf und Ab der Gefühle! Jetzt stelle ich noch den letzten Tag ein und in den nächsten Tagen kommt, dann das (gar nicht so leichte) Fazit!
Liebe Grüße Lisa
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201415. Mai 2017 ·
Unser letzter Tag ist schnell erzählt! Wir lassen uns dieses mal Zeit beim Frühstück, sitzen in dem schönen Garten und beobachten in den Palmen die Vögel! Auch ein paar Weißrücken-Mausvögel (White-backed Mousebird) sind dabei.
Der Garten ist wirklich sehr schön und gepflegt. Dann gehen wir noch einmal kurz in den Wernhill Park um uns, für zu Hause, noch mit ein paar Dingen (wie z.B. Gewürze) zu versorgen und wir schauen im Craft Center vorbei. Dann räumen wir noch den Camper vollständig aus, bringen unseren Freunden ein Kistchen mit "Resten" vorbei, denn Siggi und Manu werden 10 Tage nach uns auf eine mehrwöchige Afrikareise gehen und haben ihr eigenes Auto in Windhoek. Also falls ihr das lest, einen herzlichen Gruß in den botswanischen Busch 🤪 ! Für die letzten 2 Stunden machen wir es uns am Pool gemütlich. Die Autoübergabe bei AfriCamper erfolgt problemlos, doch das abgelaufene Permit, welches wir am KTP wieder verlängert haben (ihr erinnert euch 😉 ?), bekommen wir nicht wieder, dies sei eine Straßenbenutzungsgebühr, welche nicht erstattet wird 😠 , aha und wir können auch etwas dafür, dass das Auto Südafrikanischer Herkunft ist? Naja an den 20€ soll es jetzt nicht hängen! Hier treffen wir dann auch auf Iris (gnuhu), welche fast zur selben Zeit wie wir unterwegs war und sich unsere Wege öfter einmal gekreuzt haben. Wir unterhalten uns gut, geben am Flughafen unser Gepäck auf und setzen uns zum letzten Absacker in die Flughafenbar. Nach dem Check In gesellen sich dann auch Dagmar und Jürgen (Take-Off) zu unserer Runde und so haben wir ein richtig kleines Forumstreffen am Flughafen in Windhoek. Leider vergeht bei so etwas dann die Zeit wie im Flug und so besteigen wir nach einer äußert angenehmen "Wartezeit" das Flugzeug von Condor. Der Flug verläuft wieder unspektakulär und so landen wir früh morgens in Frankfurt. Wir atmen die frische Luft in uns ein und freuen uns dann doch das erste Mal über frischere Temperaturen 😄 ! Ein kleines Fazit kommt noch die nächsten Tage! Ich bedanke mich herzlich für die vielen Danke-Button Drücker, aktiven Schreiber und auch bei den stillen Mitlesern. Ihr seid super! Macht es gut, bis es dann vielleicht wieder heißt :"kloppos on Tour"!
Liebe Grüße die Kloppos Lisa und Marc
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Liebe Kloppos, danke für Euren RB und die fernwehmachenden Fotos - auf manches hättet Ihr gerne verzichtet, aber im Nachhinein ist es ja doch immer so, daß das Negative verblasst - und man im besten Falle einmal darüber lacht - und das Schöne im Kopf und im Herzen bleibt! Viele Grüße Claus + Friederike
Liebe Kloppos. Gerade wollte ich mich zu euch gesellen um an dem wirklich schönen Bericht teilhaben zu können. Was soll ich euch sagen. Das Auto ist leer. Gut das ihr den Reisebericht liegengelassen habt. Jetzt habe ich noch mehr Grund mich zu freuen, bis es in 9 Wochen heißt. "Die Hirschens in Namibia". Danke dafür 🙂
Liebe Kloppos, eure Reise mit Höhen und Tiefen habe ich sehr gerne verfolgt und habe mich x-mal über eure tollen Fotos gefreut. 🙂 Habt herzlichen Dank dafür. Besonders interessant war für mich der Süden Namibias und der KTP, da wir im Jan/Febr 2018 zum ersten Mal ebenfalls dort sein werden. Wir kennen bisher nur Südafrika, das wir 3x für jeweils 6 Wochen bereist haben. Erschrocken war ich über den Bericht, was ihr so in Solitaire erlebt habt. Hoffentlich bleibt uns das erspart. 🤢 Das braucht ja nun kein Mensch. Wir haben extra vom Desert Camp aus eine Übernachtung dort eingeplant 😐 , bevor es weitergeht nach Swakopmund. Ich habe mir viele Notizen gemacht und bei dem ein oder anderen "Besuch" in Swakopmund werde ich sicher dankbar an euch denken. Ein bisschen graust es mir vor der Hitze, aber da wir 6 Wochen unterwegs sind, wird es sicher auch kühlere Tage geben und wir vertrauen auf die AC in unserem SUV. Bestimmt sind inzwischen die unangenehmen Dinge, die ihr erlebt habt, bald vergessen und zurück bleibt die Erinnerung an eine ganz tolle Reise mit sooooo vielen wunderschönen Fotos. Habt nochmals herzlichen Dank. LG Bandi
Liebe Kloppos, vielen Dank für euren Bericht und die schönen Fotos. Auch wenn einige Erfahrungen dabei waren, die man nicht unbedingt machen möchte, ist der Rest dafür umso schöner. Liebe Grüße Anja
bingobongo26229 Beiträge · seit 201418. Mai 2017 ·
Hallo Lisa und Marc,
auch von mir herzlichen Dank dafür, dass Ihr an Eurer Reise habt teilhaben lassen. Es war schön, Euch zu begleiten und die schönen Fotos zu sehen. Eure früheren Reisen habe ich mir auch "reingezogen" und bin bei einem weiteren wieder gerne dabei.
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201418. Mai 2017 ·
@ an alle: vielen lieben Dank für die netten Worte, ich hatte doch am Anfang etwas Bauchweh einen Reisebericht über eine nicht ganz so perfekte Reise hier einzustellen. Wir haben uns sehr über euer Interesse und die lieben Kommentare gefreut 🤩 🤩 🤩 !
Ganz herzlichen Dank dafür
@Konni: Vielen lieben Dank für dein "Bildkommentar", du machst dir immer so viel Mühe!!!
Liebe Grüße eure Kloppos
Lisa und Marc
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201418. Mai 2017 ·
So wie schon angekündigt noch ein kleines Fazit:
Also unser Gefährt von AfriCamper war okay. Wir fanden den Aufbau aber sehr umständlich, innen ein Waschbecken welches man eigentlich nie nutzt und dann alle Kochutensilien innen, was zu viel Herumräumerei führt. Der Kühlschrank im inneren war auch ziemlich laut und das Auto hatte seine besten Zeiten schon hinter sich. Der Türgriff ist z.B. abgebrochen, die Halterung vom Tisch war durchgerostet und so haben wir den Tisch innen transportiert. Was uns aber mit am meisten gestört hat, waren die Gasbrenner, welche mit Gussgeschirr fast nicht zu gebrauchen waren!
Besonders herausheben möchte ich auf jeden Fall landschaftlich die D707, sie ist zu Recht die "Traumstraße Namibias" und auch die Spitzkoppe war wunderschön. Wieder machen würden wir auch auf jeden Fall die Living Desert Tour, man kann bei dieser Tour so viele Dinge entdecken.
An Unterkünften ist Meike`s Guesthouse und das Desert Camp sehr zu empfehlen. Außerdem werden wir sicherlich irgendwann auch versuchen wieder einen Platz in Kieliekrankie zu ergattern. Unser Place to be in Sachen Camping war definitiv Koiimasis!
Insgesamt sind wir wohl eher doch Lodge- oder Selbstversorgerunterkunft-Urlauber und das weden wir zukünftig auch wieder beherzigen 😎 !
Und nicht zu vergessen auf der Hitliste ist das Essen im Tug (die Begleitumstände blenden wir mal aus)! Sowie das Nice in Windhoek!
Dinge auf welche wir gerne verzichtet hätten, habe ich ja schon im Bericht erwähnt. Summa summarum kam ich am Ende der Reise mit 76 Moskitostichen nach Hause, aber für das Wetter und die Natur kann ja keiner was 😉 und das ist auch gut so!
Was wir etwas vermisst hatten waren richtig spektakuläre Sonnenuntergänge , dies hatten wir nur vereinzelt. Kühlere und insektenfreie Nächte und bessere Straßenverhältnisse (im Etosha stehen riesige Termitenhügel auf der Strasse, viele Wellblechstrecken und gesperrte Wege sind auch vorhanden).
Aber mit Erstellung des Reiseberichts habe ich auch noch einmal gemerkt, dass wir natürlich auch einen wunderschönen Urlaub verbracht haben! Er war dieses Mal einfach anstrengender als sonst!
So das war es nun von uns! Vielen Dank nochmal an alle Leser!!
Lisa und Marc
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ich war als stille Mitfahrerin auch bei eure Vampirtour dabei und möchte nicht versäumen mich für den schönen Bericht zu bedanken. Es ist zwar viel Arbeit ein Bericht zu schreiben, macht aber auch Spaß alles noch mal zu erleben.
besser spät, als nie mehr, möchte ich mich noch herzlich für Euren Reisebericht bedanken. Ich bin gerne dabei, wenn es hoffentlich wieder heißt "Die Kloppos in Afrika".