"Wir halten auch für Gnus" - 3 Wochen Namibia 2015

Reisebericht 589 Antworten · 89,4k Aufrufe · gestartet 09. Sept. 2015 von Champagner
2’412 Beiträge · seit 201131. Okt. 2015 ·
Liebe Bele,

die interessantesten Infos enthälst Du uns wieder vor:
Hier das Arbeitsblatt „Antilope“ für Rennade: „Kreise immer vier gleiche Antilopen ein und benenne sie. Bei welcher Antilopenart fehlt ein Exemplar?“
Wir möchten doch gern wissen, wie Rennade abgeschnitten hat - musstest Du viel rote Tinte opfern 😗 ?

LG aus dem sonnigen HH,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2015
1’825 Beiträge · seit 200831. Okt. 2015 ·
KarstenB schrieb:Liebe Bele,

die interessantesten Infos enthälst Du uns wieder vor:
Hier das Arbeitsblatt „Antilope“ für Rennade: „Kreise immer vier gleiche Antilopen ein und benenne sie. Bei welcher Antilopenart fehlt ein Exemplar?“
Wir möchten doch gern wissen, wie Rennade abgeschnitten hat - musstest Du viel rote Tinte opfern 😗 ?

LG aus dem sonnigen HH,

Karsten
Hi Bele, das wüsste ich auch gerne. Außerdem fehlen doch zwei Springböcke, oder bin ich jetzt vollkommen blind? 😮 😐 🤩

Wenn das ein Gaukler ist auf den Bildern (bin nicht so der Vogelspezialist, aber in Antilopen bin ich echt gut 🙂 😉 ) dann hab ich auch einen gesehen, und zwar in Kalkheuwel. Habe es erst beim Bildersichten gemerkt, dass da so ein komischer Vogel saß 😄

Danke für den tollen Bericht, und da ja jetzt Ferien sind, geht es bestimmt zügig weiter.......

Gruß Boris
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2015
5’069 Beiträge · seit 201431. Okt. 2015 ·
Hi Bele,

toller Bericht, super Fotos und dann noch diese geniale Aufnahme vom Gaukler - danke für´s Zeigen.



Es freut mich, dass der Park seine 2te Chance genutzt hat und sich diesmal von seiner besten Seite gezeigt hat.

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
847 Beiträge · seit 201501. Nov. 2015 ·
Hallo Ladies

Wenn sich der Besuch nicht gelohnt hat, dann weiß ich es auch nicht mehr. Das waren tolle Tage im Etosha, schade das die Zeit vorbei ist. Aber ich freue mich auf das, was noch kommt. 🙂

LG Netti
Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag 21 Tage Dauergrinsen im Caprivi? - Namibia August 2019 24 Tage Dauergrinsen - Namibia August 2017 Roadbook 2017 & 2019
76 Beiträge · seit 201501. Nov. 2015 ·
Hallo Frau Lehrerin: Ich finde 4 Kudus, 4 Impalas und 2 1\2 Springböcke!
Volle Punktzahl?
Themenstarter8’824 Beiträge · seit 201001. Nov. 2015 ·
Rennade schrieb:Hallo Frau Lehrerin: Ich finde 4 Kudus, 4 Impalas und 2 1\2 Springböcke!
Volle Punktzahl?
Hmm...hmmm...hmmmm..... fast richtig: kannst du die Impalas noch genauer benennen (mach aber bloß keinen Schreibfehler, sonst stehen gleich Friederike oder gar Matte auf der Matte 🤩 😄 ) ?

Ich drück so lange die Daumen, dass bei Euch im Kurzurlaub wenigstens der Nebel bald verschwindet - hier hab ich grad wenig Hoffnung, ist aber eh wurscht, weil ich schon wieder am Husten bin..... 😠

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2015
Themenstarter8’824 Beiträge · seit 201001. Nov. 2015 ·
@ Biggi, Konni, Netti: danke fürs Lob !!

@ Boris und Karsten: wie Ihr seht hat sich Frau Kollegin erst jetzt an die Arbeit gemacht.... gar ned sooo schlecht, würd' ich sagen 😎 😛

@ Boris: meine Gauklerin war auch in Kalkheuwel - vielleicht wohnt sie ja dort.... und warum dir 2 Springböcke fehlen weiß ich nicht....vermutlich ist einer inzwischen weggehüpft 😗 Schon mal mit Brille versucht??? 😛

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
1’825 Beiträge · seit 200801. Nov. 2015 ·
Aaaah, ganz rechts außen, aber der war gestern glaub no net da 😉 , ausserdem ist er ja nur halb 🤩

Grüßle von jemanden, der jetzt arbeiten muss 😈

Boris
3’395 Beiträge · seit 200901. Nov. 2015 ·
Hallo Bele,

heute ist mal wieder Forumsstunde. Dabei les ich Folgendes:
Hier konnte ich aber mal ganz deutlich erleben, was Inneneinrichtung bewirken kann: das Chalet von Irmela und Rennade war mit Bildern dekoriert, die Vorhangstangen waren hübsch und die Vorhänge von gleicher Länge. Bei mir waren die Wände nackt, die Vorhangstangen eben Stangen und die Vorhänge waren unterschiedlich lang. Mir ist so was piepegal im Urlaub – aber es war beeindruckend, wie unterschiedlich die Chalets dadurch gewirkt haben! (In den heute beginnenden Herbstferien werde ich auf Grund dieser Erfahrung in meiner Wohnung dies und das versuchen zu optimieren
So kann man sich täuschen. Wenn ich das richtig sehe, dann hast Du bei Dir zu Hause also auch die Wände nackt, die Vorhangstangen Stangen und Deine Vorhänge nicht gleich lang.
Und darum willst Du jetzt gleich Deine Wohnung umbauen??? 😉 😄 😗

Einen schönen Sonntag,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter8’824 Beiträge · seit 201001. Nov. 2015 ·
@ Boris: du hast bestimmt recht, der kam vermutlich heut nacht ins Bild gelaufen - von rechts natürlich.... 😛

@ Schorsch, meine Wände sind eher zu vollgehängt - kommt davon weil meine Söhne gerne großformatig malen und zeichnen..... Aber ich hab jetzt schon ein paar Afrikamotive dazwischen gemogelt 😎 Vorhänge und ergo auch Stangen habe ich keine - zumindest in vielen Räumen, was leider dazu führt, dass öfters Vögel gegen die südlichen Scheiben knallen - was wiederum im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen für meine Bonsailöwen ist.... 🤩 Von daher würde sich die Anschaffung sowohl zum Wohle der Vögel als auch im Sinne der Gemütlichkeit vielleicht lohnen - schaunmermal.... Umgebaut wird aber definitiv NICHT!!! 🙂 ! Da hab ich keine Zeit für - muss ja Reisebericht schreiben 😗 (hab heute schon einen Terminvorschlag von Rennade bekommen, wann er fertig sein soll 🤢 😊 ).

Also, dann mach ich mich mal an die Arbeit!!!........
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter8’824 Beiträge · seit 201001. Nov. 2015 ·
31. August / 1. September 2015 – Onguma Bush Camp

Dem Rat vieler Fomis folgend haben wir uns als Abschluss des Etoshabesuches für eine Unterkunft außerhalb des Parks entschieden. Man liest sehr viel über Onguma hier im Forum und nachdem auch Antje (namibiafieber) ohne Ende davon geschwärmt hat, fiel die Wahl auf das Bushcamp. Da unser Budget limitiert war, haben wir uns hier für die ganz normalen Standardrooms entschieden (schlussendlich sind wir in Rondavels gelandet).

Ganz ehrlich – wenn soooo viel geschwärmt wird (und das geht nicht gegen dich, liebe Antje, sondern bezieht sich aufs Forum allgemein), dann schrillen bei mir die Alarmglocken 😮 . Ist das eine Unterkunft, die auch mir gefällt? Zu nobel? Überbewertet?? 😐

Mit relativ geringer Erwartung holpern wir die paar Kilometer bis zum Parkplatz und checken ein. Ja, was soll ich sagen.... hier ist für mein Empfinden alles stimmig - wir haben uns vom ersten Moment an sauwohl gefühlt (etwa so wie die Warzensäue am Wasserloch von Chudop!!!). 🙂 😘 🙂

Wir bekommen zwei wunderschöne Bungalows (wenn ich mir die Homepage anschaue, sind das die Rondavels...warum die am preiswertesten sind erschließt sich mir nicht) direkt neben der Rezeption, durch eine kleine Mauer miteinander verbunden, davor ein kleines gemeinsames Sitzplätzchen auf der Terrasse. Innen ist alles sehr geschmackvoll und auch praktisch eingerichtet – hier bleib ich 2 Wochen!!! Internet hab ich in Nr.10 sogar auch, weil das WLan von der Rezeption bis zu mir strahlt....



Die Anlage ist sehr schön bepflanzt und es stehen große Leberwurstbäume, zum Teil auch mit Blüten, vor unseren Häusern. Wir machen es uns am Pool bequem, man kann sich jederzeit Kaffee aus dem Restaurantbereich holen – so lässt es sich aushalten 😉 . Lange hält es mich aber nicht auf der Liege und ich schaue mir den „Speisesaal“ an, wo schon eingedeckt ist.



Im Bereich dahinter kann man sehr gemütlich mit Blick auf das Wasserloch und die afrikanische Landschaft sitzen. Was mir besonders gut gefällt: ES RIECHT HIER SO GUT 🙂 - nach „in the bush“ 🤪 .... ich kann es nicht erklären, aber dieser Geruch ist so perfekt und macht für mich einen Großteil meiner Begeisterung für Onguma aus....

Also schnuppere ich glückselig vor mich hin bis ich aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahrnehme - Moment mal – was kommt denn da von links anmarschiert 🤩 ??



Links – zwo – drei – vier !!!



Ein einzelner Elefantenbulle – ja spinn ich denn 🤨 ? Man sitzt mit der Kaffeetasse in der einen Hand und der Kamera in der anderen lässig in den Lederstühlen und genießt den tierischen Besuch. Rennade, frisch aus dem Pool, kommt auch dazu.



Nicht dass wir zuwenig Elefanten gesehen hätten bisher 😗 – aber so ein Solitär, quasi der Hauselefant, ist noch mal etwas ganz anderes... (übrigens ist das laut unseres späteren Guides einer der Elefantenbullen, die die Etoshazäune plattmachen, um Onguma einen Besuch abzustatten – worüber Onguma gar nicht so glücklich ist 🙄 ).





Als der Kerl seinen ersten Durst gelöscht hat geht er spielen. Der Brunnenbereich des Wasserlochs sollte dringend ein bisschen umdekoriert werden 😄 ... (dem geht’s wie mir mit meiner Wohnung 😎 )






Also fummelt er überall herum und pflückt nebenbei große Büschel des saftig grünen Grases ab.



Ein bisschen Spaß muss sein 🤪



Zum Schluss checkt er die Lage weiter drüben auf Höhe des Pools – und jetzt mal ehrlich: es heißt, das Camp sei ein Familiencamp, weil es das einzige eingezäunte aus der Onguma-Gruppe ist. Also dieser Zaun hält maximal Allerkleinstkinder ab, Elefanten und was da sonst noch unterwegs ist, lächeln da nur drüber – sogar ich würde es locker schaffen, drüber zu klettern. Aber es scheint wohl zu funktionieren (wobei es an anderen Stellen höhere Zäune hat – vermutlich hängt das auch mit dem Wasserloch zusammen, dass dort nur ein niedriger benötigt wird).



Beobachtet von den Impalas macht sich der Elefant von dannen – kurz mal Einstauben inklusive










Es gibt auch kleinere Tiere hier – Rotschnabelfrankoline



und ein.... na ja.... Frosch eben. Oder ist es eine Kröte? Frösche kann ich gar nicht – hat der einen Namen? 😐



Zum Sonnenuntergang gibt es heute für mich einen Gin Tonic (ansonsten habe ich mich inzwischen auf Savanna Light eingeschossen) .







Das anschließende Dinner ist – soweit ich mich erinnere – gut, der Service insofern nicht so überkandidelt, als unser Kellner sehr beschäftigt ist mit einer Großfamilie am Nebentisch und wir dadurch wenig Beachtung finden. Mir ist das ehrlich gesagt lieber als wenn immer einer um mich rumwuselt und mich hundert Mal fragt, ob alles okay ist.

Übrigens sitzen wohl Daniela & Co. (D und M) ebenfalls im Restaurant – sie erzählte mir später, als wir uns nach zwei missglückten Versuchen dann einige Tage später doch noch treffen, dass sie mich nach dem Essen eigentlich ansprechen wollte – aber wir seien plötzlich verschwunden gewesen!

Ja stimmt, genau so war es – und das hatte einen guten Grund: Rennade und ich haben uns zum Night-Drive angemeldet.

Am Treffpunkt stellen wir fest, dass wir alleine sind – abgesehen von unserem Fahrer und dem Tracker/Scheinwerferhalter. Die Beiden sind sehr nett, auch wenn sie sich die ganze Fahrt über was auch immer unterhalten, wenn sie gerade nicht damit beschäftigt sind, uns zu erklären, was wir gerade sehen (oder sehen sollten 😗 😎 ). Ich bin weiterhin der Meinung, dass ich ein bisschen nachtblind bin (zu meiner allgemeinen Spotterblindheit dazu...) – von daher ist so ein Night-Drive eine große Herausforderung für mich. Die Fahrt geht ca. 1,5 Stunden lang, der Vollmond scheint dazu und es ist schön, im offenen Wagen durch die Nacht zu holpern – auch wenn mir ehrlich gesagt die Tiere, die nicht nachaktiv sind und daher von dem Fahrzeuglärm und dem Scheinwerfer gestört werden, sehr leid tun 🙁 .

Zum Beispiel diese Giraffen – sie stehen natürlich auf und diese Energie hätten sie sicher besser für ein andermal aufgespart... (diese ganzen Nachtaufnahmen sind übrigens nur für unsere, also Renates und meine Erinnerung, nicht dass Ihr meint, ich fände sie technisch gelungen .. 😊 .schaut einfach weg )




Wir sehen jede Menge Springhasen – bzw. deren Augen im Scheinwerferlicht – auch dieses In-die-Augen-Leuchten stört mich ein bisschen, sicher ist das nicht angenehm für die Tiere. Außerdem entdecken wir Kronenducker – theoretisch (!) , ich hab sie nicht gesehen – und als Highlight Nr.1 eine Kleinfleckenginsterkatze.





Danach dann das Netteste der Fahrt – ein Bushbaby (Galagos?). Der Tracker kann es recht lange bei seinem Gehüpfe von Ast zu Ast verfolgen – das sieht sehr witzig aus 🙂 (ob das Bushbaby es auch witzig fand weiß ich nicht).



Von hinten hab ich es sogar fast scharf erwischt!



Unser Guide ist sehr unglücklich, dass wir bisher keine Großkatzen gesehen haben und atmet daher sichtlich auf, als er einen Gepard entdeckt. Inzwischen ist auch ein zweites Fahrzeug in unserer Nähe und am Kreuzungspunkt der Scheinwerferstrahlen soll er sein. Oweia, da treffen drei für mich sehr ungünstige Anforderungen aufeinander 🤩 : 1. überhaupt was entdecken, 2. bei Nacht etwas entdecken, 3. mit dem Fernglas, das mir der Guide leiht, etwas entdecken. "Siehst du ihn?? Dort, wo sich die Strahlen treffen...". Ja nee isss klar – da ist dunkelgrünschwarzer Busch, sonst nichts 😵 🙄 😐 😕 . Als mir die Fragerei zu blöd wird, behaupte ich einfach, ich würde ihn sehen, ätsch 😛 !! GELOGEN 🤪 ! Allerhöchstens meine Kamera sieht ihn – zufälligerweise knipse ich wohl in die richtige Richtung und entdecke nachher etwas Gepardenähnliches auf dem Foto. "Seht Ihr ihn??? Da, im Kreuzungspunkt der Scheinwerfer?? Na, seht Ihr ihn endlich???" 😛



Ich könnte ja nun behaupten, ich hätte auf meiner Namibiareise 2015 einen Geparden gesehen – aber ganz ehrlich, ich bringe es nicht über mich 🤢 .....ich hab ihn vielleicht fotografiert, aber gesehen? Nööö....

Fazit Night-Drive: ich bin aus verschiedenen Gründen weiterhin kein großer Fan davon – auch wenn dieser sehr gut gemacht war. Vielleicht bewerte ich die Störung der Tiere durch den Lärm und das Licht auch über – vermutlich ist ihnen das lieber als ein sich anschleichender Leopard – aber selbst wenn es für die Tiere okay wäre: ich sehe nicht viel bei Nacht (noch weniger als bei Tag). Ich bin aber sehr froh, dass mich Rennade dazu überredet hat, denn meine bisherigen Nightdrives waren eher Nebenprodukte (Heimfahrten im Dunkeln) und ich dachte, bei einem richtigen Nightdrive sehe ich vielleicht mehr. Jetzt weiß ich das also auch.... 🤨


1. September 2015 – Onguma am Morgen


Wir frieren mal wieder nicht schlecht beim Frühstück – schade, denke ich einmal mehr, dass wir an die Sommerferien gebunden sind und nicht im September/Oktober reisen können 🙁 .

Vor der Weiterfahrt wollen wir noch ein bisschen diesen schönen Blick aufs Wasserloch und die Landschaft dahinter genießen und knipsen nebenher noch ein paar Tiere:










Twany Eagle weit weg... 🙁 .



Ein neuer in meiner Sammlung 🙂 – Meyer’s Parrot/Goldbugpapagei (auch weit weg 🙁 )





Graureiher stehen mit den Beinen oft im Wasser oder im Gras – hier sieht man sie recht deutlich – faszinierend finde ich, wie graziös er den toten Ast hinunter „schreitet“.





Bevor wir uns auf den Weg nach Rundu machen, dürfen wir noch etwas ganz Besonderes erleben: mehrere Gruppen von Giraffen galoppieren hinten am „Waldrand“ von links nach rechts in großen Sprüngen vorbei – vor wem oder was sie erschrocken sind, erschließt sich uns nicht.







Ich mag Giraffen sehr – und so in Bewegung wie hier beim Onguma Bush Camp sind sie noch beeindruckender 🙂 !

Anbei ein kleiner Videoschnipsel (aus drei noch kleineren Schnipseln zusammengeschustert) – leider bin ich erst spät auf die Idee gekommen zu filmen – es waren viel mehr Giraffen unterwegs als dort zu sehen sind – und wackeln tut es auch, weil ich spontan aus der Hand draufgehalten hab, sorry.

https://youtu.be/Df5i1enp8VI

Fazit Onguma Bushcamp
: ich habe mich hier sehr wohlgefühlt - und ich glaube den anderen, vor allem Renate, von der weiß ich es, ging es genau so. Ich würde auf jeden Fall wieder im Bushcamp und nicht in einer der höherwertigen und dadurch auch höherpreisigen Unterkünfte von Onguma buchen, weil mir der Bushcamp-Luxus völlig reicht – und gerne auch ein/zwei Tage länger.... 😎 .!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2015
655 Beiträge · seit 201401. Nov. 2015 ·
Boah Bele, ich bin platt 🤩 ... Was ihr alles am (oder in der Nähe vom) Wasserloch gesehen habt.... Bei uns war im März nix, aber so absolut gar nix los. Lediglich ein Reiher o. ä. hat sich dort hin verirrt...
Euer Eli ist der absolute Oberhammer!!!
LG, Sarah 2015: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285830-plattlaendler-zum-ersten-mal-auf-pad-in-namibia.html 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/288966-i-bless-the-rains-down-in-africa-namibia-2016.html
4’394 Beiträge · seit 201501. Nov. 2015 ·
Champagner schrieb:
Rennade schrieb:Hallo Frau Lehrerin: Ich finde 4 Kudus, 4 Impalas und 2 1\2 Springböcke!
Volle Punktzahl?
Hmm...hmmm...hmmmm..... fast richtig: kannst du die Impalas noch genauer benennen (mach aber bloß keinen Schreibfehler, sonst stehen gleich Friederike oder gar Matte auf der Matte 🤩 😄 ) ?

Ich drück so lange die Daumen, dass bei Euch im Kurzurlaub wenigstens der Nebel bald verschwindet - hier hab ich grad wenig Hoffnung, ist aber eh wurscht, weil ich schon wieder am Husten bin..... 😠

LG Bele
...es fehlen die Schnarchnasenimpalas....
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter8’824 Beiträge · seit 201001. Nov. 2015 ·
CuF schrieb:


...es fehlen die Schnarchnasenimpalas....
Friederike
😄

Wahhhhh, die kann ich leiden, die rausrufen ohne zu strecken... 😄 😄 😄 !!!

Friederike, danke für den Input - ich glaube, ich werde diese Impalas nie wieder anders nennen - das Wort ist auch viel einfacher, weil ohne "z" 😎

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 02. Nov. 2015
1’562 Beiträge · seit 201102. Nov. 2015 ·
Hej,
so viele Tiere am Wasserloch von Onguma - puhh! Wir waren schon mehrfach dort und sahen außer ein paar Piepmätzen und den super dicken Fischen keine weiteren Tiere.
Aber - bei den vielen Fischen im See, hat der Eli bestimmt einen guten Snack zu sich genommen. Ich kann verstehen, dass der Bulle dort auftaucht! 🤪 🤩 🤪
(Oder essen Eli gar keinen Fisch??? 🤪 )
Wir waren auch mal im Fort am Wasserloch und sahen nur in der Ferne ein paar Tierchen. Da hattet ihr wirklich Glück mit den Sichtungen.
LG
Biggi
Meine Reiseberichte
2’268 Beiträge · seit 201102. Nov. 2015 ·
Hallo Bele,

bei uns war es wie bei Biggi, das Wasserloch war ziemlich empty - nur Wasser war drin. 😣
Sonst war Onguma die beste Unterkunft die wir 2012 hatten. Da werden schöne Erinnerungen wach. Bei den weiteren Tourverlauf wird es wohl ständig so sein *seufs*

Über die Essgewohnheiten der 4-Beiner: Jetzt haben die Kühe gerade bei CuF´s den Elandgulasch verspeist, es ist also keine Sache der Unmöglichkeit, dass die Elis mal ein Fisch verspeisen 😛 🤪 🤢 😣

Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
752 Beiträge · seit 201103. Nov. 2015 ·
Hallo Bele,

ich muss nun ausdrücklich deine Fazite? Fazits??, also deine subjektive Bewertung der Unterkünfte loben:
du hast es wirklich drauf auf den Punkt zu bringen, was das Gute oder Bemerkenswerte war. Exakt so haben wir es auch erlebt.
Leider trennen sich jetzt unsere Wege, also nicht wirklich leider - ich freu mich auf was Neues und weiß, dass ich den kommenden Faziten??? vertrauen kann 🙂
Besten Dank für´s Berichten!
Nette

P.S. auch bei uns - also 1-2 Tage später- nur Schnarchnasen am Wasserloch...
Themenstarter8’824 Beiträge · seit 201003. Nov. 2015 ·
Liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren - da scheinen wir uns ja wirklich glücklich schätzen zu können mit unserer "Ausbeute" am Onguma-Wasserloch 🙂 . Naja, jeder so wie er es verdient.... 😛

Friederike, die Schnarchnasen haben jetzt ausgedient - jetzt gehts in den Nordosten!! Das gibt es nur normale Nasen...(und erstmal gar keine)

In diesem Sinne.....
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Nov. 2015
Themenstarter8’824 Beiträge · seit 201003. Nov. 2015 ·
...

1. September 2015 – Vom Onguma Bush Camp zur Hakusembe River Lodge (Rundu)


Heute beginnt der Teil der Reise, auf den ich selber sehr gespannt bin – den Nordosten von Namibia kenne ich noch nicht und „meinen“ (O)kavango werde ich wieder sehen.

Ursprünglich wollte ich die Querverbindung direkt zur B8 fahren, aber man hatte mir an der Rezeption (ich habe vorsichtshalber gleich zwei unterschiedliche Meinungen eingeholt) einhellig davon abgeraten, mit unserem Fahrzeug diese Strecke zu fahren. Die Pad wäre sehr bumpy und nicht stark befahren, so dass Hilfe nicht unbedingt schnell vorbei käme. Ob es stimmt – keine Ahnung – aber wenn ich heute zurückblicke, dann war es eventuell eine sehr weise Entscheidung, die Route über Grootfontein zu wählen 😐 😗 . Auch wenn sie recht langweilig ist...




In Grootfontein gefällt es uns übrigens bei der Durchfahrt so gut, dass wir einen spontanen Stopp einlegen. Meine Mädels schauen sich an den Marktständen um und kaufen Getränke und Kekse für die nächsten Tage ein, während ich das Auto bewache und das trubelige Geschehen um mich herum beobachte.

Einmal mehr werfe ich nebenbei einen besorgten Blick auf unseren rechten Vorderreifen – hat er nicht ein bisschen Luft verloren 😮 ? Meine diesbezügliche Frage wird von Renate, als sie vom Shopping zurückkommt, abgeschmettert: „Quatsch, der sieht aus wie immer – völlig okay!“ Na gut, wenn sie meint.... 😐 Ich glaube ich nerve ein bisschen mit meinen dauernden Reifensorgen – und ja, es sollte sich bereits am nächsten Tag herausstellen, dass die Problemzonen unserer Audoles in der Tat weniger die „Beine“ sind sondern eher so im Bereich „Bauch/Po“ liegen.... 🤩 😗

Von Grootfontein geht es dann zum Vet Fence. Und jetzt zitiere ich Robert (Hobi): "Nach relative kurzer Fahrt passieren wir den Vet-Zaun, und sind im richtigen Afrika. Habe das schon öfter in Reiseführer bzw. Reiseberichten gelesen und mir gedacht: na das kann ja nicht plötzlich so anders sein. Doch kann es!" (Wobei ich jetzt keine Diskussion darüber anfachen will, was das "richtige Afrika" ist - da hat sicher jeder seine eigene Definition)

Auf jeden Fall gibt es ab sofort Leben am Straßenrand, vor allem Kühe, Esel und Ziegen zwingen zu aufmerksamer Fahrweise. Auf der Strecke ab Rundu bis zum Abzweig zur Hakusembe Lodge ist der Straßenrand völlig zugemüllt. Da wirkt es um so bizzarer, wenn man dann nach einem Stück recht sandiger Pad (wir haben kurz mal Bedenken, uns festzufahren – aber das sparen wir uns für den nächsten Tag auf.... 😎 ) auf das grüne und schön bepflanzte Grundstück der Hakusembe Lodge einfährt.









Dank des Inputs von Hartwig (Tinochika) und Konni (Daxiang) 😘 hatte ich vorab angefragt, ob wir neurenovierte und am Fluss gelegene Chalets bekommen können. Es kam eine sehr freundliche Mail zurück und jetzt bin ich gespannt, ob das geklappt hat. Wir werden zusammen mit einem jungen Paar, das zeitgleich angekommen ist, sehr herzlich und lustig begrüßt und als wir unsere Schlüssel ausgehändigt bekommen, frage ich, ob es sich um die gewünschten Chalets handelt. Mit einem Lächeln meint der freundliche Mann:" Ja, so ist es – wenn man rechtzeitig anfragt sind solche Wünsche überhaupt kein Problem! " Und tatsächlich, wir haben Nr. 1 und 2 (wenn ich mich richtig erinnere, auf jeden Fall sind es die ersten beiden nach dem Holzsteg vom Hauptgebäude her kommend ) und sie sind wunderschön und sehr geräumig (sie sehen innen genau so aus wie auf dem Foto bei Tinochika in seinem Bericht).

Das Chalet von Irmela und Rennade – direkt am (O)Kavango gelegen.



Bei mir (und ich glaube auch bei den beiden) steht ein drittes Bett im Zimmer und das WC ist sogar separat. Was allerdings dazu führt, dass ich mich ständig verlaufe – und lustigerweise ist die Stange mit Kleiderbügeln und auch der Safe im Badezimmer. Die Dusche ist genial – und hier habe ich auch nicht dieses schlechte Gewissen wie in der Wüste..... Außerdem sind die Wände sehr witzig dekoriert – leider habe ich nur diese eine schlechte Foto gemacht.



Ich habe außer diesen Hippos noch eines in der Toilette, das ist quer durchgesägt, die eine Hälfte kommt links mit dem Kopf aus der Wand und die andere verschwindet recht in der anderen Wand, man sieht nur n och das Hinterteil. Im Schlafzimmer hängen zwei Elefantenkopfhälften (aus Holz natürlich 😉 ) – der Länge nach durchgesägt. Am liebsten würde ich so etwas kaufen, aber im Curio Shop muss ich erfahren, dass es sie nicht (mehr?) gibt...

Wir schauen uns ein bisschen um und treffen das junge Paar wieder – sie haben ihren Wagen bei Avis gemietet, inkl. 2 Ersatzreifen, die sie beide schon benötigt haben. Nun haben sie aktuell nur noch einen geflickten, wenn ich das richtig verstanden habe, hoffen aber, damit bis Kasane, wo sie ich Fahrzeug abgeben, durchzukommen. Beim Routenabgleich stellen wir fest, dass wir morgen alle ins Camp Kwando fahren und 2 Übernachtungen dort haben werden!

Wir machen es uns auf den Liegenstühlen am Pool gemütlich ...


...und heute haben wir endlich mal wieder was zu lästern 🤪 .: ein Paar tritt auf, er Amerikaner (?) in Safarikleidung, sie Asiatin, mit knallpinkem Koffer und – der absolute Knüller - einem Stofftier im Arm, dem sie alles erklärt und zeigt 🤩 . Dazu kichert sie fröhlich vor sich hin. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu sehr zu ihnen hinüber starren und verkneifen uns angestrengt ein lautes Lachen 😄 .

Abgelenkt werden wir von dem bunten Leben am angolanischen Flussufer und im Wasser. Beim Fotografieren haben wir ein zwiespältiges Gefühl – man kommt sich ein bisschen vor wie ein Voyeur. Die Menschen machen einen heiteren Eindruck, es gibt keine bösen Blicke, also wird das mit Fotografieren aber wohl hoffentlich in Ordnung sein.

Es wird gefischt, gewaschen, Wasser geholt, gespielt, Kühe machen sich langsam auf den Heimweg – die Bedeutung des Flusses als Lebensader für die Anwohner wird hier sehr deutlich















Ein Kormoran kämpft mit seiner Beute



Für den späten Nachmittag haben wir uns zu einer Bootsfahrt angemeldet. Zuerst erschrecken wir, weil eine Großfamilie mit Kindern zusammen mit uns auf den Beginn wartet, diese bekommen aber ein eigenes Boot. Wir sind zusammen mit dem Amerikanisch-asiatischen Paar und ein paar anderen Leuten an Bord. Das Paar ist – das muss man fairerweise sagen- sehr freundlich, höflich und offensichtlich auch ziemlich verliebt...(und das Stofftier durfte nicht mit aufs Boot 😛 – warum auch immer...) Somit herrscht gute Stimmung an Bord, und auch die Verpflegung lässt nichts zu wünschen übrig (Samosa...hmmmm 🙂 ). Der Sekt ist angeblich um Welten besser als der in Walvis Bay auf dem Schiff (der war pappsüß) – Irmela testet ihn gerne und ausgiebig 😄 , während ich mal wieder ein (oder zwei?) Savanna Light genieße.


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Die Chalets vom Wasser aus gesehen





Das Hauptgebäude



Das angolanische Ufer



Ein gut gelaunter Vertreter der Kavango-People – ob er am nördlichen Ufer wohnt und Güter ans südliche transportiert oder umgekehrt, wissen wir nicht.



Unser Bootsführer schäkert mit ihm herum – es geht im Scherz um den Preis für die Fotos, die wir von ihm machen.
Auch mit diesen beiden (wer sieht sie?) unterhält er sich – aus unserer Position können wir gut die zwei Ziegen erkennen, die sich offensichtlich recht weit in steiles Gelände von den Hütern entfernt haben, und unser Guide weist sie nach einem kurzen Gespräch auf die Abtrünnigen hin.





Einen Malachite Kingfisher haben wir unterwegs auch gesehen – aber die Kerls schaff ich einfach nicht zu fotografieren... Zu schnell für mich...
Hoch oben in einem Baum sitzt ein wesentlich langsamerer immaturer African Fish Eagle (hab ich schon erwähnt, dass ich meinen nagelneuen Raptor Guide liebe??? 😄 )





dann der fast schon obligatorische Black Crowned Night Heron
...




...und - juhu – ein Krokodil!! Crocs standen bei Irmela ganz oben auf der Wunschliste...hiermit erledigt (aber wir werden noch schönere sehen, schließlich sind wir ja nicht umsonst in den Caprivi gefahren)



Wir genießen die Abendstimmung auf dem Okavango – und wenn mir jemand vor 40 Jahren gesagt hätte, dass ich einmal im Abendlicht auf diesem berühmten Fluss mit dem klangvollen Namen dahintreiben werde – den hätte ich für verrückt erklärt – Okavango, Angola, Namibia.... damals klang das alles unerreichbar für mich... Auf jeder meiner Afrikareisen habe ich daran denken müssen – vor Jahrzehnten saß ich vor dem Fernseher und habe sehnsüchtig solche Bilder eingesaugt – jetzt bin ich (wieder) hier. Das Schicksal meint es gut mit mir.....

Klar kann einer sagen: „Das sieht aus wie auf jedem Fluss“ – isses aber eben nicht ..... 😉







Wieder an Land essen wir uns am Büffet satt und fallen wie üblich sehr früh in die Federn... Das war – nach den galoppierenden Giraffen am frühen Morgen im Onguma Bush Camp - ein recht ruhiger und sehr entspannter Tag hier in der Hakusembe Lodge (auch wenn die Fahrerei ein bisschen zäh war) – das Fazit (Nette, danke für das Extralob 😊 🙂 ) kommt im nächsten Kapitel.
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Nov. 2015