2025 Namibia Süd - Rivercruise or Hel to Heaven

Reisebericht 193 Antworten · 26,7k Aufrufe · gestartet 15. Apr. 2025 von casimodo
Themenstarter4'541 Beiträge · seit 200725. Juni 2025 ·

23.03.2025 Diaz Point


Im überschaubar großen Sparmarkt ist die Hölle los. Kerstin will noch kurz Snacks und Kaffee gegenüber holen. Ich stehe zwei recht fordernden Parkwächtern gegenüber. Der eine vom Sparmarkt und er andere von der Straßenseite gegenüber des Supermarktes, genau da wo ich parke. Ich sage ihnen, dass ch nur einen kleine Schein habe, den sie sich teilen sollen. Der Sparwächter willigt ein, gibt dem anderen aber nichts ab. Sitze inzwischen im Auto und beobachte die Szene. „Mein“ Wächtern kommt zu mir und teilt mit, dass er nichts abbekommen hätte. Also steige ich aus und plärre den anderen an, er solle gefälligst den Anteil des anderen herausrücken. Das tut er dann auch sehr widerwillig. Das nächste Mal würde ich ihm gar nichts geben. Während des Wartens auf Kerstin chatte ich dann ein wenig mit dem wirklich aufgeweckten, recht jungen Parkwächter von meiner Seite. Der Junge ist ganz zufrieden und wirklich sympathisch. Ich lege noch einen kleinen Schein dazu und wünsche ihm alles Gute! Mann, was geht es uns gut!

Kerstin kommt mit Sandwiches und Kaffee zurück. Die strecke nach Diaz Point kennen wir nun gar nicht. Recht schnell führt sie über Gravel zum Meer.

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An einem Wendehammer stellen wir den Cruiser ab und Essen auf den Felsen sitzend unsere Sandwiches.

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Schön ist es hier!

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Einige Seevögel fliegen vorbei.

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Wir genießen den Moment am Meer. Einige Vogelbilder gelingen uns auch. Ich habe sie noch nicht genau bestimmt, aber es sollten Damara Terns dabei sein. Das wäre dann eine Erstsichtung.

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Weiter fahren wir über kleinere Pads zum Little Rock Arch.

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Hier liegen tausende zerbrochene Muscheln a Strand.

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Es ist recht urig, aber auch ganz schön heiß!

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Die Rock Arch ist wirklich „Little“ und eher ein kleines Loch im Felsen.

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Der nächste Zwischenstopp ist das Diaz Point Lighthouse.

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Als wir ankommen, liegt es fast komplett im Nebel.

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Kerstin is „not amused“. Das führt dazu, dass wir am Diaz Cross nur kurz anhalten.

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Kerstin geht einige Schritte in Richtung des Kreuzes, ich bin faul.

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Der Nebel hat aber auch etwas mystisches. Eine fast gruselige Stimmung herrscht gerade. Und dann verzieht sich der Nebel zu Kerstins Freude doch noch kurz!

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So langsam heißt es Aufbrechen in Richtung Klein Aus Vista.

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Wie es uns dort wohl gefallen wird? Nach vielen Jahren Pause wird es unser vierter Besuch dort sein.

An einigen weiteren Vögeln vorbei erreichen wir Lüderitz.

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Von dort aus geht es bei brütender Hitze zur Lodge.

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zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2026
1'834 Beiträge · seit 201626. Juni 2025 ·
Lieber Carsten,
was sind das wieder für schön-schroffe Eindrücke!
Die Ecke Namibias haben wir zum ersten und bisher einzigen Mal 2007 bereist. Lang ists her...
Vor allem eure Solotour durch Kolmanskuppe ist ja der Knaller! Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie beeindruckend und intensiv es war, so ganz allein durch diesen fantastischen "Lost Place" zu stromern.
Immer gern dabei
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter4'541 Beiträge · seit 200728. Juni 2025 ·
@H.Badger
was sind das wieder für schön-schroffe Eindrücke!
schön-schroff 😎 😎 😎
Die Ecke Namibias haben wir zum ersten und bisher einzigen Mal 2007 bereist. Lang ists her...
Da war es ja bei unserer letzten Reise dorthin in 2009 fast zeitnah 😉
Vor allem eure Solotour durch Kolmanskuppe ist ja der Knaller! Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie beeindruckend und intensiv es war, so ganz allein durch diesen fantastischen "Lost Place" zu stromern.
Das war wirklich ein ganz anderes Erlebnis, als in der Gruppe druchzurammeln. Aber eben ohne Erklärungen....
Immer gern dabei
Nehm Dich immer genre mit 😉 😛
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Themenstarter4'541 Beiträge · seit 200728. Juni 2025 ·

22.03.2025 Klein Aus Vista Eagles View


Gegen 15:30 Uhr erreichen wir Klein Aus Vista.

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Genau hier könnte während unserer allerersten Afrika Reise 2002 unsere Liebe zu Endlosaussichten, Ruhe und öder Landschaft entstanden sein! Nach zwei Besuchen in The Rock und beim ersten Mal in einem der „UR-Chalets“ soll es dieses Mal das Eagles View werden.
An der Rezeption werden wir nett empfangen bestellen ein Braii und ein Breakfast Paket und bekommen tatsächlich den Schlüssel fürs Eagles View. Im Vorgarten des Hauptgebäudes sind einige Vögel unterwegs, die wir allerdings nur halbherzig fotografieren.

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Die Pad zum Eagles Nest ist mal wieder eine Reise zu den Erinnerungen vergangener Reisen. Ein zarter grüner Flaum überzieht den kargen Wüstenboden. Vor unserem Chalet leckt gerade ein Pferd unseren Grillrost ab! Lecker….

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Und es ist gar nicht scheu, als wir die Terrasse betreten. Vor Pferden habe ich einen ziemlichen Respekt. Als es keinerlei Nahrungsmittel von uns erhält, zieht es wieder ab.

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Das Chalet ist innen wie erwartet superschön.

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Der Grill befindet sich unterhalb der Terrasse und neben dem Haus gibt es ein wenig Schatten.

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Und so verbringen wir einen herrlich ereignislosen Nachmittag und Abend. Besonders freuen wir uns über den vorbeifahrenden Güterzug.

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Unterbrochen wird die Ruhe nur von einer schnellen Fahrt zur Lodge, um unsere Essens-Pakete abzuholen.

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Die sind gewohnt üppig.

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Der Rest des Abends entspricht den Optimalanforderungen an einen perfekten Afrika Abend.

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Köstliche Speisen und Getränke, endloser Ausblick, netter Sonnenuntergang, Feuerchen, Sterne und zwei bestens gelaunte Afrikafans.

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Morgen treffen wir die Eulenmuckels wieder und übermorgen starten wir zu unserem kleinen gemeinsamen Richtersveld Abenteuer.

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zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2026
8'058 Beiträge · seit 200829. Juni 2025 ·
Hallo Carsten,

Mensch die Stimmung in Klein Aus Vista erreicht mich durch das VLAN. 😛

Du bist Number One um sie rueber zu geben.

Tolle Bilder!

Schoenen Sonntag wuenscht
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter4'541 Beiträge · seit 200701. Juli 2025 ·
@Annick
Mensch die Stimmung in Klein Aus Vista erreicht mich durch das VLAN. 😛
Das ist mein Wunsch 😉
Du bist Number One um sie rueber zu geben.
Nanana, ganz lieb, aber...... 😊 😊 😊
Tolle Bilder!
Danke Annick und Grüße nach Frongraisch, das so langsam zu einem unserer Lieblingsreiseziele wird 😉
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Themenstarter4'541 Beiträge · seit 200701. Juli 2025 ·

23.03.2025 Klein Aus Vista


Um viertel vor sechs bin ich wach und schleiche mich mit einem Rest Kaffee vom Vortag aus dem Chalet.

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Die weite Landschaft liegt noch im Schatten, denn die Sonne geht hinter dem Berg und somit in unserem Rücken liegend auf.

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Das dauert und nur ganz langsam wird der Schatten des Berges kürzer.

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Reisebericht schreiben, am Kaffee nippen und zwischendurch einfach den Blick über die Landschaft schweifen lassen….. das hat recht viel mit Urlaub zu tun.

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Kerstin gesellt sich später auch hinzu und wir machen einfach mal gar nichts.

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Etwas Abwechslung bringen einige Vögel.

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Der Bokmakirie macht es uns aber nicht leicht.

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Das Frühstückspacket ist echt gut. Gestern Abend war das beim Braii Paket grundsätzlich auch der Fall, nur das Oryx war ziemlich zäh.

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Solche Tage, an denen man keinerlei Pflichtprogramm hat und einfach einmal die schöne Unterkunft genießen kann, die sollte es eigentlich mehr geben! Weit weg setzt sich ein Rock Kestrel auf den Boden.

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Gegen 13:30 Uhr fährt wieder ein Zug vorbei.

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Um 13:30 Uhr brechen wir (natürlich wieder in der größten Mittagshitze) zu einer kleinen Wanderung in die Geisterschlucht auf.

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Warum wächst das Gras hier wohl im Kreis?

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Vielleicht um Hufabdrücke herum? Keine Ahnung!

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Heute habe ich dann tatsächlich auch einmal eine Basecap aufgezogen.

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Einen zweiten Sonnenstich brauche ich nun wirklich nicht!

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Am Eingang zur Geisterschlucht ist gerade ein riesiges weiteres Haus im Bau.

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In der Geisterschlucht gibt es die obligatorischen Fotos vom verrosteten Oldtimer.

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Viel mehr Zeit verbringen wir allerdings am Webervogelnest.

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Zudem blühen an einigen Stellen interessante Blumen.

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Langsam machen wir uns auf den Rückweg.

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Am Ausgang der Geisterschlucht sehen wir das Eulennest entlang fahren. Sie werden vor uns am Eagles View sein.

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Durch die pralle Sonne stapfen wir zurück zum Chalet.

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Dort sitzen die Eulenmuckels lässigst im Schatten der Veranda.

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Die Wiedersehensfreude ist groß! Den Rest des Tages verbringen wir mit Afrikalatein und letzten Planungen für den morgen beginnenden Richtersveld Teil.
Uwe und ich fahren dann zur Lodge, um das Braii Paket zu holen, während Ruth und Kerstin den Sundowner richten.

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Ja und was passiert auch am zweiten gemeinsamen Afrika Abend? Der Himmel zaubert erneut eine Sonnenuntergangsstimmung zum Niederknien herbei.

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Es ist wirklich unglaublich launig!

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Diese Wolke war einige Minuten vor dem Foto ganz klar als Blauwal zu erkennen.

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Alle vier von uns sind sich sicher, dass es gerade ziemlich perfekt ist und es das Leben aktuell gut mit uns meint!

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Der Rest des Abend vergeht wie im Flug. Jeder macht ein paar Handgriffe und am Ende sitzen wir lange mit Rotlicht auf der Terrasse.

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Morgen geht es los! Wir sind echt gespannt darauf, was uns erwartet!
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zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2026
Themenstarter4'541 Beiträge · seit 200704. Juli 2025 ·
24.03.2025 Klein Aus Vista nach De Hoop Richtersveld

Nach eine schnellen Frühstück packen wir schnell das Auto und fahren (10 Minuten zu spät 😕 ) zur Rezeption.

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Dort treffen wir Ruth und Uwe, checken aus und brechen voller Vorfreude zur recht langen Etappe nach De Hoop auf. Leider hat ja der Oranje ziemlich viel Wasser. So können wir nicht den Ponton in Sendelingsdrift nutzen, sondern müssen den elenden Umweg über Alexander Bay fahren.

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Wir haben echt ein wenig Reisefieber im Blut….. Die Eulenmuckels fahren vor in für uns unbekanntes Gebiet. Ich liebe ja diese Endlosstraßen, genau wie diese hier in Richtung Rosh Pinah.

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Die Greifvögel auf den Telegrafenmasten machen ihrem Ruf alle Ehre. Wenn wir die Geschwindigeit zum Fotografieren drosseln, fliegen sie weg. Dann nennen wir sie unwürdig Aaaaaarsch……l……

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Das ist eine gute alte Tradition, die 2006 in Südafrika begründet wurde. Lediglich diese zwei Exemplare sind etwas mutiger als ihre Artgenossen. Die Ozelot Funkgeräte sind auch im Einsatz. Allerdings muss man den Empfänger schon nach oben halten, um eine eingermaßen brauchbare Verbindung zu bekommen.

Uwe stoppt an einem einsamen Rastplatz.

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Nachdem wir uns etwas die Füße vertreten haben, geht es weiter nach Rosh Pinah.

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Das wirkt recht „geleckt“ und irgendwie ein wenig unafrikanisch. Im kleinen Supermarkt ist das Angebot zwar eingeschränkt, aber wir bekommen die wichtigsten Sachen.

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Von Rosh Pinah aus erreichen wir den Oranje.

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Die Landschaft mit dem Wasser in Mitten der ultratrockenen Gegend ist schon ein irrer Kontrast.

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Landschaftlich ist es ei Traum! Allerdings ein zum guten Teil deutlich getrübter, denn die Erde ist überall von Diamantsuchern durchwühlt.

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Je näher wir dem Meer kommen, umso offener wird die Landschaft.

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Das ist eineige „Oooohs und Aaaahs“ wert.

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Die Gegend erinnert uns sehr an den Nil.

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Endlich erreichen wir den Grenzübergang. Auf der namibianischen Seite geht es schnell. Dann noch über die Brücke nach Südafrika.

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Zuerst holen wir uns Stempel ab und dann sollen wir zur Police. Eine Polizeibeamter winkt Uwe wild zu. Er und auch wir deuten das falsch. Nein, genau da sollen wir nicht hinfahren. Der Beamte wirkt genervt. Als wir dann richtig stehen und ihm unser Permit zeigen, sind wir alle vie extrem nett zu ihm. Das funktioniert und die Stimmung wird schnell besser, nein sogar gut! Und so reisen wir nach Südafrika ein.

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Zur Begrüßung trabt erst einmal ein Pferd an uns vorbei.

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Der nächste Streckenabschnitt führt uns nun im Prinzip wieder in die gleiche Richtung, aus der wir in Namibia auf der anderen Oranje Seite hergekommen sind.

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Die Pad ist so lala und auch hier ist die Landschaft durchwühlt wie von tausend Maulwürfen.

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Es herrscht eine gefühlte Endzeitstimmung und man rechnet jede Minute damit Max zu begegnen.

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Zwischendurch geht die Pad durch kurze Sandkisten und erst kurz vor dem Park sind dann endlich keine Grabungen mehr zu erkennen.

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Am Nationalparkgate empfängt uns ein wirklich sehr netter Mann, bei dem wir den Papierkram erledigen.

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zuletzt bearbeitet 05. Juli 2025
Themenstarter4'541 Beiträge · seit 200705. Juli 2025 ·

24.03.2025 Richtersverld NP Sendelingsdrift nach De Hoop


Etwas überraschend geht es in Richtung Sendelingsdrift Restcamp auf einer normalen Pad weiter.

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In Sendelingsdrift checken wir ein und fragen die Dame nach der Ausfahrt in Richtung Eksteenfontein. Nein, Nein! Wir können nur hier wieder aus dem Park herausfahren. Eksteenfontein geht schon lange nicht mehr! Stimmt das?.....

Egal. Auf geht es zum De Hoop (de huebb). Direkt nach der Ausfahrt aus dem Restcamp wird die Gegend wesentlich interessanter als vorher.

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Und nicht viel später stehen wir dann tatsächlich vor der Hand of God. Und zwar bei ziemlich heftiger Hitze.

Die Hand sieht wirklich wie eine Hand aus, ist aber leider gerade nicht im besten Licht.

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Auf jeden Fall ist sie eine schöne Abwechslung und echt sehenswert.

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Weiter geht es zum Akkedis Pass.

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So langsam ahnen wir, warum sich die paar Kilometer zum De Hoop so ziehen werden.

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Es geht hoch, runter, links, rechts, ist eng und landschaftlich reizvoll.

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Die Stimmung steigt nach der langen Fahrerei an. Immer wieder halten wir an und machen Fotos.

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Die Pad führt in eine Ebene hinein, durch die ein Trockenflussbett führt.

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Hier hat es vor nicht allzu langer Zeit heftig geregnet.

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Es ist wirklich atemberaubend schön und sehr, sehr einsam.

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Die Vergleiche zum Kaokoveld sind absolut gerechtfertigt. Sogar einige Strausse und wenige Springböcke laufen hier herum.

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Die Pad ist insgesamt gut zu fahren.

Wenige Kilometer vor dem Oranje wird die Landschaft dann bergiger.

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Es geht recht steil hinunter.

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Und dann sind wir endlich in De Hoop.

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Es soll einer der schönsten Campgrounds überhaupt sein! Wir tuen uns allerdings schwer, einen schönen Stellplatz zu finden. Nur im ganz hinteren Abschnitt stehen zwei Autos, der vordere und mittlere Teil ist komplett leer.
Der erste gewählte Stellplatz ist staubig und irgendwie ungemütlich.

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Die Muckels und wir erkunden dann weiter die Gegend.

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Erst auf den zweiten Blick entscheiden wir uns für eine Platz in einem kleinen Stichweg direkt am Fluss (Bild vom nächsten Morgen).

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Zuerst sind wir vier uns nicht ganz sicher. Am Ende haben wir diesen Ort sehr gemocht, soviel sei vorweg genommen.
Erst nachdem wir es uns mit einem Kaltgetränk gemütlich gemacht haben, erfassen wir die ganze Schönheit des Ortes. Weiter links rauscht der Orane gut hörbar durch eine Stromschnelle. Weiter rechts auch.

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Bei einem Gin & Tonic „kommen wir an diesem Ort an“. Unkompliziert und ohne jegliche Diskutiererei trägt jeder irgendetwas zum Abendessen bei. Und dann kommt das letztens vom lieben Honeybadger am Taj Mahal so treffend beschriebene Gefühl „jetzt sind wir wirklich hier!“.

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Morgen haben wir keinerlei Programm und das ist auch gut so. Denn so können wir diesen herrlichen Abend zusammen mit unseren Freunden so richtig genießen!
Mein Gott, wie schön ist Afrika an diesem Ort einmal wieder!
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zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2026
1'834 Beiträge · seit 201605. Juli 2025 ·
Lieber Carsten,
und ich wär auch so richtig gern dort! 😛
Ich finde, dass auf deinen Fotos schon gut rüberkommt, wie schön eure Campsite war. Der Fluss, die Berge, die Einsamkeit - einfach wunderbar!
Ich find's toll.
Lieber Gruß
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
140 Beiträge · seit 202306. Juli 2025 ·
Hallo Carsten

toll sieht das aus – im Richtersveld und auf eurer Campsite! Konntet ihr auch Halfmen entdecken? Schön auch, dass so wenig los war und ihr richtig in die Einsamkeit und Stille abtauchen konntet. Ich habe mich besonders über die letzten Kapitel gefreut und bin gespannt auf das, was noch kommt. 🙂

Liebe Grüße
Johanna
898 Beiträge · seit 201706. Juli 2025 ·
Was für ein toller Ort ! Danke für den Bericht und die super Fotos. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht 🙂
Liebe Grüße Makra
547 Beiträge · seit 201206. Juli 2025 ·
Hallo Carsten

Nun seid ihr also im Richtersfeld angekommen! So schön!
Es ist unglaublich, wie sich die Gegend am Oranjeriver verändert! 2017 waren wir auf dem De Hoop Camping und konnten das Auto auf einem wunderschönen Rasenplatz hinstellen. 2022 war der schöne Platz verschwunden, vom Hochwasser weggespült. Wir mussten damals auch länger nach einem guten Platz suchen. Aber es ist einfach wunderbar dort!
Ich freue mich auf die Fortsetzung deines Berichts!

Lieber Gruss,
Sue

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De Hoop 2017
2025 Reisebericht Johannesburg bis Maun: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306515-in-5-wo-von-joburg-nach-maun-im-aug-sept-25.html?start=0 2023 Reisebericht Johannesburg bis Kapstadt: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/304305-in-42-tagen-von-joburg-nach-kapstadt-okt-nov-23.html 2022 Reisebericht Westküste bis Etosha: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/302652-kapstadt-etosha-retour-bitte.html 2017 Reisebericht Richtersveld: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294971-richtersveld-richtersveld.html
245 Beiträge · seit 202106. Juli 2025 ·
Hallo Carsten, ich lese sehr gerne den Reisebericht mit. Wir waren im Februar 2023 im Richtersfeld und haben in den 3 Tagen dort ein weiteresTouristenpärchen getroffen.
Die erste Nacht mussten wir wegen sehr späten Ankommen in Sendlingsdrift verbringen. Dort haben wir fast ununterbrochen Motorenlärm um uns gehabt und auch die ersten 10-20 km in den Park hinein waren wir von den vielen Abräumarbeiten mit schweren Gerät ziemlich entsetzt. Eigentlich wurde es erst kurz vor der Hand Gottes beschaulicher.
Die Abfahrt zum De Hoop Campsite war anspruchsvoll und die Campsite haben wir dann als ziemlich verlassen und wenig einladend empfunden. Die Bilder von Sue sind für mich überraschend schön und grün.
Bei uns war es staubig und sobald man das Auto verlassen hatte, wurde es von Affen belagert.
Wir sind dann weiter zum Kokerboomkloof und dort hat es uns sehr gut gefallen.
Die Freude an der Umgebung dort haben uns nur diese fiesen kleinen Fliegen genommen, die zielgerichtet in alle Gesichtsöffnungen geflogen sind. Nach Sonnenuntergang wurde es besser.
Ich freue mich auf den weiteren Bericht.
Liebe Grüße aus Osthessen
Kirsten
Themenstarter4'541 Beiträge · seit 200712. Juli 2025 ·
@H.Badger
Mosche Badger 🙂
und ich wär auch so richtig gern dort! 😛
Ich finde, dass auf deinen Fotos schon gut rüberkommt, wie schön eure Campsite war. Der Fluss, die Berge, die Einsamkeit - einfach wunderbar!Ich find's toll.
Danke Dir, wirklich ein schöner Ort!

@JohannaHen
toll sieht das aus – im Richtersveld und auf eurer Campsite! Konntet ihr auch Halfmen entdecken? Schön auch, dass so wenig los war und ihr richtig in die Einsamkeit und Stille abtauchen konntet. Ich habe mich besonders über die letzten Kapitel gefreut und bin gespannt auf das, was noch kommt.
Ich bin nicht so der große Botaniker, aber unterwegs dürften wir welche gesehen haben. Wenn De Hoop voll ist, würde es mir vermutlich nicht halb so gut gefallen, denn es gibt wie ich finde wenige richtig schöne Stellplätze.

@Makra
Was für ein toller Ort ! Danke für den Bericht und die super Fotos. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht
Danke Dir 🙂 Gleich geht es endlich weiter! 😕

@Sue.ch
Nun seid ihr also im Richtersfeld angekommen! So schön!
Es ist unglaublich, wie sich die Gegend am Oranjeriver verändert! 2017 waren wir auf dem De Hoop Camping und konnten das Auto auf einem wunderschönen Rasenplatz hinstellen. 2022 war der schöne Platz verschwunden, vom Hochwasser weggespült. Wir mussten damals auch länger nach einem guten Platz suchen. Aber es ist einfach wunderbar dort!
Ich freue mich auf die Fortsetzung deines Berichts!
Danke für das Vergleichsfoto und den netten Kommentar 😎 Wenige Wochen nach unserer Weiterreise ist der Park ja dann völlig abgesoffen und war zu großen Teilen gesperrt! Uns hat es auch supergut gefallen 🙂

@Trollkind aus Osthessen 😎
Hallo Carsten, ich lese sehr gerne den Reisebericht mit. Wir waren im Februar 2023 im Richtersfeld und haben in den 3 Tagen dort ein weiteresTouristenpärchen getroffen. Die erste Nacht mussten wir wegen sehr späten Ankommen in Sendlingsdrift verbringen. Dort haben wir fast ununterbrochen Motorenlärm um uns gehabt und auch die ersten 10-20 km in den Park hinein waren wir von den vielen Abräumarbeiten mit schweren Gerät ziemlich entsetzt. Eigentlich wurde es erst kurz vor der Hand Gottes beschaulicher.
Bei uns war es nicht ganz so schlimm. Sendelingsdrift als Übernachtungsort wollten wir auf jeden Fall vermeiden. Das hat dann ja auch geklappt.
D
ie Abfahrt zum De Hoop Campsite war anspruchsvoll und die Campsite haben wir dann als ziemlich verlassen und wenig einladend empfunden. Die Bilder von Sue sind für mich überraschend schön und grün.
Bei uns war es staubig und sobald man das Auto verlassen hatte, wurde es von Affen belagert.
Mmmmh, so schlimm haben wir es nicht erlebt, aber es kommt sicher auf den Stellplatz und die Jahreszeit an.. 😗
Wir sind dann weiter zum Kokerboomkloof und dort hat es uns sehr gut gefallen.
Die Freude an der Umgebung dort haben uns nur diese fiesen kleinen Fliegen genommen, die zielgerichtet in alle Gesichtsöffnungen geflogen sind. Nach Sonnenuntergang wurde es besser.
Ich freue mich auf den weiteren Bericht.
In Kokerboomkloof sind wir dann auch noch und von den Fliegen sind wir Gott sei Dank verschont worden.
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Themenstarter4'541 Beiträge · seit 200712. Juli 2025 ·

25.03.2025 Richtersveld De Hoop ganzer Tag


Wieder einmal haben wir im Dachzelt gut geschlafen. Als erster von allen klettere ich möglichste leide heraus und setze mich im Stuhl an den Oranje.

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Es ist atemberaubend schön hier. Um mich herum hüpfen etliche furchtlose Vögel herum.

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Der Oranje liegt spiegelglatt vor mir.

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Dann bescheinen die ersten goldenen Sonnenstrahlen die Berge um uns herum.

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Die anderen kommen nach und nach auch aus ihren Kojen. Die Affen sind sowieso schon wach und suchen in unserem Baum nach Harz und anderem Essbaren.

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Uns ist schon klar, dass sie mit einem Auge ganz unauffällig immer nach unseren Vorräten schielen.

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Inzwischen gibt es ein urgemütliches, entspanntes Frühstück.

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Einer der Affen glaubt mit unserer Eierpackung aus dem Feuer einen Schnapp gemacht zu haben.

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Ein interessantes Motiv.

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Die südafrikanischen Nachbarn, lassen sich bei zunehmender Hitze immer wieder mit einem riesigen Schwimmring durch de Oranje treiben. Dann müssen sie viele hundert Meter wieder zurück zu ihrer Campground am Ende laufen. So geht das den ganzen Tag lang. Sie haben sichtlich Spaß dabei.

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Wir verziehen uns in den Schatten unseres Autos.

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Bei der Vorbereitung zum Abendessen ist es dann soweit. Als ich ganz kurz von der Küchenklappe um die Ecke gehe, schnappen sich die Affen eine Banane und einen Scone. Grrrrrrrr! Eigentlich sollte niemals mehr einer von denen etwas von uns erwischen! Eine echte Niederlage für mich.

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Während ich die Diebe verfolge und sie anbrülle, werde ich doch tatsächlich von unserer kleinen Reisegruppe belächelt! Mpppf!
Die Vorbereitungen zum Braii laufen so nebenbei und bei zunehmend schöner Abendstimmung gibt es selbstredend einen leckeren G+T.

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Heute können wir das so richtig genießen.

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Die Damen führen Frauengespräche, die Männer nicht! 😛

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Ein wunderschöner, harmonischer und erholsamer Tag geht zu Ende. Ach ja, Hunde hat es hier. Und zwar recht große, aber friedliche. Auf keinen Fall sollten wir sie laut den Rangern am Gate füttern und das tuen wir auch nicht. Nachdem ich mir sicher bin, dass sie nicht aggressiv werden, scheuche ich sie mehrmals laut brüllend weg. Sie sind völlig abgemagert und so richtig leicht fällt uns die Disziplin nicht.
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zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2026
2'097 Beiträge · seit 200612. Juli 2025 ·
Hallo Carsten und Kerstin,

vielen Dank für die schönen Erinnerungen. Das war ein herrlich entspannter und schöner Tag am Oranje.
Das mit den Meerkatzen war so: Bereits am Morgen hat einer den Scone geklaut, so dass du tagsüber die Packung Rusks zur Sicherheit unter das T-Shirt geschoben hast. Später ist es dann aber wieder einem Affen gelungen, die Bananen zu stehlen. Das hat dich ziemlich geärgert. 😉

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Liebe Grüße
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960 Beiträge · seit 201312. Juli 2025 ·
Hallo Carsten,
vielen Dank das du nicht so faul 😗 geworden bist wie ich und weiter fleißig von euren Reisen berichtest!
Wir sind zum Jahreswechsel auf einer ähnlichen Route unterwegs und die Bilder steigern die Vorfreude enorm!

LG
Ramona&Silvio
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