2025 Namibia Süd - Rivercruise or Hel to Heaven

Reisebericht 193 Antworten · 26,7k Aufrufe · gestartet 15. Apr. 2025 von casimodo
Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200716. Juli 2025 ·
@Eulenmuckel's
vielen Dank für die schönen Erinnerungen. Das war ein herrlich entspannter und schöner Tag am Oranje.
Aber wirklich 🙂
Das mit den Meerkatzen war so: Bereits am Morgen hat einer den Scone geklaut, so dass du tagsüber die Packung Rusks zur Sicherheit unter das T-Shirt geschoben hast. Später ist es dann aber wieder einem Affen gelungen, die Bananen zu stehlen. Das hat dich ziemlich geärgert. 😉
Recht habt Ihr natürlich! Das kommt davon, wenn man nicht wie ihr jeden Tag fleißig Reisebericht schreibt 😵 😘

@Graskop
vielen Dank das du nicht so faul 😗 geworden bist wie ich und weiter fleißig von euren Reisen berichtest!
Wir sind zum Jahreswechsel auf einer ähnlichen Route unterwegs und die Bilder steigern die Vorfreude enorm!
Aber gerne doch 🙂 Da wir am Wochenende einige Stunden im ZUg sitzen, geht es vielleicht auch etwas schneller weiter!
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Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200716. Juli 2025 ·

26.03.2025 Richtersveld De Hoop nach Tatasberg


Der Beginn des neuen Tages verläuft ähnlich wie gestern. An diesem herrlichen Patz hätten wir es gut und gerne auch länger aushalten können.

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Die Sonne geht stimmungsvoll auf. Vögel zwitschern und fliegen um uns herum.

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Die Affen klettern 5 Meter entfernt im Bau herum. Da die heutige Tagesetappe nicht sehr weit ist, können wir uns Zeit lassen.

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Zwischendurch kaspere ich mit der haarigen Diebesbande herum.

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Unserer kleinen Reisegruppe kündige ich das in etwa so an „jetzt mache ich was, das haben die noch nie gesehen“!
Zuerst mache ich sie mit pendenden Oberkörper- und Armbewegungen nach. Die Truppe wundert sich sichtbar über mich und ist stets wachsam. Dann lege ich mich auf den Bauch und kaspere herum. Drei, vier Affen beobachten das sichtbar ratlos.

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Ich glaube, wir haben alle unseren Spaß! Jedenfalls bekommen sie heute nichts von uns außer dieser kostenlosen kleinen Theatervorführung.

Nach dem Frühstück räumen wir so langsam die Sachen zusammen. Mit jedem Tag bekommen wir mehr Routine.

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Währenddessen fliegt eine Gruppe Pelikane vorbei.

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Unsere heutige Strecke führt uns parallel des Oranje entlang.

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Sie ist landschaftlich wunderschön.

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Man kommt hier nicht sehr schnell voran, aber wirklich schwierig zu fahren ist sie auch nicht.

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Mir macht das Hin- und Herlenken Spaß.

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Kurz vor Tatasberg fahren wir am Campground Richtersberg vorbei.

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Dort sitzen Sandgrouses direkt neben der Fahrspur. Die Vögel bestimme ich dieses Mal erst nach Beendigung des Reiseberichtes.

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Nach knapp eineinhalb Stunden gemütlicher Fahrt begrüßt uns ein ausgesprochen netter Ranger. Er teilt uns die zwei links liegenden Hütten zu. Es ist brüllend heiß.

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Die Hüttchen in Tatasberg sind wie erwartet recht klein aber funktional.

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Von der Terrasse aus haben wir einen wirklich schönen Ausblick auf den Oranje und die Berge.

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Wir installieren uns, machen etwas Siesta und ich baue erstmals in Afrika einen Freestyle Nudelsalat. Am späten Nachmittag treffen wir uns dann wieder mit den Eulenmuckels, quatschen etwas

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und laufen dann gegen Abend zusammen zum Oranje herunter.

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Relaxed schlendern wir den nicht allzu langen Weg durch die menschenleere Landschaft!

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So mögen wir das!

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Am Fluss lassen wir die Beine in den Oranje baumeln und genießen den Moment.

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Eine gute Zeit beobachten wir den still aber gar nicht mal so schwach fließenden Oranje.

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Dieser harmonische Moment wird uns besonders in Erinnerung bleiben!

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Und auch der Abend ist ein einziger Genuss. Kartoffelsalat mit Würstchen gibt es, lange Gespräche, schöne Abendstimmung, einen guten Tropfen oder auch zwei.

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Und einen fies großen Käfer!

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Am frühen Abend hatten wir noch Nachbarn bekommen, von denen wir allerdings nichts mitbekommen.
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zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2026
8’754 Beiträge · seit 201017. Juli 2025 ·
Guten Morgen Carsten,
casimodo schrieb:
Unserer kleinen Reisegruppe kündige ich das in etwa so an „jetzt mache ich was, das haben die noch nie gesehen“!
Zuerst mache ich sie mit pendenden Oberkörper- und Armbewegungen nach. Die Truppe wundert sich sichtbar über mich und ist stets wachsam. Dann lege ich mich auf den Bauch und kaspere herum. Drei, vier Affen beobachten das sichtbar ratlos.
Ich hoffe doch sehr auf einen Videobeweis 🤪 !

Dort sitzen Sandgrouses direkt neben der Fahrspur. Die Vögel bestimme ich dieses Mal erst nach Beendigung des Reiseberichtes.
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Damit du danach nicht in Arbeit erstickst, helfe ich dir bei dem hier: das ist eine männliche Double-banded Sandgrouse (Nachtflughuhn).

Und die drei ganz oben im Kapitel sind Swallow-tailed Bee-Eater (Schwalbenschwanzspint), der nächste wohl ein junger Southern Masked Weaver (Maskenweber) - Weber finde ich immer schwierig, aber von der Verbreitung her müsste er passen - und unten ein Pririt Batis Mädel (Priritschnäpper).

Danke fürs Mitnehmen in eine Gegend von Namibia, bzw. Südafrika, die ich nicht kenne!

Liebe Grüße von Bele

Nachtrag: das war wohl bisschen früh heute morgen 😗 , auf meinem kleinen Notebook hab ich nur drei Vögel gesehen, die Witwenstelze (African Pied Wagtail) ist mir erst eben aufgefallen 🤪 !
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2025
Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200718. Juli 2025 ·
@Champagner
Ich hoffe doch sehr auf einen Videobeweis
Den gibt es leider Gott sei Dank nicht 😉
Ganz besonderen Dank für die Bestimmung der Vögel. So ein wenig habe ich ja daruf gehofft 😉 😘
Danke fürs Mitnehmen in eine Gegend von Namibia, bzw. Südafrika, die ich nicht kenne!
Gerne, bis vor kurzem ging mir das ja auch noch so 🙂
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Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200718. Juli 2025 ·
28.03.2025 Richtersberg Tatasberg nach Kokerboomkloef

Nach eine ruhigen Nacht treffen wir uns um 9:00 Uhr mit den Eulenmuckels zum Frühstück. Die vorherige Dusche war sehr gewöhnungsbedürftig, da das Wasser total schwefelig roch.

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Zum Frühstück bekommen wir wieder Besuch von Lucy. Lucy (von den Eulenmuckels so getauft) ist ein sehr zurückhaltender, wirklich süßer Hund, der extrem abgemagert ist. Der Ranger meint, die Hunde seinen von Ziegenhirten zurückgelassen worden. Und ich bin ehrlich….. bei Lucy können wir nicht wiederstehen! Sie besteht wirklich nur aus Haut und Knochen.

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Nach dem gemütlichen Frühstück müssen wir diesen wunderschönen Ort schon wieder verlassen.

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Auf der Nase nehme ich eine kleine Erinnerung an eine Ungeschicklichkeit mit 🤩

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Es ist sackeheiß. Der extrem bemühte Ranger bekommt noch ein Trinkgeld. Er empfiehlt uns zum Aussichtspunkt nahe des Camps zu fahren.

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Wir sollen immer das Trockenflussbett entlangfahren und das tuen wir auch.

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Die Cruisers wühlen sich recht problemlos durch die vielen Fahrspuren.

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Immer wieder müssen wir Felsbocken umfahren.

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Letztendlich ist das aber kein Problem.

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Die Fahrt führt ganz langsam hinein in ein langes Tal. Und auch hier ist es wieder ein landschaftlicher Traum. Die Laune ist bestens.

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Auch hier erinnert de Richtersveld wieder ans Kaokoveld.

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Dann stehen wir am Ende des Tales.

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Vermutlich hätten wir auf die Spitze des Berges klettern sollen, aber uns vieren ist es einfach zu heiß!

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Zudem wäre das mit einer ziemlichen Kletterei verbunden gewesen.

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Und so untersucht jeder auf seine Art die Gegend. Ausreichend Fotos werden auch geschossen.

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Wie wir alle finden, ist das ein gelungener Ausflug!

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Nu heißt es den ganzen Weg wieder zurück zum Oranje zu fahren.

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Das zieht sich.

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Mit der nun umgehehrten Perspektive ist es aber auch wieder sehr eindrucksvoll!

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2025
4’383 Beiträge · seit 201521. Juli 2025 ·
Lieber Carsten,
man kann nicht alles kennen - vor allem, wenn der Kopf voller Vögel ist, haben Pflanzen keinen Platz mehr drin😎
toll sieht das aus – im Richtersveld und auf eurer Campsite! Konntet ihr auch Halfmen entdecken?
Ich bin nicht so der große Botaniker, aber unterwegs dürften wir welche gesehen haben
Bei den halfmen kann ich aushelfen

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(2019)

Komischerweise hatten wir damals am Oranje keine Probleme
mit Grünmeerkatzen, dafür aber Baboons, die von den vielen herumlungerten Hunden immer wieder in die Berge zurückgejagt wurden. Dafür gab’s dann schon mal eine Belohnung….
Ich freue mich an Eurem RB, denn er bringt fast vergessene Erinnerungen wieder zurück!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
783 Beiträge · seit 200621. Juli 2025 ·
Hallo Carsten,

ich lasse zwischendurch auch mal ein ausgeschriebenes DANKE für deinen schönen Bericht da. Freut mich, dass ihr so eine entspannte Zeit im landschaftlich so beeindruckenden Richtersveld hattet, auch wenn das Hin- und Wegkommen ja etwas länger ausgefallen ist als ursprünglich erhofft.

Viele liebe Grüße von Tanja
Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200721. Juli 2025 ·
@CuF
Bei den halfmen kann ich aushelfen
😕
Hmmmmm. 😐 Zuerst einmal vielen Dank! Ich befürchte, wir haben keinen gesehen. Vielleicht können die Eulenmuckels nachhelfen?
Komischerweise hatten wir damals am Oranje keine Probleme mit Grünmeerkatzen, dafür aber Baboons, die von den vielen herumlungerten Hunden immer wieder in die Berge zurückgejagt wurden. Dafür gab’s dann schon mal eine Belohnung….
Ich freue mich an Eurem RB, denn er bringt fast vergessene Erinnerungen wieder zurück!
Baboons haben wir am Oranje keinen einzigen gesehen! Es ist schon irre, wie sich im Laufe der Jahre einiges ändert! 🙂
Danke für Deinen Kommentar und viele Grüße

@Tanja
ich lasse zwischendurch auch mal ein ausgeschriebenes DANKE für deinen schönen Bericht da. Freut mich, dass ihr so eine entspannte Zeit im landschaftlich so beeindruckenden Richtersveld hattet, auch wenn das Hin- und Wegkommen ja etwas länger ausgefallen ist als ursprünglich erhofft.
Danke Tanja 🙂
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Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200721. Juli 2025 ·
28.03.2025 Richtersberg Tatasberg nach Kokerboomkloef


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Vom Oranje aus führt uns eine stets steinige Pad im Schlingelschlangel durch den Park.

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Die Fahrt ist erneut landschaftlich schön, extrem einsam und so ganz nach unserem Geschmack.

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Bis zu dieser Kreuzung kommen wir nur recht langsam voran.

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Von hier aus wird die Pad besser und die Landschaft offener.

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Als wir nach langer Zeit völlig überraschend wieder Empfang haben, gibt es erst einmal eine ausgedehnte Kommunikationspause.

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Sehr gespannt auf das vielgerühmte Kokerboomkloof nehmen wir die letzten Kilometer in Angriff. Und nachdem wir um eine Ecke gefahren sind, ist die Landschaft von diesen typischen Felsrocken geprägt.

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Wow!

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Zwischen etlichen abgestorbenen Köcherbäumen hindurch erreichen wir Kokerboomkloof.

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Außer uns ist genau ein Fahreug hier unterwegs. Und da hat unseren Wunsch- Campground. Alles kein Problem, dann nehmen wir den „unteren“.

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Ich möchte das Auto vorwärts neben einem Felswacker platzieren. Die Stelle gefällt uns letztendlich dann doch nicht. Also Rückwärtsgang rein und gerade wieder zurück. Leider rangiere ich achtlos rückwärts fahrend in einen Busch. Karaaaacks! Aaaach, nur Holz! Ich will vorwärts wieder raus und es mach ein sehr unschönes Schabgeräusch.
Uwe fuchtelt mit den Armen herum und brüllt „Stooooop!“. Wir steigen aus. Mit dem hinteren Differenzial habe ich einen veritablen Felswacker durch den Sand geschoben. Der wie immer abgeklärte Uwe und ich legen uns in den Sand und bekommen den Felsen mit vereinter Kraft mit Müh und Not irgendwie unter de Auto herausgezogen.

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Das war nicht sehr klug von mir!
Im Anschluss verziehen wir uns in den Schatten unseres Hauswackers.

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Die Muckels bereiten ein köstliches Bolognese zu und zum Sundowner klettern wir mit G+T bewaffnet auf unseren Hausberg.

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Von dort aus genießen wir ausgiebigst die Ruhe und die tollen Aussichten.

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Kokerboomkloof ist wirklich ein magisch schöner Ort abseits des Massentourismus.

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So langsam werden die Schatten länge rund das Licht wärmer.

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Etwas ungeschickt kickt Uwe meinen G+T weg. Ich bin fast froh, dass so etwas nicht immer nur mir passiert! Danke Uwe, jetzt fühle ich mich besser! ….. echt jetzt!

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Nach dem letzten schönen Licht wird es merklich kühler und es ist Zeit fürs Dinner.

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Es sollte wieder ein sehr lauschiger, harmonischer Abend werden.

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Der Sternenhimmel perfekt, das Essen und die Getränke lecker und zum Schluss malen die anderen drei tolle Rotlichtbilder.

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Die Fotos haben die Eulenmuckels. Ich bin leider mutlos talentfrei für so etwas!
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zuletzt bearbeitet 21. Juli 2025
Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200727. Juli 2025 ·
29.03.2025 Kokerboomkloof nach Namuskluft

Gegen 07:00 Uhr wache ich auf. Die Sonne geht gerade auf. Also schnappe ich mir die Kamera und lauf los.

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Uwe und Ruth tuen das Gleiche, während Kerstin noch in der Koje liegt.

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Langsam bettet die aufgehende Sonne die Landschaft in sanftrotes Licht. Hier gibt es Fotomotive wie Sand am Meer!

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Wunderwunderschön ist es, zwischen den Köcherbäumen nach neuen Perspektiven zu suchen.

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Leider ist die Zeit wie immer in solchen Situationen begrenzt.

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Außerdem haben wir heute eine kleine Blaupause vor uns. Eigentlich hätten wir heute noch eine Nacht De Hoop vor uns. Da wir uns übermorgen aber am Fish River Canon für eine Nacht mit Tanja und Uwe aus dem Forum treffen wollen und Sendelingsdrift immer noch zu ist, würden wir die Strecke nicht schaffen. Uwe Eulemuckel hatte inzwischen in I Overlander den Campground Namuskluft ausfindig gemacht. Leider konnten wir diesen gestern aber nicht telefonisch erreichen und hier haben wir ja keinen Empfang.

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Jetzt gibt es aber erst einmal Frühstück.

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Eigentlich sind in Kokerboomkloof zwei Nächte Pflicht. Leider hatten wir aber einmal wieder nicht genügend Zeit.
Bei Spülen kommt ein milchies und leicht stinkendens Wasser aus dem Hahn 😕

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Nach dem Frühstück verlassen wir etwas wehmütig das Tal.

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Erstes Zwischenziel ist ein kleiner Aussichtspunkt. Die Muckels fahren vor, während wir einige Fotos machen.

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Wir folgen ihnen wenig später.

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Die Aussicht ist etwas unerwartet der absoluten Knaller!

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Und so steigt unsere sowieso schon gute Laune noch weiter an.

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Diese Weite und die Ruhe sind wieder einmal absolut einmalig schön!

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Das gilt auch für die weitere Strecke durch denPark.

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Unterwegs treffen wir auf Ziegenhirten. Es ist unfassbar, wie sie es in diesem Backofen aushalten können!

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Landschaftlich bleibt das Niveau hoch. Immer wieder stehen einzelne Gewächse in der öden Steinwüste. Hier kenne ich mich wie gesagt aber nicht aus.

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Hin und wieder zieht ein einsamer Greifvogel seine Bahnen am Himmel.

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Dann erreichen wir den Helskloof Pass. Schon die Strecke vorher fühlt sich wie ein Pass an.

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Wir sind natürlich gespannt, ob der Name Programm ist. In einer PM wurde ich darauf hingewiesen, dass man den Pass mit einem Bushcamper besser nicht fahren solle.

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Nach dem ersten Anstieg über spitze Steine und unzählige Bodenwellen kommt noch einer und noch einer und so weiter. Eigentlich ist es unfassbar, dass die Reifen das mit dem schweren Auto im Rücken aushalten können. Ich nehme es vorab. Sie taten es! Wir kommen nur ganz langsam voran und fahren oft Schrittgeschwindigkeit. Dabei kann man die Schönheiten der Landschaft nur eingeschränkt genießen.
Und so verstreicht vom Beginn des Passes bis zum Lookout ziemlich genau eine Stunde.

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Dort vertreten wir uns erst einmal die Füße und flachsen etwas herum.

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Zu diesem Zeitpunkt wissen wir immer noch nicht mit Sicherheit, ob es den Campground Namuskluft noch gibt und ob er Platz für uns hat.
An dieser Stelle mache ich einen Break, dann geht es den Pass hinunter. Und die Abfahrt hatte es an einer Stelle in sich.
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zuletzt bearbeitet 27. Juli 2025
608 Beiträge · seit 202227. Juli 2025 ·
Da bekomme ich feuchte Augen.....danke für die tollen Bilder.

ich war von 15 Jahren mal im Richtersveld, und will da unbedingt wieder hin. Am liebsten den Namaqua 4x4 Eco Trail. Aber Simon tut sich mit dem trockenen Wüstenklima sehr schwer, sonst hätten wir das nämlich dieses Jahr statt Botswana ins Auge gefasst. Die Tour war auch schon einmal komplett durchgeplant 🙁
Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200730. Juli 2025 ·
@Utaleonore
Da bekomme ich feuchte Augen.....danke für die tollen Bilder.
🙂 😘 Danke Dir!
ich war von 15 Jahren mal im Richtersveld, und will da unbedingt wieder hin. Am liebsten den Namaqua 4x4 Eco Trail. Aber Simon tut sich mit dem trockenen Wüstenklima sehr schwer, sonst hätten wir das nämlich dieses Jahr statt Botswana ins Auge gefasst. Die Tour war auch schon einmal komplett durchgeplant 🙁
Tja, da gehen die Geschmäcker wohl auseinander 😗 Der Richtersveld ist sicher nich jedermanns Sache!
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Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200730. Juli 2025 ·
29.03.2025 Kokerboomkloof nach Namuskluft


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Nach dem Aussichtspunkt wird es dann richtig rumpelig.

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Also mit richtig rumpelig meine ich fies rumplig.

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Und es zieht sich weiter und weiter.

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An eine letzten Aussichtspunkt können wir schon rüber nach Namibia schauen.

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Dann geht es bergab. Ob das Gerumpel nun langsam besser wird?

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Nein, im Gegenteil.

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Wir stehen vor einer ziemlich heftig ausgewaschenen Stelle. Die tiefen Löcher sind so versetzt angeordnet, dass wir vier uns das von außen anschauen.

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Uwe ist wie immer total cool und aufgeräumt. Und so räumen wir einige Wacker hin und her. Uwe fährt zuerst drüber. Auf dem Video sieht das total harmlos aus.

Bei YouTube ansehen ↗


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OK, nun haben wir auch so etwas mal gemacht! Geht das jetzt so weiter?

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Nein, einige hundert Meter weiter entspannt sich die Lage.

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Die Pad windet sich immer weiter nach unten.

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Und schließlich erreichen wir die Hauptpad von Sendelingsdrift nach Alexander Bay.

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Die, die wir vor wenigen Tagen auch hergekommen sind.

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Auf der Hinfahrt haben wir die Pad noch als übel empfunden.

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Nun kommt sie uns wie eine frisch gebaute Autobahn vor! Von dem Schild zum Helskloof Pass bis hierhin haben wir ca. 2 Stunden gebraucht. Nun cruisen wir hinter Ruth und Uwes Staubfahne hinterher.

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Die Landschaft ist wieder ein Gemisch aus Trostlosigkeit und Schönheit.

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Mitten im sandigsten Abschnitt kommt uns ein Reiter entgegen. Fast skuril!

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Die Grenze in Südafrika ist schnell erledigt.

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In Namibia dauert es etwas länger.

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Leider finden wir in Oranjemund kein geöffnetes Restaurant. Und so muss eine Tankstelle mit fettigem Fast Food herhalten. Gegessen wird auf der Motorhaube.

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Inzwischen hatte die Kontaktaufnahme mit Namuskluft auch geklappt. Die richtige Kontaktnummer war einzig und alleine die auf I Overlander. Das ist natürlich eine gute Nachricht!

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Und so geht es wieder über die sandig, windige Pad in Richtung Rosh Pinah. Die bringen wir möglichst schnell hinter uns.

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Fast genau um 18:00 Uhr biegen wir erleichtert in die Einfahrt von Namuskluft ein.

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Ein markiger und bemühter Namibianer bergrüt uns, schmeißt den Donkey an und weißt uns die Plätze zu.
Namuskluft wurde vor einiger Zeit aus den Bergen an deren Füße verlegt. Für die eine Nacht sind wir hier zufrieden. Zu unserem Campground gehört ein großzügiges Bad ein Grill und eine windgeschütze Sitzgruppe. Kurzentschlossen installieren wir uns und laufen dann einige Schritte auf den Aussichtspunkt auf dem kleinen Hausberg.

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Die Aussicht von hier oben ist phänomenal.

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Nach einem kurzen hat mit zwei weiteren Deutschen genießen wir das mitgebrachte Kaltgetränk und die wunderbare Abendstimmung.

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Dieses spontane Bild beschreibt die gute Stimmung ganz passend.

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Beim Abstieg passiert es dann.

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Auf rutschigem Kiess reiche ich stehend Kerstin die Hand, um sie zu unterstützen. Dabei rutsche ich weg. Da unter mir spitze Steine sind, richtet der Sturz eine fiese Wunde an Knie und Schienbein an. Es sieht aber schlimmer aus, als es ist. Ruth und Kerstin zwingen mich zur gutgemeinten und sicher auch notwendigen Wundversorgung. Das brennt ganz ordentlich. Letztendlich ist dann alles gut verheilt. Zum Abend gibt’s das übliche Braii und einen erneut sehr netten und unkomplizierten Abend.

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Leider rennt die Zeit……
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zuletzt bearbeitet 30. Juli 2025
Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200703. Aug. 2025 ·
30.03.2025 Namuskluft nach Hobas/Fish River Canon

Der heutige Morgen ist Campingroutine und endet mit einem gemütlichen Frühstück. Heute treffen wir uns alle auf das Treffen mit Tanja und Uwe aus dem Forum. Sie haben extra ihre Route umgelegt, um dieses Treffen überhaupt möglich zu machen. Den Campground zahlen wir Cash. Für die eine Nacht war das absolut OK hier. Gegen 10:20 Uhr brechen wir auf.

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Die ersten Kilometer führen uns spektakulär durch die Berge in Richtung Oranje.

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Tja, wenn der Ponton in Sendelingsdrift offen gewesen wäre, dann hätten wir uns diese Zwischennacht sparen können und wären einen weiteren Tag in De Hoop gewesen.

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Dafür hätten wir vermutlich den Helskloof Pass „verpasst“. Nach einem Kontrollpunkt geht es durch ein trockenes Flussbett zum Oranje.

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Der ist aktuell ein mächtiger Fluss.

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Die Dämme in Südafrika sind randvoll.

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Die Fahrt am Oranje entlang ist wirklich schön.

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Immer wieder halten wir kurz an, um die Aussicht genießen zu können.

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Allerdings ist es recht heiß!

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Uwe ist übervorsichtig und hält sich an die GEschwindigkeitsbegrenzeng 😉 🤩 😄

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An der Mündung des Fish River in den Oranje steht noch das Wasser.

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Darüber freuen sich sowohl wir, als auch ein Grey Heron und ein Hamerkop.

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Auch danach bleibt die Landschaft spektakulär.

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Den Gamkab lassen wir aus Zeitgründen heute aus.

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Kurz vor Aussenkehr treffen wir auf die Abzweigung auf die C37.

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Ab hier verändert sich die Landschaft dramatisch. Rechts schroffe Bergformationen und vor uns die ewige Weite der Namib.

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Phantastisch! Auch hier muss es vor einigen Tage schwer geregnet haben!

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Nach einer Linksabbiegung müssen wir hier einfach wieder Anhalten.

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Wir lieben diese Endlos-Pads.

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Nun aber weiter nach Hobas!

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Hier checken wir gemeinsam mit Ruth und Uwe ein. Voller Spannung und Vorfreude fahren wir auf den Platz.
Und der überrascht uns positiv. Die Stellplätze liegen in einer Art „Wald“.

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Schließlich winken Tanja und Uwe uns zu. Nun Glücklich gibt es eine große Begrüßungsrunde. Ihr könnt Euch denken, dass wir uns viel zu erzählen haben.

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Tanja und Uwe bauen für heute Abend einen köstlichen Potjie. Uwe schaue ich beim Brutzeln etwas zu. Schließlich will ich für zukünftige eigene etwas dazu lernen.

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Den Rest des Tages verringen wir mit Afrikalatein, dem ein oder anderen Schöppchen und dem leckeren Eintopf.

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Da der Platz ziemlich leer ist, stören wir hier auch niemanden.

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Ruth verlässt uns zwischenzeitlich, um am Pool-WLAN das Dortmund Spiel zu verfolgen. Und so rennt die Zeit einmal wieder !

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Morgen geht es gemeinsam zum Canon.
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zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2025
Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200709. Aug. 2025 ·

31.03.2025 Hobas Camp Site zum Fish River Canon


Wir schaffen es tatsächlich alle sechs, pünktlich um 7:00 Uhr auf die Pad zum Canon zu kommen. Inzwischen haben Kerstin und ich die notwendigen Handgriffe und die Arbeitsteilung besser im Griff. Die Sanitäranlagen sind auch wirklich gut und so können wir sagen, dass Hobas eine positive Überraschung war!

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Und so zieht der Forumskonvoi am frühen Morgen seine Staubfahne durch die Wüste.

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Am Hauptaussichtspunkt liegt der Schatten noch auf dem Canon.

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Trotzdem ist der Ausblick beeindruckend!

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Mehrfach wechseln wir die Aussichtspunkte und fahren gemeinsam ein Stück am Rim entlang.

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Ruth nutzt den Moment, um ein Stück zu Fuß zu gehen.

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Langsam wird auch das Licht besser und der Canon liegt mit deiner ganzen beeindruckenden Pracht vor uns.

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Was ist naheliegender, als sich mit einem Kaffee und einem Snack in die Campingstühle zu setzen und den Moment zu genießen?

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So sehr hatten wir uns drauf gefreut! Du nun ist es soweit.

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Natürlich werden ausgiebig Fotos geschossen und Afrikalatein ausgetauscht.

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Leider müssen sich Tanja und Uwe dann von uns verabschieden.

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Sie haben eine ziemlich lange Strecke vor sich! Danke für die nette Begegnung und die Änderung Eurer Reiseroute, die für dieses Treffen grundlegend war. Vielleicht klappt es ja mal wieder in Afrika, in Deutschland ja sowieso!

Mit Ruth und Uwe fahren wir dann noch einmal zu dem Aussichtspunkt an dem die Wanderung in den Canon beginnt.

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Inzwischen ist es brütend heiß geworden.

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Nach dem wir die Aussicht auch von hier aus ausgiebig genossen habe, geht es dann so langsam auch für uns auf die Pad.

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Unsere letzte gemeinsame Nacht mit den Eulenmuckels wird es sein! Wie schnell ist die schöne Zeit vergangen!

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zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2026
1’838 Beiträge · seit 201611. Aug. 2025 ·
Lieber Carsten,

jetzt sind wir wieder aus den Ferien zurück und ich freue mich darüber, hier nachzulesen.
So schöne Landschaftseindrücke! Und wenn man sie mit lieben Menschen teilen kann, ist das Erlebnis bestimmt doppelt so schön!
Danke fürs Mitnehmen!
Herzlich
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
1’032 Beiträge · seit 202313. Aug. 2025 ·
Lieber Carsten,
nun will ich auch mal Danke sagen für die Impressionen über die Höhen und Tiefen eurer Reise. Auch wenn ich mich nicht oft zu Wort melde, bin ich als stille Leserin noch dabei. Es ist immer wieder erstaunlich welche landschaftliche Vielfalt Namibia zu bieten hat. Das Richtersveld gehört ja doch noch ein bisschen mehr zu den verborgenen Schätzen des Landes. Eure detaillierten Schilderungen und die coolen Fotos vermitteln uns einen guten Eindruck über die Herausforderungen, die dieses Gebiet bereithält. Mit Freunden dort unterwegs zu sein macht die Zeit natürlich doppelt schön.
Bin gespannt wie es weiter geht.
Liebe Grüße,
Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) Frühstück mit Giraffen – Mai 25 (Revidierte Version) https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307120-fruehtsueck-mit-giraffen-mai-25-revidierte-version
Themenstarter4’542 Beiträge · seit 200717. Aug. 2025 ·
@H.Badger
jetzt sind wir wieder aus den Ferien zurück und ich freue mich darüber, hier nachzulesen.
So schöne Landschaftseindrücke! Und wenn man sie mit lieben Menschen teilen kann, ist das Erlebnis bestimmt doppelt so schön!
Danke fürs Mitnehmen!
Sascha, Danke für die netten Worte 😘 und liebe Grüße

@Nacho
nun will ich auch mal Danke sagen für die Impressionen über die Höhen und Tiefen eurer Reise. Auch wenn ich mich nicht oft zu Wort melde, bin ich als stille Leserin noch dabei. Es ist immer wieder erstaunlich welche landschaftliche Vielfalt Namibia zu bieten hat. Das Richtersveld gehört ja doch noch ein bisschen mehr zu den verborgenen Schätzen des Landes. Eure detaillierten Schilderungen und die coolen Fotos vermitteln uns einen guten Eindruck über die Herausforderungen, die dieses Gebiet bereithält. Mit Freunden dort unterwegs zu sein macht die Zeit natürlich doppelt schön.
Bin gespannt wie es weiter geht.
Dem ist nichts hinzuzufügen 😉 Danke und viele Grüße
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zuletzt bearbeitet 17. Aug. 2025