Reisebericht Zimbabwe Juni/Juli 2024

Reisebericht 55 Antworten · 5'620 Aufrufe · gestartet 28. Dez. 2024 von Alibaba
Themenstarter70 Beiträge · seit 201308. Jan. 2025 · #21
30.06.2024 Birchenough Bridge - Mapari Rest Resort
In der Früh haben wir wie immer die Spurenlage geprüft, es sieht so aus, als ob ein Nilpferd heute Nacht über unser Camp marschiert ist.

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Dann fahren wir zum Gate. Hier dürfen wir uns in das WLAN-Office-Netzwerk der Ranger einloggen, und können unsere Tochter anrufen, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. Danach unsere (vorläufig) letzte Flussdurchquerung, diesmal durch die Save. Tiefsandig, aber kein Problem und wenig Wasser (ca. 40 cm). Danach gehts zuerst 30 km auf der Piste und dann nochmal 160 km gute Teerstraße zur Birchenough Bridge, kurz dahinter liegt das Mapari Rest Resort, unsere Bleibe für diese Nacht.
794 Beiträge · seit 200708. Jan. 2025 · #22
Hallo Alibaba,

gerade habe ich Euren interessanten und toll bebilderten Reisebericht gefunden. Schön, wieder einmal etwas über Zimbabwe zu lesen! Dieses Land ist noch ein weißer Fleck auf meiner Afrika-Karte und ich würde es zu gern einmal selbst bereisen. Mit eigenem Auto für Euch natürlich perfekt. Die Bilder von den Chilojo Cliffs bzw. vom dortigen Viewpoint sind wirklich traumhaft! 🤩 Der Gonarezhou NP ist für mich ein absolutes Sehnsuchtsziel. Tiertechnisch bei Euch ja auch sehr ergiebig. Danke fürs Teilen und für die Mühe des Berichte schreibens! Ich bin gespannt auf Mana Pools, Hwange und vieles mehr.

Viele Grüße
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2025
4'382 Beiträge · seit 201508. Jan. 2025 · #23
Guten Abend, Alibabas,
mit großer Freude lese ich Euren interessanten Bericht - umso mehr, weil ich in diesem Leben nicht noch einmal dorthin kommen werde. Ihr weckt bei C schöne Erinnerungen an seine Aufenthalte dort in den 80er Jahren.
Dieser hier
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ist übrigens ein White-crowned lapwing
Und den White-crested Helmetshrike
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habt Ihr ja wunderbar eingefangen!
Ich freue mich auf mehr!
Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201309. Jan. 2025 · #24
Hallo Tina,

in Gonarezhou sieht man sicher nicht so viele Tiere wie z.B. im Kruger, Etosha oder Moremi, aber das macht er dafür landschaftlich wett. Er ist viel einsamer und die Camp's sind nicht eingezäut, aber wer das mag (so wie wir), für den ist es ein Paradies.

Viele Grüße und Danke fürs Mitreisen, Silke und Harald
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201309. Jan. 2025 · #25
Hallo Friedericke,

Danke für die Hilfe bei der Vogelbestimmung und fürs Mitreisen.

Viele Grüße, Silke und Harald
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2025
4'382 Beiträge · seit 201509. Jan. 2025 · #26
Alibaba schrieb:Hallo Friedericke,

Danke für die Hilfe bei der Vogelbestimmung und fürs Mitreisen.

Viele Grüße, Silke und Harald
Bitte bitte! Gern geschehen! Auf das Foto vom White-crested Helmetshrike bin ich etwas neidisch - uns sind diese Vögel immer nur schnell durchs Unterholz davongeschlüpft 🙁
Gruß
Friederike
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zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201309. Jan. 2025 · #27
01.07.2024 Save Valley Conservancy - Humani Campsite
Gestern Abend haben wir noch die Weiterfahrt recherchiert, und sind dabei über das Save Valley Conservancy gestolpert, angeblich noch ein Geheimtipp in Zimbabwe. Es soll dort auch ein sehr schönes Camp (Humani Campsite) geben. Wir kontaktieren den Besitzer, ob es einen freien Platz gibt. Heute früh erhalten wir die Bestätigung und machen uns auf den Weg. 60 km der Zufahrt sind z.T. extremes Wellblech, aber bei Tempo 60 rollen halbwegs gut darüber. Die letzten 20 km schaukeln wir im langsamen Pirschmodus weiter, und sehen unter anderem Zebras, Giraffen, Büffel und Wasserböcke.
Kurz vor dem Camp kommt wieder eine Furt (ein Nebenarm der Save), leider mit relativ dunklem Wasser, es ist nicht möglich den Grund zu erkennen. Umfahrung gibt es keine. Dafür ein paar große Krokodile, welche sich sicher über eine Bergeaktion freuen würden🦎 🍽️.

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Am Ende ist es die einfachste Furt von allen, die wir bisher gemacht haben, vielleicht 20 - 30 cm tief und ein fester, aufgeschütteter Grund. Von diesem "Unterwasserdamm" sollte man aber nicht abweichen, daneben ist es deutlich tiefer. Auch dieses Camp liegt mitten in der Wildnis, direkt am Fluss. Von der Campsite aus sehen wir Impalas und an die 100 Paviane, auf einer Insel liegen Büffel. Welch eine Begrüßung! Später kommen auch noch Wasserböcke.
Die beiden Männer, die uns von der Anmeldung zur Campsite (4 km) den Weg gezeigt haben, bereiten unsere Busch-Dusche vor: Wasser wird aus dem Fluss in einen großen Behälter gepumpt, dort können wir es in einen Eimer ablassen, der Eimer wird dann zu einer Feuerstelle gebracht, und in ein aufgeschnittenes Fass geschüttet. Feuerholz liegt bereit. Wenn das Wasser warm ist, wird es wieder in den Eimer geschüttet, und von da in den Eimer mit dem eingelötetem Brause-Auslass umgefüllt. Fertig ist die Busch-Dusche. Nur leider, das Wasser kommt aus dem Fluss mit dem wahren Feind: nicht Krokodile, sondern Bilharziose. Wir verzichten und werden am Abend unsere eigene Dusche nutzen.

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Den restlichen Tag relaxen und arbeiten wir (putzen, neue Toilette "ansetzen", usw.) im Camp. Am Abend gibts Schweinesteak mit Kartoffel und Süßkartoffeln zubereitet überm Lagerfeuer.

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Themenstarter70 Beiträge · seit 201309. Jan. 2025 · #28
02.07.2024 Save Valley Conservancy - Humani Campsite
Heute gehen wir es ruhig an, wir haben 2 Nächte gebucht. Nach dem Mittagessen brechen wir zu einer Pirschfahrt auf, aber vorher fahren wir nochmal zum Farmhaus - wir müssen noch zahlen. Das Save Valley Conservancy ist ein interessantes Projekt: Die meisten Farmen in dieser Gegend haben sich zusammengetan, alle inneren Zäune abgerissen und außen einen stabilen Elektrozaun gezogen. Und dann Wildtiere, welche hier bereits ausgerottet waren, wieder angesiedelt, z.B. Spitzmaulnashörner. So entstand mit 4000 Quadratkilometer das größte private Wildschutzgebiet der Welt, welches mittlerweile wohl mehr Einnahmen bringt, als die traditionelle Tierhaltung (Rinder). Leider müssen sie hier aber auch gegen Wilderei kämpfen. Mark, der die Farm betreibt, pflanzt auch noch Orangen an (gut geschützt vor den Elefanten). Er bringt jährlich 1000 Tonnen zur großen Saftpresse in Birchenough. Morgen wissen wir, wie sie schmecken, wir haben einige bekommen.

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Auf der Pirsch haben wir vor allem Giraffen gesehen (neben Impalas und Pavianen), die fühlen sich hier wohl richtig wohl.

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Themenstarter70 Beiträge · seit 201309. Jan. 2025 · #29
03.07.2024 Mutare - Hillside Golfclub
Heute hat es uns mit ein paar unangenehmen Problemen erwischt, aber der Reihe nach. Zuerst fahren wir von unserem Wilderness Camp wieder zurück zur Teerstraße. Die Wellblechpiste ist immer noch nicht besser, aber bei Tempo 60 km/h einigermaßen zu befahren (dachten wir). Schon unterwegs stellen wir fest, dass Laden über die Lichtmaschine ausgefallen ist. Ist etwas unangenehm, da die Sonne so flach steht (hier ist "Januar"), so dass das Laden der Batterie über Solar allein nicht möglich ist. Da müssen wir am Nachmittag mal auf Fehlersuche gehen, vielleicht ist es nur ein loses Kabel, wäre kein Wunder bei den Straßen. Dann finden wir eine schöne Tankstelle (wir wollen mit unserem High-Tech-Euro 6 nicht bei jeder Buschtankstelle tanken). Beim Tanken fällt Harald auf, dass ein Dieselkanister außen feucht ist, aber am Verschluss ist alles dicht. Komisch. Weiter gehts nach Mutare, eine richtige afrikanische Bilderbuch-Kleinstadt, zum Einkaufen. Hier bekommen wir sogar lactosefreie Milch! Dann fahren wir zum örtlichen Golfclub, wir haben gehört, hier kann man campen. Und tatsächlich dürfen wir hierbleiben, bekommen Strom und Wasser und dürfen die Umkleidekabinen (mit Duschen!) der Golfer mitbenutzen. Als wir auf unserer Wiese den Kofferraum aufmachen, sehen wir die Bescherung: war es der Luftdruckunterschied oder die Wellblechpiste, wir wissen es nicht, aber unser 5 l Kanister AdBlue aus Südafrika ist halbleer, und das AdBlue schwimmt im Kofferraum. Schöne Sauerei. Jetzt ist Großreinemachen angesagt. Um das korrosive AdBlue Zeugs loszuwerden, kippen wir zum Abschluss noch 2 Eimer Wasser zur Spülung nach. Dann wird wieder alles eingebaut. Als wir fertig sind, nehmen wir uns noch den Reservekanister vor, und tatsächlich, er ist an einer Stelle angescheuert, etwas Diesel tritt aus. Ein Blechkanister! Also den noch schnell in den Tank gekippt, irgendwie haben wir da einen Riecher gehabt und bei der Tankstelle nicht ganz voll gemacht (falls der Diesel nicht der Beste ist, besser nicht zu viel tanken), die 20 l passen gerade noch rein. Bis das alles erledigt ist, ist es finster. Wir duschen (Silke wieder mal kalt, immer erwischt es sie - Harald hat heißes Wasser) und gehen ins Golfclub Restaurant, heute haben wir keine Lust mehr zu kochen.

04.07.2024 Vumba Mountains - Hivu Baumschule
Zum Glück ist über Nacht unser Kofferraum gut ausgetrocknet. Bevor wir fahren, gibt uns Kevin (der Platzwart) noch ein paar Tipps über Straßenzustände und schöne Übernachtungsplätze. Nächstes Ziel, nur gute 30 km entfernt, sind die Vumba Mountains (auch Nebelberge). Durch den häufigen Niederschlag und vielem Nebel wachsen hier auch Bäume und Pflanzen, die es sehr feucht mögen, daher hat sich hier ein kleines Stück Regenwald erhalten können.
Unterwegs kehren wir in Tony's Coffee Shop ein, er macht wohl die besten Kuchen im weiten Umkreis (sind wirklich superlecker). Auf seiner Speisekarte (nur Coffeeshop) stehen ca. 10 Kaffeevarianten, 40 Teevarianten und 10 verschiedene Kuchen. Und keine Gäste außer uns, das erklärt vielleicht die Preise (1 Stück Kuchen 14 Dollar, Kaffee oder Tee zwischen 7 und 20 Dollar). Tony hat jedenfalls einen wunderschönen Garten, in dem wir auch Spazieren gehen dürfen, und viel zu erzählen (seine Großeltern, seine Jugend, sein Architekturstudium in der Schweiz, seine Katzen ...).

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Im Regenwald gibt es einen botanischen Garten, der sogar zum Nationalpark ernannt wurde. Wir verbringen hier einige Zeit und genießen die Ruhe und die Atmosphäre. Hier sehen wir auch die seltene Samangoaffen und Schirrantilopen.

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Dann checken wir in der Hivu Baumschule (1752 m) ein. Es ist eine Baumschule mit Shop, in dem lokale Produkte verkauft werden (Kaffee, Tee, Honig, Nüsse, Marmelade ...). Man darf hier campen und bekommt sogar etwas zu Essen. Duschen geht nicht, aber sie bieten uns in einem der Angestelltenhäuschen eine Badewanne an.

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Harald nimmt sich jetzt mal den Ladebooster vor, aber alle Kabel und Schalter sind ok, Spannung liegt auch überall (wo es sein soll) an, es sieht wirklich so aus, als ob der Ladebooster selbst hinüber wäre. Das bedeutet, es wird jetzt Zeit, dass die Sonne steiler steht, und bis dahin sind Schattenparkplätze leider nicht mehr möglich. Am Abend lassen wir uns von Esther (einer Angestellten, die auch auf dem Gelände wohnt) bekochen, einen leckeren Spiegelei-Burger mit Pommes.
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201310. Jan. 2025 · #30
05.07.2024 Honde Valley - Camp am NRE Kraftwerk
In der Früh werden die nächtlichen Überlegungen zum Ladebooster verifiziert, der Fehler lässt sich weiter eingrenzen, es ist wohl der "D+ Simulator". Der wird jetzt "überlistet" (reine Spannungssteuerung), und als Lohn der Bemühungen können wir jetzt auch wieder über die Lichtmaschine laden. Brauchen wir ja nicht oft, aber wenn es mal bewölkt ist oder regnet, wird's eng.
Danach fahren wir zurück nach Mutare ins Immigration Office und verlängern dort unsere Visa. Weiter gehts zum ZIMRA Office zum TIP (Temporäre Einfuhr fürs Auto) verlängern. Das wäre zwar auch in Harare möglich gewesen, aber dort soll es deutlich bürokratischer zugehen. Und uns reichen die 30 Tage ab heute, wir wollen dann ja auch noch nach Botswana und Namibia. Und falls es uns wirklich noch in Zimbabwe hält, wir dürften auch noch ein zweites Mal um 30 Tage verlängern.
Jetzt brechen wir auf ins Honde-Valley. Eine sehr fruchtbare Gegend in der Bananen, Avocados und Tee angebaut werden.

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Unser Ziel für heute ist ein Wasserkraftwerk hoch in den Bergen. Mit bis zu 5 Turbinen werden hier die umliegenden Dörfer mit Strom versorgt. Wegen des Wassermangels im Fluss Pungwe läuft zurzeit jedoch nur eine Turbine. Direkt am Kraftwerk wurde eine Campsite mit 3 Stellplätzen eingerichtet, die ist unser nächstes Ziel. Zuerst zahlen wir im Tal im Büro des Kraftwerkbetreibers die Campsite, dann geht es ca. 20 km über eine steile Piste hoch in die Berge, bis wir endlich an einem wunderschönen Camp ankommen. Blessing, der Camp-Ward, heizt uns den Donkey-Ofen und die Grillstelle an. Am Abend gibts dann Halumi mit Süßkartoffeln.

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Themenstarter70 Beiträge · seit 201310. Jan. 2025 · #31
06.07.2024 Nyamoro Dairy Farm
Am nächsten Morgen tanken wir nochmal Wasser nach, dann zeigt uns Blessing eine Fußgänger-Hängebrücke über den Pungwe, nahe am Kraftwerk. Er ist wirklich sehr aufmerksam und hat sich ein Trinkgeld redlich verdient.

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Bei der Rückfahrt auf der extrem steilen Piste zurück ins Honde-Valley merken wir erst, wie steil die Strecke wirklich ist. Um die Bremsen nicht zu überhitzen, fahren wir zeitweise im ersten Gang mit Untersetzung. Wieder im Honde-Valley angekommen fahren wir bis zu dessen Ende (es ist eine Sackgasse). Die Bananenplantagen werden abgelöst durch große Felder Tee, welche in einem herrlich frischen und für unsere Augen ungewohnten Hellgrün in der Sonne leuchten.

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Es geht weiter zurück, wir müssen uns wieder nach einem Übernachtungsplatz umsehen. Nach dem Campen auf einer Wildfarm, einem Golfclub, einer Baumschule und einem Kraftwerk landen wir heute auf einem Milchbauernhof. Wir stehen im Garten von Debbie (die Hausherrin), die aber leider zurzeit in Harare beim Großeinkauf ist. Trotzdem erhalten wir den Schlüssel zu einem Gästehaus mit Toilette und Badewanne. Da der Stellplatz nichts kostet (eine Spende ist natürlich willkommen), werden wir in der angeschlossenen Tee-Stube die Sandwiches austesten, das Chicken Sandwich von heute Abend war schon mal richtig gut.

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Themenstarter70 Beiträge · seit 201311. Jan. 2025 · #32
07.07.2024 Nyamoro Dairy Farm - Update Tag

Heute Früh hat es draußen Frost. Man merkt, unser Camp liegt auf 1834 m. Gut, wer da eine Standheizung hat.

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Extra für uns lässt Angie den Donkey Ofen anheizen, um 10:30 läuft unser Waschfass dann zu Hochtouren auf (normale Wäsche, Handtücher, Bettwäsche ....), das heißt, es ist mal wieder ein Update Tag dran (mit fleißig Wäschewaschen).

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Nach dem Mittagessen (wieder Chicken Sandwich, alles andere ist aus) geht es etwas relaxter weiter, Solarpanels reinigen, ein paar Schrauben nachziehen, Wasser auffüllen für die lange morgige Etappe in den äußersten Nordosten von Zimbabwe. (Und die Standheizung für den Start morgen um 05:30 programmieren). Dann telefonieren wir noch mit Debbie. Auch wenn wir sie nicht persönlich getroffen haben, möchte sie es nicht nehmen lassen, uns noch ein paar Tipps für die morgige Strecke zu geben.

zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201311. Jan. 2025 · #33
08.07.2024 Kotwa - Accomodation School
Wir verabschieden uns und machen uns auf den Weg, tiefer in die Eastern Highlands. Am Hofausgang fragt eine junge Frau mit Baby, ob wir sie bis zur Straße mitnehmen können (die Zufahrt ist ca. 3 km und nur für Allrad oder Trecker geeignet, Taxis fahren da nicht hin). Wir nehmen die beiden natürlich mit. Faith erzählt uns, dass ihre 14 Monate alte Tochter Blessing (ein Uni-Sex Name) hohes Fieber hat und sie mit ihr zum Doktor muss. Auf der Straße wird sie sich dann ein Taxi nehmen. Blessing ist sehr tapfer, weint überhaupt nicht, ist aber ziemlich apathisch. Wir fahren die zwei gleich die 15 km ins Krankenhaus, hoffentlich geht es der Kleinen mittlerweile besser. Den Arztbesuch muss Faith selbst bezahlen, es gibt keine Krankenversicherung in Zimbabwe. "No money, no treatment".
Dann gehts weiter nordwärts, zuerst noch auf einer Teerstraße, dann nur noch Piste. Die letzten ca. 50 km gehen direkt entlang der Grenze zu Mosambik. Hier darf man die Piste auf keinen Fall verlassen, aus dem Zeitraum 1976 - 1980 liegen hier noch Minen, zurzeit werden diese vom Militär geräumt, aber bis alle entfernt sind wird es noch dauern.

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Es heißt, man soll am besten durchfahren ohne anzuhalten, da dies Niemandsland und ein Rückzugsort für Schmuggler und illegale Grenzgänger ist. Als wir an der neuen Brücke über den Ruangwe einen Stop zum Mittagessen machen, werden wir auch gleich von 2 Männern angesprochen, denen es offensichtlich nicht recht ist, dass wir hier stoppen. Letztendlich wissen wir nicht, ob es Polizisten oder Soldaten (in Zivilkleidung), oder vielleicht Schmuggler oder Wilderer waren. Wir dürfen trotzdem fertig essen, und fahren dann weiter.

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In Nyamapanda (offizieller Grenzübergang zu Mosambik) erreichen wir wieder die Teerstraße und fahren weiter nach Kotwa, wo wir in der "Accomodation School" (eine Art Hotelschule) unser Camp aufschlagen. Der Platz ist gleichzeitig das Gemeindezentrum, ständig kommen und gehen Leute, alle sind sehr nett, freundlich und interessiert.

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zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201313. Jan. 2025 · #34
09.09.2024
Das war die Nacht der langen Messer: um 3.50 Uhr werden wir von einem sehr eifrigen Hahn geweckt. Er kräht Non-Stopp bis um 6.00 Uhr 😡, dann ist er heiser. Das hilft uns aber nichts, wir müssen auch raus, wir haben heute eine lange Tour vor der Brust. Die Fahrt geht über die Hauptstadt Harare weiter nach Westen.
Kurz vor Harare dürfen wir wieder Maut zahlen, doch dieses Mal wollen sie von uns einen "Transit Coin"? So einen Coin haben wir aber nicht. Wir zeigen der Dame an der Mautstation alle Belege, die wir an der Grenze bekommen haben, alle Quittungen von den bisherigen Mautstationen, aber das ist nicht ausreichend. Sie holt ihre Vorgesetzte, die telefoniert mit Kollegen, fotografiert unser Auto und die Belege, schickt die irgendwo hin, und wartet auf eine Antwort. Dann meint sie, wir sollen diesen Transit Coin bei ihr kaufen. Bisher haben wir 9 Mautstationen passiert, manchmal als "light vehicle" (3 $) oder als "heavy vehicle" (4 $), aber niemand wollte diesen Coin. Gottseidank können wir sie nach 1 Stunde davon überzeugen, dass wir den auch diesmal nicht brauchen.
Kurze Zeit später kommen wir an eine Unfallstelle, ein Moped liegt auf der einen Straßenseite, sein toter Fahrer auf der anderen Seite, mit einem Tuch zugedeckt. Wir sind sehr betroffen.
Dann kommen wir nach Harare. Welcher Kontrast zum übrigen Zimbabwe. Paläste an Berghängen, gesichert von hohen Mauern, obendrauf Stacheldraht, alles videoüberwacht, hier wohnt das Geld. Die Kehrseite ist eine hohe Kriminalitätsrate in der Hauptstadt. Es gibt Banden, die sich darauf spezialisiert haben, Fahrzeugen mit ausländischen Nummernschildern die Reifen aufzustechen, und wenn man dann Reifen wechseln muss, kommen die "Helfer" - und räumen das Gepäck aus dem Fahrzeug. Wir fahren auf einer Umgehungsstraße zügig weiter. In einer Mall mit bewachtem Parkplatz wird nochmals eingekauft (es geht wieder in die Wildnis), und weiter Richtung Mana-Pools.
Wir übernachten in der Lions Den Campsite, ein netter Platz mit ordentlichen Sanitäranlagen und warmem Wasser aus dem Donkey-Ofen. Dort treffen wir ein südafrikanisches Paar mit ihrem Landcruiser, Margie und Rob. Wir sitzen lange am Lagerfeuer und tauschen Geschichten und Erfahrungen aus, auch die Politik im südlichen Afrika und Europa kommt nicht zu kurz.

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zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201313. Jan. 2025 · #35
10.07.2024 Richtung Mana Pools
Wir nutzen den schönen Platz und backen in der Früh nochmal Brot. Während der Ofen wieder auskühlt, machen wir noch einen Spaziergang zum nahe gelegenen See. Dann brechen wir auf zum 150 km entfernten Marongora Gate. Was für eine Fahrt! Die Strecke zwischen Harare und Chirundu soll die verkehrsreichste Straße in Zimbabwe sein, was wir gerne glauben. Mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge sind LKW. Es ist die Hauptverkehrsader über Lusaka (Sambia) in den Kongo oder nach Tansania. Vom Kongo aus, der reich an Bodenschätzen ist, werden viel der geförderten Erze und Metalle per LKW durch Sambia und Zimbabwe weitertransportiert. Nur widerstehen die Straßen diesen schweren LKW's nicht sehr lange, das Teerband bröckelt an den Rändern kontinuierlich ab, und es gibt Schlaglöcher, die schon mal mehr als 1 Meter im Durchmesser haben und mehr als 10 cm tief sein können. Zwei LKW's kommen kaum aneinander vorbei, oft muss einer mit einer Seite auf den unbefestigten Fahrbahnrand ausweichen, trotzdem wird natürlich auch noch fleißig überholt. "Mitschwimmen im Verkehr" ist uns nicht möglich, viel zu schnell und stressig für uns. Alle paar km steht ein LKW mit Panne oder Unfall am Rand. Wir fahren lieber langsam und stoppen, um entgegenkommende oder überholende LKW's vorbeizulassen. Aber so brauchen wir für die ca. 150 km "Teerstraße" am Ende fast 5 Stunden.

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Am Gate zum Nationalpark gibt es ein Not-Camp für Spätankommende (Marongora Gate Camp), welches wir aber fest eingeplant haben. Vielleicht treffen wir Gleichgesinnte, mit denen wir ein Camp in den Mana Pools (und die Kosten) teilen können, in jeden Fall wollen wir aber lieber in der Früh gemütlich zu unserem Camp pirschen, und nicht am Nachmittag noch schnell durchfahren, um das Camp dann in der einbrechenden Dunkelheit zu beziehen.

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zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201314. Jan. 2025 · #36
11.07.2024 Mana Pools NP - Nyamepi Campsite Riverfront

Eigentlich wollten wir heute früh noch Wasser auffüllen, aber da es nicht besonders gut riecht, verzichten wir. Am ersten Gate reduzieren wir den Luftdruck auf Pistenniveau, dann geht's los Richtung Mana Pools. Nach genau 5 km sehen wir unseren ersten Löwen im Gestrüpp, was für eine Begrüßung. Kurz darauf queren die ersten Elefanten die Piste.

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Nach Passieren des 2. Gates stoppt uns ein Pickup mit Rangern. Sie haben einen Honeybadger in einer Falle gefangen, den sie uns zeigen. Der Racker tobt nicht rum, er liegt auf dem Rücken in seiner Falle und versucht ganz konzentriert, irgendwo eine Öffnungsmöglichkeit zu finden. Sie erzählen uns, er hat ein Camp verwüstet, deshalb musste er gefangen werden. Er wird jetzt einige zig-km weggebracht und dort wieder freigelassen.
Am Nyamepi Camp angekommen checken wir problemlos ein (vorerst mal für 3 Nächte) - und atmen erst mal tief auf. Die letzten Tage haben uns umgetrieben. In unserem neu erschienenen Reiseführer steht, es dürfen nur noch Fahrzeuge bis 3 Tonnen in den Park. Als wir in einer Facebook Gruppe nachfragen, bekommen wir die Information, dass schwere Fahrzeuge noch nie in den Park durften. Andererseits finden wir auf der Homepage vom Park die Preisliste von 2023, und die führt unter anderem „Minibusse bis 25 Personen“ auf. Wir hatten beschlossen, es darauf ankommen zu lassen, Verhandlungsmöglichkeiten gibt es ja auch oft. Am Camp sehen sie unser Fahrzeug, wir zahlen 10 $ (Standard-Geländewagen kosten 3 $), und das wars. Danach beziehen wir unsere Campsite, direkt an der Riverfront vom Sambesi, zwischen zwei Hippo Pfaden, und genießen erst mal einen guten Cappuccino. Der Sambesi war schon immer einer unserer Traumflüsse, endlich sind wir hier.

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Um ca. 15 Uhr starten wir zum Pirschen. Die Landschaft ist traumhaft schön, wir kennen es aus dem Fernsehen, aber in echt ist es natürlich um ein Vielfaches besser. Kein verbuschtes Gelände, sondern großzügiges, weites Gelände. Um halb sechs sind wir zurück auf der Campsite, und fangen das Kochen an, mit konstantem Hippo-Grunzen im Hintergrund. Später hören wir noch Löwen (aber weiter weg) und von Sambia rüber (anderes Flussufer) Hyänen. Herrlich!

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zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201314. Jan. 2025 · #37
12.07.2024 Mana Pools NP - Nyamepi Campsite Riverfront
Mana Pools und der Sambesi. Zwei magische Worte für uns. Ein Platz, von dem wir seit Jahren träumen. Und jetzt, wir können es kaum fassen, ist unser Traum wahr geworden und wir sind hier. Mana bedeutet 4, es gibt hier 4 Pools, die meistens Wasser haben, und daher Tiere im großen Umkreis anziehen. Leider hat auf Grund der großen Dürre dieses Jahres (Zimbabwe hat wie Namiba und Botswana den Wassernotstand ausgerufen, die diesjährige Regenzeit ist ausgeblieben) nur noch der Long Pool und der Chisasiko Pool etwas Wasser, die anderen Pools sind ausgetrocknet.
In der Früh gehts gleich auf zur Pirsch den Sambesi entlang. Dann fahren wir weiter zum Chisasiko Pool, hier haben wir gestern Abend Hippos ganz nahe gesehen, da frühstücken wir. Kurz darauf kommt noch ein Elefant und leistet uns Gesellschaft.

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Hippo und Kuhreiher

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Wasserbock

Als wir am späten Vormittag zur Campsite zurückfahren, treffen wir Holländer. Einer von ihnen hat am Abend vergessen seine Schuhe ins Auto zu stellen, jetzt hat er einen mit integrierter Belüftung - gestern Abend gab's noch Hyänenbesuch im Camp, und die beißen erst mal in alles rein, was rumliegt und potentiell fressbar ist. Mittags grillen wir nochmals Boerewors aus der Gefriertruhe, aber mit unseren Süßkartoffeln haben wir Pech: eine von den dreien ist faulig, und während wir diese entsorgen, sind wir einen Moment unachtsam, - und schon hat uns eine Grünmeerkatze eine weitere gemopst. Selber Schuld, umso besser passen wir auf die letzte auf.
An der Rezeption liegt ein Sichtungsbuch aus, wir sehen, dass in der Nähe ein Rudel mit 8 Löwen unterwegs war, finden sie aber auf unserer Nachmittagspirsch nicht. Vielleicht haben wir ja Glück und sie kommen heute Abend oder Nacht ins Camp.

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Braunkopfliest

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Eland
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2025
425 Beiträge · seit 200714. Jan. 2025 · #38
Hallo Alibaba
Vielen Dank für Deinen Bericht.
Wir werden im Mai/Juni in etwa Eure Route machen. Wir waren bereits 2012 in Zimbabwe. Unser eigentliches Ziel war 2025 Mosambik, Einreise über Mutare. Das fällt nun flach. Unser Auto ist in Johannisburg bestellt.
Plan B ist nun Matobo Hills, Gonarezhou NP, Harare, nach Mana Pools und dann wahrscheinlich nach Sambia.
Deine aktuellen Eindrücke sind für uns sehr interessant und helfen uns.
LbG Matthias
www.matthias-goessmann.de
Themenstarter70 Beiträge · seit 201314. Jan. 2025 · #39
13.07.2024 Mana Pools NP - Nyamepi Campsite Riverfront

Heute fahren wir ins Zebra-Vlei, hier sieht man angeblich öfters Wildhunde. Die finden wir zwar auch nicht, aber plötzlich steht vor uns im schönen Morgenlicht eine kleine Gruppe Zebras. Während wir noch überlegen, von wo aus wir gutes Licht zum Fotografieren haben, schweift der Blick nach links, und wir können es kaum fassen: Vor lauter Zebras hätten wir beinahe die 4 Löwen übersehen, die ca. 10 m neben uns direkt an der Piste unter einem Baum im Schatten liegen. Es ist kein Riss in der Nähe zu finden, deshalb hatten wir auch keine "Geier-Warnung". Wir bleiben über 1 Stunde und beobachten sie beim Gähnen, Strecken und Schlafen. Nur das Zebra-Foto haben wir dann leider verpasst.

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Klaftschnabel

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Eland

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Zurück im Camp ist es schon 2 Uhr, wir streichen die Nachmittagspirsch. Plötzlich knacken und brechen Äste, zwei Elefanten kommen ins Camp und probieren die hiesigen Bäume. Ein schöner Anblick, und das ganz ohne zu fahren. Die max. Tagestemperatur war heute 32 Grad, jetzt um 20 Uhr hat es 25 Grad. Das war der nördlichste Punkt unserer Reise. Weil zugleich auch ziemlich tief (355 m) ist es hier auch im tiefsten (afrikanischen) Winter nicht mehr so kalt.

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zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2025
Themenstarter70 Beiträge · seit 201314. Jan. 2025 · #40
Hallo Matthias,

schön dass ihr dabei seit. Uns Zimbabwe ist sicher eine vollwertige Alternative zu Mozambik.

Danke fürs Mitreisen und noch fleißiges Lesen, Harald