BEBeebeeThemenstarter8 Beiträge · seit 202219. Okt. 2022 · #1Hallo ihr Lieben,
ich möchte mir nächstes Jahr den Traum meiner ersten Afrikareise erfüllen. Dafür soll es nach Namibia und ggf. Botswana mit dem Dachzelt gehen. Mich zieht es v.a. in den tierreicheren Norden, genauer: Caprivi oder gleich Botswana.
Geplantes Gefährt: Toyota Hilux 4x4 single cab o.ä.
Meine Traumroute wäre eigentlich:
Windhoek - Waterberg - Caprivi - Chobe - Savuti - Moremi - Windhoek
Dauer: 3 Wochen
Reisezeit: 14.10.-04.11.23
(wegen der Reisezeit würden wir uns Vic Falls sparen)
Alternativroute one way:
Windhoek - Waterberg - Caprivi - Kasane (Tagesausflug Victoriafälle) - evtl. Chobe Riverfront - Katima Mulilo
Dauer: 2 Wochen
Reisezeit - bei nur 2 Wochen flexibler : Ende April / Mai / Oktober
Etosha würde ich auslassen, weil ich mir in Namibias Norden und ggf. Botswana mehr Tiersichtungen vor berauschenderer Landschaft ausmale.
Mein Mann folgt mir auf Reisen überall hin. Er macht alles begeistert mit, egal, was ich plane. Wir haben uns Videos von Botswanareisenden angesehen, die abenteuerliche Sandpisten und Wasserfurten gemeistert haben, um ein Bild von den Gegebenheiten zu bekommen. Von Schwärmerei bis Entgeisterung war in meiner Gefühlswelt alles vertreten ... er meinte nur: "das geht, du musst halt aussteigen und die Furt ablaufen". Auch wenn die Wasserstände Ende Oktober voraussichtlich niedriger sind als zur Drehzeit der Videos (April/Mai), fährt man trotzdem auf Tiefsand und wahrscheinlich auch durch Wasser.
Die Technik der Offroadfahrzeuge ist ihm geläufig, hatte aber noch keine Sandpisten oder Wasser unter dem Autositz. Nachdem ich einiges von den Experten hier gelesen habe, befürchte ich daher, dass er sich da ein wenig überschätzt.
Liebe Experten, bitte steinigt mich nicht für meine Frage, die jetzt kommt: Würdet ihr unter den gegebenen Umständen von der Traumtour abraten oder kann man sich das zutrauen? Auch in der Alternativroute wäre ein Abstecher zur Chobe Riverfront durch Tiefsand geplant, aber eben "nur" bis da hin und nicht mehrere hundert Kilometer weit bis Moremi.
Ganz liebe Grüße
Bianca
binca751'567 Beiträge · seit 201519. Okt. 2022 · #2Hallo Bianca,
wir waren nach mehreren Malen Namibia in diesem Jahr das erste Mal auch in Botswana.
Um Stress zu vermeiden, würde ich nach deinen Aussagen auf Moremi und Savuti beim ersten Mal verzichten… 😗
Die Chobe Riverfront ließ sich recht gut befahren im August. Ihr könntet wie wir „unten rum“ nach Maun von Kasane aus und dort vielleicht noch einen Delta-Rundflug machen. Das Planet Baobab Camp bietet auch geführte Übernachtungen in der Magkadigkadi Pfanne an. Das wäre vielleicht auch was für euch.
Gruß
Bianca
BEBeebeeThemenstarter8 Beiträge · seit 202219. Okt. 2022 · #3Hallo Bianca,
ganz lieben Dank für deine Einschätzung. Dann fassen wir eher die Route "unten rum" ins Auge, die sicher auch beeindruckend ist. Du hast jetzt nur von geführten Touren gesprochen. Kann man in der Gegend zwischen Kasane und Maun nicht auch schon Tiefsand Erfahrungen für künftige Reisen sammeln?
LG Bianca
kalachee1'059 Beiträge · seit 200619. Okt. 2022 · #4Hallo Bianca
Sehe ich auch so. Für die allererste Afrika-Reise würde ich den Abschnitt Chobe (Savuti) - Khwai - Moremi auch noch nicht empfehlen. Das ist wirklich Wildnis pur und ich finde, man sollte das nicht ganz ohne Erfahrungen machen und schon ein bisschen wissen, was man da genau tut.
Eine Routenführung à la Windhoek - Waterberg - Zambezi-Region - Kasane / Chobe Riverfront - Maun (Okavango-Delta) - Windhoek sähe ich aber durchaus. Von Maun aus liessen sich ja auch geführte Touren ins Delta / Moremi machen oder zum Beispiel Übernachtungen in einer Lodge / Camp im Khwai Consession mit den dort dann angebotenen Gamedrives.
In der Zambezi-Region und im Chobe könntet ihr so durchaus auch erste Erfahrungen im Tiefsandfahren sammeln und die Fahrt durch Savuti und Moremi dann mit etwas Erfahrung und Eindrücken für das nächste Mal aufsparen. 🙂
Liebe Grüsse
Sam
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200619. Okt. 2022 · #5Dafür soll es nach Namibia und ggf. Botswana mit dem Dachzelt gehen.
Ich würde mir - oh Wunder - Botswana sparen und 3 Wochen in Namibia inkl. Damaraland, Etosha und Caprivi investieren. Im Caprivi seht ihr das Gleiche wie in Chobe und Moremi, nur auf kleinerem Raum und preiswerter (wobei der Unterschied bei Camping nicht so groß sein mag?!)
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201119. Okt. 2022 · #6Hallo Bianca,
im Ggs. zu meinen Vorschreibern würde ich Deinem Mann uneingeschränkt recht geben. Fahren im Sand ist keine Zauberei, wenn man den Luftdruck der Reifen erniedrigt. (Einen Tipp, den ich bei unseren ersten Reisen in Botswana nicht kannte. 😗 , wir haben trotzdem überlebt. 🤩 ) Und zu Wasserdurchfahrten hat er das Wesentliche schon gesagt. Wenn man keine Lust hat, durchs Wasser zu gehen, kann man auch warten und hoffen, dass jemand vorbeikommt und durchfährt.
Und Christian würde ich tw. widersprechen: der Caprivi ist sehr schön, aber nicht mit Moremi zu vergleichen, und Etosha finde ich persönlich langweilig.
LG aus HH
Karsten
Topobär5'479 Beiträge · seit 200919. Okt. 2022 · #7Von der Fahrerei her, sehe ich auch keinen Grund auf Botswana zu verzichten. Als ich das erste Mal in Botswana war, musste ich den Wagen auch mehrfach ausgraben, da ich noch nicht einmal wusste, dass man im weichen Sand den Luftdruck reduziert. Sich festzufahren ist zwar schweißtreibend, bring einen aber nicht um. Durch Wasser fährt man sowieso nur, wenn man weiß, wie tief es ist.
Das viel spannendere Thema, als die Fahrerei, ist das Leben in der Wildnis. Welche Erfahrungen habt Ihr mit Camping? Das Campen an sich sollte keine Herausforderung für Euch sein, denn nur so könnt Ihr das Campen in der Wildnis und ohne Zäune auch genießen.
BEBeebeeThemenstarter8 Beiträge · seit 202219. Okt. 2022 · #8Ich danke euch vielmals für eure Empfehlungen. Zur Wahl stehen also Windhoek bis Windhoek, entweder "unten rum" oder "mitten durch". Etosha verliert dagegen leider - sorry Christian.
Und auch wenn die Meinungen zu "unten rum" oder "mitten durch" total auseinandergehen, so hilft mir jede einzelne Einschätzung sehr und gibt weitere Denkanstöße und auch neue Ideen, wo ich noch nach passenden Infos suchen könnte, die bei meiner Entscheidung helfen.
Ich bin nicht sicher, was du mit "Campingerfahren" meinst. Wenn es darum geht, auf Strom zu verzichten und nur über dem Lagerfeuer zu kochen, während Bären in der Nähe sein könnten ist das nach unserem USA Trip nichts neues. Allerdings war das nicht im Zelt, sondern im fahrenden Haus. Im Zelt wären wir anders ausgestattet gewesen, aber das ist nichts, was man mit guter Vorbereitung nicht hätte meistern können. In tiefster Wildnis im Dachzelt zu campen, ist eine ganz neue Erfahrung.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200619. Okt. 2022 · #9Etosha verliert dagegen leider - sorry Christian.
musst Du Dich nicht für entschuldigen. Jeder wie er mag. ich dachte nur aus Deinem "ggf. Botswana", dass das Land nicht gesetzt sei. Deshalb mein Vorschlag.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202219. Okt. 2022 · #10Weil das nie angesprochen wird und weil learning by doing immer das Beste ist:
Bevor man dorthin kommt, wo es drauf ankommt, findet man zwischen WH und Moremi (oder was immer) sicher ein paar 100 Meter Sandpiste, wo man niemanden behindert aber auch nicht weit von fremder Hilfe ist, für den Fall der Fälle. Und dort investiert man halt ein paar Stunden um alles auszuprobieren, was man falsch machen kann und wie es besser geht. Z.B. Mit harten Reifen und H1 anfahren und man wird rasch merken, wie weit man so kommt, dann die Untersetzung im 2., besser 3. Gang, dann den Reifendruck reduzieren…….oder in anderer Reihenfolge….. im Sand raufschalten und erleben wie rasch der Schwung weg ist usw. … einfach diverses ausprobieren, auch das Schaufeln 😣
Grüße
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200619. Okt. 2022 · #11Topobär schrieb:Durch Wasser fährt man sowieso nur, wenn man weiß, wie tief es ist.
Wie tief es ist, weiß man erst, nachdem man durchgelaufen ist.
Durchgelaufen ist man erst, wenn man weiß, dass es dort keine Krokodile gibt ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
CuF4'382 Beiträge · seit 201519. Okt. 2022 · #12
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200619. Okt. 2022 · #13Beebee schrieb:
Ich bin nicht sicher, was du mit "Campingerfahren" meinst. Wenn es darum geht, auf Strom zu verzichten und nur über dem Lagerfeuer zu kochen, während Bären in der Nähe sein könnten ist das nach unserem USA Trip nichts neues. Allerdings war das nicht im Zelt, sondern im fahrenden Haus. Im Zelt wären wir anders ausgestattet gewesen, aber das ist nichts, was man mit guter Vorbereitung nicht hätte meistern können. In tiefster Wildnis im Dachzelt zu campen, ist eine ganz neue Erfahrung.
Ich bin über 5.000 km durch Alaska/Canada geradelt und bin etwa einem Dutzend Bären begegnet und ich bin auch etwa 20.000 km durch Afrika geradelt. Du kannst diese beiden Regionen und das Verhalten der Tierwelt nicht einfach vergleichen. Du hast in Afrika viel mehr gefährliche Tiere, die sich alle auf eine andere Art und Weise verhalten.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Ad Rian229 Beiträge · seit 202219. Okt. 2022 · #14Ich selbst würde ja jeden Sche... machen.
Irgendwie kommt man immer raus.
Aber meine Frau nicht.
Deswegen machen wir die Runde gerade genau so, wie ihr sie geplant habt. Nur eben ohne das Teilstück Khwai bis Chobe. Stattdessen "außen herum". Dabei nehmen wir den Boteti und die Nxaipan mit.
Grüße aus Buitepos. Morgen geht's nach Main. Übermorgen zum Mbudi Camp in der Khwai Concession.
Adrian
BEBeebeeThemenstarter8 Beiträge · seit 202219. Okt. 2022 · #15Kanada/Alaska mit Afrika zu vergleichen wollte ich gewiss nicht. Mir war nur nicht klar, was mit "Campingerfahrung" gemeint ist. Aber ich glaube zu verstehen, was ihr meint.
Wir können auch in Lodges übernachten und auf eigene Faust in den Busch fahren, was genauso gefährlich sein kann. Klar, das Risiko, von einem übermütigen Elefantenbullen mitsamt Zelt vom Autodach geräumt zu werden, ist beim Camping größer. Möglicherweise ist die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas innerhalb dieser 3 Wochen passiert, genauso groß, wie einmal in seinem Leben eine Million im Lotto zu gewinnen. Und verhindern kann ich es ohnehin nicht. Außer ich spiele nicht Lotto ... oder fliege nicht nach Afrika. Drohende Elefanten zu identifizieren ist etwas anderes. Mich von so einem platt machen zu lassen, kann ich aber verhindern. Die Kunst ist, das trotz mangelnder Erfahrung rechtzeitig zu erkennen. Is this the jumping point? Wenn ja, dann hab ich's kapiert. Das hängt für mich nur nicht unmittelbar mit Campingerfahrung zusammen. Deswegen hab ich die Frage falsch gedeutet.
Es wird also ein Campingurlaub mit geführten Touren "unten rum". So können wir an unkritischen Stellen Offroaderfahrungen sammeln. Danke an dieser Stelle für die Beschreibungen zum Fahren in Tiefsand und für den Tipp zur DVD, den ich mir aus einem anderen Beitrag schon rausgefischt hatte. V.a. lernen wir die Tierwelt kennen, um Drohgebärden rechtzeitig zu erkennen und ein Auge für im Wasser versteckte Krokodile zu bekommen.
Vielen lieben Dank nochmal für all eure Antworten, die mit jeder Silbe hilfreich waren. Ich stürze mich nun in die konkrete Planung und stelle bald die nächsten Fragen.
Ytramix299 Beiträge · seit 201820. Okt. 2022 · #16Ad Rian schrieb:
Deswegen machen wir die Runde gerade genau so, wie ihr sie geplant habt. Nur eben ohne das Teilstück Khwai bis Chobe. Stattdessen "außen herum". Dabei nehmen wir den Boteti und die Nxaipan mit.
Hoffe deine Frau liest nicht mit sonst gibt es noch mehr Abstriche 😗
Auf unserer ersten Runde Maun --> Moremi --> Savuti --> Kasane --> Makgadikgadi (Boteti) --> Nxai Pan --> Maun
Waren davon die Zufahrten Makgadikgadi (Boteti) & Nxai Pan die wohl anspruchsvollsten was Tiefsand anging.
Festgefahren hatten wir uns nicht 🤪
und dies ganz ohne V8 😉
Also wenn ihr euch schon Makgadikgadi (Boteti) & Nxai Pan gebt, könnte Frau sich auch mittendurch zutrauen 😁 m.M
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
Reisemaus1'003 Beiträge · seit 200820. Okt. 2022 · #17Ytramix schrieb:Ad Rian schrieb:
Also wenn ihr euch schon Makgadikgadi (Boteti) & Nxai Pan gebt, könnte Frau sich auch mittendurch zutrauen 😁 m.M
Sehe ich auch so. Wir fanden das auch anspruchsvoller als Savuti. Außerdem sind auf der Strecke Khwai-Savuti im Oktober immer genug Leute unterwegs, die ggf. helfen.
Wir haben es uns als Afrikaneulinge vor Jahrzehnten auch zugetraut, sind natürlich auch stecken geblieben und haben so gelernt den Reifendruck richtig zu verringern. Wasserdurchfahrten in und um Khwai finde ich blöder, es gibt aber oft detours oder man kehrt halt um. Da würde ich auch kein Risiko eingehen.
Meine 2 cents...
Gruß
Doro
BEBeebeeThemenstarter8 Beiträge · seit 202227. Okt. 2022 · #18So, meine Lieben. Nach vielen Gesprächen mit meinem Gatten und noch mehr Kalkulationen der Kosten sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir für nur ein wenig Euro mehr nach Maun fliegen sollten, um dort mit einem 4x4 + Dachzelt von Bushlore unsere anvisierten Ziele im Caprivi und Okavango abzuklappern. Weniger Kilometer, dadurch keine so extrem lange Reisezeit. Bei den Routen ab/bis Windhoek wären wir am Sonntag erst wieder heimgekommen und hätten Montag schon wieder zur Arbeit rennen müssen. Ich brauche schon immer ein paar Tage, um alles zu verarbeiten, das wäre mir zu stressig geworden.
Außerdem könnten wir wohl sogar im Mai/Juni reisen (Abflug 18.05.23) und so das Delta in seiner vollen Pracht erleben, sofern ich es richtig verstanden habe, dass zu der Zeit der Wasserstand eher hoch als niedrig ist. Einen Abstecher zu den victoria falls macht dann auch Sinn. Und es ist nicht so brüllend heiß wie Ende Oktober/Anfang.
Unsere neue geplante Route:
1N. Maun
2N. Tsodilo Hills
2N. Caprivi, Ngepi Camp
2N. Caprivi, Nambwa Campsite
2N. Caprivi, Mavunje Community Camp (Tour mit Dan)
2N. Kasane, Chobe River Cottages (Transfer victoria falls, Besichtigung auf eigene Faust + Heliflug)
2N. Gweta, Planet Baobab (Ntwetwe Tour oder am Pool rumhängen)
2N. Makgadigkadi, Boteti River Camp (geführte Tour?)
2N. Maun / 2N. Fly In Moremi Crossing wäre klasse (vorab Zusatznacht in Maun nötig?)
Ist die Route sinnig? Sollten wir irgendwo länger oder kürzer bleiben, v.a. hinsichtlich der Reisezeit? In der Theorie könnten wir sogar in Summe noch 1-3 Tage dranhängen, aber wenn wir diese dann auch über Touren machen "müssen", wird das unser Budget sprengen. Das Ihaha Camp soll auch toll sein. Sollten wir das noch mit dazunehmen (sofern Kapazitäten vorhanden sind)?
Ob die Camps und Unterkünfte im Allgemeinen noch etwas frei haben, wird sich zeigen. Für Alternativen werde ich euch im Falle des Falles noch einmal befragen müssen.
Reisemaus1'003 Beiträge · seit 200828. Okt. 2022 · #19Hallo,
Mai ist eine tolle Reisezeit, Ich würde aber in Kasane noch mind. eine Nacht länger bleiben, sonst hast Du vom Chobe nichts gesehen und das wäre schade. Ein Tag Anreise, vielleicht habt Ihr Nachmittags noch Zeit für eine Bootstour, am nächsten Tag nach Vic Falls und dann müsstet Ihr schon wieder weiter. Du kannst tolle Game drives an der Riverfront machen, organisiert oder selbstfahren.
Gruss
Doro
BEBeebeeThemenstarter8 Beiträge · seit 202231. Okt. 2022 · #20Liebe Doro, danke für deinen Input. Dann hängen wir noch 1 Nacht in Kasane (oder 2 irgendwo auf einer Campsite an der Chobe Riverfront) an.
@all:
Ich hatte letztens bei Carsten (Bwana Tucke Tucke) gelesen, dass es Offroad-Trainings bei einem gewissen Greg in Maun gibt. Da überlege ich tatsächlich, sogar eine 2. Nacht in Maun zu bleiben und das Training zu machen. Also nicht ich, sondern meine bessere Hälfte. In den ganzen Gesprächen mit ihm bin ich jedes Mal wieder erstaunt, was er alles über Offroadfahrzeuge weiß. Immer neue Details packt er aus. Er kann sich beneidenswerterweise alle Inhalte einer Doku auf's erste mal merken. Selbst unnützes Wissen oder Wissen, von dem ich immer meinte, wir bräuchten es nie, bleibt bei ihm über Jahre hängen, was ich schon nach 2 Sekunden wieder vergessen habe. Im Fall 4x4 ist das jetzt ganz praktisch 😎
Inzwischen habe ich so viel gelesen, dass ich weiß, dass eine Flyin Safari ins Delta fernab unseres Budgets liegt und wir alternativ evtl. von Maun aus für 2 Nächte selbst zur Khwai Campsite fahren könnten. Oder bin ich da zu blauäugig unterwegs? Wo sind auf der Strecke Chobe - Khwai - Moremi die schwierigsten Streckenabschnitte, die wir besser erstmal meiden sollten bzw. sind von Maun aus bestimmte Ziele wie Khwai oder Xakanaxa für Ersttäter zu erreichen? Ich möchte nicht bei jedem Schritt betreut werden, sondern schon auch (mal) gern selbst etwas abfahren.
Auch habe ich von Ersttätern gelesen, die selbst zur Baines Baobab Camsite gefahren sind. Was ist anspruchsvoller zu erreichen (und auch zu erkunden): Baobab Campsite oder Khwai? Und was ist Anfang Juni schöner?
LG und nochmal herzlichen Dank für eure Unterstützung!