Nda pandula! Danke für 16 Tage Familienabenteuer..

23 Antworten · 8'882 Aufrufe · gestartet 29. Juli 2016 von binca75
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Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201529. Juli 2016 ·
Hallo liebe Fomis,

wir, Matthias und Bianca mit Lennard und Matthis (beide noch 7), sind nach 16 wundervollen Tagen in Namibia und anschließenden 4 Tagen in Kapstadt seit vorgestern wieder zu Hause. Mein Herz ist irgendwie noch nicht so richtig da, aber das kommt hoffentlich noch nach... 😉
Ich möchte mich bei allen für die wertvollen Tipps bezüglich unserer Reiseroute und das geduldige Antworten auf vielleicht auch "dumme" Fragen bedanken (besonders bei Wolfgang, Hanne und Christian)!
Und: Nein, ich werde hier jetzt keinen Reisebericht über die "Standardroute" verfassen! Meine Fotos könnten mit denen der anderen Reiseberichtverfasser in keinster Weise mithalten... Vielleicht hat da noch jemand einen Tipp für mich: Ich scheine nicht in der Lage zu sein, einen GERADEN Horizont zu fotografieren... 😮 Wie kann ich das verbessern?

Der Apfelkuchen in Solitaire war super (haben bei unserer 2. Durchfahrt welchen fürs Picknick mitgenommen...), die Jungs waren natürlich von den "Schrottautos" total begeistert... 😉 Vor 11 Jahren waren wir auch schon in Solitaire (Solitaire Contry Lodge direkt daneben...) und wir konnten uns nicht erinnern, dass es dort damals schon eine Bäckerei gab... Vielleicht liegt es auch daran, dass wir damals bei Sonnenuntergang nach 8 Stunden Fahrt von Lüderitz dort angehetzt kamen und nicht mehr wirklich aufnahmefähig waren...Am nächsten Tag ging es dann morgens auch schon weiter. 😮
Also an alle, die irgendwelche "Mördertouren" geplant haben: Tut`s nicht!

Die permitpflichtige Strecke nach Swakopmund über die Wasserlöcher Ganab und Hotsas war sehr schön (haben hier unterwegs auch einige Tiere gesehen). Besonders beeindruckend fanden wir das Gefühl der fast absoluten Abgeschiedenheit und Einsamkeit.

Ansonsten waren wir wieder überwältigt von dem wundervollen Licht und den atemberaubenden Farben dieses Landes!
Ich weiß noch, wie ich vor 11 Jahren das erste Mal südlich aus Windhoek herausfuhr und dachte: Meine Güte, ist das hier kahl... Dazu muss ich sagen, dass Matthias unbedingt nach Namibia wollte und ich sozusagen völlig unvorbereitet mitgefahren bin. Wahrscheinlich darf ich das hier gar nicht schreiben... 😉
Dann sah ich die ersten Paviane am Straßenrand, was mich ein wenig mit der kahlen Landschaft versöhnte... Im Verlauf unserer 14tägigen Reisezeit lernte ich die sanften Farben des Landes und die ständig wechselnde Landschaft zu schätzen. Sie vermittelt mir irgendwie das Gefühl der Ruhe. Hier hatte doch jemand etwas von "Seelenland" geschrieben, das trifft es für mich genau.
Oh, jetzt muss ich aufpassen! Ich wollte eigentlich nicht soviel schreiben...

Neben dem Dank wollte ich noch ein paar Erfahrungswerte an Familien mit Kindern weitergeben, da hier doch immer wieder Fragen auftauchen, die speziell das Reisen mit Kindern betreffen.
Für unsere fast 8jährigen Jungs war Namibia ein einziger riiiiiiiieeeesiger Abenteuerspielplatz... Dazu muss ich sagen, dass sie generell sehr neugierig, naturverbunden und wenig ängstlich sind, was für meine Nerven nicht unbedingt von Vorteil ist... 😉
Auf Krumhuk fanden sie am ersten Morgen ein Kudu-Horn und einige Stachelschwein-Stacheln. Krumhuk finde ich für Familien sehr empfehlenswert (die 55 Euro pro Nacht sind auch unschlagbar...). Viele nutzen diese Farm wohl auch als "Basislager". Das Fühstück (mit selbstgemachtem Brot, Marmeladen, Quark und Eierspeisen) auf der Veranda mit Blick in den wunderschönen Garten (samt Hängematte und Riesenschaukel für die Jungs) war sicher eines der besten unserer Reise (als Gesamtpaket).
Ich komme schon wieder ins Erzählen, was ich doch eigentlich vermeiden wollte. Sorry...

Hier also einige Dinge, an die ich beim nächsten Mal unbedingt bei der Reisevorbereitung denken würde:

- Socken, Socken und noch mehr Socken (Wir hatten zwar Crocks mit, aber ich fand feste Schuhe doch irgendwie beruhigender und da brauchst du Unmengen an Socken. Ich habe natürlich auch gewaschen, aber beim Trocknen - wir hatten den starken Ostwind - war wieder alles voll Sand...) 😎

- eine Wärmflasche (Man bekommt nicht überall eine "warme Überraschung" ins Bett gelegt wie auf Kambaku...)

- Nasenspray + eine gute Creme gegen trockene Haut (Hatten wir nicht mit, ist aber bei der extrem trockenen Luft sicher gut. Wir hatten oft Nasenbluten.)

- Kugelschreiber (Am besten mehrere, da bei Ankunft für JEDEN das Einreisedokument ausgefüllt werden muss und das bei 4 Personen anstrengend sein kann, wenn nur einer schreibt und die Kinder im Hintergrund quengeln...)

- Hörbücher, Filme, Beschäftigungen für die Autofahrten (Wir hatten einiges mit, aber Hörbücher kann man nicht genug haben... 😉

Mir würde bestimmt noch mehr einfallen, aber das sind die Dinge, die das Reisen mit Kindern sehr vereinfachen...

Achja, noch ein Tipp für Swakopmund:
Es tauchte ja die Frage nach dem perfekten Anbieter für die Desert Living Tour auf. Wir waren mit "Charly" unterwegs und hatten 4 Jeeps dabei. Das war schon ne Menge und die Leute drängelten sich um das winzige, entzückende Namaqua Chamäleon... Da würde ich vielleicht nächstes Mal ein anderes Unternehmen buchen.
Dann sind wir zufällig an die WURSTBUDE geraten. Ein seeehr nettes Lokal ein wenig außerhalb auf dem Weg zur Beach Lodge. Wir haben dort Pizza mitgenommen. Sie war grandios! 🙂

So, ich hoffe, euch nicht allzu sehr gelangweilt zu haben...
Liebe Grüße

Bianca und Familie
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133 Beiträge · seit 201329. Juli 2016 ·
Hallo Bianca,

schön zu hören, dass ihr einen tollen Urlaub hattet.

Wir werden auf alle Fälle auch die Strecke über die Wasserlöcher Ganab und Hotsas nach Swakopmund fahren.

Und Nasenspray war noch nicht auf meiner Liste => ist ergänzt 😉

Bei uns ist heute der letzte Schultag und unsere Jungs dürfen sich dann auch schon
Gedanken machen, was alles auf den MP3-Player bzw. auf Tablet mit muss.
"Nur" Landschaft ist halt für die Kinder irgendwann langweilig. Da ist man lieber vorbereitet
ganz nach dem Spruch: Glückliche Kinder => glückliche Eltern 😉

In zwei Wochen gehts dann bei uns los 😄 😄 😄

Grüße

Barbara
Namibia 2016 www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291182-unsere-2-familienrunde-durch-namibia.html?limitstart=0
16,9k Beiträge · seit 201229. Juli 2016 ·
Und 
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2026
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201529. Juli 2016 ·
Hallo Barbara,

tja, bei uns in Niedersachsen geht die Schule nächste Woche wieder los... Bei mir auch... Ich bin Lehrerin, aber der Teil des Gehirns, der sich sonst mit Schule beschäftigt, ist zur Zeit noch ein Vakuum. Wir konnten alle wirklich total abschalten und das gelingt mir nicht oft... 😄

Den Rat, ruhig später ins Dead Vlei haben wir uns auch zu Herzen genommen! So waren wir um 12 Uhr tatsächlich die einzigen dort! Bedingt durch die Hitze und die Tatsache, dass die Jungs schon vorher die Dünen hoch und runter gerannt sind und ein wenig fußmüde wurden, haben wir es leider nicht mehr auf "Big Daddy" geschafft... Aber es war auch so ein wahnsinnig tolles Erlebnis.
Wir sind generell morgens nie früher als 7.30 Uhr beim Frühstück erschienen. So war es für alle entspannt... 🙂 Leider haben wir diesmal wieder keine Löwen gesehen, aber uns wurde gesagt, dass es wohl nicht am späten Aufstehen lag...

Wie alt sind eure Kinder?
Genießt die Vorfreude! Mit Sicherheit werdet ihr glückliche Kinder haben...

Bianca
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Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201529. Juli 2016 ·
Oh, danke für den Hinweis, Logi!

Von NasenÖL hatte ich noch nichts gehört. Ist auch bei uns fürs nächste Mal abgespeichert...
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Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201529. Juli 2016 ·
Noch ein Tipp:

Merkt euch das Wort "Nda pandula" für "Vielen Dank" auf Oshivambo und bringt es auch euren Kindern bei!
Es hat allen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und war für uns ein Zeichen von Respekt und Anerkennung.

Die Damara sagen übrigens "Kai Aios" (also: Kaaj eeejos gesprochen - ohne Click, das erleichtert die Aussprache!)

Ich hatte vorher recherchiert und wollte ein paar Ausdrücke lernen, was sich aber schwierig gestaltete, da im Netz kaum etwas zu finden ist. "Nda pandula" versteht aber fast jeder! 😄

Wir hatten ganz interessante Gespräche mit den Einheimischen über die Sprachen, aber die 4 verschiedenen Clicks habe ich dennoch nicht rausbekommen... 😄
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133 Beiträge · seit 201329. Juli 2016 ·
Hallo Bianca,

unsere Jungs sind 10 + 12 und wir es ist schon die zweite Reise nach Namibia.

Wir waren mit den Kids schon vor 3 Jahren und diesmal gibt es eine Mischung aus
was "Altem" (Sossusvlei, Swakopmund, Ethosa) und was "Neuem" (Kalahari,
Erongo und Damaraland)

Gruß
Namibia 2016 www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291182-unsere-2-familienrunde-durch-namibia.html?limitstart=0
795 Beiträge · seit 200729. Juli 2016 ·
Hallo Bianca,
Vielleicht hat da noch jemand einen Tipp für mich: Ich scheine nicht in der Lage zu sein, einen GERADEN Horizont zu fotografieren... 😮 Wie kann ich das verbessern?
Es gibt Kameras, bei denen man eine "Wasserwaage" einstellen kann- eine Linie. die die waagrechte anzeigt. Da du das wahrscheinlich nicht hast, musst du später etwas aufwendiger bei den betroffenen Bildern das Bild waagrecht stellen. Ich kann dafür z.B. 2 kostenlose Programme empfehlen: Irfanview od. Picasa. Da kannst du auf den Millimeter genau den Horizont korrigieren und abspeichern. Wenn du mehr wissen willst dazu, melde dich.
Dein Bericht hat uns an frühere Namiba-Reisen mit der damals 5-jährigen Tochter erinnert: wir hatten am
südl. Rand des Skelettküstenparks (Ausgangnähe) eine Panne-sind beim Wrack der Winston im Sand steckengeblieben und kamen nicht raus. Die Tochter fand das gar nicht problematisch, obwohl schon Schakale in der Nähe lauerten, und spielte seelenruhig ("Seelenland" in anderer Bedeutung) mit Schaufel und Eimerchen im Sand, während Mama und Papa verzweifelt mit größerem Eimer ohne Schaufel den Sand vor dem Auto wegtrugen.So viel Sand hat kein Sandkasten wie hier, das muß ausgenutzt werden, dachte sie wohl dabei! Und jetzt fährt sie in 2 Monaten wieder mit auf große Tour!
LG, Gerd
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2016
235 Beiträge · seit 201629. Juli 2016 ·
Wenn Deine Cam keine integrierte, digitale Wasserwaage hat, aber einen Blitzschuh, kannst Du darauf eine kleine Wasserwaage stecken ! http://www.enjoyyourcamera.com/Stativzubehoer/Wasserwaagen-Libellen/Quenox-Kamera-Wasserwaage-mit-2-Libellen-fuer-Standard-ISO-Blitzschuh-und-Sony-MIS::987.html?language=de&gclid=Cj0KEQjw_eu8BRDC-YLHusmTmMEBEiQArW6c-H1rMQo_dhz1ENupN6ce2g_TNNTHnp29qnTFC2avcwkaApsG8P8HAQ

ist zwar eher für Stativaufnahmen gedacht, geht aber auch.

ansonsten, wenn Du nicht mit Sucher fotografierst, achte darauf das das Display gerade gehalten wird, evtl. klebe oder zeichne Dir oben noch eine helle Linie an. ist das Display gerade gehalten, ist das Bild meist auch gerade 🙂
Durch den Sucher, ist es im Prinzip das gleiche, die Kamera nimmt ja das auf was Du ihr "vorhälst". Beim Abdrücken Kamera unbedingt ruhig halten und dabei AUSATMEN !
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201529. Juli 2016 ·
Ganz lieben Dank an Gerd und Goldmull!

Ich besitze seit März eine Canon EOS 70d und mir ist es erst jetzt beim Durchschauen der Bilder am PC so richtig aufgefallen, dass oftmals der Horizont richtig schräg ist.
Vielleicht muss ich mich auch nochmal mit der Kamera diesbezüglich auseinandersetzen. Sie kann ja schon so einiges.
Ansonsten ist die Idee mit der Wasserwaage super! 🙂
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2'497 Beiträge · seit 201129. Juli 2016 ·
Liebe Bianca,

mich hast Du keinesfalls gelangweilt, ich freue mich immer über begeisterte Berichte einer Reise in mein Seelenland (mein Reisebericht: "Namibia-Mein Seelenland").

Es ist besonders schön, wenn man das mit seinen Kindern gemeinsam erleben kann. Wir hatten unseren Sohn 2013 mit, als er schon 21 Jahre alt war und reisen dieses Jahr mit seinem Zwillingsbruder (haben wir da noch eine Gemeinsamkeit?? 🤩 ) und dessen Freundin. Heute bin ich immer ganz verzückt, wenn ich lese, dass andere es mit viel jüngeren Kindern schaffen, nach Namibia zu reisen und bin sicher, die Kinder genießen es und es bleibt auch irgendetwas hängen.

Da Ihr aus Niedersachsen seid, erwähne ich mal unser Nordforumstreffen am 05.11.2016 in der Heide. Das kommt ja vielleicht für Euch auch in Frage, da sind dann viele Afrikaverrückte und es gibt sicher wieder tolle Vorträge. Ich schubse gleich mal den Thread ein wenig nach vorne.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
6'152 Beiträge · seit 200629. Juli 2016 ·
hallo binca,
das freut mich, dass es für die ganze Familie ein tolles Erlebnis war, wenn es Kindern gefällt ist der Urlaub für die Eltern wirkliche Erholung und Entspannung.
Vielleicht hast Du Lust wenigstens über eure Unterkünfte was zu schreiben, muss ja keine Beurteilung sein, finde das ist immer sehr interessant und informativ.
Nun träume noch lange von Afrika und lass den Alltag noch nicht so dolle an Dich ran.
Sommerliche Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2016
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201530. Juli 2016 ·
Liebe Karin,

da haben wir wohl tatsächlich einiges gemeinsam!
Namibia als Seelenland und dazu noch Zwillingsjungs! 🙂
Toll, dass eure Jungs als Erwachsene mit euch verreisen... Davon träumt wahrscheinlich jede Familie...

Da unsere beiden Söhne als Extremfrühchen (27 +4 SSW) auf die Welt gekommen sind, sind wir jetzt besonders glücklich, dass sie gesund sind und auch das Reisen mittlerweile gut klappt. Mit 3 Jahren haben wir mit Mallorca angefangen...
Jetzt war für uns der perfekte Zeitpunkt, Namibia zu wagen...

Danke nochmals für die Einladung zum Forumstreffen!

Liebe Hanne,

ich schreibe gerne ein paar Sätze über die Unterkünfte, die euch allen aber bekannt sein werden...
Von daher werde ich den Schwerpunkt besonders auf die Familientauglichkeit setzen. Hier also der Reihe nach:

1. Krumhuk (1 Nacht)
Wie schon zu Beginn beschrieben: super und dazu supergünstig als Familienunterkunft für die ersten Nächte, wenn es in südlicher Richtung weitergeht... Die aus Naturmaterialien erstellten Bungalows beinhalten Küchen/Wohnkombination und 2 Schlafzimmer mit jeweils WC und Dusche. Wir fanden es wirklich sehr nett und die Jungs konnten am nächsten Tag beim Abwiegen der Kühe zuschauen... 😉

2. Desert Camp (2 Nächte)
Sehr schöne, feste Zeltunterkunft! Die Jungs konnten bequem auf der Schlafcouch übernachten und morgens direkt vor dem Zelt nach Tierspuren suchen. Sehr angenehm, dass man als Eltern keine Sorge wegen eventueller "Ruhestörung" der direkten Nachbarn haben muss! Die einzelnen Zeltunterkünfte stehen weit auseinander. Ich glaube, wir waren morgens eh die letzten, da alle anderen schon pünktlich im Park sein wollten... 😉
Das Essen in der Sossusvlei Lodge hat uns auch gut gefallen. Man ist mit dem Auto total schnell dort. Es ist zwar viel los, aber wir persönlich fanden das jetzt nicht schlimm. Sehr amüsant für uns: Einige Asiaten saßen mit Stirnlampe (!) beim Abendessen... Qualitativ gab es nichts zu meckern und ich glaube, es gab die größte Auswahl an Fleischsorten auf unserer ganzen Reise (Zebra, Oryx, Eland, Impala, Hartebeest, Schwein, Hähnchen, Rind, und noch diverse andere...) Zusätzlich gab es 2 Extra-Stationen für Fisch und Vegetarier... 😉 Ich denke, ihr versteht, was ich meine...
Auch das Frühstück war sehr reichhaltig. Die Jungs haben sich am meisten über den Pfannkuchen gefreut...
Unbedingt noch positiv zu erwähnen: Es gibt ein kleines Wasserloch (?), das von der Frühstücksterrasse aus gut zu sehen ist und auch von einigen Tieren besucht wird... Die morgendliche Fütterung der Vögel war für die Kinder spannend.

Angefügt 2 Bilder vom Frühstück auf Krumhuk mit dem wunderschönen Blick in den Garten
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Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201531. Juli 2016 ·
Hallo Hanne,

weiter geht es mit unserer 3. Unterkunft, der Beach Lodge in Swakopmund (3 Nächte im Standard Familienzimmer):
Auch hier würden wir jederzeit wieder wohnen wollen!
Die Lage mit dem Ausblick direkt aufs Meer vom Bett aus ist einfach wunderschön... Bedingt durch den starken Ostwind waren die Sonnenuntergänge der Wahnsinn...
Perfekt für Selbstverpfleger und Familien, da eine ausreichend große "Küche" samt Inhalt zur Verfügung steht. Das Extra-Schlafzimmer für die Kinder ist sehr angenehm und diese können direkt über die Wiese an den Strand marschieren, ohne eine Straße überqueren zu müssen.
Außerdem ist das Restaurant "The Wreck" wieder eröffnet. Wir wollten eigentlich ein Mal dort essen, es war aber ausgebucht... War nicht schlimm, da die Jungs abends zum Essen fast eh immer zu müde waren... 😉
So kamen wir spontan zur "Wurstbude" und nahmen uns die wirklich leckere Pizza einfach mit. In "unserer" Küche war das Essen der Kinder in halber Liegeposition für uns dann auch nicht so unangenehm...
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52 Beiträge · seit 201601. Aug. 2016 ·
Hallo Bianca

Danke für die guten Tipps! Habe ich mir gleich für nächstes Jahr notiert 🙂

Wie hast du das mit dem Waschen gemacht? Von Hand?
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201501. Aug. 2016 ·
Hallo Suzie,

schön, dass unsere Erfahrungswerte jemandem nützen... 🙂
wenn wir gewaschen haben, dann von Hand... Sicher hätte man die Wäsche abgeben können, aber das war für uns nicht wirklich notwendig.... 😉
Genießt die Vorfreude auf euren Namibia-Urlaub!

Hallo Hanne,
und weiter geht`s mit der nächsten Unterkunft... In einem Rutsch schaffe ich es nicht, da ich nebenbei an unserem Fotobuch arbeite und am Donnerstag die Schule schon wieder losgeht...

Unsere zweite "Farm in Afrika" war Omandumba (2 Nächte) und sie wird sicherlich von allen Unterkünften unseren Kindern am eindringlichsten in Erinnerung bleiben, was wahrscheinlich nicht nur mit Deike, unserer Gastgeberin, sondern sicherlich auch mit den Farmhunden zu tun hat...
Wir wurden äußerst herzlich begrüßt und trafen uns mit anderen Gästen zum Kaffee/Tee und Kuchen. Dort wurde uns berichtet, dass regelmäßig ein Nashorn am farmeigenen Wasserloch, das von der eigenen Terrasse aus gut sichtbar ist, vorbeischaut.
Lenni und Matthis wurden direkt nach Geschmacksvorlieben beim Essen gefragt und unser Sohn antwortete auf die Frage - Esst ihr am liebsten Kartoffeln, Reis oder Nudeln? - ganz klar mit: "Pfannkuchen!" Tja, so gab es zum gemeinsamen Abendessen sehr leckeres Oryxgulasch mit Reis und am nächsten Abend Oryxbraten mit Nudeln, Gemüse und Nudeln. Und mittags gab es... Pfannkuchen (mit Beilagen in jeglicher Variante)!
Ansonsten konnten die Kinder sich komplett frei auf dem Farmgelände bewegen, durften die Hunde an der Leine führen und abends beim Ziegeneintreiben helfen. Lennard hatte noch die ehrenvolle Aufgabe, jeweils zum Essen das Kuduhorn zu blasen... 😄
Wir nahmen an der von Deike angebotenen Rundfahrt auf der Farm zu den Felszeichnungen teil und sahen unterwegs auf dem Farmgelände die ersten zwei Giraffen unserer Reise...
Nachmittags besuchten wir dann die San, die das Living Museum dort betreiben. Wir haben an der "Dorfführung" teilgenommen und ich hatte anfangs Hemmungen zu fotografieren, die aber von allen zerstreut wurden. Matthis zeigte ein angeborenes Talent beim Durchbohren der Straußeneischalen bei der Schmuckherstellung und war dort kaum weg zu bekommen... "Mama, die Leute sind hier ja soooo freundlich...", war seine Aussage und er hatte recht... 🙂 Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir sicher am nächsten Tag nochmals zu den San gegangen und hätten den Bushwalk mitgemacht...
Eine halbe Stunde vor dem Abendessen traf man sich am Lagerfeuer. Ein schönes Ritual (wahrscheinlich ist das auf jeder Gästefarm so, aber für uns war es halt neu...)...
Es gibt funktionierendes W-Lan... Handys und I-Pads sind jedoch sowohl am Lagerfeuer als auch beim Essen "verboten"... Auch eine schöne Regelung... 😉
Abgesehen von der Freundlichkeit unserer Gastgeber und dem, was die Farm auch Familien sonst so bietet, finde ich die Umgebung mit seinen "riesigen Kullerkugeln" einfach wunderschön... Nächstes Mal würde ich auf jeden Fall 3 Nächte einplanen...
Eventuell davon eine Nacht in der "umgebauten" Felsnische (s. Foto)...

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6'152 Beiträge · seit 200601. Aug. 2016 ·
hallo binca,
mach Dir bitte keinen Stress , ich finde es super wie ausführlich Du über die Unterkünfte berichtest., denke das hilft vielen Fomis - vor allen Dingen den neuen Mitgliedern .Vielen Vielen Dank.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201503. Aug. 2016 ·
Liebe Hanne,
da eben jemand nach einer Unterkunft gefragt hat, die wir besucht haben, hänge ich eine Kopie meiner Antwort hier einfach mal an...

Uns hat das Etosha Village total angenehm überrascht. Wie Christian schon erwähnt hat, ist die "Anlage" relativ groß, aber total weitläufig. So verteilen sich die Gäste auch beim Essen auf unterschiedliche "Sitzbereiche" mit jeweils einer Feuerstelle in der Mitte, was dem Ganzen sehr viel Flair verleiht. Als wir da waren, war die Anlage allerdings nicht ausgebucht.
Sämtliche Mitarbeiter sind äußerst herzlich, freundlich und hilfsbereit.
Die kleinen Häuschen mit jeweils eigener Terrasse sind gut ausgestattet, das Badezimmer ist sehr großzügig und sauber.
Auch das Essen war sehr gut. Zum Frühstück gab es neben Obst und den gängigen Eierspeisen auch noch kleine Pfannkuchen, was unsere Söhne sehr entzückte... Das Abendbuffet war so ähnlich aufgebaut wie in der Sossusvlei Lodge mit riesiger Fleischauswahl. Zusätzlich kamen auch Vegetarier auf ihre Kosten, denn ein Mitarbeiter bereitete eine Art selbst zusammengestelltes Wok-Essen zu mit Saucen nach Wahl. Das war wirklich sehr, sehr lecker und begeisterte vor allem meinen Mann.
Nachmittags stand immer Kaffee und Kuchen zur Verfügung. Der Poolbereich ist auch nett gestaltet. Die Anzahl der Liegen ist begrenzt, reichte aber völlig aus, als wir dort waren.
Wir halten jedenfalls das Etosha Village für unbedingt empfehlenswert, wenn man möglichst nah am Parkeingang nächtigen möchte (näher geht kaum) und nicht eine namibische Gästefarm bevorzugt... 😉 Da muss halt jeder für sich selbst entscheiden, was er möchte.
Zudem ist diese Unterkunft im Vergleich zu anderen wirklich günstig, was ja manchmal auch von Vorteil ist...
Ich häng noch ein paar Bilder an...

Liebe Grüße

Bianca
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Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201504. Sept. 2016 ·
Liebe Hanne,

nach längerer Pause habe ich nun die Zeit, mich um den "Rest" unserer Unterkünfte zu kümmern...
Etosha Village hatte ich aus genannten Gründen vorgezogen.
Vorher waren wir im Halali Rest Camp.
Kurz gesagt: Ich bin immer noch ganz verliebt in das Wasserloch mit dem Hügel und den Bäumen... 😁

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Ansonsten... Wir kamen an und hatten in unserem Bungalow das Schlafzimmer mit Doppelbett... Die Betten für die KInder (Zustellbetten) suchten wir erstmal vergeblich. Nun denn, es muss ja auch nicht immer alles perfekt sein! 🤪
Wir sind zur Rezeption und haben freundlich nachgefragt. Uns wurde mitgeteilt, wir sollten bitte beim Bungalow warten, es würde gleich jemand vorbeikommen. Gesagt - getan... Wir warteten und warteten... Die Jungs wurden langsam unruhig... Die Sonne stand mittlerweile merklich tief und ich hab dann dem Rest der Familie gesagt: "Lauft schon mal Richtung Wasserloch! Ich lese hier noch ein bisschen..." Die Sonne war mittlerweile untergegangen und ich las immer noch - mittlerweile leicht gereizt. 🙁
Der Rest meiner Familie kam zurück und hatte tatsächlich ein Nashorn gesehen!
Mein Mann fragte also noch einmal nach. Mittlerweile war es stockdunkel, die Kinder hatten Hunger und somit ging ich schonmal vor zum Essen. Matthias wartete also ein zweites Mal auf den Mann mit den Matratzen für die Jungs... Als wir fertig waren mit dem Abendessen (war essbar, aber definitiv das Schlechteste unserer ganzen Reise...), waren dann auch irgendwann die Matratzen vor Ort und Matthias konnte mit dem Essen beginnen - mittlerweile auch nicht mehr ganz so gut gelaunt... 😠
Tja, bis zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch, wir können bequem bei Abreise mit Kreditkarte bezahlen... Falsch gedacht!
Es geht nur bar und zwar sofort... Die Kellnerin wies uns auf diese Tatsache nicht wirklich freundlich hin. Unser Geld lag im Bungalow. 🤨 Wir - Lenni, Matthis und ich - mussten wieder warten, die Dame war da unerbittlich... Zwei zum Umfallen müde Jungs und meine Laune war eh irgendwo unterwegs spazieren gegangen... Dann stellt Matthias leicht erstaunt fest, dass wir sooo viel Bargeld nun auch nicht mehr zur Verfügung haben... 😗
Und kein Automat zum Abheben weit und breit...
Am nächsten Abend wollten wir auf eine Begegnung mit der "netten" Dame im Restaurant gut und gerne verzichten. Der Plan war: Wir grillen! Aber was??? Der Shop in Halali gab nicht wirklich viel her. Matthias besorgte irgendein paniertes Tiefkühlfleisch. Dazu gab es Salzcracker mit Banane... Wir mussten ja sparsam sein... 😉
Alles in allem war das Frühstück total in Ordnung und wir letztendlich leider froh, als wir das Camp verlassen konnten...

Liebe Grüße

Bianca
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Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201504. Sept. 2016 ·
So, weiter geht`s...
Hatte tatsächlich auch noch die Vingerklip Lodge ausgelassen...
Will das doch jetzt schnell nachholen:
Kurz gesagt: Leckeres Essen, gutes Frühstück und sehr nette Begrüßung... Unser komplettes Gepäck wurde auf abenteuerliche Weise in unser Quartier gerollert. Hilfe unsererseits war da nicht erwünscht... 😉
Der Blick vom Balkon (samt Liegestühlen) auf die Landschaft ist erstmal grandios... Auf den zweiten Blick entdecken wir zutrauliche Felsenratten, Maskenbülbüls und einen großen Schwarm Rosenköpfchen...

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Die Kinder schlafen "oben" und haben ein eigenes Fenster, von dem sie sehr begeistert sind...
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Unbedingt empfehlenswert ist ein Besuch im Eagles Nest, dem Restaurant oberhalb der Lodge auf einer der Ugab-Terassen. Der Aufstieg über die 25 m hohe Metalltreppe ist nicht ganz ohne, aber ich - extrem höhenängstlich - hab`s auch geschafft. Runter ist gar kein Problem, da es dann eh dunkel ist und man den "Boden" nicht sieht... 😉 Oben angekommen finden sich 6 (?) Tische. Als wir da waren, waren wir - neben einem englischen Paar die einzigen Gäste. Nach dem Sonnenuntergang mit Blick auf die Ugab-Terrassen und die Vingerklip (wirklich schön!) haben die beiden Kellner gegrillt und es ging ans Essen. Ist natürlich nicht so reichhaltig wie unten in der Lodge, aber durchaus ausreichend und lecker! Der große Pluspunkt: Wir hatten sehr nette Kellner, die uns die unterschiedlichen "Clicks" der Damara erklärt und wichtige Wörter in Oshivambo beigebracht haben. Das war einfach toll! 🙂 Es wurde viel gelacht... Die Fähigkeit, die 4 unterschiedlichen Click-Laute zu bilden, muss man wahrscheinlich mit der Muttermilch aufsaugen... 😄

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wieder unten angekommen, machte ich dann meine ersten Versuche, den namibischen Nachthimmel zu fotografieren:
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