Euer Feedback zur Ersttäter-Namibia-Botswana-Tour

34 Antworten · 3'288 Aufrufe · gestartet 21. Juli 2021 von TIBO
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Themenstarter3 Beiträge · seit 202121. Juli 2021 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder

Gerne möchten wir uns erstmal vorstellen. Wir sind Tina und Dennis aus der Schweiz und schon länger stille Mitleser in diesem tollen Forum. Daher an dieser Stelle auch erstmal ein grosses DANKE für alle Infos, die wir bereits schon vorher aus dem Forum ziehen konnten. Wir sind beide in den 30ern und lieben die Natur, Fotografie und Tiere aber konnten dies bisher nur im Dschungel geniessen - jetzt aber endlich auch in Afrika 🙂

Nun ist es endlich so weit und wir haben die Planung für unsere Ersttäter-Selbstfahrertour Namibia mit anschliessendem Botswana Flugsafari-Teil im September 2021 im "Final Draft". In Stichpunkten sieht diese so aus:

00: Anreise via Frankfurt (Lufthansa)
01: Windhoek: Mietwagenübernahme (Toyota Expedition 2.8 DC), Einkaufen in der Groove Mall [Übernachtung: Town Lodge]
02: Fahrt nach Sesriem + ggf. noch Sesriem Canyon [Übernachtung: Sesriem Oshana Camp]
03: Namib Naukluft NP (Big Daddy, Deadvlei, Sossusvlei, Big Mama, ggf. Dune 45) + Fahrt nach Namib Naukluft [Übernachtung: NWR Namib Naukluft Camp]
04: Olive Trail [Übernachtung: NWR Namib Naukluft Camp]
05: Fahrt nach Swakopmund + ggf. Walvis Bay (Flamingo Lagoon) + Einkaufen [Übernachtung: Meikes Guesthouse]
06: Fahrt + Erkundung Erongo Gebirge (Philipps Höhle, Bulls Party, Elefantenkopf) [Übernachtung: Ameib Campsite]
07: Fahrt + Erkundung Spitzkoppe [Übernachtung: Spitzkoppe Rest Camp]
08: Fahrt nach Vingerklip [Übernachtung: Vingerklip Lodge]
09: Erkundung Fingerklippe/ Ugab Terassen + Fahrt nach Etosha [Übernachtung: NWR Olifantrus Camp]
10: Game Drives Etosha [Übernachtung: NWR Olifantrus Camp]
11: Game Drives Etosha [Übernachtung: NWR Okaukuejo Camp]
12: Game Drives Etosha [Übernachtung: NWR Halali Camp]
13: Game Drives Etosha [Übernachtung: NWR Namutoni Camp]
14: Fahrt nach Tsumeb + PCR-Test + Fahrt nach nahe Divindu [Übernachtung: Riverdance Lodge]
15: Fahrt nach Ngoma Bridge (Namibia Seite) [Übernachtung: Chobe River Camp]
16: Mietwagenübergabe + Grenztransfer + Abholung zum Chobe NP [Übernachtung: Chobe Game Lodge]
17: Lodgeaktivitäten [Übernachtung: Chobe Game Lodge]
18: Flug nach Savute + Lodgeaktivitäten [Übernachtung: Savute Safari Lodge]
19: Lodgeaktivitäten [Übernachtung: Savute Safari Lodge]
20: Flug ins Okavango Delta + Lodgeaktivitäten [Übernachtung: Camp Okavango]
21: Lodgeaktivitäten + Heli-Rundflug [Übernachtung: Camp Okavango]
22: Flug nach Moremi + Lodgeaktivitäten [Übernachtung: Camp Moremi]
23: Lodgeaktivitäten [Übernachtung: Camp Moremi]
24: Flug nach Makgadikgadi Pans NP + Lodgeaktivitäten [Übernachtung: Leroo La Tau]
25: Nxai Pan Ausflug [Übernachtung: Leroo La Tau]
26: Lodgeaktivitäten [Übernachtung: Leroo La Tau]
27: Flug nach Maun + PCR-Test [Übernachtung: Thamalakane River Lodge]
28: Rückreise via Johannesburg (SWISS)

Nun zu unseren Fragen:

Zu allen Tagen: Was haltet ihr denn im Gesamten von unserer Reisplanung?
Wir haben immer wieder von Problemen mit Pavianen/ Baboons gelesen... gibt es eine wirksame und gewaltfreie Taktik sich diese "vom Hals zu halten" wenn sie einen in den Camps besuchen kommen?
Zu Tag 02 & 03: Wo bekommt man in Sesriem für den Namib Naukluft NP den Permit (am So) und braucht man diesen auch schon für den Besuch beim Sesriem Canyon bzw. die Übernachtung im Sesriem Oshana Camp oder erst für den Tag danach nach Passieren des inneren Gate?
Zu Tag 02: Welche Düne würdet ihr eher für den Sonnenaufgang empfehlen - Daddy oder Mama?
Zu Tag 03 & 04: Benötigt man für die Übernachtungen im NWR Namib Naukluft Camp und den Olive Trail ebenfalls das Permit und falls ja, muss man dieses auch bereits vorab in Sesriem kaufen?
Zu Tag 04: Hat jemand schon mal den Olive Trail gemacht und kennt auch den Waterkloof Trail? Wir sind noch unentschlossen welchen der beiden wir lieber machen wollen.
Zu Tag 05: Wir haben Swakopmund eigentlich nur als Zwischenstopp zum Einkaufen eingeplant und wollen hier nicht wirklich Zeit verbringen, da wir eher nicht so scharf auf "Stadt" sind. Daher ist immer noch eine Überlegung, ob wir Ameib und Spitzkoppe einen Tag vorziehen und damit mehr Zeit für Vingerklip/ Ugab Terassen haben. Ist diese Strecke machbar an einem Tag? Falls ja, welche Route wäre zum empfehlen und kann man unterwegs irgendwo einkaufen?

Erstmal nur allgemein und für die ersten 5 Tage, damit wir hier nicht den Post überladen 🙂 Weitere Fragen kommen dann noch in den nächsten Tagen dazu...

Vielen lieben Dank euch schonmal für die Antworten 🙂
Tina und Dennis
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2021
7'296 Beiträge · seit 200621. Juli 2021 · #2
Hallo Tina und Dennis,

euer Vorhaben im Bereich Sossusvlei ist recht ambitioniert. Die meisten schaffen das nicht alles an einem Tag. So 'ne Düne hochstapfen ist schon recht anstrengend. Es ist nicht unmöglich, aber ihr werdet am Abend wissen, warum ihr Durst habt. 😉

Gruß
Wolfgang
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16,9k Beiträge · seit 201221. Juli 2021 · #3
Guten Morgen Tina und Dennis,

habt Ihr irgend etwas verbrochen?
Oder warum seid Ihr auf der Flucht?

LG
Logi
1'567 Beiträge · seit 201521. Juli 2021 · #4
Moin,

meine schnelle Meinung dazu: Ihr könnt sicher überall mehr Zeit gebrauchen..., aber meiner Ansicht nach gerade nicht unbedingt an der Vingerklip... 😗 Da ist nur dieser Felsen. Da kann man einmal hinlaufen, ihn umrunden, genau betrachten und dann wieder zurück... 🙄 Ihr merkt, ich bin nicht so der Vingerklip-Fan... 😉

Sossusvlei etc. ist atemberaubend... Da wird eure Zeit knapp, da ihr am gleichen Tag weiter müsst. 😗
Ich würde den Anfang nochmal überdenken...

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
4'140 Beiträge · seit 200921. Juli 2021 · #5
Guten Morgen Tina und Denis,
aus den beiden kurzen Antworten bis jetzt könnt ihr schon ersehen, dass es einem erfahrenen Namibia-Reisenden bei eurem Plan die Sprache verschlägt.
Ich glaube nicht, dass euere Hobbys Fotografieren, Tiere, Landschaften sind, sondern Autofahren und Adrenalin-Ausstoß.
Ihr habt euch wohl nicht gut genug überlegt, welche Strecken ihr am Tag zurücklegt und wie die Straßenverhältnisse sind. Rechnet einfach mal die Kilometer aus und dann einen Schnitt von 70 km/h (optimistisch mit Fotostopps gerechnet). Ähnliches gilt für Botswana bei dem Lodgehopping mit dem Kleinflugzeug. In einer Lodge werden in der Regel 3 Gamedrives pro Tag angeboten. 2 davon versäumt ihr schon mit Packen und Fliegen.
Da kann man eigentlich keine detaillierten Tipps geben und ich empfehle dringend die Tour nochmal zu überarbeiten. Minimum 2 Übernachtungen pro Ort sollten eingeplant werden. Und was ist eigentlich, wenn ihr mal eine Panne habt???
Nur kurz zu den Pavianen: Die gibt es auf dem geplanten Weg recht selten. Bestes Mittel ist, alles geschlossen halten und nichts rumliegen lassen. Basta, dann haben die auch kein Interesse.
Sossusvlei: Das Besteigen der Dünen zum Sonnenaufgang ist sowieso Illusion, da das Tor erst zum Sonnenaufgang öffnet und bis du dann bei der Düne bist und droben vergehen fast nochmal 2 Stunden.
Also, Haupttipp: Wenn ihr eine sinnvoll entspannte Reise machen wollt, nochmal neu planen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2021
3'883 Beiträge · seit 201121. Juli 2021 · #6
Logi schrieb:Guten Morgen Tina und Dennis,

habt Ihr irgend etwas verbrochen?
Oder warum seid Ihr auf der Flucht?

LG
Logi
Mannomann, da gerate ich allein schon beim Lesen der Route außer Puste!
Ganz grob planen wir im Durchschnitt 2 Nächte pro Destination, bis zu 1000 Fahrkilometer pro Woche. Aber wir sind auch etwas älter als ihr 😉 . Ihr schreibt nicht, zu welcher Jahreszeit ihr unterwegs sein wollt, ob ihr gerne selbst in den NPs auf Tour gehen wollt (unwegsame Pads) oder euch grundsätzlich einem Guide anschließt. Für manche Tipps wäre das wichtig.

Liebe neue Fomis,
das südliche Afrika ist wunderschön und man möchte möglichst viel sehen und erleben. Das gelingt aber nicht im Vorüberhetzen, sondern indem man verweilt.

Gutes Weiterplanen wünscht euch
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
7'296 Beiträge · seit 200621. Juli 2021 · #7
freshy schrieb:
Mannomann, da gerate ich allein schon beim Lesen der Route außer Puste!
Soo schlimm finde ich es jetzt auch wieder nicht. Ist halt recht zügig. Nach Etosha kann ich die Strecke aber nicht beurteilen.

Ganz grob planen wir im Durchschnitt 2 Nächte pro Destination, bis zu 1000 Fahrkilometer pro Woche. Aber wir sind auch etwas älter als ihr 😉 .
Ich persönlich halte mich auch nicht an die oft genannte Empfehlung, möglichst zwei Nächte pro Destination zu verbringen. Das mache ich z.B. im Sossusvlei oder in Etosha, aber halt nicht im Regelfall.

Ihr schreibt nicht, zu welcher Jahreszeit ihr unterwegs sein wollt
Sie schrieben September 2021 …

Gruß
Wolfgang
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2'191 Beiträge · seit 201621. Juli 2021 · #8
Hallo,

ich habe mir das gestern schon gedacht, aber anderen mal den Vortritt gelassen. Ich sehe das ähnlich wie meine Vorschreiber.

Was ich allerdings auch nicht verstehe: Ihr seit mit Dachzelt unterwegs? Wieso macht in dann in Botswana eine Fly-in-Safari?

Vielleicht solltet Ihr aus dem Urlaub 2 Reisen machen (1 x Namibia ohne Caprivi dafür mit Kalahari und ggf. dem Süden und 1 x nur Caprivi mit Botswana). Anfangen würde ich mit dem ersten, denn dann habt Ihr auch nicht das Problem mit der Grenze, was in Corona-Zeiten nicht so einfach ist.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
1'415 Beiträge · seit 201421. Juli 2021 · #9
freshy schrieb:
das südliche Afrika ist wunderschön und man möchte möglichst viel sehen und erleben. Das gelingt aber nicht im Vorüberhetzen, sondern indem man verweilt. y
Freshy, du schreibst, was ich mir auch gedacht habe 😮
@ Tina und Denis, nur Mut zum Streichkonzert 😄 Für eure erste Tour ist wie bereits empfohlen wurde, "weniger mehr!"!
Setzt eure Prioritäten und mehr auf Entspannung und Flexibilität (für ungeplante Ereignisse)
empfiehlt aus Erfahrung die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
873 Beiträge · seit 201621. Juli 2021 · #10
Hallo,
kennt Ihr den Thread zu den Ersttäter-Touren (https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html)?
Dort wird eigentlich recht gut dargestellt und diskutiert, dass man möglichst nicht täglich Strecke machen, sondern (mindestens) in 2-Tage-Schritten reisen sollte. Ein Tag mit Einpacken/Auschecken plus Fahren/Fotografieren plus Einchecken/Auspacken ist sehr oft schon recht gut gefüllt. Da braucht es unbedingt dazwischen eine echten Tag für die Aktivität vor Ort.
Einen solchen echten Tag braucht ihr meines Erachtens bei Bulls Party, an der Spitzkoppe, im Westen vom Etosha (Halali und Namutomi zusammenwerfen?), in DIvundu.

Paviane: Kein Problem, wenn das Auto konsequent geschlossen ist

Permit Sossusvlei: direkt am Eingang, für den gleichen und /oder den Folgetag

Düne: ihr schafft den Sonnenaufgang weder bei der einen noch der anderen
wegen der Öffnungszeiten, guter Tipp für den SonnenUNTERgang Elim-Düne nahe Parkeingang

Christoph
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
2'085 Beiträge · seit 201221. Juli 2021 · #11
Hallo Tina und Dennis,
lasst euch mal nicht entmutigen ...
Ich finde euren Anfang definitiv zu hektisch, aber mit Etosha geht's doch dann eigentlich.
Wenn ihr irgendwelche Aktivitäten in Swakopmund vorhabt, solltet ihr dort schon 2 Übernachtungen einplanen, vielleicht die Ameib-Übernachtung opfern und dann von Swakopmund direkt zur Spitzkoppe weiterfahren.
Und ob Vingerklip dann sein muss - ich sehe das ähnlich wie Bianca ...
Habt ihr schon mal was von der Dead Valley Lodge gehört? Die liegt im Park, so dass man wirklich zum Sonnenaufgang auf der Düne sein kann - hat uns sehr gut gefallen!

Viel Spaß beim Weiterplanen,
Grüße Ingrid

@Gabi: das Fahrzeug wird ja vor Botswana abgegeben, das passt also schon.
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
7'296 Beiträge · seit 200621. Juli 2021 · #12
franzicke schrieb:
Und ob Vingerklip dann sein muss - ich sehe das ähnlich wie Bianca ...

Vingerklip an sich ist überschaubar. Die Landschaft um die Ugab-Terrassen fand ich allerdings grandios. Ob man dafür nochmal einen ganzen Tag braucht, liegt dann wohl an den persönlichen Interessen. Der eine fährt die Piste lang, hält dreimal an, um Fotos zu machen und der nächste wandert und fotografiert dort 'nen ganzen Tag.

Gruß
Wolfgang
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272 Beiträge · seit 201921. Juli 2021 · #13
Hallo Tina und Dennis,

im Grunde sind das zwei getrennte Reisen - einmal Camping in Namibia und eine luxuriöse Lodgesafari in Botswana.
Die Botswanasafari für sich genommen ist in meinen Augen sehr gut, die Lodges sind erstklassig und das touristische Programm wird genau auf die Flüge abgestimmt - da werdet ihr tolle Erlebnisse haben.

Den Namibia-Teil müsst ihr entzerren, da schließe ich mich meinen Vor-Schreibern an. Was in meinen Augen überhaupt keinen Sinn macht, ist die lange Fahrt Etoscha - Ngoma durch Caprivi. Zeittechnisch ist das machbar, aber warum wollt ihr zwei Tage ohne irgendwelches Programm Überlandstraßen fahren, nur um dann hohe Gebühren für die One-Way-Miete eures Fahrzeuges zu bezahlen? Fahrt von Etoscha nach Windhoek zurück, fliegt an Tag 15 nach Johannesburg und am Tag 16 weiter nach Kasane und nutzt die gewonnene Zeit zur Entzerrung eures Namibia-Programms! Die Zwischenübernachtung am Flughafen in Johannesburg lässt sich nicht vermeiden, ist aber unproblematisch. Eventuelle Mehrkosten für die Flüge dürften angesichts der hohen Kosten für die Botswana-Safari kaum ins Gewicht fallen.

Noch eines: Die Reiseroute ist so ausgelegt, dass ihr euch vier Wochen de facto nur in unbewohnter Natur aufhaltet und von den Menschen, die in diesen Ländern leben, kaum etwas mitbekommt. Auch wenn eine solche Überlegung in Corona-Zeiten berechtigt ist, finde ich solche Planungen grenzwertig. Bitte versteht diese Anmerkung nicht als Fundamentalkritik, sondern als Plädoyer für eine zweite Übernachtung in Swakopmund.

Viel Spaß beim weiteren Planen!
1'933 Beiträge · seit 200921. Juli 2021 · #14
franzicke schrieb:
@Gabi: das Fahrzeug wird ja vor Botswana abgegeben, das passt also schon.
Moin,
ich frage mich gerade, wo Tina und Dennis das Fahrzeug abgeben wollen?
Wir haben das Auto seinerzeit nur in Katima Mulilo abgegeben können und auch dort abgegeben. Die Beiden müssten dann, bei der genannten Streckenführung, vom Chobe River Camp wieder 80 km zurück. Unseren Transfer nach Botswana startete auch in Katima Mulilo.

Allgemein finde ich dies ein sehr straffes Programm und eine Überlegung wert es umzuplanen:
14: Fahrt nach Tsumeb + PCR-Test + Fahrt nach nahe Divindu [Übernachtung: Riverdance Lodge] > ca 650 km mit längeren Stopp für PCR... 🤩
15: Fahrt nach Ngoma Bridge (Namibia Seite) [Übernachtung: Chobe River Camp]
16: Mietwagenübergabe + Grenztransfer + Abholung zum Chobe NP [Übernachtung: Chobe Game Lodge] > wo ist Mietwagenrückgabe?
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2021
7'296 Beiträge · seit 200621. Juli 2021 · #15
Hans-Wolf schrieb:
Noch eines: Die Reiseroute ist so ausgelegt, dass ihr euch vier Wochen de facto nur in unbewohnter Natur aufhaltet und von den Menschen, die in diesen Ländern leben, kaum etwas mitbekommt. Auch wenn eine solche Überlegung in Corona-Zeiten berechtigt ist, finde ich solche Planungen grenzwertig. Bitte versteht diese Anmerkung nicht als Fundamentalkritik, sondern als Plädoyer für eine zweite Übernachtung in Swakopmund.

Grundsätzlich kann ich die Anregung nachvollziehen, aber …
Es gibt sicherlich diverse Gründe, vielleicht etwas länger in Swakopmund zu bleiben (z.B. angebotene Touren in der Umgebung). Der Kontakt zu den Menschen gehört meines Erachtens nicht dazu. Die Menschen, die man als Tourist in Swakopmund kennenlernt, repräsentieren sicherlich nicht die Bevölkerung Namibias.

Wenn man Kontakt zur "durchschnittlichen" Bevölkerung sucht, dann findet man den eher in Katutura oder im Ovamboland - auf den Märkten oder in den einfachen Blechhüttenkneipen. Ohne Kamera …

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
537 Beiträge · seit 202021. Juli 2021 · #16
Lotusblume schrieb:
franzicke schrieb:
@Gabi: das Fahrzeug wird ja vor Botswana abgegeben, das passt also schon.
ich frage mich gerade, wo Tina und Dennis das Fahrzeug abgeben wollen?
Manche Autovermieter bieten inzwischen individuelle Loesungen an fuer die Mietwagenuebernahme.

Zu den vier Wochen praktisch ohne Menschenkontakt: das wuerde ich auch hinbekommen. Finde da auch nix "Grenzwertiges" dabei. Da hat halt jeder einen anderen Geschmack.
Insgesamt stimme ich aber dem Grundtenor zu, dass etwas weniger hier auch mehr waere.
4'129 Beiträge · seit 200821. Juli 2021 · #17
Nicht bös sein, aber der erste Teil eurer Reiseplanung als Gesamt liest sich ein bisschen wie Hochleistungs-Travel bei manchen Reiseveranstaltern. Ihr werdet unterwegs merken, was ihr von den aufgezählten Möglichkeiten verwirklichen wollt/könnt.
Das alles zu einem individuellen runden Plan auszuarbeiten wäre sehr viel Arbeit, wenn man nicht weiß, wie die ReiseplanerInnen die individuellen Schwerpunkte setzen und was sie sich von der Reise versprechen, - Natur lieben und Fotografie ist ja auch eher im Mainstream.
Zu eurer Frage bezüglich der Baboons: Es gibt keine „wirksame und gewaltfreie Taktik sich diese "vom Hals zu halten" wenn sie einen in den Camps besuchen kommen“. Entweder ziehen sie nur durch, dann kann man es genießen. Fühlt man sich drangsaliert, ist das ein Problem, bei dem man sich zurückzieht. Das ist aber keine Taktik.

Es erscheint so, dass ihr weit überwiegend auf Asphalt und gut ausgebauten Gravel unterwegs seid und nur 2 Nächte campt, dafür wäre ein „Toyota Expedition 2.8 DC“ mit Snorkel eventuell ein bisschen overdone, sieht aber natürlich fein aus.
Für 2-3 Nächte campen könnte man sich wunderbar ebenfalls für Lodgeunterkünfte entscheiden und man fährt dann kein Dachzelt durch die Gegend, das den Schwerpunkt des Fahrzeugs (und somit die Fahrsicherheit) erheblich verändert.

Zu eurem zweiten Reiseteil, Botswana:
Die 3. Nacht Leroo La Tau weglassen und beim Camp Okavango dranhängen.


Zu eurer Anfahrt Richtung Botswana:
13: Game Drives Etosha [Übernachtung: NWR Namutoni Camp]
14: Fahrt nach Tsumeb + PCR-Test + Fahrt nach nahe Divindu [Übernachtung: Riverdance Lodge]
15: Fahrt nach Ngoma Bridge (Namibia Seite) [Übernachtung: Chobe River Camp]
16: Mietwagenübergabe + Grenztransfer + Abholung zum Chobe NP [Übernachtung: Chobe Game Lodge]

zu Tag 13: Übernachtung außerhalb, da man am Folgemorgen sowieso keine Zeit mehr für eine Gamedrive hat.

Die 2 Tage die langweiligen Asphaltstraßen von Etosha bis Ngoma zu fahren würden wir uns nicht antun. Das, was im Caprivi schön ist, bekommt ihr dabei nicht zu Gesicht. Außer für ein halbes Stündchen am Abend/Frühstück in der jeweiligen Lodge, die man zweckmäßigerweise anfahren muss.
Alternativ ab Namutoni zügig nach Windhoek und ab da nach Maun fliegen.
Damit bleiben einem 2 freie Tage, die man sich (anstatt auf der staubigen Landstraße) noch unbeschwert im Delta tummeln könnte oder in der Chobe Game Lodge.
Zu bedenken wäre auch, dass eine pünktliche Mietwagenübergabe im Grenzgebiet auch nicht immer klappen muss… da gibt es durchaus einige Unwägbarkeiten.
Überlegt es euch und schlaft nochmal drüber, da wäre in der Orga noch‘ne Menge Luft nach oben. 🙂
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2021
1'933 Beiträge · seit 200921. Juli 2021 · #18
makis schrieb:
Manche Autovermieter bieten inzwischen individuelle Loesungen an fuer die Mietwagenuebernahme.
OT:
Okay, gab es vor 3 Jahren überhaupt nicht und wir hatten sogar Mühe Veranstalter zu finden, die Abgabe in KM ermöglichen. Unsere Mietwagenrückgabe verlief zudem in KM total chaotisch... wir haben ca. 3 Std. gebraucht und waren froh genug Zeit-Puffer bis zur Abholung des Transfers nach Botswana zu haben.

Dann entspannt sich dieser Fahrtabschnitt etwas.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2021
403 Beiträge · seit 200621. Juli 2021 · #19
Logi schrieb:Guten Morgen Tina und Dennis,

habt Ihr irgend etwas verbrochen?
Oder warum seid Ihr auf der Flucht?

LG
Logi
Das gleiche hab ich mir auch gedacht mit der Flucht.
Meistens ist weniger mehr.
7'296 Beiträge · seit 200621. Juli 2021 · #20
Margrit schrieb:
Logi schrieb:Guten Morgen Tina und Dennis,

habt Ihr irgend etwas verbrochen?
Oder warum seid Ihr auf der Flucht?

LG
Logi
Das gleiche hab ich mir auch gedacht mit der Flucht.
Meistens ist weniger mehr.

Das entscheidende Problem ist, dass man dazu neigt, seine Sicht als ultimativen Maßstab zu setzen. Dann meint man schnell, das sei allgemeingültig. Das ist es aber nicht.

Sehe ich mich als Radreisenden, dann seid "ihr alle" auf der Flucht und viel zu schnell unterwegs.
Bin ich mit dem Auto unterwegs, tendiere ich auch mal zu langen Distanzen. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Manch einer wird hinterher denken, er hätte langsamer reisen müssen und andere werden zum Ergebnis kommen, es hat genau so gepasst.

Gruß
Wolfgang
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