Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana

Reisebericht 48 Antworten · 18,1k Aufrufe · gestartet 18. Okt. 2018 von aos
1’625 Beiträge · seit 201513. Nov. 2018 ·
Hallo Axel
Zeit ist es hier mal zu schreiben, wie sehr ich mich an Deinen schönen Fotos erfreue und mich nach Afrika wegträume.
Vielen Dank für Deinen Bericht.
Herzliche Grüße
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
2’530 Beiträge · seit 201114. Nov. 2018 ·
Danke für den sehr informativen Bericht.

Bin die Cutline vor zwei Jahren gefahren und hatte auch vorher sehr widersprüchliche Aussagen. Tiefsand, was mich nicht störte, aber dann auch Fence, zugekettetes Tor usw. Vom dem war überhaupt nichts. Hatte dann auch darüber im LCCSA berichtet.
aos schrieb:
Interessanterweise folgten die meisten Fahrzeuge der Cutline weiter Richtung Osten - aber wohin?
Weil dort im Süden noch große Rinderfarmen sind. Auch im Westen vom CKGR sind noch Farmen.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
705 Beiträge · seit 201414. Nov. 2018 ·
aos schrieb:@Felix Ja, und die ersten drei Tage sind identisch. Nach Masethleng drei Nächte im KD2 und dann über Jack's Pan ins CKGR - soweit die aktuelle Planung.
Dann ist die Chance gut, dass du nach uns der nächste Besucher an der Matsleng Pan ist.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200815. Nov. 2018 ·
20.04. Phokoje Teil 1

Früher als sonst war ich heute schon abfahrbereit, sodass ich vor Sonnenaufgang am Xade Wasserloch eintraf. Gerade noch rechtzeitig. Denn ein kleines Löwenrudel - bestehend aus zwei Löwinnen, zwei Jungen und einen jungen Männchen - war gerade im Begriff, das Wasserloch zu verlassen.
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Die Sonne kam langsam über den Horizont.
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Die Löwen entfernten sich leider immer weiter.
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Egal. Ich war glücklich und froh und die Morgenstimmung auf der Pfanne war einfach toll.
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Etwas entfernt zeigte sich ein Schakal mit zwei tollenden Jungen im besten Licht.
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Um sieben Uhr machte ich mich auf den ca. zweieinhalb stündigen Weg zu den Piper Pans. Die ersten 40-50 km ging es durch einen tiefsandigen Mopane"tunnel" und ich war froh, keinem Elefanten begegnet zu sein.
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Vor Erreichen der Piper Pans wurden noch einige kleinere Pfannen passiert.
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Ca. 9:30 war die südliche Piper Pan erreicht. Das Panorama war einfach nur wunderschön. Zudem gab es viele Tiere.
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Neben der Piste lag dieser alte Löwenkater. Zunächst freute ich mich, bis ich sah, wie mager er war.
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Nachdem ich die südliche (oder westliche) Pfanne umrundet hatte, fuhr ich die Schleife um die östliche Pfanne - welche landschaftlich genauso schön war.
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Hier gab es am Pfannenrand die erste Giraffe dieser Reise
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und das erste Perlhuhn im CKGR.
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zuletzt bearbeitet 18. Nov. 2018
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200802. Dez. 2018 ·
20.04. Phokoje Teil 2

Nach einer urlaubsbedingten Pause kann es nun mit dem Bericht weitergehen... und zwar zur nördlichen Piper Pfanne. Die Landschaft war toll, aber es waren, so gut wie keine Tiere zu sehen.
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Sehr gut hatte es mit hier gefallen. Wie bereits geschrieben, hätte ich hier gerne übernachtet (wird im April 2019 nachgeholt). Neben mir waren bei den Pfannen noch drei weitere Fahrzeuge unterwegs - vergleichsweise "überlaufen" zu den Vortagen. Schweren Herzens machte ich mich auf den Weg zu meiner Campsite (Phokoje) - einer Gegend im CKGR, die ich ebenfalls nicht kannte. Erst kurz vor erreichen der Phokoje Pfannen öffnete sich die bis dahin tierlose Buschlandschaft. Tiere gab es ab dann erst im Bereich der Pfannen.
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In weiter Ferne hatten sich mehrere Geier aufgereiht. Einen Kadaver konnte ich nicht ausfindig machen.
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Die Phokoje Pfannen sind mehrere aneinandergereihte schmale Pfannen, die sich über ca. 15 km erstrecken. Mir kam es wenig so vor, durch ein fossiles Flußbett (wie z.b. Passarge Valley) zu fahren, nur ohne Bauminseln. Wie auf den Bildern zu erkennen, war es auch hier noch relativ grün und schöne Wolken gab es dazu auch noch - also eine Bilderbuch-Kalaharilandschaft, wie zumindest ich sie mir vorstelle. Hier noch ein paar Impressionen.
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12:30 Uhr war dann die campsite erreicht.
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Es bewahrheitete sich, was ich im Vorfeld zum Stellplatz in Erfahrung bringen konnte: wenig Schatten. Heute war auch der erste heiße Tag mit 35°C. Die Tage zuvor waren mit 28-30°C recht angenehm. Die Duschkabine war gänzlich niedergerissen, was mich persönlich aber nicht störte. Vielmehr störte mich, dass ich gefühlt keine Sekunde im Campingstuhl sitzen konnte, ohne dass mir eine Fliege oder sonstiges Insekt ins Gesicht flog.
Irgendwann war ich einfach nur noch genervt und beschloss, deutlich früher auf Abendpirsch zu gehen - das Ziel sollte die 42 km entfernte Tau Pan sein.

Nach ca. 12 km waren die herrlich schönen San Pans erreicht, die sich ebenfalls über ca. 15 km erstrecken.
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Auch hier gab es einen Stellplatz, den ich viel lieber gebucht hätte, da dieser 14 km näher an der Tau Pan lag. Allerdings sagte mir das DWNP "You don't book San Pan with us". Was das auch immer bedeuten sollte, denn privatisiert ist dieser Platz nicht. Vielleicht liegt dieser zu nah an der Tau Pan Lodge. Der Wegweiser zum Campingplatz war umgeworfen. Ich schaute mit den Stellplatz an, welcher mehr Schatten bot, intakte Sanitäranlagen aufwies und auch noch schöner lag als Phokoje. Dummerweise hatte ich Stuhl und Tisch auf Phokoje gelassen(worüber ich mich sehr ärgerte), sonst hätte ich mich hier niederlassen können, falls der Platz bis zum Abend unbelegt bleiben sollte. Und er blieb unbelegt.

Im Nachmittagslicht wirkte die Landschaft noch schöner.
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Aufgrund der vielen Fotostopps, nahm die Fahrt zur Tau Pan doch mehr Zeit in Anspruch als geplant, sodass nur Zeit für eine "schnelle" Umrundung blieb. Die Namensgeber der Pfanne (Löwe) konnte nicht ausmachen. Dafür gab es Unmengen an Riesentrappen. Der erste Blick auf die Pfanne war unglaublich schön.
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Hier weitere Impressionen von der Umrundung.
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Zwischen den San Pans und das Tau Pan passierte ich eine der Phukwe Pans, wo ich einige Giraffen beobachten konnte.
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Die San Pans wirkten im Abendlicht nun noch ansprechender.
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Als ich die Phokoje Pans erreichte, senkte sich bereits die Sonne.
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Wegen der Wolken empfand ich die Dämmerung noch spektakulärer als den Sonnenuntergang.
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Somit ging ein schöner, aber - aufgrund die vielen Fahrerei - sehr anstrengender Tag zu Ende.

Gefahrene Kilometer: 252 (10,4 l/100 km)
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zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2019
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200808. Dez. 2018 ·
21.04. Kori 2

Heute trödelte ich etwas, sodass es erst kurz nach Sonnenaufgang losging. Mein Ziel war das Deception Valley. Dieses hätte ich über das Passarge oder das Letiahau Valley erreichen können. Da der letzte Besuch im Passarge Valley erst zwei Jahr zurück lag, entschied ich mich über das Letiahau Valley zu fahren (letztmalig in 2011 besucht).
Zunächst ging es entlang der Phokoje Pfannen.
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Nach wenigen Kilometern nahm die Tierdichte deutlich zu.
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Hier, kurz vor erreichen der Straße ins Letiahau Valley, fuhr ich durch ein Tal/Flussbett - das könnte der Beginn des Letiahau Tals sein.
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Das Tal selbst war wunderschön, aber leider ziemlich tierarm - bis auf Riesentrappen. Es dauerte fast eine Stunde, bis auf diese Kuhantilope stieß.
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In Gegensatz zu den Vortagen blieb der Himmel am heutigen Tage wolkenlos. Hier noch ein paar Impressionen.
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Dann kam noch ein Abschnitt mit vielen Tieren. Und sogar eine Giraffe lies sich blicken.
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Je mehr ich mich dem Deception Valley näherte, um zu gelber wurde das Gras. Offensichtlich gab es hier weniger Regen.
Die Deception Pan umrundete ich. Neben einem Orxy traf ich noch auf vier Südafrikaner, die am Rand der Pfanne ausgiebig frühstückten. Auch sie hatten am Morgen keine besonderen Sichtungen.
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Den Deception Loop nahm ich auch noch mit, ohne irgend etwas zu sichten. Im Deception Valley herrschte ebenfalls tote Hose, sodass ich schon vor elf Uhr meinen Stellplatz erreichte.
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Die Kori Campsites liegen direkt am Rand des Deception Valley, was diese wesentlich attraktiver als die Deception Campsites macht. Diese liegen nämlich mitten im Busch einige Kilometer vom Tal entfernt. Bei der Duschvorrichtung fehlte der Kübel, sodass ich meinen Duschsack einsetzen konnte.
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Die nächsten Stunden verbrachte ich mit Musik- und Hörbuch hören. Sonst versuchte ich, einige der Vögel auf der Campsite mit meiner Kamera festzuhalten. Unter anderen eine männliche Königswittwe.
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Ca. 15:30 ging dann auf Pirschfahrt Richtung Leopard Pan. Wobei dies noch der nördliche Teil des Deception Valley war.
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An der Pfanne angekommen, umrundete ich diese im Uhrzeigersinn. Ich entdeckte einen Schakal und einige Gnus in weiter Ferne. Innerhalb dieser riesigen Pfannen befinden sich einige Bauminseln sowie dieser große, alleinstehende Baum.
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Auf ungefähr neun Uhr sah ich dann etwas links im buschigen Bereich neben der Pfanne, womit ich nicht gerechnet hatte - eine Leopardin. Ich hatte kaum Zeit nach meiner Kamera zu greifen, da war sie schon im Busch verschwunden. Um einige Sekunden später, die Piste hinter mir zu kreuzen. Sie bewegte sich im hohen Gras immer weiter in Richtung Pfannenmitte. Mehr als ein paar Beweisfotos konnte ich nicht machen.
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Auch wenn die Begegnung nur wenige Sekunden dauerte, war ich vollends begeistert und fuhr weiter zur Sunday Pan. Ebenfalls eine riesige Pfanne.
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Zu den Bauminseln in der Pfanne gibt sogar Pisten - toll.
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Ich verließ die Sunday Pan in südlicher Richtung, um auf der Cutline in Deception Tal zurückzufahren. Dort angekommen war der Sonnenstand bereits sehr tief - eine herrliche Stimmung.
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Ich fuhr noch etwas nach Süden, um einen schönen Platz für den Sonnenuntergang zu finden.
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Wegen der nicht vorhandenen Wolken war dieser nicht ganz so spektakulär, aber trotzdem schön. Anzumerken ist, dass mir auf meinen gut dreieinhalbstündigen Abendpirschfahrt nur ein weiteres Fahrzeug begegnet war - viel weniger als erwartet.

Gefahrene Kilometer: 170 (9,1 l/100 km)
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zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2019
1’061 Beiträge · seit 200609. Dez. 2018 ·
Hey Axel

Habe deinen Bericht leider erst jetzt entdeckt. Das ist ja genial! Tolle Reise bis hierhin und wirklich ziemlich einsame Wildnis, die du da bereist hast. I like. 😎

Insbesondere der erste Teil ist natürlich sehr spannend für uns und erzeugt grad sehr viel Vorfreude, wollen wir doch auf unserer bevorstehenden Reise am Schluss dann von der Mabua kommend über die Masethleng Pan nach Charles Hill/ Buitepos. Dazu haben wir uns ja schon aufgrund deinen Tipps in meinem entsprechenden Thread entschlossen. Umso schöner, jetzt noch in deinem Bericht schon einen so tollen Vorgeschmack zu erhalten. 🙂

Eine Frage noch: wie/ wo bezahlt man die Campsite und Consession Fee?

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
8’758 Beiträge · seit 201009. Dez. 2018 ·
Hallo Axel,

vielen Dank für deine ausführlichen Schilderungen aus dem CKGR (und für die schönen Fotos 🙂 ) - ich sitze (bei diesem Sauwetter) gemütlich auf der Couch, hab mir diese Karte ausgedruckt

📎 centkal.pdf


und kann dank deiner Infos mit dem Finger darauf genau verfolgen, wo du herumfährst (für mich sehr wichtig, weil ich bisher keinerlei Vorstellung von den Strecken dort hatte). 2020 werde ich wenn alles klappt (wenn auch im August, da wird es nicht so grün sein und auch die tollen Wolken werden fehlen), auch endlich mal dort sein - von daher ist mein Interesse besonders groß!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2018
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200809. Dez. 2018 ·
@Sam
Wenn ihr an der Masethleng Pan übernachtet, wird nur eine Campinggebühr fällig . Diese soll im Dorf Ngwatle entrichtet werden. Selbst fand ich die Zahlstelle nicht und traf auch nicht auf Dorfbewohner, sodass ich meinen Beitrag leider nicht leisten konnte. In Zutswa (KD2) ist das wesentlich besser gelöst worden.

@Bele
Ein schöne Karte hast du da. Auf der kann man super erkennen, wo es landschaftlich schön ist und wo langweiliger Busch vorherrscht. (Die grauen Bereiche sind allesamt toll, der Rest verbuscht).

Viele Grüße
Axel
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zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2018
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200813. Dez. 2018 ·
22.04. Rakops River Lodge

Da es im Decption/Letiahau Valley nicht sehr tierreich war, überlegte ich am Vorabend eine Weile, ob ich nicht am heutigen Tag ins Passarge Valley fahren sollte (ca. 30 km). Schlussendlich entschloss ich mich dafür und verließ mein Stellplatz vor Sonnenaufgang (kurz nach 6:30 Uhr).
Im Decpetion Tal war es ruhig. Am Nordende gab es eine Oryx, von denen zwei eine Art Kampf abhielten.
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An der Leopard Pfanne, die ich nicht umrundete, traf ich an gleiche Stelle den Schakal vom Vortag - aber mit besseren Lichtverhältnissen.
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Weiter ging es durch verbuschte Landschaft und traf völlig unverhofft eine Giraffe.
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Das Passarge Valley erstreckt sich über ca. 40 km Länge und zählt meiner Meinung zu den schönsten Landschaften im CKGR - wird aber von vielen Reisenden "links" liegen gelassen.
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Eine Bauminsel und weitere Impressionen.
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Offensichtlich war auch hier im Passarge Valley weniger Regen als mittleren Teil des CKGR gefallen.
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Nach einer guten Stunde im Tal machte ich kehrt und traf eine Gruppe Giraffen,
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die sich bald verzog.
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An dieser Stelle erlaube ich mir, ein paar Aufnahmen aus dem Jahr 2016 einzustellen. Wir beobachteten ein Treffen von zwei Giraffengruppen à zwölf Individuen. Ein wirklich eindrückliches Erlebnis.
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Zurück im hier und jetzt noch zwei Bilder, bevor ich das Tal verließ.
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Ich fuhr auf gleichem Weg wieder in Deception Valley zurück, wo ich ein Erdhörnchen festhielt - wohlgemerkt die einzige Aufnahme dieser Reise (nicht das diese selten wären).
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Gebucht war ich für Kori 4. Zwei Nächte auf dem selben Stellplatz war im Januar nicht mehr zu bekommen. Dass dies so kurzfristig überhaupt klappte, überraschte mich in sehr. Das mag vielleicht am komplizierten Buchungswirrwarr beim DWNP liegen. Wie eingangs erwähnt, wollte ich ja noch in den Nordwesten Namibias. Daher lies ich meine Übernachtung für Kori sausen und begab auf den Weg Richtung Rakops.

Die Rangerin am Matswere Gate war freundlich, kommunikativ und außergewöhnlich zuvorkommend. Das obligatorische Gate-Foto dufte natürlich auch nicht fehlen.
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Mein Fotoausrüstung hatte ich beim Stopp am Gate "ordentlich" verstaut, da ich für den Weg nach Rakops nicht mehr mit Wildtiersichtungen rechnete. Ich wurde allerdings eines besseren belehrt: ein Karakal kreuzte die Piste unmittelbar vor mir und verschwand im Busch. Die Begegnung dauerte nur wenige Sekunden und ich freute mich (Erstsichtung). Meine Taschenkamera habe ich allerdings immer griffbereit, aber zu mehr als ein paar Beweisaufnahmen reichte es nicht.
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Die Tankstelle (wegen des fehlenden Dachs nicht sofort zu erkennen) in Rakops hatte Diesel und akzeptierte Kreditkarten.
Die Rakops River Lodge war nicht mehr weit. Die Unterkunft (mehr ein Motel als eine Lodge) war preisgünstig und zweckmäßig - mehr nicht. Auch wenn sie direkt am Boteti liegt, gibt es keinen direkten Zugang zum Fluss, sodass man ein mal um das Gelände rum muss, um an den Fluss zu gelangen.
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Neben meiner Hütte konnte ich diese Spinne(n) wunderbar beobachten (beim Fokussieren hätte ich fast die Geduld verloren).
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Gefahrene Kilometer: 262 (9,1 l/100 km)
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2019
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200815. Dez. 2018 ·
23.04. Gweta Lodge Teil 1

Bis zum Khumaga Gate (Makgadikgadi NP) waren es ca. 60 km. Die Fähre am Boteti erreichte ich Punkt sieben und konnte sofort übersetzen. Von der Fähre aus fotografierte ich einen Goliathreiher.
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Die Anhöhe zum Gate stellte keine wirklich Herausforderung dar.
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Gebucht hatte ich Njuca Hills. Tree Island wäre mir lieber gewesen, aber die waren angeblich "fully booked". Da ich den Makgadikgadi NP früher erreichte als ursprünglich geplant, war ich völlig offen, was den Übernachtungsplatz anbetraf. Sollte es großen Zebra-Herden geben, würde ich Njuca Hills wahrnehmen. Ansonsten würde ich bei Greene's Boabab übernachten oder gar bis Gweta fahren. Da es noch früh am Morgen war, beschloss ich zunächst, die acht Kilometer lange Piste am Boteti entlangzufahren.

Auf dem Weg zur Abfahrt gab es einige Aussichtspunkte.
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Ansonsten herrschte oberhalb des Boteti eine ziemlich dichte Vegetation vor. Ich entdeckte einige Impala und dann ging es schon zum Fluss hinunter - ein herrlicher Anblick.
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Am Fluss konnte ich eine Vielzahl von Vögeln beobachten und ablichten.

Weißrückengeier
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Marabu
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Nimmersatte
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Mir war aufgrund des Frühe schon klar, dass es wenig Säugetiere am Wasser geben würde. Aber so rein gar nichts, hätte ich nicht gedacht. Also ging es weiter mit Landschaft
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und Vögeln.
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Ein Graureiher?
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Schlangenhalsvogel
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Das Ende der Uferpiste bestimmt der Grenzzaun, der durch den Fluss geht und im weiteren Verlauf östlich des Ufers Richtung Norden führt. An dieser Stelle wendete ich und fuhr auf gleichem Weg am Boteti zurück.
Die vereinzelt vorkommenden Palmen sorgten für ein tolles Panorama.
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Bald begegnete ich dem ersten Säugetier - einem Impalabock.
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Röterpelikan
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Marabus
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Ein Schreiseeadler mit Beute flog in dem Moment, in dem ich abdrückte, davon.
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Kurz bevor ich die Uferpiste verließ, stieß ich noch auf diesen prächtigen Bullen.
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"Oben" traf ich auf einen weiteren Elefanten und eine männliche Grünmerkatze.
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Nun hieß es Abschied nehmen vom Boteti, was mir zugegebenermaßen nicht allzu schwer fiel. Nicht dass es mir nicht gefallen hätte. Aber der zugängliche Abschnitt ist leider sehr begrenzt und kann mit dem Okavango, Chobe/Kwando, Khwai oder Savuti (wenn er denn fließt), nicht mithalten. Wenn es auf dem Weg liegt, eine Nette Abwechselung - mehr nicht. Anders mag es vielleicht sein, wenn tausende Zebras an den Fluss zum Trinken kommen.

Die Piste zu den Njuca Hills führte durch dichten Busch. Nach einigen Kilometern führte sie über eine Anhöhe, wo ich den Blick nach Westen zurück zum Boteti warf.
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Direkt neben mir im Busch entdeckte ich eine Giraffe.
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Es dauerte noch fast eine Stunde bis sich die buschige Landschaft in eine Grassavanne wandelte.
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Den Abzweig zu den Njuca Hills ignorierte ich und folgte der Piste weiter zu den Tree Islands Campsites. Es wurde immer grüner
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und ich passierte eine mit Wasser gefüllte Pfanne.
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Links im Hintergrund war Tree Island, wo ich eine Pause machte (alle drei Stellplätze waren nicht belegt).
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Es war inzwischen elf Uhr und weit und breit kein Zebra zu sehen. Daher war es für mich keine Option hier zu bleiben und entschied mich, den Park an der Ostgrenze zu verlassen und bis zum Greene's Baobab zu fahren.
Hinter Tree Isalnd zeigten sich weit entfernt einige Strauße.
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Erst hinter dem Abzweig (die Piste ist bei T4A nicht eingezeichnet) zum Xirexara Gate zeigte sich eine Landschaft, wie ich sie mir vorgestellt hatte: endlose Grasfläche mit vereinzelten Palmengruppen.
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Ab und an gab es nun kleine Zebragruppen - toll.
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zuletzt bearbeitet 18. Dez. 2018
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200817. Dez. 2018 ·
23.04. Gweta Lodge Teil 2

Hier noch ein paar Impressionen
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mit Gnus
k-12.02FahrtüberTreeIslandzumOstausgang20.jpgk-12.02FahrtüberTreeIslandzumOstausgang22.jpgk-12.02FahrtüberTreeIslandzumOstausgang23.jpgk-DSC_2790.JPG
Wenige Kilometer vor Erreichen des Gates stieß die Piste auf eine mit Wasser gefüllte Pfanne.
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Hier bog ich links (Osten) ab und entdeckte in weiter Ferne einen Sekretär im hohen Gras. Die unscharfen Fotos davon erspare ich euch. Noch ein wenig weiter weg gab es einige Zebras zu sehen.
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Als das Xirexara Gate bereits in Sichtweite war, sah ich ebenfalls weit entfernt eine riesige Herde Zebras.
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Ich hoffe, dass man hier noch die Herde erkennen kann.
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Das Xirexara Gate selbst wirkt dem ersten Anschein nach wie ein normales Gate. Als ich davor stand, merkte ich den Unterschied. Es war weder besetzt noch gab es so etwas wie ein Büro. Ich war mir unsicher, ob ich hier einfach rausfahren durfte. Nach einer kurzen Weile kam eine Frau (Rangerin?) aus einem der benachbarten Gebäuden uns sagte mir, ich solle einfach fahren. Und so tat ich es auch.

Mein Ziel wäre es gewesen, die Cutline an der Parkgrenze nach Süden und dann am Pfannenrand nach Osten zu fahren. Auf der Cutline begrüßte mich recht unverhofft ein Schild, welches mit aufzeigte, dass sich östlich der Piste ein privates Konzessionsgebiet befände, durch das man nicht durchfahren dürfe. Damit hatte ich nicht gerechnet. Zumal ich trotz guter Vorbereitung dieses Durchfahrverbot nicht kannte. Ich wusste nur, dass sich dort einige hochpreisige Lodges wie Jack's Camp und San Camp befanden. Dieses Konzessionsgebiet ist im Übrigen auf keiner Karte eingezeichnet. Ich fuhr erst ein kurzes Stück auf der Cutline, von der ich die große Zebra-Herde ein bisschen besser beobachten konnte als im Park.
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Irgendwie wollte ich es nicht einsehen, einen Umweg von über 20 km zu machen, um den Greene Baobab zu besuchen. So bog unmittelbar noch Osten ab, um da Konzessionsgebiet so schnell wie möglich zu queren, ohne die Gäste der Luxuscamps zu belästigen. Dabei passierte ich eine herrliche Pfanne
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und sah in der Ferne ein Paar Klunkerkraniche.
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Nach ca. 13 km stieß ich auf die Piste, die nach Norden zum Greene Baobab (10 km entfernt) und im weiteren Verlauf nach Gweta führte. Die selbe Piste sollte nach Süden zur bzw. auf Ntwetwe Pfanne führen. Den kleinen Umweg von vier Kilometern zum Pfannenrand konnte ich mir nicht verkneifen, zumal ich mich schon außerhalb des Konzessionsgebietes wähnte. Am Pfannenrand war aber doch nicht der Pfannenrand erreicht. Es gab überall noch kleine Inseln und Landzungen, sodass man keinen unendlichen Blick in die Weite hatte. Mir reichte dies alle mal.
k-12.03FahrtüberüberPfnnenrandundGreene'sBaobabnachGweta05.jpgk-12.03FahrtüberüberPfnnenrandundGreene'sBaobabnachGweta07.jpg
Ich machte kehrt und passierte nach einigen Kilometern das Zebra Waterhole.
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Mich wunderte, dass ich hier kein einziges Tier entdecken konnte. Einen schönen Sattelstorch gab es dann doch noch.
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Kurz hinter der Grasfläche wurde es wieder buschiger. Ungefähr zwei Kilometer vor dem Baobab stand urplötzlich der ganze Busch voller Zebras.
k-12.03FahrtüberüberPfnnenrandundGreene'sBaobabnachGweta09.jpgk-DSC_6199.JPG
Die Abzweig für die direkte Piste zum Baum konnte ich nicht genau ausmachen - vielleicht war es diese hier.
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So fuhr ich die "Haupt"piste weiter nach Norden, um nach ca. zwei Kilometern eine andere Piste zum Baobab zu nehmen. Der gesamte Weg zum Baum wurde von Zebras gesäumt, einfach toll. Ein Wiehern war allgegenwärtig.
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Im Hintergrund war bereits der Greene's Baobab zu sehen.
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Und hier in voller Größe
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Der Affenbrotbaum selbst war eingezäunt. Das Gras stand sehr hoch, wie man sieht, sodass die Streckenführung nicht immer ersichtlich war. (Links im hinteren Bereich des Bildes sind etliche Zebras zu sehen)
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Es war inzwischen 15 Uhr und Gweta nur ca. 25 km entfernt, sodass es keinen Grund für mich gab, hier wild zu campen. Der nächste (Fahr)tag nach Namibia würde noch lang genug werden.

Also fuhr ich noch einmal an Zebras vorbei zurück zur "Haupt"piste.
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Ca. 18 km vor Gweta kam urplötzlich eine ziemlich lange Wasserdurchfahrt, die es in sich hatte. Daher kann ich nur empfehlen, sich einen anderen Track im Pistenwirrwarr zu suchen.

Auch heute war mir nicht nach Zelten, sodass ich mich für ein Zimmer entschied. Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfand ich für Botswana als gut. Zwischen Khumaga und Gweta war ich übrigens nur auf drei weitere Fahrzeuge getroffen: eins am Boteti und eine Gruppe von zwei Fahrzeugen bei Tree Island.

Gefahrene Kilometer: 269 (11,5 l/100 km)

Den Botswana-Teil (auch wenn ich ihn in die falsche Kategorie gestellt habe) möchte hiermit schließen. Wie immer hoffe ich, dass auch für die/den eine(n) oder andere(n) etwas Interessant dabei war. Denn ganz uneigennützig schreibe ich meine Berichte nicht. Sie sind ein schönes Mittel, die Reise für sich selbst noch einmal Revue passieren zu lassen. Das KD2 hat mir übrigens so gut gefallen, dass ich nächsten April wieder kommen werde. Auch ins CKGR wird es wieder gehen, da ich eine Buchung für Piper Pans "ergattern" konnte.

Hier geht es zum Namibia-Teil: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296805-kalahari-nordwest-nam-april-mai-2018-namibia.html
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zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2019
4’385 Beiträge · seit 201518. Dez. 2018 ·
Hallo aos,
wunderbare Bilder zeigst Du uns, herrliche Einsamkeit! Diesen Teil der Reise habe ich sehr genossen - wenn ich es auch schade fand, daß es Dir am Boteti nicht so gut gefallen hat -, und bin gespannt auf den zweiten Teil der Reise. Ein Glück, dasß Du es nicht mit den Ringelnatzschen Ameisen hälst....
Viele Grüße und herzlichen Dank bis hierher
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
546 Beiträge · seit 201819. Dez. 2018 ·
Hallo aos,
danke für diese schönen Einblicke!
Nach unserer Botswana Tour bleibt v.a. für einen unserer Söhne und mich: wenn es möglich ist, würden wir gerne noch in die Kalahari und in die Pans um Gweta herum.

Ob wir uns bis an unser Lebensende an schönen Bildern wie den Deinen erfreuen werden, oder ob es noch mal erlebte Realität werden wird, kann nur die Zukunft zeigen.
In jedem Falle war es schön, diese Landschaft von Dir so greifbar vor Augen geführt zu bekommen - so ist es nun fast ein bisschen, als wäre ich schon dort gewesen 😉

Herzliche Grüße,
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
1’625 Beiträge · seit 201522. Dez. 2018 ·
Hallo Axel
wie immer haben mir Deine Fotos sehr gefallen und auch Deine Art zu Reisen, die ich momentan leider selber nicht so hinbekomme und mich umso mehr freue darüber zu lesen und zu hoffen, dass es auch bei uns eines Tages wieder mit Zelt durch schöne Gegenden geht.
Jetzt freue ich mich auf den Namibiateil.
Herzliche Grüße
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
2’780 Beiträge · seit 200718. Feb. 2019 ·
hallo Axel
auch von mir ein dickes Danke für die herrlichen Landschaftsbilder und vorallem für den sehr ausführlichen und informativen Bericht. Ist Gold wert!

Wir waren noch am Boteti bevor dieser wieder Wasser bekam und möchten sehr gerne den Park erneut besuchen und von Osten nach Westen durchqueren, jetzt wo es auch im Osten ein Gate gibt. Aber deine Schilderungen dazu waren:
Das Xirexara Gate selbst wirkt dem ersten Anschein nach wie ein normales Gate. Als ich davor stand, merkte ich den Unterschied. Es war weder besetzt noch gab es so etwas wie ein Büro. Ich war mir unsicher, ob ich hier einfach rausfahren durfte. Nach einer kurzen Weile kam eine Frau (Rangerin?) aus einem der benachbarten Gebäuden uns sagte mir, ich solle einfach fahren. Und so tat ich es auch.

Mein Ziel wäre es gewesen, die Cutline an der Parkgrenze nach Süden und dann am Pfannenrand nach Osten zu fahren. Auf der Cutline begrüßte mich recht unverhofft ein Schild, welches mit aufzeigte, dass sich östlich der Piste ein privates Konzessionsgebiet befände, durch das man nicht durchfahren dürfe. Damit hatte ich nicht gerechnet. Zumal ich trotz guter Vorbereitung dieses Durchfahrverbot nicht kannte. Ich wusste nur, dass sich dort einige hochpreisige Lodges wie Jack's Camp und San Camp befanden. Dieses Konzessionsgebiet ist im Übrigen auf keiner Karte eingezeichnet. Ich fuhr erst ein kurzes Stück auf der Cutline, von der ich die große Zebra-Herde ein bisschen besser beobachten konnte als im Park.
Die Cutline Road in Richtung S ist so viel ich weiss bereits seit Jahren nicht mehr offen, aber auf der wenig östlich davon verlaufenden Piste zum Veterinary Control Gate fuhren wir zuletzt vor fast 20 Jahren, war damals öffentlich so viel ich weiss.

Unser Plan ist in der umgekehrten Richtung also von Mopipi kommend über das Tjai Vet Control Gate Richtung Norden und den umgefallenen Chapman's Baobab zu fahren um dann nach Westen zum Xixera / Xirexara Gate abzubiegen. .

Deine Bilder der vielen Zebras die du gesehen hast und die sich überschneidende Reisezeit bestätigen mich im Vorhaben dort nordwestlich der Ntwetwe pan etwas mehr Zeit einzuplanen insofern man auch in den Makgadikgadi NP rein kommt, denn die grosse Frage ist ob man das Gate auch zur Einreise nutzen kann, oder nur zum ausreisen so wie du ...
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2019
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200818. Feb. 2019 ·
La Leona schrieb:
Die Cutline Road in Richtung S ist so viel ich weiss bereits seit Jahren nicht mehr offen, aber auf der wenig östlich davon verlaufenden Piste zum Veterinary Control Gate fuhren wir zuletzt vor fast 20 Jahren, war damals öffentlich so viel ich weiss.

Unser Plan ist in der umgekehrten Richtung also von Mopipi kommend über das Tjai Vet Control Gate Richtung Norden und den umgefallenen Chapman's Baobab zu fahren um dann nach Westen zum Xixera / Xirexara Gate abzubiegen. .

Deine Bilder der vielen Zebras die du gesehen hast und die sich überschneidende Reisezeit bestätigen mich im Vorhaben dort nordwestlich der Ntwetwe pan etwas mehr Zeit einzuplanen insofern man auch in den Makgadikgadi NP rein kommt, denn die grosse Frage ist ob man das Gate auch zur Einreise nutzen kann, oder nur zum ausreisen so wie du ...
Hallo La Leona,

an der Einfahrt wird dich niemand hindern. Es gibt keine Schranke oder dergleichen. Ob es erlaubt ist, kann ich nicht genau sagen. Im Reiseführer von Reise Know-How habe ich gelesen, dass man sich (bei Einreise ohne über ein offizielles Gate) beim nächstgelegenen Gate registrieren muss.
Falls nicht bekannt, würde ich noch auf dieses Thema verweisen: https://namibia-forum.ch/forum/19-routen/295983-botswana-sept-18-routen-mabua-makgadikgadi.html?start=0

Die Tjai Vet Control kenne ich leider nicht. Ich nehme mal an, dass ihr über Gabasadi Island fahren wollt, was ich ebenfalls nicht kenne. Ob die Strecke im April machbar ist, wage ich zu bezweifeln - hängt natürlich von der Ergiebigkeit der Regenzeit ab.

Sonst wollte ich noch anmerken, dass es nicht "die" Piste zum Xirexara Gate gibt. Vielmehr gibt es ein Pistenwirrwarr (https://www.openstreetmap.org/search?query=gweta#map=13/-20.4601/25.2013 (nicht komplett)). Es kann gut sein, dass einige der verzeichneten Pisten inzwischen überwachsen und nicht mehr auszumachen sind.

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2019
2’780 Beiträge · seit 200718. Feb. 2019 ·
Hallo Axel, danke für die interessanten links. Ja es ist ein unglaubliches Gewirr von Pfaden, kann mich gut daran erinnern, vorallem weil wir damals wirklich greenhörnig einfach Richtung Süden ab Gweta in dem Wirrwarr unterwegs waren und uns trotzdem nicht verfuhren. Das Vet Gate war damals bei Koord. 20.728861, 25.204563 (google) oder 20.7283, 25.2047 (open street map). Oder jedenfalls ist es die Stelle gemäss meinen Einschätzungen wo sich das Gate befand und auf den Satellitenbildern auch eine kleine Siedlung zu sehen ist. . Leider zeichneten wir die damalige Route nirgends auf...wir hatten auch kein GPS Gerät dabei...
viele Grüsse!
Gruss Leona
2’780 Beiträge · seit 200719. Feb. 2019 ·
hallo Axel,

Auch ich bin sehr erstaunt über die im Bericht erwähnten no-entry Schilder einer Concession Area denen du gleich nach Ausfahrt des Parks hinter dem Xirexara Gate begegnet bist...

Weil ich kein Fan von PM's bin wenn es um Strecken-Informationen geht, (miss)brauche ich deinen Bericht noch einmal betreffend den Routen Möglichkeiten um von Süden her an das Xirexara Gate zu gelangen: wahrscheinlich bleibt nur die im Hupe als Muddy Island Route beschriebene Strecke quer über die Ntwetwe pan in der Trockenzeit ab Kubu Island, (die auch wir bereits gefahren sind). Denn seit der Boteti wieder Wasser führt könnte die direkte Route von Mopipi von Süden nach Norden deswegen direkt unmöglich sein......erst recht wenn wir das Mitte Mai machen wollen...

Danke nochmals und viele Grüsse Leona
Gruss Leona