StrelitzieThemenstarter2'847 Beiträge · seit 201131. Okt. 2016 ·
Hallo Elisabeth,
sei gegrüßt hier! 😁 Ja- wir haben die FB-Heizung genossen, aber wir haben sie jeden Tag herunter gestellt - das Zimmermädchen wollte uns täglich mit 30°C verwöhnen, besonders in den Bädern (je 1x Dusche, 1x Badewanne). Vor allem nach den wirklich kalten Nächten im KTP habe ich die warmen Füße genossen.
Hallo Freshy, auch Dir ein herzliches Willkommen. Da habe ich doch Deinen Bericht glatt verpasst! Ihr wart doch zur Blüte dort - das muss ich mir unbedingt ansehen.
Hallo Strelitzie, bin mal schnell hinterher gehechelt, weil wir eure Strecke in einigen Abschnitten im Januar ja auch fahren "müssen" 😛 Danke fürs Teilhaben lassen.
StrelitzieThemenstarter2'847 Beiträge · seit 201131. Okt. 2016 ·
Hallo Silvio, willkommen an Bord! Du Ärmster - "musst" im Januar nach Südafrika.... 😉 Aber auch mein Bericht ist "under construction"! Ich hoffe, ich schaffe ihn schnell fertig.
Ich beeile mich....
StrelitzieThemenstarter2'847 Beiträge · seit 201131. Okt. 2016 ·
Von 15.30 Uhr an war im offenen Restaurant, an einem der vier Pools – für 16 Chalets – zum "High Tea" gedeckt. Um 16.00 Uhr waren wir dann auch soweit und konnten uns stärken. Eine wunderbare Auswahl an je 4 herzhaften und 4 süßen Kleinigkeiten empfing uns, zB. Tomato-Bacon-Sandwich, Cucumber-Sandwich, Mushroom Pie und eine Obstauswahl.
Eigentlich hätte es auch noch täglich Lunch gegeben – das hätte meinen Hosenauswahl nicht mitgemacht... So gingen wir gut gestärkt zu unserem Landy, unser Guide Christiaan erwartete uns schon mit unseren Mitfahrern: Dale und Jen, Südafrikaner – die im Krüger zu Hause sind und dort die Sabie River Bush Lodge betreiben.
Also, auf zum Drive: das Gebiet der Bushmans Kloof Lodge hat eine Größe von 75 ha= 7.500 Quadratkilometern, d.h. gut halb so groß wie Liechtenstein. Es gibt hier 150 Vogelarten, 1.300 Pflanzen, von denen 755 indigene sind und 35 Säugetierarten. Wir sollten an diesem Nachmittag Oryxe, Springböcke, Straußen –Familien und Mountain Zebras sehen. Über die Zebras habe ich mich sehr gefreut, haben sie mir im KTP doch sehr gefehlt.
Der Amarula on the Rocks schmeckte bei dem herrlichen Sonnenuntergang sehr und das includierte Drei-Gang-Dinner später im Restaurant ebenso. Da unser Guide sehr aufmerksam, sehr wissensbestückt und ausführlich war, war „unser Auto“ übrigens jeden Abend das letzte, das vom Drive zurück kehrte. So gingen wir also jedes Mal sofort zum Dinner, also ohne Umziehen/ Anhübschen! Meinem Mann gefiel das ausgesprochen gut.... ☺
Der Zimmerservice hatte am Abend alles wieder gerichtet und in den Bädern kleine Gel-Windlichter aufgestellt, die bis morgens um 6.00 Uhr sanft brannten. Sehr angenehm, nachts nicht im fremden Bad herumzutasten....
Morgens konnte ich es beim Blick nach draußen konnte kaum glauben – es nieselte! Hm, ein ungewohntes Bild. Um 8.00 Uhr sollte unser Morning-Walk starten, wir beschlossen alle, den ersten Kaffee an Bord zu nehmen.
Wir fuhren also – gewärmt von einem wunderbar gefütterten Poncho und Wärmflaschen - am Dam vorbei zu den ersten Bushmen Paintings. Mich interessierte allerdings die „Liliput-World“ der Pflanzen weit mehr, bezaubernd! Eine Schildkröte, Schlangenhäute und etliche Tausendfüßler sahen wir bei unserem Walk. Und natürlich diverse Bushman-Zeichnungen, die ich irgendwie so gar nicht interessant finde. Den Leoparden-Abdruck in einer der Höhlen fand ich wesentlich wichtiger!
Um 10.00 Uhr waren wir zurück und nahmen im Sonnenschein das Frühstück ein, ab 11.00 Uhr lagen wir in unseren Gardenchairs in der Sonne. Eigentlich.... wollten wir uns ein Mountain-Bike nehmen und auf dem Dam paddeln.... die Liegen waren einfach zu bequem!
Dann wiederholte sich der gestrige Tag: Lunch ausfallen lassen, Hightea genossen, Gamedrive, in einer anderen Ecke, mit gut 30 min. Fahrt dorthin: Zebras, Springbok und die Suche nach Elands – die fand Christiaan nicht, dafür eine Schwarze Witwe! Zum Sundowner fuhren wir auf die andere Seite des Areals, mit tollem Blick auf die Pad nach Wuppertal. "Eigentlich" wollte ich auch nach Wuppertal vom Buschmans Kloof aus, eigentlich auch Clanwilliam besuchen, eigentlich auch ins Spa - wurde mir doch vorab prophezeit, dass drei Übernachtungen im BK zu viel wären!
Old Women1'543 Beiträge · seit 201331. Okt. 2016 ·
Hallo Freshy, oh mein Gott, tut mir echt leid, aber am 2.10. hatte ich gerade meinen 1. Leoparden gesichtet, da ist mir dein Bericht doch glatt durch die Lappen gegangen. Ist schon abonniert und wird in den nächsten Stunden gelesen. Danke schon einmal im Voraus. Herzliche Grüße Beate
StrelitzieThemenstarter2'847 Beiträge · seit 201101. Nov. 2016 ·
Am Abend, beim Dinner im Restaurant, wurden wir dann, kurz nachdem wir Platz genommen hatten, höflich gebeten, der Servicekraft zu folgen.... ups – wir hatten noch unsere Safari-Sachen an (unsere Mitfahrer allerdings auch! ) Unter den argwöhnischen Blicken der anderen Gäste verließen wir also das Restaurant – und wurden ins offene Frühstücksrestaurant am Pool geleitet. Hier erwarteten uns ein Heer von Windlichtern und Laternen, ein flackerndes Kaminfeuer und ein liebevoll gedeckten Tisch direkt davor. Ein Gruß von Airtours / TUI. Zunächst hatten wir (also ich) Angst, dass es zu kalt werden könnte – die warmen „Zebra-Ponchos“ und das Feuer sorgten aber für genügend Wärme. Die Flasche Wein wärmte zusätzlich von innen und das Menü schmeckte hervorragend. Ein wundervoller Abend beendete einen weiteren herrlichen Tag.
Am nächsten Morgen wieder um 8.00 Uhr Abfahrt zum Morning Walk zu den Rock- Paintings. Allerdings war die Runde kurz, um kurz vor 9.00 Uhr fuhren wir zum „Breakfast Surprise“. Unsere Mitfahrer meinten, nun würden wir am flackenden Kamin frühstücken.... Fast richtig – alle Gäste der Lodge ( es waren Zehn) trafen sich zum 1.Frühstück am Dam, wo ein Buffet aufgebaut war, frische Pfannkuchen gebraten wurden. Dazu ein Kaffee mit einem Schuss Amarula – wunderbar!
Nach dieser Stärkung fuhren wir nur ein kleines Stückchen und Christiaan lief und kletterte mit uns gleich zu zwei Rock Paintings, damit wir wieder Hunger auf das „richtige“ Frühstück bekamen. Es ging durch wunderschöne Natur, ein Klippspringer stand als Wächter auf den Klippen. Die Paintings waren mir wieder zu „frisch“, zu ähnlich und begeisterten mich nicht so sehr.
Der ? - Skorpion allerdings um so mehr - hatte doch Christiaan bisher fast jeden Stein kurz angehoben und diesen sehr giftigen Vertreter gesucht.
Nach Rückkehr war tatsächlich wieder etwas Platz für das Frühstück am Pool – und anschließend machte ich mich erstmal auf Tour durch das weitläufige Gelände. Der Park war sehr gepflegt, ich sah mir die Pools, den Spa-Bereich und die anderen Chalets genauer an und beobachtete die Webervögel und die Sunbirds in den Proteen.
Christiaan hatte uns den Mountain Trail empfohlen – und so verzichteten wir nach der Tea-Time auf den Nachmittags-Drive.
Stattdessen machten wir uns auf, um den gut zwei Kilometer langen Walk – über die hübschen Felsen und durch blühende Blumen – zu gehen. Ein wirklich sehr empfehlenswerter Trail, leider sahen wir außer Dassies keine anderen Tiere.
Beim Dinner waren wir dieses Mal die Ersten, sogar passend angezogen – und genossen den letzten Abend am beheizten Pool im Innenhof des Restaurants.
Am nächsten Morgen verzichteten wir auf den Morning Drive, gingen in Ruhe zum Frühstück und stellten fest, dass wir es noch zwei weitere Tage in diesem Paradies ausgehalten hätten! Zur verabredeten Zeit brachte uns Christiaan unser Auto, bestückt mit zwei Wasserflaschen und einer Tüte frisch gebackener Kekse. Wir fuhren mit einem wehmütigen Blick ....
Fazit zur Buschmans Kloof Lodge: wir haben uns sehr wohl gefühlt in dieser Lodge. Ein sehr guter Service, eine perfekte Unterkunft in grandioser Natur und ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten – sollten wir es endlich mal zur Wildblumenblüte schaffen, würden wir ganz sicher wieder diese Unterkunft wählen.
StrelitzieThemenstarter2'847 Beiträge · seit 201101. Nov. 2016 ·
On the road again - auf nach Paternoster! Wir fuhren durch die wunderschönen Sour Fig Felder – Mittags-Eisblumen – gelangten wieder auf die R364 und fuhren über den schönen, asphaltierten Pakhuis Pass nach Clanwilliam.
Zunächst waren wir erstaunt, dass es gar nicht ein so kleines Städtchen war. Hier frischten wir unsere Bargeld-Reserven auf, gingen in den gut sortierten Bottle-Shop des Superspar und fuhren zur Rooibos Factory. Hm, das hatte ich mir allerdings anders vorgestellt – keine kleine Manufaktur, sondern eine riesige Fabrikanlage mit angeschlossenem Shop empfing uns. Schnell waren wir, mit Tee und Seife im Gepäck, wieder draußen.
Anschließend stoppten wir noch an der Schuh-Manufaktur „Strassbergers“, leider gab es die von uns gewünschten Modelle nicht in unseren Größen. So fuhren wir dann an einigen Rooibos-Feldern vorbei die knappe Stunde nach Lambert’s Bay.
Was aussieht wie Ginster ist hier blühender Rooibos!
Die Tölpelkolonie im Hafen, an der Mole, war unser Ziel.
Dank der WildCard mussten wir nur einen kleinen Obolus für die Hafeneinfahrt zahlen. Auf Bird Island gingen wir in das kleine Informationszentrum, wo man im vollverglasten Unterstand die Kolonie der ca. 10.000 Tölpel und die dahinter liegende Seehund-Kolonie beobachten kann. Über eine schmale Treppe gelangten wir ins Obergeschoss, wo man überdacht von Aussichtsluken aus das rege Treiben, die zahlreichen Starts und Landungen beobachten konnte. Die Tölpel, die mich bei ihrem Start sehr an "Albatross Airline" aus "Bernhard& Bianca" erinnern, sind am Boden so stolze Vögel - auf der Runway 😄 ...
Nach einem Fisch-und Chips-Lunch für meinen Mann im „Isabella“ im Hafen machten wir uns endlich auf in Richtung Paternoster. Hier im Forum bekam ich von „Leser“ den Tipp, nicht den weiten Bogen über die R364 zu fahren, sondern die „Servicestraße“ nach Elands Bay. Zunächst fuhren wir also die R364, eine staubige Pad, die gerade frisch aufgeschüttet wurde – entsprechend langsam konnte man nur fahren. Dann kam der Abzweig nach Elands Bay -> „Service Road – closed“ – hm, sie sah nicht geschlossen aus und uns kamen Laster entgegen. Wir fuhren also weiter, es war eine schöne Pad, dicht an den Eisenbahnschienen führte sie durch weiße Dünen und noch viel Blühendem.
Kurz vor Elands Bay sahen wir dann das Häuschen – mit geschlossener Schranke. Es kam eine uniformierte Lady heraus, die uns nach dem „Permit“ fragte. Ich erklärte ihr, dass wir kein Permit hätten, dass auch kein Hinweis auf die Kaufmöglichkeit bestanden hätte. Sie blieb stur bei ihrem „Permit please“. Schließlich entnahm ich meinem Portemonnaie einen zwanzig Rand und einen hundert Rand Schein, legte den 20R-Schein in meine Handfläche und ging zu ihr: „Is that a permit?“ Sie zögerte, dann nahm sie das Geld und öffnete die Schranke! Puh, Glück gehabt. Es wäre sonst ein langer Weg bis Paternoster geworden....
Wir fuhren an der Rocher Pan vorbei,an der es noch schön blühte, an einigen Flamingos und über Vredeburg nach Paternoster. Das ah Guesthouse erreichten wir um kurz nach 17.00 Uhr.
Arnold begrüßte uns herzlich - und ich war erstaunt, hatte ich doch einen wesentlich älteren Herrn erwartet. ☺ Wir hatten im Obergeschoss den „ohh la la“-Room gebucht, freuten uns sehr, dass wir von der großen Terrasse oben das Meer sehen konnten.
Nach einer erfrischenden Dusche gingen wir zu Fuß ca. 10 Minuten zum Restaurant Noisy Oyster. Eine sehr gute Wahl!
Den Abend ließen wir auf der Terrasse, bei sanftem Meeresrauschen ausklingen - wir mochten gar nicht daran denken, dass unsere zweite Urlaubswoche sich schon dem Ende neigte!
ja, die BK Lodge ist schon grandios. Wir waren bisher zweimal da und haben uns jedes Mal gesagt, ein paar Tage mehr hätten es schon sein können.
Jetzt warten wir gespannt auf Eure Eindrücke von Paternoster.
Weiterhin eine gute Reise + beste Grüße, Bernd
PS: Da war ich etwas zu spät dran - jetzt habe ich aber auch den Paternoster-Teil gelesen. Habe ich mir gedacht, dass Ihr zu Arnold gegangen seid - auch das ist m. E. eine gute Wahl, wie auch Noisy Oyster - ich beneide Euch! Übrigens Vorsicht: Arnold spricht ganz ordentlich Deutsch. Habt Ihr mit ihm schon ein Dinner verabredet? Das muss unbedingt sein!
dank deiner Email bin ich jetzt auch auf deinen Reisebericht gestoßen. Habe mir schon gedacht, dass ihr wieder daheim seid. Die Route SA mit KTP zu kombinieren finde ich auch noch interessant. Ab der Bushmanskloof Lodge kommen mir die Eindrücke doch seeeehr bekannt vor. 😄 Aber trotzdem habt ihr wieder andere Sachen erlebt: gut dass ich weder Skorpione noch Spinnen dort gesehen habe. 🤩 Die Zebras haben wir ewig gesucht und sind in die entlegendsten Ecken gefahren, doch leider blieben sie unauffindbar. Den Mountain Trail hätte ich auch gerne gemacht, aber ein mächtiger Pavian thronte auf einem Felsen, da hatte ich alleine Schiss.
Das Ah-Guesthouse war bestimmt auch toll! Terasse mit Meerblick sieht gut aus.
Bin sehr gespannt, wie es weiter geht ... Ich sage nur Neill Stemmet ?!
LG yvy
Wie lange im Voraus hast du den KTP gebucht; das ist doch wohl Glücksache, wenn man da überhaupt unterkommen kann?
wunderschöne Unterkünfte habt ihr euch für diese Reise ausgesucht - da macht das mitreisen noch mehr Spaß!
Ich musste lächeln bei Bernds Kommentar:
Übrigens Vorsicht: Arnold spricht ganz ordentlich Deutsch.
wir waren ja auch dort, aber Arnold hat die zwei Tage konsequent mit uns englisch gesprochen und erst bei der Verabschiedung in einem nahezu perfekten Deutsch 😮 - aber ich denke mal wir haben uns bei dem hervorragenden Dinner nur positiv geäußert- hofften wir...
Ich danke dir ganz herzlich für`s Berichten und freu mich auf die weiteren Tage, VG, Nette
StrelitzieThemenstarter2'847 Beiträge · seit 201102. Nov. 2016 ·
Guten Morgen, herzlichen Dank an die freundliche Leserschar- und Dankedrücker! 😘
Hallo Bernd, das Dinner bei Arnold ist in Arbeit - genau wie bei ihm, der auch ab Frühstück in der Küche stand! Ja, wir waren erstaunt über seine sehr guten Deutschkenntnisse, noch mehr über seine Kochkünste. Da könnte sich mancher selbsternannte "Koch-Designer" aber eine dicke Scheibe Liebe zum Kochen abschneiden - Aufklärung folgt später ....
Hallo Yvy, schön von Dir zu lesen! Und Danke für den Tipp BK! Es war zauberhaft dort! Über die Zebras habe ich mich sehr gefreut, wir haben vergeblich die Elands gesucht. Warum ich die "Schwarze Witwe" nicht fotografiert habe, ist mir ein Rätsel! 😠 Und mein Mann ist jetzt stolzer Besitzer der tollen Ponchos von dort (die mit Decke gefütterten) - den hat uns unser lieber Mitfahrer in JNB bei "Livingstones- Supply" gekauft und per Express nach Franschhoek geschickt.
PS. Den KTP habe ich pünktlich um eine Minute nach Mitternacht OZ-SA am Freigabetag per Mail und Fax angefragt (2.Nov. 2015) Die Bestätigung hatte ich dann bereits morgens um 7.30 Uhr. Wir haben in den Wilderness Camps fast ausschließlich Südafrikaner als Nachbarn gehabt.... "wir haben da einen Bekannten"
Hallo Nette, ja, wir fanden all unsere Unterkünfte auch wirklich gelungen - lediglich in Calvinia war es sehr speziell. 🙂 Aber ich wusste es im Vorfeld - und erst der Mix macht es interessant.
Liebe Grüße- bis später! Strelitzie
StrelitzieThemenstarter2'847 Beiträge · seit 201102. Nov. 2016 ·
Am nächsten Morgen weckte uns der Sonnenschein; wir hatten viel Zeit, denn Frühstück gab es bei Arnold in der Küche erst ab 9.00 Uhr. Warum habe ich eigentlich den wunderhübsch gedeckten Tisch dort nicht fotografiert? Das Geschirr ist handgetöpfert und sehr individuell. Mit uns saßen die weiteren Gäste - eine Schweizerin, die seit einigen Jahren in Kapstadt lebt und ihr Neffe- mit am Tisch. Auf das Frühstück bei Arnold muss man näher eingehen. Es gibt ein Drei-Gang-Menü: Obstsalat und Griechischen Joghurt, dazu Honig und Cerealien nach Wahl, dann kommen Eggs Surprise: heute Egg Benedict und als „Dessert“: Arme Ritter mit Feigeneis!
Nach diesem kulinarischen Start gingen wir bei 25 Grad und viel Sonnenschein die herrliche Küste entlang, fast bis zur „Nase“. Endlose Einsamkeit, viel hübsches Strandgut.
Nach über zwei Stunden kehrten wir heim und mussten uns erstmal erholen – die Liegen auf der Terrasse waren zu einladend.
Gegen 14.00 Uhr fuhren wir ins Örtchen – weit kamen wir nicht, im „Winkel“ gab es viel zu sehen und zu kaufen. Rooibos in allen Varianten - in Seife gepresst, geschnitten, in Tütchen verpackt - wurden gekauft.
Dann bummelten wir durch die Galerien und fuhren schließlich zum Cape Colombine NP, wo ich zum Leuchtturm wollte! Aber: es war inzwischen 15.25 Uhr – um 15.30 Uhr schließt das Gate zum NP! Kein Zureden half, dann eben nicht! Soo schön ist der Leuchtturm nun auch nicht. Wir parkten das Auto in der Nähe und erfreuten uns an den zahlreichen Blumenfeldern, an den markanten Steinen - die uns sehr an Elephant Cove in Australien erinnerten. Leider lagen nur zwei Boote am Strand – die Fischer waren wohl noch auf dem Meer.
Zurück im ah Guesthouse war der Parkplatz schon gut gefüllt, neue Gäste waren angereist. Es war Freitag – und viele Kapstädter kommen am Wochenende. Heute allerdings kamen sie, um Arnolds kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. Bernd hatte mir im Vorweg den Tipp gegeben, bei Arnold nach einem Dinner in seinem Hause zu fragen. Zusammen mit der Bitte der Buchung für das Noisy Oyster wurde uns dann vom Hausherrn bestätigt, dass er am Freitag für uns kochen wolle.
Pünktlich um 19.00 Uhr erschienen wir in der wohnlichen, offenen Küche und nachdem wir die anderen acht Gäste zwanglos bei einem Glas Wein kennengelernt hatten, wurde auch schon aufgetischt. Es gab ein hervorragendes Vier-Gang-Menü, bei dem ich leider den 2. Gang, eine Krabben-Mousse in Hummerjus, vergessen habe, zu fotografieren.
Es war ein sehr kurzweiliger Abend, wir haben uns wunderbar mit den Gästen unterhalten, ich hatte mich so platziert, dass ich Arnold und seiner liebenswerten Frau Annaliese beim Kochen und Anrichten zusehen konnte.
Hallo Strelitzie, vielen Dank für Deinen interessanten Reisebericht und die herrlichen Fotos. @!Xaus: wir waren vor 4 Jahren dort -> die Fahrt zu der Lodge über die Dünen ist sicherlich spannend - die Aussicht von der Lodge auf die Pfanne und die Umgebung sehr schön. Tiere sind auch bei uns sehr wenige zu sehen gewesen (Ausnahme Fledermäuse in der Unterkunft 😉 ). Die Self-Catering Unterkünfte liegen zum Teil halt doch deutlich zentraler - so ganz überzeugt hat uns die !Xaus Lodge damals nicht.
Lamberts Bay mit der Bird Island ist wirklich einzigartig. Paternoster hat uns ausgesprochen gut gefallen. Seid Ihr auch im Voorstrand Restaurant gewesen?
Freue mich schon auf den weiteren Teil des Berichtes.
StrelitzieThemenstarter2'847 Beiträge · seit 201102. Nov. 2016 ·
Hallo Oiliver, vielen Dank! Da ich hier schon soo viele Reiseberichte gelesen habe, dachte ich mir, ich muss doch mal etwas zurück geben. Zu dieser Reise haben mich Casimodo und seine Esmeralda inspiriert!
Die !Xaus-Lodge müsste auch nicht noch einmal sein. Es ist schade (und unverständlich!) , dass dort keine zusätzlichen Gamedrives (natürlich gegen Extra-Zahlung) angeboten werden.Ursprünglich hatte ich das Kalahari Tended Camp angefragt, da habe ich das Honeymoon-Zelt nicht mehr bekommen, so habe ich umdisponiert.
Nein, wir waren ja nur 2 Nächte in Paternoster. Und für weitere Restaurant-Besuche beim besten Willen kein Platz.... 🙂
Hallo Strelitzie, ich lese auch schon die ganze Zeit mit Begeisterung deinen Bericht. Alles sehr schön und informativ. Die Fotos von den Unterkünften sind überzeugend und wurden uns auch gefallen. 🙂 Ich freue mich auf die weiteren Stationen eurer Reise.
Ursprünglich hatte ich das Kalahari Tended Camp angefragt, da habe ich das Honeymoon-Zelt nicht mehr bekommen,
Macht nichts, nachdem so Schwergewichte wie der Casimodo und der bayern schorsch dort die Betten schon platt gemacht haben, geht´s da nicht mehr soooo bequem zu ... 🤩 😉 🙂
Ich hab´s vorhin zu meiner Schorschine gesagt: bei lesen Deiner Tour und dem Betrachten Deiner wundeschönen Bilder würden wir am liebsten heute noch die Koffer packen. Paternoster ist für uns ein unbedingtes "must do", vielleicht in 2018. 😮
es freut mich, dass es Euch in Paternoster und vor allem im ah gut gefallen hat. Die Bilder von dem Dinner sind beeindruckend - das weckt Erinnerungen, mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Einige behaupten, Arnold sei einer der besten Köche in SA und ich denke, da kann was dran sein. Das ist einer der Gründe, weil das Örtchen zu unseren Lieblingsplätzen gehört. Wir waren inzwischen wohl rd. 10x in Paternoster und die letzten drei Male bei Arnold.
die Übernachtungen im Augrabies National Park kann ich dir nach unserem Aufenthalt in diesem Jahr nur empfehlen. Die Chalets sin für SanParcs sehr gut. Zum Restaurant kann ich nichts sagen, da wir uns selbst versorgt haben. Das ist bei der Küchenausstattung auch problemlos möglich.
das Frühstück bei Arnold in Paternostar ist der Hammer. Uns hat es bei ihm und dem wirklich geschmackvoll eingerichteten Guesthouse sehr gut gefallen. In den Genuss seines Dinners sind wir leider nicht gekommen da er das wohl nur am Wochenende macht. Das ist eine Unterkunft die wir jederzeit wieder buchen würden. Beim Sonnenaufgang hatte man von der Terrasse aus folgende Aussicht: Ich freue mich auf deinen weiteren Reisebericht. Gruß Lothar
StrelitzieThemenstarter2'847 Beiträge · seit 201103. Nov. 2016 ·
Hallo liebe Guggu, hallo Lothar
auch Euch - Herzlich Willkommen - und vielen Dank!
Und weil es soo schön war - und ich gerade das Qatar Special nach JNB gebucht habe 🤩 - muss ich mich jetzt erst einmal mit meiner unverhofft neuen Reise beschäftigen - was für ein Stress...... 😄 Ich hoffe, dass ich es hier schnell weiter schaffe! Vielen Dank für die Geduld Strelitzie