MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201108. Juni 2016 · #21
2.5. Khama Rhino Warum eigentlich Bayernbus? Um die vielen Grenzübergänge und Roadblocks etwas zu erheitern und hoffentlich angenehm zu gestalten, haben wir uns ein paar FC Bayern München Wimpel mitgenommen und eines davon an den Spiegel gehängt.
Wir fahren um 7.15 Uhr ab und sind bereits um 13.00 Uhr im Khama Rhino incl. Tanken , kleinem Einkauf und ATM in Serowe. Unterwegs fällt mir ein, dass ich eine der Stirnlampen unter dem Kopfkissen vergessen habe. Zum Glück hatten wir 3 Stück dabei. Die Grenze nach Botswana überqueren wir in Stockport. Der südafrikanische Zöllner ist so begeistert von unserem Bayern Wimpel, dass die Grenze schnell erledigt ist. Nach 15 Min sind wir in Botswana. Eigentlich haben wir nur über das bevorstehende Champignons League Spiel gesprochen. An allen Vet-Kontrollen zeigen die Menschen auf unsere Bayernfahne. Daumen hoch und wir dürfen immer ohne Kontrollen weiter. Im Khama Rhino bekommen wir Platz 8. Leider sind beide Nachbarplätze von größeren Gruppen belegt, in dieser Woche gibt es ein paar Feiertage, die viele Familien nutzen. Wir können die Nachbarn zwar nicht sehen, aber gut hören. Am Abend machen wir noch einen Gamedrive und sehen viele Rhinos und einige andere Tiere.
Zum Abendessen gibt es dann gegrillte Hühnerbeine mit Salat und das erste ordentlich Campfire.
da haben wir ja richtig Glück gehabt im Dezember/Januar - mit eben jenem Bushcamper CY96WBGP waren wir vier Wochen u.a. in der Mabua unterwegs. Der Wagen war uns in diesen Wochen ein treuer Begleiter ohne Panne oder irgendwelche Macken. Ich freue mich auf die Fortsetzung deines Berichtes aus Zim.
Aaaaaaah, ich glaub's ja jetzt nicht Warum hab ich denn jetzt nur Deinen Reisebericht gelesen.... 😣 Also wir sind am 3.5. in JNB angekommen - uns war übrigens auch der nigelnagelneue Bushcamper zugesagt - jetzt weiß ich ja wer uns den weggeschnappt hat.... 😈 😈
Die Batterie war dann wohl getauscht, die lief super 😎 😎 Klimaanlage defekt und das ABS-Licht wechselweise mal an und mal nicht. Nach 30 km Fahrt bei Bushlore angerufen und das ABS-Licht beanstandet - wegen der Klimaanlage haben wir nix gesagt (noch waren wir der Auffassung, dass echte "Safaritypen" sowas doch gar nicht brauchen 😄 ) ABS-licht ist Lt. Werkstattmechaniker gar kein Problem, weiterfahren und ignorieren - hmmm, wenn er es sagt wirds schon ok sein 🙄
Noch 20 km weiter fuchtelt jemand auf der Strasse wie wild umher und zeigt auf unseren Reifen - megaplatt 😮 Wieder Anruf bei Bushlore und ein Ersatzreifen war in einer Stunde geliefert.
Wieder 50 km weiter leuchtet "T-Belt" im Cockpit - Panik 😮 Handbuch rausgeholt und nachgelesen - die Meldung kommt wohl sobald 150.000 km erreicht sind. Lt. Handbuch auf keinen Fall weiterfahren. Wir haben jetzt mal vermutet dass der Zahnriemen auch 155.000 km aushalten wird und haben deswegen nicht dort angerufen - ansonsten hätten sie uns das Auto wahrscheinlich nicht mit 149.900 km übergeben 🙂
Letztendlich war er dann doch ein treuer Begleiter bis zum Schluß hier auf Rooiputs 4 😎
Viele Grüße Sandra
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201109. Juni 2016 · #29
Hallo Sandra,
das tut mir leid für Euch, letztendlich bin ich aber doch froh, dass wir den neuen Wagen bekommen haben. Wir sind ja doch ein paar km mehr gefahren, wer weiss, wie lange der Riemen wirklich gehalten hätte. Klimaanlage war uns insofern wichtig, da wir in Sambia TseTse erwartet haben und dann mit geschlossenen Fenstern fahren müßten. Hat die Kühlbox bei Euch einigermassen funktioniert ?
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201109. Juni 2016 · #30
3. 5. Zum Boteti Wir starten um 7.15 und sind bereits um 12.00 Uhr im Tiaans Camp incl. Tanken in Lethlakane. Hier treffen wir den Fomi Hcanderson , der mit seiner Frau und einem befreundeten Paar ebenfalls mit Bushlore Bushcamper unterwegs ist. Das Tiaans Camp ist nett gemacht, ist aber gut belegt und die Plätze sind recht nah beieinander. Aufgrund des geringen Preises und der Lage direkt am Gate ist es aber trotzdem eine gute Alternative zu Khumaga.
Der Boteti führt kaum Wasser, beim Crossing machen wir gerade mal die Radnaben nass.
Die Fähre hat Pause.
Die Abfahrten zum Fluss sind recht sandig.
Der Abenddrive am Fluss entlang ist sehr schön . Wir sehen viele Elefanten, Marabus und Giraffen.
Auf dem Rückweg geht ein Eli ca. 10 m neben der Piste parallel zu uns, wir fahren langsam vorbei. Als wir direkt neben ihm sind, dreht er ab und stürmt er auf uns zu. Wir geben Vollgas und zu unserem Glück ist der Landcruiser schneller , der Eli im Rückspiegel wird kleiner und gibt dann auf. Puuh, so etwas haben wir bisher noch nie erlebt.
Im Camp unterhalten wir uns noch mit den Angestellten. Alle sind Bayernfans und heute Abend ist das Halbfinale. Gleich werden wir eingeladen bei einem der Angestellten das Spiel zu schauen. Das ist uns aber zu spät, Spielanpfiff ist zur Zeit eher unsere Schlafenszeit. Dafür schenken wir den dreien aber jeweils einen Wimpel. Die Freude ist gross. Sie versprechen uns, dass sie Daumen drücken und uns gleich morgen früh berichten werden. Leider hat das Daumendrücken der Drei nicht gereicht. Bayern hat verloren. Wäre uns normalerweise egal, wir sind keine großen Fussballfans. Für unseren Bayernbus wäre aber eine Finalteilnahme super gewesen. Wir lassen den Wimpel aber trotzdem hängen. Er wird uns noch einmal eine große Hilfe sein. Am Abend kochen wir ein thailändisches Hühnercurry mit Reis und sitzen dann noch einige Zeit mit Hcanderson und seinen Freunden zusammen.
die Kühlbox hat super funktioniert und keine Probleme gemacht. Wir hatten letztendlich nur wegen der Mabua-Fahrt wirklich Bauchschmerzen. Meine Reservierung für ein Sat-Phone ist dort im Vorfeld wohl untergegangen und somit waren wir ohne unterwegs...
Bei Eurem Trip hätte ich das Auto auch auf jeden Fall tauschen lassen, das war sicher die richtige Entscheidung.
Übrigens ein ganz toller Reisebericht und super Fotos - freue mich schon auf die Fortsetzung 🤩
Liebe Grüße Sandra
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201109. Juni 2016 · #32
4.5. Nxai Pan Am Morgen kommt einer der Angestellten sofort bei uns vorbei und berichtet ausführlich vom Spiel FC Bayern gegen Atletico Madrid. Verloren ! Wir verabschieden uns von Hcanderson und sind um 7.20 wieder am Boteti. Bereits um 11.20 erreichen wir das South Camp. Vorher fahren wir nochmal die Uferstrecke am Boteti entlang und haben noch ein paar schöne Sichtungen. Die Landschaft hier am Fluss ist wirklich wunderschön.
Die Strecke zum South Camp ist dann abwechselnd Rappelpiste und tiefsandig.
Dank Landcruiser und etwas reduziertem Reifendruck aber kein Problem. Kurz vor dem Camp müssen wir noch etwas warten, da ein Eli die Piste benutzt. Seit unserem Erlebnis am Boteti sind wir nun besonders vorsichtig.
Es ist zum ersten Mal diesen Urlaub sehr heiss. Wir haben die Site 10 gebucht. Diese ist etwas abseits gelegen, was gut ist, da die anderen Sites fast alle belegt und teilweise eng zusammen sind. Man merkt, dass es in dieser Woche mehrere Feiertage gibt. Leider hat die Site 10 sehr wenig Schatten.
Das WC-Haus ist Eli gesichert, da ist man froh ohne Sturz durch das enge Labyrinth zu kommen. Nach einem ausführlichen Sundowner ist es wohl besser nicht mehr ins Häuschen zu gehen.
Am Nachmittag starten wir zu einem Gamedrive, am Wasserloch sehen wir einige Elefanten und Giraffen, die sich aber nicht ans Wasser trauen.
Ein Ranger erzählt uns, dass es im Moment recht ruhig ist am Wasserloch. Das liegt wohl auch daran, dass es noch an einigen anderen Stellen Wasser gibt und nicht nur am Bohrloch. Zurück am Camp grillen wir Lammfleisch mit Tsaziki, Guacamole, Pita und Bohnensalat. In der Nacht hören wir Hyänen.
ja das Haus am South Camp ist schon verschärft gesichert, dafür innen blitzsauber. Aber ich hab ein Beweisfoto vom 16.5., dass das notwendig ist. Wir haben auf Campsite 6 ein Picknick gemacht und auf Site Nr 4 sind 3 Elis durch.....
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201113. Juni 2016 · #35
bayern schorsch schrieb:Hallo Montango,
das mit dem Bayern-Wimpel ist natürlich die Überschau. Gute Idee, damit hält man die Beamten bei den Grenzübertritten sicherlich bei guter Stimmung.
Bin mit dabei bei Eurer Reise und freue mich auf mehr.
Bis dann, der bayern schorsch
Hallo Schorsch,
ja der Wimpel hat uns so manche Kontrolle zumindest lustiger und manchmal auch einfacher gemacht. Einmal hat er uns sogar Geld gespart. Aber dazu später.
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201113. Juni 2016 · #36
5.5. Unterwegs in Nxai Pan Noch vor dem Frühstück brechen wir zu einem Gamedrive auf. Wir sehen nur wenige Tiere.
Das ist für uns nicht weiter schlimm, wir fahren in den letzten Jahren vor allem wegen der Weite und Ruhe nach Afrika und geniessen es im Camper irgendwo in der Wildnis ganz alleine zu sein. Trotzdem freuen wir uns kurz vorm Camp über eine Bewegung im Gras: eine Gepardin.
Zu unserem großen Glück schlägt sie dann genau die richtige Richtung zum nächsten Weg ein, so dass sie unseren Weg kreuzt. So nah hatten wir eine Gepardensichtung noch nie.
Sehr zufrieden fahren wir zurück ins Camp zum Frühstück und duschen. Anschliessend brechen wir auf Richtung Baines Baobab. Auch heute müssen wir etwas warten, da ein paar Elis Vorfahrt beanspruchen.
Wir hatten Baines Nr. 1 gebucht, aber bereits am Gate sagte man uns, dass die Site nicht erreichbar sei. Die Pfanne ist aufgrund des späten Regens nicht befahrbar. Wir bekommen Site 2 und sollen uns immer am Rand der Pfanne bewegen. Dank Navi finden wir auch gleich den richtigen Weg.
An den Baines Baobabs machen wir eine kleine Pause. Die riesigen Bäume sind wirklich beeindruckend.
Auch die Site 2 ist schön zwischen zwei großen Baobabs, wenn auch die Baines Baobabs von dort nicht zu sehen sind. Es gibt ein Plumpsklo und eine Eimerdusche.
Wir verbringen den Tag mit Nichtstun, auch mal schön und geniessen die Weite und die Ruhe. Nach einem schönen Sonnenuntergang grillen wir Steaks, dazu Kartoffeln mit Knoblauchbutter und Tomatensalat. Am Abend versuche ich mich mit Sternenfotographie, was aber nicht so richtig gelingen will.
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201114. Juni 2016 · #37
6.5. Auf zum Chobe Schon um 6.15 sind wir wieder auf der Piste. Wir haben heute einen weiten Weg. Um 6.45 sind wir kurz vor Sonnenaufgang an den Baines Baobabs.
Um 8.00 Uhr sind wir zurück am Gate. Dort pumpen wir die Reifen wieder auf und fahren um 8.30 los. Die Fahrt auf der Teerstraße ist recht eintönig, in Nata tanken wir nochmal voll und sind um 10.45 in Elephant Sands. Ursprünglich wollten wir hier eine Zwischenübernachtung einlegen. Angesichts des staubigen Campingplatzes sind wir ganz froh nicht zu bleiben. Aber eine kleine Pause muss sein.
Wir verzehren unsere Sandwiches und trinken eine Coke an der Bar. Elefanten sind leider keine zu sehen. Es ist wohl noch zu früh. Wir fahren deshalb bereits um 11.00 Uhr weiter und erreichen um 14.00 Uhr Kasane. Nach einem kleinen Einkaufsstop und dem Buchen der morgendlichen Bootstour sind wir um schon 15.00 Uhr auf der Campsite der Chobe Safari Lodge. Entgegen all unserer Erwartungen bekommen wir eine schöne Campsite (1b) mit etwas Flussblick. Da hatten wir von der Chobe Campsite nach vielen Berichten irgendwie schlechteres erwartet.
Mangusten, Warzenschweine und Bushbocks laufen herum. Ach ja und natürlich Meerkatzen und Baboons, die den Platz unserer Nachbarn umgestalten.
Zum Sundowner gehen wir auf die Terrasse der Lodge und trinken ein Savanna.
Anschliessend gibt es ein leckeres Chili aus dem Potje mit Knoblauchbrot. Auf der Campsite ist es erstaunlich ruhig und nach dem langen Fahrtag gehen wir früh schlafen.
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201114. Juni 2016 · #38
7.5. Der letzte Tag in Botswana In der Früh fahren wir zum Gamedrive in den Park. Von einer Privatwagenregelung ist nicht die Rede, wir können gleich um 6.00 einfahren. Wir brauchen weder eine Registrierungsnummer noch interessiert es jemanden, um welche Uhrzeit wir fahren wollen. Wir sehen wenig Tiere, dafür aber umso mehr Autos. Es bilden sich am Anfang der River Route richtige Autoschlangen. Zum Glück gibt es keine spannenden Sichtungen, so dass keiner der Wagen lange hält. Später verteilt sich der Verkehr zum Glück ein wenig.
Zurück im Camp frühstücken wir erstmal ausführlich und gehen dann auf die Terrasse. Hier gibt es W-Lan und wir müssen mal ein Lebenszeichen nach daheim senden.
Am Nachmittag werden wir zu unserer privaten Bootstour abgeholt. Auch hier gibt es weniger Tiere als wir es von 2007 in Erinnerung hatten. Trotzdem war es eine schöne Tour.
Eine kleine Elefantenfamilie versucht mehrmals durch den Fluss zu kommen, aber sie brechen immer wieder ab, da einige Boote viel zu nahe heran fahren.
Irgendwann haben sie es dann aber ans sichere Ufer geschafft.
Zum Sonnenuntergang gibt es dieses Mal statt Elefanten nur Insekten.
Leider verabschiedet sich eines meiner Objektive, der Drehgriff fürs Zoom geht nicht mehr. Man kann den Zoom aber noch von Hand verstellen, allerdings klemmt manchmal auch der Autofocus. Für den Abend hatten wir einen Tisch fürs Buffet reserviert. Als wir sehen, dass heute in der Lodge sehr viele große Reisegruppen sind, verzichten auf den Rummel. Stattdessen grillen wir die letzten Steaks und Wurst mit einem großen gemischten Salat.
....bin erst jetzt auf Deine Reise aufmerksam geworden.........haben eine ähnliche Route und freuen uns
auf Eure Erzählungen......... 🙂 🙂 🙂
lg BMW
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201114. Juni 2016 · #40
BMW schrieb:Guten Abend Montango,
....bin erst jetzt auf Deine Reise aufmerksam geworden.........haben eine ähnliche Route und freuen uns
auf Eure Erzählungen......... 🙂 🙂 🙂
lg BMW
Danke,
ich habe gerade etwas Zeit und versuche mich deshalb zu beeilen 🙂 . Wann geht es denn bei Euch los ? Ab Morgen geht es dann im Sambia-Forum weiter mit dem Grenzübergang Kazungula. Sambia war der Höhepunkt unserer Tour. Nette Menschen, viele Tiere, schöne Camps. Ausserdem war es dort endlich richtig warm 😉 Davon zehren wir immer noch im bayerischen Regensommer...