Mellie1248 Beiträge · seit 201508. Okt. 2015 · Interessantes Thema finde ich. Bei uns kommt es immer darauf an wo wir sind und was unser Bauchgefühl sagt.Wir reisen allerdings auch relativ leicht (Laptop ist zB nie mit dabei und ein iPad oder ähnliches besitzen wir gar nicht, kann uns also auch nicht abhanden kommen). Ich glaube es ist vielleicht fast egal welche Vorkehrungen gegen Diebstahl man trifft. Solange man das Gefühl hat das Richtige zu tun bewegt man sich viel entspannter und selbstbewusster und wird nicht gleich als Ziel für einen Überfall erkannt. Wir tragen auch keine teure Markenkleidung oder Schmuck, um nicht gleich als "reiche Touristen" erkannt zu werden (sind wir auch nicht) . Reiseführer oder Karten tragen wir auch nicht offen spazieren sondern haben sie in der Tasche. Bisher sind wir zum Glück noch nie bestohlen worden, ich hoffe das ändert sich auch nie!
LG,Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika
2009: Botswana und Sued Afrika
2012: Sued Afrika (KTP)
2014: Marokko
2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
KarstenB2'399 Beiträge · seit 201108. Okt. 2015 · Hallo,
ich habe mich wohl mal wieder schlecht ausgedrückt:
1.) Zur kopierten CC: das ware ine Verständnisfrage. ich wunderte mich einfach, wie man das feststellt, auch wenn nichts abgehoben wurde. Ich nehme an, Ihr wurdet dann von Eurer CC-Gesellschaft informiert, dass dort Abhebeversuche vorkamen?
2.) Auch ich bin vorsichtig und lasse mein Geraffel möglichst nicht irgendwo rumliegen - aber nicht vorsichtiger als hier in HH, in D, in Europa ...
LG aus dem grauen HH,
Karsten
Montango1'667 Beiträge · seit 201108. Okt. 2015 · KarstenB schrieb:Hallo,
ich habe mich wohl mal wieder schlecht ausgedrückt:
1.) Zur kopierten CC: das ware ine Verständnisfrage. ich wunderte mich einfach, wie man das feststellt, auch wenn nichts abgehoben wurde. Ich nehme an, Ihr wurdet dann von Eurer CC-Gesellschaft informiert, dass dort Abhebeversuche vorkamen?
2.) Auch ich bin vorsichtig und lasse mein Geraffel möglichst nicht irgendwo rumliegen - aber nicht vorsichtiger als hier in HH, in D, in Europa ...
LG aus dem grauen HH,
Karsten
Hallo Karsten,
1. richtig. Wir konnten es online als Versuch sehen und die Kartengesellschaft rief dann auch noch an.
2. Machen wir genauso.
Aber manchmal wird man auch hier leichtsinnig oder denkt an nichts böses. Bei uns im Reitstall geht ein Kiesweg (privat) an der Rückseite der Halle vorbei. Hier parken die Autos der Reiter. Manche schliessen nicht einmal ab. Vor einem Jahr ist am vormittag dort ein Auto durchgefahren, der Beifahrer hat die Scheibe eines Autos (zum Glück nicht meines) eingeschlagen und die Handtasche vom Beifahrersitz entwendet. Die Reiter in der Halle haben nur das schnelle Wegfahren gehört. Die Polizei sagte, dass sei zur Zeit in Reitställen und auf Golfplätzen eine ganz übliche Methode. Nun lege ich meine Tasche immer in den Kofferraum.....
Ansonsten beschränkt sich unser Verlust bei allen unseren Reisen in ca. 75 Länder auf 2 Motorradregenkombis und einen Reiseführer, die man uns in Algerien aus dem Motorradgepäck entwendet hat.
Aber hierzulande wird man wohl auch eher übers WEB beklaut, unser wurde soeben unser gesamtes Guthaben bei WEBCalldirekt (nutzen wir für z.B. Telefonate nach Afrika) mit Gesprächen nach Kuba abtelefoniert und das nachweisslich nicht von unserem Telefon 😠 . War aber zum Glück nicht allzuviel. 😁
LG
Montango
extra für Karsten : Grüsse aus dem sonnigen München 🙂
KarstenB2'399 Beiträge · seit 201108. Okt. 2015 · Hallo Montango,
extra für Karsten : Grüsse aus dem sonnigen München 🙂
Schade, dass es in diesem Forum keinen "Dislike"-Button gibt 😈 😉 !
LG aus HH,
Karsten
marimari2'240 Beiträge · seit 201108. Okt. 2015 · holgiduke schrieb:Hallo,
ich habe weiter oben gerade etwas über das Kreditkartenkopieren gelesen. Da wir unsere KK neu haben und noch keine Erfahrungen in dem Bereich vorhanden sind (bisher nur ec-Karte), wäre meine Frage an euch: wie handhabt ihr das Bezahlen mit der KK? Nie aus den Augen lassen habe ich hier schon herausgelesen.
Hallo Holger,
ich habe kein schlechtes Gewissen, jemandem meine Kreditkarte zu überlassen:
1) jeder Barabzug läuft nur über einen 6-stelligen Code oder durch Anruf beim CC-Institut mit richtiger Beantwortung von 3 Sicherheitsfragen
2) schnell mal online was kaufen: geht auch nicht: der Nutzer wird automatisch in einen Security -Bereich geleitet, wo ein anderer Code eingegeben werden muss, um eine Zahlung zu aktivieren
3) klappt ein Abzug (den ich nicht getätigt habe) irgendwie trotzdem, ist die Wahrscheinlichkeit an die 100%, dass ich einen Anruf vom Institut kriege...denn ich habe ein gewisses Kaufverhalten, welches der Kreditkarteninstitutscomputer schon ausfindig gemacht hat....keine Angst, die Kreditkarteninstitute haben keine Lust ihre Marge durch Fraudzahlungen zu reduzieren 😉
....für mich ist die grösste Gefahr, dass ich meine Kreditkarte verliere..aber auch dann...man hat ja eine 2te und bei Verlust kann man die Erste sperren lassen.
Beim Kreditkarten-Thema hab ich mehr Vertrauen in die Technik, wie in mich 😁 - gezahlt wird zu 99.9% mit Karte...
Lieber Gruss M.
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200908. Okt. 2015 · Kreditkarte ist das mit Abstand sicherste Zahlungsmittel. Der Karteninhaber haftet mit maximal 50 Euro, auch wenn die Karte nicht gesperrt war. Ausnahme: Bargeldabhebungen mit PIN.
BikeAfricaThemenstarter7'311 Beiträge · seit 200608. Okt. 2015 · picco schrieb:Safe benutze ich kaum, weil man nie weiss wer den öffnen kann und wer nicht....eine Möglichkeit den Code zu resetten muss es ja geben ohne den Safe zu öffnen... 😉
Die kennt vieleicht nicht nur der Manager... 😈 .
... die Safes haben von Werk aus einen Mastercode, der geändert werden kann. Das wird oft versäumt und der Mastercode besteht häufig aus Nullen (wenn nicht, findet man den Mastercode zu den Safe-Typen im WWW). Es gab mal einen Test von Hotelsafes bei heise security mit erschreckendem Ergebnis. Viele ließen sich mit dem Standard-Mastercode öffnen.
Die Anmeldeseite des Laptops hab ich auch personalisiert, rot mit Bild und dem Hinweis dass der Laptop mit gehört, mit Adresse und eMail...da muss sich der Dieb schon etwas mit Computer auskennen um den zu entpersonalisieren.
... wenn noch das Booten von CD und USB deaktiviert und ein BIOS-Kennwort vergeben ist, sollte das erst mal ausreichen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfricaThemenstarter7'311 Beiträge · seit 200608. Okt. 2015 · hurryup schrieb:
ich finde es gut, dass du diesen Threat eröffnet hast, hoffe aber auch, dass ALLE Meinungen gefragt sind, auch die, die nicht jedermanns Vorstellungen entsprechen.
... natürlich sind alle Meinungen gefragt. Und gerade abweichende oder ungewöhnliche Ideen bringen einen ja selbst wieder auf andere Gedanken. Das hilft ja jedem Leser u.U. wieder irgendwie weiter.
Gruß
Wolfgang
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magic-vibes582 Beiträge · seit 201008. Okt. 2015 · Hallo Wolfgang,
meistens werden auf den Lodges ganz einfache Zahlencode-Safes verwendet, wo man in geöffnetem Zustand hinten an der Klappe einen kleinen roten Schalter drückt, um den Zahlencode zurückzusetzen. Dann kann man einen neuen Code eingeben, nachdem man den Tresor geschlossen hat. Falls man (oder der Service) den Knopf nicht gedrückt hat, nützt es natürlich nichts, wenn man seine neue Nummer eingibt und der Safe geht nicht mehr auf. Es funktioniert dann nämlich nur die Nummer des Vorgängers, die auch die Lodge nicht weiß. Von Außen gibt es keinen Reset-Knopf. Da muss man mit einem Schlüssel (das Schloß ist hinter einen Plastikabdeckung) den Safe manuell öffnen oder den Mastercode haben. Dieser Schlüssel sollte eigentlich niemand Unbefugten zugänglich sein, ebenso wie der Mastercode. Sollte der voreingestellte Werksmastercode von der Lodge nicht geändert worden sein, ist auch die Lodge haftbar.
Falls also aus einem verschlossenen Tresor dieser Art mal was entwendet wird, dann immer klären, wer Zugang zum Schlüssel hat und wie mit dem Mastercode verfahren wurde.
Schöne Grüße aus Swakopmund,
Volker
Planungshilfe und Buchungen von Mietwagen, Unterkünften und Aktivitäten ohne zusätzliche Kosten.
www.magic-vibes.de
BikeAfricaThemenstarter7'311 Beiträge · seit 200608. Okt. 2015 · Hallo Volker,
wenn Du das nächste Mal so einen Safe vorfindest, schau mal auf das Fabrikat und Modell des Safes (steht oft vorne drauf). Dann suche im WWW mal nach Mastercode zu dem Typ. Vielleicht gibt es doch einen ...
Einen Reset-Knopf gibt es natürlich nicht. Dann könnte man sich den ganzen Safe ja sparen.
Das Gleiche gilt, wenn der Mastercode nicht individuell angepasst wird.
Gruß
Wolfgang
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Rajang1'115 Beiträge · seit 201008. Okt. 2015 · Zuerst muss jeder für sich mal festhalten, was für Ihn Wertsachen sind.
Alles ist ersetzbar - mit Ausnahme der selber gemachten Aufnahmen........
Und ersetzbar ist viel ohne Kostenfolge .... weil ja eine Versicherung geradesteht.
Aber gewisse Dinge, die ersetzbar sind, haben nun mal primär zeitliche Folgen:
Tage hin und herpendeln zwischen Botschaft, Immigration, Polizei, Post/Kurierdienst und ähnliches mehr. Für das muss ich nun mal nicht nach Afrika.
Und erst recht nicht, um diese Tage in einer dieser namenlosen Städte zu verbringen - ob sie nun Capetown oder Windhoek heissen.
Ich weiss, es gibt Fomis die das lieben. So wie hurryup up der da nun mal zum x-ten mal die Indepent rauf und runterläuft - muss offensichtlich in einer Stadt liegen.
Gruss Rajang
BikeAfricaThemenstarter7'311 Beiträge · seit 200608. Okt. 2015 · Rajang schrieb:
Ich weiss, es gibt Fomis die das lieben. So wie hurryup up der da nun mal zum x-ten mal die Indepent rauf und runterläuft - muss offensichtlich in einer Stadt liegen.
... ich hätte mir einen sachlichen Thread ohne unnötige persönliche Angriffe gewünscht.
Klappt hier wohl nicht, sobald persönliche Ansichten gefragt sind.
Schade ...
Gruß
Wolfgang
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Sanne2'462 Beiträge · seit 200609. Okt. 2015 · Rajang schrieb:Und erst recht nicht, um diese Tage in einer dieser namenlosen Städte zu verbringen - ob sie nun Capetown oder Windhoek heissen.
Ich weiss, es gibt Fomis die das lieben. So wie hurryup up der da nun mal zum x-ten mal die Indepent rauf und runterläuft - muss offensichtlich in einer Stadt liegen.
Gruss Rajang
Vielleicht meintest Du gesichtslos... eine Stadt, die einen Namen trägt, kann niemals namenslos sein 😗
Ich liebe es, auch die Städte in Afrika zu sehen... mir einen Eindruck zu verschaffen, wie die Menschen dort leben.. Tiere kann ich letztlich auch im Zoo fotografieren und mit etwas Glück werde ich da auch nicht überfallen 😗
zum Thema:
Geld, Pässe, Kreditkarte und Kamera habe ich immer in meinem seesackähnlichen "Täschlein" - Kopien der Pässe, zweite Kreditkarte und weiteres Geld irgendwo im Auto bzw. wichtige Dokumente zusätzlich im Netz..
Ich war mindestens 5 Jahre nicht in Namibia und nach den Berichten ist die Kriminalität dort sichtbar gestiegen. In Sambia und Simbabwe hatte ich den Eindruck, mich dort völlig frei bewegen zu können, da fühlte ich mich nie unsicher, egal wo... Campsite, Stadt, Markt... Dort war es eher so, dass ich das Gefühl hatte, man wäre so froh, dass überhaupt Touristen kommen, dass man mit diesen sehr offen, sehr herzlich umgegangen ist...
In einen Safe in der Unterkunft würde ich meine Sachen niemals packen, egal wo in der Welt. Die meisten kann man mit etwas Gewalt aus der Wand reißen, wenn sie denn überhaupt dort verankert sind 😉
Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
BikeAfricaThemenstarter7'311 Beiträge · seit 200609. Okt. 2015 · Sanne schrieb:
Ich war mindestens 5 Jahre nicht in Namibia und nach den Berichten ist die Kriminalität dort sichtbar gestiegen.
... ich war kürzlich seit 13 Jahren erstmals wieder in Namibia und was sichtbar angestiegen ist, ist vor allem der Verkehr. Damit meine ich sowohl den auf der Straße als auch die Prostitution in Windhoek.
Von einem Anstieg der Kriminalität bekommt man als Tourist im Normalfall wohl eher nichts mit.
Gruß
Wolfgang
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Champagner8'728 Beiträge · seit 201009. Okt. 2015 · Wir waren erst vor Kurzem in einer 3-Frauen-Formation 3 Wochen in Namibia unterwegs und haben keinerlei schleche Erfahrungen gemacht.
Wobei ich die Safes auch für ein Alibi halte - vorallem nachdem ich in einer Unterkunft zuschauen durfte, wie der Chef den in meinem Zimmer entriegelt hat, da ihn der Vorbewohner verschlossen hinterlassen hatte 🤩 . Trotzdem nutze ich sie manchmal und auch meinen verschließbaren Koffer - in dem Wissen, dass ich Pech haben kann (aber dann bin ich wenigstens nicht dabei und riskiere nicht mein Leben...)
Die ganz wichtigen Dinge wie Pass und Kreditkarten (die neu zu beschaffen mir viel Arbeit bereiten würden) sind aber im Rucksack - wobei ich auch in Deutschland z.B. auf Flughäfen diesen mit einem kleinen Schloss sichere - somit kann man nicht so leicht unbemerkt den Reißverschluss öffnen - oder wenn ich sie dabei habe in meiner kleinen Fototasche, die ich quer umhänge und mit meinem Arm zusätzlich sichere (in Situationen wo viel Gedränge ist). Wenn wir zu Fuß unterwegs waren - und das war oft der Fall und in Swakopmund auch in der Dunkelheit, hat es sich vermutlich bewährt, dass wir eher "schlicht" aussehen (und auch sind 😄 ).... kein Schmuck, keine teuren Klamotten und nur unsere kleinen Kameras dabei (Irmela nicht mal dies..).
Allerdings gebe ich zu, dass ich relativ wachsam bin (was nicht mit misstrauisch zu verwechseln ist), nachdem ich miterlebt habe, wie mein Ex-Mann in London in der U-Bahn beraubt wurde - mit einem simplen Ablenkungsmanöver. Seither bin ich vielleicht ein bisschen weniger kommunikativ mit fremden Personen und konzentriere mich eher auf mich und meinen Rucksack, wenn ich tatsächlich wichtige Dinge darin transportiere...
Manchmal vergesse ich aber auch alle Vorsichtsmaßnahmen - und hatte trotzdem bisher immer Glück - *dreimal auf Holz klopf*
LG Bele
Fortuna77839 Beiträge · seit 201409. Okt. 2015 · Guten Abend zusammen,
dass man sich überall auf der Welt ständig Gedanken um seine "Wertsachen" machen muss, ist schon traurig... 🙁
Deshalb möchte ich hier auch mal von einem positiven Erlebnis berichten, welches ich zum Ende meiner ersten Namibiarundreise 2010 im Flughafen Windhoek hatte: Während eines Besuches der Sanitäranlagen ist unbemerkt meine Kompaktkamera aus meinem Rucksack gefallen, den ich geöffnet an die Wand gelehnt hatte. Nachdem ich mir in der Wartehalle meine Fotos nochmal ansehen wollte, fiel mir der Verlust der Kamera auf! Ich war total geschockt - in dem Fall nicht wegen der Kamera ("nur" ein bereits in die Jahre gekommener Wertgegenstand), sondern wegen der verloren geglaubten Bilder meines ersten Afrikaaufenthaltes... 😮
Unter Zeitdruck habe ich in der letzten Unterkunft und bei der Taxizentrale angerufen, die wiederum den Fahrer kontaktiert hat, der sein Auto absuchen musste... Wahrscheinlich sah' ich dabei so aufgeregt und verzweifelt aus, dass mich die "Kamerafinderin" identifizieren konnte! 🤩 Ehrliche Finder gibt es also auch noch - kann m.E. auch an dem "älteren" Kameramodell gelegen haben... Ob es sich um eine Touristin oder Einheimische handelte, kann ich gar nicht mehr sagen, ich war in dem Moment einfach nur überrascht und glücklich, für mich waren die Bilder schon verloren...
Dieser Vorfall war natürlich selbstverschuldet und hat nicht im Geringsten was mit Raub zu tun - ich wollte an dieser Stelle nur auch mal von glücklichen Begebenheiten und Ehrlichkeit berichten!
Bezüglich der 'Reise mit Wertsachen', haben wir es in den letzten drei Urlauben (in S.A.) meist so gehandhabt, wie viele "Vorschreiber" hier: mehrere Kreditkarten, welche auf beide Personen aufgeteilt werden; Bargeld wird lose in Tasche und im extra Portemonnaie aufbewahrt; Flugtickets und Kopien der Ausweise in einem Ordner im Auto ("richtige" Flugtickets hat man heutzutage eh' kaum noch... bei uns handelt es sich meist nur noch um Mailausdrucke)... Vor zwei Jahren haben wir uns zudem flache "Bauchtaschen" besorgt, die man bequem unter der Kleidung tragen kann. Dort kommen die Reisepässe und größere Bargeldbeträge rein. Dies vermittelt uns ein "sicheres" Gefühl, wenn wir in der "Zivilisation" sind. Und die neue Kamera kommt mit Fototasche mit zum Einkaufen und bleibt nicht im Auto - ist unhandlich und sieht doof aus, nützt aber nix... Ach ja, meine Reisetasche habe ich mit einem Minizahlenschloss gesichert. Wertgegenstände, die dort schon mal in Unterkünften verbleiben, sind natürlich nicht wirklich safe - aber auch hier habe ich so ein sicheres Gefühl - in der Hoffnung, dass sich niemand die Mühe macht und daran rumfingert... 😗 Natürlich ist dies total blauäugig, wenn jemand einen Raub beabsichtigt, aber bisher sind wir damit gut gefahren und letztlich wären es ja auch "nur" Geld oder Gegenstände...
Bedroht, beraubt oder überfallen wurden wir bis dato (toi, toi, toi) in Afrika noch nicht - und wir hoffen natürlich für unseren anstehenden Namibia Urlaub im Dezember, dass es dabei bleibt. (im Gegensatz zu Madrid 😠 )
Dank euren Erfahrungen und Berichten hier, werden wir auf alle Fälle die Augen offen halten und ungewöhnliche Situationen somit hoffentlich vermeiden können...
In dem Sinne, vielen Dank für den Input, viele Grüße und allzeit gute Reise,
Nadja
PS: ach ja, volle Speicherkarten bewahre ich heute sicherheitshalber im Kulturbeutel auf - den nimmt wohl niemand mit und einige Erinnerungen sind somit zumindest safe... 😛
BikeAfricaThemenstarter7'311 Beiträge · seit 200609. Okt. 2015 · Fortuna77 schrieb:dass man sich überall auf der Welt ständig Gedanken um seine "Wertsachen" machen muss, ist schon traurig... 🙁
... aber nachvollziehbar. Es gibt Länder, in denen der durchschnittliche (also oft auch darunter liegende) Monatsverdienst unter 20 Euro liegt und vor den Augen der dort lebenden Menschen tragen Touristen mal so nebenbei Gegenstände im Wert von über 1.000 Euro spazieren.
Um so viel Geld zu verdienen, müssen die Menschen dort 4-5 Jahre arbeiten.
Um so viel Geld zu sparen, reicht deren Leben nicht.
Da ist die Verlockung groß, in einem unbeobachtetem Moment zuzugreifen.
Ich habe in Lusaka AIDS-Waisen im Grundschulalter gesehen, die in den Abwasserkanälen unter großen Straßenkreuzungen gelebt haben. Die ernähren sich von Abfall, den sie finden. Wenn die eine Chance sehen, greifen die natürlich zu und das kann ich auch nachvollziehen. Ich bin denen nicht einmal böse, denn in deren Situation würde ich es vermutlich auch machen.
Übel finde ich es bei den "Profidieben", die sich quasi ein Leben im Reichtum zusammenstehlen. Wo die Menschen auf dem Land zwar in Armut, aber ohne Not leben, ist Diebstahl extrem selten. Das hat damit zu tun, dass man solche Menschen nicht duldet und aus den Dörfern verjagt, wenn man sie erwischt. Diese Leute sammeln sich gezwungenermaßen in den Städten.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Namibia-Neuling663 Beiträge · seit 201509. Okt. 2015 · Fortuna77 schrieb:PS: ach ja, volle Speicherkarten bewahre ich heute sicherheitshalber im Kulturbeutel auf - den nimmt wohl niemand mit und einige Erinnerungen sind somit zumindest safe... 😛
Zu dem Thema auch noch eine Anmerkung: Bei mir gibt es inzwischen im Urlaub immer Kopien der Speicherkarten. Ich habe einmal erlebt wie mir ein Röntgengerät (keins am Flughafen) eine SD-Karte gelöscht hat, seit dem kopiere ich alle Bilder im Urlaub schon mindestens auf ein zweites Medium. Da mein Handy leider kein USB OTG kann habe ich in der Kamera eine MicroSD im MicroSD auf SD Adapter, nehme die Karte dann abends aus der Kamera, stecke sie ins Handy und kopiere die Daten erst auf den internen Handyspeicher und dann im zweiten Schritt auf eine weitere MicroSD Karte die dann immer getrennt von der ersten aufbewahrt wird. Abgesehen vom reduzierten Risiko dass die Daten aus irgendeinem Grund nicht mehr lesbar sind sinkt durch die getrennte Aufbewahrung auch das Risiko das man die BIlder im Falle eines Diebstahls komplett verliert.
Smartphone hat heute ja eh fast jeder dabei, die zusätzlichen MicroSD Karten kosten kaum was und das Kopieren erfordert nicht viel Aufwand. Kann ich nur jedem empfehlen.
Eintracht545 Beiträge · seit 200609. Okt. 2015 · Hallo,
als erstes mal vielen Dank allen für diese sehr wertvollen Tipps, wo man am sichersten seine Wertsachen verstecken kann.
Okay die meißten sind ja nicht wirklich neu, aber hier wurde ja schon eine recht ordentliche "Sammlung" von Tipps gegeben.
So manch einer hat hier sein ultimatives Versteck preisgegeben und sicherlich werden noch einige folgen, ich werde das hier sehr gewissenhaft weiterverfolgen.
Ich gebe jetzt auch mal ein Geheimnis bekannt, "ich bin auch sehr arm"!
Mir kommen doch jetzt wirklich einige recht brauchbare Ideen wie ich bei meiner nächste low Budget Reise meine Kosten wieder reinspielen kann.
Leicht hinterhältige Grüße
wünscht Eintracht