Um Euch noch ein wenig länger auf die Folter zu spannen, hier erst mal ein paar belanglose Details von dem Tag, als wir von Graskop wieder in den Krüger gefahren sind:
Beim Frühstück klingen französische Stimmen vom Nebentisch herüber. Als ich in die Richtung gucke, sitzt da jemand, der glatt als
Jean Reno durchgehen könnte, allerdings in der Ausführung mit Bart. Vielleicht war es ja nur ein Bruder, das mit dem Autogramm lasse ich mal lieber bleiben.
Unsere Fahrt führt uns durch einen merkwürdig finsteren Ort, vor dem wir schon "gewarnt" wurden:
Bushbuckridge bzw. Bosbokrand. Der Ort scheint die Zentrale des südafrikanischen Bestattungsgewerbes zu sein. Ein
Funeral Service reiht sich an den nächsten
Burlals und überall stehen Leichenwagen herum, es sieht einfach nur schaurig aus. Immerhin fehlen die bei uns schon üblichen grellbunten Schilder "Discount-Bestattung", "Abschied 24" oder "Bei uns liegen Sie richtig". In Südafrika ist man dann doch noch etwas pietätvoller. Trotzdem erst mal nix wie weg hier.
Beim Orpen Gate checkten wir wieder in den Krüger-Nationalpark ein und fühlten uns wieder wie auf dem Heimatplaneten. Zuerst kamen die beiden Giraffen-Bullen, die ihr schon gesehen habt. Dann kam das hier:
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Für Sasowewi: das hier ist weder Miez-Miez noch Put-Put, sondern Wuff-Wuff!
Nun verliert man als zugezogener Wahl-Berliner bald seine Sympathie für Hunde, aber
das hier war schon eine Besonderheit. Es gibt im Krüger höchstens 350 Exemplare davon (Zählung 2003), und so ist der
African Wild Dog schon ein Fünfer im Lotto.