Guten Morgen und ach Gott...der Boteti ohne Wasser.
Wie ich auf Euren Bildern sehen kann, wurde das Boteti River Camp so ziemlich aufgehübscht. Freundliche helle Grundfarbe und vornehmlich blaue Sitzgelegenheiten auf dem Aussichtsdeck. Sieht wirklich sehr ansprechend aus. Vor zwei Jahren hatten wir dein Eindruck, daß die damals sich noch Tiian's Camp nennende Lodge, ein Showroom von Double Comfort des Herrn Phuti Radiphuti aus den Erzählungen "Mma Ramotswe" von Alexander McCall Smith sei.
Guten Morgen Ingrid und Hartwig, hach, Boteti Rivercamp, da werden Erinnerungen wach. Alm hat Recht, Grace hat die Lodge sehr schön aufgehübscht. Bleibt zu hoffen, dass man aus den neuen Sitzmöbeln ohne Hilfestellung aufstehen kann 🙂 . Witzig finde ich, dass die Walzenspinne trotzdem noch ihr Unwesen treibt. So ein Insekt habe ich bisher nur dort gesehen. Besonders eindrucksvoll finde ich eure Fotos im späten Abendlicht.
Hallo ihr zwei, danke für euren wunderbar dokumentierten Bericht 😘 . Boteti RiverCamp ist wirklich wieder einen Besuch wert 🤩, nachdem wir "Tiaans Camp" nicht so toll erlebt hatten 😉 Habe noch ein altes Foto von der Terrasse gefunden
Auf eine baldige Weiterreise freut sich die Margitta 😗
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Applegreen1’796 Beiträge · seit 201421. Feb. 2020 ·
Hallo Ihr Beiden,
der Boteti zeigte sich Euch ja erschreckend trocken - ich hoffe, das hat sich zwischenzeitlich geändert und es gibt dort wieder Wasser 😕
Wir hatten auch einmal eine Begegnung mit einer Walzenspinne (vermutlich) - in Tansania flog sie uns während des Dinners aufgrund eines Sturms vom Dach quasi vor die Füße 🤢 Glücklicherweise waren wir die einzigen Gäste 😗 Meine Reaktion auf die sehr flinke fliegende Spinne war doch etwas heftig 😗
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201423. Feb. 2020 ·
Binca75 schrieb:
Im Khwai Guesthouse und Boteti River Camp werden wir uns dieses Jahr auch noch herumtreiben dürfen. Beim Lesen deines Berichts steigt die Vorfreude ins Unermessliche...
Hallo Bianca,
mit etwas Glück fließt der Boteti wieder und die Tiere kommen zurück. Dann ist das Boteti River Camp für einen Familienurlaub bestens geeignet.
franzicke schrieb:
die ersten Sichtungen schon vor Verlassen des Hauses
Hallo Ingrid,
daran ist ganz alleine „Willi“ schuld, den wir ja im Zimmer hatten. Wir hätten ihn mitnehmen sollen, denn anschließend wurden wir nicht gerade von der Sichtungsfee verwöhnt.
ALM schrieb:
Wie ich auf Euren Bildern sehen kann, wurde das Boteti River Camp so ziemlich aufgehübscht.
Hallo ALM,
wir haben uns in der Lodge sehr wohl gefühlt. Auch der Garten wurde von den Dornen befreit. Vor zwei Jahren konnte man dort kaum laufen, ohne diese Spieße in den Sohlen zu haben.
freshy schrieb:
Witzig finde ich, dass die Walzenspinne trotzdem noch ihr Unwesen treibt. So ein Insekt habe ich bisher nur dort gesehen.
Hallo Gertraude,
hast Du die Spinne auch im offenen Badezimmer gesehen? Hier gibt es keine Fluchtmöglichkeit ins Freie. Die Wände sind glatt verputzt und einmal hinein gefallen gibt es wohl kaum ein entkommen, außer eventuell durchs Zimmer wenn die Türen offen sind.
Gromi schrieb:
Habe noch ein altes Foto von der Terrasse gefunden
Hallo Margitta,
die Ambiente im Hide ist jetzt viel angenehmer, einzig fehlte das Wasser im Boteti und die Aussicht war eher trostlos. Die Atmosphäre in der Lodge ist locker. Von der Putzfrau bis zur Managerin alle super freundlich und fröhlich.
Applegreen schrieb:
Meine Reaktion auf die sehr flinke fliegende Spinne war doch etwas heftig
Hallo Sabine,
das hört sich ja nach einem gezielten Tritt an. 😎 Zuerst dachte ich auch an diese Lösung. Ingrid war jedoch anderer Meinung. Ein glücklicher Tag für die Walzenspinne. So kann sie auch zukünftig die Gäste erfreuen.
Tinochika schrieben: Hallo Gertraude, hast Du die Spinne auch im offenen Badezimmer gesehen? Hier gibt es keine Fluchtmöglichkeit ins Freie. Die Wände sind glatt verputzt und einmal hinein gefallen gibt es wohl kaum ein entkommen, außer eventuell durchs Zimmer wenn die Türen offen sind.
Guten Morgen Ingrid und Hartwig, vermutlich meint ihr das Badezimmer eures Chalets. Wir haben gecampt. Während unseres Aufenthalts saß das unheimliche Insekt in einer Ecke auf der "Aussichtsterrasse" und wollte sich nicht fotografieren lassen. Es gelang uns nur ein minderwertiges Beweisfoto. Ich habe mich auch nicht nahe heran getraut 🙁 . Manchmal wirken Reiseberichte wie Nachrichten von "Zuhause", insbesondere dann, wenn es sich um so Kleinigkeiten wie den Anblick eines Insekts handelt, an das besondere Erinnerungen geknüpft sind.
sicher war das nur ein schneller Ausrutscher, aber Spinnen sind keine Insekten. 😉
Viele Grüße, Matthias
Ach herrjeh, ich wollte schreiben "Krabbeltiere", die dann zu Insekten geworden sind. Falls du jetzt denkst, das liegt an der 5. Jahreszeit 😉, darfst du das denken 🙁 . Alberne Grüße freshy
Applegreen1’796 Beiträge · seit 201425. Feb. 2020 ·
Tinochika schrieb:
Hallo Sabine,
das hört sich ja nach einem gezielten Tritt an. 😎 Zuerst dachte ich auch an diese Lösung. Ingrid war jedoch anderer Meinung. Ein glücklicher Tag für die Walzenspinne. So kann sie auch zukünftig die Gäste erfreuen.
Viele Grüße Ingrid und Hartwig
Guten Morgen,
nein kein Tritt 😉 Meine Reaktion war eher hysterisch 😗
Die Spinne bewegte sich blitzschnell in Richtung des Personals - was dann geschah, entzieht sich meiner Kenntnis.
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201425. Feb. 2020 ·
09.11.2019
Der Tag
Täglich grüßt das Murmeltier
Um 05:00 Uhr ist die Nacht zu Ende.
Im offenen Badezimmer läuft ein Skorpion herum, der sich unter der Fußmatte versteckt. Da wir nicht wissen wie gefährlich er ist, beschließen wir nicht zu warten bis wir jemanden vom Personal finden.
Eine Frau vom Küchenpersonal würde sich den Skorpion doch nur ansehen und abwinken. Ohne wirklich eine Ahnung von der Gefährlichkeit zu haben würde sie sicher vorschlagen ihn mit einem gezielten Tritt zu killen.
Wir beschließen ihn zu fangen. Auch wir haben keine Ahnung ob er giftig ist oder nicht. Selbst durch recherchieren zu Hause in Wikipedia bekommen wir keine Auskunft über das Spinnentier. Das aber allein aus dem Grund, dass wir ihn nicht bestimmen können.
So gesehen war es gut, dass Ingrid und nicht ich den Skorpion gefangen hat. 🙂 🙂 🙂
Ein übrig gebliebener Kekspott ( stammt noch aus Heikes Zeiten ), welcher noch im Zimmer steht dient als Falle. Fußmatte schnell anheben Pott über den Skorpion, vorsichtig ein Stück Papier einer Zeitschrift drunter schieben, umdrehen … fertig.
Hartwig übernimmt dann den gefährlichen Transport 🙄 in die Freiheit und kippt ihn in einiger Entfernung ins Gebüsch am Grundstücksrand.
Zebratag - Die Lebenden und die Toten
Heute Nacht hat es geregnet. Regentropfen trommeln auf das Wellblechdach unseres Bungalows. Wir freuen uns drüber und hoffen, dass die Natur sich dadurch schnell erholt.
Das ist leider nicht so. Von dem kurzen aber heftigen Niederschlag ist nichts mehr zu sehen. Wie am Vortag liegt die Fähre immer noch unverändert im Sandbett des Boteti.
Wir sind wieder pünktlich. Leider nicht die beiden Jungs vom Office. Wir müssen warten. Der Himmel ist bewölkt. Das Licht ist nicht gerade ideal zum Fotografieren und Raubtiere gibt es momentan sowieso nicht hier. Also haben wir Zeit und es besteht kein Grund zum drängeln oder meckern ( würde ja sowieso nichts nützen ).
Nach knapp 20 Minuten kommen sie den Berg hochgelaufen und begrüßen uns.
Wir fahren ca. zwei Stunden durch den Park und beobachten das Geschehen um uns herum. Wie anders als vor zwei Jahren präsentiert sich der Makgadikgadi Nationalpark. Damals voller Leben und Artenvielfalt. Plantschende und spielende Elefanten. Grüne Bäume und Büsche überall. Das war auch der Grund warum wir unbedingt noch einmal dort hin wollten. 06.11.2017
Heute kaum wieder zu erkennen. Alles ausgedörrt, öde und trostlos. Von der Artenvielfalt keine Spur.
Aktuell: 09.11.2020
Es ist schon erschreckend, dass nun die Geier das Regiment im Park übernommen haben.
Von den Toten wenden wir uns noch einmal den Lebenden zu und beschließen zur größten Wasserstelle zu fahren.
Wie gestern herrscht hier ein reges Kommen und Gehen.
Ein versöhnlicher Anblick.
Wir fahren zurück zum RIver Camp.
Schon am Eingangstor kommt uns Grace freudestrahlend entgegen. Sie berichtet uns, dass sich Calvin von Europcar schon am frühen Morgen von Maun aus auf den Weg gemacht hat. Er muss bald ankommen.
Entspannt und zufrieden gehen wir frühstücken.
Grace setzt sich zu uns und wir unterhalten uns über den Boteti und die toten Tiere die nun überall zu finden sind.
Eine Hochzeitsgesellschaft trifft in der Lodge ein. Das Camp ist eine beliebte Location für ein Hochzeitsshooting. Der Garten wird bewässert und das Gras ist saftig grün. Eine schöne Kulisse für das Brautpaar. Auch Aufnahmen vor dem Pool werden gemacht.
So kann man vielleicht später den Kindern von der schönen Hochzeitsreise berichten. 😉
Um halb elf geht das Eingangstor auf und ein fast neuer Hilux kommt hereingefahren. Er hat gerade mal etwas über 14000 Kilometer auf dem Tacho. Leider fehlt aber der 2. Ersatzreifen. Da der Ford Ranger aber die gleiche Reifengröße hat laden wir das Ersatzrad von diesem kurzerhand um.
Nachdem wir die neuen Verträge unterschrieben haben, gehen wir noch einmal um das Auto herum. Ich will noch die Fernbedienung ausprobieren.
Zum Glück fällt uns gleich auf, dass der Schlüssel für den Canopy fehlt. Er läßt sich nicht also nicht zuschließen. Mist! Wir haben ja noch den größten Teil unserer Tour vor uns und wollen nicht mit einem offenen Kofferraum durch Botswana und Namibia reisen. Im Hinterkopf der Gedanke mit dem Ranger auf Kubu liegen zu bleiben, beides keine guten Optionen. Nach langem hin und her, ob wir den Ranger doch nicht tauschen oder das Übel mit dem nicht abschließbaren Canopy in Kauf nehmen, kommen wir zum einzig richtigen Entschluss : ein anderes Fahrzeug muss her !!! Calvin ist davon nicht gerade begeistert, lenkt aber ein. Er will uns einen anderen Hilux noch am gleichen Abend von Maun bringen. Das verspricht er uns und Grace ist Zeuge. Wir zweifeln ein wenig daran, ob das wirklich klappt.
Calvin verlässt das Gelände mit dem Ranger es ist elf Uhr Vormittag.
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201426. Feb. 2020 ·
Wir gehen zurück zu unserem Bungalow und faulenzen später ein wenig auf dem Aussichtsdeck der Lodge.
Da wir natürlich die Kameras dabei haben, animieren uns die Vögelchen zu dem einen oder anderen Foto.
Bindennektarvogel
Rotstirn-Bartvogel
Rotbbauchwürger
Am Nachmittag fahren wir zu unserem letzten Game Drive noch einmal in den Park.
Vor der Überquerung des Boteti dösen ein paar magere Kühe im Sand. Ein Rotschnabelmadenhacker leistet ihnen Gesellschaft.
Kurz nach der Parkeinfahrt empfängt uns wieder der starke Verwesungsgeruch… der Elefant ist nicht mehr weit entfernt.
Auch die Zebras sind wieder unterwegs.
Ein Strauß tänzelt an uns vorbei.
Eine kleine Herde Zebras wirbelt Staub auf.
Wir verabschieden uns von den Zebras mit einem letzten Blick auf den wohl schönsten Abschnitt des Boteti.
Ein Schlankichneumon ist auf Nahrungssuche.
Auf der Rückfahrt sehen wir noch Steinböckchen
und Baumhörnchen die eilig unterwegs sind.
Zwei Kudus schauen uns neugierig an.
Wir verlassen den Park, treffen wieder auf die Kühe
und den Rotschnabelmadenhacker.
Das Abendessen schmeckt auch am dritten Abend lecker.
Wir sind satt und müde. Es ist ja auch schon zehn Uhr abends. Auf Calvin wollen wir nun auch nicht länger warten. Er ist noch nicht mit einem anderen Auto gekommen.
Je dünner der Stachel, und dicker die Zangen desto ungefährlicher.
PS: Nach der Seite könnte es der Scorpion Typ B gewesen sein, dort als Uroplectes benannt. Der Seite nach schmerzhafter Stich, aber nicht lebensbedrohlich.
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201401. März 2020 ·
10.11.2019
Boteti River Camp - Lekubu Island - Nata Lodge
Blitz und Donner
Im Schlaf höre ich ich ein donnern. Ich wache auf und sehe helle Blitze am Fenster. Noch schlaftrunken merke ich, es ist kein Gewitter, nein es ist an unserem Bungalow.
Laute Schläge gegen die Tür und Taschenlampen leuchten. Ein „Hallo“ läßt mich nun hellwach werden. Ich öffne die Tür und die „Nachtwache“ vom Camp steht mit Calvin vor unser Tür.
Das dritte Auto unseres Urlaubes ist da.
Calvin hat sein Versprechen wahr gemacht.
Er ist mit seiner Freundin gekommen. Zu zweit ist so eine lange Tour besser auszuhalten. Wir tauschen schnell die Schlüssel, unterschreiben die neuen Papiere, räumen wieder die Sachen und den Ersatzreifen um und verabschieden uns von ihm mit einem Trinkgeld für seinen engagierten Einsatz.
Heute wollen wir nach Kuba Island fahren. Die Straße vom Boteti River Camp bis zur A3 und weiter bis Nata ist neu geteert, die tiefen Schlaglöcher gehören zumindest jetzt der Vergangenheit an. Wir kommen gut voran. Kurz vor 11:00 Uhr sind wir am Abzweig nach Kubu Island und etwa 17 Kilometer vor Nata. Da der Himmel sich zugezogen hat und dunkle Wolken in Richtung Kubu ziehen, beschließen wir spontan unsere Planung zu ändern. Ein Regentag auf Kubu im Hilux zu verbringen ist sicher nur suboptimal. Wir fahren also weiter. Vielleicht haben wir ja Glück und können die gebuchte Nacht in der Nata Lodge um einen Tag vorziehen.
In Nata halten wir kurz an der Tankstelle und füllen den Tank voll. Im Supermarkt kaufen wir eine Kleinigkeit zu essen.
An der Rezeption angekommen, zeigen wir unsere Reservierung. Zu unserem Glück ist es kein Problem und wir können den Tag tauschen. Wir beziehen unseren Bungalow.
Anschließend relaxen wir ein wenig auf der Terrasse.
Direkt vor unserer Nase bauen Glanzstare ein Nest.
Grünschwanz-Glanzstare
Es ist früher Nachmittag und wir wollen noch zum Nata Bird Sanctuary.
Am Eingangstor angekommen zahlen wir für uns beide 200,— Pula und noch zusätzlich 30,— Pula für das Auto. Gut dass wir Fiffi nicht mitgenommen haben 🤩
Vögel gibt es kaum zu sehen und da die Salzpfanne ohne Wasser ist, fehlen natürlich die Flamingos und Pelikane, für die dieser kleine Park so bekannt ist.
Nach wenigen Kilometern treffen wir auf eine kleine Gnuherde. Sie haben sich an einer großen Pfütze versammelt. Also hat es doch schon ein wenig geregnet.
Davon ist aber rundum nicht viel zu sehen.
So richtig hat sich bis jetzt dieser Ausflug nicht gelohnt.
Wir durchqueren den kleinen Park bis zur Salzpfanne und bleiben beim Aussichtsturm stehen.
Auf der Weiterfahrt begegnet uns (außer einem Strauß) der einzige Vogel im „Zufluchtsort für Vögel“.
Weißflügeltrappe (f)
Zu guter letzt kommt dann noch die Sonne hervor und die Wolken verziehen sich. War vielleicht doch keine gute Entscheidung nicht nach Kubu Island zu fahren.
Auf dem Rückweg sehen wir noch vereinzelt Gnus und einen Strauß im hohen Gras.
Wenigsten gibt es noch Reste von Vegetation. Aber was ist schon ein Tag ohne Zebras ? Auch im Bird Sanctuary zeigen sie sich im schönsten Abendlicht.
Wir fahren zurück zur Lodge, machen uns frisch und gehen zum Abendessen. Auch hier schmeckt es uns gut.
nach Botswana möchte ich zu gerne auch mal wieder. Da spicke ich einfach weiter bei euch rein und hoffe, dass ich meinen Göga mal irgendwann überzeugen kann. Den Boteti kennen wir aus unserer Botswana Zeit auch nur völlig ausgetrocknet. Hoffe, dass sich das wieder ändert! und Kubu kennen wir leider nicht, da bin ich auf die nächste Etappe sehr gespannt!
Old Women1’545 Beiträge · seit 201304. März 2020 ·
Hallo Tinochicos,
ich war eine Weile abwesend - wir waren gut 4 Wochen in Patagonien- und habe daher nur mal sporadisch ins Forum geschaut und vieles lediglich quer gelesen. Jetzt aber bin ich wieder bei euch auf dem Laufenden und freue mich jedes Mal auf ein neues Kapitel eurer Abenteuer. Na ja, aller guten Dinge sind 3, und jetzt hoffe ich doch mal, dass dieses Auto dann endlich okay war. Das kann einem die Tour schon mal vermiesen 🤢 . In Südamerika sind die Pickups hinten offen bzw. mit einer Hardtopabdeckung versehen. Bei dem ganzen Gerumpel auf den Pads der Carretera Austral sind bei uns die Scharniere der Abdeckfläche gebrochen, und uns kam alles entgegen. Aber in solch entlegenen Ecken gibt es noch Mechaniker nach altem Schrot und Korn, und genau so einer hat uns das Auto in mühsamer Kleinarbeit wieder fertig gebastelt. Ein Austausch hätte 3 Tage gedauert und wir hätten das gesamte Programm umschmeißen müssen. Mit offener Ladefläche zu fahren ist eben auch nicht so prickelnd, denn wir hatten unsere großen Koffer, 1 extra Reserverad und 2 30 Liter Benzinkanister auf der Ladefläche, und das schließt man dann doch ganz gerne ab. Mein Foto des Tages ist dieses:
Ich mag die Farben, Einsamkeit, Weite und dann dieser Himmel, ganz wunderbar 🙂 ! Danke fürs Teilen eurer Erlebnisse!
Besser spät zusteigen als gar nicht 😉 Wow deine Bilder sind super toll und auch dein Bericht ist richtig spannend zu lesen. Ich hab sofort Fernweh bekommen.
Und wenn ich an Afrika zurück denke, fängt mein Herz an wie wild zu schlagen...
2015-Namibia
2017-USA
2019-Südafrika
2023-USA
2025-USA
2026- Coming soon - Südafrika
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201408. März 2020 ·
jaffles schrieb:
Den Boteti kennen wir aus unserer Botswana Zeit auch nur völlig ausgetrocknet. Hoffe, dass sich das wieder ändert!
Hallo Claudia,
wenn der Boteti Wasser führt, ist es für uns eine der schönsten Gegenden in Botswana.
Old Women schrieb:
Na ja, aller guten Dinge sind 3, und jetzt hoffe ich doch mal, dass dieses Auto dann endlich okay war.
Hallo Beate,
das Auto ist bis zum Ende unseres Urlaubs ohne Probleme gelaufen.
Mit offener Ladefläche zu fahren ist eben auch nicht so prickelnd, denn wir hatten unsere großen Koffer, 1 extra Reserverad und 2 30 Liter Benzinkanister auf der Ladefläche, und das schließt man dann doch ganz gerne ab.
Genau so geht es uns auch. Wie schnell wird mal kurz an dem Schloß gedreht und schon ist der Rollenkoffer weg. 😄
Mo90 schrieb:
Besser spät zusteigen als gar nicht
Hallo Mo90,
es ist nie zu spät. Es freut uns sehr, dass Dir unser Bericht gefällt.
An dieser Stelle mal ein großes Dankeschön an die fleißigen Danke-Button-Drücker, Kommentare-Schreiber und stillen Mitleser. So viele Klicks, Antworten und Kommentare hatten wir bisher noch nie schon am Anfang unserer Reise.
Tinochika schrieb: So viele Klicks, Antworten und Kommentare hatten wir bisher noch nie schon am Anfang unserer Reise.
Also 😗 dann haut mal subito weiter in die Tasten 🤩 süchtelet die Gromi
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201408. März 2020 ·
11.11.2019
Nata Lodge - Kubu Island
Wo ist die Sonne
Noch ist der Himmel strahlend blau. In der Ferne sehen wir aber dunkle Wolken aus westlicher Richtung. Es sieht so aus, dass auf Kubu Island die Sonne auch heute Nachmittag nicht scheint.
Wir überlegen also auch Elephant Sands und anschließend Kasane um einen Tag vorzuziehen. An der Rezeption schildern wir unser Anliegen und bitten darum kurz bei Elephant Sands anrufen zu dürfen. Leider ist Elephant Sands aber für heute ausgebucht.
So beschließen wir unseren ursprünglichen Plan zu verfolgen und doch noch nach Kubu Island zu fahren. Das Wetter ist wie es ist und die Bedingungen zum Fotografieren sind wirklich nicht besonders. Wir müssen halt nehmen was kommt. Die geplanten Versuche mit der Sternenfotografie müssen eben warten.
Auf unserer Terrasse bereiten wir alles zum Frühstück vor. In unserem Wasserkocher kochen wir unsere Frühstückseier und brühen uns einen frischen Kaffee. Anmerkung: Für unseren nächsten Urlaub werden wir in Windhoek auf jeden Fall eine Hightech Isolierkanne kaufen, damit wir auch am nächsten morgen noch heißen Kaffee haben. Unsere Thermoskanne verdient den Namen nicht und hält den Kaffee gerade mal so lange warm, dass wir gemütlich frühstücken können. Eigentlich immer umsonst mitgeschleppt.
Bei einem kleinen Rundgang durch den Garten fliegt uns das eine oder andere Vöglein noch vor die Linse.
Zwei Ladys
Langschnabel-Sylvietta
Grünschwanz-Glanzstar
Kardinalspecht
Haubenbbartvogel
Braundrossling
Es ist mittlerweile schon nach 10:00 Uhr. Wir müssen uns so langsam sputen und uns auf den Weg machen. Für die 124 km nach Kubu braucht man nämlich viel Geduld, das wissen wir noch von unserem letzten Besuch vor zwei Jahren.
In Nata kaufen wir noch schnell Kartoffeln, Frischkäse und Tomaten.
Die Hoppelpiste ist wie erwartet. Wir haben das Gefühl, dass man hier schlechter fährt als auf der D3707 im Kaokofeld.
An einem Holzstand kaufen wir ein Bündel Holz für unser Lagerfeuer.
Vorbei an einem Dorf fahren wir über Feldwege Richtung Kubu.
Nach vier Stunden Fahrt erreichen wir unser Ziel.
Am Office zahlen wir 479,50 Pula die Nacht
und fahren zu Campsite No 6.
Der Platz ist noch frei.
Für uns die schönste Campsite auf Kubu mit tollem Blick auf die Pfanne nach vorne und hinter uns dicke Baobabs.
Auf Kubu hält man zusammen
In der Ferne ziehen bedrohliche, dunkle Wolken auf.
Eine Regenwand ist schon bedenklich nah.
Zu unserem Glück werden wir aber noch davon verschont
und wir können unser Holz anzünden.
Schnell brennt ein schönes Feuerchen.
Auf einem heißen Stein garen wir unsere Folienkartoffeln.
Schon nach kurzer Zeit genießen wir unser Festmahl aus:
heißen Kartoffeln mit Frischkäse, Tomaten, Boereworst und kalten Bohnen in Tomatensauce. Dazu ein bis zwei Tafel Lager und für die nötige Hilux-Schwere einen Old Brown Sherry.
Während wir beim Abendessen sitzen sehen wir einen großen Baobab wundervoll angeleuchtet. Unsere später angekommenen Camp Nachbarn haben wohl eine super Lampe. Wir sehen gerade noch, dass sie ein Stativ aufgebaut haben. Eine wundervolle Kulisse um Fotos zu machen. Bis wir auch so weit sind um auch davon Bilder zu machen, ist der „Spuk“ schon vorbei. Schade. Er hat die Lampe ausgeschaltet. Wir waren zu langsam.
Hätten wir bei Ankunft der Nachbarn gewußt, dass ein Fomi neben uns eingezogen ist wären wir zu einem Plausch einmal hingegangen. Vielleicht wäre dann für uns auch etwas Licht abgefallen 😎
Erst zu Hause haben wir gesehen ,dass Fomi „ebeco“ genau diese Fotos von Kubu in seinem Reisebericht zeigt. ( Eberhard wir warten auf die Fortsetzung ) Das kommt davon wenn man sich nicht vorstellt.
Auf Kubu geniesst man die Einsamkeit für Zweisamkeit.
Jetzt wo wir nun die Stative schon ausgepackt haben muss der Mond als Beleuchter dienen.
Es ist sehr windig und wir haben nur sehr wenige Momente des richtigen Lichts.
Kurz darauf setzt der Regen ein. Es folgt ein heftiges Gewitter. Teller, Geschirr, restliches Essen und die Abfälle kommen schnell in den Canopy. Die Kameras legen wir mit Stativ ins Auto und setzen uns dazu.
Der Regen klatscht auf die Scheiben. Es donnert und blitzt. Eine unwirkliche Atmosphäre. Wir genießen es im Trockenen bei einem Schlückchen Old Sedgwick die Flashlights zu beobachten.
So langsam ist es aber Zeit ins „Bett“ zu gehen.
Ingrid legt sich auf die Rückbank und ich versuche auf dem Beifahrersitz einzuschlafen.