Überfälle auf Touristen - Sept 2018 - Erongo

188 Antworten · 45,6k Aufrufe · gestartet 11. Sept. 2018 von travelNAMIBIA
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Themenstarter33,4k Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 ·
Hi Robin,
Unser Autoverleih hat uns gerade explizit darüber informiert und nochmal deutlich gemacht möglichst nie zu halten.
hat er das auch präzisiert? Ansonsten kommt man genau eine Tankfüllung weit und muss dann zwangsläufig irgendwie anhalten... und die Unterkünfte bedanken sich, da sie nie einen Gast zu Gesicht bekommen 😉
Ich halte von so einer Warnung gar nichts und finde sie Grundfalsch. In den beiden aktuellen Fällen ging es auch nicht ums anhalten, sondern ums "angehalten werden". Das Deutsche AA hat immer davor gewarnt an "unbewirtschafteten Rastplätzen" anzuhalten... ich kenne nicht einen bewirtschafteten Rastplatz im ganzen Land (mal vond en wenigen Padstals abgesehen). Sinnvoll ist es schon immer, dass man nicht gerade neben irgendeiner "komischen" Siedlung am Wegesrand hält (vgl. Fall vor einigen Jahren) und einfach ein bisschen auf seine Umgebung achtet. So halte ich z.B. nie an einem Rastplatz, wenn dort schon ein anderes Auto steht. Aber mehr wegen Privatsphäre als wegen der Möglichkeit eines Verbrechens.
"Nie anhalten" ist weder möglich noch sinnvoll.

Und nein, Cruiser, Du musst nichts dazu schreiben 😉

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1’181 Beiträge · seit 201720. Sept. 2018 ·
Hi Christian,

ich sag mal die Basics hat er genannt.

- vermeintlicher Unfall (den ich nicht gesehen habe) oder liegengebliebenes Fahrzeug. Weiterfahren, Hilfe rufen.

- Kleine Construction Sites wo keiner arbeitet, aber jemand einen zum anhalten auffordert. Sonst keiner da ist

- generell wenn jemand einen anhalten will und am Rand gestikuliert

ABER, offenen Auges. Hat er auch gesagt. Einfach aufmerksam sein und Situationen nicht blauäugig angehen.


Und nein... keine Aussage zu dem Verhalten wenn jemand einen stoppen will. Wäre auch meiner Ansicht nach nicht zielführend. Eine solche Situation lässt sich nicht proforma einschätzen.


Und nochmals, mir ging es darum, DASS proaktiv auf die Zwischenfälle angesprochen wird. Letztes Jahr wurde uns nur gesagt, nehmt niemanden mit.

Ich finde das eine gute Und offene Umgangsweise mit denn Thema.


Gruß,
Robin
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Themenstarter33,4k Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 ·
Hi Robin,
- vermeintlicher Unfall (den ich nicht gesehen habe) oder liegengebliebenes Fahrzeug. Weiterfahren, Hilfe rufen.
- Kleine Construction Sites wo keiner arbeitet, aber jemand einen zum anhalten auffordert. Sonst keiner da ist
- generell wenn jemand einen anhalten will und am Rand gestikuliert
ABER, offenen Auges. Hat er auch gesagt. Einfach aufmerksam sein und Situationen nicht blauäugig angehen.
das sind genau die Dinge, die ich auch anmerken würde. Ist aber eben weit von "niemals anhalten" entfernt 😉

Viele Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
873 Beiträge · seit 201620. Sept. 2018 ·
Erfreulich, dass der Thread jetzt doch wieder einen Touch weg von technischen wer-kann-wen-wie-rammen-Streitereien hin zu ein paar praktischen Verhaltensempfehlungen gefunden hat.
Da die meisten Leser hier gerade keine mehrjährigen Erfahrungen mit möglichen Vor-Ort-Situationen haben, sind doch Beschreibungen von realistischen häufiger vorkommenden Szenarien mit den entsprechenden empfehlenswerten Verhaltensweisen sehr sinnvoll.
Ein Tip NIE zu halten ist einfach Blödsinn und macht nur Angst.

z.B. NATÜRLICH darf man halten bei:
- gähnend leerer D-Gravel-Straße, um z.B. die typischen 'Straße-bis-zum-Horizont'-BIlder oder ein Panoramafoto etc. machen
- einem 'unbewirtschafteten' Parkplatz, an dem bereits ein oder zwei klar als Touri-Auto erkennbare Fahrzeuge gehalten haben (Beispiel: Tropic of Capricorn-Schild), ins Gespräch kommen, Fotos machen etc.
- einsamer Verkaufstisch am Straßenrand im Niemandsland mit gesammelten Halbedelsteinen, gebasteltem Schmuck o.ä., wenn man denn unbedingt so was braucht
- einsames, als solches erkennbares Touri-Auto, an dem gerade ein Reifen gewechselt wird / ein Benzinkanister geschwenkt wird o.ä. und Hilfe anbieten

z.B. sollte man gar nicht oder nur mit sehr großer Vorsicht halten bei:
- Ansammlung einheimischer Fahrzeuge mit mehreren Personen
- Verkaufsständen im Niemandsland mit mehreren (männlichen!) Erwachsenen
- bei schlecht einsehbaren Verkaufsständen unmittelbar vor mehreren Hütten / Häusern
- bei erkennbar betrunkenen / aggressiven Personen etc.

Vorsichtige werden also eher auch mal NICHT nach dem Weg fragen oder NICHT in einen Mini-Dorf-Supermarkt gehen, wenn ihnen das Drumherum nicht behagt.
Mutigere lassen sich gern auch mal die Haare vor Ort schneiden oder feilschen gern an einem Verkaufsstand mit vier Händlern gleichzeitig.
Kommt ja auch darauf an, ob ich mit Frau und kleinen (blonden) Töchtern unterwegs bin oder mit zwei 'Kumpels'.

Christoph
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zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2018
Themenstarter33,4k Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 ·
ut, dass du die Erfahrung hast, dann kannst du mir sicher erklären, warum an vielen „unbewirtschafteten“ Parkplätzen zum angrenzenden Busch „Natozäune“ errichtet wurden?
weil es eigentlich eine Vorgabe der Roads Authority ist. Manchmal werden sie sogar wie vorgeschrieben vom Straßenbauunternehmen errichtet, meist aber vom Farmer. Hintergrund ist einfach, dass keiner auf das Farmland gehen soll. Aus dem gleichen Grund hat man in Deutschland auch einen Zaun um seinen Garten. Zudem halten die Zäune an den "Parkplätzen" auch den Müll etwas vom Farmland zurück.

Beste Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
5’490 Beiträge · seit 200920. Sept. 2018 ·
A-Wolf schrieb:
- Warum sollte ich bei den Touris Auto halten, bis dato hat bei mir auch noch kein Touri gehalten und mir Hilfe angeboten, also hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. 😛
MfG
A-Wolf
Dann solltest Du Dir vielleicht mal Gedanken machen, weshalb das so ist. Ich sag nur: "Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus."

Ich habe schon viele Situationen gegenseitiger Hilfe erlebt. Ist für mich eine Selbstverständlichkeit.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2018
1’079 Beiträge · seit 201620. Sept. 2018 ·
Jetzt muss ich auf einmal menen Senf dazu geben.
Ich denke, man sollte bei jeder Situation auf sein Bauchgefühl hören. Warum ich das sage? Letzte Reise im Jänner - zwischen Maltahöhe und Mariental - einsamer alter Opel Kadett - Motorhaube offen. Ausser dem Fahrer und seiner Frau im Auto (hochschwanger) kein Mensch weit und breit. Ich konnte nicht anders und hielt an. Frage was los sei, Antwort Auto streikt. Ob ich so nett sein könnte, seinen Bruder in Mariental anzurufen. Ich gab ihm meine (altes) Handy, er rief an und sagte dann, sein Bruder kommt zu Hilfe. Es war wahnsinnig heiss und seine Frau (hochschwanger) litt unübersehbar unter grossem Durst. Hab ihr noch eine Flasche Wasser gegeben und fuhr dann weiter.
Ihm war geholfen, und mein Bauchgefühl trotz der Warnung meiner SPUSI hat wieder einmal recht gehabt.
Darum vorsichtig, aber mit einem gewissen Gespür für die Situation unterwegs sein.
LG
Ernst
Ergänzung: Trotz meiner Beritschaft zur Hilfe, war natürlich der 1. Gang drinnen und Fuß auf der Kupplung.
zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2018
Themenstarter33,4k Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 ·
Also ich bin mir ziemlich sicher, dass das gegen die „bösen“ Buben angeordnet worden ist, die vor einigen Jahren die „Touris“ zwangsbeglückt haben.
da liegst Du wie gesagt falsch. Gab es schon "immer".

Viele Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2’486 Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 ·
travelNAMIBIA schrieb:Hintergrund ist einfach, dass keiner auf das Farmland gehen soll. Aus dem gleichen Grund hat man in Deutschland auch einen Zaun um seinen Garten. Zudem halten die Zäune an den "Parkplätzen" auch den Müll etwas vom Farmland zurück.

Beste Grüße
Christian
Der Vergleich hinkt natürlich , das Pendant in Deutschland wären ja auch landwirtschaftliche Nutzflächen und die werden eigentlich nicht eingezäunt 😉

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
517 Beiträge · seit 201820. Sept. 2018 ·
Also das es die schon immer gab.... Naja,alles rosarot halt.
Vor 15 + Jahren gab es keinen Natodtaht an Parkplätzen.
Selbstverständlich dienen die nur als Mülldarriere.
873 Beiträge · seit 201620. Sept. 2018 ·
A-Wolf schrieb:
Gut, dass du die Erfahrung hast, dann kannst du mir sicher erklären, warum an vielen „unbewirtschafteten“ Parkplätzen zum angrenzenden Busch „Natozäune“ errichtet wurden? Sicher nur dass die Turis nicht aufs Farmland treten.
- Warum sollte ich bei den Touris Auto halten, bis dato hat bei mir auch noch kein Touri gehalten und mir Hilfe angeboten, also hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.
Danke A-Wolf,
da hast Du es super geschafft meine Bitte nach "sind Beschreibungen von realistischen häufiger vorkommenden Szenarien mit den entsprechenden empfehlenswerten Verhaltensweisen sehr sinnvoll" wieder in eine emotionale und für Reiseforums-Leser unnütze Streiterei zurückzuverwandeln.
Methode: verkürztes Zitieren. Ich schreibe von einem "einem 'unbewirtschafteten' Parkplatz, an dem bereits ein oder zwei klar als Touri-Auto erkennbare Fahrzeuge gehalten haben", das wichtige sind die anderen Autos! Du schreibst von unbewirtschafteten Parkplätzen mit Natodraht und lässt mal locker die Touri-Autos weg. Mit wäre es völlig egal, ob da ein Natodraht oder bunte Papierschleifchen rund um den Parkplatz sind. Wichtig, dass die dort Anwesenden für mich vertrauenswürdig wirken!
Methode Kompetenz des Gesprächspartners anzweifeln: "Gut, dass du die Erfahrung hast" , um sich selber schlauer wirken zu lassen, hat aus Deiner Sicht wahrscheinlich geklappt, bravo!
Methode rhetorische Frage: "dann kannst du mir sicher erklären, warum an vielen „unbewirtschafteten“ Parkplätzen zum angrenzenden Busch „Natozäune“ errichtet wurden"
Bist Du wirklich an einer Erklärung von jemandem interessiert, den Du für so dumm und unerfahren hältst (das ist übrigens auch eine rhetorische Frage)? Du hast doch offensichtlich eine klare Meinung, wofür sie sind. Schreib doch einfach "An der Tatsache, dass die Anhaltenden auf solchen Parkplätzen mit Natodraht geschützt werden müssen, sieht man, wie unsicher und gefährlich es ist, dort anzuhalten."
Methode 'Whataboutismus': "Warum sollte ich bei den Touris Auto halten, bis dato hat bei mir auch noch kein Touri gehalten und mir Hilfe angeboten?"
Logisch zu Ende gedacht: Wenn nur diejenigen Hilfe anbieten, denen vorher selbst schon einmal geholfen wurde, hilft niemand mehr niemandem, richtig?
Ist es nicht viel besser, zu helfen (auch wenn man es hoffentlich nie selbst nötig hat), und damit ein Klima zu unterstützen, indem eben nicht "also hilf dir selbst, dann hilft dir Gott." gilt? Es lebe der Egoismus! Und Gott hier einzubeziehen finde ich fast schon unverschämt, lies doch mal das Neue Testament (Stichwort Nächstenliebe) und nicht nur das Alte.
Und die Verfolgungstheorie, man dürfe hier nichts Negatives sagen, ist offensichtlich falsch. Kritische Beiträge werden nämlich nicht gelöscht. Man muss nur aushalten, dass man gekontert wird. Das nennt sich Toleranz und nimmt leider auch immer weiter ab.
Und die 'Macht' EOD einseitig zu erklären, existiert nicht. Man kann nur selbst aufhören, mitzumachen.
Christoph
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zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2018
4’390 Beiträge · seit 201520. Sept. 2018 ·
Off topic
Der Vergleich hinkt natürlich , das Pendant in Deutschland wären ja auch landwirtschaftliche Nutzflächen und die werden eigentlich nicht eingezäunt ;)[/quote
Darüber wird aber schon nachgedacht und ich wäre sehr dafür. Dann hätte ich keine Hundesche....mehr in meinem Getreide und keinen Plastikmüll ( Coffee-to-go z.B.) in den Zuckerrüben bzw. im Roder, und keine Reiter, hauptsächlich weibliche, auf den neu eingesäten Feldern...
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
517 Beiträge · seit 201820. Sept. 2018 ·
Doppelt
zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2018
517 Beiträge · seit 201820. Sept. 2018 ·
@Yoda,
Was möchtest du jetzt mit deinem Text ausdrücken? Sorry ich verstehe es nicht....
Die Nato Zäune wurden errichtet um vermeintlich sich im busch versteckenfe Diebe abzuhalten, die Blitzüberfälle machen wollen .. Also damit da nicht welche im busch hocken und im Verborgenen auf Autos zu warten die dort rast zu machen.
Wenn dann das Auto offen ist und die Leute ausgestiegen sind stehen dann urplötzlich Leute da und rauben dich aus. Leider ist es eine zeitlang so passiert...
VG
Themenstarter33,4k Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 ·
Hi Sanne,
Der Vergleich hinkt natürlich , das Pendant in Deutschland wären ja auch landwirtschaftliche Nutzflächen und die werden eigentlich nicht eingezäunt 😉
hmmm... sind Kuhweiden in D nicht eingezäunt und Autobahnen auch. Das ist doch dann wie hier...?!

Viele Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
83 Beiträge · seit 201521. Sept. 2018 ·
Ich verstehe weder diesen Thread, noch den "Nachbarthread" über die offizielle Information zu den Überfällen wirklich, besonders verstehe ich die Polemik in den diversen Antworten nicht.

Fakt ist: es kommen Überfälle vor. In Namibia, in Deutschland, in wo auch immer auf dieser Welt.
Fakt ist: Es gibt Warnungen davor, von offizieller und von privater Seite.
Fakt ist: für Betroffene sind diese Überfälle belastend bis traumatisch. Ich bin sehr froh, habe ich noch nie so etwas erleben müssen.
Fakt ist aber auch: Diese Überfälle sind absolute Einzelfälle. Wie massive Verkehrsunfälle, gefährliche Krankheiten oder lebendbedrohliche Tierbegegnungen auch. Wenn hunderttausende Touristen in ein Land einfallen, "erwischt" es leider den einen oder anderen. Die meisten, die absolut überwiegende Mehrheit aber nicht.

Auf was will ich hinaus? Ja, es GIBT gefährliche Situation in Namibia. Wie auch in Deutschland, der Schweiz und in jedem anderen Land auf dieser Erde. Man SOLL sich Gedanken im Voraus machen, man soll darüber informieren. Aber darüber zu streiten ist nicht zielführend. Sich die Freude an Namibia nehmen zu lassen sowieso nicht.

Haltet die Augen und Ohren offen, lasst das Hirn und vor allem auch den Bauch auf Empfang, und ihr werdet merken, wenn etwas nicht stimmt. Dies gilt in Namibia, Deutschland, der Schweiz und jedem anderen Land der Welt. Dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob man Namibia Experte ist oder nicht, ob es Nato- oder sonst welchen Draht hat, ob es Touri- oder andere Autos sind, ob Weiden in Deutschland eingezäunt sind usw. Sich über das richtige Verhalten im Falle eines Überfalls zu streiten ist im Übrigen auch nicht zielführend, eben weil es um einen Einzelfall geht, der sich nicht verallgemeinern lässt.

Also: calm down, haltet den Ball schön flach und vor allem: Freut Euch auf Eure nächste Reise nach Namibia!

Gruss, Pallas
96 Beiträge · seit 201821. Sept. 2018 ·
edit: da habe ich zu lange gebraucht, alles wichtige ist geschrieben.

... wer sich jetzt, wie ich -als neues Mitglied hier- durch die 80 Beiträge gelesen hat, nimmt -wahrscheinlich- folgendes mit:

- Namibia ist im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten ein sicheres Land, aber nicht so wie die vertraute Heimat.
- Aufmerksamkeit und Vorsicht sind zwei empfehlenswerte Begleiter sobald man die eigenen 4 Wände verlässt.
- Es gibt Situationen in die man nicht geraten möchte und es ist hilfreich sich selbst vorher Gedanken zu machen.
- Filmreife Fahrzeugstunts nehmen in der Realität häufiger kein gutes Ende.
- Es gibt mahnende, kritische Stimmen.

- Die ruhige sachliche Beschreibung der Lage gefällt mir gut.
zuletzt bearbeitet 21. Sept. 2018
Themenstarter33,4k Beiträge · seit 200621. Sept. 2018 ·
Danke Pallas für Dein Beitrag. Du schreibst mir aus der Seele.

Viele Grüße
Christian

P.S. Und für den "rosaroten Focus" zum Abschluss des Zaunthemas:
"Dear Sir,

indeed, there is a legal requirement to set up boundary fences from a highway parking/picnic area towards freehold farmland. This is based on the Roads Ordinance 17 of 1972, and the National Road Safety Act 9 of 1972 and amendments. It should be a minimum of two (2) metres in height and reaching out for a minimum seven (7) metres either side of the picnic site.

We trust this information is helpful.

Kind regards
XXXXXXXX"
(Quelle: Roads Authority, Ministry of Works & Transport, 21.9.2018)
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
517 Beiträge · seit 201821. Sept. 2018 ·
Erzählt jemand 2018 von ner Behörde... Is klar
Es ist in Namibia absolut üblich diesen Nato Zaun für harmlose Abgrenzungen zu benutzen...
Schwebe du weiter auf deiner Namibia Wolke.... Selbst alteingesessene Namibianer klopfen sich bei manchen deiner Beiträge auf die Schenkel...
Jetzt kannst du wieder oberlehrerhaft belehren das es ja wohl nicht Namibianer heißt... Boah so kenne ich Deutsche die nach Nam eingewandert sind und nun meine die Weisheit.... Eh zwecklos...
VG
Themenstarter33,4k Beiträge · seit 200621. Sept. 2018 ·
OFF TOPIC
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Lieber Focus,
Jetzt kannst du wieder oberlehrerhaft belehren das es ja wohl nicht Namibianer heißt... Boah so kenne ich Deutsche die nach Nam eingewandert sind und nun meine die Weisheit.... Eh zwecklos...
erst machst Du mich in Deinen Beiträgen als "typischer Namibianer" an, nun, nachdem ich Dir mitgeteilt habe, dass ich kein Namibier bin, sind es also die "bösen deutschen Auswanderer, die in Namibia leben"... was denn nun? Sind alle bei Dir (außer Dir) blöd?

Viele Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!