Krüger total – Unsere Tour von Nord nach Süd 2016

Reisebericht 112 Antworten · 24,4k Aufrufe · gestartet 18. Sept. 2016 von Fortuna77
Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Nov. 2016 ·
es fehlen noch ca. 10 Bilder... 🙄

31.05.2016 Biyamiti Bushveld Camp – Morningdrive Richtung Crocodile Bridge

Trotz der nächtlichen Geräuschkulisse rund ums Camp schliefen wir gut und kamen dementsprechend gut aus dem Bett, als der Wecker um fünf klingelte. Wir duschten, machten uns Tee für die Fahrt und packten unsere Kühltasche für's Frühstück... Pünktlich um sechs Uhr ging es bei 10°C Außentemperatur los.

Zuerst fuhren wir die S139 ein Stück zurück und hielten am Aussichtspunkt.

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Der abgelegte Blumenstrauß war uns am Vortag auf der Hinreise bereits aufgefallen. Es handelt sich um eine Gedenkstätte für eine junge Frau, die am 30.05.2012 gestorben war. Also hatte jemand die Blumen zu ihrem vierten Todestag abgelegt... 🙁 Erst nach unserer Heimkehr fand ich heraus, dass die junge Frau in Middleburg gewaltsam ums Leben kam und der Fall bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. 😕

Wir fuhren weiter, doch da auf der Strecke nicht viel los war, drehten wir bald um - schließlich wollten wir ja nach Crocodile Bridge - und unser Corolla kam bei den Straßenverhältnissen fast an seine Grenzen... 🤨

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Fahrt über das Biyamiti Flussbett

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undefinierte Raubvogel 😎

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Kurzfristig entschieden wir uns, an der Kreuzung, der S108 zu folgen und wie richtig diese Entscheidung war, wurde uns nur Minuten später bewusst...

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Plötzlich "hüpfte" etwas Kleines über den Weg und wir dachten erst an ein Affenbaby. Es verschwand links und als wir auf der Höhe waren, stockte uns der Atem... Im Dickicht war ein Leopard zu sehen! 🤩

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Es hatte tatsächlich geklappt - wir hatten unseren "eigenen" Leo gefunden. Doch es kam noch besser... Es war eine Mutter mit Cub! 😊

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Wir waren total von der Rolle! Mit Leoparden hat es unsere Sichtungsfee nämlich nicht so und bis auf einen "Glücksfall" entdecken wir bei solch einer Sichtung eigentlich nur verdeckte Tupfen im Gebüsch... Das "Leo auf Ast" Motiv blieb uns bisher stets vorenthalten, obwohl wir ständig sämtliche Bäume abscannen... 🙄 Aber wie auch immer, das war jetzt sowas von schxxxegal!

Wir beobachteten die Beiden, die parallel zum Weg liefen...

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Das Kleine war so quirlig und hielt kaum eine Sekunde still. Immer wieder sprang es um die Mutter rum, rannte vor, machte eine Kletterübung und war total außer Rand und Band... 🤩

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Die Mutter schritt zielstebig voran und querte unseren Weg.

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Dann war der "Spuk" vorbei, die beiden waren auf der Flußseite im dichten Unterholz verschwunden und nicht mehr zu sehen. Wir waren sowas von happy! Es war noch nicht mal viertel nach sieben und wir hatten unser Tageshighlight bereits gehabt! 🙂

Schon bald waren wir auf der H4-2 und fuhren Richtung Crocodile Bridge. Und da wartete bereits die nächste Familie mit einem süßen Tierbaby am Straßenrand auf uns... 😘

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Ist er nicht Zucker?! 😊

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Einige Meter später wartete die nächste Überraschung. Schön links-vor-rechts, wie es sich in Afrika gehört! 😎

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Ganz so groß wie bei Mopani war die Büffelherde dann doch nicht, aber eine stattliche Anzahl stapfte trotz allem durch den roten Staub Richtung Straße.

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Da rechts von der Straße ein Damm eingezeichnet war, vermuteten wir, dass die Herde auf dem Weg zum Wasser war und bogen ebenfalls bei der nächsten Möglichkeit rechts ab (Gasanftombi).

Und wir lagen richtig mit unserer Vermutung... schon bald konnte man die Herde erkennen, die sich komplett ins Wasser begab.

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Ein Krokodil lag ebenfalls am Rand und etliche Hippos tummelten sich im Wasser.

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Als sich ein Büffel alleine weiter vortraute, glitt das Krokodil langsam ins Wasser... 🙄

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Zum Glück entschied sich der Büffel anders und kehrte wieder um... 😗

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Alles lag wieder ruhig vor uns und wir fuhren weiter, hatten wir doch von der Führungen bei den Hippo Pools gelesen, die täglich stattfinden sollen...

Einige Kilometer vorm Camp bogen wir somit nochmal auf die S25 ab. Die Landschaft war hier mehr als trocken - kaum ein Grashalm war zu sehen. 😐 😕

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Das kurze Stück zu den Hippo Pools war trotz allen Widrigkeiten sehr tiereich.

Viele Giraffen...

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... und auch ein Elefant nahmen ihr Frühstück ein.

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Bei den Hippo Pools angekommen, fanden wir gähnende Leere vor... Kein Mensch zu sehen, kein Hinweisschild, nix... außer Hippos.

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Wir machten ein paar Bilder aus dem Auto heraus und drehten um, worauf sollten wir hier warten?! und Hunger hatten wir mittlerweile auch!

Die Grenze des Krügers verläuft unmittelbar hinter dem fast trockenen Crocodile River. Mich bedrückten die grünen Zuckerrohrfelder auf der anderen Seite des Zaunes, wo es hier für die Tier so wenig zu fressen gab... 🙁

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Eine Herde Impalas stand direkt am Wegesrand und ließ sich nicht stören, ein besonders neugieriges Exemplar schaute sogar genauer hin... 😛

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Auch ein wunderhübscher Kudubulle lief nahe des Weges entlang.

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Ein zweiter gesellte sich dazu.

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Sehen diese Youngster mit ihren kleinen Hörnern nicht immer wie kleine Teufelchen aus?! 😈

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Die Giraffenherde hatte sich mittlerweile auf dem Weg breit gemacht, uns störte es nicht weiter, denn die Tiere lieferten sich zum Teil kleine Showkämpfe. Doch das vollbesetzte Aute auf der Gegenseite hatte es anscheinend eiliger und sorgte für Unruhe... 😠

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Die Herde verzog sich wieder an den Rand und ließ das Auto passieren - wir beobachteten sie noch ein wenig und fuhren dann ebenfalls weiter...

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Weit war es bis zum Camp nicht mehr. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen, holten uns einen Cappuccino und frühstückten ausgiebig.

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Das Camp gefiel uns ausgesprochen gut. Klein, überschaubar, gemütlich... Im Campshop erstand ich ein dickes Tierbuch, welches mit gefühlten 2 Kg unser Rückreisegepäck belastete. 😗

Diese Perlhühner trieben hinter dem Campausgang rum.

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Als wir dem Damm erneut passierten, war ich mir sicher, dass ich einen Hamerkop zum Wasser hatte fliegen sehen. Da Markus mir den ganzen Urlaub bereits in den Ohren lag, er würde so gerne einen Hamerkop sehen, drehten wir nochmal um und fuhren erneut zum Dam.

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Ich hatte richtig gelegen, zwar war er weit weg, aber egal... 😉 Wir beobachteten noch ein paar seiner seltsamen Flugeinlagen, bevor wir weiter fuhren.

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Blick von der Brücke

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White headed Vulture (Wollkopfgeier)

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Da gibt's wohl nicht mehr viel zu holen... 😐

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Zebras entlang der S28

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African wattled lapwing

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Temminck's cursor Pärchen

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Am Ntandanyathi Hide machten wir einen Stopp. Obwohl es hier wirklich ziemlich voll und auch ziemlich dreckig war... 😕

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Bereits beim Aussteigen sahen wir Zebras am ?Wasser?

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Wir verfolgen Gespräche eines deutschen Pärchens, die erzählten, dass sie hier in verschiedenen Jahren noch nie so wenig Wasser gesehen hatten. 😮

Woolly-necked Storks (Wollhalsstörche)

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In dem verbliebenen Wasser tummelte sich eine Wasserschildkröte.

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Ein Grey Heron (Graureiher) saß am Rand.

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Auch ein Hamperkop zeigte sich hier - da hätten wir uns den Umweg kurz vorher sparen können... 😄 😗

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Der Saddle-billed Stork (Sattelstorch) posierte richtig.

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Cattle egret (Kuhreiher)

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Auf dem weiteren Weg trafen wir auf Wasserböcke - warum sie hier in dieser Trockenheit lebten, war uns unverständlich. Anscheinend musste es doch noch irgendwo Wasser geben?!

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Dann sahen wir von Weitem ein Nashorn mit Jungtier

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Sollte es am Ende noch ein Big five day werden?! 😗

Wir folgten dem Gomondwane Loop

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Weiter Richtung Lower Sabie und Loop zurück nach Byamiti. Gegen zwei im Camp. Kleinigkeit gegessen.
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 02. Nov. 2016
5’069 Beiträge · seit 201402. Nov. 2016 ·
Hallo ihr Zwei,

das sind ja wieder tolle Bilder die ihr da zeigt! Die Sichtungsfee hatte Euch ja schon im KTP ins Herz geschlossen und ist Euch nun auch noch in den Kruger gefolgt.

Freue mich schon auf die Fortsetzung!

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
185 Beiträge · seit 201502. Nov. 2016 ·
Hallo Fortuna77,

ich habe euch gerade abboniert und den schönen, reich bebilderten Bericht einmal "durchgescannt". Gern will ich versuchen, einige deiner Fragzeichen bei den Vögeln zu lösen 😉. Zur Sicherheit liegt der Sasol neben mir auf dem Schreibtisch 😄

Viele Grüße
Birgit
Reisebericht: Namibia 2015/2016 - 4 Wochen durch den Nordteil Weitere ornithologische Reiseberichte aus längst vergangenen Zeiten: (Kuwait, Ägypten, Marokko, Türkei und Ural): http://www.naturbild.de/reiseberichte.htm https://www.TickerFactory.com/
752 Beiträge · seit 201102. Nov. 2016 ·
Was für ein (halber!) Tag 😮

Unglaublich die Vielfalt euerer Sichtungen (diese ist im KTP ja leider etwas eingeschränkt.)
Am Ende zeigt ihr zwei Antilopen Bilder. Das sind Leier Antilopen (Tsessebees), oder?

Besten Dank für´s Zeigen, freu mich auf den weiteren Tag,
VG, Nette
1’625 Beiträge · seit 201502. Nov. 2016 ·
Hallo Nadja
was für ein schöner Morgen für Dich im KNP und für mich heute, so schöne Bilder zum Träumen. Danke!!!!!
LG Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
185 Beiträge · seit 201502. Nov. 2016 ·
OK, ich fang einfach mal an...

Kleine Vorrede: Obwohl wir ja eine ganz andere Tour gemacht haben, freue ich mich, bei dir viele alte Bekannte wiederzutreffen - und habe ein Tränchen im Auge, bei einigen Arten, die wir im ersten Anlauf noch nicht ergattern konnten. Eine Nachbestimmung auf Fotos ist immer mit Vorsicht zu genießen, weil durch Perspektive und ähnliches auch Merkmale etwas verzerrt werden können.

Ich gehe jetzt einfach systematisch deine Beiträge durch:

22.05.2016 – (2) Ankunft in Punda Maria

Burchell's Starling - oje, gleich die erste Fachdiskussion 😉
Aufgrund der enormen Schwanzlänge würde ich hier auf den Meves's Starling tippen. Beider Arten könnten dort ganz im Norden des KP vorkommen, ich hab noch einmal in die Verbreitungskarten geschaut:
Meves's Starling: http://sabap2.adu.org.za/docs/sabap1/763.pdf
Burchell's Starling: http://sabap2.adu.org.za/docs/sabap1/762.pdf

23.05. Punda Maria – Ausflug nach Crooks Corner

Grey Heron (?) am Wasserloch Kopperfontein" - das Fragezeichen kannst du rausnehmen 😉
Southern Ground Hornbills - *sniff*... Tolle Bilder! 🤪
Crested Guineafowls - ohne Worte! 🤩

24.05.2016 - Von Punda Maria geht’s nach Shingwedzi

Tawny Eagle? - Die Alternative wäre der Steppe Eagle... Die Größe ist natürlich auf einem Foto schwer einzuschätzen: der Tawny Eagle wäre etwa so groß wie ein Fish Eagle, der Steppe Eagle wäre eher größer. Hast du noch RAW-Dateien, oder kannst dein jpeg noch mal so weit vergößern, um nach der Augenfarbe zu schauen? Blassgelb: Tawny Eagle, Braun: Steppe Eagle. Die Länge der Mundwinkel wäre ein weiteres Unterscheidungsmerkmal...
Also: im Zweifelsfall lässt du das Fragezeichen einfach stehen 😄

So, jetzt muss ich aber erstmal an die (Haus-)Arbeit 😉

LG
Birgit
Reisebericht: Namibia 2015/2016 - 4 Wochen durch den Nordteil Weitere ornithologische Reiseberichte aus längst vergangenen Zeiten: (Kuwait, Ägypten, Marokko, Türkei und Ural): http://www.naturbild.de/reiseberichte.htm https://www.TickerFactory.com/
1’425 Beiträge · seit 201502. Nov. 2016 ·
Hallo Nadja,

MADE MY DAY 🤩 Bei der Leopardensichtung hatte ich Gänsehaut und hab mich richtig für euch mitgefreut - unglaublich! Und das Pavianbaby, dermaßen goldig!

Die Touris bei den Giraffen, sowas geht einfach gar nicht. Wir hatten auch mal ein tolles Erlebnis in Form eines wahren "Zebra"streifens. Wir erfreuten uns daran, dass mind. 50 Zebras schön geordnet hintereinander die Pad überquerten und dann kam auch jemand daher, der sich durchdrängeln musste..

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
1’880 Beiträge · seit 201602. Nov. 2016 ·
Hallo Nadja,

was für ein Glück mit der Leopardensichtung! Auch ich habe mich richtig mit euch gefreut.
Mir gefällt eure Tour insgesamt sehr gut, da ihr euch Zeit nehmt, um einen Landstrich intensiv zu erleben - und im Kruger kann man schließlich auch gar nicht zu viel Zeit verbringen - das zeigen allein eure täglichen Sichtungen.
Die Dürre im Süden hat sich über die Monate nach eurer Reise naturgemäß weiter verschärft. Als wir vor zwei Wochen dort waren, gab es nur noch extrem wenig Bodenbewuchs und die Grasfresser waren auch größtenteils aus dem Süden abgewandert. Zum Glück hat es während unseres Aufenthalts recht regelmäßigen Niederschlag gegeben - es wird Zeit.

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de Aktuell im Forum: Madagaskar 2026 https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307123-der-achte-kontinent-madagaskar-2026 SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
185 Beiträge · seit 201502. Nov. 2016 ·
Ich schon wieder 😉 ...
Es macht wirklich Spaß durch deinen Bericht zu stöbern... und mein Mann hat schon gemeckert, weil ich mit unserem eigenen nicht weitermache 😈

Bei 26.05.2016 – Rund um Mopani
fragtest du: Hooded oder White-backed Vulture?!
Ich bin ziemlich sicher, dass es ein Kappengeier (Hooded Vulture) ist.

30.05.2016 - Vom Talamati Bushveld Camp geht’s über Skukuza zum Biyamiti Bushveld Camp
Die Flughunde haben wir auch auf unserer Tour gesehen und ich habe sie zumindest grob herausgetüftelt (auch wenn sie keine Federn haben): Epauletten-Flughunde (Epauletted Fruit Bat), da gibt es allerdings diverse Arten, die sich mitunter nur durch die Zahnreihung unterscheiden lassen... 🙄

31.05.2016 Biyamiti Bushveld Camp – Morningdrive Richtung Crocodile Bridge
Bei dem "undefinierten Raubvogel" muss ich auch passen 😄 , zumal man ihn nur von hinten sieht... gibt es noch andere Bilder?

Nadja, das sind ja fantastische Szenen, die ihr da insgesamt erleben durftet! Und wie schön, dass wir daran teilhaben dürfen 😘 Es hat mir jetzt ziemlich viel Spaß gemacht mit der Vogel-Tüftelei, aber ich werde deinen Gesamtbericht demnächst noch einmal in aller Ruhe genießen! 🤩
Reisebericht: Namibia 2015/2016 - 4 Wochen durch den Nordteil Weitere ornithologische Reiseberichte aus längst vergangenen Zeiten: (Kuwait, Ägypten, Marokko, Türkei und Ural): http://www.naturbild.de/reiseberichte.htm https://www.TickerFactory.com/
zuletzt bearbeitet 02. Nov. 2016
Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. Nov. 2016 ·
Hallo ihr Lieben!

Meine Güte, hier ist ja heute was los... 😄 Und das, obwohl ich gestern Abend mit meinem Bericht fast verzweifelt bin, da ich die letzten 10 Bilder des Morningdrives nicht mehr hochladen konnte... selbst wenn ich den Text ändern will, gibt's eine Fehlermeldung. Zuviele Links - ja, wie kann das nur sein, bei 100 Bildern?! 😗 Und das, obwohl ich den Tag dieses Mal schon geteilt habe... 😛 Aber gut, ich lasse es jetzt so, bevor er am Ende noch ganz verschwindet!

@Daxiang: Liebe Konni, ja, die Sichtungsfee hatte wirklich ein Einsehen mit uns, auch wenn wir dieses Mal sehr, sehr lange auf die Katzen warten mussten... Aber viele andere tolle Sichtungen haben das mehr als wett gemacht! 🙂

@ Birgit und Werner: Hallo Birgit, herzlichen Dank für Deinen Einsatz! Die Fragezeichen werde ich zeitnah ersetzen... 😁 Einige Vogelbilder sind leider schon sehr weit rangezoomt bzw. einfach nicht richtig getroffen - aber wir üben weiter! 😉

@ speed66: Hallo Nette, bei den letzten Bildern handelt es sich "nur" um ein Impala Männchen - Tsessebes haben wir einige Tage vorher weiter im Norden gesehen. Beim letzten Morningdrive den wir in Mopani gemacht haben... 🙂

@ sphinx: Hallo Elisabeth, das freut mich sehr, dass ich Dir mit unseren Erlebnissen den Morgen versüßen konnte! 😊 Es ist immer schön, wenn beim Lesen Erinnerungen hochkommen oder Vorfreude geweckt wird.

@ Flash2010: Hi Laura, ja, das kleine Wollknäuel am frühen Morgen war wirklich ein Tageshighlight! 😘 Wobei der kleine Pavian auch so niedlich war... Scheint wohl wirklich an unseren Frauengenen zu liegen, dass wir alle Tierbaby süß finden! 😛
Was die ungeduldigen Autofahrer betrifft - solche Leute sieht man wohl leider in jedem Park - ich frage mich, warum sie überhaupt dort unterwegs sind und sich nicht lieber beim Barbeque ein Tiervideo ansehen... 😵 😗 Vielleicht wollten sie aber auch nur rechtzeitig bei den Hippo Pools sein, um die Führung nicht zu verpassen... Konnte ja keiner ahnen, dass die aktuell nicht stattfindet 😉

@ H.Badger: Hallo Sascha, vielen Dank für Dein Feedback! Ich kann mir vorstellen, dass es mittlerweile wohl kein Halm mehr dort vorzufinden ist... 😐 umso mehr freut es mich zu hören, dass ihr den ersten Regen bereits miterlebt habt! Das lässt hoffen!!! 🙂 Ich verfolge seit unserem Urlaub das Wetter ständig auf dem Handy, aber so wirklich aussagekräftig sind die Aussagen da ja nicht... 😗

Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an alle Mitleser, Danke-Button-Drücker und Kommentatoren - you made MY day! 🙂

Und jetzt werde ich mich mal an die Arbeit machen, um diesen zerstückelten Tagesbericht zu Ende zu bringen... 😉

Viele Grüße,
Nadja
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435 Beiträge · seit 201202. Nov. 2016 ·
Hallo Nadja
Ihr hattet ja tolles Glück im Krüger. Der kleine Leopard ist sowas von süss, diese Sichtung ist einmalig und dann noch für euch allein. Wir waren im August/September auch im Krüger von Nord nach Süd, allerdings viel kürzer als ihr, aber die Trockenheit war nochmals grösser. Hoffen wir, dass es bald bessert. Die Führung am Hippo-Pool wollten wir auch machen und wurden ebenso enttäuscht. Ein Schild am Eingang der Stichstrasse würde Wunder wirken, aber tia. 😗
Ich bin gespannt, was ihr sonst noch seht.
Liebe Grüsse
Daniela
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Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. Nov. 2016 ·
31.05.2015 - Biyamiti Bushveld Camp - Sunset Drive

... dann geht's jetzt mal weiter... 😉

Kurz bevor wir wieder auf die S139 fuhren, trafen wir auf einige "alte" Bekannte! Die Elefantenfamilie vom Vorabend hielt gerade Mittagsruhe im Schatten der Büsche und Bäume (dekoriert mit ein paar Kudus).

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Und wieder zeigte sich, wie intensiv die Tiere untereinander agieren.

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Mit diesem Bild verabschiedeten wir uns von der Gruppe.

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An der Überfahrt des (trockenen) Biyamiti Rivers war schnell geklärt, wer Vorfahrt hat und wir warteten gerne... 😗

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Dann war uns doch etwas mulmig zumute, als wir passieren mussten. Wer so schnell den Hang hoch kommt, der kommt bestimmt auch schnell wieder runter... 🤨 Doch dann entspannte sich die Lage schnell und der Eli thronte ganz entspannt über uns. 😉

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Um zwei Uhr waren wir wieder im Camp und hielten es wie unsere Nachbarn - wir aßen erstmal eine Kleinigkeit!

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Ein kurzer Check am Wasserloch ergab, dass wir nix verpassten... Ein einzelner Büffel lag in Sichtweite, doch was uns mehr verwunderte, waren die Hippos im Wasserloch?! 🙄 Wo hatten die sich am Vorabend nur versteckt, als die Elefantenfamilie eingefallen war?! 😄

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Auf unserer Terrasse erfreuten wir uns an einem Mini-Mini-Gecko... Der Kleine war max 2 cm lang und sehr leicht zu übersehen. 😮

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Die Nachbarschaft war derweil weiter auf Nahrungssuche bzw. auf Stellungsposten - aber kein Chance, bei uns gibt's nix mehr zu holen! 😎

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Um kurz nach vier begaben wir uns zur Rezeption, da wir am Vortag bereits den Sunset Drive gebucht hatten. Nach dem Ausfüllen der obligatorischen Sicherheitsbestimmungen ging's dann auch schon los.

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Unser Guide bzw. Fahrer hieß Simon und mit uns an Bord war ein lustiges Pärchen aus England sowie zwei Südafrikanerinnen, die seit 25 Jahren regelmäßig ins Camp kommen. Simon fuhr los Richtung Wehr und legte dabei eine etwas grobe Fahrweise an den Tag. 😕 Markus und ich brauchten uns nur kurz anzusehen, um zu wissen, was der andere dachte. War dies wohl eine gute Entscheidung gewesen...?! 😗

Bei der Giraffe hatte er ein Einsehen, stoppte und erklärte uns einiges... Außerdem hatten wir Zeit, einige Bilder zu machen. 😉

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Auch die Rhinos konnten ihn zu einem Stopp bewegen...

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Als wir am Wehr ankamen hielt er plötzlich an, lud sein Gewehr und sprach davon, dass es einen Platten gebe und wir alle aussteigen sollten. 🤨

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Schnell klärte sich auf, dass es sich nur um einen Trick gehandelt hatte... er wollte uns hier die Möglichkeit geben, unseren Sundowner zu uns zu nehmen.

Es war toll, dort zu stehen, wo wir am Vortag noch so viele Elefanten gesehen hatten, die Stimmung war klasse...

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Wir genossen die Ruhe, bevor es weiterging. Irgendwie hatten wir verdrängt, dass ein ein Sunset Drive im Winter schnell zu einem Night Drive wird und schon bald wurden die Leuchten rausgeholt, um die Umgebung abzuscannen... Es war ziemlich frisch und ich war heilfroh, unter der Decke noch Thermohose und Softshelljacke zu tragen. 😣

Die beiden Südafrikanerinnen unterhielten Simon derweil von der letzten Reihe aus und sprachen von Mating Lions, die sie am Tag gesehen hatten. Tausendmal fragten sie uns, ob es ok wäre, nach ihnen zu suchen. Klar, in der Dunkelheit konnten wir eh kaum feststellen, welchen Weg wir überhaupt fuhren?! 😕

So ging es den Biyamiti Loop entlang und auf einmal fanden wir direkt neben der Fahrbahn einen Hyänenbau. Die Mutter und einige Jungtiere unterschiedlichen Alters waren zu sehen! 🙂

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Eine ganze Zeit lang beobachteten wir die Bande. Weitere Clanmitglieder kamen dazu, einer hatte noch ein abgekautes Büffelbein im "Gepäck"...

Danach fuhren wir kreuz und quer durch die Dunkelheit, immer wieder mal waren Augenpaare in der Dunkelheit zu sehen und Simon erklärte uns, dass es sich um Nightjars (Nachtschwalben) handelte.

Dann war es so weit, nach langem Suchen lagen zwei Löwenpaare quasi direkt am Wegesrand. Schlag ko vom Liebesspiel des Tages. Kaum einer zwinkerte mit dem Auge, als wir mit dem Gamedrivefahrzeug neben ihnen standen. 😄

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Simon drehte ein wenig, damit wir eine noch bessere Sicht bekamen. Sieht er nicht zufrieden aus?! 😊

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Wir erfuhren, dass diese Mating Phase bis zu zwei Wochen andauert und die Löwen um sich herum selbst die Nahrungsaufnahme vergessen. Luft und Liebe also, was will man mehr?! 😛 Auf jeden Fall hatte sich da ein schönes Paar gefunden... 😘

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Alle waren happy und die Fahrt ging zurück zum Camp. Tatsächlich hatten wir die Big five an diesem Tag somit komplett gemacht! Die Freude darüber lenkte uns zumindest ein wenig vom kalten Fahrtwind ab...

Gegen viertel vor acht waren wir wieder im Camp, gute drei Stunden waren wir also unterwegs gewesen und Simon erhielt seinen wohlverdienten Tipp für die Tour.

Als wir am Bungalow ankamen, kippte unsere Stimmung jedoch von einer auf die andere Sekunde... Was war denn hier passiert?! 😵 🤢 Die Gefriertür des umgedrehten Kühlschrankes stand offen und überall lagen Fetzen von den Trinkpäckchen rum, die wir täglich als Kühlakkus verwendeten. Der Saft hatte sich über den gesamten Terrassenboden verteilt und es klebte überall wie sau... 😠 Die Monkeys hatten während unserer Abwesenheit das totale Chaos angerichtet. Der (ungesicherte) Mülleimer war geplündert worden und das Gefrierfach geöffnet. Sie hatten alle Trinkpäckchen rausgeholt und aufgebissen. Die restliche Flasche Gin hatten sie zum Glück in Ruhe gelassen... 😛

Notdürftig sammelten wir alles ein und wischten den Boden so gut wie möglich sauber. Zum Glück hatten wir nicht mehr allzu viele Vorräte im Kühlfach gehabt und den Kühlschrank hatten sie nicht öffnen können. Und ich war froh, dass ich nicht diejenige war, die den Kühlschrank "gesichert" hatte... 😗

Zum Abendessen kochten wir Nudeln mit Tomaten-Thunfisch Sauce, dazu gab es noch einen Gurkensalat.

Eigentlich hatten wir uns den Abend dieses klasse Tages irgendwie anders vorgestellt, aber wir machten das Beste draus, tranken den restlichen Gin mit (etwas wenig) Tonic und gingen schließlich total ko um halb elf ins Bett. Gute Nacht! 😘

Tageskilometer: 131
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2016
1’425 Beiträge · seit 201503. Nov. 2016 ·
Ich denke das ist durchaus ein Frauenphänomen mit den Tierbabys 😄 und jetzt auch noch Hyänencups, die einfach dämlich süß aussehen, so richtig zum Knuddeln.
Und der Pascha sah wirklich sehr zufrieden und kaputt aus 😄

Liebe Grüße
Laura
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Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Nov. 2016 ·
31.05.2016

Hier noch ein Video zu unserem Buffel-Road-Block auf dem Weg zum Crocodile Bridge Camp.

Wer Probleme beim Einschlafen hat, vielleicht hilft Büffelzählen ja genauso wie Schäfchenzählen...?! 😄 😗

Bei YouTube ansehen ↗

2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Nov. 2016 ·
01.06.2016 - Abschied vom Biyamiti Bushveld Camp und weiter geht's nach Berg-en-Dal zum Bushman Wilderness Trail Startpunkt

Der Tag begann für uns nach dem langen Abend erst um kurz nach fünf... 😗 Etwas wehmütig waren wir ja schon, schließlich neigte sich der Urlaub seinem Ende zu... 🙁 Ein spezielles Highlight stand uns jedoch noch bevor - der Bushman Wilderness Trail! Wir waren sehr gespannt, was uns nach unserem ersten Trail 2014 (Sweni) nun erwarten würde...

Doch zuerst stand ein letzter Morningdrive von Biyamiti aus an...

Als erstes entdeckten wir ein Nashorn.

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Zwei Geier (leider im Gegenlicht) auf ihrem "Ausguck"

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Elefant in Musth beim Frühstück

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Morgenstimmung über dem Biyamiti River

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"Good-morning" kleiner Steenbock

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White-backed Vulture

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Am Wehr war alles ruhig und das Hippo zog entspannt seine Runden

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Wir fuhren den Biyamiti Loop, in der Hoffnung, die Löwenpärchen noch einmal aufzuspüren. Leider waren wir uns überhaupt nicht sicher, auf welchem Weg sie sich befunden hatten... Um es kurz zu machen, wir spürten sie nicht auf. Entweder waren wir falsch oder sie waren einfach weiter gezogen, um sich fernab von Touristenblicken weiter zu paaren.

Dafür entdeckten wir den Hyänenbau wieder! 🤩

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Dieser kleine Kerl hatte wohl irgendwas an der Pfote. 😕 Es war uns am Abend vorher schon aufgefallen, dass er nicht richtig auftrat. Zu gerne hätten wir ihm den Stachel (?) rausgezogen, aber dann wäre die friedliche Stimmung (verständisvoller Weise) wohl schnell gekippt... 😗

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Bei diesen Bildern kann man nun wirklich nicht davon sprechen, dass Hyänen hässliche Tiere sind... 😘

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Mutter und Kind wirkten ebenfalls ganz entspannt.

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Der Halbstarke machte sich nochmal an dem herangeschleppten Büffelbein zu schaffen.

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Nachdem wir uns an den Kleinen satt gesehen hatten, fuhren wir weiter... Zwei weitere Rhinos kreuzten unseren Weg. Das Foto ist leider etwas unscharf, aber das Horn fanden wir herausragend. 😮 Diesem Kollegen kommt sicher kein Angreifer zu Nahe.

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Das entgegenkommende Fahrzeug stammte aus der Jock Safari Lodge. Wir tauschten uns kurz mit dem Fahrer aus, da sie noch nicht viel gesehen hatten, beschrieben wir ihm den Weg zum Hyänenbau...

Auch auf unserem Rückweg genoss das Hippo noch immer die Ruhe am Wehr.

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Three-banded plover

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Giraffe mit Madenhacker

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Wieder am Camp angekommen, frühstückten wir (leider schon wieder mit Affenalarm 😠 ), packten unsere Sachen zusammen und verabschiedeten uns. Bei einem letzten Blick ins Flusstal sahen wir erneute eine Gruppe Elefanten ankommen.

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Wir beobachteten sie noch einige Minuten, bevor wir endgültig Richtung Berg-en-Dal aufbrachen.

Fazit Biyamiti Camp: das Camp ist sehr schön gelegen, für unseren normalen PKW war die S139 an manchen Stellen jedoch etwas "bumpy"... 😗 Mit den Sichtungen vom Camp aus, um das Wehr herum und auch in Richtung Lower Sabie/Crocodile Bridge hatten wir sehr viel Glück gehabt! Genervt haben uns jedoch die Vervet Monkeys, die (verständlicherweise) immer wieder die ungesicherten Mülltonnen plünderten und somit angelockt wurden. Die Außenbereiche der Bungalows sahen somit leider etwas runtergekommen aus, was sehr schade war... 😵

Wir fuhren das kleine Stück S139 Richtung Osten, um dann die S25 entlang der Grenze Richtung Malelane zu fahren.

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Der Weg gefiel uns nicht so besonders, da man immer wieder die Parkgrenzen sieht. Bis zum Abzweig auf die S119 fuhren wir weiter und stoppten immer wieder bei den Historical Sites.

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Bei dem blumigen Namen Gardenia Hide hatten wir etwas "mehr" erwartet... 😗

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Der Anblick gleich einem einzigen Schlammloch - immerhin entdeckten wir zwei Terrapin - Wasserschildkröten.

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Diese drei grumpy boys galt es zu passieren...

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Wir saßen in unserem Corolla natürlich ein Stückchen tiefer, aber die drei schauten zum Glück mürrischer drein, als sie es waren... 😗

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Am Wasserloch "Jock" stillte eine ganze Herde Elefanten ihren Durst. Auch die Kleinsten hatten ihren Spaß.

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Markierungen einiger Jock of the Bushveld - Sites

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Mutter und Kind rasteten im Schatten

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Bei der Picnic-Site Afsaal legten wir eine Toilettenpause ein und gönnten uns ein kühlendes Eis. Hier herrscht eigentlich immer viel Trubel, wir wunderten uns nur ein wenig über die maue Shopbestückung... 😐

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Beim Rückweg zum Auto beobachteten wir, wie auf der Rückseite der Picnic Site ein Elefant durch die Büsche zog...

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Ich finde es immer wieder faszinierend, dass die Picnic Sites im Krüger nicht eingezäunt sind und man trotzdem so gut wie nie von irgendwelchen Zwischenfällen hört.

Wir setzten unsere Fahrt Richtung Süden weiter fort. Zu dem Wasserloch Renosterpan fährt man ein Stückchen den Hügel hinauf. Es scheint ein Geheimtipp für ausgiebige Schlammbäder zu sein... 😄 Zumindest hatten diese beiden Bullen gute Arbeit geleistet...

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Doch auch das Rhino stand ihnen in nix nach... 😛

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Wir hatten schon fast etwas Angst, dass es sich "festgefahren" hat, aber zum Glück stapfte es dann doch selbstständig aus dem Schlamm heraus, als sich die beiden Elis näherten...


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Die Rüssel wurden gut durchgespült, bevor der Durst gestillt wurde.. 🙂

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Weiter ging es die H3 entlang und wir überquerten den Flusslauf des völlig ausgetrockneten Mlambane Rivers.

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Dann kam mir die wahnwitzige Idee, doch den Loop über die S120 zu fahren... 🙄 😣 😵 Grundsätzlich keine schlechte Idee - allerdings nicht mit einem normalen PKW. Wir ruckelten den Weg hinauf, hielten kurz am Lookout Point und überlegten fieberhaft, ob unser Corolla auch den Weg bergab noch meistern würde... 😏 Entgegenkommende Fahrzeuge (ausschließlich 4x4) hielten uns einen respektvollen "Daumen hoch" entgegen, doch wir waren einfach froh, als wir die knapp 8 km unbeschadet hinter uns gebracht hatten... 😉 😗

Bevor es zum Berg-en-Dal Camp ging, stoppten wir noch am Wasserloch Matjulu und entdeckten neben einem Elefant mit Schlappohr eine Gruppe Kudus, die ihren Durst löschte.

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Gegen zwei Uhr kamen wir schließlich im Berg-en-Dal Camp an.

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Von hier aus sollte der Bushman Trail um 15:30h starten. Da wir noch genügend Zeit hatten, kauften wir uns im Shop ein paar Kleinigkeiten, die wir auf der Terrasse mit Blick auf den Dam verzehrten.

Einige Wasserschildkröten saßen auf einem "Stein" im Wasser. Ich hörte einem älteren Pärchen zu, dass sich darüber unterhielt, ob der Stein wohl ein Hippo sei...

Kaum drehten sie sich um, machte ich dieses Bild:

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Die Schildkröten hatten sich wirklich eine lebendige Insel ausgesucht... 😄
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2016
4’388 Beiträge · seit 201506. Nov. 2016 ·
"Danach fuhren wir kreuz und quer durch die Dunkelheit, immer wieder mal waren Augenpaare in der Dunkelheit zu sehen und Simon erklärte uns, dass es sich um Nachtigallen handelte."

Hallo Fortuna, bist Du sicher, dass Ihr Euch da nicht verhört habt???
Viele Grüße und danke für die Mitnahme bei dieserinteressanten Reise!
Friederike
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Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Nov. 2016 ·
CuF schrieb:"Danach fuhren wir kreuz und quer durch die Dunkelheit, immer wieder mal waren Augenpaare in der Dunkelheit zu sehen und Simon erklärte uns, dass es sich um Nachtigallen handelte."

Hallo Fortuna, bist Du sicher, dass Ihr Euch da nicht verhört habt???
Viele Grüße und danke für die Mitnahme bei dieserinteressanten Reise!
Friederike
Hallo Friederike,

Du hast natürlich recht... 😊 Ich habe es falsch übersetzt... Nightjars sind natürlich Nachtschwalben, die im Gebüsch saßen... 😗

Wird natürlich sofort geändert! 😉

Vielen Dank und viele Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 06. Nov. 2016
Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Nov. 2016 ·
01.06.2016 - Auf geht's zum Bushman Wilderness Trail

Um 15.00h meldeten wir uns in der Rezeption in Berg-en-Dal, um für den Wilderness Trail "einzuchecken". Die Junge Dame war schon ganz aufgeregt - als wären wir zu spät dran... 🤨 Sämtliche Formulare mussten ausgefüllt werden und dann gab es eine kurze Einweisung, wo wir unser Auto für die nächsten Tage abstellen sollten.

Ein Gamedrivefahrzeug sowie mehrere Guides hatten wir bei unserer Ankunft bereits gesehen - klar, die Einkäufe für die Trails mussten eben auch verstaut werden.

Wir parkten unser Auto in der angegebenen Zone. Zwei Trails starten immer zeitgleich ab Berg-en-Dal: der Wolhuter Trail sowie der Bushman Trail. Nun wurde es spannend, bei welchen Guides würden wir landen, welche weiteren Gäste erwarten uns?! Wie schon erwähnt, haben wir 2014 den Sweni Trail gemacht - die Guides waren damals super (Ndou haben wir ja am Anfang unserer Reise in Punda Maria wieder getroffen), bei vier der sechs weiteren Gäste hatten wir jedoch damals ein wenig Pech... 😗

Dieses Mal sollte es jedoch nicht so sein - wir sprachen einen jungen Guide an und waren auch direkt bei dem Richtigen! Er stellte sich als Obi vor und sagte, wir sollten in Ruhe unsere Sachen in das Gamedrivefahrzeug umladen. Nur ein weiterer Gast - ein junger Franzose namens Thomas - saß bereits in "unserem" 4x4, während das zweite Fahrzeug komplett mit acht lautstark quatschenden Südafrikanischen Rentnern belegt war. Anscheinend handelte es sich um eine ganze Gruppe und die beiden anwesenden Guides taten uns direkt ein wenig leid, bei diesem Stimmengewirr... 🙄 😄

Wir luden also alle nötigen Dinge in den 4x4, unsere Klamotten hatten wir bereits am Morgen in eine Reisetasche gepackt, damit der Rest im Auto bleiben konnte. Dann setzten wir uns zu Thomas und stellten uns vor. Es war sein erster Trail, aber es stellte sich schnell heraus, dass er ziemlich unkompliziert und reiseerfahren war.

Tatsächlich ging es dann zu dritt bzw. zu viert (mit Obi) los. Welch' ein Glück! Das war ja eine exclusive Tour mit so wenigen Gästen!!! 🤩

Obi schlug den Weg über die S110 ein und wir kamen erneut am Wasserloch Matjulu vorbei.

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Dieses Mal trafen wir etwas abseits des Wasserlochs auf zwei Rhinos, einer schuberte sein Horn an einem Stamm, worauf Obi uns erklärte, dass die Nashornbullen ihre Hörner schleifen, damit sie scharf sind. Das war interessant zu hören, denn da die Weibchen ihre Hörner nicht unbedingt zum Kampf einsetzen und deshalb auch nicht spitzen, sind sie oftmals länger als die der Bullen.

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Nach dem Wasserloch ging es auf einem für normale Besucher gesperrten Weg weiter, für uns war er in dem Moment auch gesperrt, allerdings "nur" durch zwei Giraffen. 😄

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Überhaupt waren links und rechts viele Giraffen zu sehen.

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Auf Anhieb gefiel uns Obi's ruhige Art - ohne hektisch oder eilig zu wirken, erklärte er uns alles mögliche über die Tiere.

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Erst nach etlichen Minuten ruckelten wir weiter und die Giraffen räumten den Weg.

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2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2016
Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Nov. 2016 ·
Leider muss ich diesen Teil nochmal "unterteilen", da irgendein Zeitlimit abgelaufen ist und ständig eine Fehlermeldung kommt... 🙄 😠 ... schien wohl ein generelles Problem beim Hochladen der Bilder gewesen zu sein... 😣 😗

Im Abendlicht sahen wir eine komplette Rhino Familie. 🙂

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Eine gute Stunde waren wir bereits unterwegs und die Sonne kündigte ihren baldigen Untergang an.

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Die Landschaft wurde immer hügeliger und gefiel uns ausgesprochen gut!

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Nachdem die beiden Fahrzeuge ein ganzes Stück hintereinander her gefahren waren, bog der andere Wagen irgendwann ab, um zum Wolhuter Camp zu fahren.

Geier auf ihrem Schlafbaum

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Kurz vorm Camp trafen wir noch auf diese beiden Gesellen im Abendlicht.

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Um fünf trafen wir im Camp ein. Dort gab es erstmal eine Überraschung, denn der zweite Guide (Nicole) kam direkt auf unser Fahrzeug zu, bat uns jedoch sitzen zu bleiben und erklärte uns erstmal klipp und klar die Regeln. 🤨

Schließlich durften wir aussteigen, sollten uns eine Hütte aussuchen, das Camp erkunden und um sechs zum Briefing an der Lapa sein! Aye, aye Sir! 😉

Es gibt vier Hütten, die locker über das Gelände verteilt liegen, im hinteren Bereich gibt es zwei Sanitär Hütten, mit je einer Toilette und einer Dusche. Wir einigten uns mit Thomas, wer welche Dusche/Toilette benutzt und somit hatten wir quasi ein eigenes "Bad".

In Sichtnähe zum Camp gibt es ein Wasserloch, da die Sonne mittlerweile jedoch untergegangen war, konnten wir keine Tiere mehr beobachten. Dafür gab es einen traumhaften Sonnenuntergang!

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Um sechs Uhr trafen wir uns am Lagerfeuer zum Briefing, gegen sieben aßen wir gemeinsam zu Abend. Nicole's 10 jähriger Sohn war für ein paar Tage im Camp und lief den ganzen Tag barfuß über das Gelände. Nachdem Nicole uns vor Spinnen, Schlangen und Skorpionen gewarnt hatte, zeigte sein Sohn uns mit seiner UV-Lampe einige Exemplare in der Nähe unserer Hütte an einem Baum... 😣 (so sehr wir auch bei Tageslicht am nächsten Tag schauten, wir konnten nix entdecken...)

Zum Essen gab es Chickenstew mit Reis und Salat. Sehr lecker! 🙂 Bis kurz nach neun saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer und quatschten, nach und nach verschwand dann jeder in sein Bett. Schließlich deckten Markus und ich die restliche Glut sicher ab und machten uns ebenfalls bettfertig.... Trotz der zwei vorhandenen Decken bevorzugte ich hier meinen Schlafsack - wozu hatte ich ihn denn schließlich mitgenommen 😎 - und schrieben noch ein wenig Tagesberichte. Um viertel vor zehn löschten wir unser Licht, lauschten den Geräuschen der Wildnis und schliefen glücklich ein.

Tageskilometer bis Berg-en-Dal: 138
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2016
Themenstarter839 Beiträge · seit 201411. Nov. 2016 ·
02.06.2016 Bushman Trail - Morningwalk

Wir schliefen gut in unserer spartanischen Hütte und wurden schon vorm Wecken wach. Gegen halb sechs brachte Obi uns heißes Wasser und füllte es in eine Schüssel, die vor jeder Hütte steht. Dort wuschen wir uns im Morgengrauen und zogen uns im Zwiebellook für den Walk an. Markus ging vor zur Lapa und sperrte mich versehentlich ein. 😐 🙄 Die morgendliche Ruhe im Busch wurde somit durch mein Rufen gestört. 😈 Da die Hütten jedoch relativ weit auseinander liegen, dauerte es geschlagene fünf Minuten, bis ich "befreit" wurde... 😗

Es gab einen schnellen Kaffee und ein paar Rusks und um halb sieben ging es im Sonnenaufgang los. Nicole hatte uns beim Briefing gesagt, dass der Morningwalk ausgedehnter ausfallen würde und wir am Nachmittag - in der Hitze - dann kleinere Runde drehen würden.

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Schon bald befanden wir uns mitten in der hügeligen Wildnis und es war ein tolles Gefühl, inmitten des Parks zu Fuß unterwegs zu sein.

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Wir trafen auf die erste Rhino"toilette" des Tages und Obi erklärte uns einiges dazu.

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Weiter ging es, die beiden Ranger liefen voran und wir drei Gäste wechselten uns in der Reihenfolge dahinter immer wieder ab. So hatten wir es beim Sweni Trail ebenfalls gehandhabt. Damals waren wir jedoch mit 8 Gästen gewesen und da war es wichtiger, in unserer kleinen Gruppe wäre es nicht unbedingt erforderlich gewesen, trotzdem hielten Markus und ich es auch bei diesem Trail so und Thomas machte es unbewusst mit... 😄

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Wir fanden Hinterlassenschaften von Großkatzen, immer eine spannende Sache, wenn das schützende Auto um einen herum fehlt... 😗

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Dann trübte sich die Stimmung, denn Nicole zeigte uns das Skelett eines gewilderten Rhinos.

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Im ersten Moment verstanden wir es gar nicht, warum es ein gewildertes Rhino war, bis wir auf die deutlichen Kerben aufmerksam gemacht wurden... Hier hatten die Wilderer das Horn abgeschlagen... 🙁

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Auf der anderen Seite erkannte man sogar deutlich das Einschussloch...

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Uns allen wurde ganz anders ums Herz - wie können Menschen nur so grausam sein?! 😵

Wir brauchten ein wenig, bis wir die wunderschöne Natur wieder komplett genießen konnten. Die erste Elefantensichtung lenkte uns schließlich ab.

Elefantensuchbild:

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Der Eli "versteckt" sich am oberen Rand des Berges, kurz unterhalb des mittigen Baumes.

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Es ist schon etwas besonderes, wilde Tiere zu Fuß zu erpirschen... Nicole hatte uns gebrieft, unbedingt ruhig zu bleiben, stehen zu bleiben, wenn er stehen blieb und auch erst auf sein ok hin, durften wir Fotos machen.

Auf dem gegenüberliegenden Hügel entdeckten wir einen Büffel.

Büffelsuchbild:

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Auch er "versteckt" sich am oberen Bergrand, ziemlich mittig - aber ich gebe zu, er ist wirklich weit, weit weg... 😉

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Während der Elefant ruhig sein Frühstück fortsetzte, wurden wir von der anderen Seite genau beobachtet - da merkt man wieder, dass Büffel eher einen Fluchtinstinkt haben und sich komplett anders verhalten.

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Als wir weiter liefen, entdeckten wir unterhalb des Büffels plötzlich einen weiteren Elefanten in der Senke.

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Diesem war unser Abstand allerdings dann wohl doch zu gering, denn er machte sich aus dem Staub... 😗

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Ein weiterer verdutzter Büffel, der sich wohl über uns Fußgänger wunderte... 😄

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Die Landschaft gefiel uns sehr gut, viel besser als um Satara rum und es war einfach wunderschön, hier unterwegs zu sein.

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Kurze "Pipi"Pause...

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Weit entfernt entdeckten wir Impalas und sie beäugten uns trotz der Entfernung ganz genau.

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Plötzlich stoppte Nicole und zeigte auf eine noch recht frische Löwenspur, die uns entgegenkam... plötzlich wurde mir doch etwas mulmig, am Ende der Gruppe zu laufen... 😮

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Nicole klärte uns jedoch darüber auf, dass die Spuren, die kreuz und quer über den Löwenabdrücken verliefen von Insekten stammen, die nachtaktiv sind - der oder die Löwen mussten also am Abend vorher hier vorbei gekommen sein... okay, dann waren sie wohl hoffentlich schon weit entfernt... 😎 😗

Löwe und Büffel

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Auch diese Kuduherde war weit entfernt, bemerkte uns jedoch direkt.

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Wieder mal ging es ein Stück aufwärts und wir landeten auf einer Art Plateau, auf dem wir schließlich unser Frühstück einnahmen.

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In Rucksäcken hatten Thomas, Markus und ich unser Verpflegung transportiert und breiteten alles standesgemäß auf einem flachen Stein aus...

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Wandern macht hungrig und ordentlich warm war es mittlerweile gegen 9.00h auch... 😄

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Wir packten ordentlich wieder alles zusammen. Oberstes Gebot im Busch ist: alles wieder mit nach Hause zu nehmen, was man mitbringt - Apfelkitschen inklusive!

Schon ein paar Ecken weiter entdeckten wir ein weiteres Rhino-Skelett. 🙁

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Die Elefantenspuren faszinierten mich besonders - wie gut man die einzelnen Furchen im Abdruck erkennen konnte - wie bei einem Fingerabdruck!

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Und schon wieder ein Rhino-Skelett...

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So hatten wir uns den Trail nicht vorgestellt, 3 tote und nicht ein lebendiges Rhino... 😕

Doch dann war es soweit: 🤩

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Mucksmäuschenstill beobachteten wir das erspähte Tier. Unfassbar, dass man diese wunderbaren Tiere aus Geldgier tötet! 😠

Auch eine Giraffe lief uns quasi "über" den Weg.

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Wir hörten Geräusche und Nicole entdeckte in einem Baum eine Herde Baboons.

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Sie hatten sich vor uns in einem Baum geflüchtet und stießen Warnrufe aus. Dabei mussten sie keine Angst vor uns haben, wir hatten schon genug Mühe damit, sie überhaupt zu entdecken... 😄

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Diese Schildkröte hätten wir natürlich ebenfalls lieber in lebendiger Form gesehen, immerhin durften wir sie so unbesorgt anfassen...

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Elf Uhr, die Sonne brannte und wir schwitzten - aufgrund der Zeckengefahr behielten wir jedoch unsere Langarmshirts an.

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Nach knapp fünf Stunden hatten wir es dann geschafft, das Camp lag in Sichtweite und so sahen die Tiere es also vom Wasserloch aus... 😉

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Im Camp angekommen, packten wir unsere Rucksäcke wieder aus und sprangen schnell unter die Dusche, bevor es ein ausgedehntes warmes Frühstück gab.

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Auf meiner schwarzen Hose entdeckte ich zig Mini-Zecken (kaum Stecknadelkopf groß). 😮 Also durchsuchte ich erstmal gründlich unsere gesamte Kleidung, bevor wir schließlich eine ausgedehnte Mittagsruhe machten... 😗
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zuletzt bearbeitet 20. Aug. 2018