Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201411. Nov. 2016 ·
02.06.2016 - Bushman Trail - Afternoon walk
Hier noch ein paar Bilder des Camps:
"Unsere" Hütte inkl. Waschschüssel von außen:
Und von innen:
Das Camptor bleibt tagsüber immer geöffnet - klar, wir sind schließlich im Busch, wer soll da schon unerlaubt vorbeikommen... 😕 😎 😗
Unsere Sanitäranlagen am Ende des Camps, vorne die Dusche und hinten rechts das WC.
Die Dusche war etwas gewöhnungsbedürftig, da die Rohre so kaputt waren, dass kaum Wasser auf den Körper traf.
Die Toilette war dafür schön hell und sauber.
Mit dem Mittagsschlaf klappte es nicht so richtig und ich war froh, als es um halb drei der Gong als Zeichen zur Kaffeepause ging. Um drei fuhren wir mit dem Jeep raus, während einige Elefanten auf dem Weg zum Wasserloch waren.
Nach einer halbstündigen Fahrt, parkte Nicole das Fahrzeug und es ging zu Fuß weiter, sein Sohn begleitete uns dieses Mal, denn der Walk sollte nicht so lang werden, wie am Morgen.
Wir überquerten eine offene Wiese und Nicole erklärte uns, dass Impalaherden an solchen Plätzen übernachten würden, da sie offen sind und sich niemand so leicht unbemerkt anschleichen kann.
Hinterlassenschaften zeugten von ihrer Anwesenheit:
Bevor sie uns entdeckten, sahen wir zwei Zebras.
Dieses Foto gelang noch, kurz bevor sie die Flucht ergriffen... 😉
Von einer Anhöhe aus hatten wir eine wunderbare Aussicht über das Gelände.
Gegen halb fünf kam bereits die erste Abendstimmung auf.
Wir liefen weiter durch das Dickicht und dann war es soweit...
... wir trafen auf zwei Rhinos. Schnell versteckten wir uns hinter einem großen Stein. Sie hörten uns zwar, konnten uns jedoch nicht sehen...
Wir hielten die Luft an und die beiden fraßen entspannt weiter. Es war so toll! 🙂
Wir beobachteten sie eine ganze Zeit, bevor wir weiter mussten. Schließlich sollten wir den Wagen vorm dunkel werden erreichen. 😗
Es war toll, die zwei Rhinos zu beobachten, ohne dass sie uns bemerkt haben! Außerdem sahen wir auch ein paar Wildebeest und einen Duiker, doch die waren zu schnell für ein Foto! 🤪
Nach zwei Stunden kamen wir wieder am Fahrzeug an, der Himmel färbte sich wunderbar.
Im Auto gab es den verdienten Sundowner in Form eines kaltes Bieres, während wir zum Camp geschaukelt wurden... 😁
Das Lagerfeuer brannte bereits, als wir im Camp eintrafen.
Gegen sieben gab es ein leckeres Abendessen: Oxtail mit Reis, Salat und Brokkoli-Blumenkohl Gemüse. 🙂 Nach diesem wunderbaren Tag schmeckte es uns super! Während Nicole's Sohn im Essen rumstocherte... Gemüse war wohl nicht so sein Fall... 😛
Bis halb neun saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer und die Gespräche gingen um Gott und die Welt (und Himmelskörper und Asteroiden und was auch sonst noch - Thomas und Nicole waren in ihrem Element, während wir sprachlos zuhörten... 🤨 ).
Nach und nach verabschiedeten sich die Campbewohner und gegen viertel vor neun deckten Markus und ich wie am Vorabend das Feuer ab und begaben uns zur Hütte.
Einen Skorpion entdeckten wir (wieder) nicht - zum Glück - dafür jedoch diesen kleinen Gecko, der uns auch viel sympathischer war... 😗
Um viertel nach neun waren wir im Bett und ich krabbelte in meinen Schlafsack. Während wir mittags wegen der Zecken noch ein wenig in Panik waren, waren wir nun schon viel cooler... 😎 Gute Nacht!
Guten Morgen Nadja, besonders gut gefallen mir die Suchbilder und die anschließenden Auflösungen 🤪 . Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht eine einzige Aufgabe lösen konnte 😠 .
Einen Bushwalk haben wir leider noch nicht gemacht, dein Bericht lässt da Wünsche aufkommen.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201412. Nov. 2016 ·
freshy schrieb:Guten Morgen Nadja, besonders gut gefallen mir die Suchbilder und die anschließenden Auflösungen 🤪 . Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht eine einzige Aufgabe lösen konnte 😠 .
Einen Bushwalk haben wir leider noch nicht gemacht, dein Bericht lässt da Wünsche aufkommen.
LG freshy
Hallo freshy,
da bin ich aber froh, dass Dir die Suchbilder trotzdem gefallen... 🙂 Markus hat mir gestern Abend schon vorhergesagt, dass die Aufgabe unlösbar ist... 😗
Deshalb hier also die Auflösung:
Die Tiere sind wirklich weit weg, aber zu Fuß hat man ein ganz anderes Empfinden, als wenn man im Auto sitzt. Von daher ist so ein Trail oder Bushwalk auf alle Fälle empfehlenswert - oftmals sind es die kleinen Dinge, die man dann sieht, aber es ist unglaublich intensiv, so "nah" dran zu sein.
Viele liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende, Nadja
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201413. Nov. 2016 ·
WARNUNG Kopieren fehlgeschlagen: /tmp/phpaxIYRa nach /homepages/10/d621601706/htdocs/namibia6/media/kunena/attachments/19402/SA2016_001-2-3-4-5-6-7-8-9-10-11-12-13-14-15.jpg × FEHLER Verschieben der Avatardatei in das Medienverzeichnis fehlgeschlagen
Gerne würde ich ja weiterschreiben, aber es gibt erneut Fehlermeldungen beim Hochladen des Berichtes... 😈
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201413. Nov. 2016 ·
03.06.2016 Bushman Trail - Teil 1- Morningwalk
Bereits um vier war ich wach und lag im Bett und lauschte den Geräuschen, bis wir schließlich um viertel nach fünf geweckt wurden. Wieder gab es nur eine kurze Katzenwäsche vor der Hütte und nach einem Kaffee mit Rusks, ging es um sechs Uhr los.
Wie am Vortag liefen wir direkt am Camp los, die Stimmung war jedoch etwas bedrückt und nach einiger Zeit rückte Nicole mit der Nachricht raus, dass wohl Wilderer in der Nacht am Werk gewesen sein sollen. Kollegen hatten verdächtige Schüsse gehört und die Ranger hatten sich über Funk gegenseitig informiert. Betroffen liefen wir hintereinander her... 🙁
Am Flusslauf hatten Elefanten wohl nach Wasser gebuddelt und ein kleiner Cinnamon-breasted (Rock) Bunting nutze die Gelegenheit, um ein Bad zu nehmen und seinen Durst zu stillen.
Im Gelände verteilt waren immer wieder einzelne White-backed Vulture (Weißrückengeier) zu sehen.
Wir wanderten ein Stück weiter und trafen plötzlich auf einen Nashorn Bullen. Dieser war so nah, dass Nicole's Anweisung nicht ein leises "Stopp" sondern ein lautes "RUN! RUN!" war! 😮 Wir sollten ein Stück die hinter uns liegende Anhöhe hoch laufen und uns hinter einem Felsen verstecken. Doch alles ging gut, der Bulle schaute nur noch einmal in unsere Richtung und verzog sich wieder. 😗 Puh, eine spannende Erfahrung war das gewesen, schlagartig waren wir alle richtig wach! 😉
Ein Marula-Tree, der von Elefanten anscheinend regelmäßig zur Körperpflege genutzt wird.
Dann sahen wir massig Geier in den Bäumen, die nichts Gutes verhießen, denn das gewilderte Rhino wurde in der Nähe vermutet.
Nicole blieb stehen und erklärte uns, dass wir dem Flußlauf weiter folgen würden, um zu sehen, ob wir das getöte Rhino finden würden. Man merkte ihm deutlich an, dass dieser so unerschrocken und erfahrene Ranger sichtlich betroffen war. 🤨 Der Kampf gegen das Poaching ist wie der Kampf gegen Windmühlen... Die Männer nutzen den Weg über die nahe gelegene Eisenbahnstrecke, um in diesen Teil des Kruger Parks zu gelangen. Die Nashörner werden aufgespürt, erschossen und abgeschlachtet, das Horn entfernt und die Poacher fliehen wieder über die Grenze und sind weg. Das Ganze wird von dem Zuglärm noch übertüncht, so dass die Schüsse oftmals ungehört bleiben... 🙁 Die Anti-Poaching Einheiten kontrollieren hingegen mit zu wenig Leuten viel zu große Gebiete, wenn dann noch Korruption hinzukommt, haben die Tiere keine Chance... 😏
Noch vor ein paar Jahren, hatte er mit den Trailteilnehmern hier 8-15 Rhinos pro Walk gesehen, heute sieht man hauptsächlich Skelette und mit Glück 2-3 Tiere pro Walk. 😠
So schlimm es ist, daheim über Poaching zu lesen und die Bilder zu sehen, so viel schlimmer ist es, im vermeintlichen Tierparadies zu stehen und es zu hören bzw. zu erleben...
Die nächsten zwei Stunden begaben wir uns, bei gedrückter Stimmung, auf die Suche. Innerlich war ich wie zerrissen, ich wusste nicht, ob ich den Anblick eines frisch getöteten Rhinos ertragen hätte. Trotzdem wollten wir wissen, ob wirklich ein weiteres Nashorn sein Leben lassen musste.
Zuerst fanden wir erneut Löwentracks.
Kurze Zeit später trafen wir auf Fußspuren, vermutlich die eines Wilderers. 😕
Die Abdrücke der Sohlen stammten eindeutig nicht von SanParks Rangern und es wurden Fotoaufnahmen gemacht, die im Camp direkt weitergeleitet wurden. Nicole klärte uns auf, dass erfahrene Poacher nicht so eindeutige Spuren hinterlassen würden, das Geschäft ist für die Bevölkerung jedoch anscheinend so attraktiv, dass auch immer mehr "Anfänger" einsteigen... 😠
Es war unglaublich aufregend und spannend, wäre die Sache an sich nicht so traurig gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wohl alle drei Gäste eher etwas Angst oder Respekt davor, einem Poacher, als einem wilden Tier zu begegnen... 😵
Beobachtet wurde unsere "Beweisaufnahme" von einem Vervet Monkey, leider konnte er uns keine weitere Auskunft erteilen.
Wir liefen weiter und ein leichter Verwesungsgeruch stieg uns in die Nase... Als wir die Stelle erreichten, klärte sich jedoch auf, dass es sich um einen Giraffenkadaver handelte.
Anhand der Kopfform erklärte uns Nicole, dass es sich wohl um einen alten Giraffenbullen handelte, der durchaus eines natürlichen Todes gestorben sein konnte.
Ein weiterer Nashornschädel lag entfernt von unserem "Weg".
Unsere Sichtungsquote des Tages lag bisher somit bei 1:1. Ein lebendiges Rhino zu einem Skelett. 😣
Die Pause verbrachten wir an einer schattigen Stelle an einem trockenen Flusslauf.
Geredet wurde so gut wie gar nicht, jeder hing seinen Gedanken nach... 😐
Dann ging es bei ansteigender Hitze weiter. Insgesamt sahen wir weniger Tiere als am Vortag.
Nicole stoppte erneut und machte uns auf die Spuren im Sand aufmerksam. Kaum zu glauben, aber wahr, es waren die Abdrücke der Big 5 auf einer Stelle!!! 🤩
Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard hatten hier ihre Abdrücke gut erkennbar hinterlassen. Leider kommt es jedoch auf dem Bild nicht so gut rüber… Wir waren begeistert! 🙂
Ein paar Meter weiter sahen wir deutlich die Abdrücke zweier unterschiedlich großer Leoparden – ein Liebespaar hatte sich wohl zur Paarung getroffen und zog zusammen durchs Gelände. 😘
Natürlich entdeckten wir sie nicht, dafür trafen wir bald auf diesen hübschen Gesellen, der etwas unterhalb von uns stand und fraß. 😉
Es wurde immer heißer und wir schwitzten in unseren Langarmshirts und dicken Hosen, trauten uns aufgrund der Zeckeninvasion am Vortag jedoch nicht, uns weiter auszuziehen. 🙄
Auf einer Anhöhe trafen wir auf ein größeres Termitennest. Nicole erklärte uns einige interessante Fakten über diese Tiere. Elefantenspuren und Liegeabdrücke zeigten, dass sie die diesen Ort als Ruhestätte genutzt hatten. Warum Termitenerdnester so beliebt bei ihnen sind, kriege ich jedoch jetzt nicht mehr zusammen… 😕 Kann da jemand weiterhelfen bzw. hat jemand schon mal etwas darüber gehört?
So langsam bewegten wir uns wieder auf das Camp zu, mittlerweile war es kurz vor elf und mächtig warm.
Diesen schönen (toten) Schmetterling konnten wir uns genaustens ansehen.
Auch auf ein paar Büffel trafen wir zum Ende noch – dies ist allerdings das einzige Bild, bevor sie sich im gestreckten Galopp davonmachten. Von wegen angriffslustig… 😄 😗
Geschafft und ko nach diesem aufregenden Walk, kamen wir schließlich um halb zwölf am Camp an.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201413. Nov. 2016 ·
03.06.2016 Bushman Trail - Teil 2 - Eine "Elefantenstory"... oder: wieviele Elefanten passen in ein Erdloch?! 😄
Kaum am Camp angekommen, bemerkten wir, dass sich einige Elefanten am Wasserloch eingefunden hatten. Da wir bis zum Brunch noch etwas Zeit hatten und eh' nacheinander duschen mussten, machten wir es uns gemeinsam mit Thomas auf der kleinen Bank bequem, um das Treiben zu beobachten.
Vier Elefanten hatten sich am Wasserloch eingefunden und stillten ihren Durst...
Ein kleiner "Stöpsel" war ebenfalls dabei und tauchte unter dem Bauch seiner Mutter auf... 😊
Während er ebenfalls seinen Durst mit Wasser stillte, stapfte ein großer Elefant bereits in das Erdloch, dass wir uns am Vorabend ja aus der Nähe hatten ansehen können...
Ein zweiter folgte, nicht ohne sich vorher noch ein wenig am Bein zu kratzen... 😄
"Nanu, was machen die Großen da?!" schien sich der kleine Mann zu fragen... 🙂
Und oh nein, uns stockte der Atem, auch er machte sich auf den Weg in das Loch... 😮 ob das so eine gute Idee war?! Wieviel Platz war denn da überhaupt noch?! 😕
Wir waren beruhigt, als er wieder "auftauchte" - allerdings nur kurz, denn dann stürzte er sich quasi Kopfüber wieder ins Getümmel! 😄
Es war ein totales Getümmel und ich glaube, wir beobachteten die grauen Riesen mit offenem Mund! 😉
Als sich auch die mächtige Mutterkuh noch anschickte, ins Loch zu steigen, waren wir uns sicher, da wird es Verluste geben... 😣
Von rechts näherte sich ein weiterer Eli und es wurde hektisch...
Doch alles gut! Alle hatten den Weg wieder wohlbehalten geschafft... 😛
Es dauerte nicht lange und der nächste stürzte sich ins Erdloch.
Und diese Szene drückt doch wahrlich Freude aus, oder?! 🤩
So kann man es in der afrikanischen Hitze als Elefant aushalten!!! 😄
Von links näherten sich weitere Elefanten und "unsere" Familie machte sich schließlich wieder auf den Weg...
Markus hatte sich in der Zwischenzeit frisch gemacht und beobachtete nun die beiden Bullen, die ihren Durst stillten und ebenfalls nicht wirklich sparsam mit dem kostbaren Nass umgingen, während ich kurz unter die Dusche sprang...
Schließlich erklang die Trommel zum Essen und wir ließen es uns bei einem umfangreichen Brunch, bestehend aus Eiern, Gehacktem, Bohnen und frischem Brot, welches die gute Seele des Camps - Elson - gezaubert hatte, gut gehen. 🙂
Gesättigt machten wir uns eine halbe Stunde später direkt wieder auf dem Weg zum Zaun... Erneut kamen zwei Elis angestapft, um ihren Durst zu stillen und den Sonnenschutz zu erneuern.
Die Art und Weise, wie liebevoll diese Tiere miteinander umgehen, faszinierte uns zutiefst.
Obwohl ich vor Ort war, fühlte ich bereits das Heimweh nach diesem wundervollen Ort und ich träumte davon, mir eine Hütte als Dauergast zu mieten... jeden Tag würde ich die Elefanten beobachten, ihr Aussehen und Verhalten dokumentieren und ihnen Namen geben... Ja, wie schön wäre das?! 🙂 Träumen darf man ja... 😄 😎 😗
Während ich so träumte, schauten andere in die Röhre!
Der Platz am Wasserloch wurde einfach nicht frei! Und es kam noch schlimmer, die arme Giraffe wurde sogar vertrieben... 🤨
Und auch andere hatten das Nachsehen und mussten wohl oder übel abwarten, bis sich die zwei Riesen wieder verzogen. 😛
Zumindest wir verzogen uns bald in unsere Hütte und gönnten den müden Knochen etwas Erholung... 😉
Hallo Nadja, vielen Dank für die schön Schilderung des Walks, auch wenn da wegen den Wilderern nicht nur positive Stimmung rüber kommt.
Fortuna77 schrieb: Nicole stoppte erneut und machte uns auf die Spuren im Sand aufmerksam. Kaum zu glauben, aber wahr, es waren die Abdrücke der Big 5 auf einer Stelle!!! 🤩
Ich bin von diesem Bild begeistert, davon gibt es mit Sicherheit weltweit nicht viele!! Und ich stell mir vor, wie ich dieses Bild den Verwandten zeige und sie fragen ob die Kamera runtergefallen ist und dabei ausgelöst hat oder was das sonst sein soll. 😄 😄
Flash20101'425 Beiträge · seit 201514. Nov. 2016 ·
Liebe Nadja,
viiielen vielen Dank für diese unbeschreiblich tollen Eindrücke von euren Bushwalks! Als wäre man dabei gewesen. Das mit dem Poaching hätte ich auch nicht gut weggesteckt, einfach schrecklich. Vor allem, wenn man es den skelettierten Schädeln so deutlich ansieht. Es ist zum Heulen, zu was Menschen fähig sind aus reiner Geldgier - schlimmer sind aber die Abnehmer, ohne die Nachfrage gäbe es dieses sch**ß Gemetzel erst gar nicht! 🙁
Wir unternehmen in Namibia zwar keine Bushwalks, sind aber auf den Pferden unterwegs und das Wild auf diesem Land ist sehr scheu, weil auch gejagt wird. Es ist toll, wie nahe man zu Pferd an das Wild heran kommt, da der Pferdegeruch den eigenen überdeckt.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201420. Nov. 2016 ·
Graskop schrieb:Hallo Nadja, vielen Dank für die schön Schilderung des Walks, auch wenn da wegen den Wilderern nicht nur positive Stimmung rüber kommt. ... Ich bin von diesem Bild begeistert, davon gibt es mit Sicherheit weltweit nicht viele!! Und ich stell mir vor, wie ich dieses Bild den Verwandten zeige und sie fragen ob die Kamera runtergefallen ist und dabei ausgelöst hat oder was das sonst sein soll. 😄 😄
LG Silvio
Hallo Silvio,
vielen Dank, so habe ich das noch gar nicht gesehen... 😊 Wer noch nie in Afrika war, wird wohl nicht mal verstehen, warum wir von dem "getrampel" überhaupt ein Bild gemacht haben und was daran so toll sein soll... 😄
Flash2010 schrieb: viiielen vielen Dank für diese unbeschreiblich tollen Eindrücke von euren Bushwalks! Als wäre man dabei gewesen. Das mit dem Poaching hätte ich auch nicht gut weggesteckt, einfach schrecklich. Vor allem, wenn man es den skelettierten Schädeln so deutlich ansieht. Es ist zum Heulen, zu was Menschen fähig sind aus reiner Geldgier - schlimmer sind aber die Abnehmer, ohne die Nachfrage gäbe es dieses sch**ß Gemetzel erst gar nicht! 🙁
Wir unternehmen in Namibia zwar keine Bushwalks, sind aber auf den Pferden unterwegs und das Wild auf diesem Land ist sehr scheu, weil auch gejagt wird. Es ist toll, wie nahe man zu Pferd an das Wild heran kommt, da der Pferdegeruch den eigenen überdeckt.
Hi Laura,
es ist wirklich widerlich! Schuld sind natürlich die Konsumenten und die ganzen korrupten Leute, die sich mit dem Poaching hinten rum die Taschen voll machen und nach vorne wahrscheinlich noch den Saubermann spielen... 😠 Ich hoffe, da kommt irgendwann mal Karma ins Spiel und die fallen alle tot um, wie die Fliegen... 😗
Ja, eine Pferdesafari habe ich im Wetland Park bei Santa Lucia auch mal gemacht, es ist wirklich unglaublich, wie nah man an die Zebras und Wildebeest etc. mit den Pferden kommt - als wäre man auf einmal unsichtbar. 🙂 eine wirklich tolle Art, die Natur zu entdecken!
Viele liebe Grüße und allen einen schönen Sonntag - das Wetter bietet sich zum Weiterschreiben ja förmlich an... 😣 Nadja
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201420. Nov. 2016 ·
03.06.2016 Bushman Trail - Teil 3
Wir schlummerten ein wenig, bevor es gegen viertel vor drei einen Kaffee gab (auf die angebotenen Kekse verzichteten wir dann doch allesamt 😛 ) und um viertel nach drei ging es dann wieder los.
Die letzten Elefanten verzogen sich gerade vom Wasserloch als wir das Camp verließen und bald trafen wir auf einen alten Giraffen Bullen, der uns sehr nah kommen ließ.
Und erneut ein "Suchbild" 😎 :
Verdutzt schaute er uns aus seinem "Schattenversteck" an, war dabei jedoch bemerkenswert ruhig.
Sein Alter (und somit auch seine Erfahrenheit) sah man im durchaus an.
Während Nicole uns einiges erklärte und unsere Fragen beantwortete, verhielten wir uns möglichst ruhig, um ihn nicht zu vertreiben.
Wir schlugen einen kleinen Bogen um ihn herum und setzten unseren Weg weiter fort.
Von einer Anhöhe aus erkannten wir ein Rhino zwischen den Bäumen und Büschen.
Wir bestiegen einen Felsberg und schauten uns dort die Bushman Malereien an.
Auch wenn die Malereien auf den Fotos nicht so gut rüberkommen - den Ort, den die Buschmänner sich ausgesucht hatten, war wunderschön...
"Bushstyle" 😄
Auf dem Weg zu weiteren Malereien, erklärte Nicole uns einiges über den Kräutergarten der Einheimischen und die Wirkungsweise der Pflanzen - leider kriege ich das nun nicht mehr zusammen... 😕
Dann ging es zu weiteren Malereien, die Obi uns dieses Mal erklärte.
Wir bestiegen ein Plateau und von dort hatte man eine Wahnsinn Aussicht und mir wurde schon ganz flau, als ich an die bevorstehende Abreise am nächsten Tag dachte... 🙁
In der Ebene machten wir ein Impala aus.
Und dann setzte sich Nicole's und Obi's Spotter Talent deutlich von unserem ab... 😮 Sie entdeckten Rhinos in der Ferne! Wir sahen nur Buschlandschaft... 🙄
Einmal hatte ich sie dann mit der Kamera auf größter Zoomeinstellung im Visier und drückte ab. Zumindest erkennt man Tiere... Ok, vielleicht auch noch Rhinos... Nicole war sich sicher, dass es sich um Black Rhinos handelte. Und wir freuten uns einfach mit ihm! 🙂 WOW!!! 🤩
So sehr wir uns auch bemühten, Ferngläser tauschten und guckten und guckten, es war wirklich schwierig, die Tiere auszumachen... Wir starrten dahin, bis uns die Augen weh taten. 😄 Unglaublich, wie die beiden Guides die Rhinos mit bloßem Auge entdeckt hatten!
Dafür machte Markus noch eine hübsche African Green Pigeon (Rotnasen-Grüntaube) in der Nähe aus.
Dieser Platz war einfach wunderschön und die Aussicht atemberaubend.
Gerne wären wir noch länger geblieben, doch wir mussten ja vor Einbruch der Dunkelheit wieder im Camp sein.
Auf dem Rückweg sahen wir erneut Löwentracks und auch ihren Kot, den wir genauer inspizierten und dabei auch Haare von Beutetieren entdeckten, die den Weg durch die Verdauungsorgane überstanden hatten... 😉
Wir passierten ein Eli-Schlammbad. Täglich werden diese Kuhlen von den Elefanten "aktiv" gehalten, damit sie nicht eintrocknen. Ein Sprung dahinein hätte ich nicht gewagt... 😗
Bei einsetzender Dämmerung trafen wir wieder im Camp ein und inspizierten die Umgebung ums Wasserloch.
Zum Abendessen gab es dieses Mal Barbeceu, Pap, Salat und Sheba gespickt mit Hyänengeheul im Hintergrund. 🤨 Danach genossen wir unseren letzten gemeinsamen Abend am Feuer.
Ich muss gestehen, dass ich ziemlich Schiss hatte, als ich zwischendurch mal alleine durch das Camp zu dem Toilettenhäuschen musste. Die Hyänen waren immer wieder zu hören gewesen und ich rechnete jeden Augenblick damit, dass im Lichtkegel Augenpaare zu entdecken waren. Schließlich stand das Tor den ganzen Tag auf, wer konnte sicher sagen, dass die Hyänen außerhalb der Campumzäunung waren?! 😏 Und außerdem, vielleicht hatten sie sich irgendwo einen Durchschlupf gebuddelt... 😵 Da ich mich vor den Männern jedoch nicht lächerlich machen wollte, riss ich mich zusammen und war schließlich froh, als ich wohlbehalten wieder beim Rest der Gruppe am Feuer saß... 😉 😗
Um halb zehn machten Markus und ich uns schließlich bettfertig. Als wir gemeinsam zu der Toilette liefen, entdeckten wir dann tatsächlich leuchtende Augen im Lichtkegel. Allerdings gehörten diese zu einem Bushbaby, welches in einem Baum saß. 🤩 Es war so niedlich, zu schade, dass es viel zu dunkel war - und wir natürlich auch keine Kamera dabei hatten - um es zu fotografieren.
Erst am nächsten Tag erfuhren wir von Obi, dass er selber in den ganzen Jahren im Camp noch nie ein Bushbaby gesehen hatte, da freuten wir uns natürlich umso mehr. 🙂
Schließlich lagen wir mit unsern müden Knochen in den Betten und lauschten den Geräuschen der Nacht. Selbst Löwen ließen sich in dieser Nacht hören und ich wurde noch wehmütiger, da der Trail nun so gut wie vorbei war... 😵
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201420. Nov. 2016 ·
04.06.2016 - Vom Bushman Trail geht's zurück nach Berg-en-Dal
Am Abreisetag hieß es "ausschlafen" und wir wurden von Obi erst um sechs geweckt. Markus machte uns einen Kaffee und wir packten alles zusammen. Um sieben gab es dann Frühstück und ich war wieder etwas sentimental. 🤨 Nicole erzählte uns, dass die Befürchtungen des Vortages wahr waren, Ranger hatten zwei getötete Nashörner gefunden, gar nicht weit von der Stelle, an der wir am Vortag schließlich aufgeben hatten und umgedreht waren... 🙁 Es war einfach nur schrecklich, dort zu sitzen und zu wissen, dass kein Nashorn in der Umgebung save ist.
Vielleicht hatten weitere Wilderei in der letzten Nacht bereits Nashörner getötet, die wir tagsüber noch zu Fuß erspäht und fotografiert hatten?! 😏 Es ist einfach so ungerecht, dass diese wunderbaren und friedlichen Tiere derart bejagt werden. 😠
Um halb acht hieß es dann endgültig Abschied nehmen vom Camp und Obi kutschierte Elson und uns zurück nach Berg-en-dal.
Nocheinmal sahen wir eine Nashorn Mutter mit ihrem Kleinen.
Geier
Klippspringer-Pärchen
Kudu
Wir schaukelten durch die Landschaft, bis Giraffen uns vorerst den Weg versperrten...
Kurz vorm Berg-en-Dal Camp entdeckte Obi noch einen Adler - einen Brown Snake Eagle (Einfarb-Schlangenadler).
Um neun Uhr waren wir schließlich am Camp und es hieß Abschied nehmen. Thomas setzte seine Reise weiter fort, Elson fuhr zur seiner Familie und Obi verbrachte seinen freien Tag/Abend in Berg-en-Dal.
Es waren drei tolle Tage gewesen! 🙂 Das Camp, beide Guides, die gute Seele Elson, die Umgebung, die ganzen Sichtungen und Informationen hatten uns super gefallen. Der Umstand, dass wir nur drei Gäste waren und der junge Franzose ein sehr angenehmer Zeitgenosse war, hatten das Ganze perfekt gemacht! Insgeheim schmiedeten Markus und ich schon erneute Reisepläne und Trails (für 2018) in den Krüger... 😗
Flash20101'425 Beiträge · seit 201521. Nov. 2016 ·
Guten Morgen Nadja,
schade, dass die Reise schon vorbei ist 😕 ich hätte noch dutzende eurer Trail-Abenteuer lesen können 🤩 Ihr habt mir einen tollen Eindruck vom Krüger vermittelt, danke dafür!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201421. Nov. 2016 ·
Flash2010 schrieb:Guten Morgen Nadja,
schade, dass die Reise schon vorbei ist 😕 ich hätte noch dutzende eurer Trail-Abenteuer lesen können 🤩 Ihr habt mir einen tollen Eindruck vom Krüger vermittelt, danke dafür!
Liebe Grüße Laura
Hi Laura,
so ganz vorbei ist es noch nicht... uns blieb noch eine letzte Nacht in Berg-en-Dal... 😉 Aber die Abschiedsstimmung nach dem Trail war schon ziemlich präsent... 😗
Es freut mich sehr, wenn ich Dir den Krüger vielleicht etwas näher bringen konnte?! 🙂
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201426. Nov. 2016 ·
04.06.2016 - Berg-en-Dal - Teil 2
Da wir für unsere letzte Nacht im Kruger natürlich noch nicht einchecken konnten, holten wir uns im einen Kaffee, den wir auf der Terrasse zu uns nahmen.
Etliche Marabu Störche waren dort zu sehen.
Das sie neben ihrem etwas kuriosen Aussehen auch noch eine äußerst seltsame Sitzposition einnehmen, hatten wir bis dato auch noch nicht festgestellt....
Da es noch ziemlich früh war, entschieden wir uns, die Strecke bis nach Pretoriuskop und zurück in Angriff zu nehmen. Über die H2-2 Schotterpiste ging es auf dem kürzesten Weg dorthin.
Ein flottes Zebra:
Southern Ground Hornbill:
Das wir hier bei der Trockenheit auf einen Wasserbock trafen, wunderte uns etwas. Dekorativ lag er auf einer kleinen Anhöhe.
Um kurz vor zwölf trafen wir schließlich - ohne außergewöhnliche Sichtungen - im Pretoriuskop Camp ein.
Bereits zweimal hatten wir hier in der Vergangenheit übernachtet, allerdings hatte sich doch in den letzten Jahren einiges getan. Das Restaurant wird mittlerweile als Wimpy-Filiale betrieben. Von daher machten wir nur eine Pipi-Pause und statteten dem Shop einen Besuch ab. Ich kaufte mir einige Armbänder bevor wir den Loop ums Camp fuhren und es auf gleichem Weg wieder zurück ging.
Gerne hätten wir die andere Strecke über die H1 genommen und einen Abstecher zum Transport Dam gemacht, aber das erschien uns dann doch zu weit...
So stoppten wir an jeder "Jock of the Bushveld" Site...
Plötzlich sahen wir im Dickicht ein Hinterteil, welches uns ganz und gar nicht bekannt war... 🤨 😗
Die stehende Mähne ließ unsere Herzen höher schlagen...
Und tatsächlich, wir entdeckten erneut eine Sable Antilope (Rappenantilope). Dieses Mal stand sie zwar gut versteckt, aber wesentlich näher als etliche Tage zuvor weiter nördlich... 🤩
Wir beobachteten dieses recht seltene Tier noch etwas, bevor es über die hügelige Strecke weiter ging.
Viel zu sehen gab es nicht und wir begnügten uns mit dem Fotografieren von Historical Sites... 😄
Eine gute Stunde nach der Sable Sichtung trafen wir auf etliche Autos am Straßenrand. Versteckt säugte eine Hyäne ihr Junges.
Little Bee-eater (Zwergspint)
Hübscher Kudu Bulle im Herbstlaub.
Kurz vorm Camp trafen wir noch auf eine kleine Elefanten Familie.
Gegen halb vier trafen wir schließlich wieder in Berg-en-Dal ein.
Wir bezogen unser Chalet mit View (das jedoch eigentlich eher "ohne View" war... 😐 ). Ursprünglich hatten wir überlegt, dem Pool einen Besuch abzustatten. Es war uns dann allerdings doch zu frisch und wir schauten ihn uns lediglich von außen an. 😛
Während Markus unsere Flüge bestätigte und eincheckte, säuberte ich grob unseren weißen Corolla. Im Laufe der letzten zwei Wochen hatte sich ordentlich Sand in den Türzargen etc. abgesetzt. 😗
Die Reisetaschen wurden ein letztes Mal ausgepackt und alle Klamotten sortiert. Im Tindlovu Restaurant gab es schließlich unser letztes Abendessen für diesen Urlaub. Ich entschied mich erneut für den Burger, der mir bereits in Mopani so gut geschmeckt hatte... 🙂
Während unsere Nachbarn noch lange zu hören waren, lagen wir schließlich um kurz vor neun im Bett und schlummerten.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201426. Nov. 2016 ·
05.06.2016 - Abreisetag - letzter Morningdrive um Berg-en-Dal
Auch am letzten Urlaubstag sind wir nochmal um kurz nach fünf aufgestanden, um noch einen Abschlußdrive zu machen. Mit Kakao und Kaffee bewaffnet, ging es um 6.00h bei milden 17 Grad los.
Diese Impalaherde schaute ganz aufmerksam in eine Richtung, doch so sehr wir uns auch anstrengten, wir sahen keinen möglichen Feind... 😉
Morgenstimmung
Als Abschlußrunde fuhren wir den Timfeneni Loop und sahen noch einmal eine größere Herde Büffel.
White Rhino - Breitmaulnashorn
Das Impala ließ sich von dem großen Kollegen nicht beeindrucken...
Nun begann langsam die Phase, die vermeintlich "letzten" Tiere und Dinge zu fotographieren... 😎 Ich bin ja froh, dass Markus dabei so entspannt bleibt... 🙂 😗
Auf dem Weg zum Camp konnte man bereits die Außengrenzen des Parks erkennen.
Für uns ging es jedoch zuerst nochmal zum Camp zurück. Während aus der Camprichtung fast ein Stau entstand, standen wir bei dieser Sichtung hier schön an erster Stelle... 😄
Erstaunlich leichtfüßig gelangte das Rhino den Abhang hinauf und querte in aller Seelenruhe den Weg.
Im Berg-en-Dal Camp angekommen, statten wir dem Rhino-Museum an der Rezeption noch einen kurzen Besuch ab. Danach packten wir unsere Sachen zusammen und zum Frühstück gab es noch etwas Müsli.
Hier noch einige Bilder aus und rund um unsere Unterkunft:
Hier erkennt man vielleicht, dass die gebuchte Kategorie "View" nicht so viel Sinn macht, da es ziemlich zugebuscht ist. Trotzdem hat uns das Camp und die Unterkunft sehr gut gefallen.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201426. Nov. 2016 ·
05.06.2016 - Abreisetag - vom Kruger geht's nach JNB
Punkt zehn checkten wir aus und und fuhren zum nahe gelegenen Wasserloch Matjulu. Eine Giraffe, zwei Elefanten und einige Zebras gaben sich hier noch mal die Ehre.
Während die Zebras gelangweilt zuschauten, lieferten sich die beiden Elis Scheinkämpfe...
Schließlich stillten sie doch ihren Durst und wir machten uns auf den Weg.
Witziger Weise fuhr ebenfalls ein weißer Toyota Corolla vor uns her. So hatten wir also in den letzten Wochen von hinten ausgesehen... 😄
Die hübschen Impalas waren die letzten Tiere, die wir im Park zu Gesicht bekamen.
Dann war auch schon das Gate in Sichtweite.
Blick von der Brücke, die den Crocodile River am Malelane Gate überquert.
Dann waren wir endgültig draußen, die Autos wurden deutlich größer...
... und voller! 😄
So sieht der KNP also von außen aus... 😕 Good-bye!!!
Knapp 400 Kilometer ging es nun auf der N4 bzw. N12 in Richtung Johannesburg.
Während Markus sich wieder an höhere Geschwindigkeiten anpasste, fotografierte ich fleißig weiter... Schließlich gab es auch außerhalb des Parks Giraffen zu sehen... 😎
Die Landschaft zeigte sich in wunderschönen Herbstfarben.
Zu cool fand ich diesen Schilder/Begebenheiten-Mix 😄
Wir kamen an dem Mbomblea Stadion bei Nelspruit vorbei.
Ab diesem Zeitpunkt kamen uns immer wieder Fanbusse entgegen und ich hatte eine neue "Aufgabe". 😗
Es gab die ein oder andere Baustelle auf unserer Strecke, doch zum Glück waren sie immer gut beschildert! 😄
An einem Stopp kam eine Macadamia Verkäuferin zu uns ans Auto und wir kauften ihr einen Beutel ab.
Da die Nüsse so gut schmeckten, verfolgte Markus die gute Frau zu Fuß und kaufte direkt zwei weitere Beutelchen ab. 😉
Dann ging es endlich weiter...
Die nächste Baustelle wurde noch "professioneller" bewirtschaftet:
Der Verkehr nahm immer mehr zu und es gab einige Kuriositäten zu sehen...
Es waren auch viele Motorradfahrer zu sehen, die waghalsige Manöver fuhren.
Tragisch an der Sache war, dass wir kurz vor Johannesburg nach einem Stau an einem Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer vorbeikamen, bei dem eine Decke über den am Boden liegenden Körper gebreitet war. 😮 Andere Motorradfahrer hielten einen Sichtschutz hoch. 😵 Ein hoher Preis für ein wenig Spaß... 😣
Je näher wir dem Ballungsgebiet kamen, desto dichter wurde auch die Dunstwolke. 😐
Wir konnten es in dem Moment kaum glauben, dass wir S.A. besonders aufgrund der wunderschönen Landschaft immer wieder bereisten... Das hier war alles andere als schön... 🤢
Schließlich hatten wir es geschafft und kamen gegen 16.00h am Flughafen an.
Wir tankten den Wagen wieder voll und zum Glück lief die Autoabgabe wieder ziemlich easy - obwohl wir etliche neue Macken mitbrachten... 😗 Sicherheitshalber ließ Markus sich nochmal quittieren, dass alles in Ordnung war. 😉
Wie immer verbrachte ich die Zeit bis zum Abflug in diversen Duty-free Läden, doch schon bald ging es pünktlich um 19.10h mit der Lufthansa wieder zurück nach Frankfurt. Markus hatte uns wieder auf die Plätze einchecken können, die wir auf dem Hinflug gehabt hatten und so hatten wir eine recht komfortable Rückreise... 🙂 😗
Auch in Frankfurt lief alles nach Plan, das Gepäck hatten wir recht schnell und eigentlich hätten wir bereits einen Zug früher nehmen können - doch deutscher Korrektheit sei Dank - ging das natürlich nicht... 😈
Egal, wir warteten und waren schließlich pünktlich um 09.11h wieder am Zielbahnhof! Viel zu schnell waren diese 2 Wochen vorbeigegangen...