THEMA: Zustand Krüger Unterkünfte
24 Mai 2021 14:33 #616869
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  • GinaChris am 24 Mai 2021 14:33
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BikeAfrica schrieb:
loser schrieb:
@Graskop
Das freut mich (@ Zustimmung) :cheer: :) Das südliche Afrika durch die Augen eines Fachmann zu erleben, muss öfters frustrierend sein. Ich vermute auch, dass die hier monierten Mängel im Kruger vielleicht auch durch minderwertige Produkte und Verarbeitung quasi schon "programmiert" sind.

Dazu noch eine kleine Beobachtung von mir über längere Zeit und etliche Länder Afrikas. In allen anderen Regionen, die ich bisher bereist habe, war es bei einem roten und einem blauen Wasserhahn (bzw. entsprechend farbigen Markierungen bei Einhebelmischern) so, dass der rote Wasserhahn für warmes und der blaue für kaltes Wasser zuständig war.
In Afrika war es in ca. 60% der Fälle so, dass der blaue Wasserhahn ans warme Wasser angeschlossen war und der rote ans kalte. In besseren Unterkünften mag das besser aussehen, aber in den einfachen (falls sie überhaupt Wasser bzw. warmes Wasser hatten), war es häufiger falsch als richtig montiert.
Manchmal steht sogar noch ein "H" für "hot" und ein "C" für "cold" auf den Wasserhähnen und es ist trotzdem falsch angeschlossen. Hauptsache, irgendwo kommt Wasser raus, wenn man dran dreht. ;-)

Gruß
Wolfgang

Hi Wolfgang,
ich denke die vertauschten Wasseranschlüsse sind noch ein Überbleibsel aus der britischen Kolonialzeit
wo es üblich war, rechts Warmwasser zu montieren. Zu manchen hat sich diese Änderung offenbar noch nicht rumgesprochen ;)
Gruß Gina
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25 Mai 2021 09:22 #616926
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BikeAfrica schrieb:
ALM schrieb:
Hingegen sind für mich die Kosten für die Übernachtungsstätten nicht nur deren Unterhaltung zuzuschreiben, sondern auch und insbesondere der Unterhaltung des kompletten Netzes der Restcamp- und Bushcamp-Einrichtungen wie Tankstellen, Shops, Swimming-Pools, Terrassen, Wegenetz sowie Pflege von Fauna in den Camps.

… Pflege von Fauna in den Camps?
Ist wohl eher Flora gemeint, oder? ;-)

Gruß
Wolfgang


Hi, Wolfgang,

klar war die Flora gemeint :-)


Makra schrieb:
ALM schrieb:
Hingegen sind für mich die Kosten für die Übernachtungsstätten nicht nur deren Unterhaltung zuzuschreiben, sondern auch und insbesondere der Unterhaltung des kompletten Netzes der Restcamp- und Bushcamp-Einrichtungen wie Tankstellen, Shops, Swimming-Pools, Terrassen, Wegenetz sowie Pflege von Fauna in den Camps.
Na ja, Tankstellen und Shops dürften sich wohl selbst tragen. Würdest du in einer externen Unterkunft extra bezahlen für den Pool, Terrassen etc. ?

Bei dieser Einstellung wundert es mich nicht, wenn die Sanparks Unterkünfte teilweise immer mehr verkommen - die Akzeptanz ist offensichtlich vorhanden.


Moinsen Makra,

zur Info.... In einer "externen" Unterkunft zahle ich ebensowenig extra für die Annehmlichkeiten wie Swimming Pool, Board walk, Aussichtsterrassen und -plattformen, etc. wie in irgendeiner Sanparks-Unterkunft.
Du hast da etwas mißverstanden.... Der Übernachtungspreis inkludiert neben Übernachtung, ggf. Mahlzeiten auch die Annehmlichkeiten der Gesamtstruktur. So, wie bei Sanparks. Wenn ich einen Übernachtung im Hut in Letaba buche, dann beinhaltet der Preis des Huts nicht nur meine Unterkunft sondern auch das Ganze drum und drann des Restcamps Letaba.

Um bei EXTRA zu bleiben, extra im Sinne von zuzüglich zahle ich für den KNP eben die Nationalparkseintrittsgebühr pro Tag; welche der Pflege des Nationalparks zuzuschreiben sind.

Gruß vom Alm
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01 Mär 2022 11:29 #638472
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Ein paar Impressionen aus Olifants Anfang Januar 2022:

































Fazit: traumhafte Lage mit unterirdischen Unterkünften.

LG
Logi
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01 Mär 2022 12:34 #638482
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Hallo Logi,
was habt Ihr mit der Mikrowelle im Schlafzimmer gemacht?
Grüße
Peter
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01 Mär 2022 12:41 #638483
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Hallo Logi

Herzlichen Dank für die Vorwarnung....wäh.
Wir werden Skukuza, Lower Sabie, Satara und Letaba je 2 Nächte im April besuchen!!
Trotzdem viel Spass und gute Sichtungen wünsche ich dir
LIebs Grüessli
Malbec
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01 Mär 2022 13:53 #638489
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Viele Camps im Krüger haben derzeit ein massives Problem - Fledermäuse in den Reetdächern !
Alles Natur - klar - nur werden einzelne Dächer nicht von Fledermäusen nur bewohnt, sondern sie sind schlicht verseucht.

Man hat vom SAN in einzelnen Camps schlicht versäumt, gegenzusteuern. Am schlimmsten ist das Haupthaus von Olifants betroffen. Schon beim Betreten schlägt einem ein beißender Geruch entgegen, im Flur sind zwei Angestellte nur mit dem Kehren von Kot beschäftigt. Die paar verbliebenen Servicekräfte, die noch bereit sind im Restaurant zu arbeiten, lösen sich alle 2 h ab, länger sind die Bedingungen nicht mehr zu ertragen! Voraussichtlich wird das Dach komplett abgetragen.

Die Innenräume der Chalets in Olifants sind nicht betroffen, die Terrasse siehe Logis Foto. Keine Probleme hatten wir in Shingwezi, Satara, Mopane, Skukuza und Punda Maria. In Lower Sabie wurden die Dachunterseiten mit Maschendraht abgespannt, aber im Terrassenbereich finden die Tierchen überall einen Durchschlupf.

Mit Ausnahmen der vor beschriebenen Sachen, fanden wir den Zustand in sämtlichen Camps ok. Einzig der Austausch der ursprünglichen normalen Kühlschränke gegen nun hohe Modelle führte in den Aussenküchen zu Problemen. Mal geht die Affensperre nicht mehr zu, mal ist die Steckdose über dem Kühlschrank nun verdeckt, so dass man ich der Küche keinen Strom mehr hat. Manchmal muss man sogar die Mikrowelle mit in den Schlafraum nehmen..... :laugh:

Grüße
Peter
Letzte Änderung: 02 Mär 2022 20:19 von peter 08.
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