THEMA: Reisebericht Tansania: Hatari! Eine Gruppenreise
12 Jun 2022 18:42 #645152
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  • Sabine26 am 12 Jun 2022 18:42
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Hallo zusammen,

habt Ihr Lust, mich auf meine Reise nach Tansania im Sommer 2019 in Form eines Reiseberichtes zu begleiten?

Ich habe diese Reise alleine unternommen und hatte mich daher für eine Gruppenreise entschieden (nähere Erklärungen dazu folgen im Prolog). Das Vorprogramm auf der Hatari Lodge habe ich beim gleichen Veranstalter als individuellen Baustein hinzu gebucht.

Da ich mich für einen Veranstalter entschieden hatte, der sich gleichzeitig für soziale Projekte engagiert, habe ich nicht nur bekannte National Parks besucht, sondern ebenso auch ein paar dieser unterstützenden Projekte (Kindergarten, Schule, ein Dorf mit angeschlossener Kaffeeplantage; dazu wird es keine Links oder Ähnliches geben).

Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten bei unseren Individualtouren mit meinem Mann, habe ich kaum Notizen gemacht, hoffe jedoch, dass ich auch aus meiner Erinnerung heraus noch ein wenig Text geschrieben bekomme.

Da ich mich hinsichtlich der Kameraausrüstung nicht abschleppen wollte, habe ich mich für ein einfacheres Travelzoom entschieden, was rückblickend gesehen, nicht die allerbeste Idee war, um nicht zu sagen, eine ziemliche Schnappsidee. Zusätzlich hatte ich sicherheitshalber noch eine kleinere Kompaktknipse als Back-up dabei.

Freue mich sehr, wenn Ihr mich begleiten mögt, auch wenn es sich bei dieser Reise nicht unbedingt um die sonst hier zumeist üblichen, wesentlich individuelleren Touren handelt. Eine Gruppenreise ist zwar für mich keine Premiere, aber man kann sagen, diese Art des Reisens stellt schon eher die große Ausnahme bei mir dar.


Dies war meine Reiseroute:

2 Nächte Arusha National Park, Hatari Lodge (Vorprogramm)
2 Nächte Arusha, Ngare Sero Mountain Lodge
1 Nacht Karatu, Highview Coffee Lodge
1 Nacht Ngorongoro Conservation Area, Ngorongoro Safari Lodge
2 Nächte zentrale Serengeti, Serengeti Safari Lodge
2 Nächte Nordserengeti, Mara Kati Kati Tented Camp
1 Nacht Lake Natron, Lake Natron Camp
3 Nächte Enduimet Wildlife Management Area, Shu’mata Camp












Erinnert sich noch jemand an den Film Congo und die Anfangsszenen?:




























Letzte Änderung: 12 Jun 2022 18:46 von Sabine26.
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Hallo Sabine,
was für eine wunderbare Idee, da bin ich natürlich dabei. Gruppenreisen sind eigentlich so gar nicht mein Ding, aber man soll ja bekanntlich "niemals nie" sagen, und wer weiß, irgendwann gehen die individuelle Reisen vielleicht nicht mehr, und dann ist es gut zu wissen, was es für Alternativen gibt :whistle: .
Vielen Dank für deine Mühe.
Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte:
Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: namibia-forum.ch/for...n-pampa-und-eis.html
Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 namibia-forum.ch/for...rika-maerz-2017.html
Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen namibia-forum.ch/for...es-keine-katzen.html
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Hoi Sabine

Tansania natürlich nicht ohne mich! Hau in die Tasten! :cheer: B)
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Hallo Sabine,

ich bin auf alle Fälle dabei. Tansania, auch wenn´s mal ausnahmsweise in der Gruppe ist, lass ich mir nicht entgehen. Also - leg los, ich wäre schon mal bereit.

herzliche Grüße,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten:

Reiseberichte Bayern Schorsch
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15 Jun 2022 23:37 #645313
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Hallo Ihr Lieben,

da ist ja schon einmal eine nette, kleine Gruppe zusammengekommen. Wie schön!

Es freut mich, dass ich Euch nicht schon gleich mit dem Titel, in dem das verbotene Wort „Gruppenreise“ enthalten ist, abgeschreckt habe und ihr trotzdem mitreisen wollt … wobei Du, bayern schorsch, ja schon „extended experience“ als Guide einer Gruppenreise vorweisen kannst. Wobei, so viel sei schon mal gespoilert, was Du als Guide den Gästen Deiner Gruppe geboten hast und damit die Messlatte dermaßen in die Höhe geschraubt hast, na ja, das wird auf dieser Reise nicht erreicht werden.

Gleich geht es weiter mit dem Prolog, daher dann diesmal auch nur ein Bild.

Liebe Grüße
Sabine
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15 Jun 2022 23:39 #645314
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Prolog

Während ich hier sitze und diesen Prolog niederschreibe, grübele ich, wann genau das Land Tansania in mein Bewusstsein rückte. Ich denke, das muss gewesen sein, als ich in jungen Jahren das erste Mal den Film Hatari! gesehen habe … nein, es war, als ich vom Tausch zweier Inseln und eines Landstriches hörte … oder war es doch eher, als ich mit Kinderaugen in den Fernseher schaute und einen älteren Herrn mit Schimpanse im Arm sah. Ich könnte noch länger darüber grübeln, komme aber zu keinem richtigen Ergebnis. Ich weiß lediglich, Freddy hat nicht dazu beigetragen. Dass er in diesem Land geboren wurde, präziser formuliert auf der Insel Sansibar, habe ich erst geraume Zeit später erfahren …

Aber egal, zurück zum Prolog: Das Reisejahr 2019 stand zur Planung an und mein Mann würde in diesem Jahr zu meinem großen Bedauern nicht verreisen können. Würde ich verreisen wollen, würde ich eine Reise alleine machen (müssen).

Also überlegte ich, was ich mir gerne noch einmal anschauen möchte und wohin er ohnehin nicht mitreisen könnte. Es kamen ein paar Ziele in Frage, aber schnell setzte sich in meinem Kopf fest, dass ich große Lust auf „Tiere gucken“ hatte. Mit einem Lächeln dachte ich an über die Filmwand laufende Babyelefanten auf der Suche nach Mama Temba, eine Männerfreundschaft, der eine Blutspende zugrunde lag - und an Hardy Krüger und sein Werk „Eine Farm in Afrika“ (das ich vor längerer Zeit gelesen hatte) … somit war klar, die Entscheidung stand: mein Reiseziel lautet Tansania.

Tansania als Reiseziel ist per se kein günstiges Reiseland, wenn man wie ich nicht campen möchte und zudem gewisse Ansprüche an die Unterbringung hat. Eine Privatreise würde mir definitiv zu teuer werden und somit kam für mich als Alleinreisende nur eine Gruppenreise in Frage, auch wenn ich - wo immer irgendwie sinnvoll möglich - dies gerne zielgerichtet umgehe.

So startete ich die Suche nach einer passenden Route, denn wie üblich hatte ich ziemlich genaue Vorstellungen von meiner Reise. Ich wusste, was ich unbedingt auf der Reise sehen wollte und als „Muss“ gesetzt war: die Migration mit der Chance auf ein Crossing und der Lake Natron mit dem Ol Doinyo Lengai, gerne auch die Hatari Lodge, wobei Letztere kein Ausschlusskriterium sein sollte. Genauso wusste ich aber auch, was ich keinesfalls auf der Reise sehen wollte: Sansibar.

Darüber hinaus war ein gewisser Komfort besonders hinsichtlich der Unterkünfte sowie ein garantierter Fensterplatz im Safarifahrzeug Voraussetzung. Als Reisedauer stellte ich mir ca. 2 Wochen vor.

Mit diesen von mir selbst definierten Eckpunkten begann ich meine Suche. Schnell stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach war, eine Reise zu finden, die die Migration (mit der Chance auf ein Crossing) und Lake Natron verband. Irgendwann wurde ich dann doch fündig, sogar die Hatari Lodge konnte ich als individuelles Vor- oder Nachprogramm beim gleichen Veranstalter hinzu buchen.

Der Veranstalter, der die Reise anbot, die alle meine Kriterien erfüllte, engagiert sich im größeren Stil für soziale Projekte und arbeitet entsprechende Programmpunkte außerhalb der Tierschutzgebiete in seine Routen ein, so auch in der von mir favorisierten. Eigentlich zuvor von mir nicht eingeplant, fand ich diesen Aspekt sogar sehr schnell sehr interessant, versprach ich mir doch, so das Land noch aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen; zudem würde ich überdies mit meiner Vergnügungsreise mit einem Teil meines eingesetzten Geldes etwas Gutes tun.

Die Reiseroute und die Unterkünfte schaute ich mir - wo möglich - detailliert an und als eine in der Regel passionierte Individualreisende kam es natürlich, wie es kommen musste. Es gab ein paar kleinere Punkte, die mir nicht ganz so gut gefielen, aber ich musste realistisch sein, wollte ich eine Tour, die genau meine Ansprüche erfüllte, müsste ich mir diese selbst zusammenstellen zu einem ungleich wesentlich höheren Preis; so war ich dann im Ergebnis sehr zufrieden mit meiner Wahl und das war die Hauptsache.

Auf nach Tansania und in der Hoffnung auf viele schöne, neue Erlebnisse, aber bitte ohne Hatari!



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