Wichtige Begriffe für Ersttäter

44 Antworten · 2'419 Aufrufe · gestartet 30. Mai 2026 von Handkäs
Bilder klein
Antworten
Themenstarter170 Beiträge · seit 201730. Mai 2026 ·
Gibt es irgendwo schon ne Übersicht welch Begriffe man jemandem Vermitteln sollte der das erste mal nach Namibia reist?
Habe heute Abend ein paar Gäste die nach Namibia wollen und ich vermute wenn ich von Gamedrive, Braai oder Pad erzähle verstehen die nix.
Ich würde denen gerne am Anfang die vielleicht wichtigsten Wörter mitteilen.
Gabs vielleicht schon. Hab ich aber nicht gefunden.
Gruß
Der Handkäs
Themenstarter170 Beiträge · seit 201730. Mai 2026 ·
Danke
7'305 Beiträge · seit 200631. Mai 2026 ·
Handkäs schrieb:
Habe heute Abend ein paar Gäste die nach Namibia wollen und ich vermute wenn ich von Gamedrive, Braai oder Pad erzähle verstehen die nix.

Ich weiß, dass das heutzutage total uncool ist, aber wenn ich anderen Leuten etwas zu einem für sie unbekannten Thema erzähle, um sie zu informieren, dann greife ich möglichst auf bekannte Ausdrücke zurück. Die sind genug beschäftigt mit den neuen Informationen, da muss man die nicht noch zusätzlich mit in diesem Moment unnötigen Fremdwörtern überrollen. Es ist ja nicht so, dass es dafür keine deutschen Wörter gäbe.

Die Fremdwörter kann man dann erläutern, wenn man den Sachverhalt erklärt hat. Ich erzähle doch aber niemandem, dass ein Omuramba ein Trockenfluss ist, bevor ich erklärt habe, was ein Trockenfluss überhaupt ist. Einfach Vokabeln lernen fanden die meisten schon in der Schule doof.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
235 Beiträge · seit 202431. Mai 2026 ·
Das Glossar ist eine super Idee - wahrscheinlich schon genau die richtige Anlaufstelle für das Anliegen dieses Beitrags!
Ich möchte nur ergänzen, dass es sehr wohl Sinn machen kann, Ersttäter schon mit diesen Begrifflichkeiten vertraut zu machen und nicht nur die deutschen Begriffe zur Erklärung zu verwenden. Warum? Die Reisenden werden sich vor Ort vielleicht mit anderen Menschen unterhalten - die Wahrscheinlichkeit, dass das nicht unbedingt auf Deutsch passiert, ist relativ groß. Daher finde ich es nützlich, sich vorab direkt mit den gängigen Begriffen vertraut zu machen.
Reisebericht 3.5 Wochen in Simbabwe 2025 Reiserückblick Absolute Beginner in Namibia 2020 Teaser Namibia und Botswana 2024 Teaser Kilimanjaro 2022
7'305 Beiträge · seit 200631. Mai 2026 ·
... aber doch erst einmal mit der Sache selbst und dann mit dem Fremdwort.

Wenn ich jemandem erzähle, dass Rivier oder Omuramba ein Begriff für Trockenfluss ist und er weiß nicht, was das ist, versteht er immer noch Bahnhof. Er kennt jetzt aber drei Begriffe dafür, die er in fünf Minuten vergisst.

Wenn ich ihm erkläre, was ein Trockenfluss ist und warum das u.U. gefährlich ist, dann weiß er, worum es geht. Dann wird er sich zumindest auch Rivier merken.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'132 Beiträge · seit 202231. Mai 2026 ·
Hallo Handkäs, warum sagst du nicht gleich Pirschfahrt, Grillen und Straße oder Piste …. oder Tor und Frühstück statt gate und breakfast? Dann stellen sich einige Verständnisproblem gar nicht.
Als langjähriger Leser hier beobachte ich einen Anstieg von exzessivem (d)englischen Safarispeak, wo er gar nicht nötig ist, oder PS: auch falsch ist, wie z. B. gravel roads für Naturpisten. Aus welch immer Gründen ….. Profilierungsbedürfnis oder, oder? ... der einem das Lesen verleiden kann.
Wie auch immer, ist das natürlich Geschmackssache, aber echter Erklärungsbedarf bestünde mE für die NF-Fachausdrücke wie
lion cups
Hillux doublecap
Tended Camp
rancher und stuff
…. bis sideseeing
Und viele andere Fachbegriffe dieser Art, die erfahrene Safarischpeaker ganz schön verwirren können. 😎
zuletzt bearbeitet 01. Juni 2026
235 Beiträge · seit 202431. Mai 2026 ·
Profilierungsbedürfnis oder, oder?
Ganz schön schwer vorstellbar, dass für manche die englischen Begriffe natürlicher und vertrauter sind, oder?
Z.b., wenn der Erstkontakt zum Thema gar nicht auf Deutsch stattfindet, sei es durch englischsprachige Reiseführer, Blogs, YouTube Videos, oder durch Gespräche mit anderen Reisenden, mit Guides, etc., die die Begriffe eben nicht für uns Deutschsprachige übersetzen. Ich oute mich mal: die meisten Tiernamen kenne ich - wenn ich denn das Tier identifizieren kann - nicht auf Deutsch. Sei es, weil mein Heft, in dem ich die Tiere abhake, auf Englisch ist, oder mir jemand unterwegs von einer Sichtung erzählt - und zwar nicht auf Deutsch. Ganz schön krass, wenn man sich mit anderen Menschen unterhält, die kein Deutsch sprechen, oder?

Aber interessant, was da immer reininterpretiert wird, mit Profilierungsbedürfnis und so. Ziemlich engstirning, aber der eigene Weg ist ja immer der beste. Sprache verändert sich stetig, und wer mal den jüngeren Generationen zuhört, weiß, wie verbreitet und normal die Vermischung von Deutsch und Englisch inzwischen ist. Das ist Alltag, ob man das nun mag oder nicht. Six-seven.
Reisebericht 3.5 Wochen in Simbabwe 2025 Reiserückblick Absolute Beginner in Namibia 2020 Teaser Namibia und Botswana 2024 Teaser Kilimanjaro 2022
7'305 Beiträge · seit 200631. Mai 2026 ·
Hier geht es aber offenbar gerade um einen Erstkontakt in Deutschland, der üblicherweise ohne Begriffe auf Afrikaans auskommen könnte.

Das ist schon eine Besonderheit von Reisenden durchs südliche Afrika, dass sie mit Begriffen auf Afrikaans um sich werfen. Ich habe noch nie jemanden erlebt, der z.B. in Rwanda war und seine Erzählungen mit Wörtern in Kinyarwanda ergänzen muss (oder kann), mit Chichewa, Wolof, Mandinka o.ä.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2026
281 Beiträge · seit 201831. Mai 2026 ·
tacitus schrieb:...aber echter Erklärungsbedarf bestünde mE für die NF-Fachausdrücke wie
lion cups
Hillux doublecap...
Ja, die Löwentassen oder Doppelkappen stechen mir auch immer mal wieder ins Auge. Oft würde da wohl schon ein einmaliges Drüberlesen vor Absenden helfen (oder eben der deutsche Begriff ?) 🤩 ...
1'132 Beiträge · seit 202231. Mai 2026 ·
Rockshandy schrieb: Ja, die Löwentassen ......
lioncup.jpg

sind hier sehr beliebt, weil soooo lieb, einfach zum Knuddeln und ....... 😄 😄
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2026
6'377 Beiträge · seit 201101. Juni 2026 ·
Hoi zämä

Schönes Thema, das ich auch schon seit Jahren immer wieder, teils kopfschüttelnd, mitverfolge.
Bei einigen Schreibern und Sprechern frag ich mich auch ob die sich mit den vielen fremdsprachigen Ausdrücken irgendwie cooler finden als wenn sie deutsch schreiben/sprechen würden.
Kommt mir jeweils so vor als ob die Leute sind die jeweils spezielle Safarikleider im Abenteurerstiel kaufen (z.B. Wanderschuhaussehen mit hohem Absatz usw...tatsächlich schon in Ostafrika an einer US-Amerikanerin gesehen) und die, welche für alles und jedes ein Wort aus Afrikaans gebrauchen dieselben sind. 😄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'060 Beiträge · seit 200601. Juni 2026 ·
Spannend, über was sich so alles eine Diskussion entfachen lässt...

Wenn eine im Land/in der Region, wo man sich als Reisender aufhält, gebräuchliche Bezeichnung weitergegeben wird, kann daran doch nichts verkehrt sein. Stellt euch mal vor, jemandem, dem ich von Reisen im südlichen Afrika erzählt habe, zieht unbedarft los und spricht einen Passanten auf Englisch an, weil das eine dort gängige Sprache ist, und fragt ihn, wo man denn hier Feuerholz für einen »barbeque« bekommen könne...! 🙄 😁
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
7'305 Beiträge · seit 200601. Juni 2026 ·
picco schrieb:
Bei einigen Schreibern und Sprechern frag ich mich auch ob die sich mit den vielen fremdsprachigen Ausdrücken irgendwie cooler finden als wenn sie deutsch schreiben/sprechen würden.

Ich denke, es ist ein Stück weit auch eine deutsche Eigenart, unnötig Fremdwörter zu verwenden. Das ist im beruflichen Alltag so und im alltäglichen Umfeld auch. Das ging los mit "Coffee to go". Die Amerikaner, Engländer und Australier sagen "Coffee to take away".
Dann kam das Mobiltelefon. Die ganze Welt sagt "mobile phone". In Deutschland hat man den Englisch klingenden Kunstbegriff "Handy" erfunden, den im englischen Sprachraum aber gar keiner kennt.
Demnächst beginnt die Fußball-WM. Dann gibt es wieder überall "public viewing". Den Begriff gibt es im Englischen tatsächlich auch. Dort ist das aber die öffentliche Aufbahrung eines Verstorbenen vor der Beisetzung.
Ein Bekannter aus England, der fließend Deutsch spricht, hat vor Jahren mal erzählt, dass er in Deutschland an einer Fahrschule vorbeikam, in deren Schaufenster Werbung für einen Crashkurs hing. Er stand minutenlang grübelnd davor und überlegte, was das sein soll. Ein Kurs, in dem man lernt, Unfälle zu verursachen, schloss er aus. Er kam zu dem Ergebnis, dass es wohl ein Kurs sei, das richtige Verhalten nach einem Unfall zu lernen. Auf die Bedeutung "Schnellkurs" kam er nicht.

Wir haben offenbar das Talent, englische Begriffe so zu verwenden, dass selbst englische Muttersprachler nicht mehr verstehen, worum es geht. 😉

Natürlich ist es sinnvoll, wenn man als Tourist einige Begriffe kennt wie Rivier, Pad oder Braai, aber ich muss sie nicht in deutsche Sätze reinmischen. Und wenn ich in Namibia grille, wie ich es zu Hause auch tue, dann nenne ich es auch so.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'305 Beiträge · seit 200601. Juni 2026 ·
kalachee schrieb:Stellt euch mal vor, jemandem, dem ich von Reisen im südlichen Afrika erzählt habe, zieht unbedarft los und spricht einen Passanten auf Englisch an, weil das eine dort gängige Sprache ist, und fragt ihn, wo man denn hier Feuerholz für einen »barbeque« bekommen könne...! 🙄 😁

Man wird ihm sagen, wo er Feuerholz bekommt und dass man Barbecue dort Braai nennt. Der Begriff Barbecue oder auch BBQ ist dort ja auch nicht unbekannt. In den Supermärkten gibt es ja auch BBQ-Saucen. Eine Braai Sous hingegen habe ich bewusst noch nicht gesehen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4'382 Beiträge · seit 201501. Juni 2026 ·
Das
In Deutschland hat man den Englisch klingenden Kunstbegriff "Handy" erfunden, den im englischen Sprachraum aber gar keiner kennt
stimmt so nicht! Der Begriff „Handy“ wurde zwar in Deutschland , aber von einem Schwaben geprägt, der zum ersten Mal ein Mobiltelefon in der Hand hielt und nachfragte:“Hen di koi Kabel mitgliefert?“
Es müsste also eigentlich „Hendi“ heißen….
Duck und wech
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
7'305 Beiträge · seit 200601. Juni 2026 ·
Wenn es jemand aus Raum Marburg gewesen wäre, würden wir heute Hundi sagen ... 😉

Hun di Dilldabbes do kaa Kabbel nei gedonn?
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 02. Juni 2026
1'132 Beiträge · seit 202201. Juni 2026 ·
Hallo kalachee, es ging mir ja nicht um ein paar landesspezifische „Fachausdrücke“ (wie z. B. robot (statt traffic light) für Ampel) sondern um das manchmal schon zwanghafte „Denglisch“ in deutschen Texten, wo es keinen Zweck erfüllt und nur mehr komisch ist, wie z. B.
upfillen, changen und shiften für zu tanken und zu schalten
und das durch die Rechtschreibfehler schon Peinliche,
wie die Löwenhäferln für lion cubs oder stuff für Personal ……
(von denen, PS und nebenbei, auch Einheimische nicht ausgenommen sind 😎

lickingtoilet-2.jpg



............. kann fortgesetzt werden.


Das Andere ist der generelle und inflationäre Gebrauch von englischen Wörtern und Brocken in deutschen Texten. Das sehe ich genauso störend wie von picco und BikeAfrica schon gesagt.
Grüße
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2026
1'132 Beiträge · seit 202201. Juni 2026 ·
@Profilierung als Motiv für den "Safarispeak"
Wenn sich eine Gruppe von Gleichgesinnten von ihren ZeitgenossInnen abgrenzen und unterscheiden möchte, kreiert sie u. a. einen eigenen „Fachjargon“. Ich habe das über die Jahre im beruflichen und akademischen Umfeld öfters so wahrgenommen. Sowas fällt mE durchaus unter „Profilierung“.

@six-seven (Akane) musste ich natürlich gxxxeln 😊 ,
Demnach handelt es sich um eine „sinnfreie Formulierung, deren Zweck gerade in ihrer inhaltlichen Leere liegt“, mit der sich deren Verwender vom Umfeld abgrenzen wollen.
Das erscheint mir in diesem Zusammenhang dann auch zutreffend, weil eben auch eine Profilierungshandlung 😎 .
zuletzt bearbeitet 01. Juni 2026
6'377 Beiträge · seit 201101. Juni 2026 ·
Hoi Sam
kalachee schrieb:Wenn eine im Land/in der Region, wo man sich als Reisender aufhält, gebräuchliche Bezeichnung weitergegeben wird, kann daran doch nichts verkehrt sein.
Diese Begriffe zu erklären ist sicherlich nicht falsch, im Gegenteil.
Aber 'Road' statt Strasse, 'Gravel Road' statt Piste, 'Boot' statt Stiefel und ganz schlimm 'braien' statt grillen (aber auch 'bräteln' statt eben grillen, um mal das verschweizern der deutschen Sprache zu nennen) oder 'Lion Cup' statt Löwenbaby (ein Anglizismus der im Deutschen schon ewig vorhanden ist) in einem deutsch geschriebenen Text find ich schon fast peinlich.
Natürlich sind Worte wie 'Safari', 'Guide usw. schon im Deutschen recht heimisch, das ist ja auch okey, wie das 'ok' ja auch, egal ob ok oder okey geschrieben. 😉

Hoi Wolfgang
Ihr Deutschen verwendet eher nicht mehr Fremdworte als wir Schweizer, nur verteilen sich unsere Fremdworte auf mindestens drei Herkunftssprachen, da fällts weniger auf. 😄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 01. Juni 2026