NickThemenstarter28 Beiträge · seit 202331. Mai 2023 · #1Hi zusammen, unsere (Selbstfahrer-) Reise geht in knapp über 2 Wochen los.. Flüge und Auto sind gebucht, einige Camps auch (ja, man hätte bis jetzt schon mehr fix machen sollen/können..).
Zur weitere Buchung der Camps / Unterkünfte wäre euer Feedback sehr hilfreich - hauptsächlich wie wir die Nächte ab Savute bis Etosha verteilen sollten. Wahrscheinlich wäre es entspannter, nach Savute nur 2 weitere Tage im Chobe zu bleiben und dafür einen Tag mehr für die Fahrt über den Caprivistreifen einzuplanen oder? Was würdet ihr dann an Stops empfehlen?
Haben die Route folgenderweise geplant:
1 Flug nach Windhoek, Ankunft um 8 Uhr morgens, Auto abholen und Richtung Ghanzi (Nacht: Ghanzi, falls zu spät dort dann Buitepos)
2 Ghanzi (oder Buitepos) nach Maun (Nacht: Maun)
3 Tanken / Einkauf in Maun, dann Richtung Moremi (Nacht: Wohl im Süden bei South Gate, Third Bridge/Xakanaka war natürlich auch nichts frei)
4 Moremi (Nacht: Kwai / North Gate - gebucht)
5 Moremi (Nacht: Kwai / North Gate - gebucht)
6 Savute (Nacht: Savute Campsite - gebucht))
7 Savute (Nacht: Savute Campsite - gebucht)
8 Chobe (Nacht: Thobolo?)
9 Chobe (Nacht: Thobolo? Muchenje?)
10 Chobe (Nacht: Nahe Kasane?)
11 Caprivistreifen / Bwabwata National Park (Nacht: Shakawe?)
12 Weiter Richtung Etosha (Nacht: Grootfontein)
13 Etosha (Nacht: Halali Camp - gebucht)
14 Etosha (Nacht: Camp südlich vom Etosha)
15 Ankunft Windhoek (Nacht: Windhoek)
16 Abgabe Auto, Windhoek (Flug Abends um 7)
Vielen Dank euch,
Nick
binca751'567 Beiträge · seit 201501. Juni 2023 · #2Hallo Nick,
ganz kurz:
Nach Ankunft in Windhoek morgens und Autoübernahme den Grenzübergang nach Botswana und die Fahrt nach Ghanzi zu bewältigen, halte ich für nicht machbar. Wir waren letztes Jahr in entgegengesetzter Richtung unterwegs, kamen früh los und standen ewig zwischen LKWs und Schulklassen am Grenzübergang… 😗 Ganz abgesehen davon, dass eine solche Strecke nach dem Nachtflug einfach nicht ratsam ist.
Gefühlt hätte ich die Reise andersherum gefahren und wäre mit Etosha gestartet und dann über den Caprivi Richtung Chobe gefahren und dann in den Moremi.
Da lässt sich so kurzfristig aber wohl nichts mehr ändern. Vielleicht haben die anderen erfahrenen Botswana-Reisenden noch eine Idee, vielleicht etwas Strecke abzukürzen. Ihr sitzt sonst nur im Auto… 😗
In der Kürze der Zeit würde ich den „Chobe-Schlenker“ einfach weglassen…?
Gruß
Bianca
NickThemenstarter28 Beiträge · seit 202301. Juni 2023 · #3Ja die andere Variante hätten wir auch leicht bevorzugt, aber hatten dann nur für die Nächte die Campsite in Savute u dementsprechend die (ersten) anderen Unterkünfte gebucht. Also doch besser Nacht in Buitepos u am Tag darauf Buitepos - Maun? Chobe wollen wir uns eigentlich nicht entgehen lassen, aber sofern wir nur 2 Nächte nach Savute dort machen müsste es ja eigentlich machbar sein oder?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Juni 2023 · #4 Chobe wollen wir uns eigentlich nicht entgehen lassen,
Ich würde Chobe die 4 Nächte streichen und die im Caprivizipfel investieren.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
binca751'567 Beiträge · seit 201501. Juni 2023 · #5travelNAMIBIA schrieb: Chobe wollen wir uns eigentlich nicht entgehen lassen,
Ich würde Chobe die 4 Nächte streichen und die im Caprivizipfel investieren.
Viele Grüße
Christian
So meinte ich es auch.
Ich fände für die erste Nacht Buitepos schon deutlich zu weit. Bei uns gaben im Flieger Leute, die mussten auf ihr Gepäck ewig warten. Bei der Autovermietung war einiges los. Wir waren erst gegen Mittag fahrbereit. Ich würde solche Situationen einfach einplanen. Am ersten Tag gibt es so viele Unsicherheiten. Seid ihr Camper? Ihr wollt doch auch irgendwann einkaufen. Wir sind auch ordentliche Strecken gefahren an einigen Tagen, aber am ersten Tag würde ich mir das sparen.
Die Chobe-Region ist ohne Frage toll, aber ihr habt nur 16 Tage. Schaut euch mal die Buffalo Core Area an, Mudumu im Caprivi ist auch was für Entdecker. 🤩
Gruß
Bianca
NickThemenstarter28 Beiträge · seit 202301. Juni 2023 · #6Vielen Dank für das erste Feedback, Chobe wollten wir uns eigentlich nicht entgehen lassen. Habe die Stops etwas angepasst (1 Tag weniger in Chobe) - hoffe, das ist realistischer?
Würdet ihr eher Thobolo oder Mujenje empfehlen als Stop in Chobe? (Ihaha ist natürlich nicht mehr verfügbar)
Stops in Shakawe / Rundu sinnvoll oder gibt es da auf dem Caprivistreifen bessere Möglichkeiten?
1 Ankunft um 8 Uhr morgens in Windhoek, Auto abholen und Richtung Buitepos (Nacht: Buitepos)
2 Buitepos nach Maun (Nacht: Maun)
3 Auftanken / Vorräte kaufen in Maun (oder am späten Nachmittag am Vortag), dann nach Maun (Nacht: South Gate?)
4 Moremi (Nacht: Kwai)
5 Moremi (Nacht: Kwai)
6 Savute (Nacht: Savute Campsite)
7 Savute (Nacht: Savute Campsite)
8 Chobe (Nacht: Thobolo oder Mujenje?)
9 Chobe (Nacht: Nahe Kasane?)
10 Caprivistreifen (Nacht: Shakawe?)
11 Caprivistreifen (Nacht: Rundu?)
12 Richtung Etosha (Nacht: Grootfontein)
13 Etosha (Nacht: Halali Camp)
14 Etosha (Nacht: Camp tbd südlich vom Etosha)
15 Ankunft Windhoek (Nacht: Windhoek)
16 Abgabe Auto, Windhoek (Flug Abends um 7)
CuF4'382 Beiträge · seit 201501. Juni 2023 · #7Hallo Nick,
wenn ich Dich richtig verstanden habe, werdet Ihr campen. Von Shakawe rate ich Euch dringend ab (Drotzkys Cabin in der Nähe hat eine viel bessere Campsite). Shakawe ist sanitärtechnisch ziemlich abgerockt, zudem liegt neben der Campsite eine Art Partyboot. Als wir 2021 dort waren, haben wir nach einer Nacht die Flucht ergriffen - der Lärm die ganze Nacht war nicht zu ertragen - bis 4 Uhr morgens ab- fahrende und kommende Autos und Musik. Ich glaube nicht, dass sich daran etwas geändert hat. Allerdings habt Ihr von einer Nacht dort oder bei Drotzkys auch nichts, wenn Ihr aus Zeitmangel keine Bootstour machen könnt. Die Strecke Shakawe -Maun ist unterirdisch schlecht, potholes an potholes..,
Gruß
Friederike
Champagner8'672 Beiträge · seit 201001. Juni 2023 · #8CuF schrieb: Allerdings habt Ihr von einer Nacht dort oder bei Drotzkys auch nichts, wenn Ihr aus Zeitmangel keine Bootstour machen könnt. Die Strecke Shakawe -Maun ist unterirdisch schlecht, potholes an potholes..,
Gruß
Friederike
@ Friederike: soweit ich Nick verstehe, will er diese Strecke nicht fahren, sondern von oben vom Caprivi aus runter nach Shakawe einen Abstecher machen.
@ Nick: ich rate dir aber trotzdem davon ab, wie Friederike schreibt, habt Ihr davon nicht viel. Eure Tour ist sowieso mehr als knapp gestrickt, da würde ich mir den Abstecher runter nach Botswana sparen. In den Unterkünften bei Divundu ist es auch sehr schön!
Würdet ihr eher Thobolo oder Mujenje empfehlen als Stop in Chobe? (Ihaha ist natürlich nicht mehr verfügbar)
Weder noch! Entweder würde ich - auch wenn ich eigentlich eine Verfechterin von der Chobe Riverfront bin - tatsächlich diesen Teil auch ganz weglassen, weil Ihr sonst durch den Caprivi nur durchbrettert, ohne die dortigen Aktivitäten mitmachen zu können. Oder - falls Ihr euch soooo auf diesen Teil versteift habt : dann fahrt direkt nach Kasane in eine feste Unterkunft (oder zeltet im Ort, wenn Ihr etwas findet) und macht von dort aus eine Bootstour und fahrt dann an dem Tag, an dem Ihr Kasane verlasst, früh morgens ab und an der Riverfront entlang bis zum Ngoma Gate. Allerdings solltet Ihr dann einen realstischen Übernachtungsplatz danach haben, also nicht noch nach Divundu fahren wollen oder so...
Aber wie gesagt, es wird ein Gewürge aus meiner Sicht, der Etoshateil später ist ja auch so knapp bemessen, Ihr seid wirklich seeeeeehr viel am Fahren auf dieser Tour. Ich würde es mir im Caprivi gemütlich machen. Seid Ihr denn schon oft dort gewesen, dass Ihr nur durchfahren wollt? Rundu zum Beispiel ist ein Übernachtungsplatz recht günstig zu Etosha gelegen, aber mehr nicht.
Und nochmal auch von mir: das mit der Fahrt nach Buitepos am Ankunftstag würde ich bleiben lassen. Ihr bekommt bei Landung um 8 Uhr eure Fahrzeug vermutlich gegen frühen Mittag fertig erklärt, dann müsst Ihr einkaufen und danach seid Ihr platt! Die Strecke bis zur Grenze ist sehr eintönig, da fallen einem leicht mal die Augen zu 🙄 .
Übernachtet bei Windhoek, fahrt am nächsten Tag bis Ghanzi (oder noch weiter, ich hab jetzt grad nicht auf dem Schirm, was es da noch so an Campsites gibt) und dann könnt Ihr am Folgetag mit einem Zwischenstopp in Maun auch bis zum South Gate fahren.
LG Bele
NickThemenstarter28 Beiträge · seit 202301. Juni 2023 · #9Caprivi ist für uns in der Tat kein Fokus gewesen (sondern eher Moremi/Chobe) sondern eher die logische Strecke zurück vom Norden zurück (über den Etosha) nach Windhoek. Sprich Shakawe ist sicher nicht nötig, wir hatten es einfach als möglichen Uebernachtungsort in Betracht gezogen. Aber bin dankbar für schöne Stops auf dem Weg, die auf direktem Weg liegen!
Uns ist bewusst, das die Zeit sehr knapp bemessen ist, wären gerne auch länger dort aber mehr ging durch die Urlaubstage leider nicht. Und wenn dann Moremi/Chobe/Okavango Delta im Fokus sind, die Flüge nach Windhoek gehen und man nicht von Maun zurückfliegt ist das dann ja die logische Route oder?
Hatten uns neben den Reiseführer u.a. von dieser Route (und anderen Blogs - leider habe ich dieses Forum zu spät gefunden) inspiriert - lt. dem Bericht nicht so unrealistisch (bei ähnlicher Anzahl der Tage):
https://www.paulapinstheplanet.com/namibia-and-botswana-itinerary/ YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201601. Juni 2023 · #10Bei einer Fahrzeugübernahme wird gerne auch was übersehen. Bei uns z.B. ein defektes Schloß am Aufbau. Leute, die wir unterwegs getroffen haben mußten feststellen, daß für den Kompressor kein passender Anschluß vorhanden war. Oder die Kühlbox funktioniert nicht richtig und so weiter und so fort. Möglich und denkbar ist alles, man kann bei der Fahrzeugübernahme kaum alles gründlich überprüfen.
Wenn ihr die erste Nacht in der Nähe von Windhoek übernachtet und das Fahrzeug in Ruhe durchcheckt, könnt ihr am nächsten Tag nachbessern lassen. Seit ihr schon hunderte Kilometer weiter weg, habt ihr möglicherweise ein Problem...
Nur mal so als Denkanstoß
Yanje
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Juni 2023 · #11Caprivi ist für uns in der Tat kein Fokus gewesen (sondern eher Moremi/Chobe) sondern eher die logische Strecke zurück vom Norden zurück (über den Etosha) nach Windhoek.
Caprivi ist mind. genauso schön wie Chobe, eher wie Moremi, dafür viel günstiger und weniger "überlaufen". Ich würde in dem Fall Etosha weglassen und die Tage dann in den Caprivi investieren. Aber jeder wie er mag.... 🙂
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Champagner8'672 Beiträge · seit 201001. Juni 2023 · #12Nick, ich habe diesen Blog jetzt wirklich nur kurz überflogen, aber ich würde mir den nicht unbedingt als Vorbild nehmen. Die Übernachtungsplätze sind teilweise seltsam gewählt (und wenn ich schon blogge, dann würde ich mich um die korrekte Schreibweise der Orte bemühen, was soll Hemringhausen sein?), der Tipp, sich Google Maps als Berater zu nehmen, sehr bedenklich, und wenn sich jemand im kurzen Höschen auf der Motorhaube rekelt, dann riecht das für mich eher danach, dass hier jemand aus dem Influencerbereich unterwegs ist. Aber das mögen ganz persönliche Vorurteile sein 😗 😗 😎 .
Immerhin hatten die eine sinnvolle Strecke im Moremi, nämlich von Camp zu Camp. Das ist ja nochmal so ein Negativpunkt bei eurer Tour, den ich eigentlich mal außen vor lassen wollte, jetzt aber doch auch noch erwähnen will. Wenn euer Fokus wirklich auf dem Moremi liegt, dann hättet Ihr wirklich anders planen müssen. Wie stellt Ihr euch den Tag zwischen South Gate und North Gate denn vor?
Das mit Mwandi View als Standort (wie in dem Blog geschrieben) und von dort aus rein in die Chobe Riverfront kann man so machen, das stimmt. Nur noch ne Frage am Rande: Tiefsandfahrten, Wasserdurchfahrten, Rechtslenker, Linksverkehr, das ist alles kein Problem für euch?
Nachdenkliche Grüße von Bele
P.S. Im Caprivi gibt es viele schöne Campsites, aber dazu solltet Ihr euch festlegen, welche Orte Ihr zum Übernachten wählen wollt, sonst ufert die Beratung aus....
Bonebreaker240 Beiträge · seit 201901. Juni 2023 · #13Da ich von Dir, Nick, nicht viel weiß wie du tickst, fallen mir Ratschlägen eher schwer. Ich kann nur sagen, wie es bei meiner Bostwanareise hinsichtlich der Strecke, war. Entscheiden ob das für Dich OK, oder zu stressig ist, musst du entscheiden. Ich gehöre zu den Reisenden, die kein Problem mit langen Fahrstrecken haben, Autofahren in Namibia/Botsuana für mich auch Teil des Vergnügens.
Die Strecke von Windhoek nach Maun, sind wir in zwei Tagen gefahren und sind direkt nach Ankunft am Flughafen losgefahren. Allerdings haben wir unseren Camper am Flughafen entgegengenommen und sind gegen 12 Uhr dort losgekommen, haben in Gobabis eingekauft und haben dann vor der Grenze bei Kalahari Bush Break (ist völlig OK fürs Campen) auf dem Campingplatz übernachtet. Am nächsten Tag ging es bis nach Maun, was ein ganzer Fahrtag ist. Für Menschen die gewohnt sind lange Strecken im Auto zurückzulegen, machbar.
Aber solltet ihr euren Camper nicht am Flughafen sondern in Windhoek entgegen nehmen, wird das Program deutlich stressiger und ihr bekommt Zeitdruck. Ob du in der Lage bist, nach einem Nachtflug (eventuell wenig Schlaf) und dem ganzen "Stress" noch konzentriert Auto fährst, muss du wissen.
Thema Caprivi: Das ist absolut subjektiv von mir. Ich persönlich würde den Etosha immer dem Caprivistreifen vorziehen, mich hat er nicht so begeistert, wie andere im Forum. Aber: Wenn du Moremi und Chope gemacht hast, befürchte ich wird der Etosha im Vergleich dazu unter Umständen enttäuschend auf dich wirken. Sichtungen können im Etosha sehr mühsam sein. Dann macht es eher Sinn, den Caprivi näher anzuschauen. Daher für deine Entscheidung beschäftige (falls noch nicht geschehen) etwas mit dem Etosha. Falls es dir hilft, in meiner Fußzeile findest du Links zu meinen Reiseberichten zu Botsuana und auch Etosha.
Gruß Bonebreaker
binca751'567 Beiträge · seit 201501. Juni 2023 · #14So, jetzt musste ich mal schnell einen Blick auf die Reiseroute werfen, von der ihr euch habt inspirieren lassen. 😮
Ich kann kaum glauben, was da zu lesen ist... 🤨
"TAG 2: BESUCHEN SIE DIE GEISTERSTADT KOLMANSKOP UND ESSEN SIE IN DER KÜSTENSTADT LÜDERITZ ZU MITTAG
REISE: von Keetmanshoop nach Lüderitz | von Lüderitz nach Helmerighausen
ENTFERNUNG: 175 Meilen (3 Stunden) | 145 Meilen (2,5 Stunden)
HÖHEPUNKT: Geisterstadt Kolmanskop | Küstenstadt Luderitiz | Wildpferde
FAHREND: Die Fahrt nach Lüderitz auf der B4 (asphaltierte Straßen) ist schön, kann aber gleichzeitig auch eine kleine Herausforderung sein, da starke Winde wehen und der Sand die Sicht verdecken kann. Respektieren Sie einfach die Geschwindigkeitsbegrenzungen und seien Sie beim Fahren besonders vorsichtig, wenn der Wind den Sand über die Straße weht. Von Lüderitz aus geht es auf der B4 zurück, bevor Sie auf Schotterstraßen nach Norden abbiegen, um Helmringhausen und das Naturschutzgebiet NamibRand zu erreichen. Sie werden auf den Schotterstraßen etwas langsamer werden und auch den Druck in Ihren Reifen verringern wollen, um Pannen zu vermeiden und das Handling zu verbessern.
Hier findest du die besten Optionen für Unterkünfte in der Nähe von Helmeringhausen"
Ich habe einfach mal Tag 2 der 20tägigen Reiseroute der "Bloggerin" kopiert. 😗 Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass sie diese Reise selbst unternommen hat... Warum übernachtet man in Helmeringhausen, wenn man nach Lüderitz und Kolmannskuppe will??? Okay, das ist jetzt nur eine Frage am Rande... Die Dame war über Nacht in Keetmannshoop hat an diesem Tag gemütlich den Weg nach Kolmanskuppe hinter sich gebracht, dort den Vormittag verbracht, den Mittag schlendernd in Lüderitz, hat dann unterwegs noch einen kleinen Abstecher zu den Wüstenpferden gemacht, um dann die Nacht voller Eindrücke in Helmeringhausen zu verbringen.
Zu Tag 10 finde ich nebenbei übrigends folgendes:
"TAG 10: AKTIVER TAG IM GEBÜSCH MIT DEM BUSCHMANN
REISE: von Grashoek zum Caprivi-Zipfel
ENTFERNUNG: 290 Meilen (7 Stunden)
HÖHEPUNKT: Verbringen Sie den Tag mit dem Buschmann
FAHREND: Seien Sie bereit, denn heute ist ein langer Fahrtag! Sie verlassen das Lebende Museum und fahren auf Schotterstraßen bis zur B8 in Richtung Caprive Strip. B8 ist in einem sehr guten Zustand. Entlang der Straßen ist auch viel los – Sie kommen an vielen Dörfern vorbei, sehen spielende Kinder, Menschen, die zu Fuß gehen, um Wasser zu holen, und achten Sie einfach auf die Tiere (Ziegen, Kühe, Esel...), die sie wirklich jeden Moment vor dem Auto überqueren können. Nun machen Sie sich auf den Weg zum Caprivi-Zipfel und zur Bostwana."
Nach ihrem aktiven Tag mit den Buschleuten ist sie abends im Ngepi Camp angekommen. Wie sie das gemacht hat, ist mir ein Rätsel... 😗
Liebe Grüße
Bianca
binca751'567 Beiträge · seit 201501. Juni 2023 · #15Sorry, mein Geschreibsel hilft dir jetzt natürlich herzlich wenig, Nick.
Es ist ist auch nicht böse gemeint. Ich konnte es mir nur nicht verkneifen und finde es schlimm, dass solch geistige Ergüsse dann zu Reiseplanungen führen, die einfach nicht wirklich realistisch sind.
2005 waren mein Mann und ich (damals noch ohne Kinder) für 14 Tage auf Selbstfahrerrundreise durch Namibia gebucht über einen großen (ich dachte "erfahrenen") Reiseveranstalter. 😗
In der Reisebeschreibung stand: "Genießen Sie den Sonnenuntergang in den Dünen des Sossusvlei!". An diesem Tag mussten wir die Strecke von Lüderitz nach Solitaire zurücklegen. Wir saßen mehr als 8 Stunden in unserem "Polo Classic" und waren glücklich bei Sonnenuntergang im Juli in der Solitaire Country Lodge anzukommen. Die Dünen des Sossusvlei waren für uns überhaupt nicht erreichbar an diesem Tag, da sie nochmal 70 km abseits liegen. Ich habe danach einen bitterbösen Brief an den Reiseveranstalter geschrieben und wir haben tatsächlich einen Teil der Reisekosten erstattet bekommen.
Genug von mir...
Gruß
Bianca
NickThemenstarter28 Beiträge · seit 202301. Juni 2023 · #16@Champagner
War in der Tat nur ein Beispiel aber klar muss man das Ganze etwas mit Vorsicht geniessen - bin auch kein Influencer Freund 🙂
Planung für Moremi hat sich so ergeben, da wir vor der Wahl standen in der entsprechenden Zeit entweder 2 Nächte auf der Savuti Campsite (u direkt davor bei Khwai zu bekommen - also beidess SKL) oder 1 Nacht North Bridge.
Laut Reiseführer sind es 88km zwischen South Gate und Khwai/North Gate (über Xakanaka) - natürlich im Sand und daher wohl mit 20-30kmh. 1 Tag die Strecke als Game Drive mit Stopps nutzen und 2. Tag Ausflug von North Gate macht demnach keinen Sinn?
Zu deiner Frage bzgl Erfahrung: In der Tat erste Tour in Namibia / Botswana. War vor 7 Jahren Mal in Südafrika (ua Krüger), daher zumindest mal Linksverkehr gefahren. Rest ist neu. Mit meiner Freundin würde ich den Trip nicht machen aber da wir 2 Fahrer sind (Anfang / Ende 30, männlich - falls das einen Unterscheid macht - aber hilft vielleicht etwas zur Einordnung), die sonst schon etwas auf der Welt rumgekommen sind trauen wir uns das schon eher zu
NickThemenstarter28 Beiträge · seit 202301. Juni 2023 · #17@Bonebreaker
In der Tat haben wir den Camper bei Asco Hire direkt in Windhoek gemietet. Ist sicher ein fairer Punkt mit dem Nachtflug. Proviant würden wir dann in Maun kaufen (oder macht das deutlich weniger Sinn da Preise exorbitant höher als in Windhoek)?
Aber hatte schon die Hoffnung zumindest nach Buitepos zu kommen. Verstehe ich das richtig, dass du dann Nacht 1 Windhoek, Nacht 2 Ghanzi u Nacht 3 South Gate empfehlen würdest? Also Maun nur tagsüber zum auftanken?
Könnten natürlich auch Etosha für den Caprivistreifen auslassen aber gewinnen wir damit etwas? Man müsste ja sowieso runter Richtung Süden. Klar Etosha wäre ein kleiner Umweg aber sollte sich ja schon lohnen, wenn man bereit ist am Caprivistreifen etwas mehr Fahrt pro Tag auf sich zu nehmen?
NickThemenstarter28 Beiträge · seit 202301. Juni 2023 · #18@Binca75
Der Blog war tatsächlich nur ein Beispiel, haben auch 3 Reiseführer bzgl Routen angeschaut. Uns ist schon bewusst, dass es für die Anzahl der Tage ein eher strammes Programm ist, aber dachten schon, dass es nicht komplett unrealistisch ist.
@alle
Wir werden versuchen, das etwas anzupassen, erste Dinge die mir in den Sinn kommen (und hier ja auch von euch empfohlen wurden)
- Anfahrt nach Maun entzerren (zB erste Nacht doch in Windhoek, Vorräte besorgen, am nächsten Tag früh los und schauen wie weit wir kommen, dann Nacht 2 wohl Ghanzi, und am Tag darauf nur Maun zum Auftanken benutzen bevor es zum South Gate geht)
- Ggfs. auch erste Nacht im North Gate streichen (ist ja nur Campingsite u daher nicht extrem teuer). Allerdings fehlt uns da eine Alternative da Third Bridge u Xakanaka wohl voll sind
- Nach den 2 Nächten in Savuti nur eine Nacht in der Nähe von Kasane u dann Richtung Caprivistreifen
Grundsätzlich einmal einen grossen Dank an alle hier, klasse Forum!! Leider etwas spät entdeckt...
Reisemaus1'003 Beiträge · seit 200802. Juni 2023 · #19„Anfahrt nach Maun entzerren (zB erste Nacht doch in Windhoek, Vorräte besorgen, am nächsten Tag früh los und schauen wie weit wir kommen, dann Nacht 2 wohl Ghanzi, und am Tag darauf nur Maun zum Auftanken benutzen bevor es zum South Gate geht)“
So würde ich es auch machen. Dann aber keinen Tag im Moremi oder Chobe streichen. Ich finde diese Parks einfach toll, die Tierdichte, aber auch die Wege und die Landschaft und finde der Caprivi kann da nicht mithalten.
Von South Gate nach North Gate ist auch nicht weit und kannst Du gemütlich als Gamedrive fahren.
Von Savuti kannst Du in einem halben Tag direkt nach Kasane fahren. Dort würde ich 2 Nächte bleiben und die Riverfront erkunden und evtl eine Bootstour machen.
Egal ob Thobolo’s oder Muchenje oder Mwandi ( auch gut), das sind schöne Unterkünfte, aber man kann dort nicht viel machen. Es ist schön dort zum relaxen, aber Du kannst keine Gamedrives machen. Thobolo‘s liegt mitten im Sand und Muchenje/Mwandi an der Strasse nach Kasane. Das würde ich deshalb skippen. Dann lieber gleich nach Kasane. Im Caprivi würde ich noch 2 Nächte in der Gegend von Divindu bleiben, da gibt es zwei schöne Parks. Von dort kannst Du dann in einem Tag zum Ostteil vom Etosha durchfahren. Wir haben die Route, die Du vorhast auch schon so gemacht, (nicht arg viel mehr Zeit). Man muss halt einige Tage im Auto einplanen, aber wer gerne Auto fährt, hat da glaube ich kein Problem. Ich finde es auch durchaus reizvoll mehrere Parks zu sehen.
Du hast ja die Camp sites auch schon gebucht, wäre doch schade, die nicht zu nutzen.
Viele Grüße
Doro
NickThemenstarter28 Beiträge · seit 202302. Juni 2023 · #20Hi Doro, vielen Dank für die Tipps!
Haben jetzt mal für die erste Nacht als Back-up die Kalahari Bush Lodge nahe der Grenze gebucht (Camping dort ist ja sehr günstig) um schon mal etwas in die Richtung zu kommen. Falls wir dann sehen, dass wir nicht vor 14/ 15 Uhr in Windhoek loskommen würden wir dann in Windhoek bleiben und dann die Nacht darauf in Ghanzi (statt Maun). Im Moremi würden wir dann auf dem Weg von South Gate zu North Gate Third Bridge oder Xakanaka abklappern und bzgl. kurzfristiger Verfügbarkeiten fragen (anstelle der gebuchten Nächte bei North Bridge / Khwai).
Find die Idee 2 Nächte in Kasane zu bleiben sehr gut. Dann hat man da mal kurz eine Base, evtl. mal auch kein Camping und ein normales Bett 🙂 und für die Game Drives natürlich auch sinnvoll. Ebenso die Idee mit Divindu.
Würdest du dann von Kasane direkt in die Gegend von Divindu, dort 2 Nächte übernachten und dann direkt zum Etosha (ohne Stop in Grootfontein)? Haben ja 3 Nächte nach Kasane zum Etosha (Halali Camp).
Hätte noch ein paar kurze Fragen zu oben:
- Zu Ghanzi / Maun: Hier sollte man noch kurzfristig Unterkünfte finden wenn sich der Plan ändert oder?
- Macht es Sinn South Bridge auch im Voraus zu buchen oder reicht das wohl spontan weil nicht sonderlich beliebt? Eine andere Möglichkeit bleibt uns dann ja eigentlich nicht, wenn Third Bridge oder Xakanaka voll sind?
- Hättest du eine Empfehlung für die Uebernachtung in Kasane (gerne auch Operator für Game Drives)?