Badger's Birding-Tours: Caprivi im Oktober 2022

Reisebericht 202 Antworten · 30,0k Aufrufe · gestartet 04. Dez. 2022 von H.Badger
8'708 Beiträge · seit 201006. März 2023 ·
Guten Morgen,

jetzt komme ich mit meiner Bushbaby-Bilder-Begeisterung auch noch hinterher 🤩 ! Ich hatte vor vielen Jahren einmal eines gesehen, das Foto davon könnte ALLES zeigen..... 🙄

Die Zecke am Ohr hättet Ihr vor dem Shooting aber noch entfernen können 😛 !
H.Badger schrieb:
@ Champagner
Liebe Bele,
deine Kinnlade hat mich zum Lachen gebracht! Ich hoffe, es ist jetzt wieder alles an Ort und Stelle. 😛
Jepp, alles gut 😉 , musste nach den Galagofotos nochmal dran arbeiten 😵 , aber jetzt passt es 🙂 . Ich hoffe, das hat jetzt mal ein Ende mit diesen Sichtungshighlights, sonst muss ich mir Sorgen um mein Kiefergelenk machen... 😣
Und dann noch der Puku-Sitatunga. Sehr schön! 😄
Ich bin zwar inzwischen dank der zweifarbigen A...backe der Meinung, dass es ein Lechwe-Sitatunga ist, aber falsch ist falsch 🤪 !
Daher haben wir uns über unseren ersten Kavango-Sitatunga auch sehr gefreut. Eigentlich hatten wir unseren Sitatunga-Sichtungswilli erst am Kwando auspacken wollen... 😉
Soll das ein dezenter Hinweis darauf sein, dass noch mehr Sitatungas folgen? Muss ich mir Gedanken über die Anschaffung eines Kinnriemens machen 😮 ? Oder bin ich nur ein bisschen hysterisch? 😄

Egal wie - ich freue mich auf die heutige Fortsetzung bei diesem gruseligen Wetter!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. März 2023
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201606. März 2023 ·
Liebe Bele,
schön, dass dir die Fotos der Galagos (trotz der Zecke 😉 ) gefallen.
Aus physiotherapeutischer Sicht ist der kommende RB-Beitrag komplett unbedenklich: Deine Kinnlade kann erstmal oben bleiben, denn auf der geschilderten Ausfahrt haben sich uns leider keine weiteren Sitatungas gezeigt. 🙂
Herzlich
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 06. März 2023
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201606. März 2023 ·
11. Kapitel: Kwando intensiv

Auch der heutige Tag beginnt früh mit einem Streifzug durch das Camp. Mal schauen, was sich im Mukolo Camp zu Tagesbeginn so alles herumtreibt... Hoch in den Bäumen ist tatsächlich einiges los – sogar einige Paradise Flycatcher sind unterwegs – leider aber überhaupt nicht sinnvoll fotografierbar. Der einzige Vogel, den ich heute früh ablichten kann, ist ein Brown-hooded Kingfisher, der sich im Camp immer wieder blicken lässt.

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Nach dem guten Frühstück, in dessen Rahmen die Kinder auch die Anwesenheit der beiden kleinen Camphunde genießen, besteigen wir unser Boot. Auch heute haben wir wieder – wie bisher immer auf dieser Reise – eine Privattour und freuen uns sehr über die Entspannung, die damit einhergeht. 🙂 Admiah, unseren Bootsführer und Guide, kennen und schätzen wir bereits von unserem letzten Aufenthalt hier und auch er sagt, dass er sich (vor allem an unsere Töchter) erinnere. Ein angenehmer und sehr kenntnisreicher Zeitgenosse ist er, der den Fluss wie seine Westentasche kennt und einen scharfen Blick für alles Leben im und am Fluss hat und das Boot sicher und sensibel steuert.
Die Boote legen – anders als wir es aus dem Jahr 2019 kennen – direkt unterhalb der Lapa des Camps ab. Durch einen kleinen Kanal, den Hennie und seine Leute während der Coronazeit angelegt haben und der auch in der Trockenzeit ausreichend Wasser führt, ist der Kwando von hier aus bequem zu erreichen.

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Es ist einfach schön, durch diese von hohem Schilf geprägte Landschaft zu schippern, die meist so anders ist als die Ufer, die den Kavango säumen. Hier erstreckt sich, so weit das Auge blicken kann, eine malerische Feuchtlandschaft. Die Ruhe, die diese Gegend ausstrahlt, mögen wir sehr. Ein echtes Paradies. Langsam fließt der Fluss, ebenso behäbig – und völlig allein auf weiter Flur – schippern wir auf ihm herum: stets den Ufersaum im Blick, damit uns auch ja kein Vögelchen entgeht. Und deren Zahl ist erwartungsgemäß groß.

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Wir sehen mehr als wir fotografieren können, denn nicht immer ist es leicht, vorzeigbare Bilder durch den sich im Wind hin und her neigenden Schilfwald zu machen. Bei einigen Vertretern der Avifauna gelingt es uns dann aber zum Glück doch.

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Wattled Lapwing

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Little Bee-eater

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Pied Kingfisher

Auch anderes Getier ist an diesem Morgen an den Ufern des Kwando unterwegs. Hier einige Vertreter der ansässigen Reptilien.

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Nilwaran


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Junges Krokodil im Portrait

Vor allem sehen wir während der Fahrt aber eine große Anzahl an Lechwes. Es dauert eine ganze Weile, bis wir einige dieser schönen Antilopen entdecken können, die nicht hinter fotounfreundlichen Schilfstengeln verborgen sind.

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Der Höhepunkt der Ausfahrt ist aber unbestritten eine Karminspintkolonie, die sich direkt am Flussufer befindet.

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In die Böschung haben die Vögel Bruthöhlen gegraben und auch im Bodes des Ufers sind ebensolche angelegt. Aus nächster Nähe können wir die wunderschönen Vögel, die sich von unserer Anwesenheit überhaupt nicht beeindrucken lassen, bei ihrem Tagwerk beobachten. Hier verbringen wir eine lange Zeit – an dem Farbenrausch der Carmine Bee-eaters kann man sich einfach nicht sattsehen.

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Kurz hinter der Brutkolonie wendet das Boot und wir fahren wieder zurück in Richtung Mukolo Camp. Zwischenzeitlich haben sich neue Tiere am Ufer angefunden.

Natürlich zeigen sich wieder Lechwes.

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Aber auch White-faced Whistling Ducks sind gelandet. Und fliegen bald darauf wieder fort.

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Ein African Stonechat lässt uns so nah kommen, dass ein Foto trotz schwankender Sitzwarte gelingt.

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Flusspferde tauchen hier und dort auf und wieder ab und versetzen unsere Große durch ihre Nähe in Sorge.

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Für die Kinder ist es dann ein Höhepunkt, als Guide Admiah zur Ermutigung aus Seerosen eine beeindruckende Halskette für beide anfertigt. Ganz stolz tragen sie den Schmuck und sehen möglichen Hippo-Begegnungen etwas gelassener entgegen.

Und wir freuen uns darüber, dass wir gegen Ende der Ausfahrt noch zwei (obligatorische) Malachite Kingfisher zu Gesicht bekommen. Den zweiten sogar in unmittelbarer Nähe unseres Bootes.

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Das war wieder eine so schöne und entspannte Ausfahrt, wie wir sie vor allem vom Kwando her kennen. Ist man auf diesem Fluss ganz allein unterwegs, vergisst man die Zeit und verliert sich in der Stille und im Grün des Schilflabyrinths. Einfach wunderbar.

Zurück an Land ist es zu vorgerückter Stunde wieder brüllend heiß. Malawi Shandy und Siesta stehen auf dem Programm. Und am Nachmittag schließlich noch eine zweite Ausfahrt: Nicht umsonst trägt dieses Kapitel den Titel „Kwando intensiv“.
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zuletzt bearbeitet 06. März 2023
1'651 Beiträge · seit 201406. März 2023 ·
Beatnick schrieb:
Einfach nur super, Sascha. Ein anderer Forumskollege hatte auch einmal so herrliche Bilder aus dem KTP (kalachee??) von Bushbaby-Babys, da habe ich auch schon gedacht, das bleibt einmalig. Zum Glück also nicht. Man darf also weiter hoffen - und immer weiter nach Afrika reisen und neue Versuche der Suche starten 😉 .

LG, Betti
Lieber Sascha, liebe Betti,

es hat uns sehr gewundert, dass ähnliche Fotos von Bushbabys aus dem KTP hier schon einmal gezeigt wurden.

Betti, kann es sein dass die niedlichen Bushbabys von kalachee sich als Ginsterkatzen getarnt haben? 😉

Foto von kalachee bei Mata Mata
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Uns ist es nicht bekannt dass es Bushbabys im KTP gibt.

Lieber Sascha, so gesehen bleibt Eure Sichtung schon einmalig.

Es sei denn wir finden dieses Jahr im April Bushbabys im KTP. 😗

Liebe Grüße
Die Tinochikas
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
zuletzt bearbeitet 06. März 2023
4'382 Beiträge · seit 201507. März 2023 ·
@Beatnick@Tinochika
Grübelgrübel…..waren das nicht Eulenmuckels, die hier mit Bushbabys reüssiert haben?

@Sascha
Zu Eurer Bushbabysichtung ist ja schon alles gesagt worden, deshalb sag ich jetzt mal nix….
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1'718 Beiträge · seit 201607. März 2023 ·
Hallihallo,

stimmt glaube ich, Friederike, dann war es wohl bei den Eulemuckels...

Die Ginsterkatzen hatte ich aber auch irgendwie im Hinterkopf, ok, keine Bushbabys, aber auch sooo süss... 😎 Mit dem KTP bin ich so gar nicht vertraut, daher war mir wirklich absolut nicht klar, dass es dort gar keine Bushbabys gibt. Wieder was gelernt. 🙂

Gute Nacht allerseits,
Betti
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
8'708 Beiträge · seit 201007. März 2023 ·
CuF schrieb:@Beatnick@Tinochika
Grübelgrübel…..waren das nicht Eulenmuckels, die hier mit Bushbabys reüssiert haben?
So isses - wenn man deren Reisebericht-Übersicht aufruft und dann die Collage des 2018-Berichts anschaut, sieht man unten rechts das entsprechende Foto.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201607. März 2023 ·
Hallo Tinochikas, Bele, Friederike und Betti,

vielen Dank für die kenntnisreiche Klärung der "Causa Bushbaby". 😉

Laut Wikipedia ist der südliche Galago zwar die südlichste Bushbaby-Art, aber sooo südlich kommt er nicht vor.

330px-Galago_moholi_range.png


Und ich weiß gar nicht, wer den "sooo süüüß"-Wettstreit für sich entscheiden würde: Bushbaby oder Baby-Genet.

Lieber Gruß in die Runde!
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
109 Beiträge · seit 201608. März 2023 ·
Hallo Tinochica,
vielen Dank für den tollen Bericht und die super Bilder! Ich möchte gleich mitreisen.
Gruß, NASA
109 Beiträge · seit 201108. März 2023 ·
Hallo Sascha, Ich schreibe ja selten etwas im Forum, verfolge aber vieles und zu Deinem Bericht muss ich auch mal antworten. Ich bin begeistert über die mukolo lodge weil wir die für nächste Jahr auch im Programm haben nach unseren üblichen drei Tagen bei Ralph auf der Ndhovu Lodge .
Bushbabies haben wir übrigens 2011 auf der Aoba Lodge sehr lange und gut beobachten können.
Ich freue mich auf deinen weiteren Bericht.
Liebe Grüße
Yawa
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201609. März 2023 ·
Guten Morgen in die Runde!

@ NASA
Ich bin zwar nicht Tinochika 😉 , sage aber trotzdem Danke für deinen netten Gruß. Ich freue mich, dass dir die Bilder gefallen und Reiselust bei dir geweckt wird.

@ Yawa
Wir scheinen ja ähnliche Lodgevorlieben zu haben! 😎
Auf Mukolo könnt ihr euch wirklich freuen. Es ist ein so ruhiges und kleines Camp und die Lage an den Kwando-Floodplains ist toll. Immer grasen in der Entfernung Lechwe.
Und Henni und Veronica sind wirklich nette Gastgeber.
Man muss eben nur im Kopf haben, dass die Ausstattung des Camps recht einfach ist. Aber man hat alles, was man braucht. Und wenn es draußen warm ist, friert man auch nicht in den Hütten... Für einen Aufenthalt im Juli/August würden wir beim nächsten Mal Skiunterwäsche mitnehmen 😛
Das Essen ist leckere Hausmannskost und vor allem die Bootsausflüge sind wirklich spitze und der Hauptgrund unserer Rückkehr.
Grüßt Ralf ganz lieb von uns! 😎

Herzlich
Sascha
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560 Beiträge · seit 202109. März 2023 ·
Hi Sascha!
Habe gerade deinen Reisebericht verschlungen und kann nur sagen: WAHNSINN!!! Tolle Fotos und witzig geschrieben!
Ich will auch wieder nach Afrika!
Bin schon gespannt, was für Hammer-Fotos noch kommen!
Liebe Grüße,
Kathrin
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201610. März 2023 ·
@Katma1722
Hallo Kathrin,
willkommen an Bord! Es freut mich, dass dir mein Bericht in Wort und Bild gefällt. Danke für das Feedback! 🙂
So langsam biegen wir hier auf die Zielgerade ein - aber von ein paar schönen Erlebnissen gilt es vor dem Ende der Tour noch zu berichten.

@all
Ich weiß, das nächste Teilkapitel lässt gerade etwas auf sich warten. 😗
Aber bevor irgendjemand noch mit dem Zaunpföstlein zu winken beginnt, versuche ich am Wochenende endlich weiterzuschreiben und von unserem Nachmittag auf dem Kwando zu erzählen - Vögel und weiteres Getier inklusive - die Sichtungsfee war nochmal recht guter Laune. 😎

Einen schönen Abend wünscht euch
Sascha
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zuletzt bearbeitet 10. März 2023
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201612. März 2023 ·
Fortsetzung

Der Mittag und der frühe Nachmittag sind der Jahreszeit entsprechend wieder ausgesprochen heiß. Die Kinder freuen sich daher über den winzigen Pool des Camps – in diesem „Wasserloch“ kann man zwar nicht wirklich schwimmen, aber zum Abkühlen und Planschen reicht das kleine Nass allemal. Da wir, wenn wir in Afrika unterwegs sind, die Kameras eigentlich immer bei uns tragen, lassen sich auch bei dieser Gelegenheit einige Vögel verewigen.

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Yellow-bellied Greenbul

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Brown-hooded Kingfisher

Als wir uns zur inneren Abkühlung einige Kaltgetränke aus unserem Kühlschrank, der sich in einer kleinen Küchenhütte neben unserem Häuschen befindet, holen wollen, entdecken die Kinder dort plötzlich einen geisterhaft wirkenden Frosch, der im Schutz der Hütte bewegungslos den Tag verdöst. Das müsste ein grey foam-nest tree frog sein. Diese Erstsichtung freut uns sehr.

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Auf kleinen Streifzügen rund um die Hütten, die sich in unregelmäßigen Abständen über das Mukolo-Areal verteilen, kommen uns am frühen Nachmittag noch weitere gefiederte Freunde vor die Linse. Ihnen ist ebenso warm wie uns…

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Hartlaub’s Babbler

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Black-crowned Tchagra – hier bin ich mir bei der Bestimmung aber nicht ganz sicher…

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Purple-banded Sunbird (f)

Gegen 15 Uhr besteigen wir schließlich erneut eines der Boote des Camps und wieder stellt sich unsere Ausfahrt als Privattour heraus. Unser Guide ist auch heute Nachmittag wieder Admiah und er kündigt uns beim Losfahren an, dass wir auf unserer zweiten Flussfahrt einen anderen Weg nehmen und auch ein anderes Ziel verfolgen werden: „Let’s look for some Sitatunga!“ Mit dieser Idee sind wir natürlich nur zu sehr einverstanden und modifizieren allzu gern temporär den Titel dieses Reiseberichts: „Badger’s Sitatunga Tours“. 😎

Aber erstmal geht es trotzdem mit einem Vogel los. Gleich zu Beginn der Fahrt können wir einen Squacco Heron entdecken – gut getarnt in einem Feld niedriger Binsen. Seine Ansitzjagd war gerade von Erfolg gekrönt. Ein kleiner Frosch muss sein Leben lassen.

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In der nun folgenden Zeit haben wir erstmal recht wenige Sichtungen – es scheint noch zu heiß zu sein und die Tiere verstecken sich entsprechend im Ried-Dickicht. Und so fahren wir vorbei an dichten Schilfwänden und starren uns ohne nennenswerten Erfolg die Augen aus dem Kopf. 😏

Schließlich finden wir einige Lechwe-Antilopen im dichten Bewuchs. Zwar keine Sitatunga, aber auch immer wieder ein schöner Anblick.

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Und dann ist es irgendwann so weit: Ich lasse meinen Blick über ein weites Feld niedrigeren Schilfbewuchses gleiten und rufe aufgeregt aus: „Sitatunga!“ Und tatsächlich: Etwas weiter entfernt, steht ein Sitatungabulle bauchtief im Grün und stillt seinen Hunger.

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Ein schöner Anblick! Nachdem wir die Antilope ausgiebig und zufrieden begutachtet haben, setzen wir die Fahrt fort.
Weit kommen wir aber nicht, denn bereits wenige Minuten später stoßen wir auf den nächsten Sitatungabullen. Dieser äst in unmittelbarer Nähe des Flusslaufes und lässt sich von unserer Anwesenheit kaum aus der Ruhe bringen. Ganz vorsichtig manövriert Admiah das Boot in eine günstige Position und so sehen wir uns bald Auge im Auge mit der prächtigen Sumpfantilope, von der meiner Frau das weitaus bessere Portrait gelingt.

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Je später die Nachmittagsstunde, desto schöner das Licht. Nun treten wieder die gefiederten Bewohner des Kwando in den Fokus.

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African Jacana

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Banded Martin

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Long-toed Lapwing (mit klitzekleinen Küken, die man auf diesem Bild nur erahnen kann. Leider sind uns keine vorzeigbaren Kükenfotos gelungen)

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Purple Heron

Unterbrochen wird der Vogelreigen durch die Sichtungen von drei weiteren weiblichen und jüngeren Sitatungas. Ein Dokumentationsfoto gelingt dabei - und auch das leider durch den dichten Vegetationsvorhang - bei nur einer dieser Begegnungen. Bei den Übrigen wird entweder sofort die Flucht ergriffen oder uns nur ein braunes Hinterteil gezeigt.

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Sehr zufrieden mit unserer (Sitatunga-)Ausbeute kehren wir, als die Sonne bereits untergegangen ist, zum Camp zurück und ein typischer Abend nimmt seinen Lauf. Begleitet vom Konzert unzähliger Frösche genießen wir unsere Zeit bei gutem Essen. Wir lassen unsere Blicke über die vom Mond beschienen Rietfelder gleiten. Fledermäuse jagen im Licht der Scheinwerfer, die das Wasser vor der Lapa erleuchten. Ein Wels schaut uns mit starrem Blick aus der Tiefe entgegen und wir schauen zurück.

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Ein weiterer schöner Abend – und leider auch bereits der vorletzte dieser Reise. Darüber mögen wir jetzt aber noch gar nicht nachdenken, denn es liegt schließlich noch ein ganzer Tag im Caprivi vor uns!

Am nächsten Tag geht es weiter mit
- einer frühmorgendlichen Tour auf dem Kwando in einem speziellen Fotografenboot,
- unserer Ankunft in der Luxusblase der Zambezi Mubala Lodge
- und meiner Solo-Ausfahrt am Nachmittag, die ein echtes „Vogelabschlussfeuerwerk“ bereithalten soll.
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 12. März 2023
2'097 Beiträge · seit 200612. März 2023 ·
Lieber Sascha,

auch wenn eure Bushbaby-Sichtung schon wieder ein paar Seiten zurück liegt, möchten wir uns gerne dem Lob anschließen: Das war eine ganz außergewöhnliche Begegnung, die ihr fotografisch perfekt eingefangen habt. Der Neid aller hier ist euch sicher.
Wir haben auch schon Galagos entdecken können, aber das war in der Regel nachts (wann sie wohl üblicherweise aktiv sind) oder unter nicht so günstigen Beobachtungsbedingungen.

Wünsche euch einen schönen Sonntag.
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201614. März 2023 ·
Guten Morgen!

@ Eulenmuckel
Lieber Uwe,
schön, dass du dich zu Wort meldest. Es freut mich, dass auch ihr an den Bushbaby-Fotos Gefallen findet - ich finde die Bilder von eurem müden Galago auch sehr schön!.
Das war wirklich eine klasse Sichtung im Mukolo Camp! Auch wir haben bereits Galagos (auch im Rahmen dieser Reise) nachts und emsig hüpfend beobachten können und einmal sogar - 2019 in Halali war das - haben wir zwei Bushbabies beim Futtern neben dem Camp-Restaurant beobachten können. Auch damals waren wir schon begeistert und mit den Fotos sehr zufrieden. Dass wir einmal eine so schöne Tageslichtbegegnung haben werden, damit haben wir nicht gerechnet. Das gehört vom Gesamtpaket her schon zu den ganz besonderen Momenten in rund 15 Jahren Afrika.
Liebe Grüße auch an Ruth!
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 14. März 2023
898 Beiträge · seit 201514. März 2023 ·
Ich bin schon auf das Vogelabschlussfeuerwerk gespannt 😉
Das Bushbaby ist sooo cute!

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201616. März 2023 ·
Hallo Yvy,
schön, dass du noch an Bord bist.
Wir nähern uns hier mit großen Schritten dem Finale - das "Abschlussfeuerwerk" wird im übernächsten Teil stattfinden. Es ist schon toll, was am Zambezi so alles herumfliegt.
Herzlich
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter1'825 Beiträge · seit 201617. März 2023 ·
12. Kapitel: Vom Kwando an den Zambezi

Auch heute stehe ich wieder im Morgengrauen auf, um durch das Camp zu streifen. Der Blick aus unserer Hütte zeigt jedoch keinen malerischen Sonnenaufgang. Stattdessen ist der Himmel mit einer milchigen Wolkendecke überzogen, die erst im Laufe des Morgens ihren Kampf gegen die Sonne verlieren wird.
Mein Weg führt mich zuerst zum Bushbaby-Baum. Erwartungsgemäß finde ich hier keinen Galago vor und so ziehe ich bald weiter. Am heutigen Morgen will mir zuerst keine nennenswerte Sichtung gelingen, bis ich dann aus den Augenwinkeln in einem hohen Baum neben der Lapa einen Greifvogel ausmachen kann, dessen Gestalt mich zuerst verwundert und dann begeistert: Hier sitzt tatsächlich ein Bat Hawk (Fledermausaar). 😁 Diesen Raptor sehe ich zum ersten Mal. Anders als die meisten Habichtartigen jagt er erst nach Einsetzen der Dämmerung, denn die namensgebenden Fledermäuse stehen auf seinem Speiseplan ganz oben.

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Am heutigen Morgen breche ich allein auf eine kleine Kwando-Exkursion auf. Denn anders als am Vortag, möchte ich das spezielle Fotoboot ausprobieren. Dieses Boot hat sein Zuhause im Mukolo Camp erst vor einigen Wochen gefunden, als Alan und seine Frau, die saisonal im Camp wohnen, es aus Südamerika hierhin überführt haben. Das Paar – er Südafrikaner, sie Britin – begeistert sich für Naturfotografie und hat das Boot selbst herrichten lassen. Hintereinander sind zwei Fotografensitze montiert, die frei drehbar sind. Vor den Sitzen ist jeweils ein stufenlos schwenkbares Stativ angebracht, auf dem ein Gimbal installiert ist, der jede Bewegung stabilisiert und butterweich macht. Sitzt man hinter dieser widerstandlos beweglichen Apparatur kommt man sich ein wenig vor wie im Geschützstand des Millenium Falcon. Star Wars im Caprivi. 😛

Admiah besetzt heute früh erneut den Stand des Bootsführers und ich fahre begleitet von Alan, der mich begeistert in die Technik einweist, auf den Fluss hinaus. Zuerst nehme ich das Stativ eher als Hindernis wahr, bin ich es doch gewohnt, aus der freien Hand zu fotografieren. Aber nach und nach macht der Einsatz immer mehr Spaß und es entstehen einige Aufnahmen, mit denen ich ganz zufrieden bin.

Auch heute Morgen kommen uns natürlich wieder vielerlei Vögel vor die Linsen und die Ausfahrt ist eine abwechslungsreiche und spannende Angelegenheit – fast bin ich neidisch auf Alan, dass er solche Touren jeden Tag unternehmen kann, wenn er möchte. Eigentlich nicht nur fast. 😉

Ein Cattle Egret fliegt vorbei – und trotz meiner Anfangsschwierigkeiten mit dem Stativ gelingt gleich zu Beginn der Tour ein scharfes Foto eines sich schnell bewegenden Motivs. Puh.

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Als nächstes steht ein Wattled Lapwing für uns Modell und hält dankenswerterweise lange genug still.

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Ein Water Thick-knee wirft uns einen gezierten Schulterblick zu.

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Und auch in den Bäumen ist etwas los. Widerstandlos werden die Sitze gedreht und die Objektive ausgerichtet. Es fühlt sich immer organischer an.

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Giant Kingfisher

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Und der erste Black-crowned Night Heron dieser Reise

Es folgen Krokodil,
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Webervogel

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und der erste Malachite Kingfisher des jungen Tages.

Und dann übernehmen die Bienenfresser die Bühne. 🙂
Zuerst geben sich die Weißstirnspinte die Ehre.

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Und schließlich erreichen wir die Brutkolonie der Karminspinte. Hier bleiben wir eine ganze Weile und genießen die Nähe der tollen Vögel erneut in vollen Zügen.

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Nachdem wir weitergefahren sind, lassen Banded Martins nicht lange auf sich warten.

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Und auch ein weiterer Malachite lässt sich von uns ablichten.

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Ein Pied Kingfisher setzt mit seinem Schwarz-Weiß kurz darauf einen Kontrapunkt zu seinem farbenfrohen Verwandten.

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Natürlich sehen wir auch heute früh einige Lechwes, die aber in der Regel entweder zu nah für die montierten 500mm oder so verschilft sind, dass ich sie nicht sinnvoll fotografieren kann. Daher entstehen nur wenige Bilder. Wir entdecken (oder erahnen?) sogar erneut eine Sitatunga – aber auch hier ist nicht an ein Foto zu denken.

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Ganz zum Ende der Tour wartet auf mich noch ein kleines Highlight in Form einer Erstsichtung. Zwei African Pygmy Geese schippern nahe der Lodge herum. Zwischen den Seerosen sind die kleinen Vögel erstaunlich gut getarnt.

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Am Ufer kann ich noch eine White-browed Wagtail entdecken, bevor ich mit meinen Lieben zusammentreffe und wir noch eine gemütliche Zeit gemeinsam im Camp mit Frühstück, Pool und Malawi Shandy verleben.

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Wir plaudern nett mit unseren Gastgebern und so vergeht die Zeit wie im Flug, bevor wir uns am Vormittag schließlich endgültig von Mukolo verabschieden müssen und in Richtung Katima Mulilo aufbrechen. So langsam stellt sich unweigerlich die Afrika-Abschiedswehmut ein. Aber noch ist es ja nicht vorbei: Mit der Zambezi Mubala Lodge steht heute eine für uns ganz neue Destination an. Wir sind gespannt.
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 17. März 2023
2'085 Beiträge · seit 201217. März 2023 ·
Guten Morgen Sascha,
deine Foto-Ausbeute vom Boot aus bewundere ich ja schon eine ganze Weile ...
Und jetzt vom Fotoboot aus ist das wirklich noch mal eine ganz andere Klasse - ich bin begeistert und (nicht nur fast) ein bisschen neidisch 😎.
Auf eure Zeit in der Zambezi Mubala Lodge freu ich mich natürlich auch, da werden schöne Erinnerungen wach, aber auch das Gefühl, dass man bei der Luxusblase nicht sehr an der Oberfläche kratzen darf 😗 Mal sehen, wie ihr das empfunden habt.
Liebe Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017