Badger's Birding-Tours: Caprivi im Oktober 2022

Reisebericht 202 Antworten · 30,1k Aufrufe · gestartet 04. Dez. 2022 von H.Badger
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201607. Dez. 2022 ·
Yippieh! Es freut mich ehrlich, wie viele von euch uns zum Vogelgucken in den Caprivi begleiten wollen. Wahnsinn!
Seid allesamt herzlich willkommen!

@ Bele und Matthias
Schön, dass ihr dabei seid! Ich hoffe auf eine fachkundige Begleitung unserer Tour, waren eure Berichte doch auch ein nicht unbeträchtlicher Teil unseres Weges zur interessierten Vogelbeobachtung. Und bestimmt wird die ein oder andere Korrektur und Hilfestellung nötig sein... 😗

@ Friederike
Auch dir ein herzliches Willkommen an Bord unseres Fortuners! Ich hoffe, es ist noch immer bequem auf der Couch, denn bald geht es hier endlich richtig los... 😛

@ Carsten
Danke für das Fotolob! Mit entsprechender Brennweite macht die Vogelfotografie so richtig Freude.
"Nicht-Afrika-Reiseplanung"? Was macht ihr denn für Sachen!? 🤩 😉

@ Caroline
Ich finde auch, dass es wirklich etwas Wunderbares ist, sich bei Schmuddelwetter und Dezemberdunkelheit auf Safari im südlichen Afrika zu träumen. Schön, dass du dabei bist!

@ Uwe und Ruth
Schön, dass ihr dabei seid! Bei Drotsky's hatten wir eine gute Zeit - so viel sei schon verraten.
Die ein oder andere eure Namenspatinnen konnten wir während der Tour auch entdecken - das ist immer eine ganz besondere Freude.

@ Nette
Schön, dass du dabei bist. Wir nehmen auch gern "Pauschalreisende" mit. 😉 😛

@ Margitta
Ich befinde mich vogelbestimmungstechnisch auch ganz sicher noch auf der Seite der Lernenden und freue mich, den "Weiterbildungskurs" gemeinsam mit dir zu besuchen! 🙂

@ Ingrid und Hartwig
Willkommen an Bord! Nachdem ich es sehr genossen hatte, mit euch durch Namibia zu touren und tolle Fotos betrachten konnte, freue ich mich, dass ihr jetzt auch uns begleitet! 🙂

@ Gaby
Tja - die Bedürfnisse von Eltern und Kindern entwickeln sich zeitweise in unterschiedliche Richtungen. Daher war die Reise auch so entspannt angelegt. Trotzdem mussten wir erstmal unseren Rhythmus finden... 😗
Schön, dass du dabei bist!

@ Simone
Farbexplosionen haben wir einige zu bieten - wobei ich einige der farbenprächtigsten Vertreter bereits im ersten Post verbraten habe. Costa Rica war da durchaus "bunter". Danke für dein Fotolob!
Und Otto haben wir auch kennen lernen dürfen - ein toller Mann.

@ Laura
Herzlich willkommen! Und es geht auch bestimmt bald richtig los - darauf ist Verlass... 😎

@ Konni
Schön, dass du dabei bist und die Tour bestimmt auch durch dein Know-How bereichern kannst. 🙂

@ Martina und Ralf
Willkommen an Bord unseres Fortuners. Wir müssen so langsam zusammenrücken, aber für euch machen wir gern noch Platz. 😎

@ Ingrid
Die Region mit Ihren Flüssen ist für uns eine der schönsten in Namibia - auch weil sie in so beeindruckendem Kontrast zu den anderen Landesteilen steht. Die Vogelschar fliegt bald ein - herzlich willkommen! 🙂

@ Guggu
Sei herzlich willkommen - gern nehmen wir dich mit in den Caprivi! 🙂

@ Clax
Schön, dass auch ihr dabei seid und der Bericht Vorfreude auf eure anstehende Tour in die Region schüren kann. Wir könnten gefühlt auch schon wieder hin... 😎

@ Peter
Schön, dass du dabei bist. Mit Ndhovu habt ihr eine tolle Unterkunft ausgewählt - der Fluss, Mahango - und Buffalo Core. Das ist schon ein schönes Stückchen Erde dort.

@ Yvy
Schön, dass du uns wieder begleitest. Karminspinte werden dutzendweise vorbeischwirren - versprochen. 🙂

Danke an alle fürs Button-Drücken.
Bald wird es mit dem ersten richtigen Kapitel losgehen...

Herzliche Grüße
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2022
1’835 Beiträge · seit 201508. Dez. 2022 ·
Uiii, fast habe ich die Abfahrt verpasst, aber ich steige auch noch gerne dazu und begleite euch in den Caprivi. Dort waren wir glaub drei Mal aber gerade sooo überzeugt von dieser Gegend waren wir eigentlich weniger. Uns geht es auch so… je länger desto mehr gefallen uns die gefiederten Freunde auch zumal wir ja je nach Saison Massen hinter unserem Haus sehen können und uns darüber freuen.
Wenn du kannst, sprinkle doch hie und da ein haariges Tier, z.B. Löwen unter die Vogelmassen.
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201608. Dez. 2022 ·
Hallo Katrin,
schön, dass du dabei bist.
Ein paar (Raub-)Tiere mit Fell haben wir tatsächlich auch gesehen - aber in dieser Hinsicht wird dieser Bericht im Vergleich mit RBs aus der Mara, aus Etosha oder dem Kruger definitiv schlechter abscheiden.
Das hat aber der Reise keinen wirklichen Dämpfer versetzt.

Lieber Gruß
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201609. Dez. 2022 ·
So - jetzt kann es endlich losgehen... 😗

Kapitel 1: Willkommen zurück!

Unser erster Flug ab Frankfurt mit Eurowings Discover verläuft planmäßig und unspektakulär – genau so, wie wir es mögen. Da wir nie lange im Vorfeld Sitzplätze reservieren, sind wir entspannt, als sich herausstellt, dass anscheinend mit einem anderen Muster geflogen wird und langfristige Reservierungen damit ins Wanken geraten. Am Gate spielen sich daher kurz kleine Dramen ab, als klar wird, dass Menschen statt des erwarteten Fensterplatzes in einer Mittelreihe untergebracht werden sollen: „Ich sitz‘ nicht in der Mitte. Da bleib ich lieber gleich daheim!“
Für uns ist das Fliegen ein nötiges Übel, um von A nach B zu kommen und wir erwarten nicht mehr als einen sicheren Transfer. Und den bekommen wir augenscheinlich. Gut ist aber, im Vorfeld hier im Forum gelesen zu haben, dass in der Economy Class weder Kopfhörer noch Decken im Flugpreis inkludiert sind und wir beides daher aus heimischen Beständen mitbringen konnten. So müssen wir uns nicht über die für diese „Extras“ aufgerufenen Preise ärgern… 😏

Pünktlich hebt der Flieger ab, pünktlich landet er am nächsten Morgen in Windhoek. Beim Ausstieg auf dem Rollfeld empfängt uns das helle Licht eines sonnigen Tagesbeginns in Namibia. Eine Menge Endorphine werden in diesem Moment ausgeschüttet. Wir sind zurück. 😁

Die Einreise verläuft erstaunlich schnell und wir geraten an eine Beamtin, die uns mit einem Lächeln begrüßt und sich sichtlich freut, als sie in den Sichtvermerken der Kinderreisepässe sieht, dass die Kleinen bereits häufiger vor Ort waren. Man scherzt und tauscht einige Höflichkeiten aus. Das ist ein schönes Kontrastprogramm zu dem traditionellen Grummelempfang vergangener Jahre. 😉

In der Empfangshalle erwartet uns bereits der Fahrer von Desert Car Hire mit einem großen Pappschild in den Händen. Wir müssen aber leider noch auf weitere Kunden warten, die irgendwo hinter uns in der Einreiseschlange gestanden haben und so haben wir Zeit für ATM und einen kleinen Snack.
Nach einiger Wartezeit werden wir schließlich mit dem Kleinbus nach Windhoek gefahren und genießen die Blicke über die sonnenbeschienene und äußerst trockene Landschaft. Vor dem Office von Desert Car Hire, das im Südosten Windhoeks liegt, lernen wir unseren Toyota Fortuner kennen und erhalten eine strukturierte und schnelle Einweisung in die Funktionen des Fahrzeugs. Überhaupt ist der Service hier sehr freundlich und kompetent. Dass der Wagen in einem Topzustand ist und ganz neue Reifen hat, rundet den positiven Gesamteindruck ab.

104A8556-2.jpg


Gegen Mittag sind wir abfahrbereit und nutzen einen nahen Tankstellenshop, um uns mit dem Nötigsten zu versorgen: Diverse Snacks und Getränke landen im Kofferraum. Anders als gewohnt, haben wir überall Frühstück und Abendessen gebucht und müssen daher nur wenig einkaufen. Auch mal schön.
Schnell sind wir auf dem Western Bypass, der im Norden der Stadt zur B1 wird. Seit Jahren kennen wir die Straße nur als Großbaustelle. Damit ist es nun wohl vorbei und wir kommen bei wenig Verkehr schnell voran. Ziel: Die Waterberg Guest Farm in ca. 260 km Entfernung – eine Etappe, die sich für uns am Anreisetag als wirklich gut machbar herausstellt.
In Okahandja machen wir eine kurze Pause und lassen den in der Hitze flirrenden Holzschnitzermarkt dabei einmal mehr links liegen.
Und immer weiter geht es auf gutem Teer gen Norden, bis wir schließlich auf die C22 abbiegen und sich schöne Blicke auf den Waterberg eröffnen. Wir freuen uns darauf, hier ein wenig Zeit verbringen zu können.

104A8562-2.jpg


Noch einige Kilometer müssen wir hinter uns bringen, dann erreichen wir das Tor zur Waterberg Guest Farm, die am Fuße des kleinen Waterbergs liegt. Jetzt sind wir gespannt: Vor dreizehn Jahren waren wir zum letzten Mal hier. Was wird sich verändert haben? Wird es uns genauso gut gefallen, wie bei unserem ersten Besuch?

104A8569-2.jpg


Die kurze Auffahrt zur Rezeption ist schnell absolviert. Dort werden wir freundlich und sehr professionell empfangen – man merkt, dass hier langjährige Erfahrung im Gästebetrieb vorliegt. Leider wird uns mitgeteilt, dass das Familien-Bush-Chalet bereits vergeben ist. Das finden wir sehr schade, denn es waren vor allem die schönen Chalets mit wunderbarem Ausblick auf den Waterberg, die uns in so guter Erinnerung geblieben sind und unsere Rückkehr motiviert haben. Stattdessen zeigt man uns eine Familieneinheit im Haupthaus – ganz nah an Speisesaal und Pool und leider ohne den schönen Blick aus dem Fenster in die Weite. Jetzt sind wir erstmal enttäuscht und fragen vorsichtig, ob es eventuell noch eine Alternative zu diesem Zimmer geben könnte. Unsere Frage wird zu unserer Freude bejaht: Die Villa sei noch frei und wir könnten sie uns gern ansehen. Als wir nach den Mehrkosten fragen – es ist ja schließlich eine „Villa“ – wird mit einem Lächeln erwidert, dass das Upgrade für uns kostenlos sei.
Die Villa erweist sich als ein stattliches Haus, das abseits des regulären Gästebetriebs auf dem Teilbereich der Farm liegt, den auch die Besitzerfamilie bewohnt. Von der Terrasse aus hat man einen schönen Blick über die Farm und auf den großen Waterberg. Fast so schön wie der, den wir damals aus dem Bush-Chalet hatten.

104A8630-2.jpg


104A8629-2.jpg


Betritt man die Villa durch die gläserne Schiebetür, so steht man in einem großzügigen Wohn-Essbereich mit voll ausgestatteter Küche, von dem zwei Schlafzimmer und ein Arbeitszimmer/Bibliothek abgehen. Hier haben wir richtig viel Platz. Alles ist nett eingerichtet und sehr gut gepflegt. Wir können uns gut vorstellen, die nächsten zwei Nächte zu verbringen. Die anfängliche Enttäuschung ist verflogen.

104A8626-2.jpg


104A8621-2.jpg


Wir spazieren, nachdem wir uns eingerichtet haben und geklärt ist, wer in welchem Zimmer schlafen wird, über das Gelände und machen alsbald Bekanntschaft mit den Rhodesian Ridgebacks, die hier seit Jahr und Tag gehalten werden. Die braunen Riesenhunde sind beinahe auf Schulterhöhe mit unserer Kleinen und strotzen nur so vor Kraft und Energie, so dass man großen Respekt hat, wenn drei Exemplare im gestreckten Galopp auf einen zuhalten… Trotzdem schließen unsere Töchter die Tiere schnell in ihre Herzen. Und auch eine müde Farmkatze bekommt ihre Streicheleinheiten und lässt es geschehen. 😎

Vor dem Speisesaal finden sich ein kleiner Pool und eine Feuerstelle, um die man sich zum Sundowner versammelt. Alles ist noch genau so, wie wir es aus dem Jahr 2009 in Erinnerung haben. Schön! Und ein kleiner Spaziergang zu den Bush-Chalets zeigt, dass auch hier alles im besten Sinne beim Alten geblieben ist.

104A8573-2.jpg


Die Kinder genießen in der Hitze des Tages – es herrschen etwa 40 Grad – die Abkühlung im kleinen Pool. Wir saugen dabei den schönen Ausblick auf den Waterberg in uns auf und können bereits auch erste Vögel beobachten.

6B9A1341-2.jpg

Pririt Batis – Priritschnäpper

6B9A1346-2.jpg

Familiar Chat - Rostschwanzschmätzer (Jungvogel)

Etwas abseits liegt eine bei Dunkelheit beleuchtete Wasserstelle. Auch diese gab es bereits bei unserem ersten Besuch und wir freuen uns darüber, hier unser erstes (und einziges) Dikdik der Reise zu entdecken.

6B9A1352.jpg


Zum Sonnenuntergang setzen wir uns ums Lagerfeuer und genießen Appletizer, Savanna Dry und Co. Solche Momente sind es, die einen Aufenthalt in Namibia so besonders machen. Die trockene Luft strömt einen staubig-würzigen Duft aus, das Licht wird von Minute zu Minute wärmer, bis das Lagerfeuer zur einzigen Lichtquelle wird und das Konzert der Zikaden einsetzt. Einfach schön. 🙂

Das Abendessen wird nach Sonnenuntergang gästefarmtypisch gemeinsam an einer großen Tafel eingenommen und ist von guter Qualität. Natürlich wird Wildfleisch von der Farm angeboten. Gerade an einem ersten Abend in Namibia ist das für uns immer wieder etwas ganz Besonderes. Wir haben nette Gespräche mit anderen Gästen und lauschen interessiert ihren Reiseerlebnissen von Orten, die wir kennen und lieben. Leider sind heute und auch am nächsten Tag die Gastgeber nicht anwesend. Das ist etwas schade, denn die Gespräche mit Harry und Sonja hatten wir in guter Erinnerung und der direkte Kontakt mit der Farmerfamilie macht für uns einen wichtigen Teil des Charmes eines Gästefarmbesuchs aus.

Satt vom guten Essen und müde von der Anreise gehen wir bald in unsere Betten und sind einfach glücklich, wieder hier zu sein.

Am nächsten Tag geht es weiter
- mit einem ruhigen Morgen auf dem Farmgelände – Gamedrive-Druck wird es schließlich noch früh genug geben...
- mit einem geführten Ausflug zum Cheetah Conservation Fund am Nachmittag. Dort waren wir nämlich trotz bereits einiger Aufenthalte in Namibia noch nie.
- und mit einer höchst unerwarteten Begegnung. 😎
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2022
5’058 Beiträge · seit 201409. Dez. 2022 ·
Hi Sascha,

euer Fortuner kam mir gleich bekannt vor - den hatten wir die letzten 2 Jahre auch. Bis zum großen Regen waren wir damit auch sehr zufrieden. Nachdem Wasser in die Elekronik gelangt war, hatte er einige Macken und wurde er problemlos umgetauscht.
Ein Vertreter, den ich bisher nicht bestimmen konnte. Vielleicht kann hier jemand helfen?
Da tippe ich auf einen juvenilen (Kurzzehen?) Rötel.

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
2’524 Beiträge · seit 200909. Dez. 2022 ·
Hallo Sascha,

dein bislang unbestimmter Vogel ist relativ einfach, du kennst ihn ganz sicher, aber es ist halt mal wieder ein gerade flügger Jungvogel, und deshalb sieht er etwas fremd aus. Ein Rostschwanzschmätzer, oder Familiar Chat.

Ist das die Farm von Sohradas? Dort am Zaun entlang der Pad zum Waterberg habe ich meine erste Braune Hyäne gesehen, anno 2005.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201611. Dez. 2022 ·
Guten Morgen miteinander!

@ Konni
Das ist ja witzig! Das gleiche Auto - so ein Zufall.
Bei uns war alles staubtrocken, daher hatten wir keinerlei Probleme und konnten den Wagen für eventuelle Folgemieter aus dem Forum in tadellosem Zustand zurückgeben. 😎
Danke auch für die Bestimmungshilfe. 🙂 Nach einem Fotovergleich habe ich mich jetzt für den Familiar Chat entschieden. 😉

@ Matthias
Herzlichen Dank für die Bestimmungshilfe. Jungvögel fallen mir in vielen Fällen noch schwer.
Bei der Waterberg Guest Farm handelt es sich um die Okosongomingo-Farm, die seit 1909 von der Familie Schneider-Waterberg betrieben wird. In erster Linie findet dort Rinderzucht statt.
Eine Brauen Hyäne hatten wir in der Gegend noch nie. Tolle Sichtung! Aber wir wollen uns mal nicht beschweren. 😎

Einen schönen dritten Advent wünscht euch allen
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2022
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201612. Dez. 2022 ·
Kapitel 2: Zweierlei Geflecktes

Wie so oft, wenn wir unterwegs sind, werde ich auch heute vor dem Rest der Familie wach und schleiche mich mit der Kamera bewaffnet zu Sonnenaufgang aus unserem Häuschen.
Mein erster Weg führt mich zur Wasserstelle am Haupthaus, die ich verwaist vorfinde. Am Pool steht dagegen ein kapitaler Zebu-Bulle, der von meiner Anwesenheit fast ebenso überrascht ist wie ich von seiner.

104A8658-2.jpg


Ich nutze die frühmorgendliche Einsamkeit, um die Bäume und Sträucher nach interessantem Federvieh abzusuchen. Einige Exemplare lassen sich dann auch trotz dichten Wirrwarrs des Geästs und standhafter Weigerung, mehr als einen Sekundenbruchteil stillzuhalten, fotografisch einfangen.

6B9A1355-2.jpg

Crimson-breasted shrike - Rotbauchwürger

6B9A1367-2.jpg

Great Rufous Sparrow – Rotbrauner Sperling


6B9A1370-2.jpg

Amethyst Sunbird (f) - Amethystglanzköpfchen


6B9A1372-2.jpg

Red-eyed Bulbul - Maskenbülbül


6B9A1376-2.jpg

Red-billed Quelea -Blutschnabelweber


6B9A1411-2.jpg

African masked weaver – Maskenweber

6B9A1416-2.jpg

Pririt Batis - Priritschnäpper

Bald kommen einige der Ridgebacks dazu und vorbei ist es mit meiner Ruhe. Gern hätte ich eine scheue Elephant Shrew fotografiert – das lassen die Hunde aber leider nicht zu… 😵

Während ich so über das Gelände streiche, begegne ich irgendwann auch unserem Gastgeber, den wir am Vortag noch gar nicht zu Gesicht bekommen haben. Freundlich wie ich bin, bilde ich mir ein, dass er mir zugenickt hat. Das wird er bestimmt auch getan haben… Vielleicht hat er mich aber auch einfach komplett ignoriert. Jedenfalls lässt mich die Situation etwas irritiert zurück. 🤨

Als ich zurück zu unserem Haus gehe, verfolgen mich die Hunde mal wieder auf Schritt und Tritt. Unsere Villa liegt auf einem durch einen Zaun abgetrennten Areal, das man durch eine Pforte, die laut Beschilderung stets geschlossen bleiben soll, betreten werden kann. Selbstredend schlüpfen die Hunde mit mir durch die Öffnung. Wer sollte diese Riesenviecher auch daran hindern? Ich jedenfalls nicht… 😛 Dies wird jedoch späterhin zu einer Begegnung mit der Seniorchefin führen, die mich zur Rede stellen und mir vorwerfen wird, dass ich durch meine Unachtsamkeit zwei Rüden in Kontakt gebracht hätte, die einander nicht tolerieren würden. Mir war natürlich nicht bekannt, dass es hier zwei Ridgeback-Rüden gibt, die getrennt gehalten werden und so weise ich darauf hin, dass am Zaun keine „Wir müssen leider draußen bleiben“-Information zu finden war und ich nur die grummelige Replik erhalte, was sie denn sonst noch alles ausschildern sollten… 🙄

Ich versuche mich von diesen Eindrücken zu befreien und die Vorzüge der Gästefarm gemeinsam mit der Familie zu genießen. Die Ausblicke sind wunderbar, das übrige Personal ist sehr freundlich und das Frühstück, das wir bald gemeinsam einnehmen, ist landestypisch lecker.
Die Morgenstunden verbringen wir gemeinsam und mehr oder weniger faulenzend auf dem Farmgelände. Einen Aufstieg zum kleinen Waterberg beginnen wir kurz, brechen ihn aber wegen der bereits am frühen Tag großen Hitze und des generellen Mangels an Schatten schnell wieder ab.

Für den Nachmittag haben wir eine Farmrundfahrt mit Besuch des Cheetah Conservation Funds gebucht, die sich zu unserer Freude als Privattour herausstellt.
Gemeinsam mit einem Fahrer und einer jungen Führerin besteigen wir einen offenen Landcruiser, der uns über das riesige Farmgelände gen Norden zum Nachbargrundstück des CCF kutschieren wird. Die Fahrt dauert eine gute Dreiviertelstunde und führt uns durch dichten Busch und an mehreren Wasserstellen für die Rinder vorbei. Da die Hitze des Tages enorm ist und wir auch recht schnell unterwegs sind, ist die Hinfahrt kein lohnenswerter Gamedrive. Trotzdem ist es schön, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und die Blicke in die vorbeiziehende Landschaft und auf das Massiv des Waterbergs zu genießen.

104A8673-2.jpg

Farmerhumor

Leider wird unserer Kleinen kurz vor Erreichen des CCF übel und sie muss sich letztendlich übergeben… 🤢 Dies wird einen Schatten auf den weiteren Tag werfen, da sie in Folge ziemlich schlapp bleiben wird und wir Sorge haben, sie zur ausreichenden Aufnahme von Flüssigkeit zu bewegen… 😵

Durch diesen Zwischenfall kommen wir etwas verspätet an den Gehegen der Geparde auf dem Gelände des CCF an und verpassen eine einführende Erläuterung der Stiftung. Zum Glück können wir jedoch noch die „Botschafter“-Geparde bei ihrem Mittagsmahl beobachten.

104A8687-2.jpg


104A8686-2.jpg


Im Anschluss an die Fütterung besteigen wir ein Gamedrive-Fahrzeug des CCF und werden in ein recht weitläufiges Gehege gefahren, in dem drei Gepardendamen, die nicht wieder ausgewildert werden können, ein neues Zuhause gefunden haben. Lange dauert es nicht, bis wir sie nacheinander aufgespürt haben. Alle drei Katzen liegen im Schatten verschiedener Bäume und verdösen die Tageshitze. Wer will es ihnen verübeln. 😉 Wir halten jeweils ganz nah an den Tieren und erhalten Informationen über ihre Schicksale und die Arbeit des CCF.

6B9A1440-2.jpg


Überhaupt sind die Erzählungen des CCF-Guides das Interessanteste an der Tour, die vom fotografischen Standpunkt aus gesehen wegen der Zäune und der ungünstigen Perspektiven von schräg oben nicht so viel bietet. Wir erfahren viel über seine Perspektive bezüglich des Spannungsfelds, in dem sich Naturschützer, staatliche Akteure, Großgrundbesitzer und Kleinbauern in Bezug auf den nachhaltigen Umgang mit Natur und Tierwelt befinden. Einiges davon holt uns aus der bequemen Safari-Ferienblase heraus und lässt uns nachdenklich werden. Das ist sehr wertvoll.

Nachdem wir im Café des CCF noch eine Stärkung einnehmen konnten und unsere Kleine zum Glück wenigstens etwas Eis aus lokaler Ziegenmilchherstellung, das tatsächlich sehr lecker ist, gekostet hat, machen wir uns auf den Rückweg zur Gästefarm.
Dieser wird uns über die „kleine Serengeti“ führen – eine Offenlandschaft am Fuße des Waterbergs.

104A8725-2.jpg


Bereits auf dem Weg dorthin begegnen uns eine Riesentrappe

6B9A1456-2.jpg


und – welch Überraschung! – ein junger Leopard, der neben der Pad im Schatten eines Termitenhügels den Tag verdöst. Mit dieser Sichtung hätten wir hier im Leben nicht gerechnet: Unser erster Leopard auf Farmland! Einige Minuten lässt er sich unsere Beobachtung gefallen, dann zieht er sich ins hohe Gras zurück. Und wir sind glücklich.

6B9A1471-2.jpg


Die Rundfahrt führt uns bald über schöne Grasebenen, die von kleineren Buschgruppen strukturiert werden. Im Hintergrund stets das Waterbergplateau. Im Licht des späten Nachmittags ist das eine sehr schöne Szenerie.

104A8736-2.jpg


104A8740-2.jpg


104A8751-2.jpg


Noch schöner wird es dadurch, dass wir hier recht viel Wild beobachten können. Giraffen lassen sich nah des Weges sehen und auch Steinböckchen haben recht wenig Scheu.

6B9A1497-2.jpg


6B9A1529-2.jpg


6B9A1503-2.jpg

white-browed sparrow-weaver – Mahaliweber

Andere Hornträger aber – seien es Oryx, Eland oder Springbock – sind äußerst auf Abstand bedacht und verhalten sich anders als in Etosha und Co. Wir erklären uns dies auch damit, dass auf dem Farmland gejagt wird.

6B9A1505-2.jpg


6B9A1509-2.jpg


6B9A1517-2.jpg


6B9A1514-2.jpg


Einem Schakal kommen wir da schon wesentlich näher.

6B9A1524-2.jpg


Und als wir schließlich den Rückweg zur Farm antreten und an dem „Leoparden-Termitenhügel“ vorbeikommen, trauen wir unseren Augen kaum. Der junge Leopard ist wieder da und er hat noch ein etwas kleineres Geschwisterchen mitgebracht. 🤩 Beide Katzen liegen entspannt im hohen Gras und wir beobachten uns wechselseitig höchst interessiert, bis das Licht des Tages schwindet und wir uns beeilen müssen, zurück zur Unterkunft zu kommen.

6B9A1556-2.jpg


6B9A1571-2.jpg


6B9A1575-2.jpg


6B9A1581-4.jpg


Wegen dieser wunderbaren Begegnung findet die Rückfahrt fast durchweg in der Dunkelheit statt. Ab und an rennt ein Oryx im Scheinwerferlicht über die Pad, mehr passiert nicht mehr.

6B9A1583-2.jpg


Zurück auf der Farm werden wird bereits von den anderen Gästen sehnsüchtig erwartet, denn das Abendessen wird erst eröffnet, wenn alle Mitessenden anwesend sind…
Wieder ist alles sehr lecker und die Gespräche am Tisch sind nett. Leider mag unsere Kleine noch immer nicht so richtig essen… 😵

Abgesehen davon sind wir mit unserem ersten vollen Tag dieser Reise sehr glücklich: So eine Leopardensichtung ganz zu Beginn hat eine überraschend entspannende Wirkung auf den subjektiven Sichtungsdruck. 😎

Am nächsten Tag geht es weiter
- mit einem ungeplanten Stopp in Otjiwarongo,
- vielen Kilometern auf Teerstraßen
- und einem schönen Tagesausklang am Okavango.
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2022
171 Beiträge · seit 202014. Dez. 2022 ·
Ich verfolge mit Vergnügen deinen Reisebericht. Besonders interessant für mich sind eure Erlebnisse auf der Waterberg Guestfarm. Dort waren wir im September. Es war eine der wenigen Unterkünfte, in der wir uns nicht willkommen gefühlt haben. Und das lag an den Farmerehepaar, die obwohl sie sich zumindest am Morgen mit an den Tisch gesetzt haben, uns total das Gefühl gegeben haben, zu stören. Wirklich schade, denn die Farm an sich ist gut gelegen und die Angestellten und Praktikanten waren wirklich nett. Wir waren in der Familien-Unit. Kein Highlight, aber okay. Wir sind auf den Waterberg gewandert und haben auch die Tour zum CCF gemacht. Eure Leopardensichtung ist ja wirklich der Oberhammer! Da hattet ihr wirklich großes Glück.
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201615. Dez. 2022 ·
Hallo Hella,
schön, dass du dabei bist! Ich hoffe, ihr hattet im September eine richtig gute Zeit in Namibia.
Zur Waterberg Guest Farm wollten wir unbedingt zurückkehren, da sie uns seit 2009 (ja, das ist lange her) als ein so schöner Ort im Gedächtnis geblieben ist. Vieles fanden wir auch 2022 wieder schön. Nur war eben der Kontakt zu den Gastgebern quasi nicht vorhanden, was wir als Gästefarmbesucher etwas schade fanden. Wenn man ein wenig im Netz herumschaut, findet man auch durchaus Beschreibungen, die sich mit euren und unseren aktuellen Eindrücken decken. Vielleicht hat man nach so vielen Jahren mit fast täglich wechselnden Gästen einfach nicht immer Lust auf die immer gleichen oder ähnlichen Gespräche am Esstisch... 😗 Oder all das hat ganz andere Gründe. Wir haben einen interessierten Austausch jedenfalls tatsächlich vermisst, gerade weil das für uns eine Gästefarm von einer Lodge unterscheidet. Preislich macht es ja in diesem Fall eher keinen Unterschied.

Liebe Grüße
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2022
171 Beiträge · seit 202015. Dez. 2022 ·
Ja wir hatten eine wunderbare Zeit in Namibia und werden 2023 wiederkommen. Dann mit Caprivi. 🙂
Zur Waterberg Guest Farm: Ich kann auch verstehen, dass die Motivation sich mit den Gästen zu unterhalten nachlässt, zumal die Farmerfamilie den Tourismus mehr oder weniger nebenbei macht. Aber ein Mindestmaß an Höflichkeit erwarte ich schon. Es gab nicht mal ein freundliches Guten Morgen. Wir wussten erst gar nicht, dass das die Farmer sind. Dann wurde mein Mann noch angeblafft, weil er nicht mit dem Toaster klar kam. Das war wirklich unangenehm. Sie wurden von den Angestellten bedient (ist okay), haben aber nicht mal freundlich genickt oder danke gesagt (find ich nicht okay). Entweder Gästefarm mit einem Mindestmaß an Betreuung und Höflichkeit oder halt eine normale Gästeunterkunft. Das wäre mir deutlich lieber gewesen. Jetzt bin ich aber gespannt, wie es mit eurer Reise weitergeht.
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2022
796 Beiträge · seit 201516. Dez. 2022 ·
Hallo Sascha,

danke für das Schreiben deines Berichtes und die tollen Fotos. Auf die Sichtung der Leoparden bin ich sehr neidisch. Auf so etwas warte ich bereits sehr lange.

Wie man als "Gäste"farmbetreiber so unhöflich sein kann, ist für unverständlich. So etwas haben wir noch nicht erlebt.

Gruß
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
1’654 Beiträge · seit 201416. Dez. 2022 ·
Hallo Sascha,

Deine Fotos von den jungen Leoparden gefallen uns sehr gut.
Die jungen Katzen schauen noch neugierig in die Kamera, während es schwierig ist einen erwachsenen Leo so zu fotografieren. Meistens drehen sie den Kopf in eine andere Richtung und spielen nach Katzenart den Gleichgültigen.

Zu den Gästefarmen haben wir allerdings unsere eigene Meinung.
Diese sind nicht unsere erste Wahl, am Tisch zu sitzen und sich die ganzen Abenteuergeschichten anzuhören ist nicht unser Ding.
Nur eine Ausnahme hat es gegeben und das war auf Kanaan als Hermias Strauss noch der Besitzer war. Hier hätten wir die ganze Nacht zusammen durchquatschen können.

Liebe Grüße
Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2022
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201617. Dez. 2022 ·
@ Hella
Das ist tatsächlich kein schönes Erlebnis. Blöd, wenn ein eigentlich schöner Aufenthalt durch solche Dinge eingetrübt wird.

@ Markus
Willkommen an Bord! Und danke für das Fotolob!
Euer Leopard wird kommen - da bin ich mir sicher. Bei uns hat es auch einige Versuche gebraucht, bis wir mehr als eine flüchtige Sichtung hatten. Dann war der Bann aber irgendwie gebrochen. 🙂

@ Ingrid und Hartwig
Es freut mich, dass euch die Fotos von den kleinen Leoparden gefallen. Ganz nebenbei: Eure Bilder vom Cheetah-Kill im KTP finde ich auch ganz toll. 🙂
Weil du das Thema des direkten Blickkontakts angesprochen hast, habe ich mal in unserem Fotoarchiv nachgesehen und tatsächlich auch festgestellt, dass die allermeisten Leoparden, die wir über die Jahre getroffen haben, uns nicht ansehen.
Über einen bin ich dann aber doch gestolpert.
Dieser Schnappschuss hier ist am Lake Mburo in Uganda entstanden und zwar bereits 2010 - daher ist die Qualität auch nicht so doll. Wir sind dort zu Fuß unterwegs gewesen und am Seeufer ganz überraschend auf den Leoparden getroffen, der im hohen Schilf gerade seinen Durst gestillt hat. Ohne den Schutz eines Fahrzeugs hat uns die Raubkatze sehr intensiv wahrgenommen und natürlich auch schnell die Flucht ergriffen.

IMG_4750.JPG


@ all
Mit einem neuen Kapitel geht es hier endlich auch demnächst weiter. Der Text ist quasi bereits geschrieben. 😉

Herzliche Grüße!
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 17. Dez. 2022
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201618. Dez. 2022 ·
3. Kapitel: Der Okavango ruft – und muss noch etwas warten…

Der neue Tag beginnt einmal mehr im Zwielicht der langsam aufgehenden Sonne. Finde ich es zuhause oft anstrengend, derart früh aus den Federn zu kommen, fällt mir das in Afrika zu keinem Zeitpunkt schwer.
Ein früher Vogelpirschgang lockt und ich freue mich darauf, auf dem Farmgelände noch ein paar weitere Entdeckungen unserer Sammlung hinzuzufügen.
Mein erster Weg führt mich also wieder zur Wasserstelle, von der sich bei meinem Auftauchen eine große Pavianrotte in Windeseile zurückzieht und bald Ruhe einkehrt. Beim Herumstromern kann ich wieder eine ganze Zahl verschiedener Vogelarten entdecken – sie auf ein Foto zu bannen, ist dabei jedoch eine ganz andere Geschichte. Immerhin finden sich am Ende des Spaziergangs diese gefiederten Freunde mehr oder weniger vorzeigbar auf der Speicherkarte wieder:

6B9A1593.jpg

Pririt Batis

6B9A1595.jpg

Black-throated Canary

6B9A1603.jpg

Amethyst Sunbird (f) – Amethystglanzköpfchen (?)

6B9A1606.jpg

Chestnut-vented Warbler

6B9A1610.jpg

Violet-eared Waxbill

6B9A1611.jpg

Southern Grey-headed Sparrow

6B9A1619.jpg

Green-winged Pytilia

Als wir nach diesem Morgenspaziergang gemeinsam zum Frühstücken gehen, ist unsere kleine Tochter noch immer recht schlapp und vor allem nahrungsaufnahmeresistent. Daher beschließen wir, einen Zwischenstopp in Otjiwarongo einzulegen, um dort einen Arzt aufzusuchen. Da es auch meiner Frau nicht so gut geht, lohnt sich dieser Halt umso mehr… 😵

Nach einer kurzen Recherche im Netz beschließen wir zur Mediclinic zu fahren. Dort werden wir freundlich empfangen und es wird uns mitgeteilt, dass wir hier am falschen Ort seien und die Praxis eines niedergelassenen Arztes aufsuchen müssten. Zum Glück sind die Wege in Otjiwarongo nicht weit und so erreichen wir schnell die Praxis von Dr. Pretorius, die uns der Klinik empfohlen wurde.
Auch hier ist der Empfang überaus nett und nach den üblichen Formalitäten, die zu erledigen sind, wenn man als Ausländer medizinische Versorgung in Anspruch nehmen will, müssen wir nur eine kurze Weile im Wartezimmer ausharren, bis die erste unserer zwei Patientinnen aufgerufen wird.
Dr. Pretorius entpuppt sich als sehr netter und gründlicher Arzt. Zum Glück sei mit unserer Kleinen alles in Ordnung – sie müsse aber unbedingt wieder genug Nährstoffe zu sich nehmen. Daher verspricht sie dem Arzt in die Hand, in den nächsten Tagen auf jeden Fall jeweils mindestens ein Eis zu essen. Welch schöne Therapie! 😎
Meine Frau ist als nächste dran und muss im Anschluss an die Untersuchung noch zu einem Bluttest in ein nahegelegenes Labor. Alles ist hier wie dort bestens organisiert und so werden zügig Proben entnommen, während die Kinder und ich an einer Tankstelle die erste Medikation in Eisform heranschaffen. 🙂

Während der Besuche in der Mediclinic, bei Dr. Pretorius und im Labor gehen einige Stunden ins Land und so starten wir erst am Mittag in Richtung Rundu. Immerhin ca. 480 Kilometer müssen wir hinter uns bringen und werden dafür auf der B1/B8 bis zum späten Nachmittag brauchen.

Die Fahrt ist B1/B8-typisch nicht spektakulär, aber immerhin kommen wir zügig voran.

Etwas außerhalb Rundus liegt die Hakusembe River Lodge direkt am Ufer des Okavango. Auch hier waren wir im Jahr 2009 zum ersten und bisher letzten Mal. Und seitdem ist die Lodge deutlich gewachsen. Wir erinnern uns an eine Wiese mit einer Handvoll darauf verstreuter Hütten und an ein kleines Restaurantgebäude. 2022 gibt es die Wiese mit den Hütten noch immer. Dazu gesellt hat sich aber ein großer Speisesaal mit Terrasse und daneben ein für uns gänzlich neues Areal mit weiteren Behausungen. Alles ist aber so weitläufig angelegt, dass die Anlage trotz guter Auslastung nicht überlaufen wirkt. (Die folgenden Außenaufnahmen sind am nächsten Tag entstanden)

104A8814.jpg


104A8816.jpg


Wir werden sehr freundlich und professionell mit Begrüßungstrunk empfangen und über die Mahlzeiten und mögliche Aktivitäten informiert. Gerade noch könnten wir die Sundowner-Cruise schaffen, aber die Rezeptionistin rät uns ab: Zu niedrig sei der Wasserstand gegenwärtig, zu wenige Sichtungen seien zu erwarten. Wir sollten uns solche Flussfahrten lieber für unseren späteren Aufenthalt in der Zambesi Mubala Lodge aufsparen. Damit sind wir sehr einverstanden und machen uns entspannt auf den Weg zu unserem Domizil für die kommende Nacht. Und hier erwartet uns eine echte Überraschung, hatten wir doch mit einer der kleinen und uns bekannten Hütten gerechnet. Unser Weg führt aber zum Rand der Anlage und in direkte Ufernähe, wo wir ein zweistöckiges Familienhaus betreten können.

104A8813.jpg


Ziemlich beeindruckt sind wir von dem Platzangebot, der geschmackvollen Ausstattung und von privater Terrasse und Balkon mit schönem Flussblick. Auf zwei Ebenen finden sich insgesamt fünf Betten und ein riesiges Badezimmer mit Wanne und Dusche. Hier könnten wir es locker länger aushalten und es ist fast schade, dass wir Hakusembe nur als Zwischenstopp auf dem Weg in den Caprivi eingebaut haben. Das Haus gehört sicherlich zu den schönsten, die wir bisher in Namibia bewohnt haben.

104A8771.jpg


104A8773.jpg


104A8774.jpg


104A8776.jpg


Bald setzt die Dämmerung ein und die verbleibende Zeit bei Tageslicht reicht nur für einen kleinen Spaziergang über die von hohen Bäumen bestandene Wiese, auf der die verschiedenen Gästeunterkünfte liegen. Einzig ein Fork-tailed Drongo schafft es dabei auf unsere Speicherkarte.

6B9A1629(2).jpg


104A8768.jpg


Nach Sonnenuntergang gehen wir ins Restaurant der Lodge. Zu dieser Jahreszeit sitzt niemand im geräumigen und schön beleuchteten Speisesaal. Alle Gäste nehmen an von Kerzen beleuchteten Tischen auf der Aussichtsplattform statt. Hier sitzt man nett, obschon der Fluss natürlich alsbald von der Dunkelheit verschluckt wird. Ein Lagerfeuer am Ufer sorgt für eine schöne Atmosphäre. Der Service ist ausgesprochen aufmerksam und die Qualität und Auswahl des Essens, das als kleines Buffet angeboten wird, ist sehr gut. Dazu genießen wir u.a. Malawi Shandys und so entsteht ein rundum schöner Afrika-Abend. Alle Familienmitglieder werden mit Genuss satt – auch unsere Jüngste. Puh… 🙂

104A8791.jpg


104A8787.jpg


Der weitere Abend ist einem ausufernden Ligretto-Turnier gewidmet, das ich traditionell verlieren werde und bei dem ich über kurz oder lang in Zweifel bezüglich meiner kognitiven und motorischen Fähigkeiten gerate. 😗

Viel entspannter sind für mich kleine Nachtspaziergänge über das Lodgegelände, die ich gemeinsam mit meiner Frau unternehmen kann. Die Kinder möchten derweil lieber die schöne Hütte ausnutzen.
Und so schlendern wir zu zweit entspannt über die Wiesen und leuchten mit unseren Headlights mal hierhin und mal dorthin – immer in der Hoffnung, einen Nachtbewohner entdecken zu können. Zu unserer Freude gelingt uns dies auch bald. Meine Frau entdeckt, dass sich ganz nah eine Southern white-faced owl (Südbüscheleule) auf einem niedrigen Ast niedergelassen hat.

6B9A1654.jpg


Wir freuen uns sehr über diese Sichtung, denn Eulen sind für uns etwas ganz Besonderes und diese Eulenart haben wir bisher noch nie aus solch einer kurzen Distanz beobachten können.
Als die anderen drei sich nach unserer Rückkehr ins Haus zur Ruhe begeben, schlendere ich noch einmal kurz allein am Flussufer entlang. Und siehe da: Ein White-backed Night Heron steht gut sichtbar am Ufer – und ist natürlich auf und davon, als mein Lichtkegel ihn kaum erfasst hat…

Die Luft in unserem Haus mag auch des Nachts kaum abkühlen. Es gibt zwar eine Klimaanlage, diese schafft es jedoch nicht, die Temperatur merklich herunterzuregeln. Und so wird es eine eher unruhige Nacht in dieser wirklich schönen Unterkunft.

Am nächsten Tag geht es weiter
- mit morgendlichem und nachmittäglichem Vogelreichtum am Okavango,
- einer Rückkehr zu unserer „Stammlodge“
- und mit einem dortigen kleinen Forumstreffen. 😁
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
1’625 Beiträge · seit 201520. Dez. 2022 ·
Rechtzeitig zum unserem "Forumstreffen" im Bericht bin ich auch ganz offiziell virtuell an Bord. Ich bin natürlich auf Eure Fotos gespannt, die auf unseren gemeinsamen Ausfahrten entstanden sind und natürlich auch auf Eure Abenteuer danach.
Viele Grüße
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
725 Beiträge · seit 201721. Dez. 2022 ·
Frage: die Strecke bis zu dieser Lodge ist Teerstraße?
Und weiter zu Eurer morgigen Lodge ebenfalls?

Der Norden von Namibia möchte irgendwann von uns auch bereist werden, hoffen aber auf ein paar mehr Teerstraßen, als im Süden. 😉

Eure Lodge direkt am Fluss gefällt mir.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
zuletzt bearbeitet 21. Dez. 2022
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201622. Dez. 2022 ·
Guten Morgen in die Runde!

@ sphinx
Liebe Elisabeth,
herzlich willkommen an Bord! Du bist gerade rechtzeitig dazugestoßen! Ich freue mich darauf, mich mittels des Reiseberichts an unser schönes Treffen zu erinnern und bin auf eure Sicht der Dinge gespannt! Ich fand unsere gemeinsamen Aktivitäten jedenfalls allesamt schön.

@ scheewie
Antwort: Zur Hakusembe Lodge führt eine kurze Sandstraße, die aber gut zu befahren ist. Bis dahin kann man von Windhoek aus durchgehend auf Teer unterwegs sein. Und auch von der Hakusembe bis kurz vor die Ndhovu Lodge führt eine geteerte Straße. Man kommt also gut und einfach voran. (Wobei ich Dirtroads viel spannender finde...) Die Lodge selbst ist dann wieder über eine vielleicht einen Kilometer lange Sandpiste zu erreichen. Durch den Caprivi kommt man sehr gut auf geteerten Pfaden - das macht die Transferfahrten dort in meinen Augen aber nicht spannender. In den Parks ist (zum Glück) kein Teer zu finden.

@ all
Ich wünsche euch allen frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage in dem Rahmen, den ihr euch für diese Zeit wünscht.
Mit dem Bericht wird es nach den Festtagen weitergehen. Oder besser gesagt: Es wird erst so richtig losgehen, denn wir sind ja gerade erst am Beginn des Caprivi angekommen.
Ich freue mich also weiterhin auf eure Begleitung und eure Kommentare.

Geseënde Kersfees!
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 22. Dez. 2022
Themenstarter1’845 Beiträge · seit 201627. Dez. 2022 ·
4. Kapitel: Mancherlei Federvieh am Okavango

Nach einer zu warmen Nacht in unserem schicken Doppelstock-Chalet genießen wir die angenehm temperierten Morgenstunden auf dem Gelände der Hakusembe Lodge.
Bereits kurz nach dem Wachwerden geht es dabei auf eine kleine Vogelentdeckungstour rund um unser Häuschen herum. Beim Spazieren über die Wiesen der Anlage begegnet uns eine überraschende Vielfalt an Vögeln. Auch den Tageseinstand der White-faced owl können wir nach einem Tipp von zwei anderen Gästen finden. Leider befindet sich dieser in einem alten Greifvogelnest hoch oben im Wipfel eines Baumes und man kann die kleine Eule nur erahnen.
Auf Fotos bannen können wir aber die folgenden Vögel:

6B9A1666.jpg

Cape Wagtail

6B9A1667.jpg

Hartlaub’s Babbler (?)

6B9A1675.jpg

African Hoopoe

6B9A1678.jpg

Red-eyed Dove

6B9A1685.jpg

Senegal Coucal

6B9A1714.jpg

Kurrichane Thrush

6B9A1698.jpg

African Black-headed Oriole

6B9A1715.jpg

Red-billed Oxpecker

6B9A1731.jpg

Golden-tailed Woodpecker

Und auch ein Krokodil lässt sich beim morgendlichen Sonnenbad beobachten.

6B9A1743.jpg


Das Frühstück wird in guter Qualität in Buffetform angeboten und wieder sitzt man wunderbar auf der Aussichtsterrasse und kann seinen Blick entspannt über den Fluss schweifen lassen.
Während die Kinder im bzw. am Pool spielen und Handstände üben, gehen die Erwachsenen immer wieder auf kleine Spaziergänge am Flussufer und auf den Wiesen der Lodge. Dabei können wir erneut einige Vögel entdecken.

6B9A1746.jpg

Fork-tailed Drongo
Besonders freut uns, dass wir die Nisthöhle eines Wiedehopfs finden können. Regelmäßig fliegen die Elterntiere die schmale Öffnung in einem Baumstamm an, verbleiben dort aber leider nur für Sekundenbruchteile, was das Fotografieren enorm erschwert.

6B9A1700.jpg


6B9A1701.jpg


6B9A1754.jpg


Ausgeruht und sehr zufrieden mit unserem kurzen Aufenthalt auf der Hakusembe River Lodge brechen wir am späten Vormittag in Richtung Osten auf. Unser Weg führt uns durch Rundu hindurch zurück auf die B8, der wir für ca. 220 Kilometer folgen. Schnurgeradeaus geht es vorbei an so manchen kleinen Kraal. Rinder und Ziegen säumen gemeinsam mit so manchem Menschen die Straßenränder. Eigentlich gibt es immer etwas zu sehen, aber trotzdem zieht sich die Fahrt B8-typisch ziemlich in die Länge. Was sind wir froh, dass wir die Tour als One-Way-Variante geplant haben!
In Divundu halten wir stets bei der großen Shell-Tankstelle, um aufzutanken und unsere Vorräte ein wenig aufzustocken. Da plötzlich die Stromversorgung unterbrochen ist, wird unser Aufenthalt zu einem etwas längeren Besuch. Draußen herrscht staubig brütende Hitze und so sind wir froh, im Dunkel des Tankstellenshops auf die Wiederkehr der Elektrizität warten zu können. Nachdem Tank und Vorratstaschen wieder gut gefüllt sind und wir die Tankwarte mit kühlen Getränken versorgt haben, geht die Fahrt weiter gen Ndhovu Safari Lodge. Bald geht die Teerstraße in eine gut gepflegte Dirtroad über, auf der wir die letzten Kilometer bis zum Abzweig zur Lodge zurücklegen. Von dort aus führt eine schmale Sandstraße durch ein kleines Dorf zum Flussufer, wo die Ndhovu Safari Lodge liegt. Hier ist uns alles noch sehr vertraut und wir freuen uns sehr auf die vier Nächte in einer unserer Lieblingsunterkünfte.

Über das Ankommen dort inklusive Treffen der Sphinxe ( 🤩 ) und unsere erste gemeinsame Bootsfahrt werde ich im nächsten Teilkapitel berichten.
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html