A lion a day!? - Herbstferien im Kruger 2021

Reisebericht 134 Antworten · 23,0k Aufrufe · gestartet 25. Okt. 2021 von H.Badger
8'724 Beiträge · seit 201009. Jan. 2022 ·
Hallo Sascha,

euren Familien-Game-Drive bei tollem Abend-Licht habe ich euch eben so richtig gegönnt - das liest sich sehr schön 🙂 .
Und gelernt habe ich auch mal wieder was (im Kapitel davor) 🤩 : da ich noch nie (zumindest nicht bewusst oder fotografierbar) Klippspringer gesehen habe, wusste ich auch nicht, dass sie diese Besonderheit haben (kopiert bei Wikipedia):

Sie sind die einzigen Antilopen, die auf den Hufspitzen laufen. Diese werden so abgelaufen, dass zylindrische Hufe entstehen, die eine unverwechselbare, zweikreisige Spur hinterlassen. Durch diese spezifische Form ihrer Hufe haben Klippspringer einen besseren Halt auf glatten Felsoberflächen.
H.Badger schrieb: Wir scherzen über Klippspringer, die – wenn nicht hier, wo sonst – leben müssten. Und tatsächlich: Zwei dieser Spitzentänzerantilopen lassen sich wunderbar beobachten.
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Bisher hatte ich die einfach als kleine Antilopen im Kopf, aber jetzt.....bin ich schlauer 😗 Da werde ich dieses Jahr mal Ausschau halten, ob ich in Namibia nicht welche sehe - somit habe ich meine Challenge für die Reise 😉 !

Schönen Sonntag noch und liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2022
Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201609. Jan. 2022 ·
Liebe Bele,
schön, dass mein Kruger Bericht nicht nur mein Wissen bezüglich der Vogelbestimmung erweitert... 😉
Was die Klippspringer im Kruger betrifft: Ich finde es immer sehr überraschend, dass man Familienverbände auf vielen vereinzelten kleinen Felseninseln inmitten des eher flachen Buschlandes vorfindet. Ich frage mich, wie da der Genpool divers gehalten wird. Oder wandern Klippspringer auch über Land, um neue Partner zu finden und Reviere zu erschließen?
Dieses Jahr geht es bei dir also wieder nach Namibia! Ich bin gespannt, wo es dich hinführen wird. Auch wir basteln gerade an einer kleinen Runde. 🙂

Ganz liebe Grüße
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
411 Beiträge · seit 201909. Jan. 2022 ·
Guten Abend Sascha! Ich bin wirklich sprachlos - vielleicht melde ich mich erst deshalb gegen Ende deines Berichts! Aber Glanzhaubenturako und Prangolin an einem Tag - ich wäre glücklich wenn ich die beiden irgendwann mal vor die Linse bekommen würde... der Kruger war diesen Winter wirklich zauberhaft, auch wir haben ja 10 Tage hier verbracht und viele tolle Sichtungen erlebt, aber ihr habt wirklich abgeräumt! Ein Traum - vielen Dank fürs Zeigen
lG Peter
Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201611. Jan. 2022 ·
Guten Morgen Peter,
schön, dass du bei unserer Kruger-Tour dabei bist.
Über das Pangolin haben wir uns natürlich extrem gefreut - sogar noch mehr als über den Glanzhaubenturako. 😉
Ich gehe nicht davon aus, dass uns in den nächsten Jahren nochmal eines über den Weg laufen wird.
In deinen Bericht habe ich auch schon mal reingeblinzelt - 100 Tage im Sabbatical! Wow! Wirklich beneidenswert. Toll, dass du diesen Traum trotz Pandemie verwirklichen konntest.
Lieber Gruß
Sascha
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Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201611. Jan. 2022 ·
11. Kapitel: Faul in Biyamiti

Der heutige Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein bei wolkenlosem Himmel. Es wird also wieder heiß… 😏
Auch wenn wir uns vorgenommen haben, unsere Zeit im Camp zu verbringen, kann ich es mir nicht verkneifen eine kleine frühmorgendliche Ausfahrt zum Biyamiti Wehr zu unternehmen. Man könnte ja etwas verpassen… 😛
Und so stromere ich vor Toresöffnung schon ein wenig um unsere Hütte herum und entdecke eine (leider sehr scheue) orange-breasted bushshrike. Eine Erstsichtung, die sich leider nicht gern fotografieren lassen möchte. Und so bleibt es bei einem Beweisbild.

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Die anschließende Fahrt zum Wehr entpuppt sich als sehr ruhig. Der tagaktive Teil des Buschs scheint noch nicht erwacht zu sein und die Nachtschicht hat sich anscheinend bereits verzogen oder ist nie hier vorbeigekommen. Auch am Wehr ist wenig los. Ich stelle mich für eine ganze Zeit an die Staustufe und betrachte einen Waffenkiebitz nebst Jungvogel.

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Nach einer Weile gesellt sich ein Malachite Kingfisher dazu und nimmt genau da Platz, wo ich bei meinem letzten Besuch einen Giant Kingfisher verewigen konnte. Ich freue mich sehr über den so farbenprächtigen kleinen Kerl. 🙂

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Als nach längerer Zeit noch immer nichts passiert, werde ich doch ungeduldig und drehe, um zurück zum Camp zu fahren.
Auf dem Rückweg entdecke ich dann noch nicht weit vom Wehr entfernt eine Horde Zwergmangusten, die sich auf einem nahen Termitenhügel in der Morgensonne aufwärmt. Ich halte an und beobachte das muntere Treiben für eine ganze Zeit. Hier entstehen einige Aufnahmen, mit denen ich sehr glücklich bin.

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Zurück im Camp wird erstmal ein wenig gemeinsam gebirdet. Wir entdecken einen Cardinal Woodpecker – keine Ahnung, ob ich den jetzt richtig bestimmt habe… 😗

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Außerdem landet ein schöner Halsband-Bartvogel auf einem nahen Grill.

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Dieser Ashy Flycatcher (?) lässt sich bei der Morgentoilette beobachten.

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Das Flussbett liegt zu dieser Tageszeit in recht ungünstigem Fotolicht. Daher sind die Blicke auf kämpfende Impalas, Kudus und erste durchziehende Elefanten (mit ganz frischem Nachwuchs) nicht so schön zu dokumentieren.

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Aber zu sehen gibt es hier eigentlich immer etwas. Und so macht es Spaß, einfach auf einer der Bänke zu sitzen und den Blick schweifen zu lassen.
Bald machen wir uns daran, ein spätes Frühstück zu bereiten und verdaddeln die heißen Mittags- und frühen Nachmittagsstunden in der Hütte und auf den Wiesen am Flussbett.
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Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201614. Jan. 2022 ·
Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Wir verbringen ihn vor allem auf der Wiese am Flussbett und auf dem kleinen Pfad, der durch das Camp führt. Es ist ein gemütlicher Tag und eine willkommene Abwechslung nach den sehr gamedrive-lastigen eineinhalb Wochen.

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Im Flussbett passiert nichts Weltbewegendes. Einige Wasserböcke lassen sich sehen, irgendwann kommt ein Giraffenbulle vorbei und stillt seinen Durst.

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Und natürlich immer wieder Elefanten (im zunehmend schönem Licht), die es uns nicht langweilig werden lassen.

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Auf den Streifzügen durch das Camp kommen uns einige Vertreter der Vogelwelt vor die Linse, z.B. Natal Spurfowl, ein prächtiger scarlet-chested sunbird, Jameson’s Firefinch und ein white-throated robin-chat.

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Die Kinder genießen diesen Tag ohne Auto ganz besonders. Wir bekommen sie kaum zu Gesicht, weil sie sich im Kinderzimmer unserer Hütte eine Spielwelt aufgebaut haben. Da wird auch ein Pool nicht vermisst.
Nach Sonnenuntergang streifen wir immer wieder mit unserem Spotlight durch das kleine Camp. Diese Spaziergänge lohnen sich unbedingt und seien hier jedem, der hier Station macht, empfohlen.
Wir sehen immer wieder kleine Galagos, die aber zu schnell für unsere Kamera sind. Einmal, als ich allein ohne Kamera unterwegs bin, entdecke ich auch einen Riesen-Galago. Das knuffige Tier sitzt vielleicht drei Meter entfernt im Dickicht und kommt dann überraschenderweise auf mich zugehüpft, bis es auf Augenhöhe in Armlängenentfernung verharrt und mich kurz mustert. Dann reckt es sich mehrere Male possierlich und setzt schließlich zum Sprung an mir vorbei und ins Dickicht jenseits des Weges an. Eine total schöne Begegnung. 🙂

Überall leuchten klitzekleine Augen – zumeist sind es Spinnen in verschiedenen Größen. Wir sind verblüfft, dass auch Spinnenaugen so deutlich im Scheinwerferlicht zu erkennen sind.

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Und schließlich lässt sich auch wieder eine Ginsterkatze blicken und fotografieren.

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Es folgt dann noch ein kleines Highlight für uns: Auf dem kleinen Weg, der durch den dichten Busch in Richtung Rezeption führt, entdecken wir eine Nightjar 🙂 – ich denke, dass es eine rufous-cheeked nightjar ist (aber ich bin mir nicht sicher). Langsam begeben wir uns auf Augenhöhe mit dem Vogel und leuchten ihn vorsichtig an.

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Als letzte Sichtung des Tages verabschiedet uns wiederum eine Ginsterkatze. So schön haben wir diese Schleichkatzen tatsächlich noch nie gesehen.

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So langsam neigt sich unser Trip seinem Ende entgegen – am nächsten Tag geht es gen Berg-en-Dal, wo wir die letzten zwei Nächte verbringen werden. Ob wir auch morgen katzenfrei haben werden? Wir sind gespannt.
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zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2022
Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201616. Jan. 2022 ·
12. Kapitel: Im Südwesten

Zu Toresöffnung stehen wir auf. Den Großteil unseres Gepäcks haben wir bereits am Vorabend verpackt – so sind die lichtlosen Stunden besser genutzt und wir kommen morgens schneller los. Wir verabschieden uns ein wenig wehmütig von Biyamiti – auch wenn wir hier keine außergewöhnlichen Sichtungen hatten, haben wir die Zeit hier doch sehr genossen.

Wir biegen links auf die Privatstraße und fahren gen Crocodile River Road. Der Tag beginnt ruhig. Bis zum Crocodile erinnern wir keine Sichtungen.

Als wir dann dort gen Westen abbiegen, begegnen uns bald zwei junge Tüpfelhyänen. Was sind diese Tiere niedlich! Im schönen Morgenlicht leuchtet das wuschelige Fell. Vor unserem Wagen queren die beiden die Straße, lassen sich noch etwas auf der anderen Seite betrachten und ziehen dann ihres Weges. Eine schöne Eröffnung des heutigen Gamedrives nach Berg-en-Dal.

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Bald darauf begegnet uns ein juveniler Sattelstorch an einer Flussquerung.

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Und auch heute lassen sich wieder einige Zwergmangusten beim morgendlichen Aufwärmen auf einem Termitenhügel beobachten.

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Ein Stück weiter des Wegs fällt uns ein Impalariss in einem nahen Baum auf. Leider ist kein Leopard weit und breit zu entdecken. Einzig eine Tüpfelhyäne umkreist den Baum in der vergeblichen Hoffnung, dass die Antilope den Weg zu ihr nach unten findet.

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Wiederum einige Kilometer bringen wir hinter uns, als der Höhepunkt des heutigen Morgens auf uns wartet. Nicht weit von der Straße entfernt ruht ein einzelner Gepard. 🤩 Wir freuen uns total über diese erneute Sichtung dieser im Kruger gar nicht so häufigen Raubkatze. Zuerst liegt das Tier fast flach auf dem Boden, aber nach kurzer Zeit tut es uns den Gefallen und setzt sich auf. Jetzt kann man den Geparden in seiner ganzen Schönheit bewundern. Eine ganze Zeit bleibt er so sitzen und ändert höchstens mal seine Blickrichtung.

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Irgendwann steht er auf und zieht seiner Wege. Zuerst können wir ihn dabei begleiten, denn er läuft parallel zu Straße und wir kommen ihm dabei recht nah.

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Nach einer Weile läuft er dann aber in Richtung Fluss und wird durch den dichten Uferbewuchs unseren Blicken entzogen. Eine wirklich schöne Sichtung!

Ein Hammerkopf ist eine der letzten Sichtungen auf der Crocodile River Road.

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Das Finale wird jedoch von einem B.N. bestritten, wie die meisten seiner Art ist auch dieses enthornt worden. Ganz nah quert es vor uns den Weg und wir sind von seiner Größe und der Ruhe, die es ausstrahlt, einmal mehr beeindruckt. Wir hoffen darauf, dass es nicht die letzte Begegnung dieser Art sein wird, denn die Gegend um Berg-en-Dal ist erfahrungsgemäß bestes B.N.-Gebiet.

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Bald queren wir die Teerstraße und fahren weiter gen Berg-en-Dal.
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Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201618. Jan. 2022 ·
Die Teerstraße gen Berg-en-Dal führt durch ziemlich trockenen Busch. Hier ist heute wenig los – kein Wunder: Es sind schließlich bereits wieder um die 40 Grad! 😵
Kurz vor dem Camp zweigt der Matjulu Loop ab. Natürlich biegen wir trotz der Hitze ab und fahren zum Wasserloch, das am Ende der Dirtroad liegt. Was haben wir hier schon für schöne Sichtungen in den vergangenen Jahren gehabt – heute aber leider nicht.
Und so ist ein white-bellied sunbird, der immer wieder emsig sein Nest, das in einem riesigen Spinnengewebe eingearbeitet ist, anfliegt unser kleines Sichtungshighlight dieses Umwegs.

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Und ja: Manchmal halten wir auch für Pflanzen.

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Als wir schließlich in das Camp einfahren, steuern wir zunächst den Parkplatz an, um einzuchecken. Dort entdecken wir einige Maskenpirole hoch in den Bäumen. Eine Erstsichtung, über die wir uns freuen. 🙂

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Unsere Hütte ist noch nicht bezugsfertig und so verbringen wir die heißen Mittagsstunden mit ausgeprägter Kinderzeit. Der Pool Berg-en-Dals ist groß und es gibt schattige Plätze. Außerdem ist ein Kinderspielplatz vorhanden. Das überzeugt unseren Nachwuchs, der nur leicht irritiert wird, weil irgendjemand eine grüne Schlange in den Büschen neben dem kühlen Nass gesehen haben will. Wir sehen sie nicht, sind aber lieber vorsichtig. 😏
Neben dem Poolgelände liegt der Laundromat des Camps – eine gute Gelegenheit unsere staubige Wäsche der letzten Tage einer Wäsche zu unterziehen. Das entlastet das Ankommen zuhause immer sehr.

Um 14 Uhr sind die Kinder ausgetobt und wir können unsere nahe Hütte beziehen. Das erste Mal bewohnen wir eine Doppelhütte in Berg-en-Dal, die aus dem dort typischen Wohn- und Essbereich besteht, dazu aber noch zwei abgeschlossene Schlafzimmer hat – von denen jedoch nur eines wirklich bewohnbar ist, da in dem anderen Buschhörnchen wohnhaft sind und sich ausdauernd über die Deckenbalken jagen. 🤪

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Gegen 15.30 Uhr fahren wir auf eine Nachmittagsrunde. Es soll auf dem Mlambane-Loop gehen, da diese Straße schön an einem (Trocken-)Flussbett entlangführt.
Unser Kruger-Trip bleibt sich treu und so ist die erste Sichtung, die ihren Weg auf unsere Speicherkarten findet, eine Löwenbegegnung. Zwei Löwinnen liegen faul im Flussbett. Mit Aktivität ist hier nicht zu rechnen, denn es ist noch immer sehr heiß. Und so verweilen wir nur kurz.

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Uns wird von einem entgegenkommenden Fahrzeug ein Tipp gegeben, dass ganz in der Nähe ein großes Löwenrudel an einem Riss liegen würde. Wir würden die Stelle an Geiern in den Bäumen und Rangierspuren auf der Straße erkennen. Aber Pustekuchen! Trotz großer Übung im Buschstarren finden wir nichts dergleichen. 😐

Und so sind es nicht Löwen, die wir als nächstes entdecken, sondern einige B.N. Das ist natürlich auch schön. 😉

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Immer mal wieder fragen wir entgegenkommende Fahrzeuge nach den Löwen, aber keiner hat sie gesehen.
Weiter geht es also mit einer hellen Morphe des Tawny Eagles, die ich besonders hübsch finde.

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Und dann in schneller Folge immer wieder B.N.-Sichtungen. So kennen wir das in dieser Gegend und wir sind froh, dass das noch immer so ist – mit dem Unterschied, dass es nun eine Besonderheit ist, wenn man mal ein B.N. mit unversehrtem Horn entdeckt.

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Tadaaa!

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Auf der Rückfahrt gen Berg-en-Dal finden wir es dann doch: Das Löwenrudel am Riss. 🙂 Wir sind vorhin einfach vorbeigefahren, denn leicht zu sehen sind die Katzen hier wahrlich nicht. Nur wenige Meter tief liegen sie im Busch, der aber so dicht ist, dass man die Löwen nur aus ganz bestimmten Winkeln entdecken kann. Wir sind erstaunt, dass uns dies doch noch gelungen ist, ohne dass ein anderes Fahrzeug an dieser Stelle gestanden hätte.

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Zurück in Berg-en-Dal lassen wir den Tag mit Spaziergängen durch das Camp ausklingen. Auch hier lassen sich Bushbabies und Genets entdecken. Und am Damm trinken in der Dunkelheit Elefanten.

Den Abend verbringen wir auf unserer Terrasse im Feuerschein. Noch zwei Mal schlafen, dann geht es zurück nach Deutschland. Ein wenig Wehmut kommt da schon auf.
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Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201621. Jan. 2022 ·
13. Kapitel: Zwei Gamedrives verbleiben…

Unser letzter Tag im Kruger NP bricht an. Wir haben gut geschlafen – die Kinder haben wir im Bett des Wohnzimmers untergebracht, sodass wir den Buschhörnchen ihr Schlafzimmer nicht streitig machen mussten. 😛

Gemeinsam brechen wir zu einer letzten Morgenrunde auf. Wir wollen nochmal gen Mlambane Loop fahren.
Vorbei an zwei entfernt stehenden bzw. liegenden B.N. (mit Hörnern!) treffen wir als eine der ersten Sichtungen des Tages auf zwei Giraffenbullen, die so früh am Tage bereits mit ihrem gewaltsamen „Hals-Ballett“ beschäftigt sind. Eng nebeneinander stehen die beiden Tiere, immer wieder holt einer von ihnen Schwung und schlägt mit ausholender Bewegung seinen Hals und Kopf gegen den Körper des Kontrahenten, der den Schlag kassiert und zum Gegenschlag ansetzt. Eine seltsame Choreografie, die auch dadurch beeindruckt, dass der Kampf in absoluter Stille abläuft. Wir beobachten eine Weile und fahren dann weiter.

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Wo gestern das Löwenrudel lag, finden wir heute früh einige Kappengeier vor. Diese lassen sich viel unverbuschter beobachten und wir freuen uns über Vögel unterschiedlichen Alters.

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Natürlich kommen wir bald auch an weiteren B.N. vorbei.

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Dann entdecken wir einen Violet-backed Starling (Danke, Maddy!)

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Und dann erreichen wir das Löwenrudel des heutigen Morgens. Die Katzen liegen nicht weit von der Straße weg auf einer Lichtung, haben aber bereits weitestgehend ihre Aktivität eingestellt. Tatsächlich ist es auch schon wieder ziemlich heiß. Und so müssen wir uns damit begnügen, dass uns mehr oder weniger müde Blicke zugeworfen werden und die Kamera dankbar dafür ist, wenn sich eine Löwin wenige Meter von a nach b bewegt. Eine typische Löwensichtung also. 😉

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Das war jetzt definitiv die letzte Löwensichtung auf dieser Reise. Wir haben versucht mitzuzählen und sind – berücksichtigt man jede Sichtung – auf [Trommelwirbel] insgesamt 112 Tiere gekommen. Das ist unser neuer Rekord im Kruger. 🤪

Weil die Kinder langsam hungrig werden, fahren wir Richtung Afsaal Picknickplatz. Auf dem Weg dorthin begegnen wir einer großen Büffelherde neben und auf der Straße.

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Außerdem lassen sich am Straßenrand noch eine Tüpfelhyäne mit Nachwuchs sehen – auch hier ist hitzebedingt schon Dösen angesagt.

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Afsaal ist ein Ort im Kruger, den ich überhaupt nicht leiden kann. Der große Parkplatz ist oft voll mit Fahrzeugen jeder Größe, weil hier die Gamedrives von außerhalb verlässlich Station machen und der Shop mitten im Busch wirkt deplatziert – schade übrigens, dass auch der Picknickplatz am Sabie kürzlich mit einem Shop/Restaurant ausgebaut worden ist (wir haben hier nicht gehalten). Die Kinder genießen die Auszeit trotz des dank Pandemie heute gar nicht so großen Rummels und werden im Shop natürlich auch fündig. So ist auch heute Morgen für alle etwas dabei.

Auf der Rückfahrt zum Camp sehen wir nicht mehr viel. Ein kleiner Höhepunkt ist eine Vogel-Erstsichtung: Ein afrikanischer (?) Kuckuck sitzt auf einem kleinen Baum nahe der Straße.

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Außerdem lassen sich noch – wie gar nicht so selten – white-fronted bee-eaters sehen.

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Am späten Vormittag sind wir zurück im Camp und unser klassisches Mittagsprogramm nimmt seinen Lauf: Pool, Spielplatz, Mittagssnack im Tindlovu, Spaziergänge durch das Camp.

Am Nachmittag wollen wir ein letztes Mal gemeinsam auf Pirschfahrt gehen.
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zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2022
2'168 Beiträge · seit 200921. Jan. 2022 ·
Hallo liebe Badgers,
112 Loewen, wow!! 🤩 Was fuer eine tolle Reise, vielen herzlichen Dank fuer's teilen!
Schade dass sie schon bald zuende ist...

Dein UFO ist ein Violet-backed Starling.
Der andere ist auf jeden Fall ein Kuckuck, welcher genau kann ich leider nicht sehen. Aber African Cuckoo koente schon passen.

Liebe Gruesse aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201623. Jan. 2022 ·
Hallo Maddy,
vielen Dank für die Bestimmungshilfe - wirklich ein hübscher Vogel, den wir vorher auch noch nicht bewusst wahrgenommen haben.
Ja - leider neigt sich die Reise ihrem Ende entgegen. Wir wären auch noch lieber länger geblieben...

Einen schönen Sonntag wünscht
Sascha
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Während die Kinder vergnügt in der Hütte spielen, gehen meine Frau und ich ein wenig durch das Camp. In der herrschenden Mittagshitze erwarten wir keine besonderen Sichtungen, während wir am Zaun entlanglaufen. Tatsächlich sehen wir nur sehr wenig: Höhepunkt ist dieser junge Nyala.

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Bald darauf verbringen wir den frühen Nachmittag am Pool – auf dem Rückweg zur Hütte entdecke ich in einem der hohen Bäume, die den Weg säumen, einen Vogel, der den Puls schneller werden lässt: Erneut zeigt sich uns ein Glanzhaubenturako. 🙂 Dieses Mal in weit besserem Licht, so dass klar wird, warum der Vogel seinen Namen trägt.

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Gegen 16 Uhr brechen wir zu einer Nachmittagsausfahrt zu den Loops nördlich des Crocodile Rivers auf. Insgesamt wird es keine spektakuläre Ausfahrt, aber wir genießen sie trotzdem: Das Licht ist schön und Abschiedsstimmung kommt auf.
Die Zwei-Stunden-Runde zeigt uns u.a. einen schönen Senegalkiebitz.

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Und dann betritt auch bereits wieder der Hauptdarsteller dieser Kruger-Region die Szenerie: ein stattliches B.N. grast direkt neben dem Weg.

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Ein Nyala äst nicht weit von unserem Fahrzeug. Und das Licht wird immer schöner.

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Ein Wollkopfgeier lässt sich entdecken.

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Schließlich finden wir eine Tüpfelhyäne, die sich in einem kleinen Wasserloch Kühlung verschafft. Man möchte es ihr gleich tun.

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Aber auch das kühle Nass am Gardenia Hide ist leider bereits besetzt durch vier B.N., die eine nachmittägliche Siesta halten.

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Weitere B.N. treffen wir immer wieder auf der Fahrt an – da der Busch jedoch oftmals schöne Fotos verhindert, verzichten wir darauf, die Kameras zu zücken.

Im Camp zurück genießen wir gemeinsam unseren letzten Abend im Schein unseres Feuers. Auch wir werden hier - so wie aktuell in Casimodos Kruger-Bericht - wieder von Dutzenden Kleinst-Augen betrachtet: Überall sitzen kleine Spinnen herum und warten auf nächtliche Beute.

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Ein Abendspaziergang durch das Camp lässt uns schließlich beide Bushbaby-Arten entdecken. Auch hier lohnt es sich also, nach Einbruch der Dunkelheit ein wenig unterwegs zu sein.

Morgen wird es nach Hause gehen – kaum zu fassen. 😵
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Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201627. Jan. 2022 ·
14. Kapitel: Abschied

Heute ist es so weit. Am Mittag wird unser Airlink-Flug gen Johannesburg gehen… 😐
Zu Toresöffnung fahre ich noch eine letzte kleine Tour allein durch den Park. Die anderen wollen lieber etwas länger schlafen, denn der Tag wird heute sicherlich anstrengend werden.
Ich lasse mich einfach treiben und erwarte gar nicht viel, genieße aber den Anblick der üblichen Verdächtigen im schönen Licht des frühen Morgens. 🙂

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Aber was ist das? Auf der Teerstraße, die Berg-en-Dal mit dem Malelane-Gate verbindet sitzt plötzlich eine katzenhafte Silhouette im perfekten Gegenlicht. Beim Näherkommen ist sicher: Ein Leopard! Leider bleibt die Katze nicht an Ort und Stelle, sondern zieht schnurstracks weiter durch den dichten Busch, ohne mir einmal ihr Gesicht zuzuwenden. Es gelingen daher keine nennenswerten Fotos, aber ich freue mich natürlich sehr über diese unerwartete Begegnung. Als schließlich nach kurzer Zeit weitere Fahrzeuge eintreffen, kann ich nur schulterzuckend vermelden, dass hier gerade ein Leopard war. Ein Paradebeispiel für „right time, right place“ und ein schönes Abschiedsgeschenk.

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Die weitere Ausfahrt zeigt mir ein letztes Mal (natürlich) Impalas, Elefanten, Büffel und Giraffen. Leise verabschiede ich mich von den wunderbaren Tieren: Auf ein (hoffentlich) recht baldiges Wiedersehen!

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Als ich zurück ins Camp komme, ist das meiste Gepäck bereits geschnürt. Meine Frau ist die wahre Pack-Expertin dieser Familie. Wir verstauen es im Bus und machen noch einen kleinen Stopp beim Open-Air-Kino an der Rezeption, denn das ist Tradition. Hier machen wir bei jedem Aufenthalt Fotos von unserem Nachwuchs, während er von Bank zu Bank hüpft. Nun wird die Reihe 2013, 2014, 2016, 2018 mit 2021 fortgesetzt (und sicher nicht abgeschlossen 😎 ).
Der kurze „Gamedrive“ zum Gate führt uns dann noch an einigen B.N. vorbei und auch Elefanten lassen sich kurz vor der Ausfahrt nochmal sehen. Einige letzte Schnappschüsse im Vorbeifahren:

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Und dann ist Schluss.

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Die Ausreise aus dem Park verläuft zügig, genau wie die Fahrt zum Airport.
Hier warten wir auf unseren Flug, nachdem wir unseren treuen Bus (trotz einer großen Beule, die ich dummerweise in Biyamiti hineingefahren habe) unkompliziert zurückgegeben haben. Das Gepäck ist schnell aufgegeben und wir genießen die Sonne. Da für die Rückreise keine besonderen Corona-Nachweise benötigt werden, ist diese, sieht man von den Masken ab, ganz normal.
Der Inlandsflug geht schnell vorbei, in Johannesburg haben wir bis zum Abend viel Zeit. Wir stromern durch die Läden und ruhen uns bei Mugg and Bean aus. Mit dem hier herrschenden Rummel muss man nach zwei Wochen im Nationalpark erstmal klarkommen.
Der Rückflug mit Lufthansa: Unspektakulär und damit gut und nicht weiter des Berichtens wert. Wir kommen prima mit der Economy klar. Gerne wieder.

Und das soll es auch mit diesem kleinen Bericht gewesen sein. Es waren wieder zwei schöne und intensive Wochen im Kruger – besonders natürlich vor dem Hintergrund, dass wir ungewohnt lange auf eine Rückkehr in den von uns sehr geschätzten Nationalpark warten mussten. Wir sind froh, dass wir die Herbstferien 2021 trotz aller Unsicherheiten im Vorfeld für diese Reise genutzt haben und dankbar, dass die Pandemie uns hier ein Zeitfenster als Familie gelassen hat, ohne (Kinder-)Quarantäne (und damit überhaupt erst) verreisen zu können.

„Hattet ihr bereits schöne Türdichtungen?“ erreichte uns während der Reise eine whatsapp-Nachricht mit typischem Autokorrektur-Humor: Im deutschen Sprachraum hat man wohl in erster Linie schöne Türdichtungen und weniger schöne Tiersichtungen. Das ist im Kruger (jedenfalls in den staatlichen Camps) andersherum…
Rückblickend können wir im Brustton der Überzeugung sagen: Ja – hatten wir. 🙂

Ganz lieben Dank fürs Mitlesen, Danke-Drücken und Kommentieren.

Herzlich
Die Honigdachse
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2022
4'382 Beiträge · seit 201527. Jan. 2022 ·
Guten Morgen, Sascha,
im Rückblick kommen mir Eure 14 Tage Krüger-Auszeit vor wie mehrere Wochen so viel, wie Ihr erlebt und gesehen habt. Danke für die „Berichterstattung“ und die wie gewohnt schönen Fotos der „Türdichtungen“. Ich habe beides sehr genossen!
Herzliche Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
6'152 Beiträge · seit 200627. Jan. 2022 ·
hallo Sascha,
gerade in der jetzigen Zeit - ist man so richtig auf Entzug - was Türdichtungen 😛 anbelangt - und da kommt ein Reisebericht über den Krüger gerade recht, ich bin sehr gerne mitgereist , vielen Dank fürs teilen.
Einge gute Zeit wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
1'425 Beiträge · seit 201527. Jan. 2022 ·
Liebe Badger-Familie,

habt vielen Dank für diesen super schönen und entspannenden Bericht! Es war mir wie immer ein großes Vergnügen, euch zu begleiten 🙂 Fototechnisch nochmals eine Steigerung, das habe ich ja schon angemerkt.

Hoffen wir, dass das Reisen sobald als möglich wieder zur Normalsache wird.

Der Leo und die B.N. waren sehr sehr schön Abschiedsgrüße!

Zur Autokorrektur habe ich auch ein Schmankerl 😄 Wir schickten im letzten Namibiaurlaub der lieben Netti ein Bild von Rodney und uns und Petra wollte "unser Strahlemann" schreiben.... Von Netti kam nur "Manitu spricht in Rätseln.." 🤨 Wir wussten nicht, wie das gemeint sein soll und Petra stolperte erst Tage später wieder darüber und stellte laut lachend fest, dass ihr Handy "Strahlenunfall" geschrieben hat 😄

Manchmal verteufle ich diese Korrektur wirklich 😈

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
2'460 Beiträge · seit 200627. Jan. 2022 ·
Hallo Sascha,
herzlichen Dank, dass du uns virtuell mit in den Kruger genommen hast.
Bis SA zum VVG ausgerufen wurde und unserer Trip über den Jahreswechsel somit hinfällig wurde, habe ich deinem Bericht sehr genossen. Dann musste ich eine Lesepause einlegen, da ich mir nicht vor Augen halten wollte, was ich alles selbst vielleicht hätte sehen können.
Nun keimt langsam wieder die Vorfreude, daher konnte ich deinen Bericht jetzt zu Ende lesen. Ihr habt tolle Sichtungen (kleine und große Katzen, Schuppentier 🤩 ) gehabt, dass ist mehr als eine Entschädigung für die Krugerabstinenz 😄
Danke fürs Teilhaben lassen.
LG Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
1'718 Beiträge · seit 201627. Jan. 2022 ·
Hi Sascha,

vielen Dank für den schönen Reisebericht, der mich gedanklich in den Krüger entführt hat, in den ich schon so lange wieder einmal reisen möchte. Über die Türdichtungen könnt ihr sicherlich sehr glücklich sein. 🙂 (Sehr schönes sprachliches Schmankerl am Ende, habe sehr gelacht.)

Liebe Grüße,
Betti
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
2'192 Beiträge · seit 201627. Jan. 2022 ·
Liebe Honigdachse,

herzlichen Dank für Euren tollen Bericht. Bei uns soll es dieses Jahr auch in den Krüger gehen. Da kann ich nochmal genau spicken, welche Camps Euch gut gefallen haben.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
1'543 Beiträge · seit 201327. Jan. 2022 ·
Hallo Sascha,

bei dir lese ich immer sehr gerne mit, denn es ist einfach großartig zu sehen, wie Safari mit kleinen Kindern, obwohl langsam sind sie auch nicht mehr so ganz klein, gelingen kann. Die Sichtungen waren fantastisch, da gab es gar nichts zu meckern, aber der Krüger ist ja meistens sehr zuverlässlg.
Vielen Dank für den schönen Reisebericht und die tollen Fotos.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html