Fortuna77 schrieb:Das Meer hatte einige skurrile Dinge angespült - nur schweren Herzens ließen wir den Fisch dort...
📎 S.A(10)-2.jpg
Pah! Das ist überhaupt kein Fisch, sondern doch eindeutig ein südafrikanischer Wolpertinger!
LG Logi
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Mai 2018 ·
Logi schrieb: Pah! Das ist überhaupt kein Fisch, sondern doch eindeutig ein südafrikanischer Wolpertinger!
LG Logi
Liebe Logi,
da musste ich nun erstmal Google bemühen... 🙄 Wolpertinger waren mir bis dato völlig unbekannt! 🤪 😄
CuF schrieb:sandra1903 schrieb: Willkommen zurück, da können wir uns ja schon auf den nächsten Bericht freuen oder? 😁 ...und vor allem auf die Fortsetzung von diesem.... 😉 😉 😉 Viele Grüße Friederike
Liebe Sandra und Friederike,
ja, es wird einen weiteren Bericht (incl. 2 Fomitreffen) geben, der dieses Mal auch zeitnaher starten wird... 😗
Aber erstmal werde ich jetzt schauen, dass es hier weiter an die Küste geht!!! 😉
Viele liebe Grüße und allen einen schönen Maifeiertag, Nadja
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Mai 2018 ·
09.11.2017 - Der letzte Vormittag im Addo
Um halb sechs ging der Wecker für uns, heute waren unsere Tage im Addo gezählt und es ging weiter in Richtung Küste. Wir frühstückten gemeinsam auf unserer Terrasse das restliche Müsli, Obst und Joghurt und schmierten uns ein paar Brote für die Fahrt. In den kommenden Tagen war es mit der Selbstversorgung erstmal wieder vorbei.
Nachdem alles im VW-Bus verstaut war, ging es um halb acht los.
Ein Buschbock-Weibchen beobachtete unsere Aktion.
Insgesamt hatten wir bei unserer Fahrt in den Südteil des Parks recht wenig Tiersichtungen. Allerdings erwarteten uns allen beiden Wasserstellen wieder große Elefantengruppen.
Diese ließen sich von den Wartungsarbeiten nicht weiter beirren.
Blacksmith Lapwing (Schmiedekibitz)
Impressionen vom Hapoor Dam:
Knoten im Rüssel 😉
Kittlitz's Plover-Paar (Hirtenpfeifer)
Kudu-Weibchen beim Frühstück
Am nächsten Wasserloch trafen wir auf einen einzelnen Elefantenbullen.
Blackbellied Starling
Red Hartebeest (Kuhantilope)
Am Lismore Waterhole gab es ebenfalls Eli-Alarm
Bei den Halbstarken wurde "gerüsselt" und gerangelt...
... es war ein Vergnügen den Elefanten zuzusehen und wir konnten uns kaum losreißen.
Ein Büffel mischte sich unter die Gruppe und durfte ungestört trinken. Das Warthog musste allerdings noch warten.. 😗
Als auch hier ein Kontrollfahrzeug das Wasserloch begutachtete, setzen auch wir unseren Weg weiter fort.
Einige Kilometer weiter wuselte etwas durchs Gras und wir erkannten zwei aufgeregte Schakale.
Bald konnten wir erkennen, was ihre Aufmerksamkeit erregte...
Zwei Löwinnen lagen neben einem frisch erlegten Warthog.
Seltsamerweise rührten sie das Tier jedoch nicht an, sondern schauten sich immer wieder um und veränderten ihre Position.
Vielleicht hatten sie einfach keinen Hunger?! 😕 Wohlgenährt sahen die beiden auf alle Fälle aus! 😄
Während wir weiter rätselten, stand ein Elefanten vorm geschlossenen Wasserloch. 🙄 Auch hier waren Arbeiten im Gange und man hatte das Wasserloch umzäunt. Pech für den Eli...
Durch Gespräche mit einem Gamedrive-Fahrzeug wurden wir auf zwei weitere Löwen aufmerksam gemacht, die weit entfernt unterer einem Busch lagen. Lt. dem Ranger handelte es sich wohl vermutlich u.a. um die Mutter der beiden Löwinnen, die das gerissene Warthog bewachten. Er meinte, dass sie erst gemeinsam fressen würden, wenn sich die Löwen von der Jagd erholt hätten.
Wir beobachteten gespannt weiter die Lage, doch nichts passierte und somit mussten wir leider aufbrechen, da unserer Weg noch weiter bis Cape St. Francis ging. Schade, gerne hätten wir später nochmal vorbei geschaut...
Auch der Elefantenbulle starrte in die Röhre.
Und hier die Szene von weiter oben, die Fahrzeuginsassen beobachten die Löwen, der Elefant die Arbeiter. 😄
Eine halbe Stunde später war das Ende des Parks bzw. das Gate zu sehen. Auf dem Parkplatz vertraten wir uns die Beine und aßen unsere Brote.
Schön war es gewesen, doch nun freuten wir uns auf neue Abenteuer und etwas Bewegung! 😛
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Mai 2018 ·
2. Teil - 09.11.2017 - Vom Addo geht's ans Meer nach Cape St. Francis
Die ca. 150 Kilometer lange Strecke führte uns über die N2 an Port Elizabeth vorbei.
Es war diesig und ziemlich stürmisch. Das Thermometer zeigte 20 Grad an.
Nach 1,5 Stunden kamen wir in St. Francis Bay an.
Erschreckend und bedrückend waren die gepflegten Anlagen und Resorts auf der einen und die Townships auf der anderen Seite des Ortes. 🙁
Von dem mondänen St. Francis Bay sind es nur ein paar Kilometer bis zum beschaulicheren Cape St. Francis.
Mal wieder zu früh, erreichten wir unsere Unterkunft für die kommenden beiden Nächte. 😗 Wir hatten eine verkürzte Form des Chokka-Trails gebucht und das Cape St. Francis Resort diente uns als Basisstation.
Überaus freundlich wurden wir an der Rezeption empfangen. Das Resort liegt direkt am Ozean und verfügt über verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten, von Hotelzimmern bis zu Luxus-Beachvillen. Wir hatten uns auf zwei Doppelzimmer eingestellt, die nach den Safari Zelten im Addo, für unser Empfinden sicherlich schon luxeriös gewesen wären... 😗
Nach einigem Hin und Her erhielten wir statt der zwei Schlüssel jedoch nur einen. Zudem einen Lageplan mit dem entsprechenden Vermerk: "Green Pepper".
Wir staunten nicht schlecht, entpuppte sich doch unser "Green Pepper" Appartment als freistehendes Ferienhaus! 🤩
Neben einer gut ausgestatteten Küche und einem gemütlichen Ess-/Wohnbereich verfügte das Haus über je zwei Schlafzimmer im Erd- und Obergeschoss.
Zudem gab es einen eigenen Garten mit Braai-Bereich und Außenmöbeln. Da lachte sogar mal die Sonne vom Himmel! 🙂
Wir entluden das Auto und suchten uns Zimmer aus. Während der Fahrt hatten Markus und ich noch vermutet, dass so langsam Lagerkoller ausbrach und wir waren erleichtert, dass hier jeder ohne Probleme für zwei Nächte sein eigenes Reich haben konnte. 😉 Umso erstaunter schauten wir wohl bei der Entscheidung von Renate und Waltraud, sich auch hier ein Zimmer zu teilen.... 🙄 Na, das war doch ein gutes Zeichen, dass die Stimmung an Bord noch super war!!!! 😄
Nach kurzer Erholungspause liefen wir den Weg zwischen den hübschen Ferienhäusern bis zum Meer.
Dort war es allerdings so stürmisch, dass uns der Sand um die Ohren sauste.
"Gruppenfoto"
Aufgrund des starken Windes war auch entsprechend wenig los am Strand... 😗
Der Leuchtturm von Cape St. Francis
Schon bald waren wir ordentlich durchgepustet und wir durchquerten das Resort, um auf der gegenüberliegenden Seite das Irma Booysen Reservat zu besuchen.
Bei unserer "abgespeckten" Version des Chokka-Trails, dem "Walk on the Wild Side", geht die Wanderung erst am 2. Tag los und wer möchte, kann vor Ort einige Wanderungen auf eigene Faust machen.
Gesagt getan - Renate machte direkt Tempo... 😉
Eine richtige Route fanden wir nicht und so folgten wir den Wegen durch das Reservat kreuz und quer, bestaunten die vielen verschiedenen Pflanzen und Blumen und genossen den Blick auf die Küste.
Nach einigem Auf und Ab, erreichten wir schließlich die Straße, die zurück zum Resort führte.
Markus und ich fuhren nochmal zurück nach St. Francis Bay, um Geld zu ziehen und kurz ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Es war noch Vorsaison, die Bürgersteige waren quasi hochgeklappt und bereits um 17.00h war überall tote Hose und sämtliche Läden hatten geschlossen. Der Spar dort ist allerdings wirklich ein SuperSpar!!! Ein Luxustempel, mit Musik im Hintergrund und polierten Regalböden... 😁
Bereits als wir uns für das Abendessen zurecht machten, fing es an zu regnen. Da das Restaurant aufgrund einer Firmenveranstaltung komplett gebucht war, nahmen wir das Essen in der nahe gelegenen Boma ein.
Auf der Karte gab es nur drei Gerichte und während Renate und Waltraud den Hake nahmen und Markus das Rinderfilet entschied ich mich für die Prawns. Später stellte sich heraus, dass im Preis des Trails nur Fisch und Filet inklusive war und somit mussten wir meine Garnelen extra zahlen. 🙄 Das nervte mich etwas, aber es war natürlich auch unser Fehler gewesen, da wir nicht expliziert vorher darauf hingewiesen hatten, dass wir Teilnehmer des Trails sind... Lecker war das Essen auf alle Fälle! 😛
Gut gesättigt machten wir uns auf den kurzen Rückweg und ließen den Abend in trauter Runde bei einem Glas Wein und WLAN 🤩 ausklingen... 😘
schön, dass es bei dir weitergeht! Ihr seid ja ein echt sportliches Gespann 🤪 ! Finde ich echt klasse! Hoffe, ihr hattet eine tolle Zeit im Krüger (und da freue ich mich jetzt schon auf den Bericht 🤩 😗 ).
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Mai 2018 ·
10.11.2017 - Walk on the Wild Side
Um sechs standen wir auf und machten uns nach einem Tee bzw. Kaffee auf den Weg zum Frühstück im Restaurant. Die große Gruppe, welche am Vorabend das Restaurant belegt hatte, war nun erneut da und es war laut und trubelig. Das Frühstücksbuffet war sehr gut, es gab eine große Auswahl an frischem Obst und Eierspeisen wurden direkt auf Wunsch gebraten.
Pünktlich um halb neun warteten wir an der Rezeption auf Esti und waren gespannt, was uns erwartete... außer der Kilometerangabe (16) unseres heutigen Trails und dass es durch unterschiedliche Landstriche gehen sollte, hatten wir nicht allzu viele Infos.
Um viertel vor neun brausten schließlich Esti und ihr Mann, Eric, vor, wir wurden alle in den 4x4 verfrachtet und zum Startpunkt (Dune Ridge Country House) gefahren. Ein südafrikanisches Paar hatte den kompletten Chokka Trail gebucht und war am Vortag bereits mit Esti bis dort gewandert und hatte schließlich dort übernachtet.
Nach kurzer Vorstellungsrunde und einer kleinen Führung durch die hübsche Unterkunft ging es somit zu siebt los.
Wir kämpften uns zuerst durch dichtes Buschwerk.
Bald jedoch erreichten wir die bewachsene Dünensektion, die es zu überqueren galt... 😉
Das Wetter war perfekt zum Wandern, bewölkter Himmel, nicht zu heiß und durch den Regen am Vorabend, war der Sand ein wenig fester als sonst... 😗
Es ging ordentlich auf und ab und wir gerieten bereits ins Schwitzen.
Esti machte ordentlich Tempo, meine Mutter machte mit und wir machten uns langsam Sorgen... 🤨
Nach einer guten Stunde machten wir eine Pause und stöberten schon mal ein wenig in unserem Lunchbeutel, den wir im Cape St. Francis Resort erhalten hatten.
Weiter ging es dann durch ein Gebiet, welches einige Monate vorher abgebrannt war. Die verkohlten Bäume und Büsche standen und lagen noch herum, dazwischen blühte es jedoch wunderschön.
Es war einfach zauberhaft, durch dieses Blütenmeer zu wandern. 🙂
Zwischendurch blieb Esti immer mal wieder stehen und erklärte uns Pflanzen etc. Wir nahmen es als willkommene "Kurzpause" oder um nach einem Fotostopp wieder aufzuholen... 😄
Nach ca. zwei Stunden erreichten wir schließlich das Meer.
Der Weg führte uns runter und wir suchten uns zwischen den großen Steinen jeweils ein windgeschütztes Plätzchen und machten uns über unsere Lunchpakete her. Hatten wir uns morgens noch über die Hamburger mit Hühnerfilet gewundert, schmeckten sie nach dem strammen und anstrengenden Marsch nun umso besser! 😛
Nach einer guten halben Stunde setzen wir unseren Weg, der Küstenlinie folgend, fort.
Es war einfach wunderschön, der Blick auf das Meer, das satte grün überall, die Blumen, der Wind... herrlich!
Wir stoppten an dem angeblich zweiten größen Blowhole im südl. Afrika.
Es war ganz nett, aber Markus und ich hatten es uns im Vorfeld spektakulärer vorgestellt. Aber auch kleine Dinge erfreuten uns, wie dieses verlassene Zebraschneckenhaus.
African darter (Afrikanischer Schlangenhalsvogel)
Ein aufgeregtes Kronenkiebitz-Paar (Crowned Lapwing) erregte unsere Aufmerksamkeit. Sie machten einen Höllenlärm, da wir uns anscheinend ihrem Nest näherten. Esti wies einen Spaziergänger auf, seine Hunde anzuleinen und die Vögel beruhigten sich wieder, als wir vorbei waren.
Schließlich war Cape St. Francis und somit unser Ziel in Sicht. 😎
Wir liefen bis zum Leuchtturm vor.
Das dortige SANCCOB Sea Bird and Penguin Rehabilitation Centre war leider aufgrund von Personalmangel nicht geöffnet und konnte somit auch nicht besichtigt werden. Verletzte Tier werden dort in verschiedenen Sektionen aufgepäppelt und trainiert, so dass sie wieder in die Freiheit gelassen werden können.
Es gibt jedoch auch Fälle, die in der Wildnis nicht überleben würden und somit dort verbleiben. Für diese armen Tiere hätte ich mir ein deutlich schöneres Zuhause gewünscht, von daher gibt es davon auch nur ein Foto... 🙁
Ein obligatorisches Foto und wir setzten unseren restlichen Weg bis zum Resort weiter fort.
Der Kitesurfer freute sich wohl über den Wind, wir kämpften gegen ihn an.
Nach fünf Stunden erreichten wir um halb drei unsere Unterkunft im Resort. Eric hatte mittlerweile das Gepäck unserer beiden Mitwanderer hierher gebracht, da sie die Nacht ebenfalls im Resort verbrachten.
Wir duschten und legten kurz die Füße hoch, bevor es um kurz vor fünf zur Kanaltour in St. Francis Bay weiterging...
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Mai 2018 ·
jaffles schrieb:Hallo Nadja,
schön, dass es bei dir weitergeht! Ihr seid ja ein echt sportliches Gespann 🤪 ! Finde ich echt klasse!
Hallo Claudia,
schön, dass Du auch bei unserer Wanderung dabei bist! 🙂 Es folgen noch ein paar sportliche Einheiten, aber nun von der Couch aus, erscheint es gar nicht mal so anstrengend... 😛
Hoffe, ihr hattet eine tolle Zeit im Krüger (und da freue ich mich jetzt schon auf den Bericht 🤩 😗 ).
LG Claudia
Ja, es war wieder wunderschön (und auch mal grün)... Nur zum Ende wurde es im Süden leider unerträglich voll... 😣
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. Mai 2018 ·
10.11.2017 - Fortsetzung: Kanaltour in St. Francis Bay
Nach einer kurzen Verschnaufpause, wurden wir um halb fünf von einem Guide für die Bootstour abgeholt. Aufgrund unserer weiteren Reiseplanung hatte Markus im Vorfeld mit Esti besprochen, dass wir am letzten Tag um die Mittagszeit los wollten. Die Kanaltour findet eigentlich am letzten Mittag statt, passte zeitlich aber auch gut in den zweiten Tag. Und laufen mussten wir dabei ja schließlich nicht... 😛
Auf dem Weg zur Rezeption entdeckten wir diese Speckled Pigeon (Guineataube)
Die Fahrt ging (wieder am Township vorbei) zum Hafen nach St. Francis. Dort stiegen wir in ein Boot ein, dass zuerst nicht anspringen wollte, uns dann jedoch anstandslos durch das Kanalsystem tuckerte.
Das Wetter war den ganzen Tag über nicht wirklich besser geworden und ich war froh, über meine Softshellhose und -jacke.
Die Stimmung an Bord war jedoch ungetrübt. 🙂
St. Francis Bay gilt als Wassersportparadies. Der vier Kilometer lange Strand bietet hervorragende Bedingungen für das Surfen und der Ort gilt als einer der Hotspots des Who-is-who in Südafrika. Entlang eines acht Kilometer langen Kanalsystems gibt es Prachtvillen, bei denen uns die Münder offen stehen blieben.
Einige Schwimmer kreuzten unseren Weg.
Auch Wasservögel sahen wir. Könnte dies ein Common Whimbrel (Regenbrachvogel) sein?! 😕
Wir tuckerten durch die Kanäle und genossen diese eigenartige Stille. Es war irgendwie surreal. Unser Skipper erklärte, dass nur wenige Wochen später, in den Ferien, hier der Teufel los wäre und es drunter und drüber gehen würde... 🙄 Nun lagen die meisten Häuser ruhig und verlassen dort und wir hörten von einigen internationalen Größen, die hier ihr Feriendomizil haben. Tja, schon ein schönes Fleckchen, wenn man nicht weiß wohin mit der ganzen Kohle... 😗
Ein Black Oystercatcher Paar (Klippen-Austernfischer) bei der Muschelsuche.
Der Himmel lockerte doch noch etwas auf und ließ ein wenig blauen Himmel erahnen.
Little Egret (Seidenreiher)
Nach einer guten Stunde trafen wir wieder etwas nachdenklich und ziemlich durchgefroren am Startpunkt ein.
Auf dem Weg zum Resort sprangen Waltraud und ich am Cape nochmal hinaus in die Kälte, um den Sonnenuntergang zu bewundern.
Das Abendessen nahmen wir dieses Mal im Joe's Fishhouse ein und gönnten uns zu Calamari, Fisch bzw. Steak eine Flasche Wein.
Um zehn verkrümmelten wir uns schließlich in unsere bequemen Betten, während draußen der Wind pfiff. 😘
so...... jetzt habe ich Deinen Bericht vom ersten bis zum letzten Wort und <Bild an einem Stück gelesen. Teilweise war ich schon vorher dabei. Und es hat sich gelohnt. 😎 Ich finde die Route für Eure gemenisame Reise ziemlich perfekt.
DIe Wüstenparks gepaart mit Walen, Meer und dem Addo dürften Euren Müttern hut gefllen haben.
Aus den Bildern und Deinen Worten kann man die Begeisterung spüren.
Sehr schöner Bericht. So eine Runde da unten mit etwas intensiver Bavianskloof dazu würde mir auch gut gefallen. Das muss aber noch warten.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. Mai 2018 ·
casimodo schrieb:Hallo Nadja,
so...... jetzt habe ich Deinen Bericht vom ersten bis zum letzten Wort und <Bild an einem Stück gelesen. Teilweise war ich schon vorher dabei. Und es hat sich gelohnt. 😎 Ich finde die Route für Eure gemenisame Reise ziemlich perfekt.
DIe Wüstenparks gepaart mit Walen, Meer und dem Addo dürften Euren Müttern hut gefllen haben.
Aus den Bildern und Deinen Worten kann man die Begeisterung spüren.
Sehr schöner Bericht. So eine Runde da unten mit etwas intensiver Bavianskloof dazu würde mir auch gut gefallen. Das muss aber noch warten.
Viele Grüße Carsten
Hi Carsten,
uih, da hast Du ja gestern noch eine Nachtschicht eingelegt... 😎 Vielen Dank für Dein Feedback! 🙂
Die Tour war wirklich schön und abwechslungsreich, unsere Mütter können unsere Afrikaleidenschaft nun noch besser verstehen!!! 😄 witzig, dass Du Bavianskloof erwähnst, unsere beiden südafrikanischen "Mitwanderer" haben es nach dem Trail noch als Ziel gehabt und uns sagte es so gar nix... Ach, es gibt einfach zu viele schöne Ecken - aber das ist ja auch gut so, da kann man lange planen und reisen... 😗
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. Mai 2018 ·
11.11.2017 - Letzter Tag des Chokka-Trails...
Bereits um sechs wurden wir wach, machten uns Kaffee und Tee und packten zusammen, da wir die Unterkunft räumen mussten, bevor wir den letzten Teil des Trails in Angriff nahmen...
Um sieben liefen wir vor zum Restaurant - konnten allerdings direkt wieder umdrehen, da noch alle Türen zu waren. 🙄 Nächster Versuch also um halb acht und siehe da, die Pforten waren geöffnet. 😛 Die große Gruppe war abgereist und somit fiel das Buffet auch etwas kleiner, jedoch nicht schlechter aus.
Erneut erhielten wir ein Lunchpaket - dieses Mal jedoch ohne triefenden Burger - und wanderten um halb neun mit Esti und dem südafrikanischen Ehepaar los in Richtung St. Francis Bay.
Dieses Mal ging es direkt am Strand entlang und die Sonne lachte vom Himmel. 🙂
"Unser" Resort vom Strand aus gesehen.
Esti machte erneut ordentlich Tempo, wodurch man bei jedem Fotostopp abgehängt wurde... 🤪
Die aufsteigenden Vogelschwärme wurden also leider nur im stammen Schritt aufgenommen. 🙄
Vom Strand ging es an der Küste entlang über steinigere Passagen, die Landschaft (und dieses Mal auch das Licht) war erneut wunderschön.
Nach einer Stunde erreichten wir das Cape, wo 2 Angler ihr Glück versuchten. Die drei dazu gehörigen Border Collies rannten abwechselnd zu uns und versüßten uns die Kurzpause. 🤪
Ist der nicht zum Klauen?! 😘
Waltraud konnte gar nicht schnell genug Stöckchen sammeln und werfen! 😄
Schweren Herzens ging es für uns weiter. Ich hätte ewig hier sitzen können...
Eine gute halbe Stunde später erreichten wir den Hafen von St. Francis und den dazugehörigen Seafood Market.
Auf diesem Bild erkennt man recht gut, wie stark die Brandung gegen die Kaimauern klatscht und wie ruhig es im Becken ist.
Nachdem wir nacheinander das stille Örtchen aufgesucht hatten, erwartete uns ein Kalamari Tasting. Yammi!!! 😛 Kaum zu glauben, dass ein Teil der Kalamari (die Sticks) aus Argentinien kommen, während die südafrikanischen Ringe u.a. nach Spanien, Italien und Griechenland exportiert werden. 🙄
Eine sehr nette Mitarbeiterin nahm für uns einen "Chokka" aus und erklärte alles genau, während Esti übersetzte.
Der "Schnabel" 🤨
Es war sehr interessant mehr über den Fang zu erfahren: die Crew (16-26 Mitarbeiter, je nach Größe des Bootes) ist für 14 bis 21 Tage auf See. Der Tintenfisch kann theoretisch das ganze Jahr über gefangen werden, die Hochsaison ist jedoch im Dezember und Januar. Zweimal im Jahr gibt es jedoch einen Fangstopp (1x3 Monate und 1x5 Wochen), damit sich der Bestand erholen kann. Während dieser Zeit werden die Boote im Hafen kontrolliert und repariert.
Wir liefen entlang des Hafens an den vielen Neubauten vorbei. Es wirkte alles irgendwie etwas künstlich.
Dafür sahen wir unseren ersten afrikanischen Otter im Hafenbecken! 🤩
Und einen White Breasted Cormorant (Weißbrustkormoran)
Die letzten Kilometer ging es nochmal am Meer entlang.
Es ging ein kurzes Stück durch den (zugegebener Maßen) recht kleinen Botanischen Garten.
Meine Mutter war nicht zu bremsen... 🙄 Wir befürchteten schon einen Hitzschlag - immerhin behielt sie den Sonnenhut mittlerweile auf... 😵 😗
Gegen halb eins erreichten wir unser Ziel, ein nettes Gartencafé, in dem wir uns einen schattigen Platz suchten. Der Rambling Rose Tea Garden and Coffee Shop ist eine Mischung aus Café, Restaurant und Ladenlokal, in dem es auch allerlei nette Dinge zu kaufen gibt. Allerdings ist es wohl auch ein Treffpunkt für gut betuchte Mütter, die sich auf einen Kaffee mit anderen Müttern treffen, während ihre Kinder auf der Hüpfburg rumtollen und Eiscreme essen... oh je, ich höre mich schon fast ein wenig spießig an... 😛
Nein, es ist wirklich hübsch, nur wir passten so verschwitzt irgendwie nicht so wirklich rein... 😉
Nach einem kühlen Savanna und einem leckeren Salat mit Huhn, hieß es dann Abschied nehmen!
Es waren zwei schöne Tage gewesen und uns allen vieren hatte die Tour gut gefallen. Während Markus und Waltraud gemeinsam mit Hildegard und Willem von Esti und Eric zum Resort zurück gefahren wurden, machte ich mich mit Renate zu Fuß auf den Weg zum Superspar. Wir wollten die Zeit nutzen und bereits die Einkäufe für die kommenden Tage machen, so dass Markus uns nur noch "aufgabeln" musste und wir direkt durchstarten konnten... Auf geht's nach Plettenberg!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201403. Mai 2018 ·
2. Teil - 11.11.2017 - "Da steht ein Pferd auf dem Flur"
Nach längerer Überlegung waren wir zu dem Entschluss gekommen, die folgenden Tage nicht auf verschiedene Unterkünfte aufzuteilen, sondern von Plettenberg Bay bzw. genauer gesagt von Harkerville aus, Tagestouren zu den nahe gelegenen Highlights zu unternehmen.
Langsam aber sicher kamen wir unserem Start- und Zielpunkt dieser Reise, Kapstadt, immer näher... 😐
Von St. Francis ging es somit gut 170 über die N2, bevor wir weiter bis nach Harkerville fuhren und nach unserer Unterkunft für die nächsten vier Nächte Ausschau hielten.
Das war es nicht, aber direkt gegenüber gibt's ein Tor, durch das man zu Angel's Restfarm gelangt.
Während die Eigentümer, Liz und Hannes, in dem linken Haus leben, dient das rechts gelegene Cottage als Ferienwohnung. Ringsherum umgeben von Wald und Wiesen und Natur. Außerdem laufen 11 Pferde und 3 Katzen frei auf dem Gelände umher und statten regelmäßige Besuche ab.
Wir wurden freundlich von Hannes begrüßt, als wir ankamen. Liz war leider einige Tage in Kapstadt, so dass wir sie leider nicht kennen lernten. Schon beim Ausladen machte Hannes uns darauf aufmerksam, den unteren Teil der Eingangstüre immer geschlossen zu halten, da die Pferde recht neugierig waren und auch mal die Treppe hochliefen. 😎
Okay, die erste Lektion hatten wir gelernt - hier hieß es nicht "Achtung, Affen" - sondern "Achtung, Pferd" - in diesem Fall Alexander... 😛
Wir verstauten unsere Einkäufe und das Gepäck und schauten uns erstmal um.
Merlin's Cottage:
Es gibt zwei Schlafzimmer
Aussicht aus dem Mainroom
Ein kleines Bad mit Dusche und Toilette
Einen großen Wohnraum, mit voll ausgestatteter Küchenzeile, Essbereich und ausreichend Sitzgelegenheiten. Außerdem einen kleinen Ofen - zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass wir ihn noch nutzen würden... 😗
Obwohl es ganz anders, als das große, helle und recht moderne Haus in Cape St. Francis war, waren wir begeistert und fühlten uns direkt wohl. Hannes hatte uns zudem zur Begrüßung einen Korb mit frischen Eiern und Kräutern aus dem Garten überreicht. Es duftete einfach wunderbar! 😊
Wir genossen die Aussicht und die letzten Sonnenstrahlen des Tages.
Markus nahm direkt Kontakt auf! 😄 Vielleicht brauchte er bei drei Frauen auch langsam mal männliche Unterstützung...?! 😗
Nacheinander kamen alle Pferdchen an der Terrasse vorbei und schauten sich die neuen Besucher genau an.
Zum Abendessen gab' es dieses Mal "nur" Käse, Oliven und Weintrauben, nachdem wir tagsüber bereits zweimal gegessen hatten. Dazu ein leckeres Fläschchen Weißwein - was braucht man mehr?! 😉
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201403. Mai 2018 ·
12.11.2017 - Tagesausflug zum Storms River Mouth
Mal wieder waren wir um sechs Uhr wach 😎 und zauberten uns ein schönes Frühstück mit frischen Eiern, von glücklichen Hühnern.
Die Sonne schien und Besuch stand auch bereits vor der Tür...
Gut gestärkt fuhren wir die ca. 60 Kilometer zurück, zum Tsitsikamma NP.
Als wir um kurz nach zehn am Gate eintrafen, warteten dort bereits etliche Fahrzeuge. 🙄 Anscheinend stimmte etwas mit der Leitung nicht und somit dauerte der Bezahlvorgang bei den vorausfahrenden Fahrzeugen ewig...
Nach einer halben Stunde hatten wir es dann jedoch endlich geschafft und es ging weiter, bis zum Meer. Markus und ich waren bereits 2012 hier gewesen, fanden den Ort aber ganz passend für einen Tagesausflug.
Wie die Orgelpfeifen... 😄
Wir liefen bis zum Mouth Trail vor, vorbei an dem abgebrannten Restaurant, dass zur Zeit immer noch in einem Zelt untergebracht ist.
Eine Gruppe Kajakfahrer machte sich gerade bereit.
Wir liefen über die Holzstege bis zu den Brücken und genossen die Aussicht.
An der Suspension Bridge angekommen, stand für Renate die nächste Hürde des Urlaubes auf dem Programm. 😐 Ihr Gesicht auf dem Foto spricht Bände... 😏
"Man wächst mit seinen Aufgaben!" Bevor wir uns versahen und ohne gutes Zureden o.ä. lief sie los... 😮
Auf der anderen Seite war ihr die Erleichterung jedoch im Gesicht abzulesen. 🙂
Ich wollte noch ein Stück weiter hoch, in Richtung Aussichtspunkt, allerdings war der Aufstieg am Anfang bereits so steil, dass ich wieder umdrehte.
Ein letztes Gruppenfoto und wir machten uns auf den Rückweg.
Ist das nun am Ende etwa auch ein Wolpertinger?! 😄
Ach ne, ist ja doch ganz harmlos...
Tschüss, Storms River Mouth... Ursprünglich hatten wir hier eigentlich mal übernachten wollen und nun war nur ein paar Stunden Aufenthalt daraus geworden. Bei den vielen Touris, die überall umherliefen, war uns das jedoch ganz recht... 😎
Nachdem mich Markus auf diesen Reisebericht aufmerksam hat, habe ich alles mit Freude durchgelesen! Und feststellen dürfen - es geht ja noch weiter!
Aber schon mal jetzt sei gesagt: Wahnsinn, was ihr da alles für Sichtungen in den drei Parks hattet, wirklich riesig! Und einen coolen VW-Bus 😎 Also, ich bin erstmal still und freue mich auf das was noch kommt.
Gruss, Master
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. Mai 2018 ·
Logi schrieb:Vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Das Cottage habe ich mir gleich mal notiert 😘
LG Logi
Liebe Logi,
herzlichen Dank! 😊 Ja, das Merlin's Cottage ist schon eine besondere Unterkunft, wenn man etwas ab vom Trubel wohnen möchte. Und als Touri ist man ja eh' mit dem eigenen Auto dort und mobil... 😉
kOa_Master schrieb: Nachdem mich Markus auf diesen Reisebericht aufmerksam hat, habe ich alles mit Freude durchgelesen! Und feststellen dürfen - es geht ja noch weiter!
Aber schon mal jetzt sei gesagt: Wahnsinn, was ihr da alles für Sichtungen in den drei Parks hattet, wirklich riesig! Und einen coolen VW-Bus 😎 Also, ich bin erstmal still und freue mich auf das was noch kommt.
Hallo Florian,
vielen Dank für Deine Nachricht! 🙂 Ja, wir hatten wirklich Glück mit unseren Sichtungen und konnten es selber gar nicht glauben... Einige Tagesberichte werden noch folgen, aber viele wilde Tiere wird es nicht mehr geben. 😎 Vielleicht kriege ich Markus ja noch dazu, doch ein wenig über seine Zeit vorher im Kruger zu berichten... 😗
Euch allen ein schönes Wochenende und viele Grüße! Herzlichen Dank natürlich auch den stillen Mitlesern und Danke-Button-Drückern für ihr Interesse, Nadja
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. Mai 2018 ·
12.11.2017 - 2. Teil - Bloukrans Bridge und Nature's Valley
Auf dem Rückweg vom Tsitsikamma NP legten wir einen Stop an der Bloukrans Bridge ein. Zwar war keiner von uns nach über 2 Wochen gemeinsamer Reise soweit, dass er springen wollte, aber zuzuschauen wie andere sich runterstürzen ist ja auch ganz okay... 😎
Das Wetter hatte sich leider wieder verschlechtert und somit sehen die Bilder ziemlich trübe aus. 😐
Ziemlich negativ fielen uns auch hier die Massen an (vor allem deutschen) Reisegruppen auf, die Busseweise ausgeladen wurden. Rücksichtslos stellten sich einige sogar einfach vor uns. 😈 Aber wir waren ja im Urlaub und wollten uns nicht aufregen, also suchten wir uns einfach einen anderen Aussichtsplatz.... 😗
Auch dem Nature's Valley wollten wir einen Besuch abstatten, schließlich hatten wir im Vorfeld hier bereits einiges darüber gelesen. Leider reichte die Zeit auch bei vier Nächten in Harkerville bei Weitem nicht aus, allem gerecht zu werden...
Der Parkplatz am Strand war zwar ziemlich voll, aber aufgrund der Temperaturen war niemand im Wasser - zumindest nicht im Meer.
Wir befolgten die Warnung und gingen nur mit den Füßen rein, alles andere hätte auch keinen Spaß gemacht bei dem Wetter. 😛
Während Renate und Waltraud ein wenig am Strand entlang liefen, legten wir uns in den Sand und mir fielen tatsächlich die Augen zu. Urlaub ist schon anstrengend! 😎
Da es sich im Hinterland immer weiter zuzog, machten wir uns schon nach einer Stunde auf den Rückweg. In dem kleinen Ort gab' es ebenfalls etliche Ferienhäuser, die jedoch noch ziemlich ruhig und verlassen waren.
Der Thyme & Again Farmstall stand noch auf unserer Liste und mittlerweile freuten wir uns auch richtig auf einen leckeren Kaffee und ein schönes Stück Kuchen. Allerdings trafen wir erst um viertel vor vier dort ein und das Café hatte nur bis vier geöffnet... 🤨
Also schlenderten wir ein wenig durch die Auslagen, suchten uns alle ein Stück Kuchen aus und kauften auch einige Möhren für unsere "Nachbarn".
Seltsamerweise schloss' eine Schiebetür bei der Abfahrt nicht mehr richtig, aber zum Glück konnte Markus es dank Hannes' Hilfe wieder reparieren! Da Hannes in einem Friseursalon in Plettenberg Bay arbeitet, ließ' Markus es sich außerdem nicht entgehen, sich nach fünf Wochen Urlaub mal wieder die Haare stutzen zu lassen. Bilder gibt's von der Aktion leider keine... 😛
Den Abend ließen wir ganz entspannt angehen, fütterten die Pferde mit Möhren und lasen ein wenig. Hannes kam nochmal zum quatschen vorbei, wolle jedoch leider nicht zum Essen bleiben.
Zum Abendessen gab es Rinder- und Straußenfilet, dazu Kartoffeln, Salat und Joghurt mit frischen Kräutern. Mmmh... Dazu ein weiteres Fläschchen Raka Rotwein - lecker! 🙂
Um halb zehn lagen wir bereits wieder in unseren Betten und schlummerten schnell ein.... Gute Nacht! 😘
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201405. Mai 2018 ·
13.11.2017 - Ein wunderschöner Tag im Robberg Nature Reserve (Sorry, diese Tagesetappe enthält wieder seeehr viele Bilder... 😗 )
Bereits um halb sechs wurden wir wach. 🙄 Blieben jedoch noch etwas im Bett liegen, bevor wir uns den ersten Kaffee machten... Die Sonne schien bereits und es sollte ein schöner Tag werden. Perfekt für unsere geplante Wanderung im Robberg Nature Reserve! 🙂
Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns um halb neun auf den (kurzen) Weg. Die Brände des vergangenen Jahres waren bis knapp an das Grundstück herangekommen. Überall waren rechts und links der Straße noch Brandschäden zu sehen. 🙁
Auch das Rezeptionshäuschen des Robberg NR hatte es erwischt und so fanden wir ein Holzhäuschen am Eingang vor.
Noch schnell ein Selfie vorm Start... 😛
Wir hatten uns im Vorfeld für die mittlere Route (5,5 km) entschieden.
Die Strecke ging recht human los, teilweise über loses Gestein, aber oft über schöne Sandwege.
Die Aussicht war unheimlich schön, auch ein Blick zurück auf Plettenberg Bay lohnte immer wieder.
Nach einer halben Stunde erreichten wir "The Gap". Von dort konnte man bereits auf die andere Seite der Halbinsel schauen.
Wir setzten unseren Weg weiter fort und schon bald wurde es felsiger und steiler...
Renate schlug sich, trotz ihrer Höhenangst, mal wieder tapfer! 😉 Für sie war diese Reise wohl eine wirkliche Abhärtungstour... 🤪
Schließlich kamen wir an der Stelle an, von der aus man die Robben im Meer beobachten kann.
Nun war es nur noch ein kurzes Stück, bis wir bis bis zur Sanddüne kamen.
Ist das nicht ein Traum? Aufgrund der Abbruchgefahr sollte man die Warnschilder jedoch beachten und nicht weiter an die Kante ran gehen.
Wir drehten rechts ab, da der weitere Weg nochmal gut 4 km extra bedeutet hätte und auch nicht ganz ohne sein soll. Das Wetter war zwar perfekt, da es nahezu windstill war, aber dafür war es mittlerweile auch ziemlich heiß.... 😄
Meine Mutter nahm Kurs auf den Tombolo-Strand, als wolle sie ihn alleine erobern! 🤪
Die Aussicht war einfach grandios - für mich war es einer der schönsten Momente während der gesamten Reise! 😘 Wir hatten das große Glück, dass wir relativ wenigen Menschen unterwegs begegnet sind, einige hatten sich bereits bei "The Gap" verabschiedet, andere ließen wir überholen, so dass wir nahezu fast immer alleine waren.
Unten angekommen, hatte ich gehofft, es endlich mal während unseres Urlaubes ins Meer zu schaffen... doch erstmal wurde die kleine Insel in Angriff genommen. 😎
Auf der Rückseite der Insel sahen wir in einiger Entfernung ein Boot und in der Nähe auch immer wieder etwas Bewegung im Wasser. Ein Wal! 🤩 Es war gar nicht so einfach, den Zoom soweit rauszufahren und auch noch die richtige Stelle in dem ganzen Blau zu treffen, aber irgendwie gelang mir ein Glückstreffer mit Reihenaufnahme. Natürlich nicht perfekt, aber als Beweis doch ausreichend! 😉
Etliche Möwen brüteten auf der Halbinsel, warum sie jedoch ihre Nester zum Teil direkt neben die Holzstege gebaut hatten, verstanden wir nicht. 😕 Im Vorbeigehen gelang Markus ein Bild von einem hübschen gesprenkelten Möwenei.
Auf der Rückseite der Insel war die Brandung wesentlich rauer.
Ich war mal wieder die Letzte, da ich mich nicht satt sehen konnte... 😛
Die kleine Extrarunde hatte sich wirklich gelohnt.
Am Strand erwarteten uns Kormorane, Möwen und Austernfischer.
Außerdem entdeckten wir eine riesige Qualle, die von mehreren Seeschnecken besetzt war. 😮 Meine Meeressehnsucht ließ schlagartig nach... 😣
Wir suchten uns (das einzige) Schattenplätzchen hinter einem großen Felsen, für eine kleine Rast.
"Mmh... nix zu sehen..." Aber ich bin dann doch nur bis zu den Knien rein gegangen... 😗
Der weitere Weg kann es durchaus nochmal in sich haben - wir hatten jedoch Glück, denn oft herrscht hier eine steife Brise...
Wie bereits so oft bevor in diesem Urlaub, meisterten Renate und Waltraud auch dieses Teilstück hervorragend!
Mit vereinten Kräften ging es noch ein letztes Stück bergauf, dann hatten wir es geschafft. 🙂
Und ein letzter Blick zurück auf den "Traumstrand".
Gut drei Stunden hatten wir, mit Pause, für diese Runde benötigt. Und als wir am Parkplatz ankamen, sahen wir, dass es auch die richtige Entscheidung gewesen war, so früh zu starten... 😗
Wir fuhren bis nach Knysna, um uns dort für unsere Strapazen ein wenig zu belohnen... Es war erschreckend zu sehen, wie sehr die Brände hier zugeschlagen hatten.
In diesem B&B hatten Markus und ich während unserer ersten Reise nach S.A. 2012 noch übernachtet. Nun war - außer dem Schild - nichts mehr übrig... 🙁
Einige Häuser standen noch komplett, andere waren zwar auf den ersten Blick relativ verschont geblieben, jedoch trotzdem unbewohnbar geworden.
In der Stadt fanden wir recht schnell einen guten Parkplatz und machten uns auf den Weg zum Hafen, wo wir uns mit einem ausgiebigen Lunch im Ocean Basket belohnten. 😛
Satt und glücklich schlenderten wir auf dem Rückweg zum Auto noch durch ein paar Geschäfte und kauften Souvenirs und Postkarten (muss ja schließlich auch irgendwann mal sein... 😉 ).
Zurück im Merlin's Cottage wollten wir eigentlich Hannes Tipp befolgen und den Sundowner am Seerosenteich einnehmen.
Doch irgendwie hatte sich die Sonne, nach diesem Traumtag, verabschiedet. 😐 Machte aber nix, man kann schließlich nicht alles haben...
Während "Monty" noch ein wenig (im eigentlich abgezäunten Bereich) fraß, legten wir die Beine hoch und relaxten.
Irgendwann krabbelte er schließlich von allein wieder unter der Terrasse durch 🙄 und gesellte sich zu den anderen. 😄
Mal wieder ging ein schöner Tag zu Ende! Gute Nacht! 😘