Reisebericht

Zu viert durch die Karoo und Kap Region

von Fortuna77 · begonnen 01. Apr. 2018 · 42 Teile

Teil 101. Apr. 2018
Obwohl unsere letzte Reise nun tatsächlich bereits einige Monate zurückliegt, mache ich mich nun doch noch ran, ein paar Zeilen dazu zu verfassen... Schließlich war es ein etwas anderer und auch ein sehr besonderer Urlaub für uns! 😄 😗

Hier aber erstmal die Fakten:

Unsere Reisezeit:

27.10.17 - 20.11.17

Unsere Stationen:

De Kelders - Haus Giotto
Swellendam - Cornfields River B&B
Oudtshorn - B&B on Church
Karoo NP - Sanparks family cottage
Graaf Reinet - Karoorus
Mountain Zebra NP - Sanparks family cottage
Addo Elephant NP - Safari tent
Cape St. Francis - Chokka Trail
Plettenberg Bay - Angels rest farm
Kap Agulhas - Sanparks family cottage
Kapstadt - Cape Paradise Lodge

Geflogen sind wir (zumindest der Großteil von uns) mit Eurowings ab Düsseldorf und ab Zürich weiter mit Edelweiss Air bis nach Kapstadt.

Ab dort stand uns ein fast nagelneuer und geräumiger VW T5 für die folgenden 4.000 Landkilometer zur Verfügung.

Zurück ging es dann mit der Lufthansa von Kapstadt bis nach Frankfurt und von dort (für die meisten von uns) weiter mit dem Zug.

Zur Erklärung:

Normalerweise reisen wir, Markus und ich, seit 2012 immer wieder gemeinsam ins südliche Afrika, da auch uns der Virus infiziert hat und nicht loslassen will.... 🤪

Bei unserem letzten Urlaub war jedoch einiges etwas anders als sonst:

Ursprünglich war eine längere gemeinsame Reise für 2017 geplant. Da ich jedoch nicht meinen kompletten Jahresurlaub auf einen Schlag nehmen wollte/konnte, zog Markus seine 6-wöchige S.A. Reise zum Teil alleine durch. Er startete also bereits am 10.10. in Richtung Johannesburg und verbrachte gut zwei Wochen ohne mich im Kruger NP. 🤪

Ich startete 2,5 Wochen später in Richtung Kapstadt. Mit dabei: Markus' Mutter Renate (67) sowie meine Mutter Waltraud (76). 🙂

Die Reise war von uns natürlich wieder von langer Hand geplant worden und zugegebener Maßen war ich diejenige, die 1,5 Jahre zuvor bezüglich Markus' Idee ziemlich skeptisch war... 😎 Ein gemeinsames Wochenende ist ja okay, aber gleich eine Fernreise?! 😕 Im Laufe der Zeit gefiel mir der Gedanke dann doch und die Ideen reiften...

Wir wollten den beiden Müttern zeigen, warum es uns immer wieder in dieses wunderschöne Land zieht. Wichtig war uns dabei, dass es für sie eine möglichst abwechslungsreiche und trotzdem auch für uns eine interessante Tour wurde und dass das Malariarisiko so gering wie möglich ist. Von daher entschieden wir uns für die Karoo und Kapregion. Einen Teil hatten Markus und ich bei unserer ersten Reise 2012 bereits "angekratzt", aber es gibt dort es so viele Stellen und Orte, die wir entweder noch einmal oder aber endlich einmal sehen wollten.

Aus den ursprünglich angedachten 2 Wochen wurden somit 25 Tage bzw. Nächte... 😗

Das in S.A. bekanntlich häufig die Sonne scheint, ist in diesem Bericht natürlich berücksichtigt und so kann er mit einem "Klick" auf die Sonne oben rechts auch ohne Kommentare gelesen werden... 😎

Also, Platz haben wir und wer Lust hat, kann gerne mit einsteigen.

Viele Grüße,
Nadja
Teil 202. Apr. 2018
26./27.11. - Anreise und großes Wiedersehen in Kapstadt

Wie so oft vorm Urlaub, arbeitete ich am letzten Tag noch - ein eindeutiger Vorteil der Nachtflüge... 😉 Um halb fünf ging es dann mit etwas Muffensausen per S-Bahn zum Flughafen nach Düsseldorf. Obwohl ich wusste, dass sowohl meine Mutter Waltraud, als auch Markus' Mutter Renate bereits rechtzeitig am Flughafen waren, wurde mir langsam aber sicher bewusst, dass die Verantwortung, die beiden Damen sicher nach Kapstadt zu bringen nun irgendwie in meiner Hand lag... 😕

Der Online Check-in bei Eurowings hatte am Vorabend ohne Probleme geklappt. Nur bei Edelweiss Air war ich nicht weiter gekommen... D.h. ich war eingecheckt (obwohl ständig eine Fehlermeldung kam), nur für die beiden Müttern bestand keine Chance ein Onlineticket zu erstellen. 😮 OMG! Die Vorstellung, Markus in Kapstadt am Flughafen erklären zu müssen, dass unsere Mütter ggf. erst einen Tag später in Kapstadt eintreffen würden, verursachte leichte Hitzewellen in meinem Körper... 🙄 😣 😗

Mit etwas Verspätung ging es von Düsseldorf nach Zürich. Die weiteren Tickets sollte ich dort am Transferschalter erhalten - easy also! 😎 Zu diesem Zeitpunkt wussten wir jedoch nicht, dass an diesem Schalter anscheinend nur "Problemfälle" bearbeitet wurden... Lange Rede, kurzer Sinn - nach 1,5 Stunden Hin- und Hergelaufe, passierten wir die Zollkontrolle einfach ohne gültige Tickets und erhielten am Gate unsere Tickets auf die letzte Minute.... 😏 Drei Plätze nebeneinander gab' es natürlich nicht mehr, der Flieger wäre proppenvoll, wurde uns erklärt. "Egal, Hauptsache, wir kommen alle mit!!!" Warum zwischen Renate und mir schließlich ein Platz frei war und meine Mutter eine Reihe hinter uns saß hinterfragten wir nicht mehr... 😛

Bis auf diese kuriose Ticketgeschichte, verlief der Flug ruhig und entspannt. Der Service war aufmerksam und das Essen (mit wunderbarem frischem Baguettebrot) war sogar recht gut! 🙂 Pünktlich landeten wir bei strahlendem Sonnenschein in Kapstadt.

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Die Immigration verlief zügig und auch unsere Koffer erhielten wir allesamt nach kürzester Zeit. Die Wiedersehensfreude war groß, als Markus uns in der Ankunftshalle empfing.

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Er war bereits einen Tag vorher von Johannesburg nach Kapstadt geflogen, hatte das Auto übernommen und ein paar Basics eingekauft. Vom Flughafen aus ging es somit für uns direkt weiter in Richtung De Kelders.

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Kapstadt zeigte sich von seiner besten Seite und wir hofften insgeheim, dass wir auch zum Ende unserer Reise nochmal ein ähnliches Wetter erleben würden, damit der geplante Besuch des Tafelberges nicht flach fiel... 😗

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Unsere erste "Sichtung" - für uns fast normal - für unsere Mütter jedoch spektakulär! 🤩

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Da wir gut in der Zeit lagen, legten wir am Weingut Raka, in der Nähe von Stanford, eine Pause ein und genossen die afrikanischen Sonnenstrahlen bei ein paar guten Tropfen sowie Käse und Cräckern. Zwei Kartons Wein wanderten anschließend in den großzügigen Kofferraum unserers VW... 😎

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Um kurz nach drei kamen wir schließlich in De Kelders an. Diesen Ort hatten wir bewusst an den Anfang der Reise gelegt, um die Chance auf Walsichtungen zu erhöhen...

Noch bevor wir im Guesthouse eincheckten, fuhren wir weiter bis zu dem kleinen Parkplatz am Meer, von wo aus wir die großen Riesen des Meeres direkt sehen konnten. Es war toll und wir konnten uns gar nicht losreißen!

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Im Haus Giotto wurden wir von den Besitzern, Gina und Otto, kurze Zeit später herzlich empfangen. Das hübsche B&B verfügt über nur drei Zimmer und hat dadurch eine sehr persönliche Note. Von Vorteil war zudem, das Gina und Otto aus Namibia stammen und sich unsere Mütter zum Start dieser Reise mit ihnen gut verständigen konnten.

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Wir machten uns kurz frisch, zogen uns um und machten uns nochmal zu Fuß auf den Weg zum Meer, um uns die Füße zu vertreten und nach den Walen zu schauen.

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Alle vier waren wir glücklich - was für ein gelungener Start in den Urlaub!!! 🙂

Zum Abendessen fuhren wir ins Boathouse nach Gansbaai - ein rustikaler Pub mit lokalem Publikum. Mehr wollten wir an diesem Ankunftstag nicht... Es gab Muscheln in Knoblauch und wahlweise Calamaris und Yellowtail für uns, dazu ein kühles Bier.

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Anschließend fielen wir müde, satt und glücklich in unsere Betten. 😘

gefahrene Kilometer: 228
Teil 302. Apr. 2018
29.10.2017 - Wir bleiben in De Kelders und wandern die Küste entlang

Nach einer erholsamen Nacht, weckte Markus mich gegen sieben Uhr - die Sonne schien bereits und es sollte ein schöner Tag werden! Auch unsere Mütter hatten ihre erste Nacht in Afrika gut überstanden und so trafen wir uns um acht und es gab ein leckeres Frühstück, zwei weitere Gäste waren ebenfalls da und somit war das B&B "ausgebucht". 😄 Gina gab uns noch ein paar Tipps für die Wanderung mit, die auf unserem Tagesplan stand - Otto war derweil für die Eierspeisen zuständig!

Um halb zehn machten wir uns - gut gestärkt - auf den mittlerweile schon bekannten Weg...

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Von dem Parklplatz ging es einen kleinen Pfad hinab und dann immer der Küste entlang. Die Walfamilien tummelten sich bereits wieder in der Walker Bay... Ich lasse hier einfach mal Bilder sprechen...

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Wie man sieht, wurde es auch direkt angenehm warm, sobald man etwas geschützt war... 😄

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Auch die kleinen Dinge mussten festgehalten werden! 😉

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Schließlich ging es ein Stück hinab, zu dem Eingang der Klipgat Caves.

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Nach einem weiteren unwegsamen Stück über die Felsen erreichten wir schließlich den langen Sandstrand...

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Den weitläufigen Strand hatten wir für uns alleine und mittlerweile war es schon ordentlich warm geworden, denn die Sonne brannte vom Himmel.

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Sogar eine "Sichtung" hatten wir am Strand... 🤩 Eine kleine Robbe war auf dem Weg ins Wasser. Renate hatte leider so ein Tempo drauf, dass sie davon nix mitbekam... 😄

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Dafür ergatterte sie sich den schönsten Platz auf dem Felsen!

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Blick zurück nach De Kelders.

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Auf dem Rückweg folgten wir einem anderen Pfad und sahen viele schöne Pflanzen und Blumen.

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Auch ein heruntergefallenes Webervogelnest konnten wir näher bestaunen.

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Passend zur Kaffee- und Kuchenzeit kehrten wir zurück und ergatterten nach kurzer Wartezeit einen Terrassenplatz im "Cafe on the Rocks". Käsekuchen, Savanna und Wale im Hintergrund... gibt es etwas besseres?!

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Den weiteren Nachmittag verbrachten wir im B&B, schrieben Tagebuch, studierten die weitere Wegstrecke und entspannten einfach. Waltraud und ich machten nochmal eine kurze Stippvisite bei den Walen, die jedoch am Nachmittag rar machten...

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Dafür entdeckten wir unseren ersten Dassie.

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Markus machte mit seiner Mutter währenddessen noch eine Wanderung in die andere Richtung De Kelders, damit wir nicht direkt am ersten richtigen Urlaubstag alle gemeinsam einen "Familienkoller" bekamen... 😛

Für sieben Uhr hatten wir bereits Wochen vorher über Gina einen Tisch im Kloeks@home reservieren lassen.

Pünktlich und hungrig standen wir vor der Tür... Mit dabei: zwei Flaschen Rotwein vom Weingut Raka. Das kleine, unscheinbare Restaurant hat nämlich keine Schanklizenz und somit muss/kann man seine eigenen Weine mitbringen.

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Wir entschieden uns alle vier für Rinderfilet mit Kartoffelpüree und Bohnen/Möhrengemüse. Zur Vorspeise gab es Springbockcappaccio und einen gemischten Salat. Alles war sehr lecker und beschwingt, nach zwei Flaschen Wein, liefen wir am Abend zurück.
Teil 403. Apr. 2018
29.10.2017 - Vom Meer geht's nach Swellendam

Nach einer weiteren erholsamen Nacht in De Kelders, gab es für uns erneut um acht Uhr Frühstück. Dann wurde das Auto beladen und es hieß zum ersten Mal "Abschied" nehmen... Ein letztes Mal stoppten wir an dem kleinen Parkplatz und warfen einen Blick in die Walker Bay, doch die Wale ließen sich an diesem Morgen nicht blicken. Nun gut, zumindest erleichterte uns dies den Abschied... 😉

Frohen Mutes und gut gelaunt starteten wir unsere Fahrt. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass wir einen Teil unseres Raka-Weinvorats gut gekühlt bei Gina und Otto gelassen hatten... 😈 😗

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Auf der R43 ging es Richtung Süden und wir statteten dem The Great White House einen kurzen Besuch ab.

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Von dort ging es weiter zum Danger Point, doch leider war die Zufahrt zum Leuchtturm am Sonntag verschlossen.

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Ein paar Möwen und Oystercatcher dienten als Ersatzmotiv und auch die "Mitreisenden" auf der Rücksitzbank nutzten den Stopp und vertraten sich kurz die Beine.

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Das Meer hatte einige skurrile Dinge angespült - nur schweren Herzens ließen wir den Fisch dort...

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Durchs Hinterland ging es nach Elim und wir wollten die Kirche im Ort besichtigen. Dort wurde bei unserer Ankunft jedoch noch ein Service abgehalten und so warteten wir geduldig, um nicht zu stören. Als die Menschen schließlich aus der Kirche strömten, ergaben sich total niedliche Situationen, da die älteren Damen in festlicher Kleidung uns drei Frauen einzeln mit einem Händedruck begrüßten und in Gespräche verwickelten. Während Markus im Auto auf uns wartete, übersetzte ich an allen Fronten, bevor wir einen Blick in die Kirche werfen konnten... 😄

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Nachdem die Prozession durch den Ort gezogen war, setzten auch wir unseren Weg weiter fort.

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Diese Puffotter kreuzte unseren Weg - handelt es sich hierbei wohl um eine Puffotter?
Vielen Dank, Matthias! 🙂
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Zur Mittagszeit trafen wir in Swellendam an und da wir zum Einchecken mal wieder zu früh dran waren, erledigten wir erst die Pflicht - schließlich hatten wir hier die letzte Möglichkeit, eine 2. Wildcard zu kaufen, bevor die neuen Preise gültig wurden.

Das Thermometer war während unserer Fahrt von angenehmen 24 Grad an der Küste auf 34 Grad geklettert. 🙄 Willkommen in Afrika! 😈

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Der erste "Gamedrive" unserer Mütter im Bontebok NP war erwartungsgemäß recht unspektakulär - allerdings diente die Runde durch den Park schon mal als erste Lektion - wir sind hier nicht im Zoo und folglich sieht man nicht immer etwas!!! 😉

Zumindest zeigten sich zum Ende weit entfernt einige Red Hartebeest und ein paar Zebras. Und auch die Namensgeber des Parks präsentierten sich noch - und alle waren glücklich. (Vor allem Markus, dass die Runde über die schlechten Pisten vorbei war... 😗 )

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Um 15.00h erreichten wir unsere Stopp-over Unterkunft in Swellendam und wurden dort von dem Besitzer Anthony, wie lange vermisste Freunde empfangen! 😄

Schnell luden wir aus, bezogen unsere zwei Doppelzimmer und kühlten uns im Pool ab.

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Im Garten tummelten sich neben etlichen Vögeln auch interessante Käfer...

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Noch immer voller Tatendrang fuhren wir ins nahe gelegene Marloth Reserve und machten uns auf die Suche nach dem von Anthony beschriebenen Wasserfall.

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Da uns der Weg zum Ende hin jedoch zu glitschig und steil wurde, entschieden wir uns für den Abbruch und drehten um. Einen weiteren Verlust wollten wir an dem Tag nicht in Kauf nehmen... 😗

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Den Abend ließen wir schließlich bei einem guten Essen im Drostdy Restaurant ausklingen.

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gefahrene Kilometer: 217
Teil 504. Apr. 2018
30.10.2017 - Hot, hotter, Oudtshoorn...

Bereits um kurz nach sechs wurden Markus und ich wach... Da unser Zimmer über einen angrenzenden Wohnraum mit Küchenzeile verfügte, kochten wir uns schnell einen Tee, bevor wir mit Kameras bewaffnet durch den Garten pirschten. Die Sonne schien bereits, doch irgendwie waren die Piepmätze schon ausgeschlafener (und flinker) als wir... 🙄


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Zumindest der Malachit Nektarvogel war ein recht dankbares Motiv - wenn in dem ganzen Grün mit Gegenlicht auch nicht immer leicht zu orten... 😎

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Um acht gab' es ein reichhaltiges Frühstück - nach den Eierspeisen an den beiden vorangegangenen Tagen, reichte es uns eigentlich erstmal mit Eiern, aber Anthony preiste sie so an, dass wir doch nicht ablehnen konnten... 😛

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Während wir frühstückten, wurde draußen unser Auto gewaschen. Als Service des Hauses! 😐 Mir passte das ja gar nicht, aber in S.A. steht ein sauberes Auto ja anscheinend hoch im Kurs... 😕

Der Abschied fiel noch herzlicher aus, als die Begrüßung am Vortag - Anthony ist schon eine besondere Type! 😄 Am liebsten hätte er es gesehen, wenn wir auf dem Rückweg unserer Tour nochmal zum Kaffee vorbei gekommen wären - unglaublich gastfreundlich dieser Mensch!!!

Mit einem kleinen Umweg, ging es über die R60 und R62 nach Montagu, wo wir uns erstmal mit Trockenfrüchten und Nüssen eindeckten!

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Neben dem Shop entdeckten wir die ersten Red Bishops unserer Reise im Schilf...

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Die Laune war bestens... 😄

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Eingedeckt mit etlichen Leckereien folgten wir nun weiter der "Route 62" durch die Karoo...

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Ronnie's Sex Shop ließen wir links (oder besser gesagt rechts) liegen...

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Wolkenformationen und ein leichtes gelbes Band am Straßenrand brachten etwas Abwechslung in die ansonsten endlos scheinende Strecke.

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Nach weiteren 150 Kilometern erreichten wir Ladismith, hier war ein kurzer Stopp fällig und wir Mädels liefen noch bis zur Kirche vor, die jedoch leider verschlossen war.

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Weitere 100 Kilometer lagen vor uns und die Temperatur stieg immer weiter. 🙄 Ein leises Stöhnen war bereits von hinten zu hören... 😵 Ausgerechnet während unseres Aufenthaltes in Oudtshoorn stiegen die Temperaturen laut Wettervorhersage dort nochmal deutlich an. 😈

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Waltraud hielt bei jeder Gelegenheit alles mit ihrer kleinen Kompaktkamera fest. (Leider hatte sie kein Ladekabel dabei - wer kann denn auch ahnen, dass man in S.A. so viele Fotos machen möchte?! 😄 )

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Manche finden es vielleicht langweilig, ich fand die Strecke durch die endlose Weite -wie beim ersten Mal- wunderschön...

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Irgendwann war "Land in Sicht"

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Doch kurz vor der Ortseinfahrt dann die Überraschung! Stau, oder wie?!?! 😮 🙄

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Tatsächlich gab es einen Streik der Landwirte und die Zufahrtsstraßen rund um Outdshoorn waren versperrt. Der Spuk sollte bis 14.00h dauern und so blieb uns nur eins... WARTEN!!! Oder besser gesagt: BRATEN! 😈 😈

Markus ergatterte noch einen Schattenplatz für unseren VW und wir nutzen die Zeit bestmöglich und machten ein paar Bilder... 😉

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Nach einer halben Stunde kam schließlich Bewegung in die Sache. Einige 4X4 incl. Hänger wurden vorgefahren und gaben den Weg frei - kurzes Winken, alles klar, es ging weiter.

Bald passierten wir die typischen Straußenfederverkaufspunkte in Oudtshoorn, bogen einmal links und wieder rechts ab und waren schon auf der Zielstraße.

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Den Weihnachtsmarkt in Oudtshoorn hatten wir irgendwie nicht richtig in unsere Tour eingeplant... 🤪

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Schnell fanden wir unser kleines B&B (on Church) am oberen Ende der Straße. Es gibt dort nur zwei Gästezimmer und somit hatten wir den Grillplatz/Pool/Terrasse exclusiv für uns...

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Die hübschen Zimmer verfügten über eine gut funktionierende Klimaanlage, zudem war der Pool zwar klein, aber eiskalt und erfrischend! 😄

Nachdem wir wieder etwas runtergekühlt waren, fuhren wir mit den Müttern nochmals in den Ort - schließlich begann langsam aber sicher die Zeit der Selbstverpflegung und so ein Großeinkauf in einem afrikanischen Supermarkt gehört auf alle Fälle zu den "to-do's" einer Afrikareise... 😛

Nach wie vor war es glühend heiß, allerdings zog ein starker Wind auf und es fielen sogar ein paar Tropfen - wir kamen uns vor, wie in einem Western, wo der Sand über die Ebene bläst. 🙄 Leider gab es keinen Regen, aber zumindest kühlte es am Abend etwas ab.

Lust auf Fleisch hatten wir an diesem Abend nicht, von daher improvisierten wir ein wenig, denn es lohnte nicht, für Gemüse o.ä. den Grill anzuschmeißen.

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Mit einigen Kaltgetränken sowie unserem ersten Gin Tonic der Reise, ließen wir den Abend auf der Terrasse gemütlich ausklingen. 😘

gefahrene Kilometer: 299
Teil 605. Apr. 2018
31.10.2017 - Cango Caves & Swartberg Pass (zumindest den befahrbaren Teil davon)

Obwohl es eine warme Nacht war, haben wir gut geschlafen. Markus hat irgendwann die Klimaanlage angestellt und ich lag' am nächsten Morgen unter meinen Decken versteckt - was gegen Kälte schützt, schützt auch gegen Hitze, oder wie war das?! 😄

Aufgrund unseren übermäßigen Eierspeisenkonsum während der ersten Urlaubstage, hatten wir Luise, der Besitzerin des B&B, am Vorabend bereits Bescheid gegeben, dass uns Obst, Joghurt und etwas Toast zum Frühstück reichen würde. Sie war ganz erstaunt, erfüllte uns aber unsere Wünsche... Dazu hatte sie noch Croissants sowie Muffins gebacken, sehr lecker! 🙂

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Pünktlich um 09:00h machten wir uns auf den Weg zu den Cango Caves, das Thermometer im Auto zeigte bereits 32 Grad an. 🙄

Die Cango Caves liegen ca. 29 km von Oudtshoorn entfernt und es ist unbedingt empfehlenswert, im Voraus Plätze für eine geführte Tour zu buchen. Dies hatte Markus bereits von Deutschland aus gemacht, zu diesem Zeitpunkt gab' es leider noch keinen Timeslot für eine deutsche Führung, die für unsere Mütter natürlich besser gewesen wäre. Aber auch so war es wunderschön dort und sehr faszinierend... Die Temperaturen in dem Höhlensystem liegen ganzjährig bei 18 Grad und so war es sehr angenehm dort.

Hier noch ein paar Infos von der Homepage:
29 km außerhalb von Oudtshoorn, am Kopfe des malerischen Cango-Tals, liegt das eindrucksvolle unterirdische Wunder der Kleinen Karoo – die Cango Caves. Sie finden die einzigartigen Tropfsteinhöhlen mit ihren gewaltigen Kammern und emporragenden Formationen in einem parallel zu den bekannten Swartbergen gelegenen Kalksteinmassiv. Die Cango Caves sind die einzigen Schauhöhlen Afrikas, in welchen die Besucher die Wahl zwischen Standardtour (einfach) und Abenteuertour haben. Alle Touren werden von erfahrenen, fachkundigen und autorisierten Führern geleitet. Sie werden auf Englisch angeboten, aber Afrikaans, Deutsch, Französisch und andere Sprachen sind möglich (bitte informieren Sie sich bei der Buchung Ihrer Tour über die Verfügbarkeit von Führern).


Die Standardtour ist in grün markiert, die Abenteuertour in rot.

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Wir hatten natürlich die einfache Tour gebucht, da wir jedoch bis zum Start der Führung noch Zeit hatten, probierten wir natürlich aus, ob wir die Abenteuertour auch geschafft hätten... 😄 Manchmal ist es ja auch gut, wenn man für die Bilder zuständig ist... Dann muss man sich nicht selbst zum Affen machen... 😛

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Impressionen vorm Eingang

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Um zehn startete unsere Tour mit Liza und einer ziemlich großen Gruppe. Insgesamt war die Führung aber wirklich gut gemacht und beeindruckend. Bei den Bildern waren wir ein wenig enttäuscht, aber sie vermitteln zumindest einen Eindruck dieser tollen Höhlen...

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Nach einer Stunde war die Tour vorbei, leider hatten wir niemanden in der Gruppe dabei, der in der großen Halle vorsingen wollte/konnte. Es muss toll sein, die Akustik dort zu erleben. Manchmal finden sogar Konzerte dort statt.

Über die R328 ging es weiter zum Swartberg Pass. Ursprünglich war es unser Plan gewesen, den Pass auf dem weiteren Weg der Tour zu überqueren. Durch einen Steinabrutsch im letzten Herbst war er zu unserem Reisezeitpunkt jedoch leider noch immer gesperrt und so entschieden wir uns dazu, ihn als Tagesetappenpunkt aufzunehmen und so weit wie möglich zu befahren.

Hier die Bilder der Auffahrt:

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Wieder kreuzte eine Schlange, wahrscheinlich eine männliche Boomslang (Afrikanische Baumschlange) - (vielen Dank, liebe Maddy :)) unseren Weg - leider war sie zu schnell bzw. wir konnten nicht so schnell stoppen, deshalb sind die Bilder etwas unscharf.. 😐 Kann uns vielleicht trotzdem hier jemand bei der Bestimmung helfen?! Mit Schlangen kennen wir uns noch so gar nicht aus... 😄

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Am ersten Infoschild legten wir einen kurzen Stopp ein und bewunderten die Aussicht. Neben den Warnungen "Türen zu, wegen der Affen" (es waren zwar keine zu sehen, aber so was muss man ja trainieren 😛 ), folgte nun die nächste Warnung "Vorsicht, wegen den Schlangen!" 😮

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Ein kurzes Stück konnten wir noch weiter fahren, dann war endgültig Schluss für uns...

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Wir kehrten um, eine Wanderung hier wäre bestimmt auch sehr schön gewesen, aber die Temperaturen waren uns einfach zu heftig... Und dort hätte man keinen Meter Schatten gehabt. 🙄

Auch der Rückweg bescherte uns schöne Ausblicke. Renate konnte besonders stolz auf sich sein - da sie unter Höhenangst leidet, war die Fahrt nicht ganz einfach für sie, aber sie meisterte es prima und quatschte auf dem Rückweg schon deutlich mehr, als während der Hinfahrt... 😁

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Diese Schulkinder wurden gefühlten "mitten im nirgendwo" rausgelassen...

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Bei einer Straußenherde hielten wir kurz an. Die Tiere hechelten richtig bei dem Wetter. Kein Wunder, lag' die Temperatur mittlerweile bei 39,5 Grad...

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Leider war auch der Rust en Vrede Wasserfall aufgrund des Erdrutsches gesperrt - eine Wanderung fiel an diesem Tag somit flach. Langsam fuhren wir die Strecke weiter bis zur N12, sahen (entfernt) eine große Schildkröte und die ersten (heiligen) Ibisse. An einem Schattenplatz machten wir eine Pause und verzehrten unsere Muffins. Die Stimmung war aufgrund der Hitze etwas gereizt, da half' nur weiterfahren und abkühlen im Pool...

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Markus und ich fuhren nochmal zum Tanken in die Stadt, besorgten ein paar Kleinigkeiten beim Pick&Pay und im Liquidstore, kauften Schlüsselanhänger aus Straußenfedern und frisches Biltong... Was man halt so macht, wenn man am nächsten Tag zügig den Weg fortsetzen möchte... 😉 Renate und Waltraud hatten noch genug vom Trubel in der City und verbrachten die Zeit währenddessen lieber daheim auf der Terrasse. 😛

Für den Abend hatte Luise einen Tisch (incl. Abholservice) im Nostalgie reserviert. Schließlich kamen wir in der Straußenhochburg nicht um ein leckeres Straußensteak herum. 🙂

Eine Viertelstunde warteten wir auf den Fahrer, dann fuhren wir selber das kurze Stück zum Restaurant hinunter. Schon seltsam, solch ein kurzes Stück zu fahren, aber dazu wurde uns dringend geraten... 😕

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Wie sich herausstellte, hatte derjenige, der die Tischreservierung angenommen hatte, den Fahrdienst nicht notiert... Die Restaurantbesitzerin entschuldigte sich mehrfach und nachdem Luise auch noch im Restaurant anrief, da unser Auto nicht mehr an der Unterkunft stand, als sie zurück kam, ging der Malva Pudding zum Nachtisch für Markus auf's Haus!

Wir aßen alle Straußenfilet mit Kartoffeln und Gemüse, für Renate gab es vorher noch einen Bohnen- und für mich eine Butternutsuppe. Alles war sehr lecker!!! Yammi!!! 🙂

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Daheim genehmigten wir uns auf der Terrasse noch einige Gin Tonic, bevor um elf dann die Lichter ausgingen. 😘

gefahrene Kilometer: 160
Teil 705. Apr. 2018
01.11.2017 - Es geht in den Karoo National Park...

Bereits um sechs wurden wir wach... (...so was gibt's wohl nur in Afrika... 😄 😗 ) Somit packten wir bereits vorm Frühstück schon alles zusammen und waren quasi startklar. Zum Frühstück hatten wir uns erneut Obst, Croissants und Muffins gewünscht. Gut gestärkt, ging es mit einem kurzen Abstecher bei den Straußenfederverkäufern, auf die N12 in Richtung Beaufort West. Bereits um neun Uhr zeigte das Thermometer 35 Grad an... 🙄

Eine der unzähligen gut "gesicherten" Baustellen...

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Neben Straußenfarmen gibt es rund um Oudtshoorn auch etliche Olivenplantagen

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Ursprünglich war ja die Strecke über den Swartberg Pass angedacht gewesen, aber auch die Ausweichstrecke über die N12 gefiel uns ausgesprochen gut. Die Strecke führt quasi wie ein Schlucht einmal durch das Bergmassiv.

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Und endlich waren sie da... die AFFEN!!! 😄 Ihr glaubt gar nicht, wie schnell alle Türen - von innen - zu waren, als eine Horde Paviane bei einem kurzen Fotostopp hinter uns die Straße entlang "galoppierte"...

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Am Meiringspoort Waterfall stoppten wir erneut und siehe da, beim dritten Mal klappte es auch mit dem Wasserfall. 😉

Ein Cape Bulbul begrüßte uns am Parkplatz.

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Nymania Capensis oder auch Chinese Lantern

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Die gesamte Anlage (Parkplatz, Wege, Infocenter, Toiletten) waren sehr sauber und gepflegt. Man läuft einen kurzen Weg bergauf und erreich den Wasserfall, der in einem Pool mündet. Es waren zwar einige Leute vor Ort, aber trotzdem war es ganz entspannt und gemütlich und so kraxelten wir ein wenig umher und kühlten uns die Füsse im natürlichen Pool.

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Bericht in Arbeit

Wir setzten unseren Weg weiter fort, hinter den Bergen geht es gut 100 Kilometer schnur geradeaus.

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Ich bat Markus um einen Fotostopp, doch der "Chef" gab schon bald klare Handzeichen, in welche Richtung der Weg weiterging... 🤨

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Um eins erreichten wir den Park, checkten mit unseren Wildcards am Gate ein und fuhren die letzten Kilometer bis zum Camp. Die ersten Verdächtigen, die uns über den Weg liefen, waren Springböcke und ein Steinböckchen. 🙂

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Das Camp liegt ca. 6 Kilometer vom Gate entfernt und ist durch ein automatisches Tor gesichert.

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Da wir bis 14.0h warten mussten, machten wir schon mal einen kleinen Camprundgang.

Birdhide

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Pool

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Camp/Rezeption

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Camp Schildkröte 😘

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"unsere" Straße

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Unser Cottage Nr. 03 entpuppte sich als wunderbar großzügig, mit einer großen Terrasse und tollem Blick, fast am Ende einer Stichstraße gelegen. Beide Zimmer hatten ein eigenes Badezimmer und wie (fast) immer fiel die Aufteilung nicht schwer, da es ein Zimmer mit Doppelbett und eins mit drei Einzelbetten gab. 😛

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Es war brüllend heiß, so dass Renate und Waltraud sich einen wohlverdienten Nap gönnten, Markus in den Pool sprang und ich auf der Terrasse saß, die Landschaft bewunderte und Tagebuch schrieb.

Um vier starteten wir unseren ersten richtigen Game Drive (den Drive im Bontebok NP konnte man ja nicht wirklich zählen... 😉 ). Wir entschieden uns dazu, zuerst den Potlekkertje Loop zu nehmen.

Zwei Kudumädchen hatten sich ins Camp geschlichen und wurden von uns überrascht. 😮



Außerhalb des Parks schien es zu regnen.

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Die Landschaft ist einfach nur unglaublich schön - ob mit oder ohne Oryx.

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Common fiscal - Südlicher Fiskalwürger

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Strauße, mal in natürlicher Umgebung

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Red Hartebeest - Kuhantilope

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Oryx am Berg

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Kudus auf dem Berg

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Oder vorm Berg?! 🤨 kommt immer auf die Sichtweise an... 😄

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Die Sonne ging unter und wir mussten uns beeilen, rechtzeitig ins Camp zu kommen. Da wir die Strecke noch nicht kannten und einschätzen konnten, freuten wir uns zwar über die vielen Sichtungen, aber lange halten konnten wir nicht...

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Bergzebras

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Elands

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Reedbuck

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Um viertel vor sieben erreichten wir das Camp, mit dem ersten Drive konnten wir mehr als zufrieden sein! Während Markus den Grill anfeuerte, bereiteten wir Frauen den Schafskäse und Butternut vor. Ab nun waren wir im Selbstversorgermodus angekommen.

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Das Abendessen nahmen wir drinnen und im Dunklen ein... Der Strom war nämlich ausgefallen und so kamen unser Stirnlampen auch direkt mal zum Einsatz. 😄

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Was soll's... TIA! 😄 Geschmeckt hat es trotzdem und bald waren auch alle Lampen wieder an. Wir genossen die Stille des Abends mit einem Gin Tonic auf der Terrasse und Markus probierte seine neueste Errungenschaft (eine UV-Lampe) aus und ging auf Skorpionsuche. 😗 Bald hieß es dann für uns jedoch: Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 240
Teil 806. Apr. 2018
02.11.2017 - Ein voller (toller) Tag im Karoo National Park

Markus übernahm um 5:00h den Weckdienst für uns alle und setzte Wasser für Tee und Kaffee auf. Nach einigem hin- und her am Vorabend, hatten wir uns darauf geeinigt, dass alle um fünf aufstehen, wir zum Birdhide fahren und von dort aus unseren Gamedrive vorm Frühstück starten. 😎 Gesagt, getan und so saßen wir alle mit einem Thermobecher incl. Getränk nach Belieben im zwanzig vor sechs im Auto. Bei unserem Zeitmanagement bestand, vor allem nach Meinung des Reiseleiters, noch Luft nach oben, aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein... 😛

Während im Hintergrund gerade die Sonne aufging, wahren die Maskenweber (Southern masked weaver) und Oryxweber (Red bishop) schon emsig zu Gange...

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"Wohnungsbesichtigung" 🙂

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Es war klasse, den putzigen Kerlchen bei ihrem Nestbau zuzusehen und wir konnten uns nur schwer losreißen...

Als Morgenrunde hatten wir uns für den "Lammertjiesleegte" - Loop entschieden. Kudus und Strauße waren in der Ebene zu sehen.

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An dem äußerst gepflegten Picknickplatz "Bulkraal" hielten wir an und tranken in Ruhe unseren Kaffee bzw. Tee.

Dieser hübsche Kerl - ein Cape Wagtail (Kapstelze) - Vielen Dank, an Maddy! 🙂 - baute wohl sein Nest in Baumaterial. Wir hofften, dass seine Arbeit nicht umsonst war, da ein Gebäude auf der Picknicksite neu eingedeckt wohl werden sollte.

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Wir fuhren weiter und entdeckten die ersten Zebras im Morgenlicht sowie eine Yellow Mongoose (Fuchsmanguste), die wir im ersten Moment der Euphorie für ein Erdmännchen hielten. 😄

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Bergzebras sind ja deutlich scheuer, als ihre Artgenossen und so gab dieser Kandidat erstmal "Fersengeld", kriegte sich jedoch bald wieder ein...

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Desweiteren sahen wir Elands sowie eine Steinböckchenfamilie.

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Um kurz vor acht erreichten wir wieder das Camp und nahmen unser Frühstück im Restaurant ein. (so ganz im Selbstverpflegungsmodus waren wir doch noch nicht, da im Karoo National Park die Übernachtung das Frühstück beinhaltet...) Während wir uns mit leckeren belegten Broten und Wraps stärkten, beobachtete ein Red-winged Starling (Rotschwingenstar) die Umgebung.

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Einige Gäste waren mit außergewöhnlichen Fahrzeugen unterwegs. 🤪 😎

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Renate und ich wollten uns ein wenig bewegen und machten uns auf den Weg zum Bossie Trail. Auch unsere "Freundin", die Schildkröte war schon wieder unterwegs...

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Zu Anfang war der Weg sehr gut ausgeschildert, irgendwann verpassten wir wohl eine Kennzeichnung und liefen einen Teil der Strecke doppelt... 😛

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Blick zurück auf das Camp

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Historische Hyänen-Falle

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Ein Friedhof mit mehreren (unbekannten) Grabstätten

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Wir kamen schließlich an der Camping Site aus und beobachteten dort drei riesige Schildkröten beim verspäteten Frühstück und anschließendem Mittagsschlaf... 😁

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Wir machten uns auf den Rückweg zu unserem Cottage und ein weiteres Exemplar lief uns über den Weg. Insgesamt hatten wir während unserer kleinen Wanderungen sechs große Schildkröten getroffen.

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Zurück am Cottage installierte ich für den Cape Bunting (Kapammer) eine Vogeltränke, die jedoch mit Nichtbeachtung bestraft wurde... 😐

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Renate und ich machten es uns im Schatten bequem und dösten ein wenig, da Markus mit meiner Mutter Waltraud noch einen kleinen Drive machte. (die beiden konnten nicht genug bekommen... 😄 )

Hier, der Ordnung halber, ein Teil ihrer "Ausbeute":

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Leider sehr weit weg, aber könnten dies die Black eagle (Malaienadler oder Schwarzalder) sein, die es im Karoo NP geben soll?? 🤨 Es handelt sich wohl tatsächlich um Verreaux's eagle (Kaffernadler) oder auch Black Eagle... Vielen Dank, liebe Maddy! 🙂

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Nun erhält auch dieser Kerl einen Namen: Booted Eagle (Zwergadler) - vielen Dank an Matthias (fotomatte)! 🙂

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Ebenfalls weit entfernt, aber dafür eindeutig: European Bee-eater (Bienenfresser)

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Und zu guter letzt noch ein Dassie (Klippschliefer)

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Nach ihrer Rückkehr genehmigten wir uns gemeinsam ein erfrischendes Bad im Pool. Wir hatten Glück, zur Mittagszeit waren wir die einzigen Gäste dort und so breiteten wir Mädels uns anschließend auf den Liegen im Schatten aus und genossen den Tag und quatschten, während Markus einen wohlverdienten Mittagsschlaf machte. 😘

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Auch hier waren Cape Wagtail (Kapstelzen) - Vielen Dank, liebe Maddy! 🙂 - vertreten und schnappten sich die Insekten aus dem Wasser.

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"Aus dem Weg - hier komme ich"... 😄 Wahnsinn, wie schnell diese Landschildkröten sein können, wenn sie mal richtig loslegen! 😘

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Fortsetzung folgt...

Unser Nachmittagsdrive folgt in einem separaten Teil, damit ich hier das Fotolimit nicht sprenge... 😗
Teil 906. Apr. 2018
02.11.2017 - Fortsetzung

Am Nachmittag fuhren wir in voller Besetzung erneut los. Dieses Mal in Richtung Klippspringer's Pass, damit wir die uns noch fehlenden Aussichtspunkte ansteuern konnten. Er machte seinem Namen alle Ehre, denn wir entdeckten sogar ein Exemplar!

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Oryx mit 1,5 Hörnern

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Blick auf den Klippspringer's Pass

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Red Hartebeest

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Ein weiterer Klippspringer

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Eine Bewegung im Gebüsch machte uns aufmerksam und dann entdeckten wir diesen wunderschönen Schakal, der seinen Weg jedoch bald fortsetzte und aus unserem Blickfeld verschwand.

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Viewpoint Nr. 01

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Viewpoint Nr. 02

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Die Schildkröte, mit dem defekten Panzer, hatten Markus und Waltraud bei ihrem Drive am Vormittag bereits entdeckt und sie war noch immer unterwegs.

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Die Farbenpracht der Karoo

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Viewpoint Nr. 03

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Im Tal angekommen, machte uns ein stehendes Auto auf eine Löwin im Gebüsch aufmerksam! 🤩 Das konnte doch wohl nicht war sein, mit einer Löwensichtung hatten wir im Karoo NP nun wirklich nicht gerechnet... Zwar war sie sehr weit weg und zeigte auch keinerlei Reaktionen, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis für unsere Mütter. Zwei echte Glückskinder! Oder war es etwa Anfängerglück...?! 🤨

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Ein weiteres Auto kam von hinten und der Fahrer meinte, es wären wohl weiter Löwen ca. 15-20 Kilometer entfernt zu sehen. Schweren Herzens lösten wir uns also von der Sichtung, da wir der Sache auf die Spur gehen wollten. 😎 In einer 2-er Kolonne starteten wir also und zählten die Kilometer mit.

Wieder waren wir von der wunderschönen Landschaft begeistert!

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Die anderen Löwen hatten sich entweder aus dem Staub gemacht oder der Fahrer hatte etwas falsch verstanden und wir waren bereits an der richtigen Stelle gewesen... wie auch immer, zum Umkehren war es definitiv zu spät uns somit erfreuten wir uns an der Sichtung eines Scrub hare (Buschhasen) sowie einem Karoo Korhaan Pärchen. Bis auf die gelben Beine haben sie eine nahezu perfekte Tarnung!

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Southern pale chanting Goshawk (Graubürzel Singhabicht) an Strauß

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Wieder waren wir bis kurz vor Toresschluss unterwegs und dieses Paar lief uns noch über den Weg. 😘

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Im Camp angekommen, bereiteten wir das Abendessen zu. Es gab Nudeln mit Pesto und dazu einen großen griechischen Salat. Den Esstisch hoben wir mit vereinten Kräften nach draußen, um dort unser Abendessen einzunehmen und anschließend die Abendruhe mit einem (oder zwei) Gin Tonic zu genießen.

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Als es vollständig dunkel war, zogen Markus und ich uns festes Schuhwerk an und gingen mit Hilfe der UV-Lampe erneut auf Skorpion "Jagd". Insgesamt fanden wir drei Exemplare in der näheren Umgebung, von denen sich zwei auch gut ablichten ließen.

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Mal wieder hatten wir gemeinsam einen wundervollen Tag erlebt und verschwanden um zehn mit den Eindrücken des Tages in unsere Betten. 😘

gefahrene Kilometer: 111
Teil 1007. Apr. 2018
03.11.2017 - Vom Karoo NP geht's nach Graaff-Reinet

Wahnsinn, bereits seit einer Woche waren wir gemeinsam unterwegs - die Zeit verging (viel) zu schnell... Andererseits hatten wir schon einiges erlebt und viel erlebt und an diesem Tag ging es wieder weiter, nach Graaff-Reinet.

Vorm Frühstück fuhren wir jedoch erst nochmal den kleinen Loop. Es war halb sieben und das Thermometer zeigte bereits beachtliche 27 Grad an. 🤨

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Wie verrückt rannte ein Strauß herum und verrenkte sich. 😮 Zuerst dachten wir, es gäbe irgendeine Gefahr, bis wir erkannten, dass er einen Balztanz aufführte! 😄

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Seine Auserwählten Damen waren jedoch nicht so beeindruckt und er verfolgte sie fast penetrant...

Entfernt konnten wir Löwen hören, aber es war nichts zu sehen. Aufgrund der Tatsache, dass wir am Vortag eine Löwin zu Gesicht bekommen hatten, war es trotzdem ein tolles Gefühl, sie zu hören und zu wissen, dass sie irgendwo sein würden...

Springböcke und ein Vervet Monkey Mädchen

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Das "Highlight" des Tages war dann dieses Rhino, auf das wir noch einen kurzen Blick werfen konnten, bevor es verschwand.

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Wir waren selig - niemals hätten wir gedacht, dass wir hier so viele Tiere zu Gesicht bekommen würden! Und dazu die Landschaft - einfach ein Traum...

Ein letztes Frühstück "mit View" und dann hieß es Taschen packen, Auto beladen und los...

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Good-bye, Karoo NP! 😘

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In Beaufort West verpassten wir eine Abzweigung, doch dann waren wir wieder auf Spur und es ging weiter in Richtung Osten.

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2,5h später erreichten wir Graaff-Reinet, mittlerweile war das Thermometer auf 41 Grad angestiegen und die Luft stand unter einer Wolkendecke. 🙄

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Da wir wieder früh dran waren, erledigten wir unsere Einkäufe etc. vorm einchecken. Renate und ich wurden am Superspar abgesetzt, während Markus und Waltraud Geld zogen, tankten und dem Metzger einen Besuch abstatteten.

Um halb zwei trafen wir schließlich in unserer Stopp-over Unterkunft, dem Appartmenthaus KarooRus, ein. Die Übergabe durch eine Vermittlerin war schnell erledigt, bezahlt wurde sofort und dann konnten wir unser Heim für eine Nacht beziehen. Es war der totale Kontrast... Die Zimmer waren nett ausgestattet, auch in der Küche gab es alles, was man brauchte, alles war sauber, aber wir kamen uns irgendwie "eingesperrt" vor, im Gegensatz zu unserem vorherigen Cottage. 😕 Egal, diese Unterkunft reichte für eine Übernachtung allemal aus (und das Preis/Leistungsverhältnis stimmte).

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Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es wieder hinaus in die Hitze und wir fuhren zum "The Reinet House". Das Reinet House, wurde von der Cape Regierung zwischen 1805 und 1812 als Dutch Reformed Church Parsonage gebaut und ist jetzt ein Museum. Markus und ich hatten es 2012, auf unserer ersten Reise bereits besichtigt, fanden einen erneuten Besuch mit unseren Müttern jedoch ganz passend. Schließlich sollte ja auch mal ein wenig Kultur mit ins Spiel kommen... 😉 😗

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Kaum waren wir im Garten, zog ein heftiger Sturm auf (man sieht es an den Palmen), jeder einzelne von uns, brachte sich in irgendeinem nahe liegenden Gebäude in Sicherheit, da der Sand uns nur so um die Ohren flog. 🤢

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Ein paar Minuten später war der Spuk wieder vorbei, wir liefen durch die einzelnen Gebäude und Räume und schauten uns die ausgestellten Dinge an...

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"Meine" Reisegruppe! 😘

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Es waren nur noch wenig Gäste vor Ort und hinter uns wurden dann auch die Klappen dicht gemacht... 😄

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Markus reservierte im gegenüberliegenden Pioneers Restaurant noch schnell einen Tisch, bevor wir zum Valley of Desolation weiterfuhren.

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Von hinten kam ein leises Stöhnen, es ging mal wieder bergauf. 😣 Renate tat uns ja leid, aber irgendwie war uns gar nicht bewusst, wie viele Bergstrecken die Tour beinhaltete (und wie viele noch folgen sollten... 😗 )

Die Aussicht war, trotz des trüben Wetter, wirklich toll!

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Von uns musste diesbezüglich nix mehr geplant werden... Einige Tage später konnten wir an alle Parks einen Haken machen.. 😉

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Wir genossen die Aussicht auf die Klippen, das Farbspiel der Sonne, die immer mal wieder durch die Wolken lugte, den Blick zurück auf die Stadt, die wie eingekesselt im Camdeboo NP liegt und liefen ein wenig auf dem Plateau umher. Für eine größere Wanderung reichte unsere Zeit leider (mal wieder) nicht...

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Nachdem die Sonne untergegangen war, verließen wir den Park. Witzigerweise liefen uns außerhalb des Parks ein Oryx und ein Red Hartebeest über den Weg... Im NP hatten wir nicht ein Böckchen gesehen und draußen sprangen sie über die Straße. 🙄

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Das Abendessen nahmen wir im Pioneers Restaurant ein. Es war rustikal, aber echt lecker! Während sich der größte Teil für Kudu- bzw. Rinderfilet entschied, probierte ich die Lamb Chops, die wirklich gut waren! 😛

Nach einem letzten Getränk vor unserer Unterkunft, ging es um halb zehn ins Bettchen. Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 283
Teil 1108. Apr. 2018
04.11.2017 - Nieu-Bethesda und nix mit "kein Bier vor vier"

An diesem Morgen war es meine Mutter, die uns um halb sechs weckte.... 🙄 Wir hörten ein Rascheln in der Küche und undefinierbare Geräusche. Was war da los? Ein Blick durch das Fenster (welches seltsamerweise zur Küche eingebaut war) zeigte, dass sie eine Papaya auf schnitt. Okay, kann man machen um diese Zeit... 😣

Unser Tag begann also sehr früh und so frühstückten wir bereits um halb sieben im Garten, es gab frischen Obstsalat, Müsli Joghurt und Käsebrote.

Ein Wiedhopf hüpfte ebenfalls herum und wurde sogleich abgelichtet.

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Markus fuhr anschließend nochmal kurz für ein paar Besorgungen in die Stadt, während wir alles zusammenräumten. Somit saßen wir bereits um halb neun alle im Auto und es ging weiter.

Der Himmel zeigte sich im strahlenden blau, bei angenehmen 26 Grad. 🙂

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Mal wieder eine Baustelle - zum Glück dauerte es nicht ganz so lange, wie auf dem Schild angegeben...

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In den umliegenden Bergen zog eine Rauchwolke hoch. 😮

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Wir folgten der N9, bevor es links ab nach Nieu-Bethesda ging.

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Es war ein landschaftlich sehr schöne Strecke und nach gut 50 Kilometern erreichten wir unser erstes Etappenziel.

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Nieu-Bethesda ist eine Kleinstadt mit ca. 1.500 Einwohnern, die ursprünglich hauptsächlich von Viehzucht lebten. Seit ungefähr 2000 haben sich vermehrt Künstler dort niedergelassen. Bekannt wurde der Ort u.a. durch Helen Martin und das Owl House, welches Markus und ich bereits 2012 auf unserer ersten Reise nach S.A. besucht hatten. Da der Abstecher nach Nieu-Bethesda kein allzu großer Umweg zum Mountain Zebra National Park war, legten wir diesem Mal erneut einen Stopp dort ein.

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Diese Kunst aus Glas und Ton ist schon etwas irreal und verrückt, aber trotzdem sehenswert, wenn man in der Ecke ist. An diesem Morgen waren wir die ersten Gästen und so zogen wir in aller Ruhe durch den Garten und das ehemalige Wohnhaus, welches ein Gesamtkunstwerk ist.

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Diese Figuren und Tiere, mitten im Nirgendwo gefertigt und aufgestellt, sind unheimlich und faszinierend zugleich.

Neben unserm Auto hatte sich mittlerweile, im Schatten eines Baumes, auch ein Eseltaxi eingefunden.

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Kaum standen wir auf der Straße, kamen auch schon drei kleine Mädchen angelaufen, die uns selbst gebastelte Wandbilder (erinnerten etwas an Topflappen) verkaufen wollten. Ich unterhielt mich mit den dreien und war erstaunt, wie gut sich sich ausdrückten und was sie alles erzählten. Schließlich kauften wir ein Bild ab (viel zu überteuert wahrscheinlich), aber ich mochte mit den Kleinen auch nicht groß handeln... 😐

Weiter zog es uns zur Two goats brewery. Auch diese kannten wir schon, aber es handelt sich einfach um eine extrem nette Location am Ende des Ortes.

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Eine nette deutsche Volontärin begrüßte uns und wir setzten uns in den hübschen (Bier-) Garten. Es gibt dort auch Kaffee, aber wir entschieden uns, aufgrund der Temperaturen, für das Craft Beer Tasting. 😄 😗

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So saßen wir also um viertel nach zehn, mit vier Bieren und einem Cidre, im Schatten eines Baumes, hörten uns die Besonderheiten jedes Bieres an und kosteten natürlich auch. 😛

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Craft Biere sind irgendwie nicht so unseres, aber der Cidre war super! Einstimmig bestellten wir eine Runde davon und nun gab es GROSSE Gläser... 🤪 😄

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Wen wundert's - auch hier waren wir alleine... Im nachhinein wundert es mich allerdings, dass überhaupt schon geöffnet war. 😉

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Doch dann hieß es Abschied nehmen... Mal sehen, ob es uns irgendwann wirklich noch ein drittes Mal hierher verschlägt?!

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Wir wählten eine etwas andere Strecke und erreichten schließlich die R61, die Richtung Cradock führt.

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Im Mountain Zebra National Park hatten wir uns für die kommenden zwei Nächte eingebucht.

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Weiter geht's im nächsten Teil...
Teil 1208. Apr. 2018
04.11.2017 - 2. Teil - Ankunft im Mountain Zebra National Park

Unsere Strecke führte durch hügeliges Gebiet und wir näherten und dem Park.

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Rechts und links der Strecke sahen wir immer zig ausgehöhlte Termitenhügel (?). Seltsamerweise waren im Park selber keine zu sehen... 🤨

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Auch am Samstag Mittag wurde hier noch fleißig gearbeitet.

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Um kurz vor eins erreichten wir das Gate und füllten die üblichen Listen aus.

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Auf den gut zwölf Kilometern bis zum Camp sahen wir einige Bewohner des Parks: Springböcke, Red Hartebeest und Black Wildebeest (Weißschwanzgnus), welche für uns eine Erstsichtung waren!!! 🤩

Besonders ins Auge fiel uns dieses Springbock-Baby 😘

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Die Damen an der Rezeption waren sehr nett und so erhielten wir schon um viertel vor zwei die Schlüssel zu unserem Bungalow Nr. 20, welches ziemlich am Ende und somit das drittletzte in der Reihe war. Vom Masterzimmer und der Terrasse hat man einen sehr schönen Blick, ansonsten ist es praktisch eingerichtet, verfügt jedoch nur über ein Bad, was in Stoßzeiten immer zu logistischen Herausforderungen führte.

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Während Renate und Waltraud sich einen Mittagsschlaf gönnten, liefen Markus und ich zum Pool, der von einer Pavian Familie eingenommen wurde. 😈 😈 😈 Leider hatten wir keine Kamera dabei, denn es war schon lustig zu beobachten, wie die Tiere erst tranken und sich dann mit Gebrüll auf die umliegenden Felsen flüchtete und uns beschimpfte. So ganz wohl war uns zugegebener Maßen ja nicht... Eine ganze Familie beobachtete uns, wie wir "ihren" Pool einnahmen... 😵 Schließlich gaben sie sich doch geschlagen und verzogen sich. Ich räumte ein wenig auf, da sie einen Mülleimer komplett auseinander genommen hatten. Eine Trinkdose nahm ich als Ansichtsexemplar für unsere Mütter mit. Sie war durch ihre kräftigen Zähne einmal komplett zerlegt worden. 😮

Um halb vier starteten wir noch einen Gamedrive und entschieden uns für den Kranskoop Loop. Es geht erstmal ordentlich bergauf.

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Blick zurück auf das Maincamp und den Doornhoek Dam

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Am ersten Aussichtspunkt stiegen wir aus und "glasten" die Umgebung ab 😉

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Black-shoulderd Kite (Gleitaar)

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Mountain Zebra (Bergzebra)

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Double-banded courser

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Und endlich mal ein kooperatives Black-Wildebeest 🙂

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Auf der Hochebene tummelten sich eine Menge Tiere (allerdings nicht auf diesem Bild)

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Dieses Wildebeest schmiss gerade sein Winterfell ab

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Common Fiscal (südlicher Fiskalwürger)

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Lesser spotted eagle (?) Jackal Buzzard - Vielen Dank, Konni! 🙂

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Auch am nächsten Aussichtspunkt hielten wir an, mittlerweile war es jedoch recht frisch geworden, so dass wir die tolle Aussicht nicht wirklich genießen konnten.

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Waltraud war im "Spotter" Modus angekommen 😄

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Wir setzten unseren Weg weiter fort und bewunderten die schöne Landschaft. Teilweise zogen die Greifvögel unterhalb von uns ihre Runden.

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Im Tal entdeckten wir einen Grey Rhebok

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Zebrakadaver am Wegesrand

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Dieser kleine Schakal ließ unsere Herzen nochmal höher hüpfen! Die Familie hielt sich in den Büschen, doch einen konnte man gut sehen. 😘

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Ein letztes Kudu beim Abendessen am Wegesrand und wir beschlossen einen weiteren schönen Tag, mit Gegrilltem und einem Weißwein auf unserer Terrasse.

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gefahrene Kilometer: 266
Teil 1309. Apr. 2018
05.11.2017 - Cheetah Tracking im Mountain Zebra NP

Um sechs klingelte für uns der Wecker. Bereits von Deutschland aus, hatte Markus uns zwei für Cheetah Tracking angemeldet. Für unsere Mütter fiel diese Aktivität leider flach, da Walks und Trails (ohne aufwendiges Gesundheitszeugnis) nur bis 65 Jahren bei SanParks angeboten werden. So konnten die beiden zumindest ein wenig länger schlafen... 😉

Ein Blick aus dem Schlafzimmerfenster verriet, dass es ein frisch Morgen war und die Nebelschwaden noch in den Ebenen hingen...

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Wohlweislich packten wir uns warm ein und liefen gut gelaunt zur Rezeption.

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Unser Fahrzeug stand schon bereit.

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Mit etwas Verspätung ging es dann um viertel vor acht los, da wir auf eine Kölnerin warten mussten, die außerhalb des Parks übernachtet hatte und nach Gateöffnung erst die Strecke bis zum Camp fahren musste. Mit uns an Bord waren zwei Südafrikanerinnen aus der Nähe von Port E. sowie unser Guide Syd (?).

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Bereits nach zehn Minuten hielt er an, um Signale zu empfangen.

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Noch immer lagen Nebelschwaden in den Tälern.

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Am Wasserloch entdeckten wir einige Zebras...

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... doch die waren noch seeeehr müde! 😄

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Den Zebras folgte eine Gruppe Black Wildebeest ans Wasser.

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Springböcke schauten nur umher.

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Während sich andere - gut bewacht - der Morgentoilette widmeten.

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Auf einer Anhöhe wurde nochmal geortet und tatsächlich war ein leises Signal zu hören.

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Dann ging es bergab und spätestens hier hätte unser VW Bus die Segel gestrichen... 😛

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Während unserer Abfahrt konnten wir zuerst ein Eland

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und dann sogar ein Rhino ausmachen! 🤩

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Damit hatten wir hier gar nicht gerechnet und waren ein wenig traurig, dass unseren Müttern diese Sichtung vorenthalten blieb. 😐 (zumal sich bei den späteren Fußmärschen rausstellte, dass ein Teil der Mitfahrer eher durch die medizinische Kontrolle gemusst hätten... 😣 )

Es ging weiter auf und ab und dann wurde es ernst...

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... im Gänsemarsch folgten wir unserem Guide, der wiederum dem Signal folgte.

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Nach gut zwanzig Minuten ging es zurück zum Wagen, das Signal war nicht mehr zu hören.

Wir fuhren weiter und Syd beobachtete die Gegend.

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Die Zebras hingegen beobachteten uns.

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Wir stoppten erneut und liefen los, mittlerweile war es halb zehn und schon wieder recht warm.

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Es ging ein Stück den Berg hinauf und wir hatten eine traumhafte Aussicht.

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Syd war etwas ratlos... Das Signal "sprang" wohl, was an den Bergen liegen kann oder daran, dass der Sender "on the move" ist. Tatsächlich sahen wir entfernt einen Strauß rennen, aber ansonsten tat sich nix. 🤨

Er änderte die Richtung, "ein letzter Versuch", da es immer später wurde. Mittlerweile waren wir seit einer dreiviertel Stunde zu Fuß unterwegs... Markus und ich waren leicht enttäuscht - schließlich hatten wir uns so lange auf dieses Tracking gefreut. 🙁

Plötzlich blieb Syd stehen und meinte "we got them"

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Wir schauten uns verständnislos an und um und dann sahen wir sie!!! 🤩 🤩 🤩

Unter einem Busch lagen drei Geparden

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Ein weiteres Kätzchen erhob sich, gähnt lauthals und gesellte sich zu den dreien.

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Wie wir erfuhren, handelte es sich um die Gepardin "Angela" (Kein Witz! 😉 ) mit ihren drei größeren Cubs (Zwei Jungs und ein Mädchen). Und auch bei Cheetahs scheint Gähnen übrigens ansteckend zu sein! 😄

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Hier möchte ich euch nicht meine rote Nase zeigen, aber man sieht in etwa, wie weit (oder nah) entfernt wir zu den Geparden standen...

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Bevor es nun mit einer Flut an Cheethabildern weitergeht, hier noch schnell zur Abwechslung einen Acacia Pied Barbet (Rotstirn-Bartvogel), der auch dort im Busch saß... 😗

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Es gibt noch ein einzelnes Gepardenmännchen im Mountain Zebra NP, welches ebenfalls mit einem Sendehalsband ausgestattet ist. Lt. Syd werden die männlichen Tiere immer wieder mit anderen Parks getauscht, um das Blut rein zu halten. Angela's Jungs werden also bald auch woanders leben. Aber wir durften die Familie noch zusammen erleben und nun folgen noch ein paar Katzenbilder. Ich hoffe, es wird euch nicht zu viel... 🙂 😗

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Eine gute halbe Stunde haben wir bei den Geparden verbracht und sie beobachten dürfen, dann zogen wir uns vorsichtig zurück und liefen wieder zum Fahrzeug.

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Während der Rückfahrt war die Stimmung ausgelassen. Wir waren alle glücklich und zufrieden! 😁

Einige Blue Cranes (Paradieskraniche) krönten den gelungenen Vormittag! Davon hatten wir zwar breites mehrere Male welche auf den Kornfelder entlang unserer Reiseroute gesehen, aber die Bilder aus dem fahrenden Auto waren alle nicht besonders gelungen...

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Syd gab nochmal alles und rüttelte uns ordentlich durch. 🙄 Einige Male hielt er noch seine Antenne hoch, doch er empfang kein weiteres Signal mehr.

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Um zwölf Uhr erreichten wir das Camp, es war ein tolles Erlebnis und nebenbei ein super Drive gewesen - klare Empfehlung, wenn man im Mountain Zebra NP ist!!! 🙂

Weiter geht's im nächsten Teil.
Teil 1410. Apr. 2018
05.11.2017 - Fortsetzung: Mountain Zebra NP

Zurück im Chalet trafen wir unsere Mütter wieder - sie saßen fix und fertig auf der Terrasse, neben ihnen stand eine leere Flasche Cidre, die wir aus Nieu-Bethesda mitgenommen hatten... 😄 wie sich rausstellte, war auf dieser jedoch soviel Druck gewesen, dass die Hälfte rausgesprudelt ist... 😄 😗

Die beiden hatten während unserer Abwesenheit den "Black Eagle Trail" gemacht, der einmal über die Felsen im Camp führt. Renate war ein weiteres Mal in diesem Urlaub bis an ihre Grenzen gegangen - doch dieses Mal waren wir nicht verantwortlich. 😛

Gemeinsam machten wir uns - bewaffnet mit einer Kamera - auf zum Pool. Von der Affenbande war jedoch an diesem Tage weit und breit nichts zu sehen. Also genossen wir die Ruhe am einsamen Pool und gönnten uns ein erfrischendes Bad.

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Erfrischt und abgekühlt gönnten wir uns im Anschluss einen kleinen Mittagsschlaf.

Hier noch ein Bild unseres Chalet Nr. 20.

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Nachmittags starteten wir nochmal zu einem weiteren Drive und widmeten uns dieses Mal dem nördlichen Teil. Zuerst war es jedoch ziemlich zäh - wahrscheinlich war es den Tieren einfach zu warm.

Auf die Strauße war jedoch Verlass 😉

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Am Ubejane Loop entdeckte Markus dann plötzlich zwei Löwen im Gebüsch. 🤩

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Sie lagen ziemlich versteckt in den Büschen, das Männchen war bereits verschwunden und bald folgte ihm auch das Weibchen. Wir drehten und fuhren ein Stück zurück, doch sie waren und blieben verschwunden. Egal - wir waren happy!!! Der zweite Park und das zweite Mal Löwen, was für eine Ausbeute!

Erneut drehten wir und fuhren zum Dam. Hier tummelten sich etliche Tiere: Springböcke, Red Hartebeest, Blue Cranes, Ibisse...

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Bei der Weiterfahrt entdeckte Renate plötzlich etwas und rief laut: "Stop!!"

Tatsächlich, entfernt erkannten wir eine Herde Büffel.

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Kaum später trafen wir auf diese niedlichen Gesellen: Ground Squirrel (Erdhörnchen)

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Eine Fuchsmanguste (Yellow Mongoose) führte uns erneut an der Nase rum und "tarnte" sich als Erdmännchen. 😉

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Da uns noch genügend Zeit blieb, fuhren wir einen Teil des kleinen Loops nochmal, in der Hoffnung die Löwen doch noch irgendwo zu entdecken. Aber sie blieben verschwunden. Dafür entdeckte ich plötzlich ein graues Hinterteil...

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Ein Rhino! 😘 Zwar entfernte es sich von uns und wir sahen es nur von hinten, doch trotzdem freuten wir uns sehr darüber!

Über die Link Road fuhren wir zurück zum Camp und erfreuten uns erneut an der wunderschönen Landschaft.

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Eine Herde Elands zog im Abendlicht über die Ebene.

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Blesböcke und Weißschwanzgnus

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Für diesen Crowned Lapwing (Kronenkiebitz) legten wir noch einen Stopp ein.

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Der Abend warf seinen Schatten voraus...

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Hier nochmal das Camp - der Wanderweg muss wohl u.a. einmal um den großen Felsen (Mitte links) gehen.

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Dieser kleine Scrub Hare (Buschhase) hatte sich im Gebüsch neben unserem Chalet versteckt und war von den Müttern durch's Fenster entdeckt worden.

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Obwohl am Abend ordentlich Wind aufzog, fand Markus eine halbwegs geschützte Stelle für den Grill. Dick eingemummelt genossen wir das Filet mit Gemüse und Schafskäse, bevor es dann jedoch bald rein und um zehn ins Bett ging.

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Erneut hatten wir ein spannenden Tag erlebt und schliefen selig ein. 😘

gefahrene Kilometer: ? (der Copilot hat nicht richtig mitgeschrieben... 😗 )
Teil 1510. Apr. 2018
06.11.2017 - Abschied vom Mountain Zebra NP

Bereits um viertel nach fünf waren wir alle auf den Beinen. Zum Abschluss wollten wir nochmal eine große Runde vorm Frühstück fahren...

Doch was war hier los?! Das Gate war noch zu... 🙄

Ich nutzte die Pause, bis jemand kam und knipste ein wenig herum.

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Mit etwas Verspätung ging es dann endlich los und wir fuhren erstmal zum Doornhoek Dam.

Nilgänse, Graukopfkarsaka (Graukopf Rostgans) und Gelbschnabelenten

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Wir fuhren den Kranskoop Loop in umgekehrter Richtung, doch es war wenig los. Also erfreuten wir uns an der Landschaft.

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Einige Abschnitte schienen im "Nichts" zu enden...

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Mit dem Warnschild vor Löwen, tauchten bald auch die anderen Tiere wieder auf

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Dieses arme Zebra hatte ein riesiges Geschwür am Ohr. 🙁

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Pure Lebensfreude bei den Black Wildebeest. 😛

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Large-billed lark/Dickschnabellerche (Danke, maddy! 🙂 )

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Bei den Springböcken wurde für Nachwuchs gesorgt.

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Die Blessböcke ließen es hingegen langsamer angehen.

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Das gut getarnte Sprinbock-Baby erkennt man nur an den langen Ohren. 😘

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Eine Pavianfamilie zog vorbei und wir beobachteten die Bande eine Weile.

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Diesem Zebra war es wohl noch zu früh...

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Wir fuhren zurück ins Camp, frühstückten gemütlich, packten das Auto und machten uns auf den Weg. Es hieß Abschied nehmen vom Mountain Zebra NP. Bis zum Gate hatten wir jedoch noch ein Stückchen... 😉

Vervet Monkeys

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Für diese "Action" musste es doch irgendwo einen Auslöser geben... 😮

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Dann war wieder alles ruhig - anscheinend ein Fehlalarm.

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Erneut sahen wir eine Gruppe Ground Squirrels...

...aber da wuselte doch noch etwas anderes rum. 🤨 🤪

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Können diese Augen lügen?! 😄 Wir haben tatsächlich Erdmännchen gespottet!!!! 🤩 🤩

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Leider waren sie sehr weit weg und mit bloßem Auge kaum zu sehen, aber egal... Nach so vielen Jahren haben wir sie zum ersten Mal in freier Wildbahn entdeckt!

Die hübschen Squirrels waren hingegen kooperativer und stellten sich in Pose.

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Ground Agame

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Pale Chanting Goshawk - Großer Singhabicht

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Kurz vorm Ausgang entdeckten wir noch was gelbes im Gebüsch... 😛

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Ant-eating chat/Termitenschmätzer (Vielen Dank, maddy! 🙂 )

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"Good-bye, Mountain Zebra Park - schön war es hier..."

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Über Cradock fuhren wir die gut 200 Kilometer über die N10 in Richtung Süden.

Im Ort war noch alles sehr sauber und gepflegt.

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Außerhalb war es, wie so oft, wieder ziemlich zugemüllt.

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Es ging immer geradeaus und die Strecke wirkte auf Renate und mich ziemlich eintönig.. uns vielen nämlich schon bald die Augen zu! 😎

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Zum Glück ließ Markus sich davon nicht beirren... Und so kamen wir sicher am nächsten Etappenpunkt an, dem Addo Elephant Park! 🙂

Fortsetzung im nächsten Teil
Teil 1613. Apr. 2018
Fortsetzung - 06.11.2017 - Ankunft im Addo Elephant NP - Und der Name ist Programm...

Nach einer unspektakulären Fahrt, hatten wir es um kurz vor eins geschafft. Der Addo lag in Reichweite... Wir waren sehr gespannt, was uns hier so erwarteten würde, schließlich gehört der Addo zu einem der beliebtesten Parks im Land - sollte der Funke auch bei uns überspringen?! 😗

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Um noch mehr "Buschfeeling" zu haben, hatten wir für unsere Zeit im Addo zwei der sechs Safrizelte gebucht, die man bei der Einfahrt zum Camp bereits sieht.

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Schon am Parkplatz erwartete uns der hier wohl "normale" Trubel. 🙄 Nach unserer Zeit in den eher ruhigen Parks, war das für uns erstmal ein Kulturschock! Während sich Markus zum Einchecken an der Rezeption anstellte, machten wir Mädels einen Abstecher in den großzügigen Shop.

Schließlich konnten wir unsere Zelte Nr. 03 und 04 beziehen. Die Zelte sind einfach ausgestattet, jeweils mit zwei Betten, einem Schrank mit Küchenutensilien und einem Kühlschrank. Das allerbeste ist die Terrasse, die direkt am Zaun liegt und von wo aus man (wenn man Glück hat) Tiere beobachten kann. 🙂 Eine kommunale Küche sowie Badräume stehen in Reichweite für die sechs Zelte zur Verfügung. (Allerdings werden diese auch gerne von den Campinggästen genutzt, da der Campingplatz direkt nebenan liegt...)

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Bad-/Toilettengebäude

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Küchenzelt

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Markus und ich hatten vorgeschlagen, dieses Mal die "Zimmerbesetzung" zu verändern, da bei man bei nächtlichen Toilettengängen schließlich im Dunklen raus muss. Aber nix da, Waltraud und Renate waren mittlerweile ein eingespieltes Team und ließen sich ihr gemeinsames Zeltabenteuer nicht ausreden... 😛

Das begann auch prompt, denn noch während wir vom Auto hin- und herflitzten, hörte ich meine Mutter rufen: "NADJAAAAAA... ein BÜFFEL!!!!!!" 🙄 Tatsächlich stand ein Büffel in Sichtweite, was natürlich ein Ereignis war... Trotz allem bat ich sie darum, das nächste Mal nur zu rufen, wenn eine "Notsituation" auftritt und sich nicht vom einen zum anderen Zelt zu unterhalten... 😄 😗

Nachdem wir alles ausgeladen und verräumt hatten, ging es auf Erkundungstour. Zuallererst liefen wir natürlich zu der Aussichtsplattform, von der aus man auf's Wasserloch schaut.

Und der Addo hielt, was er verspricht! 🤩

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Wie bestellt, fanden wir eine große Elefantenfamilie vor, die ihren Durst stillte. Es war beeindruckend und schon fast zuviel für unsere Mütter. Gerührt saßen bzw. standen sie auf der Plattform und staunten...

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Von der Terrasse liefen wir weiter zum Underground Hide, von wo aus man die Elefanten, aus ebenerdiger Perspektive beobachten kann. Hier war es ziemlich voll und wir warteten einige Zeit, bis ein Platz frei wurde.

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Zur Feier des Tags gönnten wir uns erstmal ein Eis und wunderten uns über den regen Verkehr und Trubel im Camp. 😕 😗 Ich hatte vorher noch beim Activity Desk vorbeigeschaut und mich bei drei gelangweilten Mitarbeitern für den nächsten Tag zum Reiten im Zuurberg Teil angemeldet. Total frustriert kam ich zurück, sie waren so unfreundlich gewesen, dass mir die Lust schon vergangen war... 😈

Um vier starteten wir unseren ersten Gamedrive im Addo und wunderten uns über die zugebuschte Landschaft. 🤨 Wir hatten während der ersten Kilometer das Gefühl, hier niemals ein Tier sehen zu können. 🤨

Dieses Mal tarnte sich die Fuchsmanguste nicht als Erdmännchen... 😄

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Common Fiscal (südl. Fiskalwürger)

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Aussichtspunkt am Domkrag Dam

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Am Hapoor Dam beobachteten wir unser erstes Warthog des Urlaubes.

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Dieses musste jedoch bald seinen Platz räumen... 😄

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Erst wurde am kleinen Wasserloch getrunken - dann am Großen...

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Das Warthog hatte sich inzwischen auch wieder angeschlichen. 😉

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Es war toll - irgendwie gehören Elefanten doch einfach zu einem "richtigen" Südafrika Urlaub dazu, oder?! 😊

Renate und Waltraud waren die grauen Riesen vom Auto zuerst noch etwas unheimlich, doch wenn man sich umsichtig verhält und ihre Grenzen respektiert, ist es einfach toll, die Tiere aus der Nähe beobachten zu können.

Wir fuhren weiter und landeten bald in einem Stau! Okay, hier musste es was zu sehen geben, aber wir waren bereits nach kurzer Zeit genervt, von den rücksichtslosen Fahrern, die teilweise abseits der Piste fuhren, um eine bessere Position zu erlangen. 😈

Einige Löwen lagen im Gebüsch, ein kurzer Blick und ein Beweisfoto reichten uns, dann ergriffen wir wieder die Flucht.

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Die dritte (und letzte) Schlange des Urlaubs überquerte den Weg.

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Hier hatten die Löwen wohl vor einiger Zeit zugeschlagen... 😐

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Zwischendurch immer mal in den Rückspiegel zu schauen, ist im Elefantenland durchaus empfehlenswert... 😗

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Eine weitere kleinere Gruppe auf dem Weg zum Wasser

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Das Kudu-Mädchen genoss die Abendsonne

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Um sechs erreichten wir wieder das Camp. Renate und ich bereiteten einen Couscoussalat vor, was etwas ungewohnt war, da die Ausstattung zwar gut war, wir aber für alles zwischen Zelt und Küche hin- und herlaufen mussten. Markus erholte sich derweil von der Fahrerei, während Waltraud uns mit Getränken versorgte... Perfekte Aufteilung! 😛

Einen Büffel konnten wir am Abend noch von unserer Terrasse aus beobachten. Friedlich grasend kam er den Zelten recht nah.

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Dark capped Bulbul

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Wir ließen den Abend auf unserer Terrasse ausklingen, wurden jedoch nicht allzu alt und kuschelten uns bereits um halb neun in unsere Betten. Lauschten den Geräuschen draußen und hofften, dass es nicht kälter wurde... 😐 Etwas später hörten wir ein leises Schmatzen, schlichen auf Socken nochmal raus und beobachteten einen Elefanten, der direkt vorm Zelt stand und fraß'...

Mit dem Gedanken daran - und die Geräusche vom Campingplatz ausblendend - schliefen wir schließlich ein. 😘

gefahrene Kilometer: 305
Teil 1713. Apr. 2018
07.11.2017 - Ein Tag im Addo und der Zuurberg Mountain Area

Nach einer frischen Nacht im Zelt, klingelte der Wecker um halb sieben. Nach den überaus heißen Tagen in der Karoo hatte das Wetter gewechselt und draußen war es grau, kalt und windig.

Trotz allem frühstückten wir auf der Terrasse (wo auch sonst?!) und machten uns um acht auf den Weg. Raus aus dem Addo und hinein in die Zuurberg Sektion.

Oben angekommen, zeigte das Thermometer nur noch 15 Grad an. 😐 Trotz der unglücklichen Reservierungssituation am Vortag, warteten die Pferde bereits gesattelt auf den Start. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Reiterfahrungen in S.A., erschien mein Guide Max gestriegelt und gebügelt in Chaps und mit Reitkappe. 😉

Und dann ging es auch schon los. Leider habe ich den Namen meines hübschen Fuchs vergessen, im Gegensatz zu Max' Stute, die gerne mal einen Satz machte, war er ein ganz braves Pferdchen...

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Unser Ritt führte über die Berge und teilweise an steilen Abhängen entlang. Die Landschaft war wunderschön, aber der Wind pfiff uns um die Ohren, dass ich dachte, meine Reitkappe fliegt vom Kopf. In meiner Regenjacke und nur mit Top bekleidet, war mir sch...kalt... 😕

Leider habe ich nur wenige Handybilder von dem Ritt, evtl. kriege ich es später noch hin, einige Videos zu ergänzen...

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Bei YouTube ansehen ↗



Bei YouTube ansehen ↗



Insgesamt war es ein sehr ruhiger Ritt, wir gingen viel Schritt, vorbei an einigen Red Hartebeest, die sich von uns nicht aus der Ruhe bringen ließen. Später trabten wir auch etwas und auf dem Rückweg galoppierten wir zweimal. Die Pferde waren toll und auch das Gelände war super, es war nur einfach viel zu kalt da oben und zog sich immer mehr zu...

Während ich zu Pferde unterwegs war, machten sich Renate, Waltraud und Markus zu Fuß auf den Weg.

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Im Nachhinein war es schade, dass ich die Wanderung nicht mitgemacht habe, aber alles geht nun mal nicht im Leben. 😉

Hier einige Impressionen des Trails:

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Während Max und ich oben ritten, ging es für die drei Wanderer schön auf und ab.

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Paviane beäugten die "Störenfriede" skeptisch

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Bereits um viertel vor elf trafen Max und ich wieder am Startpunkt ein. Hatte er etwas falsch verstanden mit der Buchung?! Aufgrund der Temperaturen war ich jedoch nicht allzu böse, fing es doch nun auch noch an zu regnen.

Sorge machte mir allerdings die Aussage des zweiten Mitarbeiters, der mir sagte, dass die drei den 8,5 km Trail machen wollten. 🙄 Wenn da schon drei Stunden angesetzt sind, dann konnte es ja noch dauern, bis sie wieder auftauchten... 😗

Ich lief ein wenig umher, um mich aufzuwärmen, unsicher, aus welcher Richtung sie zurückkommen würden. Entgegenlaufen war somit nicht. 😕 Eine halbe Stunde später tauchten sie dann jedoch wieder auf. Ein Stück waren sie den Doringnek Trail gelaufen, sind dann jedoch umgedreht, um den Cycad Trail zu wählen.

Durchgefroren fuhren wir wieder zum Addo Camp zurück. War es wirklich erst 48 Stunden her, dass wir aufgrund der Hitze noch gestöhnt haben...?! 🤨

Zurück im Camp, duschten wir schnell und wärmten uns mit einem heißen Kaffee wieder auf. Um eins machten wir uns auf den Weg zu einem Drive in den Süden des Parks. Dieses Mal mit Heizung, statt Klima... 😛

Es regnete immer noch, doch den Eli schien das starke Verkehrsaufkommen nicht zu stören.

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Die Red Hartebeest hatten etwas von begossenen Pudeln.

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Einsames Wasserloch

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Blacksmith Lapwing (Waffenkiebitz) an Elefanten Dung

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Pearl breasted Swallow (?)

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Arbeitspause am Wasserloch

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Bokmakierie (Bokmakiri/Buschwürger)

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Hübsche Kudumännchen

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Warthog an Wiedehopf

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Wir trafen auf eine große Büffelherde, die wiederkauend im Gras lag.

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Cape glossy Starling (Rotschulter Glanzstar)

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Zwischenzeitlich kämpfte sich die Sonne immer mal wieder durch die Wolkendecke

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Doch auf der anderen Seite blieb der Himmel bedrohlich dunkel.

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Schließlich setzte der Regen wieder ein. 😣

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Ein hohes Verkehrsaufkommen am Punkt 38 ließ auf eine besondere Sichtung schließen.

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Von unserem Standort aus war nichts zu erkennen, doch als wir ein wenig weiter den Berg hinunterfuhren, konnten wir durch's Fernglas erkennen, was den "Stau" verursachte..

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Gut versteckt lagen mindestens zwei Löwen faul in den Büschen.

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Sie waren weit entfernt und ihre Position ließ nicht auf baldigen Aufbruch schließen... 😛 Also setzten wir unseren Weg bald weiter fort.

Die Büffelherde war mittlerweile weiter gezogen, aber ein einzelnes Exemplar entdeckten wir später noch.

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Am Spekboom Hide machten wir einen Stopp und erkundeten den interessanten Hide.

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Leider lag das Wasserloch verlassen dar, aber der Hide an sich ist schon sehr interessant gebaut.

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Wie am Vortag war der Hapoor Dam wieder ein Garant für Elefantensichtungen.

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Leider fielen auch wieder Negativbeispiele auf... 😕 Veranstalter, die zur Belustigung ihrer Gäste die Komfortzone der Elefanten missachteten. 😈



Der Bulle war ganz offensichtlich "not amused", der Van machte hingegen keine Anstalten, den Weg frei zu machen. Aber wie heißt es so schön: "der Klügere gibt nach" und das war in diesem Fall ganz klar der Elefant!

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Kurz vorm Camp trafen wir im dichten Gebüsch auf einen weiteren grauen Riesen, der die Büsche regelrecht auseinanderpflückte...

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Malachite Sunbird (Malachit-Nektarvogel) - leider ohne Sonne... 😐

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Um halb sechs waren wir wieder im Camp und pünktlich setzte auch der Regen wieder ein. Alles war nass und ans grillen war somit gar nicht zu denken...

Wir erwärmten den restlichen Couscous, machten einen großen Salat dazu, funktionierten unsere Transportbox als Campingtisch um und nahmen unser Abendessen in unserem Zelt ein.

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Dazu gab es zwei Flaschen Rotwein, damit wir zumindest innerlich warm wurden.... 😛

Um halb zehn riefen die Betten und dieses Mal ließen wir uns auch nicht von einem einzelnen Büffel wieder vor die Tür locken, der draußen am Zaun entlang streifte. Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 122
Teil 1814. Apr. 2018
08.11.2017 - Nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein...

Nachdem der vorherige Tag ein wenig ins Wasser gefallen war, begrüßte uns nun die Sonne, als wir um kurz nach sechs aus dem Zelt blickten... 🙂

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Wir packten die Kühltaschen für ein späteres Frühstück und waren um halb sieben startklar. Erneute sollte es in den südlichen Teil des Addo's gehen, dieses Mal hatten wir uns den Harvey's Loop vorgenommen.

Familie Warthog war ebenfalls schon auf den Beinen

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Hadeda Ibis (Hagedasch)

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Speckled Mousebirds (Vielen Dank, Maddy 🙂 ) Grey-go-away bird (Grauer Lärmvogel) - gibt es hiervon eine kleinere Unterart? 😐 Die Exemplare im Addo waren irgendwie viel kleiner also sonst... 🙄

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Der Kudu ließ sich von uns nicht stören und frühstückte genüßlich. 😛

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Dieser grüne Geselle (Sombre Greenbul) sammelte währenddessen eine Station tiefer die roten Beeren.

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Ein entgegenkommendes Auto machte uns auf einen Tüpfelhyänenbau aufmerksam und tatsächlich fanden wir kurz darauf den Bau, der von einem Halbstarken mehr oder weniger bewacht wurde...

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So ein unschuldiger Blick... 😘

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Die kleine Hyäne war sich nicht so sicher, wo sie hin sollte... Von dem restlichen Rudel war nichts zu sehen oder zu hören.

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Schließlich legte sie sich wieder unter den Busch und wir fuhren weiter.

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Greater double-collard sunbird

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Bei dem dichten Buschwerk kann hinter jeder Ecke eine Überraschung lauern...

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... und so war's dann auch.

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Rechts oder links?!

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Das Grün auf der rechten Seite war dann doch verlockender. 😉

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Cape turtle dove (Kapturteltaube)



Nach 1,5 Stunden hatten wir die Jack's Picnic Site (benannt nach Jack, einem der ersten Black Rhinos des Addo's) erreicht.

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Wir waren die einzigen Gäste dieser gepflegten Site und suchten uns ein schönes Plätzchen.

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Kaum packten wir die Tasche aus, hatten wir auch schon Besuch von diesem hübschen Cape Robin-Chat (Kaprötel).

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Wir frühstückten gemütlich und genossen die Sonnenstrahlen. Lediglich der Abwasch war etwas kompliziert, da es keine vernünftige Möglichkeit gab... Ziemlich ungewöhnlich bei solchen Picnic Sites. Renate und ich wuschen im hinteren Teil des Gebäudes behelfsmäßig das Geschirr und weiter ging es.

Ein Greifvogel (Jackal Buzzard (Schakalbussard), endlich mal von vorne... 😉

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Common fiscal (Südlicher Fiskalwürger)

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Am Lismore Wasserloch war mal wieder "Elefantenalarm" angesagt. 😎

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Wie immer war die Interaktion der Tiere faszinierend zu beobachten.

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Dem Kleinsten fehlte ein Stück vom Schwanz, trotzdem hatte er es faustdick hinter den Ohren und bedrängte seine Schwester/Cousine o.ä. regelrecht.

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Ein richtiger Quälgeist... 😄

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Dem Warthog war's egal... es ahnte nicht, dass es auch noch zum Opfer werden sollte... 😗

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Erst unbeeindruckt, suchte es dann doch das Weite. 😄

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Die Familie zog weiter und ließ sich vom Gegenverkehr nicht beirren.

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So sah' das Schauspiel von oben aus. (Hügel) Der Autofahrer hatte schließlich Glück, dass die Familie die Richtung doch noch änderte. 😛

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Im südlichen Zipfel des Parks angekommen konnte man das Meer (fast) sehen.

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Fork-tailed Drongo (Tauerdrongo)

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Auch auf unserem Rückweg war das Wasserloch noch gut frequentiert...

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Nach diesem "elefantenlastigen" Drive freuten wir uns auch sehr über diese kleine Schildkröte zur Abwechslung...

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Mittlerweile war es richtig schön geworden. 🙂 Ich liebe diesen afrikanischen Himmel...

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Zum Abschluss des Drives trafen wir kurz vorm Camp noch auf ein paar (Steppen-)Zebras.

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Weiter geht's im nächsten Teil...
Teil 1916. Apr. 2018
08.11.2017 - Fortsetzung - Ausritt im Addo

Als wir zur Mittagszeit wieder am Camp ankamen, waren die Vervet Monkeys aktiv, erbeuteten aber nix bei uns... 😛 🤪

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"Wo ist das Äffchen?!" Markus schickte dieses Foto an Familie und Freunde, bevor ich es überhaupt selber zu Gesicht bekam... 😈

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Nach einer kurzen Verschnaufpause, ging es für mich dann schon weiter... Dank' Sabine (Applegreen) hatte ich gecheckt, dass die Horse Trails am Nachmittag für erfahrenere Reiter angeboten werden. Ansonsten hätte ich ich doch glatt für einen Ritt am Morgen angemeldet und wäre wohl furchtbar enttäuscht gewesen... 😗 Ich zahlte den Ritt bei meinen "Freunden" an der Game Drive Reception, bevor wir zu den Ställen liefen.

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Die Ställe liegen, am Eingang links, auf der anderen Seite der Eisenbahnlinie.

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Als wir ankamen, wurden die Pferde gerade gesattelt und dieses Mal war ich nicht der einzige Teilnehmer. Eine junge Frau (Jaqueline aus Amsterdam) ritt ebenfalls mit.

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Die Pferde wurden zugeteilt und ich erhielt dieses Mal einen hübschen Braunen, namens Menshaw.

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Während ein Mitarbeiter mit uns rumflachste und für Fotos posierte, waren andere Stallbewohner weniger motiviert und vermutlich froh, einen freien Tag zu haben... 😄

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Wir erhielten noch die kurze Einweisung von unserem bewaffneten Guide, bei einer Gefahrensituation von den Pferden abzuspringen und sie laufen zu lassen, bevor er im gestreckten Galopp vom Hof ritt. 🙄 Das war schon mal ein anderer Schnack, als am Vortag mit dem gesitteten Max... 😗

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Zeit zum Verabschieden war nicht mehr, wir mussten hinterher... 😄

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Es ging durch eine weitere Unterführung und ein Gatter in einen anderen Teil des Parks - die Nyathi Sektion. Hier soll es wohl auch Elefanten geben, aber man sieht sie anscheinend nur mit viel Glück - ich nehme es mal vorweg - wir haben noch nicht mal einen Fußabdruck gesehen. 🤨

Dafür entdeckten wir schon bald frische Löwenspuren und änderten die Richtung...

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Wirklich toll und faszinierend war es, auf eine große Gruppe Elands zuzureiten. Die sonst so scheuen Tiere waren total relaxed und blieben sogar liegen. (leider gibt es nur Bilder vom Handy)

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Auch die Pferde waren entspannt und gut erzogen. Zwischendurch gab' es immer Trab- und Galoppsequenzen und wir sahen im Laufe der Tour noch Warthogs, Strauße und Zebras und Tiando (?) erklärte uns immer einiges zu den Tieren.

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Zum Schluss sind wir ein längeres Stück galoppiert und es ging auch zügig voran. Von der Landschaft her fand ich den Ritt allerdings nicht so dolle - es waren viele Hochspannungsmasten zu sehen, wodurch das National Park-Feeling getrübt wurde.

Trotzdem waren es zwei schöne Stunden und ich bin froh, dass meine Mitreisenden mir die "Auszeit" zugestanden haben! 😘

Nach dem Ritt, sattelten wir die Pferde ab und entließen sie zu ihrem Sandbad. Ich lief mit Jaqueline und ihrer Familie zurück zum Camp, wo sich unsere Wege dann trennten.

Renate und Waltraud sind während meiner Abwesenheit den kleinen Rundweg gelaufen und Markus hat sich ein wenig (von uns) erholt. 🙂

Ein Elefanten leistete ihm dabei Gesellschaft.

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Wir verzichteten auf einen weiteren Drive an diesem Tag und kümmerten uns um das Abendessen. Das Wetter war prima und so schmiss Markus den Grill an, während Renate und ich im Küchenzelt "rumwerkelten". Waltraud war mal wieder für die Getränke zuständig... 😉

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Bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir unserer Abendessen auf der Terrasse ein. Zum Filet gab es Butternut und Schafskäse vom Grill und dazu noch einen Salat.

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Als es bereits dunkel wurde, lief ich mit meiner Mutter nochmal zur Aussichtsplattform vor (hier waren wir seit unserer Ankunft gar nicht mehr gewesen... 😗 ) und entdeckten einen Eli, der auf dem Weg zum Wasserloch war.

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Im letzten Licht gelang noch ein Bild.

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Etwas später bekamen wir noch Besuch aus dem Nachbarzelt, von Kerstin und ihrem Mann. Die beiden kommen aus Hamburg und Markus hatte im Vorfeld über ein Nachbarforum Kontakt zu ihnen, da sie eine ganz ähnliche Tour gefahren sind. Zur Feier des Tages gab es eine Runde Killepitsch, die eigentlich als Gastgeschenke mit an Bord waren und wir leerten die Flasche Gin...

Um halb zehn krabbelten wir zum letzten Mal in unsere Safarizelte, da es am nächsten Morgen wieder an die Küste ging. 😘

gefahrene Kilometer: 79
Teil 2001. Mai 2018
09.11.2017 - Der letzte Vormittag im Addo

Um halb sechs ging der Wecker für uns, heute waren unsere Tage im Addo gezählt und es ging weiter in Richtung Küste. Wir frühstückten gemeinsam auf unserer Terrasse das restliche Müsli, Obst und Joghurt und schmierten uns ein paar Brote für die Fahrt. In den kommenden Tagen war es mit der Selbstversorgung erstmal wieder vorbei.

Nachdem alles im VW-Bus verstaut war, ging es um halb acht los.

Ein Buschbock-Weibchen beobachtete unsere Aktion.

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Insgesamt hatten wir bei unserer Fahrt in den Südteil des Parks recht wenig Tiersichtungen. Allerdings erwarteten uns allen beiden Wasserstellen wieder große Elefantengruppen.

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Diese ließen sich von den Wartungsarbeiten nicht weiter beirren.

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Blacksmith Lapwing (Schmiedekibitz)

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Impressionen vom Hapoor Dam:

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Knoten im Rüssel 😉

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Kittlitz's Plover-Paar (Hirtenpfeifer)

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Kudu-Weibchen beim Frühstück

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Am nächsten Wasserloch trafen wir auf einen einzelnen Elefantenbullen.

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Blackbellied Starling

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Red Hartebeest (Kuhantilope)

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Am Lismore Waterhole gab es ebenfalls Eli-Alarm

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Bei den Halbstarken wurde "gerüsselt" und gerangelt...

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... es war ein Vergnügen den Elefanten zuzusehen und wir konnten uns kaum losreißen.

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Ein Büffel mischte sich unter die Gruppe und durfte ungestört trinken. Das Warthog musste allerdings noch warten.. 😗

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Als auch hier ein Kontrollfahrzeug das Wasserloch begutachtete, setzen auch wir unseren Weg weiter fort.

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Einige Kilometer weiter wuselte etwas durchs Gras und wir erkannten zwei aufgeregte Schakale.

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Bald konnten wir erkennen, was ihre Aufmerksamkeit erregte...

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Zwei Löwinnen lagen neben einem frisch erlegten Warthog.

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Seltsamerweise rührten sie das Tier jedoch nicht an, sondern schauten sich immer wieder um und veränderten ihre Position.

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Vielleicht hatten sie einfach keinen Hunger?! 😕 Wohlgenährt sahen die beiden auf alle Fälle aus! 😄

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Während wir weiter rätselten, stand ein Elefanten vorm geschlossenen Wasserloch. 🙄 Auch hier waren Arbeiten im Gange und man hatte das Wasserloch umzäunt. Pech für den Eli...

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Durch Gespräche mit einem Gamedrive-Fahrzeug wurden wir auf zwei weitere Löwen aufmerksam gemacht, die weit entfernt unterer einem Busch lagen. Lt. dem Ranger handelte es sich wohl vermutlich u.a. um die Mutter der beiden Löwinnen, die das gerissene Warthog bewachten. Er meinte, dass sie erst gemeinsam fressen würden, wenn sich die Löwen von der Jagd erholt hätten.

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Wir beobachteten gespannt weiter die Lage, doch nichts passierte und somit mussten wir leider aufbrechen, da unserer Weg noch weiter bis Cape St. Francis ging. Schade, gerne hätten wir später nochmal vorbei geschaut...

Auch der Elefantenbulle starrte in die Röhre.

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Und hier die Szene von weiter oben, die Fahrzeuginsassen beobachten die Löwen, der Elefant die Arbeiter. 😄

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Eine halbe Stunde später war das Ende des Parks bzw. das Gate zu sehen. Auf dem Parkplatz vertraten wir uns die Beine und aßen unsere Brote.

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Schön war es gewesen, doch nun freuten wir uns auf neue Abenteuer und etwas Bewegung! 😛

Fortsetzung folgt...
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