Hallo Schorsch, ich kann deine Begeisterung für Okonjima komplett verstehen. Weil das Bushcamp seinerzeit ausgebucht war, mussten wir The Villa buchen. Das ist dann nochmal eine Steigerung, mit "eigenem" Wasserloch, Pool und Hide. Eine afrikanische Villa zum alleinbewohnen mitten im Bush. Aber das Bushcamp selbst ist auch schon ein richtiger Hit - nicht zu vergleichen mit den Basisunterkünften, die dahinter deutlich abfallen. Ein tolles Upgrade, das du dir verdient hast.
bei deiner Einschätzung der Basisunterkünfte muss ich doch etwas widersprechen. Wir waren auch gerade im Plains Camp. Es war eines unserer Namibia Highlights (und wir hatten auch andere tolle Unterkünfte wie z.B. Camp Kipwe, Klein Aus – Eagles Nest oder Bagatelle Dune Chalets). Auch die Plains Camp Unterkünfte sind äußerst geräumig, sehr sauber und haben eine schöne Aussicht mit Panoramafenstern – incl. Tieren vor der Terrasse. Kings Size Betten mit 2*2m Breite sind auch dort aufgestellt und das Bad ist üppig groß, modern eingerichtet sowie sehr sauber. Das Essen im Plains Camp war bei uns darüber hinaus allererster Sahne und hat sogar Camp Kipwe noch getoppt.
Sicherlich ist das Bushcamp noch höher angesiedelt und auch ich hätte das Upgrade natürlich gerne angenommen – aber wir waren von den „Basisunterkünften“ schon sehr positiv erstaunt als wir eingezogen sind.
Ja hallo - geht´s noch??? Jetzt telefoniert die Dame eine viertel Stunde mit Ihrem Wachmann am gate, und dann fragt sie allen Ernstes, wie´s uns geht. Natürlich geht´s uns nicht gut,
Da gab es doch einmal diese Satire von Gerhard Polt "Man spricht Deutsch". 😄
Also, es funktioniert so... In Namibia ist Englisch Amtssprache. Du kannst mit dem Kopf unter dem Arm kommen und wirst als erstes gefragt "How are you.. ? "
Jede Konversation startet so. Alles andere gilt als sehr unhöflich. Das braucht man nicht zu diskutieren, das ist einfach so.
In deinem Fall die Antwort... Hi, I am not so fine and yourself?
Hast du diesen offiziellen Teil hinter dich gebracht, kannst du dein Anliegen vorbringen...
bei deiner Einschätzung der Basisunterkünfte muss ich doch etwas widersprechen. Wir waren auch gerade im Plains Camp. Es war eines unserer Namibia Highlights (und wir hatten auch andere tolle Unterkünfte wie z.B. Camp Kipwe, Klein Aus – Eagles Nest oder Bagatelle Dune Chalets). Auch die Plains Camp Unterkünfte sind äußerst geräumig, sehr sauber und haben eine schöne Aussicht mit Panoramafenstern – incl. Tieren vor der Terrasse. Kings Size Betten mit 2*2m Breite sind auch dort aufgestellt und das Bad ist üppig groß, modern eingerichtet sowie sehr sauber. Das Essen im Plains Camp war bei uns darüber hinaus allererster Sahne und hat sogar Camp Kipwe noch getoppt.
Sicherlich ist das Bushcamp noch höher angesiedelt und auch ich hätte das Upgrade natürlich gerne angenommen – aber wir waren von den „Basisunterkünften“ schon sehr positiv erstaunt als wir eingezogen sind.
Viele Grüße Klaus
Hallo Klaus, das wollte ich damit überhaupt nicht zum Ausdruck bringen. Okonjima ist insgesamt eine feine Sache. Und das Plains Camp sicherlich auch. Aber es ist von ganz anderem Charakter im Vergleich zum Bush Camp, das auch von der großzügigen Privatsphäre lebt und von der geringeren Gästezahl. Die Qualität der Unterkünfte ist ab einem gewissen Standard nach oben gar nicht mehr so entscheidend. Es sind die vielen anderen Dinge, oft die Kleinigkeiten. Mehr als das Bush Camp braucht - was die reine Unterkunft angeht - kein Mensch. Aber in The Villa bist du komplett ohne andere Gäste; das hat einen ganz eigenen Charme.
Gruß, Kori
Champagner8'742 Beiträge · seit 201003. Juni 2017 ·
bayern schorsch schrieb:
🤩 - Schorsch, das ist soooo schön - ich liebe die Gegend um Tweyfelfontein! Danke für's Zeigen 😘
bayern schorschThemenstarter3'386 Beiträge · seit 200904. Juni 2017 ·
Guten Morgen in die Runde,
Lotusblume schrieb:
Sehr schön...Okonjima 🙂 Man denkt immer oje - schon wieder Pech die Beiden, was kommt denn nun wieder und fast jedesmal habt Ihr Glück und alles wendet sich nicht nur zum Guten sondern zum Besten! 😘 . Dies fällt mir immer wieder in deinen RB auf, egal ob Namibia, Südafrika, Botswana....Ich freue mich jedesmal mit Euch!
Hallo Lotusblume, ja, das stimmt, und diesmal war´s ja total krass. Holpriger Start, und dann wurde es immer besser. 🙂
Strelitzie schrieb:
... und da dachte ich immer, ich wäre der größte Pessimist! 😉 "Von wegen upgrade, wie man schon öfter gehört hat, nein ganz im Gegenteil, wahrscheinlich bekommen wir irgendeine Hütte im Busch – das kann ja heiter werden. 😕" - haha! Ich kann Deine Gedanken soo nachvollziehen. 😛 Schön sieht es aus.
Hallo Strelitzie, na ja, wir trauen halt dem Frieden nicht sofort. Und irgendwie hätten wir uns nicht gewundert, wenn´s schief gegangen wäre .... 😉
Sandra schrieb:
So schnell kann sich aus großem Pech was Gutes entwickeln, Mordsdusel
Hallo Sandra, es war sogar was ganz was "Gutes"! 🙂
Laura Flash schrieb:
Ich möchte mich schon mal für deinen tollen Berich bedanken, denn ich schaue heute wohl das letzte Mal ins Forum, morgen sind wir dann endlich dran und unser Flieger nach Namibia hebt ab 🤩 Danke für die tollen Fotos, Beschreibungen und Eindrücke! Man konnte alles sehr schön mit erleben und es hat großen Spaß gemacht, mitzufahren!
Oh, dann wünsch ich einen schönen Urlaub und kommt wieder gesund zurück! Und wenn Ihr wieder zu Hause seid, dann kannst Du ja nochmal nachlesen.
Toralf schrieb:
Das mit dem Luxuszimmer hab ihr das verdient 😛 Da ich aber ein großzügiger Mensch bin :whist Gönn ich euch den Luxsus 😉 😁 und das mit dem Abendessen man kann halt nicht alles haben
Hallo Toralf, was das Dinner anbelangt - morgen wird es viel viel besser! 🤪
Andreas schrieb:
das ist ja echt der Hammer die Nr. 9 und wir dachten wir wären mit unserem Upgrade auf Nr 3 schon gut bedient gewesen 🤩 Wenn das Fleisch nichts war, müssen wir den besseren Koch erwischt haben. Das war dann sozusagen die ungerechte Strafe für Euer Glück 🤪 Danke für die schönen Bilder!
Hallo Andreas, ja, die "9" war in der Tat der Hammer. Und der Koch bessert sich 😉
Kori schrieb:
ich kann deine Begeisterung für Okonjima komplett verstehen. Weil das Bushcamp seinerzeit ausgebucht war, mussten wir The Villa buchen. Das ist dann nochmal eine Steigerung, mit "eigenem" Wasserloch, Pool und Hide. Eine afrikanische Villa zum alleinbewohnen mitten im Bush. Aber das Bushcamp selbst ist auch schon ein richtiger Hit - nicht zu vergleichen mit den Basisunterkünften, die dahinter deutlich abfallen. Ein tolles Upgrade, das du dir verdient hast.
Hallo Kori, die Villa muss ja nochmal ne Schippe drauf sein. Okonjima hat wirklich unglaublich schöne Unterkünfte. Es wurde uns auch erzählt, das z.B. "The Villa" zu 95 % ausgebucht ist - kaum zu glauben!
Kori / Klaus schrieben:
Klaus99 schrieb: Hallo Kori, bei deiner Einschätzung der Basisunterkünfte muss ich doch etwas widersprechen. Wir waren auch gerade im Plains Camp. Es war eines unserer Namibia Highlights (und wir hatten auch andere tolle Unterkünfte wie z.B. Camp Kipwe, Klein Aus – Eagles Nest oder Bagatelle Dune Chalets). Auch die Plains Camp Unterkünfte sind äußerst geräumig, sehr sauber und haben eine schöne Aussicht mit Panoramafenstern – incl. Tieren vor der Terrasse. Kings Size Betten mit 2*2m Breite sind auch dort aufgestellt und das Bad ist üppig groß, modern eingerichtet sowie sehr sauber. Das Essen im Plains Camp war bei uns darüber hinaus allererster Sahne und hat sogar Camp Kipwe noch getoppt. Sicherlich ist das Bushcamp noch höher angesiedelt und auch ich hätte das Upgrade natürlich gerne angenommen – aber wir waren von den „Basisunterkünften“ schon sehr positiv erstaunt als wir eingezogen sind. Viele Grüße Klaus
Hallo Klaus, das wollte ich damit überhaupt nicht zum Ausdruck bringen. Okonjima ist insgesamt eine feine Sache. Und das Plains Camp sicherlich auch. Aber es ist von ganz anderem Charakter im Vergleich zum Bush Camp, das auch von der großzügigen Privatsphäre lebt und von der geringeren Gästezahl. Die Qualität der Unterkünfte ist ab einem gewissen Standard nach oben gar nicht mehr so entscheidend. Es sind die vielen anderen Dinge, oft die Kleinigkeiten. Mehr als das Bush Camp braucht - was die reine Unterkunft angeht - kein Mensch. Aber in The Villa bist du komplett ohne andere Gäste; das hat einen ganz eigenen Charme.
Hallo Kori und Klaus, dem ist nichts hinzuzufügen.
Maputu schrieb:
bayern schorsch schrieb: Hello Sir, how are you? Ja hallo - geht´s noch??? Jetzt telefoniert die Dame eine viertel Stunde mit Ihrem Wachmann am gate, und dann fragt sie allen Ernstes, wie´s uns geht. Natürlich geht´s uns nicht gut,
Da gab es doch einmal diese Satire von Gerhard Polt "Man spricht Deutsch". 😄 Also, es funktioniert so... In Namibia ist Englisch Amtssprache. Du kannst mit dem Kopf unter dem Arm kommen und wirst als erstes gefragt "How are you.. ? " Jede Konversation startet so. Alles andere gilt als sehr unhöflich. Das braucht man nicht zu diskutieren, das ist einfach so. In deinem Fall die Antwort... Hi, I am not so fine and yourself? Hast du diesen offiziellen Teil hinter dich gebracht, kannst du dein Anliegen vorbringen...
Hallo Maputu, Deinem statement widerspreche ich in keinster Weise. Ich bin dankbar, dass Du mir erklärst, wie eine Konversation in Namibia "funktioniert". Ich glaube, Du verstehst den bayerischen Humor nicht richtig, der aber zugegebener Maßen nicht jedermanns Sache ist.
Bele schrieb:
🤩 - Schorsch, das ist soooo schön - ich liebe die Gegend um Tweyfelfontein! Danke für's Zeigen 😘
Einen 😘 zurück zu Dir, schön, dass Du trotz allem Stress noch mit dabei bist.
bayern schorschThemenstarter3'386 Beiträge · seit 200904. Juni 2017 ·
Tag 19 - der 01. Mai - unser zweiter Tag auf Okonjima
War das eine perfekte Nacht! Wir haben unsere Türen und Fenster sperrangelweit geöffnet, denn Fliegengitter gehören hier zur Grundausstattung. Eine kühle Brise weht herein, dazu die Geräuschkulisse im Busch, es war einfach nur genial. Den Prosecco haben wir natürlich nicht ganz geschafft, aber wir sind uns sicher, es wird sich heute schon noch eine Gelegenheit ergeben.
5.30 Uhr call up, 6.00 Uhr schneller Kaffee, 6.30 Uhr departure, wir starten (wieder mit den anderen 4 Deutschen) zum kombinierten Game-Drive. Kombiniert deshalb, weil Leoparden und Geparden auf dem Programm stehen, und die morgendliche Frische auf dem Game-Drive-Auto tut uns gut 😉
Die Landschaft ist herrlich, ist aber auch kein Wunder, bei diesem Licht. Leoparden sehen wir heute wieder nicht, dafür aber 3 Geparden, die sich zum Glück für uns zwischendurch auch mal ein paar Meter bewegt haben:
Um 10.00 Uhr vormittags sind wir vom Morning-Drive zurück, es hat uns sehr gut gefallen. Jetzt gibt´s Frühstück mit allen erdenklichen Formationen an Eiern, das Frühstück ist besser als das gestrige Abendessen. Die Stimmung ist gut, die 4 deutschen Freunde fahren in die Geparden- und Leopardenstation, und wir gehen rüber in unsere honeymooner-suite, schließlich wollen wir diese wunderbare Unterkunft genießen.
Und schön ist es dort, wir liegen draußen auf der Terrasse, und wir bekommen ständig Besuch: Tokos, Warzenschweine, Kudus, nur ein paar wenige Meter von uns entfernt:
Zum Nachmittagskaffee spazieren wir rüber in die Lodge, und statten dem Pool einen Besuch ab. Das Wasser ist saukalt, tut aber gut und der Pool ist recht nett angelegt. Ein Bild haben wir nicht, der Fotoapparat hat grad Pause.
Später bin ich dann noch zum Plains-Camp gefahren. Um´s ehrlich zu sagen – ich war neugierig, wie denn das dort drüben so aussieht. Nun, was soll ich sagen: das Plains-Camp-Standard, also das, was wir gebucht haben, hat, soweit ich das beurteilen kann, keinen view, darum gibt´s ja hier auch die Plains-Camp-View Kategorie, die schon etwas teurer ist. Insgesamt sind es um die 25 Häuser, da denk ich mir, wenn das fully booked ist und 50 Leute zum Abendessen kommen, dann kann´s ganz schön rund gehen. Das Haupthaus, wo sich das Restaurant befindet, macht den Eindruck wie eine Art Bierzelt. Ich bin überzeugt, dass wenn man hier gebucht hat, kann man sich wohlfühlen, aber der Brüller ist das nicht. Hier zum Plains Camp ein paar Bilder:
Also fahr ich wieder zurück in unsere Unterkunft. Natürlich freue ich mich, dass wir solch ein Glück mit dem upgrade hatten, aber man muss die „Kirch im Dorf“ lassen. Plains Camp wäre bestimmt auch i.O. gewesen, mehr aber nicht. Der Unterschied ist deutlich zu sehen. Das Bush Camp ist mindestens eine ganze Liga drüber, wesentlich intimer, wesentlich gediegener. Und da sprech ich gar nicht mal von den Unterkünften, sondern vor allem vom Haupthaus, also dort, wo das Restaurant ist, das ist kein Vergleich.
Um 16.30 Uhr starten Schorschine und ich noch zu einem kleinen privaten Game-Drive. Wir nehmen uns ein Savanna vom Kühlschrank mit, und fahren ein wenig durch den Park. Kudus, Springböcke und etliche Schakale, zwischendrin trinken wir unser Savanna und sagen uns zum gefühlten hundertsten Mal, wie gut´s uns geht:
Beim Zurückfahren zu unserer Unterkunft sehen wir, dass direkt neben unserer Terrasse am Wasserloch ein Kudubock mit zwei Kududamen trinkt. Wie schön!
Wir nehmen eine feine Outdoor-shower und gehen dann bald rüber zum Abendessen in die Lodge. Vorher genehmigen wir uns einen Gin Tonic und sitzen am Lagerfeuer unter´m Sternenhimmel, einmalig!
Der Koch hatte gestern entweder einen schlechten Tag oder er ist ausgewechselt worden. Das Elan-Filet war von derart ausgezeichneter Qualität, so was Gutes haben wir selten gegessen. Wären nicht die anderen 4 Deutschen gewesen, ich hätt bestimmt gefragt, ob ich noch ein Stück haben kann. 😮 Heute bekommt das Essen eine Eins mit Stern, welch ein Unterschied zu gestern Abend.
Am Nebentisch sitzt eine 15-köpfige russische Urlaubergruppe. Es wird Champagner gereicht und die Stimmung in dieser Gruppe ist gut. Da will ich natürlich wissen, was da gefeiert wird, und sowas krieg ich garantiert raus. 😉 Ah – das junge Paar, das ein bisschen schüchtern in der Mitte des Tisches sitzt hat vor 2 Tagen Wedding gefeiert. Der Rest der Gruppe ist die Familie und morgen startet deren 14-tägige Rundreise durch Namibia. Auch nicht schlecht.
ich sitze immer noch hier in meinem gemütlichen Sessel in unserem Ferienhaus am Ring of Beara. Oben wird gerade meine Esmeralda wach. Deinen Bericht schreibst Du wie immer so, dass man glaubt neben Euch im Auto zu sitzen 😉
Die Bilder aus Camp Kipwe und dort besonders die mit der Sonnenuntergangsstimmung gefallen mir besonders gut . Besonders gespannt war ich uf Deine Schilderung von Okonjima, auch wenn ich vorher schon ein Paar Insiderinformationen hatte 😉 Wenn man gesagt bekommt : "We have noooo booking fpr you!" kenne wir ja 😣 Aber wenn es dann so endet, ist das ja eine tolle Entschädigung. Und ein Honeymoon Chalet ist für die Schorschens ja mehr als standesgemäss. Und das sogar ohne Bettritze 😉
ALso Claus. Schön, dass Du endlich mal wieder einen BEricht in guter alter Bayern Schorsch Manier schreibst und Fans scheinst Du auch noch genügend zu haben 😉 Einer schreibt hier gerade 😘
Liebe Grüße aus der Nähe von Ardgroom / Irland Carsten
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201304. Juni 2017 ·
Hallo schorsch,
auch hier ist mir Carsten zuvor gekommen, auch dein Bericht zählt zu denen, wo ich das Gefühl habe, dabei gewesen zu sein.
Deine Begeisterung für Okonjima kann ich nur teilen, wir waren im Bush Camp und fanden es toll, vor allem die Vögel und auch Säugetiere, die sich direkt vor dem Chalet tummelten. Wir bekamen Mais, damit konnten wir Tokkos und Frankolins bis zu unseren Stühlen locken. Die Pirschfahrten waren wunderschön mit sehr engagierten Guides, die Geparden aus wenigen Metern Entfernung zu Fuß ein großes Erlebnis, allerdings haben wir auch die Trauer der Ranger um von einem Leopard getötete Geparde erlebt, und wie sie ihren Frust in einer halbstündigen Trommelsession verarbeiteten - mit die intensivsten Erfahrungen während unserer Touren.
Wie schon bei Bele geschrieben, haben auch wir schon öfter erlebt, dass wir nicht das bekamen, was gebucht war. Wenn es dann so läuft wie bei euch, ist das ein Traum. Bin gespannt, wie es weiter geht.
Liebe Grüße von Gabriele
-----------------------------------------------
Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Boah, Schorsch, die letzte Zeit habt ihr aber mächtig Fahrt aufgenommen wenn es um die Unterbringung geht. Da habt ihr aber großes Glück auf Okonjima gehabt 😛
Ich habe Okonjima nicht in soooo toller Erinnerung und das lag bestimmt nicht an der Unterbringung oder das Essen. Ich kann es nicht genau erklären, aber das große Ah-Erlebnis hat sich bei mir nicht eingestellt. 🙄
franzicke2'085 Beiträge · seit 201204. Juni 2017 ·
Liebe Schorschens, mittlerweile ist es wohl in ganz Afrika ein offenes Geheimnis, dass ihr als Dauer-Honeymooner unterwegs seid und so langsam scheint man ja auch in der Lage, die speziellen Ansprüche zu erfüllen 😗 Aber ganz besonders gefreut hab ich mich über eure Schilderungen von Kipwe - das wird bei uns zwar auch nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg ins Kaokoveld, meine Bedenken, dass das vielleicht nur ein Kompromiss ist, weil Mowani schon ausgebucht war, hast du wirklich zerstreut. Überhaupt macht dein Bericht so dermaßen Lust auf Namibia (auch wenn ich im Moment noch sooo voll mit den Mashatu-Kruger-Eindrücken bin). DANKE dafür!!! Und schöne Pfingsten Ingrid
AndreasG2523938 Beiträge · seit 201304. Juni 2017 ·
Hallo Claus,
schöne Bilder von den drei Jungs. Es scheint deutlich abgetrocknet zu haben, von Anfang März bis Anfang Mai 🤩
Auch gut, dass der Koch sich verbessert hat, war mir doch auch so in Erinnerung, dass das Essen im Bush-Camp dem Plains-Camp klar vorzuziehen ist (wir hatten im Plains Camp BBQ Buffet mit Ochsenschwanz, ich versteh immer noch nicht, was daran gut sein soll und es war das schlechteste Essen auf der 2014 Tour) Allerdings haben die Standardzimmer auch eine herrvorragende Aussicht. Ich habe es so verstanden, die "View" Räume sind noch größer und stehen etwas weiter auseinander, ansonsten schauen beide Zimmertypen auf die gleiche Wiese.
bayern schorschThemenstarter3'386 Beiträge · seit 200905. Juni 2017 ·
Guten Morgen zusammen,
Casimodo schrieb:
ich sitze immer noch hier in meinem gemütlichen Sessel in unserem Ferienhaus am Ring of Beara.
Na denn, lasst Euch das Guinness gut schmecken!
Bele schrieb:
Es wird Champagner gereicht Und ich war auch dabei 😎 🙂 😛
Ha - Du bist und bleibst einfach ein Multi-Talent! 😘
Gabriele Bergeule schrieb:
Deine Begeisterung für Okonjima kann ich nur teilen, wir waren im Bush Camp und fanden es toll, vor allem die Vögel und auch Säugetiere, die sich direkt vor dem Chalet tummelten. Wir bekamen Mais, damit konnten wir Tokkos und Frankolins bis zu unseren Stühlen locken.
... stimmt! Ich hab das ganz vergessen zu schreiben. Das mit dem Vogelfutter war die Schau. Die Tokkos hätten uns am liebsten aus der Hand gefressen. 😉
Guggu schrieb:
Ich habe Okonjima nicht in soooo toller Erinnerung und das lag bestimmt nicht an der Unterbringung oder das Essen. Ich kann es nicht genau erklären, aber das große Ah-Erlebnis hat sich bei mir nicht eingestellt. 🙄
Hallo Guggu - ich weiß genau, was Du meinst und ich kann´s gut nachvollziehen. Man muss sich einfach drauf einlassen. Und das ist uns in der honeymoonersuite seeeeeehr gut gelungen.
Franzicke Ingrid schrieb:
mittlerweile ist es wohl in ganz Afrika ein offenes Geheimnis, dass ihr als Dauer-Honeymooner unterwegs seid und so langsam scheint man ja auch in der Lage, die speziellen Ansprüche zu erfüllen 😗
... die "speziellen" Ansprüche werden zwar nicht immer erfüllt, aber immer öfter ...
Aber ganz besonders gefreut hab ich mich über eure Schilderungen von Kipwe - das wird bei uns zwar auch nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg ins Kaokoveld, meine Bedenken, dass das vielleicht nur ein Kompromiss ist, weil Mowani schon ausgebucht war, hast du wirklich zerstreut.
Keine Angst, Ihr werdet vom Camp Kipwe nicht enttäuscht sein! 🙂
Friederike und Claus schrieben:
@Casimodo 🤩 🤩 🤩 ich sitze immer noch hier in meinem gemütlichen Sessel in unserem Ferienhaus am Ring of Beara. ...macht Ihr eigentlich nur noch Urlaub???
... und genau die gleiche Frage stellte ich mir auch ... Die Casimodos sind DAUERURLAUBER! 😄 😉
Sandra schrieb:
Was für ein klasse Bild
und meinte damit dieses nette Kätzchen:
Danke Sandra, aber es war einfach - die Geparden waren sehr fotogen.
Andreas schrieb zu Okonjima:
Allerdings haben die Standardzimmer auch eine herrvorragende Aussicht. Ich habe es so verstanden, die "View" Räume sind noch größer und stehen etwas weiter auseinander, ansonsten schauen beide Zimmertypen auf die gleiche Wiese.
Hallo Andreas, ja, das ist doch dann prima. Ich dachte eigentlich, dass wenn Okonjima schon klassifiziert in Plains Camp Standard und Plains Camp View, dass dann eben der View den Unterschied macht und nicht etwa die Größe der Räumlichkeiten.
Bis gleich, es geht in den Endspurt, der bayern schorsch
bayern schorschThemenstarter3'386 Beiträge · seit 200905. Juni 2017 ·
Tag 20 – es geht wieder nach Hause, der 02.Mai
Wir wachen auf und vor unseren Augen tut sich regelrecht ein Tierpark auf. Es ist alles da, was der Busch zu bieten hat, das ist traumhaft und in Worte nicht zu fassen. Am liebsten würden wir gar nicht heimfahren, es ist so schön hier, und der Abschied wird uns durch den Auftritt der vielen Tiere nicht leichter gemacht. 🤨 Trotzdem, wir packen die Koffer ins Auto, gehen rüber zum Frühstück, bezahlen unsere Nebenkosten (die Game-Drives sind nicht günstig) und verabschieden uns schweren Herzens von der Lodge und von den 4 netten deutschen Leuten, die uns die beiden Tage über auf den Game-Drives begleitet haben. Wir erfahren, dass sie in der Nähe von Bad Homburg wohnen und seit vielen Jahren immer zu Viert gemeinsam in den Urlaub fahren.
Um die 300 Kilometer haben wir vor uns, wir kommen aber sehr zügig voran. Irgendwo zwischen Otjiwarongo und Okahandja sehen wir auf der linken Straßenseite ein restlos ausgebranntes Autowrack, einen Kleinbus. 🙁 Komplett niedergebrannt, und wir denken uns, dass das noch nicht so lange her sein kann. Anscheinend ist hier ein schwerer Unfall passiert ist. 😐
Und wie immer sind wir natürlich viel zu früh da. Windhoek erreichen wir gegen mittags, und wir überlegen, was wir tun können. Da fällt uns die Heinitzburg ein, da könnten wir doch vorbeifahren und vielleicht auf der Aussichtsterrasse einen Aperol-Spritz oder so was ähnliches zu uns nehmen.
Gesagt getan, wir statten der Heinitzburg einen Besuch ab, die Aussichtsterrasse ist „vom Feinsten“:
Geärgert haben wir uns, dass die - in unseren Augen - sehr hochnäsige und arrogante Dame an der Rezeption in einem wirklich mehr als blöden Ton uns klar machte, dass der Innenbereich, also Garten und Pool, only for residents sei. Na wenn man sich sowas als potentieller Kunde nicht mal anschauen darf, dann finde ich, dass das keine gute Werbung ist. Aber sei´s drum, wir haben damit kein Problem. Zwar steht in meinem Tagebuch, „denen schreib ich eine Mail“, aber das hab ich bleiben lassen. 😈 😄
Der Flug Windhoek – Johannesburg – München verlief planmäßig, wie immer hab ich schlecht geschlafen (um nicht zu sagen überhaupt nicht) und nachdem wir unsere Forumsfreundin Bele beim Hinflug in Johannesburg getroffen haben, läuft uns beim Rückflug die gute Franzicke Ingrid mit Ihrem Helmut über den Weg. Da haben wir nicht schlecht gestaunt, dass Ingrid und Helmut in unserem Flieger nach Hause sind, ist es doch gar nicht deren Route. Das war eine Freude, mit den beiden hatten wir nicht gerechnet.
Im Nachhinein denk ich mir, der Helmut, der hätt´ mir schon helfen können. Immerhin hat er seelenruhig mit angeschaut, als ich links und rechts jeweils 6 Flaschen Cederberg Cabernet Sauvignon = gesamt 12 Flaschen (!!!) aus dem Flugzeug geschleppt habe. Er mit leichtem Handgepäck unterwegs, ich mit schweren Lasten!
Ja so war das – und so schnell geht unser Urlaub wieder zu Ende. Eine Geschichte noch: als wir im Flieger von Windhoek nach Joburg sitzen, sitzt vor uns ein Namibianer. Er liest Zeitung, und zwar die AZ. Und wie er umblättert lesen wir: Horrorunfall mit einem Kleinbus zwischen Otjiwarongo und Okahandja. 8 Tote, die Ursache – überhöhte Geschwindigkeit. Und mit in der Zeitung ein Foto von dem ausgebrannten Bus, den wir vor ein paar Stunden an der Straße liegen sahen. 😐 😐 😐
Und spätestens da sind wir froh und dankbar, dass wir alles gut überstanden haben. Keiner wurde krank und nichts ist uns passiert. Wir hatten viel Glück auf dieser Reise, denn was ist das schon, wenn der Beginn ein wenig holprig war. Gar nichts ist das, es gibt nämlich Dinge, die viel wichtiger sind.
DANKE möchte ich noch sagen an all die vielen Danke-Button-Drücker und natürlich auch an all diejenigen, von denen Rückmeldungen und Post´s zu lesen waren. Natürlich schreibt man einen Reisebericht in erster Linie aus egoistischen Gründen, aber es ist doch immer wieder schön, wenn man ein positives feedback bekommt.
Aber jetzt ist es Zeit für Euch, auszusteigen. Wir hatten eine schöne Reise zusammen, auch wenn wir zwischenzeitlich mal einen „Querulanten“ von Bord schmeißen mussten. Es war uns eine Freude, gemeinsam mit Euch durch den „GRÜNEN NORDEN NAMIBIAS“ zu reisen. 🙂
hab lieben Dank für den in unnachahmlichen Bayernschorsch-Stil geschrieben RB. Nach einem etwas holprigen Start ist es eine tolle Reise geworden, amüsant und informativ geschrieben. Und natürlich mit sehr schönen Bildern untermalt.
Hallo Schorsch&Schorschine Ich war fast zur gleichen Zeit in Namibia dieses mal war es 3 Wochen Farm Ranger auf Kuzikus Namibia Kalahari ...kann ich nur weiter Empfehlen da mal 2-4 Tage zu verweilen 3 Std.von WDH...wie auch die letzten Jahren bin aber eine Offroade Fahrerin. Aber ich lese gerne dies Blocks und das eine oder andere mitzunehmen "weiss ja nie ob ich auch mal eine Loge brauche oder will" 🙂 als ich gelesen habe, das ihr in Eupupa wart und mit Phelep der war mein persönlicher Guide für 14 Tage durch Kaokoveld gefahren, auch eine Guide Tour gemacht habe ,wollte ich ein paar Zeilen schreiben. Werde 2018 wieder los fahren 5 Wochen Namibia & Botswana. Falls ihr lust habe könnt ihr gerne auf FB meine Fotos anschauen finden tut ihr mich Irene Scherrer . Ich danke euch für die spannende Reiseerzählung irene.