Right place - right time

Reisebericht 49 Antworten · 10,8k Aufrufe · gestartet 24. Mai 2016 von McDom
Themenstarter51 Beiträge · seit 201424. Mai 2016 · #1
Hallo liebe Forumsgemeinde,

nun sind wir schon wieder über 3 Wochen zurück von unserer zweiten Reise in das südliche Afrika. Letztes Jahr haben wir unsere Flitterwochen in Namibia verbracht, bei welcher wir die "übliche Route" gefahren sind. Das hat uns so gut gefallen, dass wir direkt wieder zurück wollten. Das Virus hatte uns also gepackt! Und meine Frau hat in der Zwischenzeit auch eine Stelle bei einem Reiseveranstalter gefunden mit Fokus auf das südliche Afrika - wie passend 😎 Dieses Mal sollte es nun also Richtung Vic Falls gehen, in den Sambesi Streifen und ins Delta.

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Vorab, vielen vielen Dank an alle die hier so viele und hilfreiche Beiträge schreiben, mit deren Hilfe ich zum einen die afrikafreie Zeit überbrücken kann und die uns bei den Planungen sehr helfen. Meist bin ich jedoch ein "stiller Mitfahrer/Leser". Das wird sich hoffentlich nun ändern.

Reiseroute

FRA - WDH - VIc Falls
SAM - Bayete Guest Lodge (1 ÜN)
BOT - Chobe Bakwena (1 ÜN)
BOT - Chobe Elephant Camp (1 ÜN)
NAM - Jackalberry Tree Camp (2ÜN)
NAM - Divava Lodge and Spa (1 ÜN)
NAM - Riverdance Lodge (1 ÜN)
BOT - Shakawe River Lodge (2 ÜN)
BOT - Thamalakane River Lodge (1ÜN)
BOT - Gunn's Camp (1 ÜN)
BOT - Moremi Crossing (1 ÜN)
Maun - WDH
NAM - Onjala Lodge (2 ÜN)
WDH - FRA

Planung und Flug:

Gefolgen sind wir mit Air Namibia von Frankfurt nach WDH und am Nachmittag weiter nach Vic Falls. Der Rückflug dann von Maun nach WDH, 2 Tage Pause und relaxen und dann zurück nach Frankfurt.
Die Flüge waren alle voll bis ausgebucht, das Essen für Flugzeuge wirklich gut. Das Boardentertainment lässt sich sehen und der Service ist auch überaus höflich und freundlich.

Normalerweise bin ich bei solchen Reisen derjenige, der versucht, möglichst viel vorab zu planen und sich genauestens zu informieren, doch da wir vor dem Urlaub auch noch nach Bonn gezogen sind und er Umzug doch einiges an zeit in Anspruch genommen hat, haben wir das einfach mal auf uns zukommen lassen. Meine einzige Informationsquelle war hier dieses tolle Forum.

Auto

Als Auto hatten wir einen Toyota Hillux DC über SunnyCars und BidVest gebucht. Den Hillux hatten wir auch letztes Jahr und wir waren einfach super glücklich damit. Auch wenn wir wussten, dass die Tour dieses mal sehr wenig auf Pad sein wird, wollten wir uns das trotzdem gönnen. Abgeholt haben wir unser Auto in Kasane an dem Tag als wir dort aufgebrochen sind. Davor haben wir alles mit Transfers via Wild Horizonts gemacht. Auch das war sehr gut, für mich etwas ungewohnt, da ich als Vielfahrer der klassische Selbstfahrer bin.
Überraschung dann bei der Übergabe des Autos, wir bekommen ein Upgrade - Ford Ranger 4x4. GENIAL!!!

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Der hat uns dann auch bis Maun begleitet, wo wir den Wagen wieder abgegeben haben, bevor es ins Delta gegangen ist.

Gleich geht's los:

Ich freue mich schon, dass ich das erste Mal einen Bericht schreibe, da ich die Hoffnung habe, den Urlaub so nochmal zu erleben und einige Erlebnisse nochmal zu rekapitulieren. Bitte macht euch keine zu große Hoffnungen, wir sind keine super Fotografen, wie so viele hier im Forum, eher die Schnappschussleute. Auch im Texten bin ich wahrscheinlich nicht der kreativste oder humorvollste, aber es wird schon werden. Der Titel des Reiseberichts kommt daher, dass wir zwar sehr sehr schöne Erlebnisse hatten, nicht so viele Spektakuläre wie so viele andere hier, aber man muss eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Wobei man das ja nicht wirklich beurteilen kann, ob man das gerade ist und wir uns darüber doch sehr oft Gedanken gemacht haben - "hätten wir länger bleiben sollen" - "gut dass wir hier ausgeharrt haben" etc. etc.

So, nun aber genug der Vorrede, gleich geht es los mit dem ersten Tag.
Ein Satz vielleicht noch vorab: ich kann nicht versprechen hier jeden Tag einen Bericht einzustellen. Aber ich versuche, den Bericht möglichst zügig voranzubringen. Aber nicht böse sein, wenn mal eine Woche nix kommt.

Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen

Euer Dominik
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
zuletzt bearbeitet 24. Mai 2016
Themenstarter51 Beiträge · seit 201424. Mai 2016 · #2
Anreise und der 1. Tag

Der Flug verlief absolut unspektakulär. Der A 330 von Air Namibia ist pünktlich in Frankfurt gestartet und gegen 05.30 Uhr in Windhoek aufgesetzt. Nachdem die Türen aufgegangen sind und wir die Luft riechen läuft mir ein Schauer über den Rücken und ich muss mich zurückhalten nicht laut los zu schreien, WIR SIND WIEDER DA. Das war ein so tolles Gefühl, den Geruch Afrikas endlich wieder in der Nase zu haben. Unbeschreiblich!

Die Einreise verlief problemlos und schnell, dann direkt zum Schalter von BidVest, denn wir haben für die Überbrückung der 8 Std. bis zum Weiterflug nach Vic Falls einen Mietwagen gebucht. Meine Frau und ich wollten uns zwei Lodges in der Umgebung des Flughafens anschauen, was allemal besser ist, als 8 Std. am Flughafen zu warten. Da unser Gepäck durchgecheckt ist geht das alles ganz schnell und wir fahren direkt auf die Piste. 1. Ziel ist die Voigtland Lodge, ca. 25 km entfernt vom Flughafen. Und da ist sie schon, die erste Pad 😁 . Juhuuuu.

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Doch mit dem kleinen Toyota macht das dann doch nicht so viel Spaß wie mit dem Hillux letztes Jahr. Gut, dass das die einzige Pad bleibt heute.

Auf Voigtland angekommen, wir haben es nun so 7.30 Uhr, werden wir überaus freundlich begrüßt, wir dürfen uns frisch machen und bekommen ein super leckeres Frühstück. So kann man es aushalten und wenn wir das nächste Mal kommen und eine Unterkunft beim Flughafen brauchen, wissen wir, wo wir hingehen.


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Super nette Besitzer, zwei süße Hunde und viele Katzen lassen uns die Müdigkeit vergessen und heißen uns Willkommen in Namibia. Wir sind einfach nur glücklich, wieder da zu sein und genießen alles in vollen Zügen!

Danach geht es weiter zur Etango Ranch direkt gegenüber des Flughafens, wo wir uns lange sehr nett mit dem Besitzer unterhalten, uns die Ranch zeigen lassen und die Zeit bis zum Weiterflug verbringen.

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Nicht jedoch ohne auch noch bei der neuen Puma Tanstelle vorbei zu fahren, die nun eröffnet ist. Letztes Jahr standen wir hier noch vor verschlossenen Türen. Auch einen kurzen Abstecher Richtung Seeis lassen wir uns nicht nehmen. Für uns war das allemal besser, als für ein paar Stunden nach Windhoek rein zu fahren, da es uns hier letztes Jahr nicht so sehr gefallen hat.

Dann geht es wieder ganz schnell. Auto zurückgeben natürlich ohne Probleme - wieder durch den Sicherheitscheck und ab in den Flieger auf nach Vic Falls. Hier hat es uns dann beide doch übermannt, wir verschlafen fast den ganzen Flug. Rechtzeitig zum Bestaunen der Gischt der Victoria Fälle wachen wir auf. Was für ein Anblick, schon aus dem Flugzeug und aus dieser Distanz! Unglaublich, jetzt geht der Urlaub richtig los.

Angekommen im nigelnagelneuen Flughafen in Vic Falls (Eröffnung laut unserem Guide Ende Dezember 2015) erst einmal die 30 Dollar Einreisegebühr zahlen, dann steht auch schon unser Gepäck da und unser Fahrer von Wild Horizonts fährt uns mit einem weiteren Angereisten zu unserer ersten Unterkunft.

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Gegen 17.00 Uhr kommen wir in der Bayete Guest Lodge an, werden sehr freundlich empfangen und direkt zum Zimmer gebracht.
Auch diese sind super sauber, sehr großzügig und schön eingerichtet. Jetzt heißt es für uns erst einmal ankommen und "runterkommen".

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Wir genehmigen uns einen ersten Drink an der sehr gut sortierten Bar.

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Dann ist auch schon bald Zeit für das Abendessen, welches wir in der Lodge einnehmen. Das Essen ist lecker aber nichts besonderes. Ich bin etwas enttäuscht, da es kein Wild gibt. Da war ich aus Namibia anderes gewöhnt... Aber das wird sich im Urlaub so weiter durchziehen - wenig Wild...

Glücklich aber müde fallen wir früh ins Bett. Die Mücken sind etwas nervig und wir sind froh, dass wir ein Mückennetz haben. Und Peaceful Sleep, denn unser mitgebrachtes Mückenspray (Tropical), hat mal so gar keinen Einfluss auf die Fliegeviecher dort...
Vor dem Einschlafen lauschen wir noch dem Rauschen der Victoria Fälle, welche bis zur Lodge zu hören sind. Unbeschreiblich schön und unsere Vorfreude auf den nächstes Tag wächst. Wir sollen, laut der Managerin von Bayete gegen 9.00 Uhr von einem Guide von Wild Horizonts abgeholt werden und zu den Fällen gebracht werden. Ich bin mal gespannt ob das alles so klappt. Bisher hat alles gepasst, aber etwas mulmig ist mir da doch dabei, wenn ich "fremdgesteuert" bin und nicht selbst das Lenkrad in der Hand habe... Ein ganz neues Gefühl für mich.

Gute Nacht alle zusammen

Dominik
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
Themenstarter51 Beiträge · seit 201424. Mai 2016 · #3
Was mache ich bei den Bildern nur falsch? Die Bilder sind hochkant abgespeichert und bei mir im Ordner auch so angezeigt? Trotzdem kommen die hier flasch raus?! Komisch...

Aber das bekomme ich auch noch irgendwie hin. Kann man das nachträglich ändern?!

Schönen Abend alle zusammen!
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
269 Beiträge · seit 201625. Mai 2016 · #4
Hallo Dominik,

euer Bericht startet ja sehr vielversprechend. Deinen Eindruck von Windhoek kann ich für mich nur bestätigen. Wenn man einmal durchgelaufen ist, dann braucht man das kein zweites Mal mehr. Für mich ist Namibia in erster Linie Landschaft, Menschen und Tiere. Wir werden im August auch von Windhoek nach Frankfurt fliegen und am Abflugabend direkt zum Flughafen fahren und den Tag lieber noch vor der Stadt verbringen wie ihr es nach eurer Ankunft gemacht habt. Ich freue mich darauf mit euch mitreisen zu können.

Gruß
Lothar
Alle Reiseberichte auf meiner Homepage: https://fldegen.jimdo.com/
8'054 Beiträge · seit 200825. Mai 2016 · #5
Coucou Dominik,

Da fahre ich gleich mit! 🙂

Nächstes Jahr planen wir auch so eine ähnliche Tour. Deine Unterkünfte hatte ich auch schon ins Auge gefasst. Bin gespannt was du darüber berichten wirst. 😎

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
zuletzt bearbeitet 25. Mai 2016
115 Beiträge · seit 201025. Mai 2016 · #6
Hallo Dominik,

ich freue mich auf Deinen Bericht. Doch ich habe eine Bitte: Kannst Du die Fotos bitte zumindest so bearbeiten dass die Hochformat - Fotos auch im Hochformat stehen?

Vielen Dank, Udo
1'933 Beiträge · seit 200925. Mai 2016 · #7
Hallo Dominik,
ich fahre sehr gerne mit und freue mich sehr auf diesen Reisebericht. 😎

Mir gehts wie Annick, auch ich plane eine Reise in diese Gegend. Einige Unterkünfte von euch habe ich auch auf der Kladde.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
655 Beiträge · seit 201425. Mai 2016 · #8
Bin auch mit dabei und gespannt, wie's weitergeht.
Von der Voigtland Guestfarm können wir auch nur Positives berichten. Dieses war auch unsere erste Unterkunft nach Ankunft und wir würden jeder Zeit wieder kommen, da sie echt supernah zum Flughafen liegt und trotzdem mitten in der Natur.
LG, Sarah 2015: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285830-plattlaendler-zum-ersten-mal-auf-pad-in-namibia.html 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/288966-i-bless-the-rains-down-in-africa-namibia-2016.html
Themenstarter51 Beiträge · seit 201426. Mai 2016 · #9
Victoria Fälle und Chobe Nationalpark

Was für ein erster Tag, aber lest selbst...

An unserem ersten vollständigen Tag konnten wir etwas ausschlafen. Wir wurden ja erst um 09,00 Uhr abgeholt, also reicht es, wenn dann abfahrbereit sind. Nach dem Frühstück noch kurz frisch machen, Koffer fertig machen und auf geht's. Und siehe da, unser "Abholservice" verlief ohne Probleme. Mit Bus und Anhänger ging es, schon um kurz vor 9, auf den kurzen Weg zu den Victoria Fällen.

Die Fahrt führte uns einmal quer durch Vic Falls, direkt vor den Eingang zum Park.

Bevor wir hineingegangen sind, noch kurz die Abholzeit ausmachen - 10.45 Uhr - und einen Regenmantel für 3 USD pro Person leihen (WOFÜR zum Teufel... dachte ich da noch... 28° Celsius, keine Wolke am Himmel und alles Staubtrocken).
Dann die Eintrittsgebühr für die nächsten 1 1/2 Std. bezahlen (ziemlich heftige 30 USD/Pers. - gut dass wir keine Engländer oder Amerikaner sind...dann wären es 50 USD, so sagte uns unser Guide) und los geht's entlang aller Aussichtspunkte.

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Und die Aussicht war genial. Unterwegs dachte ich immer noch, wofür trage ich hier diesen blöden Regenkittel rch die Gegend, der stört nur!
Laut dem Guide am Eingang waren die Fälle bei ca. 80% Füllstatus, aber wir fanden es schon in diesem Ausmaß unbeschreiblich. Leider mussten wir uns überall etwas beeilen, denn die Zeit reicht zwar aus, aber wenn man etwas auch genießen will, was man dort wirklich sollte, dann muss man sich mehr Zeit nehmen. Das schöne an der Uhrzeit war, dass kaum andere Touristen vor Ort waren. Die Busse kamen erst an, als wir schon wieder raus sind.

Hier ein paar Eindrücke der Fälle:

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Und dann, je weiter es Richtung ZIM-SAM-Brücke gegangen ist, wurde es auch etwas feuchter. Also Regenmantel anziehen, aber das reicht auch, zumachen muss man nicht....

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Zumachen sollte man vielleicht doch....Naja, ein bisschen Feuchtigkeit ist ja nicht schlimm und bei den Außentemperaturen trocknet das ja alles schnell wieder.

Da hatte ich aber nicht bedacht, dass wir gleich in einem stark klimatisierten Bus sitzen, der uns nach Botswana bringt...
Und da drin trocknet nix. Also kurz umziehen, als wir andere Gäste abholen, die mit uns nach Botswana gebracht werden.

Da wir noch etwas Zeit hatten, nachdem wir die Fälle angeschaut haben, haben wir noch eine Stadtrundfahrt in Vic Falls gemacht, einen Markt, dessen Namen ich vergessen habe, besucht, an einem "Giant Baobab" gehalten (da gab es unterwegs jedoch weitaus schönere und größere) und, nachdem alle an Bord waren, auch nach Botswana mit Wild Horizonts.

Fazit Bayete Guest Lodge: etwas unpersönlich, aber saubere Zimmer, Essen war OK, schöner Pool und die Lage zu den Fällen ist auch in Ordnung. Wir haben es nicht bereut, aber würden das nächste Mal eine andere, näher an den Fällen liegende Lodge nehmen. Für eine Nacht aber absolut OK, da gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Fazit Victoria Fälle: Sehr teurer Eintritt, man sollte definitiv länger als 1 1/2 Std. bleiben aber wunderschön, unbeschreiblich und ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden! Dafür ist auch der Eintritt dann irgendwo in Ordnung, aber der Mensch ist ein vergleichendes Wesen und wenn man bedenkt, was so der "Eintritt" in die Parks in NAM und BOT kostet, schon heftig. Vielleicht sollten die auch die Preise erhöhen? 🤩

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Den zweiten Teil des Tages gibt es später.
Euch allen erst einmal einen schönen Feiertag!

Dominik

P.S. Das mit den "Hochkantbildern habe ich leider immernoch nicht hinbekommen? Irgendwelche Tipps/Hilfen? Finde hier leider nix dazu...
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
zuletzt bearbeitet 26. Mai 2016
Themenstarter51 Beiträge · seit 201431. Mai 2016 · #10
Teil 2. des 1. Tages.

Vorab:
Freut ich, dass ihr alle mitfahrt, auch an die stillen Leser, ein herzliches Hallo!

Von den Victoria Fällen geht es nun also per Transfer auf nach Botswana zur Chobe Bakwena Lodge. Der Transfer an sich verläuft relativ ruhig, man könnte schon fast sagen langweilig. Teerstraße, nicht viel zu sehen, keine Tiere, Zeit zum Ausruhen.
Die Fahrt dauert ca. 1 St, dann sind wir an der Grenze. Ich habe mir davor ja schon was weiß ich alles ausgemalt, stundenlanges Warten, kein Personal an der Grenze, was auch immer... ABER: Nix war's, an der Grenze in Simbabwe angekommen geht alles rucki zucki, Stempel in den Pass, kurze Frage, wo es hin geht und dann geht's zu Fuß weiter nach Namibia, denn der Transfer darf nicht über die Grenze. Auf der anderen Seite werden wir von einem weiteren Fahrer von Wild Horizonts empfangen, auch hier bei der Einreise geht alles extrem schnell. Schön finde ich, dass in Botswana alles, aber wirklich alles in weiß und hellblau, den Nationalfarben, gehalten ist. Das macht einen wirklich schönen Eindruck. Hier nochmal die Frage, wo es hin geht, Formular ausfüllen, Stempel rein - Max. 20 Min. für alles und dann geht's weiter zur Lodge.

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Die liegt ca. 10 Min hinter der Grenze und wir werden wunderbar empfangen. Das Personal versammelt sich, singt ein Lied (Dumela - Willkommen) und wir bekommen feuchte Tücher um uns zu erfrischen. Wahnsinn, der erste Eindruck ist einfach klasse.
Wir bekommen eine ausführliche Einführung von der Managerin und dann unser "Zimmer" gezeigt. Einfach toll, aber seht selbst:

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Mehr Bilder von der Lodge habe ich in einem anderen Thema von mir geschrieben, auch mit einem etwas ausführlicheren Eindruck von uns.

Da wir so früh angekommen sind hatten wir noch die Möglichkeit, am Nachmittag beim Boat Cruise mitzumachen. KB (so hieß unser Guide) fuhr mit uns ca. 2o Min. ans Ufer des Chobe Rivers, da die Chobe Bakwena Lodge keinen eigenen Steg hat. Aber schon die Fahrt dort hin ist überwältigend. Einfach eine schöne Strecke - durch Kasane, und dann durch den Busch ans Ufer, wo noch andere Lodges ihre Boote haben.

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Der Boat Cruise war der Wahnsinn! Schon beim Einsteigen sehen wir die ersten Elefanten am Ufer. Im Hintergrund steht eine Impalaherde am Hang, Kudus kommen zum Wasser, ein Kaffernbüffel sult sich im feuchten Nass und erst die Vogelwelt am Ufer, einfach unbeschreiblich! Vorsicht, jetzt kommen viele Bilder...

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Und dann unser Highlight des ersten Tages - HIPPOS!!!! Überall Hippos!

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Ich muss gestehen, ich hatte vor der Reise gedacht, oh je, Chobe, das soll doch so voll sein dort, man kann keine Fotos machen ohne ein anderes Boot auf dem Bild zu haben und so weiter, aber nix, der Fluss war groß genug für alle und jeder hatte seine eigenen Tiersichtungen.

So auch wir, ein Hippo, auf einer kleinen Insel, in tollem Fotolicht, also NÄHER ran... Aber seht selbst was passiert:


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Ja, das Hippo fand unseren Besuch nicht so lustig. KB, unser Guide, hat also mal schnell "das Gaspedal durchgedrückt" und schnell waren wir weg. War wohl nicht ganz ungefährlich, wie KB meinte. Der Grund war wohl, dass das Hippo gerade aus einem Hippopool vertrieben wurde und einen Kampf verloren hat (siehe die Wunden am Rücken) und dann einfach mal alleine sein wollte...

Überwältigt, glücklich und mit einem Gefühl von "wie soll das noch besser werden" nahmen wir in der Lodge ein super Abendessen zu uns und sind dann etwas erschöpft ins Bett gefallen.

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Morgen geht's wieder früh raus, zum Morning Gamedrive im Chobe mit KB. Das wird bestimmt auch ein Spaß! Und unser nächstes Highlight wartet schon...

Schönen Abend euch allen

Domi
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2016
8'672 Beiträge · seit 201031. Mai 2016 · #11
Hallo Dominik,

jetzt hab ich vor lauter Ferien den Start deines Reiseberichts verpasst - und dabei bin ich ja, wie du aus unserem PM-Geplauder weißt, magegespannt auf deine Erfahrungen, weil ich nächstes Jahr nahezu exakt zur selben Zeit und in den selben Gegenden unterwegs sein werde.

Was ich bis jetzt gesehen habe macht mir große Vorfreude - und von wegen Hobbyknipser und so..... fishing for compliments??? Das sind tolle Fotos - auch wenn manche ein bisschen schwächeln und sich aufs Ohr gelegt haben 😛 . Spaß beiseite - ich hab auch keine Ahnung, woher das kommt. Allerdings hatte Rennade letztes Jahr dasselbe Problem: wenn sie die Fotos vom Tablet aus hochgeladen hat, lagen sie falsch, vom Laptop oder PC war alles bestens.

Sodele - und jetzt freue ich mich auf eure Weiterreise!

Danke und liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2016
Themenstarter51 Beiträge · seit 201407. Juni 2016 · #12
Hallo zusammen,

heute geht es mal einen Tag weiter auf unserer Tour.

Tag 3: Von Kasane nach Ngoma Bridge

Bevor es am nächsten Tag auf Richtung Ngoma Bridge ins das Chobe Elephant Camp im Westen geht, nehmen wir noch an einem Morning Game Drive mit KB teil. Also "früh" raus, gegen 6 sind wir schon auf der Straße und auf Richtung Chobe Park. Der Weg von Chobe Bakwena zum Gate des Chobe Parks ist in unter einer halben Stunde zu erreichen. Auf dem Weg dahin sehen wir unsere ersten Marabus, leider an einer Müllkippe in der Nähe von Kasane. Ich wollte ja unbedingt Marabus sehen, aber so?! Nicht sehr schön. Die Bilder erspare ich euch. Aber einige sind auch noch am Schlafen auf den Bäumen auf der anderen Seite der Straße.

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Dann am Gate geht es direkt los auf GameDrive. Mal schauen, was wir alles so gesehen haben:

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Auf dem Weg zum Wasser, dann schon die ersten Tiere:

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Wir sehen auch Löwenspuren, aber von den Löwen selbst keine Spur....

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Dafür aber unser Freund von gestern Abend:

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Und auch sonst sind überall Tiere zu sehen

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Auf dem Rückweg dann auf einmal eine Elefantenherde! Einfach magisch, wie die aus den Büschen kommen, man die Tiere davor nicht sieht und (wegen Auto) auch nicht hört und auf einmal sind sie da:

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DAS Highlight des morgens sollte allerdings bei der Rückfahrt ereignen!
Wir komplettieren die BIG 5!

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Auch wenn es nur ein kurzes Vergnügen war, der Leo hat die Straße gequert und ist ab ins Gebüsch (so schnell hatte ich nur leider die Kamera nicht parat), es war gigantisch! Wir sind überglücklich! Und auf dem Rückweg dann noch einige andere Tiere

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Und so hat sich der Morgen für uns schon sehr gelohnt. Es war einfach unbeschreiblich und wir waren auch deutlich länger unterwegs, als geplant.

Mit KB dann noch kurz Pula in Kasane holen, zurück zur Lodge, auschecken und dann das Auto abholen. Hie rhaben wir uns über einen Ford Ranger, anstatt eines Toyota Hillux DC bekommen. Super! Das ist klasse.

Beim auschecken wir für uns wieder geungen 🙂

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Etwas blöd war nur, dass uns von Bidvest gesagt wurde wir sollten den Wagen bei einer Lodge in der Nähe abholen, doch in der Lodge war kein BidVest BÜro mehr. Wir sollten in die Stadt. Dort angekommen ist keiner da, ist ja Sonntag, also schnell die Notfallnummer auf dem Schild angerufen und der sehr freundliche Mitarbeiter von BidVest kam direkt an. Er stand wohl seit über 3 Std. am Flughafen und hat auf uns gewartet. Das war mal klassische Misskommunikation. Aber alles gut gegangen und auf geht es mit dem Auto in Richtung Ngoma Bridge - aber das erzähle ich das nächste Mal.

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Schönen Abend euch allen

Euer Domi
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2016
4'382 Beiträge · seit 201508. Juni 2016 · #13
Hallo Domi,
köstlich:

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Badhairday....
Gruß
F.
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
2'391 Beiträge · seit 201608. Juni 2016 · #14
Ich steige auch noch gerne dazu, Dominik.
Ich finde nämlich Deine Bilder durchaus sehr gut und reizvoll und absolut sehenswert. Vor allem die Hippos, die wir ja leider in Namibia nicht zu sehen bekommen.
Ich warte auf die Weiterfahrt.

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Themenstarter51 Beiträge · seit 201409. Juni 2016 · #15
So, weiter geht's. Auf nach Ngoma Bridge.

Vorab, vielen Dank an alle Danken-Button-Klicker. Freue mich auch über jeden Kommentar und Feedback.
Kurz zu den Fotos, ich hatte geschrieben, dass das eher Schnappschüsse sind. Der Anspruch sollte ja immer so sein, dass es besser geht und wenn man sich so die Reiseberichte von so machen hier im Forum angeht, da kann ich noch einiges lernen und muss noch VIEL üben. Wahnsinn, was hier manche für Bilder machen. Das nehme ich als Ansporn und Anspruch 🙂. Am langen Ende ist Tierfotografie aber doch sehr abhängig von den Motiven, also mal wieder right place - right time. Freut mich aber umso mehr, dass euch die Bilder gefallen 🙂

So jetzt geht's los.

Endlich wieder selber Auto fahren. Und die Vorfreude auf Pads und Sand mit dem Auto steigt langsam ins unermessliche... Obwohl ich mir das mit dem Automatik im Sand noch nicht so ganz vorstellen kann... Aber das wird schon. Erst mal geht es quer durch den Chobe NP auf (langweiliger) Teerstraße. Kilometerfressen steht an. Nach knapp 1 1/2 Std. erreichen wir das Chobe Elephant Camp am anderen Ende des Parks, kurz vor der Ngoma Bridge.

Was für eine Lodge! Was für ein Ausblick!!! Unglaublich schön hier. Ein tolles, offenes Haupthaus, sehr schön eingerichtete Zimmer und super freundliches Personal, was will man mehr!?! Wirklich zu empfehlen.

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Für uns neu ist, dass wir Abends vom Haupthaus zu unserem Zimmer von einem Guide gebracht werden. Auch der Hinweis, Nachts das Zimmer nicht zu verlassen und sich nicht zu wundern, wenn man Nachts Stimmen höre (das sind die Guides, die Nachts "patrouillieren") ist etwas ungewohnt. Aber da das Camp "unfenced" ist, scheint das wohl nötig zu sein.

Der Blick ist aber einfach genial nach Namibia rüber:

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Nach einer kurzen Einführung durch den Manager geht es auch gleich auf zur Tour in den Chobe. Mike, unser Guide fährt den kurzen Weg zum Gate (max. 5 Min.) und los geht's über Pisten die pure "African Massage" versprechen. Schon auf dem Weg zum Gate sehen wir die ersten Elis, die an einem Wsserreservoir genüsslich saufen.

Bei unserer Tour geht es direkt runter zum Fluss und da kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wir landen MITTEN in einer Gruppe von über 500 Elefanten. Überall um uns herum sind sie, die grauen Giganten. Das kann man gar nicht in Worte fassen, schon gar nicht auf Bilder. Wir stehen einfach nur da und beobachten. Man sieht einfach alles - kämpfende Bullen, spielende Babys, fürsorgliche Kühe, tobende Halbstarke - ein absoluter Wahnsinn. Die Zahl 500 kommt übrigens von unserem Guide, wir haben nicht gezählt. Ich hätte aber definitiv auf mehr getippt. So, seht selbst 🙂

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Egal wo wir (sehr langsam) hingefahren sind, überall Elefanten. Im Wasser, am Wasser, in den Büschen und an den Hängen. ÜBERALL!!!

Nachdem wir uns losreißen konnten/mussten, waren die restlichen Sichtungen, so genial sie auch waren, einfach nicht mehr das Gleiche. Aber auch die Antilopen, Giraffen und Baboons haben es uns angetan. Vor allem die kleinen Baboons, bei denen wir die Theorie aufgestellt haben, dass die bei deren Geburt die Ohren schon in Originalgröße fertig sind und der restliche Körper da rein wächst... Das Bild weiter unten wäre unser "Beweis" 🙂

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Nachdem wir zurück sind gibt es ein leckeres, aber nicht überragendes Abendessen, bei welchem wir sehr interessante Geschichten mit den Mitarbeitern und anderen Gästen austauschen. Leider geht es morgen schon weiter. Hier wären wir gerne länger geblieben und hätten den Park noch weiter erkundet.
Wir waren auch wirklich die einzigen in dem Teil des Parks. Niemand anderes unterwegs... Das hat mich schon ein wenig gewundert. Nachdem ich vor unserer Reise doch Sorgen hatte, dass der Park "völlig überlaufen" sein könnte... Aber ich wurde eines Besseren belehrt.

Morgen geht es also eigenmächtig über die Grenze nach Namibia und auf in den Linyanti NP, Nkasa Rupara NP, wie auch immer. Da scheinen die sich selber noch nicht ganz einig zu sein...

Nächstes Ziel also: Jackalberry Tented Camp! Endlich mal für 2 Nächte 🙂

Liebe Grüße und schönen Abend euch allen

Euer Domi
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
zuletzt bearbeitet 09. Juni 2016
847 Beiträge · seit 201510. Juni 2016 · #16
Lieber Domi,

jetzt muss ich mich auch mal melden. Was für eine Lodge und was für eine Tour in den Chobe 🤩 🤩 Sensationell !!!!
Das Giraffenbild mit den, tja was sind das für Vögel 🙄 , ist der Kracher. Zu den Elefanten gibt´s nicht´s zu sagen, einfach nur still sein und genießen. 😉

LG Netti
Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag 21 Tage Dauergrinsen im Caprivi? - Namibia August 2019 24 Tage Dauergrinsen - Namibia August 2017 Roadbook 2017 & 2019
269 Beiträge · seit 201610. Juni 2016 · #17
Hallo Domi,

diese unglaubliche Menge an Tieren hat uns bei unserer Tour 2011 am Chobe auch sehr beeindruckt. Großartig fanden wir auch wie die Elefantenherden den Fluss durchquerten wo nur noch der Rüssel aus dem Wasser ragte. Es sah aus wie U-Boote. Dein Bericht ist klasse. Da fahre ich gerne weiter mit.
Gruß
Lothar
Alle Reiseberichte auf meiner Homepage: https://fldegen.jimdo.com/
16,9k Beiträge · seit 201210. Juni 2016 · #18
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zuletzt bearbeitet 09. Aug. 2026
Themenstarter51 Beiträge · seit 201422. Juni 2016 · #19
Hallo zusammen,

bitte entschuldigt die lange Pause, aber ich war beruflich unterwegs. Heute Abend geht es aber weiter.

Zur Einstimmung schon mal zwei Bilder welche die kommenden Tage beschreiben.

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Schönen Tag euch allen und bis später!

Euer Domi
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2016
Themenstarter51 Beiträge · seit 201422. Juni 2016 · #20
Neuer Tag - neues Glück

So, endlich geht es weiter auf unserem Trip. Sorry, dass es so lange gedauert hat, ich war aber beruflich unterwegs und hoffe, nun etwas zügiger voran zu kommen...

Heute geht es zum Jackalberry Tentec Camp in den Linyanti National Park in Namibia. Bevor es los geht steigen wir aber wieder zu Mike in den Wagen und machen noch einen Morning Game Drive im Chobe. Zuerst fahren wir natürlich an die Stelle, an der wir gestern die riesige Elefantenherde gesehen haben, aber heute ist niemand da. Kein Glück, also suchen wir die Elefanten, um es vorweg zu nehmen, leider glücklos.
Und glücklos schein die gesamte Tour zu werden. Heute zeigen sich in der ersten Stunde kaum Tiere, so freuen wir uns über Hammerköpfe, die Ihre Nester bauen

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über Krokodile, die wir aus der Ferne sehen

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und Lechwes in großer Zahl.

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Außerdem sehen wir unterwegs, Raubvögel, Kudus, Varane und erfreuen uns der wunderschönen Landschaft!

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Dann sehen wir einen einsamen Büffel im Wasser und Mike hat irgendwie das Gefühl, dass dazu noch eine ganze Herde gehören soll. Also, auf geht die Suche! Und dann, hinter einer Kurve sehen wir die Herde und stehen plötzlich mittendrin. Ca. 300 Tiere mit Kälbern grasen in den Büschen. Etwas mulmig wird einem dabei schon, aber es ist majestätisch!

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Das ist der Indikator, wie auch immer...

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Dann machen wir uns auf den Rückweg und nach einer sehr freundlichen Verabschiedung im Chobe Elefant Camp machen wir uns auf den Weg zur Grenze.
Die passieren wir ohne großes Häckmäck, es geht alles sehr schnell, mal abgesehen von der südafrikanischen Reisegruppe vor uns, die irgendwelche Probleme mit dem Auto haben. Bei uns geht alles ganz zügig, die Asureise geht fix, auch bei der Einreise nach Namibia geht es schnell. "Maut/Starßennutzungssteuer" bezahlen, Formular ausfüllen, Stempel abholen, fertig und weiter geht's.

Der Weg von Ngoma Bridge nach Katima ist relativ unspektakulär. Man passiert viele Dörfer, da es Mittagszeit ist, sind VIELE Schüler unterwegs (mitten auf der Straße, auf welcher man theoretisch 120 km/h fahren dürfte) und immer weiter Richtung Katima.
Dort angekommen rufen wir in der Nkasa Rupara Lodge an und Kündigen unseren Besuch an. Dies wurde uns so gesagt, dass auch ja jemand vor Ort ist, um mit uns weiter zum Jackalberry Camp zu fahren.
Die frisch geteerte Straße von Katima in den Süden zum Linyanti Park führt uns schnell ans Ziel - denken wir...
Unterwegs sehen wir die ersten Buschfeuer, welche wir für die nächsten Tage sehen sollen und welche die Sicht, auch 50 km weiter trüben. Aber das ist uns egal... Wir machen uns mehr sorgen um die Bewohner und die Tiere. Aber angeblich sei das normal und die Natur brauche das auch mal...

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Im Linyanti angekommen fahren wir (endlich) über richtige Pads zur Nkasa Rupara Lodge und werden freundlichst von den italienischen Besitzern begrüßt und dann geht es eine 3/4 Std. weiter über Stock und Stein zum Jackalberry Camp. Wahnsinn, schon die Anfahrt macht riesig Spaß, auch wenn es etwas anstrengend ist. Aber es lohnt sich!

In Jackalberry angekommen, verschlägt es uns die Sprache!

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Einfach Wahnsinn und ich nehme es vorweg - es war die genialste, schönste und einmaligste Lodge, die wir je gesehen haben. Und das alles gepaart mit super freundlichem Personal und tollem Essen!

Wir machen abends noch einen kurzen Game Drive zusammen mit Rodgero, dem Besitzer und unserem Guide für die nächsten Tage, mit dem wir tolle und interessante Gespräche haben werden. Aber auch von der Lodge aus hat man schon traumhafte Ausblicke.

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Auch der Game Drive lohnt sich.

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Wir kennen das abendliche Prozedere ja mittlerweile. Wir werden zum Zelt gebracht und gebeten, Nachts nicht hinaus zu gehen. Vor einigen Wochen sei wohl ein Löwenrudel für eine kleine Rast auf die Terrasse vor die Zelte gekommen und hätte sich da erholt. Wir glauben das erst nicht, aber ihr werdet ja noch sehen...

Nach einem leckeren Abendessen (lediglich getrübt von VIELEN Fliegeviechern - es soll wohl noch Abhilfe geschaffen werden) gehen wir völlig platt ins Bett und schlafen bei Elefantenmampfen, Hippogrunzen und Löwengebrüll ein. Was gibt es schöneres - auch wenn sie immer näher gekommen sind, die Geräusche, wir haben traumhaft gut geschlafen.

Gute Nacht und bis morgen!

Euer Domi
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2016