Tag 4
Der Wecker klingelt heute erst um 6 Uhr. Wir gehen zum Frühstück und richten uns danach auch wieder unser Lunchpaket mit Sandwich und Salaten. Um 7 Uhr geht es los. Kaum haben wir das Camp verlassen, sehen wir im sonst so verlassenen Mopanebuschwald eine Zebraherde. Im Morgenlicht machen wir ein paar schöne Zebrafotos.



Eine Herde Büffel beobachtet uns neugierig.




Wir fahren entlang des Tarangire River. Ein junger Adler (vielleicht ein Kampfadler? Wir sind uns etwas unsicher, die Experten hier dürfen gerne bei der Bestimmung helfen) sitzt auf einem Baum.

Wir überqueren den Fluss. In einem Gebiet das Small Serengeti genannt wird suchen wir nach Geparden. Es sind weite offene Ebenen und wir lassen uns ein bisschen den Fahrtwind um die Nase wehen. Tiere sehen wir in dem Gebiet leider kaum.


Wir überqueren den Fluss wieder und sehen eine Gruppe Hammerköpfe, einen Marabu und einen Wassertriel im Fluss stehen. Eine Gruppe grasender Gnus lässt sich von uns nicht stören. Sogar eine Senegaltrappe und eine Gabelracke bleiben so lange, bis wir sie fotografiert haben. 😄




Besonders freuen wir uns über unsere erste Grantgazelle, auch wenn die leider von uns wegläuft. Bei unserer Fahrt am Fluss entlang sehen wir immer wieder grasende Elefantenherden. Ein Raubadler, Hornraben und ein Rotschnabeltoko sind die Vertreter der Vogelwelt, die sich fotografieren lassen. Ein Steenbock rennt leider weg.






Über Funk hat Richard gehört, dass jemand nicht weit von uns entfernt Geparden gesichtet hat, also nichts wie hin. 😁 Unter einem Baum liegen 3 Geparden. Zwei davon stehen auf und gehen ein paar Schritte von uns weg. Im Gestrüpp weiter hinten entdecken sie ein paar Strauße und Antilopen. Nach kurzem Zögern beginnen die 3 mit der Jagd. Kaum dass sie losgesprintet sind, verschwinden sie im dichten Busch.


Wir setzen unsere Fahrt fort und freuen uns über Giraffen, Elefanten am Fluss, eine tolle Aussicht, Warzenschweine und Wasserböcke.



Zum Lunch fahren wir zu dem Picknickplatz mit Aussicht auf den Tarangire River, bei dem wir am ersten Tag schon waren.


Als wir weiterfahren sehen wir wieder ein Zebra, das sich im Staub rollt. Ich finde, das sieht immer total niedlich aus. 😘



Am Fluss sehen wir wieder viele Elefanten und Zebras, aber auch Gnus, Wasserböcke und Impalas.








Kennt jemand diesen Vogel?



Langsam wird es Zeit wieder Richtung Camp zu fahren. Ich warte ja immer noch, ob ich vielleicht doch noch einen Geburtstagsleo bekomme. Ein bisschen Zeit bleibt ja noch, bis die Sonne untergeht. 😉 Einen Leo gibt es erst mal nicht, aber direkt neben der Straße liegt ein männlicher Löwe und faulenzt. Leider steht er nach kurzer Zeit auf und läuft ins Flusstal.

Kurz bevor wir in Mawe Ninga angekommen sehen wir ein Fahrzeug auf dem Weg stehen. Chris meint scherzhaft zu mir, dass die vielleicht gerade meinen Geburtstagsleo sehen. Kurz darauf sagt Richard, dass der auf einem Fels auf der rechten Seite liegt. Ich kann das gar nicht richtig glauben, aber da liegt er tatsächlich!



Wir machen ein paar Fotos auch wenn leider ein paar störende Äste im Weg sind. Das andere Fahrzeug fährt weg, gibt aber wohl über Funk die Nachricht von der Sichtung des Leoparden durch, denn schon nach kurzer Zeit kommen 4 Fahrzeuge. Das wird dem Leoparden zu viel und er kommt runter von seinem Fels und läuft über die Straße und den Tarangire Hill entlang.



Er legt sich recht weit entfernt auf einen Fels und genießt nun dort seine Ruhe. Ich freue mich total, dass ich heute doch noch einen Leo gesehen habe! 😁 Wir fahren zurück ins Camp und gehen erst einmal duschen. Dann geht es zum obligatorischen Sundowner auf die Terrasse. Dort springen immer wieder ein paar Baum- oder Klippschliefer über die Terrasse und Wege.




Unser Dinner haben wir heute als Private Dinner auf einer vorgelagerten Plattform. Der Tisch ist sehr nett eingedeckt und ein paar Lampen sind am Geländer und an Bäumen aufgehängt. Es gibt Blumenkohlsuppe und danach Curryhühnchen mit Reis und Gemüse. Plötzlich kommen die Angestellten der Lodge und Richard, singen mir ein Lied und bringen mir einen Geburtstagskuchen. Das ist wirklich eine nette Überraschung! 🙂 Wir essen jeder ein Stück Kuchen und geben den restlichen Kuchen unserem Kellner wieder mit für das Personal. Danach sitzen wir noch mit einem Glas Rotwein auf der Terrasse bevor wir ins Zelt gehen.