Reisebericht Tansania Northern Circuit & Sansibar

Reisebericht 55 Antworten · 17,2k Aufrufe · gestartet 26. März 2016 von Steelers
1'739 Beiträge · seit 201002. Apr. 2016 ·
Hallo Daniela

Herzlichen Dank für die schönen Erinnerungen an Tanzania, die Du mir mit Deinem Bericht und den tollen Fotos präsentierst.

Die Silale Swamps und der Tarangiere insgesamt sind einer Parks, wo man unbedingt noch einmal hin muss. Diese Sehnsucht nach mehr ist fast vergleichbar mit dem Ruaha.

Ich freu mich auf die Fortsetzung.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter315 Beiträge · seit 201009. Apr. 2016 ·
Hallo zusammen,

erst einmal ein herzliches Danke an alle, die den Danke Button drücken. Es ist immer schön zu sehen, dass so ein Bericht gelesen wird. 🙂

@ Ingrid: Irgendwie schön, wenn man die verschiedenen Gesichter eines Parks sieht, oder? Wer weiß, falls wir jemals wieder nach Tansania kommen, vielleicht auch zu einer anderen Jahreszeit. Das hat seinen Reiz.

@ Christa: Ich freue mich, wenn ich bei einigen Erinnerungen wach rufe. Beim Schreiben geht es mir selbst auch immer mal wieder so.

Jetzt geht es aber endlich weiter und danach wird nach Kronau gedüst. Ich freue mich schon auf unser Treffen und ein paar von euch dort zu sehen!

Viele Grüße
Daniela
Reisebericht Namibia im April/Mai 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/197974-namibia--auf-der-suche-nach-dem-leopard.html Reisebericht Namibia, Botswana & Zimbabwe im September/Oktober 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/267757-the-elephant-trail--namibia-botswana-a-zimbabwe.html Reisebericht: Namibia die Dritte: Spitzkoppe, Waterberg & KTP - September/Oktober 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/281896-namibia-die-dritte-spitzkoppe-waterberg-ktp.html Reisebericht: Tansania Northern Circuit & Sansibar 2015 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/289022-reisebericht-tansania-northern-circuit-sansibar.html#424977
Themenstarter315 Beiträge · seit 201009. Apr. 2016 ·
Tag 4

Der Wecker klingelt heute erst um 6 Uhr. Wir gehen zum Frühstück und richten uns danach auch wieder unser Lunchpaket mit Sandwich und Salaten. Um 7 Uhr geht es los. Kaum haben wir das Camp verlassen, sehen wir im sonst so verlassenen Mopanebuschwald eine Zebraherde. Im Morgenlicht machen wir ein paar schöne Zebrafotos.









Eine Herde Büffel beobachtet uns neugierig.









Wir fahren entlang des Tarangire River. Ein junger Adler (vielleicht ein Kampfadler? Wir sind uns etwas unsicher, die Experten hier dürfen gerne bei der Bestimmung helfen) sitzt auf einem Baum.



Wir überqueren den Fluss. In einem Gebiet das Small Serengeti genannt wird suchen wir nach Geparden. Es sind weite offene Ebenen und wir lassen uns ein bisschen den Fahrtwind um die Nase wehen. Tiere sehen wir in dem Gebiet leider kaum.





Wir überqueren den Fluss wieder und sehen eine Gruppe Hammerköpfe, einen Marabu und einen Wassertriel im Fluss stehen. Eine Gruppe grasender Gnus lässt sich von uns nicht stören. Sogar eine Senegaltrappe und eine Gabelracke bleiben so lange, bis wir sie fotografiert haben. 😄









Besonders freuen wir uns über unsere erste Grantgazelle, auch wenn die leider von uns wegläuft. Bei unserer Fahrt am Fluss entlang sehen wir immer wieder grasende Elefantenherden. Ein Raubadler, Hornraben und ein Rotschnabeltoko sind die Vertreter der Vogelwelt, die sich fotografieren lassen. Ein Steenbock rennt leider weg.













Über Funk hat Richard gehört, dass jemand nicht weit von uns entfernt Geparden gesichtet hat, also nichts wie hin. 😁 Unter einem Baum liegen 3 Geparden. Zwei davon stehen auf und gehen ein paar Schritte von uns weg. Im Gestrüpp weiter hinten entdecken sie ein paar Strauße und Antilopen. Nach kurzem Zögern beginnen die 3 mit der Jagd. Kaum dass sie losgesprintet sind, verschwinden sie im dichten Busch.





Wir setzen unsere Fahrt fort und freuen uns über Giraffen, Elefanten am Fluss, eine tolle Aussicht, Warzenschweine und Wasserböcke.







Zum Lunch fahren wir zu dem Picknickplatz mit Aussicht auf den Tarangire River, bei dem wir am ersten Tag schon waren.





Als wir weiterfahren sehen wir wieder ein Zebra, das sich im Staub rollt. Ich finde, das sieht immer total niedlich aus. 😘







Am Fluss sehen wir wieder viele Elefanten und Zebras, aber auch Gnus, Wasserböcke und Impalas.
















Kennt jemand diesen Vogel?







Langsam wird es Zeit wieder Richtung Camp zu fahren. Ich warte ja immer noch, ob ich vielleicht doch noch einen Geburtstagsleo bekomme. Ein bisschen Zeit bleibt ja noch, bis die Sonne untergeht. 😉 Einen Leo gibt es erst mal nicht, aber direkt neben der Straße liegt ein männlicher Löwe und faulenzt. Leider steht er nach kurzer Zeit auf und läuft ins Flusstal.



Kurz bevor wir in Mawe Ninga angekommen sehen wir ein Fahrzeug auf dem Weg stehen. Chris meint scherzhaft zu mir, dass die vielleicht gerade meinen Geburtstagsleo sehen. Kurz darauf sagt Richard, dass der auf einem Fels auf der rechten Seite liegt. Ich kann das gar nicht richtig glauben, aber da liegt er tatsächlich!






Wir machen ein paar Fotos auch wenn leider ein paar störende Äste im Weg sind. Das andere Fahrzeug fährt weg, gibt aber wohl über Funk die Nachricht von der Sichtung des Leoparden durch, denn schon nach kurzer Zeit kommen 4 Fahrzeuge. Das wird dem Leoparden zu viel und er kommt runter von seinem Fels und läuft über die Straße und den Tarangire Hill entlang.







Er legt sich recht weit entfernt auf einen Fels und genießt nun dort seine Ruhe. Ich freue mich total, dass ich heute doch noch einen Leo gesehen habe! 😁 Wir fahren zurück ins Camp und gehen erst einmal duschen. Dann geht es zum obligatorischen Sundowner auf die Terrasse. Dort springen immer wieder ein paar Baum- oder Klippschliefer über die Terrasse und Wege.









Unser Dinner haben wir heute als Private Dinner auf einer vorgelagerten Plattform. Der Tisch ist sehr nett eingedeckt und ein paar Lampen sind am Geländer und an Bäumen aufgehängt. Es gibt Blumenkohlsuppe und danach Curryhühnchen mit Reis und Gemüse. Plötzlich kommen die Angestellten der Lodge und Richard, singen mir ein Lied und bringen mir einen Geburtstagskuchen. Das ist wirklich eine nette Überraschung! 🙂 Wir essen jeder ein Stück Kuchen und geben den restlichen Kuchen unserem Kellner wieder mit für das Personal. Danach sitzen wir noch mit einem Glas Rotwein auf der Terrasse bevor wir ins Zelt gehen.
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1'409 Beiträge · seit 201011. Apr. 2016 ·
Hallo Ihr Zwei,

hach, ihr macht mir den Mund wässrig...vlt. sollte nächstes Jahr mal Tansania auf dem Plan stehen. Muss gleich mal Chefe die Idee präsentieren 😗

Und dann noch Geburtstag in Afrika, was will man mehr 😉

Haut weiter in die Tasten....Grüßle
Katja
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
5'052 Beiträge · seit 201411. Apr. 2016 ·
Hallo ihr Zwei,

da zeigt ihr aber wieder tolle Bilder! Mit den ganzen Tansania-Berichten hier im Forum werde ich langsam schwach. Irgendwann muss ich da auch noch hin 😉 .



Hier würde ich auf einen Starweber (Weißkopf-Büffelweber) tippen.

Freue mich schon auf die Fortsetzung!

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
Themenstarter315 Beiträge · seit 201013. Apr. 2016 ·
@ Katja: Ich bin gespannt, was dein Chefe zu der Idee sagt. 😄

@ Konni: Danke für die Vogelbestimmung. Wir kamen über den Webervogel nicht hinaus. Für uns Laien gibt es da einfach zu viele. 😉

Ich lade gerade schon die nächsten Bilder hoch, es geht also gleich weiter.

Viele Grüße
Daniela
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Themenstarter315 Beiträge · seit 201013. Apr. 2016 ·
Tag 5

Um 5.45 Uhr klingelt der Wecker. Wir machen uns fertig und Packen, danach geht es zum Frühstück. Um 7 Uhr fahren wir los und sehen bald schon die ersten Zebras und Gnus in der Morgensonne.





Kurze Zeit später sehen wir eine riesige Büffelherde die gerade dabei ist die Straße zu überqueren. Richard hält an, macht aber den Motor nicht aus. Er ist der Meinung, dass Büffel sehr gefährlich sind und falls sie auf uns losgehen müssen wir bereit zum Rückzug sein. Da wir so aber leider kein Foto machen können und die Büffel auf uns recht entspannt wirken überreden wir Richard zumindest kurz den Motos auszumachen.













Nachdem wir ein paar Bilder gemacht haben ist inzwischen auch fast die komplette Herde auf einer Straßenseite. Richard macht den Motor an und wir rasen fast an den Büffeln vorbei. Wir vermuten, dass Richard in der Vergangenheit eine schlechte Erfahrung gemacht hat, auch wenn er dazu absolut nichts sagen will.
Auf der Spitze einer abgestorbenen Palme sitzt ein Marabu, was irgendwie komisch aussieht. 😏 Etwas später sehen wir eine Mangustenkolonie, die ihren Bau in einem Termitenhügel haben.







Bevor wir gegen 9 Uhr das Tor erreichen sehen wir noch Strauße, Gnus, Webervögel, einen Raubadler und Grantgazellen. Auch von der Aussicht auf den Fluss wird noch ein letztes Foto gemacht.







An einem Souvenir Craft Market kurz nach dem Gate machen wir einen kurzen Stopp. Wir bekommen gezeigt, wie die Holzfiguren geschnitzt werden und die unterschiedlichen Holzarten werden uns erklärt. Auch einem Maler dürfen wir über die Schulter schauen. Wir fragen, ob wir sie fotografieren dürfen und machen dann ein paar Bilder.





Nachdem wir ein Hippo und eine Grantgazelle gekauft haben fahren wir weiter. Als wir in die Nähe der Kante des Rift Valleys kommen wird die Landschaft deutlich grüner. Neben der Straße sind viele Obstplantagen und Reisfelder. In einem Dorf alten wir kurz und kaufen rote Bananen. Die sind etwas süßer als die Bananen bei uns.
















Fortsetzung folgt.... ich habe gerade Probleme die restlichen Bilder für den Tag hochzuladen 😐
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568 Beiträge · seit 201413. Apr. 2016 ·
Mal wieder großes Kino, Chapeau!
Daß Büffel eine Gefahr für Autos darstellen, ist mir neu.
Ich stand vor 30 Jahren mitten in einer Büffelherde und mein ortskundiger Fahrer hat nicht mit der Wimper gezuckt. Die Büffel hatten Vorfahrt und das war's denn auch.
Motor aus, abwarten, genießen und fertig. Foto hängt heute noch an der Wand...

Wenn die ihr Verhalten nicht grundsätzlich geändert haben, hat entweder euer Fahrer mal einen gebrauchten Tag erwischt, oder mein auf einer Farm aufgewachsener Kumpel und ich hatten damals den Dusel der Naivität.

Wie auch immer, geiles Erlebnis isses schon, oder?
Ich denke heute noch gerne daran zurück nach all den Jahren und viel Afrika dazwischen.
6'378 Beiträge · seit 201113. Apr. 2016 ·
Hoi Daniela

Offenbar hat Euer Guide mit Büffeln schlechte Erfahrungen gemacht....gefährlich sind sie ja schon, aber für's Auto im Normalfall eher nicht.
Wobei Gnu's das auch nicht sind, trotzdem hab ich schon mal im Ngorongoro gesehen wie eine Gnuherde auf der Flucht einen Landrover ziemlich verbeult haben.
Vieleicht hat er so was mit Büffeln erleben müssen...

Das Dorf heisst übrigens 'Mto wa Mbu' (auf Swahili "Fluss der Moskitos") und ist für seine roten Bananen bekannt.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2016
836 Beiträge · seit 201213. Apr. 2016 ·
Hallo Ihr Beiden 😘
soooo, ich steig jetzt auch mal ganz offiziell dazu 😎 und muss gleich mal loswerden
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Guggu hat mir am WE den Tansania-Floh ins Ohr gesetzt, da war ich aber völlig resistent 😗
aber ich merke so langsam, es bröckelt 😄 na, das kann ja was werden 😉
Ich sag gleich, einer (oder zwei) müssen ja Schuld sein
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macht also mal schöööön weiter (aber langsam, ich hab doch keine Zeit)
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Ganz liebe Grüße
Claudia
www.claxontour.de **************** Namibia/Botswana 2011 Schokoladenwettessen Namibia/SA 2012 Hoffentlich ist die Katzenklappe zu Namibia 2014 Ein bisschen Westen Norden und Caprivi Namibia 2015 Eine fast normale Tour
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2016
Themenstarter315 Beiträge · seit 201013. Apr. 2016 ·
Hallo zusammen,

ich gehe davon aus, dass unser Guide Richard in der Vergangenheit schlechte Erfahrung mit Büffeln gemacht hat. Wir haben ihn versucht darauf anzusprechen, aber er wollte darüber nicht reden.
Wie auch immer, für uns war es dennoch eine großartige Sichtung. Wir hatten ihn ja überzeugt den Motor auszumachen und haben das Spektakel genossen. Die Fotos sind auch ganz brauchbar, also was will man mehr. 🙂

@ Picco: Den Namen des Dors wusste ich noch, meine Swahili Kenntnisse beschränken sich aber auf Jambo und 2-3 Wörter mehr. 😉 Danke für die Übersetzung.

@Claudia: Wenn du so das Nudelholz schwingst, dann bin ich mal ganz froh, dass du weit weg von mir bist: 🤩 Aber schön, dass du mitliest und Danke für deine lobenden Worte. 😊

Viele Grüße
Daniela
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Themenstarter315 Beiträge · seit 201015. Apr. 2016 ·
Fortsetzung....

Gegen 11.45 Uhr kommen wir am Lake Manyara an. Das Gate Office ist in einem provisorischen Zelt untergebracht und Richard erzählt uns, dass es 2014 eine Schlammlawine in diesem Gebiet gab, die das Office und andere Gebäude unter sich begraben hat.



Als erstes fällt uns auf, dass der Park im Gegensatz zum Tarangire sehr grün ist. Der erste Teil des Parks ist sehr bewaldet und es gibt viele Wasserläufe. Wir müssen uns gar nicht lange gedulden, bis wir die ersten Diadem Meerkatzen sehen.





Dann geht es weiter zum Hippopool. Dort gibt es sehr viele Wasservögel: Pelikane, Störche, Silberreiher, Graureiher, Ibise, Teichhühner, afrikanische Löffler…. Am Ufer und in der Luft sind viele Vögel und es ist ein ständiges Kommen und Gehen.















Nachdem wir genügend Fotos gemacht haben fahren wir wieder weiter. Unterwegs sehen wir noch mehr Affen, diesmal Diadem Meerkatzen und Paviane. In einem etwas dichteren Wald entdecken wir auch eine kleine Herde Elefanten ganz nahe an der Straße.























Der heutige Picknickplatz liegt etwas erhöht mit schöner Aussicht auf den Lake Manyara. Wir setzen uns an einen Tisch ganz vorne und bekommen sehr schnell Gesellschaft von einem hübschen Flammenkopf Bartvogel. Der Kerl schafft es ein Stück Sandwich zu stibitzen. Richard setzt sich heute an einen Tisch mit anderen Guides um sich über die Sichtungen auszutauschen.









Nach einem leckeren Lunch fahren wir näher ans Ufer des Lake Manyara. Obwohl der Lake Manyara ziemlich ausgetrocknet ist, sind viele Tiere am Ufer. Neben Zebras, Gnus und Warzenschweine begeistern mich vor allem die vielen Giraffen. Es sieht schon toll aus, wie die so am Ufer stehen. 😘











Im Hintergrund sind die Flamingos in der Mitte des Sees als rosa Streifen zu erkennen. Ich hatte gehofft, den einen oder anderen Flamingo etwas näher zu sehen, aber das war leider nichts. 😐
An den Hotsprings steigen wir aus und gehe zu Fuß zu den heißen Quellen.







Dann wird es Zeit für den Rückweg zum Tor. Wir halten noch kurz an einem Craft Market. Gegen 18 Uhr kommen wir in Karatu in der Country Lodge an. Die Lodge hat einen sehr schönen Garten und Pool, aber leider ist es etwas zu spät zum Baden. Einen Sundowner im Garten schaffen wir aber noch.









Die Zimmer und das Bad sind riesig. Wir gehen Duschen und kommen um 19.45 Uhr als letzte zum Essen.



Auf unserem Tischliegt ein Menüzettel, der viel Leckeres verspricht: Bananen-Reis-Salat, Kürbissuppe, Gemischter Salat, Schweinefleisch mit süß-saurer Soße, Hähnchenbrust mit Gravy-Soße, grüne Bohnen, Rotkohl und Kartoffelpüree und als Nachtisch ein Zitronen Pie.
Das Essen ist wirklich lecker und das Personal geht ständig herum und bietet einem noch mehr an. Nach dem Essen nehmen wir noch einen Gin Tonic mit, den wir auf der Terrasse vor unserem Zimmer genießen.
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Tag 6

Heute Morgen klingelt der Wecker bereits um 5 Uhr, da wir ja möglichst früh in den Ngorongoro Crater wollen und noch ein gutes Stück zu fahren haben. Nachdem wir gepackt haben trinken wir um 5.30 Uhr im Restaurant noch einen Kaffee und nehmen unser Frühstückspaket mit. Um 6.05 Uhr sind wir am Gate der Ngorongoro Conservation Area, aber leider müssen wir eine halbe Stunde auf unser Permit warten… In der kompletten Zeit sind wir von Pavianen umzingelt, die fröhlich auf den Autos turnen und nach einer Möglichkeit suchen etwas Essbares zu klauen.







Als wir unsere Fahrt Richtung Krater endlich fortsetzen können, fahren wir im Nebel durch bewaldetes Gebiet.







Wir machen einen kurzen Stopp an einem View Point und setzen dann unsere Fahrt zum Krater fort.







Gegen 7.45 Uhr erreichen wir das Gate. Als wir in den Krater runterfahren sehen wir einen Massai, der mit seiner Ziegenherde in den Krater steigt. Der Ausblick in den Krater ist auch von hier beeindruckend.







Auf einem Baum sehen wir einen Greifvogel, evtl. ist es ein Augurbussard.



Als wir im Krater angekommen sind sehen wir die ersten Thompson Gazellen, Zebras und Gnus.





Dann fahren wir durch einen kleinen Wald, in dem wir hoffen ein Rhino zu entdecken. Leider sehen wir keines, dafür aber Elefanten.







Als wir aus dem Waldstück rauskommen sehen wir eine weite Ebene vor uns. In einiger Entfernung kommen ein paar Hyänen auf uns zu. Wir beschließen zu warten und solange einen Blick in unser Frühstückspaket zu werfen. Darin gibt es 2 Eier, einen Sandwich, Wurst, einen Muffin, Kuchen, Ananas, Wassermelone, eine Banane und einen Apfel. Während ich meine Ananas esse legen die Hyänen an Speed zu und flitzen an uns vorbei.







Das Frühstück wird auf später vertagt, wir fahren die Ebene entlang und sehen viele Tiere: Zebras, Gnus, Grant Gazellen, Thompson Gazellen, Warzenschweine, Hyänen, Wasserböcke, ein Gaukler und eine Riesentrappe… Eine Herde Elenantilopen läuft leider weg von uns. Zwei Gnus sind am Kämpfen.









In der Ferne ist eine große Büffelherde zu sehen, die zum Wasser zieht. Im Wasser liegen ein paar Hippos, leider aber weit weg. Immer wieder laufen Hyänen über die Ebene. Auch eine Mutter mit einem Jungtier können wir beim Fressen beobachten.













Wir sehen eine größere Ansammlung an Fahrzeugen was auf Löwen hindeutet. 😉 Als wir an der Stelle ankommen sehen wir 4 halb verhungerte Löwen an bzw. auf der Straße. Es ist eine Mutter mit ihren 3 Jungtieren. Die Löwen sind sehr entkräftet und suchen Schatten unter den Autos.












Irgendwie ist das eine sehr traurige Szene. Die Löwen sind so abgemagert und entkräftet, dass wir nicht glauben, dass sie noch lange überleben können. 🙁

Wir fahren weiter und sehen ein paar Hippos an einer Flussbiegung. Wir fahren über den Fluss zum Hippopool, wo wir unsere Frühstückspause machen.
Neben den Hippos können wir auch jede Menge Vögel beobachten: Waffenkiebitz, Heiliger Ibis, Pelikan und Graureiher. Hinter der Flussbiegung sind Zebras und Gnus am Grasen.











Fortsetzung folgt...
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1'796 Beiträge · seit 201417. Apr. 2016 ·
Hallo Daniela,

wunderschöne Eindrücke vom Krater! Da bekommt man wirklich Sehnsucht 🤨

Die Löwenfamilie sieht in der Tat mitgenommen aus 🙁
Da kann man nur hoffen, dass die Löwenmuttter ihre Jungen doch noch irgendwie durchbringen wird.

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
5'483 Beiträge · seit 200918. Apr. 2016 ·
Aufgrund der hohen Tierdichte im Krater ist der Tisch für die Löwen ja grundsätzlich gut gedeckt. Da liegt die Vermutung nah, dass die Mutter aus irgendwelchen Gründen nicht mehr erfolgreich jagen kann und die Jungtiere sind noch nicht so weit selbstständig zu jagen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter315 Beiträge · seit 201019. Apr. 2016 ·
Fortsetzung...

Nach unserem Frühstück fahren wir an einem kleinen Bach entlang und sehen ein paar Löwinnen im Schatten unter Bäumen liegen. Da es sehr heiß ist erwarten wir nicht, dass die Löwen sich bald aus dem Schatten hervorwagen, so dass wir weiterfahren. Kurz darauf sehen wir erneut eine Gnu- und Zebraherde.




























Da es jetzt sehr windig ist, ist das heute eine sehr staubige Angelegenheit. Wir fahren über eine weitere große Ebene und sehen Löwen, die direkt in den Schatten spazieren.
Auf einer der sehr staubigen Ebenen sehen wir in sehr, sehr großer Entfernung endlich ein Nashorn! Leider will sich das trotz gutem Zureden von mir nicht nähern. 🤪 Daher machen wir nur ein Beweisbild, das ich euch nicht antun will. 🙄





Wir fahren weiter und Richard entdeckt im hohen Gras einen Serval! Das freut mich besonders, weil auf meiner Wunschliste an „neuen“ Tieren für diesen Urlaub ein Serval und ein Caracal stehen. Leider ist der Serval auch ziemlich weit weg, aber ich freue mich trotzdem, dass ich ihn beobachten darf. Die Bilderausbeute ist aber leider nur mäßig. Der Serval hüpft immer wieder auf und ab im hohen Gras. Er scheint da irgendetwas zu jagen.



Wir fahren weiter und halten an einem anderen Hippopool zum Mittagessen. Dabei beobachten wir ein paar Warzenschweine und Grant Gazellen.













Nachdem wir gegessen haben wollen wir nochmal zurück zu dem Bach mit den Löwen. Zuerst müssen wir aber eine Herde Gnus passieren lassen. Als wir ankommen ist eine der Löwinnen aus dem Gebüsch hervorgekommen und wälzt sich faul im Gras.











Nach einiger Zeit fahren wir zurück zum Swamp und sehen unterwegs ein paar Hyänen über die Straße laufen. Eine der Hyänen hat ein Gnubein im Maul. Am Ufer des Swamps liegt ein Löwe im Schilfgras.











Bevor wir aus dem Krater fahren überreden wir Richard nochmal durch den Wald zu fahren, in dem wir am Morgen schon auf ein Nashorn gehofft haben. Leider ist im Wald nichts los. Also geht es hoch zum Kraterrand.







Gegen 16.15 Uhr kommen wir in der Rhino Lodge an. Wir setzen uns mit einem Savanna auf die Terrasse vor unserem Zimmer und ich schreibe ein paar Notizen. Ein paar Wasserböcke kommen zu Besuch vorbei.





Dann geht es duschen und zum Essen. Zur Vorspeise gibt es Kürbissuppe, danach rote Beete Salat, Tomaten-Gurken-Salat und grünen Salat. Zum Hauptgang gibt es Schweinefleisch in Apfelsoße, Hühnchen Stew in Weißweinsoße, Spaghetti mit Tomatensoße, Reis, Bohnengulasch, Gemüse und Chapattis. Als Dessert gibt es noch eine Karamellcreme und verschiedenes Obst.

So geht ein wunderschöner Tag im Ngorongoro Krater zu Ende. Für mich auf jeden Fall ein Tag mit sehr vielen schönen und bleibenden Eindrücken. Once in a lifetime…
Reisebericht Namibia im April/Mai 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/197974-namibia--auf-der-suche-nach-dem-leopard.html Reisebericht Namibia, Botswana & Zimbabwe im September/Oktober 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/267757-the-elephant-trail--namibia-botswana-a-zimbabwe.html Reisebericht: Namibia die Dritte: Spitzkoppe, Waterberg & KTP - September/Oktober 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/281896-namibia-die-dritte-spitzkoppe-waterberg-ktp.html Reisebericht: Tansania Northern Circuit & Sansibar 2015 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/289022-reisebericht-tansania-northern-circuit-sansibar.html#424977
6'378 Beiträge · seit 201119. Apr. 2016 ·
Hoi Daniela
Steelers schrieb:Wir setzen uns mit einem Savanna auf die Terrasse vor unserem Zimmer und ich schreibe ein paar Notizen.

🙄 Aber Du kannst Deine Wunschdestinationen doch nicht auf die Wand notieren!!! 😮
Die arme Putzfrau.... 😊 😣 😵
😉 😛 😎
Steelers schrieb:Once in a lifetime…
Warum??? Der Krater ist noch da... 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter315 Beiträge · seit 201023. Apr. 2016 ·
Tag 7

Der Wecker klingelt heute um 5.30 Uhr. Wir richten uns und packen zusammen, dann geht’s zum Frühstück. In dieser Höhenlage ist es am Morgen richtig frisch. 😕 Es gibt ein großes Buffet mit Kaffee, Tee, Eiern, Bohnen und, und, und. Wir Frühstücken gemütlich und um 6.30 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Serengeti. 😁 
Wir bitten Richard einen kurzen Fotostopp am Gedenkstein von Grzimek einzulegen.



Wir machen auf dem Weg noch ein paar Fotos vom Krater. Chris fragt Richard, ob es möglich ist an einer der Lodges am Kraterrand zu halten und ein paar Bilder von dort mit dem Blick auf den Krater zu machen. Richard meint, dass das schwierig sei, weil man bei allen durch die Lodge hindurch auf die Terrasse muss. Nach ein paar Minuten meint Richard, dass er eine Idee hat. Er fährt zur Serena Lodge und sagt, dass er zwei Gäste von einer deutschen Reiseagentur hat, die die Lodges am Kraterrand anschauen wollen. So werden wir quasi reingeschmuggelt und dürfen uns das Restaurant und die Terrasse anschauen. 😄







Im Ngorongoro Hochland kommen wir an einigen Massaidörfern vorbei, verzichten aber auf eine Besichtigung. Das ist irgendwie nicht so unser Ding. Immer wieder begegnen uns Massai mit Ihren Eseln auf dem Weg zum Wasser holen.





Während der ganzen Fahrt ist es sehr windig. Bei so viel Staub in der Luft ist von der Landschaft nicht sehr viel zu sehen.
Da wir noch Zeit haben, weil wir erst gegen 11 Uhr am Gate der Serengeti sein sollen, beschließen wir noch einen Abstecher zur Oldupai Gorge zu machen. Wir besichtigen das Museum über prähistorische Funde, u.a. auch die ältesten Überreste menschlicher Knochen.







Danach erzählt uns ein Einheimischer noch einiges über die Schlucht und die Funde, während wir den Ausblick in die Schlucht genießen. Bei genauer Betrachtung ist dort unten immer mal wieder ein Tier zu sehen. 🙂
Als wir endlich am Tor zur Serengeti sind geht das Tor fast im Staub unter. Fotografiert wird es natürlich trotzdem. 😄
Eine Gruppe halbwüchsiger Massai lungert in der Nähe herum und wir fragen sie, ob wir ein Bild von ihnen machen dürfen.







Dann fahren wir durch das Tor und sind endlich in der Serengeti! 😁 Am Naabi Hill Gate registriert Richard uns während wir den Naabi Hill erklettern und die Aussicht auf die endlose Weite (was Serengeti wörtlich übersetzt auch heißt) genießen. Auf den Steinen liegen überall Echsen.







Direkt nach dem Gate sehen wir Hyänen und eine große Herde Grant- und Thompson Gazellen auf den weiten Ebenen. Unter dem einzigen Busch neben der Straße liegen tatsächlich 2 Löwinnen.





Wenig später unter einem weiteren kleinen Busch liegen 2 männliche Löwen. Durch die Hitze flimmert die Luft leider sehr stark, so dass es kein Bild gibt. Immer wieder sehen wir Kuhantilopen, Zebras und Gazellen.





Dann entdecken wir wieder einen männlichen Löwen, diesmal unter einem größeren Baum. Auch er liegt faul im Gras. Durch den starken Wind hat der Löwe eine richtige Sturmfrisur. 🤪







Fortsetzung folgt...
Reisebericht Namibia im April/Mai 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/197974-namibia--auf-der-suche-nach-dem-leopard.html Reisebericht Namibia, Botswana & Zimbabwe im September/Oktober 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/267757-the-elephant-trail--namibia-botswana-a-zimbabwe.html Reisebericht: Namibia die Dritte: Spitzkoppe, Waterberg & KTP - September/Oktober 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/281896-namibia-die-dritte-spitzkoppe-waterberg-ktp.html Reisebericht: Tansania Northern Circuit & Sansibar 2015 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/289022-reisebericht-tansania-northern-circuit-sansibar.html#424977
Themenstarter315 Beiträge · seit 201026. Apr. 2016 ·
Fortsetzung...

Kurz nachdem wir weiterfahren sehen wir erneut Löwen, diesmal eine Löwin und einen Löwen. Leider wieder weit weg, aber wir freuen uns trotzdem schon am ersten Tag so viele Löwen zu sehen. 🙂
Auch eine Herde Elefanten darf natürlich nicht fehlen. 2 Elefanten rangeln miteinander.







Eine Löwin liegt im hohen Gras, kommt aber dann langsam Richtung Straße. Sie versucht sich an eine Thompson Gazelle heranzuschleichen, die Gazelle ist aber aufmerksam und entdeckt die Löwin.



Ein Wiedehopf ist auf der Suche nach Futter. Wenig später sehen wir einen schlafenden Löwen im Gras.









Wir fahren durch die Ebene auf eine Kopje zu und zu meiner großen Freude ist ein Leopard auf der Kopje! 😘









Wir sind beide jetzt schon total begeistert von der Serengeti, auch wenn durch den vielen Staub in der Luft die Bilder alle nicht besonders gut werden. Am Büro der Ballon Safari machen wir einen kurzen Stopp um die Fahrt für Morgen zu bestätigen.







Dann geht es Richtung Camp. Wir haben das Tortilis Camp für 3 Nächte gebucht. Tortilis ist das Swahili Wort für Schirmakazie und von denen gibt es in der Gegend rund ums Camp sehr viele.
Wir sehen eine Herde Kuhantilopen und Rosenpapageien im Abendlicht. Recht nah am Camp stehen Giraffen, Zebras und Büffel im Gebüsch.













Die Begrüßung im Camp ist sehr freundlich. Wir bekommen Wasser zum Händewaschen und ein frisches Handtuch zum Entstauben. Unser Zelt für die nächsten 3 Nächte heißt Nyati, das Swahili-Wort für Büffel. Das Zelt ist sehr hübsch eingerichtet und wirklich riesig. Im Hauptzelt ist ein Bett und ein Tisch. Vor dem Bad ist noch ein großer Bereich für das Gepäck (es gibt sogar eine Kleiderstange und Kleiderbügel). Im Bad ist links die Toilette, in der Mitte das Waschbecken und rechts die Dusche.
Im Vorzelt gibt es noch ein kleines Sofa.





Nachdem wir alles inspiziert haben, ist auch schon unser heißes Wasser für die Dusche da. Was für ein Luxus, so mitten in der Serengeti!
Nach einer wunderbaren warmen Dusche machen wir uns auf den Weg zum Lagerfeuer. Anfänglich ist es ruhig und gemütlich, aber nachdem 6 junge Spanierinnen einfallen ist es vorbei mit der Ruhe. Das Essen ist in einem größeren Zelt. Zur Vorspeise gibt es Kürbissuppe, der Hauptgang ist Hähnchen in Kokossoße mit Reis und Gemüse.
Vor dem Dessert kommen die ganzen Angestellten verkleidet herein und singen für uns. Die Verkleidung ist witzig gemacht, einige haben sich in Frauenkleider geworfen und sogar einen dicken Hintern ausgestopft. 😄 Nachdem sie gesungen haben erzählt einer, dass sie das aus einem ganz besonderen Grund gemacht haben. Dann nennt er meinen Namen und fragt wo ich bin!? 🤩 Ich soll zu ihm vorkommen und er sagt, dass wir doch Honeymooner sind und mein Mann auch nach vorne kommen soll. Dann bekommen wir einen Kuchen als Geschenk überreicht, den Chris dann an alle verteilen darf. Das war wirklich eine tolle Überraschung! 😘
Wir lassen den Abend heute etwas früher ausklingen, da wir Morgen schon sehr früh aufstehen müssen.
Reisebericht Namibia im April/Mai 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/197974-namibia--auf-der-suche-nach-dem-leopard.html Reisebericht Namibia, Botswana & Zimbabwe im September/Oktober 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/267757-the-elephant-trail--namibia-botswana-a-zimbabwe.html Reisebericht: Namibia die Dritte: Spitzkoppe, Waterberg & KTP - September/Oktober 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/281896-namibia-die-dritte-spitzkoppe-waterberg-ktp.html Reisebericht: Tansania Northern Circuit & Sansibar 2015 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/289022-reisebericht-tansania-northern-circuit-sansibar.html#424977
Themenstarter315 Beiträge · seit 201030. Apr. 2016 ·
Tag 8

Der Wecker klingelt heute bereits um 4.30 Uhr, weil wir um 5 Uhr schon zur Ballon Safari abgeholt werden. Wir sammeln unterwegs noch andere Gäste auf einem Campingplatz ein, da die aber leider noch nicht fertig sind müssen wir gut 15 Minuten warten. 😠 Als wir am Startplatz ankommen liegt der Ballon schon ausgerollt da und wird gerade aufgebaut. Wir bekommen eine kurze Einweisung, dann werden wir in 4 Gruppen unterteilt, da der Ballonkorb 4 Bereiche hat. Wir steigen in den liegenden Ballonkorb, was sehr lustig aussieht. Captain Abheid stellt den Korb auf und dann geht es auch schon los!









Es ist ein sehr ruhiges dahingleiten. Wir sind beide noch nie Ballon gefahren, sind uns aber gleich einige, dass wir das am liebsten den ganzen Tag machen würden. 😄
Wir fahren sehr tief, so dass wir viele Tiere sehen können. Wir gleiten über eine Herde Thompson Gazellen und ganz dicht an einer Palme vorbei in der eine grüne Meerkatze sitzt und uns ganz komisch anschaut. 🤪 Dann geht es in Richtung Hippopool.













Wir fahren sehr dicht über dem Boden entlang und gleiten dadurch ganz dicht über eine Büffelherde.







Nach einiger Zeit entdecken wir ein paar Löffelhunde. Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und wir sind schon bald wieder im Landeanflug. Da mir noch ein schönes Foto von einem Leberwurstbaum fehlt, fotografiere ich einen aus dem Ballon heraus.













Die Landung ist etwas unsanft. Wir kommen auf dem Boden auf, machen dann aber noch 2 Hopser bevor der Ballonkorb umkippt und über den Boden geschleift wird.



Wir steigen aus und lassen uns mit Captain Abheid fotografieren. Die Crew die den Ballon einpackt hat schon einen kleinen Tisch mit Champagner aufgestellt. Captain Abheid erzählt uns eine Geschichte, dass man immer eine Flasche Champagner beim Ballon fahren dabei haben sollte, die man dem Besitzer des Landes auf dem man landet gibt. Da unser Gebiet in der Serengeti den Tieren gehört hätten wir Glück und dürfen den Champagner selbst trinken. 🙂
Während wir den Champagner schlürfen packt die Crew in Windeseile den Ballon ein.





Wir werden mit 3 Fahrzeugen zu einem Ort für das Frühstück gefahren. Wir bekommen Brot, Wurst, Ei, Bohnen und Kartoffeln, außerdem Tee oder Kaffee und nochmal Champagner. Als wir mit dem Frühstück fast fertig sind entdecken wir, dass in dem Baum über uns eine tote Thompson Gazelle hängt. Der dazugehörige Leo ist allerdings nicht in der Nähe. 😉







Dann werden wir zurück zum Besucherzentrum gefahren, wo Richard schon auf uns wartet.

Fortsetzung folgt...
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