Reisebericht

Reisebericht Tansania Northern Circuit & Sansibar

von Steelers · begonnen 26. März 2016 · 20 Teile

Teil 126. März 2016
Hallo zusammen,

Ich möchte euch gerne an unserer Rundreise im September 2015 teilhaben lassen.
Für uns war es nach einigen Reisen im südlichen Afrika das erst mal Ostafrika.


Route:
Flug von Frankfurt nach Arusha mit Condor
1 Übernachtung in der Ilboru Safari Lodge in Arusha
3 Übernachtungen im Tarangire im Mawe Ninga Tented Camp
Fahrt in den Lake Manyara Nationalpark
1 Übernachtung in der Ngorongoro Country Lodge in Karatu
Fahrt in den Ngorongoro Crater
1 Übernachtung in der Rhino Lodge
3 Übernachtungen in der Central Serengeti im Tortilis Camp
2 Übernachtungen in der North Serengeti im North Wilderness Camp
Flug vom Kogatende Airstrip nach Sansibar
1 Woche Sansibar im Mchanga Beach Resort
Flug von Sansibar nach Frankfurt



Gebucht haben wir die Reise über Easy Travel in Arusha als geführte Safari für 2 Personen. Wir hatten insgesamt 4 Reiseanbieter angefragt mit den Vorgaben nach möglichst kleinen Unterkünften im bezahlbaren Rahmen. Easy Travel hat mit dem Angebot unseren Vorstellungen hinsichtlich Unterkünfte, Reiseablauf und Preis am besten entsprochen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr uns auf unserer Reise begleitet.

Viele Grüße
Daniela
Teil 226. März 2016
Tag 1

Heute geht es endlich los! Knapp 3 Wochen Tansania und Sansibar liegen vor uns. Die Koffer sind gepackt und bringen jeweils knapp 16 kg auf die Waage. Das Gepäcklimit von 15 kg für den Flug aus der Serengeti nach Sansibar hatten wir erst für zu wenig gehalten, nun hat das aber alles ganz gut gepasst, sogar unsere Jacken können wir noch in den Reisetaschen verstauen. Um 15.15 Uhr ist das Auto gepackt und es geht los in Richtung Frankfurt. Wir haben uns einen Parkplatz mit Shuttle Bus gebucht, bei dem wir gegen 17.30 Uhr ankommen. Nachdem wir bezahlt und das Gepäck umgeladen haben, sind wir gegen 18 Uhr am Flughafen. Wir checken ein und vertrödeln die Zeit bis zum Abflug um 20.15 Uhr. Der Flug startet pünktlich und das Unterhaltungsprogramm ist ganz ok. Schlafen können wir beide nicht so richtig.
Um 5.40 Uhr landen wir auf dem Kilimanjaro Airport.
Das Visa bekommen wir recht schnell und auf das Gepäck müssen wir auch nicht lange warten. Als wir aus dem Flughafen kommen, erwartet uns Richard bereits. Er wird für die nächsten 11 Tage unser Fahrer und Guide sein.
Der Himmel ist leider sehr bedeckt, so dass wir keinen Blick auf den Kilimanjaro erhaschen können. 😐
Wir fahren nach Arusha und Richard bringt uns die ersten 3 Worte Swahili bei. Falls wir uns das merken können, können wir bei Ankunft in unserer Lodge zumindest schon mal Hallo und Danke sagen. 😁
Wir fahren in die Stadt und wollen an einem ATM etwas Geld holen. Der erste Automat funktioniert nicht, aber am zweiten Automat bekomme ich 200.000 Tansania Schilling. Dann geht die Fahrt weiter direkt in die Ilboru Safari Lodge. Nach dem Check-In vereinbaren wir mit Richard, dass er uns um 10 Uhr wieder abholt.
Wir stehen erst einmal unter die Dusche und gehen danach zum Frühstück. Das Personal ist sehr freundlich und uns fällt auf, dass sich alle total freuen, wenn wir sie mit einem Jambo begrüßen oder uns auf Swahili bedanken. Tansania ist für uns das erste afrikanische Land in dem jemand versucht hat uns ein paar Worte der Sprache beizubringen, das hatten wir im südlichen Afrika noch nie.
Nach dem Frühstück gehen wir noch etwas durch den Garten und machen ein paar Fotos. Der Pool sieht sehr schön aus, aber das Wetter lädt leider nicht zum Baden ein.





Pünktlich um 10 Uhr steht Richard vor der Lodge und holt uns zu einem Ausflug in den Arusha Nationalpark ab. Unterwegs machen wir ein paar Fotos aus dem Auto heraus.









Gegen 11 Uhr sind wir im Arusha Nationalpark. An diesen Park haben wir keine großen Erwartungen, hoffen aber, dass wir die Colobus Affen sehen werden, da die nur hier vorkommen. Nach nur wenigen Metern im Park erreichen wir eine kleine Ebene auf der sich Büffel, Zebras, Warzenschweine und Gnus tummeln.





Wir fahren in Richtung Ngurdoto Krater und sehen nach kurzer Fahrt durch den Wald unsere ersten Colobus Affen! 🙂 Die turnen durch die Bäume und es ist mehr als schwierig ein vernünftiges Foto zu bekommen.





An einem schön gelegenen View Point machen wir unser Picknick. Leider ist der Mount Meru wegen der vielen Wolken nicht zu sehen. 🙁



Nach dieser Pause setzen wir unseren Game Drive in Richtung der Momella Seen fort. Wir sehen Giraffen, Bienenfresser, einige Wasservögel und Affen.



















Der Arusha Nationalpark ist ein recht kleiner Park und es gibt nicht allzu viele Tiere zu sehen. Landschaftlich ist der Park sehr grün. Da wir gerne die Colobus Affen sehen wollten, hat sich der Besuch für uns gelohnt. Zu Beginn einer Safari ist der Park auf jeden Fall eine gute Wahl.

Auf dem Rückweg nach Arusha legen wir einen Stopp im Tanzanite Museum ein. Ich finde die Steine wunderschön, aber leider liegen die alle deutlich über meinem Budget. Interessant ist es aber dennoch. Danach geht es ins Office von Easy Travel, wo wir unsere Safari durchsprechen. Da es unsere Flitterwochen sind bekomme ich noch eine rote Rose geschenkt. 😘
Wir machen noch eine kurze Rundfahrt durch Arusha und fahren dann zurück zur Ilboru Lodge.







Auf der Terrasse am Pool genießen wir ein Savanna Dry. Um 19 Uhr gehen wir um Abendessen. Es gibt Selleriesuppe mit Rosmarinbrot, danach Hühnchen mit Gemüse und Reis und als Dessert Käsekuchen. Gegen 21 Uhr gehen wir auf unser Zimmer und sind kurz danach auch schon im Bett.
Teil 328. März 2016
Erster Eindruck und Allgemeines:

Unser erster Eindruck von Arusha ist, dass hier vieles doch noch sehr viel ursprünglicher ist als im südlichen Afrika.
Das geht schon los bei den Straßenverhältnissen. Sobald man die geteerte Hauptstraße verlässt ist man mitten in der Stadt umgeben von Menschen die am Straßenrand sitzen und ihr Essen in alten Blechtonnen kochen oder irgendetwas verkaufen. Es herrscht überall ein buntes Treiben.
Wir hatten uns im Vorfeld lange überlegt, ob wir wirklich eine geführte Safari mit Guide machen sollen oder doch wie sonst ein Auto mieten und selbst fahren. Nun sind wir schon in Arusha recht froh, dass wir einen Fahrer haben. Richard kennt sich bestens aus und erzählt uns einiges von der Stadt, auch immer mit den Hinweisen, wo wir besser die Fenster zulassen oder nicht fotografieren sollen.

Das Safarifahrzeug ist für uns, da wir nur zu zweit sind, natürlich riesig. Wir haben 3 Sitzreihen, die meiste Zeit sitzen wir beide in der ersten Reihe, damit wir uns gut mit Richard unterhalten können. Wenn es etwas Spannendes auf niedriger Augenhöhe zu sehen gibt, können wir aber auch sehr gut beide auf einer Seite fotografieren. Richard fragt uns direkt am ersten Tag, ob er im Büro noch etwas organisieren soll, damit wir die Kameras gut auf dem Fenster oder dem Dach auflegen können. Wir hätten zwar einen Bohnensack im Gepäck, nehmen das Angebot aber gerne an.
Sobald wir in den Nationalparks fahren, klappt Richard das Dach immer nach oben. Man kann dann sehr bequem überall stehen und hat einen super rundum Blick.





Da man in den Parks immer nicht schnell fährt ist es gerade in der Mittagshitze auch sehr angenehm, wenn einem der leichte Fahrwind um die Nase weht.
Im Auto gibt es auch Steckdosen, so dass wir Akkus bequem im Auto laden können. In der letzten Sitzreihe ist eine Kühlbox, in der sowohl das Wasser (1 Liter pro Tag und Person inkludiert) als auch andere Getränke und die Lunchboxen immer kühl und frisch bleiben.
Teil 428. März 2016
Tag 2

Der Wecker klingelt um 5.45 Uhr. Nachdem wir gestern Abend sehr früh ins Bett sind fühlen wir uns recht ausgeschlafen. Wir gehen ins Bad und packen dann unsere Taschen. Um 6.30 Uhr sind wir beim Frühstück. Die Auswahl ist gut und v.a. die Bohnen sind sehr lecker. 🙂 Um 7 Uhr holt uns Richard ab und wir fahren zuerst noch zu Easy Travel um unsere Lunchboxen abzuholen.





Wir halten noch an einem kleinen Laden um Getränke zu kaufen, die sind aber wirklich sehr teuer. Danach geht es zum Tarangire Nationalpark, den wir gegen 9 Uhr erreichen.
Kaum im Park sehen wir an einem Wasserloch eine Herde Gnus und Zebras, die gerade zum Trinken kommen.







Wir fahren einige Zeit durch den Park und halten immer wieder für ein paar Fotos an.











Irgendwann können wir eine große Ansammlung Autos sehen, was erfahrungsgemäß auf Katzen hindeutet. 😄 Als wir die Versammlung erreichen können wir tatsächlich einen Leoparden entdecken, der auf einem Baum liegt und schläft. Leider ist er sehr weit weg, was uns aber nicht davon abhält trotzdem zu fotografieren, wohl wissend, dass es keine Highlights werden. 🤨





Findet ihn jemand auf dem zweiten Bild? 😉

Ich bin sehr glücklich gleich am ersten Tag einen Leo gesehen zu haben. Da der schläft beschließen wir weiterzufahren.
Nach einiger Zeit sehen wir einen Löwen, der aber auch recht weit entfernt im Schatten liegt.

Richard fährt uns zu einem schönen Picknickplatz mit Aussicht auf den Tarangire River. In unserer reichlich gefüllten Lunchbox gibt es ein Stück Hähnchen, kalte Pommes, eine Gemüsetasche, 2 Eier, 2 Bananen, einen Apfel und einen Saft.





Gut gestärkt fahren wir entlang des Tarangire Rivers und freuen uns immer wieder über Zebras, Gnus, Elefanten usw.



















Gegen 17.45 Uhr kommen wir in Mawe Ninga an. Wir werden von Shoes freundlich begrüßt und beziehen dann Zelt Nr. 5. Bei einem Savanna genießen wir den Sonnenuntergang auf unserer Terrasse und beobachten dabei einen Baumdassie, der direkt vor unserer Terrasse herumklettert.

Die Zelte haben ein großes Doppelbett und daneben noch viel Platz für die Koffer. Außerdem gibt es eine Toilette, eine Dusche und ein Waschbecken, jeweils etwas separiert.







Wir genießen eine Dusche und gehen dann um 19 Uhr zum Essen. Es gibt Brokkolisuppe, Rinderstew mit Knoblauchkartoffeln und Gemüse und als Nachspeise einen Pudding mit Früchten.
Nach dem Essen werden wir von einem Massai zum Zelt begleitet.
Teil 502. Apr. 2016
@ Picco: Schön dass du auch dabei bist und Danke für das Einfügen meines Reiseberichts in die Übersicht. Jetzt geht es auch endlich weiter!



Tag 3

Der Wecker klingelt heute um 5.30 Uhr. Nach einer schnellen Wäsche sind wir um 6 Uhr beim Frühstück. Wir bestellen heute keine Eier, sondern machen uns nur einen Toast und nehmen etwas Obst und ein Croissant.
In Mawe Ninga kann sich jeder sein Lunchpaket selbst zusammenstellen. Es gibt Sandwiches mit Rindfleisch, zweierlei Salate, Bananenkuchen, Kekse, Bananen und Joghurt. Für uns waren das die besten Lunchpakete der Reise. Außerdem konnte sich jeder so viel nehmen, wie er auch essen konnte.
Um 6.30 Uhr starten wir unseren Game Drive der uns heute zum Silale Swamp führt.
Wir sehen sehr viele Elefanten und eine große Herde Gnus und Zebras. Aber auch ein Schakal und Giraffen dürfen nicht fehlen. Eine Büffelherde zieht über die Straße zum Fluss. Im hohen Gras sehen wir einen Schopffrankolin und einen Schakal. Auf einem Baum sitzen 2 Gaukler. Ein paar Ohrengeier beobachten Zebras.

























Unsere Fahrt führt uns am Flussufer entlang und wir entdecken 4 Löwen auf der anderen Flussseite. Eine Große Gnuherde ist nahe am Ufer und es sieht so aus, als ob die Gnus trinken gehen wollen. Die Löwen scheinen aber nicht sehr interessiert daran zu sein.





Da die Löwen recht weit weg sind und sich nicht bewegen fahren wir weiter uns sehen eine grasende Büffelherde und grasende Strauße.
Nahe an der Straße ist eine Elefantenherde mit einigen Jungtieren. Eine Große Gnu- und Zebraherde ist am Ufer.











Wir wollen durch das ausgetrocknete Flussbett fahren und sehen, wie eine Löwin ein totes Gnu durch das Flussbett zieht. Das sieht sehr anstrengend aus. Immer wieder hält die Löwin an und hechelt nach Luft. Es ist aber auch erstaunlich wie viel Kraft so eine Löwin hat, dass sie das Gnu im Kiefer durch das Flussbett schleift. 🤨 Auf dem Rand der Böschung liegt eine zweite Löwin die nur zuschaut. Nachdem die Löwin das tote Gnu auf der gegenüberliegenden Seite die Böschung hinaufgezogen hat liegt sie erschöpft und schwer atmend unter einem Baum.







Wir drehen um und setzen unseren Game Drive fort. Einige Zebras stehen auf der Straße. An einem tollen Baum halten wir für ein Foto.









Am Silale Swamp sehen wir sehr viele Tiere. Zebras, Gnus, Elefanten, alle sind hier versammelt!
Für unser Lunch steuern wir eine Picnic Site am Swamp an. Die Aussicht ist herrlich. Wir können die großen Tierherden im Sumpf beobachten, während wir uns unser Lunch schmecken lassen. Die Sandwiches und Salate sind wirklich lecker.







Als wir weiterfahren sehen wir viele Vögel am Sumpf: Witwenenten, Klaftschnäbel, Braune Sichler oder der Heilige Ibis sind nur einige davon, die wir auch identifizieren konnten. 🤪
Wir beobachten eine Herde plantschender Elefanten. Die Kinder spielen vergnügt im Sumpf. Die ganze Herde trinkt, badet und staubt sich ein. Dann ziehen sie weiter.

















Es kommen aber immer wieder weitere Herden zum Sumpf. Irgendwann fahren wir dennoch etwas weiter und treffen auf 3 Hornraben auf der Suche nach Futter. Einer klettert auf einen Baum.





Ein Zebra rollt sich auf der Straße im Sand, weitere Zebras sind im Sumpf. Eine Herde Zebra im Sumpf macht ganz lustige Planschgeräusche. 🤪







Für uns wird es Zeit uns auf den Rückweg nach Mawe Ninga zu machen. Da wir die meiste Zeit am Fluss entlang fahren sehen wir weiterhin viele Zebras, Elefanten und Wasserböcke. Einige Impalas grasen am Ufer, in einem Baum sehen wir eine grüne Meerkatze und Paviane sitzen im Gras.













Gegen 17.30 Uhr sind wir zurück im Camp. Wir nehmen eine schnelle Dusche und gehen dann zum Sundowner zur Terrasse neben dem Restaurant. Der Massai macht ein Feuer und wir genießen einen Gin Tonic und den Ausblick.







Zum Essen gibt es Kürbissuppe, danach Boerewors mit Kartoffeln und Gemüse und zum Dessert gebackene Banane.
Nach dem Essen sitzen wir noch ein bisschen am Feuer und gehen dann zurück in unser Zelt.
Teil 609. Apr. 2016
Tag 4

Der Wecker klingelt heute erst um 6 Uhr. Wir gehen zum Frühstück und richten uns danach auch wieder unser Lunchpaket mit Sandwich und Salaten. Um 7 Uhr geht es los. Kaum haben wir das Camp verlassen, sehen wir im sonst so verlassenen Mopanebuschwald eine Zebraherde. Im Morgenlicht machen wir ein paar schöne Zebrafotos.









Eine Herde Büffel beobachtet uns neugierig.









Wir fahren entlang des Tarangire River. Ein junger Adler (vielleicht ein Kampfadler? Wir sind uns etwas unsicher, die Experten hier dürfen gerne bei der Bestimmung helfen) sitzt auf einem Baum.



Wir überqueren den Fluss. In einem Gebiet das Small Serengeti genannt wird suchen wir nach Geparden. Es sind weite offene Ebenen und wir lassen uns ein bisschen den Fahrtwind um die Nase wehen. Tiere sehen wir in dem Gebiet leider kaum.





Wir überqueren den Fluss wieder und sehen eine Gruppe Hammerköpfe, einen Marabu und einen Wassertriel im Fluss stehen. Eine Gruppe grasender Gnus lässt sich von uns nicht stören. Sogar eine Senegaltrappe und eine Gabelracke bleiben so lange, bis wir sie fotografiert haben. 😄









Besonders freuen wir uns über unsere erste Grantgazelle, auch wenn die leider von uns wegläuft. Bei unserer Fahrt am Fluss entlang sehen wir immer wieder grasende Elefantenherden. Ein Raubadler, Hornraben und ein Rotschnabeltoko sind die Vertreter der Vogelwelt, die sich fotografieren lassen. Ein Steenbock rennt leider weg.













Über Funk hat Richard gehört, dass jemand nicht weit von uns entfernt Geparden gesichtet hat, also nichts wie hin. 😁 Unter einem Baum liegen 3 Geparden. Zwei davon stehen auf und gehen ein paar Schritte von uns weg. Im Gestrüpp weiter hinten entdecken sie ein paar Strauße und Antilopen. Nach kurzem Zögern beginnen die 3 mit der Jagd. Kaum dass sie losgesprintet sind, verschwinden sie im dichten Busch.





Wir setzen unsere Fahrt fort und freuen uns über Giraffen, Elefanten am Fluss, eine tolle Aussicht, Warzenschweine und Wasserböcke.







Zum Lunch fahren wir zu dem Picknickplatz mit Aussicht auf den Tarangire River, bei dem wir am ersten Tag schon waren.





Als wir weiterfahren sehen wir wieder ein Zebra, das sich im Staub rollt. Ich finde, das sieht immer total niedlich aus. 😘







Am Fluss sehen wir wieder viele Elefanten und Zebras, aber auch Gnus, Wasserböcke und Impalas.
















Kennt jemand diesen Vogel?







Langsam wird es Zeit wieder Richtung Camp zu fahren. Ich warte ja immer noch, ob ich vielleicht doch noch einen Geburtstagsleo bekomme. Ein bisschen Zeit bleibt ja noch, bis die Sonne untergeht. 😉 Einen Leo gibt es erst mal nicht, aber direkt neben der Straße liegt ein männlicher Löwe und faulenzt. Leider steht er nach kurzer Zeit auf und läuft ins Flusstal.



Kurz bevor wir in Mawe Ninga angekommen sehen wir ein Fahrzeug auf dem Weg stehen. Chris meint scherzhaft zu mir, dass die vielleicht gerade meinen Geburtstagsleo sehen. Kurz darauf sagt Richard, dass der auf einem Fels auf der rechten Seite liegt. Ich kann das gar nicht richtig glauben, aber da liegt er tatsächlich!






Wir machen ein paar Fotos auch wenn leider ein paar störende Äste im Weg sind. Das andere Fahrzeug fährt weg, gibt aber wohl über Funk die Nachricht von der Sichtung des Leoparden durch, denn schon nach kurzer Zeit kommen 4 Fahrzeuge. Das wird dem Leoparden zu viel und er kommt runter von seinem Fels und läuft über die Straße und den Tarangire Hill entlang.







Er legt sich recht weit entfernt auf einen Fels und genießt nun dort seine Ruhe. Ich freue mich total, dass ich heute doch noch einen Leo gesehen habe! 😁 Wir fahren zurück ins Camp und gehen erst einmal duschen. Dann geht es zum obligatorischen Sundowner auf die Terrasse. Dort springen immer wieder ein paar Baum- oder Klippschliefer über die Terrasse und Wege.









Unser Dinner haben wir heute als Private Dinner auf einer vorgelagerten Plattform. Der Tisch ist sehr nett eingedeckt und ein paar Lampen sind am Geländer und an Bäumen aufgehängt. Es gibt Blumenkohlsuppe und danach Curryhühnchen mit Reis und Gemüse. Plötzlich kommen die Angestellten der Lodge und Richard, singen mir ein Lied und bringen mir einen Geburtstagskuchen. Das ist wirklich eine nette Überraschung! 🙂 Wir essen jeder ein Stück Kuchen und geben den restlichen Kuchen unserem Kellner wieder mit für das Personal. Danach sitzen wir noch mit einem Glas Rotwein auf der Terrasse bevor wir ins Zelt gehen.
Teil 713. Apr. 2016
Tag 5

Um 5.45 Uhr klingelt der Wecker. Wir machen uns fertig und Packen, danach geht es zum Frühstück. Um 7 Uhr fahren wir los und sehen bald schon die ersten Zebras und Gnus in der Morgensonne.





Kurze Zeit später sehen wir eine riesige Büffelherde die gerade dabei ist die Straße zu überqueren. Richard hält an, macht aber den Motor nicht aus. Er ist der Meinung, dass Büffel sehr gefährlich sind und falls sie auf uns losgehen müssen wir bereit zum Rückzug sein. Da wir so aber leider kein Foto machen können und die Büffel auf uns recht entspannt wirken überreden wir Richard zumindest kurz den Motos auszumachen.













Nachdem wir ein paar Bilder gemacht haben ist inzwischen auch fast die komplette Herde auf einer Straßenseite. Richard macht den Motor an und wir rasen fast an den Büffeln vorbei. Wir vermuten, dass Richard in der Vergangenheit eine schlechte Erfahrung gemacht hat, auch wenn er dazu absolut nichts sagen will.
Auf der Spitze einer abgestorbenen Palme sitzt ein Marabu, was irgendwie komisch aussieht. 😏 Etwas später sehen wir eine Mangustenkolonie, die ihren Bau in einem Termitenhügel haben.







Bevor wir gegen 9 Uhr das Tor erreichen sehen wir noch Strauße, Gnus, Webervögel, einen Raubadler und Grantgazellen. Auch von der Aussicht auf den Fluss wird noch ein letztes Foto gemacht.







An einem Souvenir Craft Market kurz nach dem Gate machen wir einen kurzen Stopp. Wir bekommen gezeigt, wie die Holzfiguren geschnitzt werden und die unterschiedlichen Holzarten werden uns erklärt. Auch einem Maler dürfen wir über die Schulter schauen. Wir fragen, ob wir sie fotografieren dürfen und machen dann ein paar Bilder.





Nachdem wir ein Hippo und eine Grantgazelle gekauft haben fahren wir weiter. Als wir in die Nähe der Kante des Rift Valleys kommen wird die Landschaft deutlich grüner. Neben der Straße sind viele Obstplantagen und Reisfelder. In einem Dorf alten wir kurz und kaufen rote Bananen. Die sind etwas süßer als die Bananen bei uns.
















Fortsetzung folgt.... ich habe gerade Probleme die restlichen Bilder für den Tag hochzuladen 😐
Teil 815. Apr. 2016
Fortsetzung....

Gegen 11.45 Uhr kommen wir am Lake Manyara an. Das Gate Office ist in einem provisorischen Zelt untergebracht und Richard erzählt uns, dass es 2014 eine Schlammlawine in diesem Gebiet gab, die das Office und andere Gebäude unter sich begraben hat.



Als erstes fällt uns auf, dass der Park im Gegensatz zum Tarangire sehr grün ist. Der erste Teil des Parks ist sehr bewaldet und es gibt viele Wasserläufe. Wir müssen uns gar nicht lange gedulden, bis wir die ersten Diadem Meerkatzen sehen.





Dann geht es weiter zum Hippopool. Dort gibt es sehr viele Wasservögel: Pelikane, Störche, Silberreiher, Graureiher, Ibise, Teichhühner, afrikanische Löffler…. Am Ufer und in der Luft sind viele Vögel und es ist ein ständiges Kommen und Gehen.















Nachdem wir genügend Fotos gemacht haben fahren wir wieder weiter. Unterwegs sehen wir noch mehr Affen, diesmal Diadem Meerkatzen und Paviane. In einem etwas dichteren Wald entdecken wir auch eine kleine Herde Elefanten ganz nahe an der Straße.























Der heutige Picknickplatz liegt etwas erhöht mit schöner Aussicht auf den Lake Manyara. Wir setzen uns an einen Tisch ganz vorne und bekommen sehr schnell Gesellschaft von einem hübschen Flammenkopf Bartvogel. Der Kerl schafft es ein Stück Sandwich zu stibitzen. Richard setzt sich heute an einen Tisch mit anderen Guides um sich über die Sichtungen auszutauschen.









Nach einem leckeren Lunch fahren wir näher ans Ufer des Lake Manyara. Obwohl der Lake Manyara ziemlich ausgetrocknet ist, sind viele Tiere am Ufer. Neben Zebras, Gnus und Warzenschweine begeistern mich vor allem die vielen Giraffen. Es sieht schon toll aus, wie die so am Ufer stehen. 😘











Im Hintergrund sind die Flamingos in der Mitte des Sees als rosa Streifen zu erkennen. Ich hatte gehofft, den einen oder anderen Flamingo etwas näher zu sehen, aber das war leider nichts. 😐
An den Hotsprings steigen wir aus und gehe zu Fuß zu den heißen Quellen.







Dann wird es Zeit für den Rückweg zum Tor. Wir halten noch kurz an einem Craft Market. Gegen 18 Uhr kommen wir in Karatu in der Country Lodge an. Die Lodge hat einen sehr schönen Garten und Pool, aber leider ist es etwas zu spät zum Baden. Einen Sundowner im Garten schaffen wir aber noch.









Die Zimmer und das Bad sind riesig. Wir gehen Duschen und kommen um 19.45 Uhr als letzte zum Essen.



Auf unserem Tischliegt ein Menüzettel, der viel Leckeres verspricht: Bananen-Reis-Salat, Kürbissuppe, Gemischter Salat, Schweinefleisch mit süß-saurer Soße, Hähnchenbrust mit Gravy-Soße, grüne Bohnen, Rotkohl und Kartoffelpüree und als Nachtisch ein Zitronen Pie.
Das Essen ist wirklich lecker und das Personal geht ständig herum und bietet einem noch mehr an. Nach dem Essen nehmen wir noch einen Gin Tonic mit, den wir auf der Terrasse vor unserem Zimmer genießen.
Teil 917. Apr. 2016
Tag 6

Heute Morgen klingelt der Wecker bereits um 5 Uhr, da wir ja möglichst früh in den Ngorongoro Crater wollen und noch ein gutes Stück zu fahren haben. Nachdem wir gepackt haben trinken wir um 5.30 Uhr im Restaurant noch einen Kaffee und nehmen unser Frühstückspaket mit. Um 6.05 Uhr sind wir am Gate der Ngorongoro Conservation Area, aber leider müssen wir eine halbe Stunde auf unser Permit warten… In der kompletten Zeit sind wir von Pavianen umzingelt, die fröhlich auf den Autos turnen und nach einer Möglichkeit suchen etwas Essbares zu klauen.







Als wir unsere Fahrt Richtung Krater endlich fortsetzen können, fahren wir im Nebel durch bewaldetes Gebiet.







Wir machen einen kurzen Stopp an einem View Point und setzen dann unsere Fahrt zum Krater fort.







Gegen 7.45 Uhr erreichen wir das Gate. Als wir in den Krater runterfahren sehen wir einen Massai, der mit seiner Ziegenherde in den Krater steigt. Der Ausblick in den Krater ist auch von hier beeindruckend.







Auf einem Baum sehen wir einen Greifvogel, evtl. ist es ein Augurbussard.



Als wir im Krater angekommen sind sehen wir die ersten Thompson Gazellen, Zebras und Gnus.





Dann fahren wir durch einen kleinen Wald, in dem wir hoffen ein Rhino zu entdecken. Leider sehen wir keines, dafür aber Elefanten.







Als wir aus dem Waldstück rauskommen sehen wir eine weite Ebene vor uns. In einiger Entfernung kommen ein paar Hyänen auf uns zu. Wir beschließen zu warten und solange einen Blick in unser Frühstückspaket zu werfen. Darin gibt es 2 Eier, einen Sandwich, Wurst, einen Muffin, Kuchen, Ananas, Wassermelone, eine Banane und einen Apfel. Während ich meine Ananas esse legen die Hyänen an Speed zu und flitzen an uns vorbei.







Das Frühstück wird auf später vertagt, wir fahren die Ebene entlang und sehen viele Tiere: Zebras, Gnus, Grant Gazellen, Thompson Gazellen, Warzenschweine, Hyänen, Wasserböcke, ein Gaukler und eine Riesentrappe… Eine Herde Elenantilopen läuft leider weg von uns. Zwei Gnus sind am Kämpfen.









In der Ferne ist eine große Büffelherde zu sehen, die zum Wasser zieht. Im Wasser liegen ein paar Hippos, leider aber weit weg. Immer wieder laufen Hyänen über die Ebene. Auch eine Mutter mit einem Jungtier können wir beim Fressen beobachten.













Wir sehen eine größere Ansammlung an Fahrzeugen was auf Löwen hindeutet. 😉 Als wir an der Stelle ankommen sehen wir 4 halb verhungerte Löwen an bzw. auf der Straße. Es ist eine Mutter mit ihren 3 Jungtieren. Die Löwen sind sehr entkräftet und suchen Schatten unter den Autos.












Irgendwie ist das eine sehr traurige Szene. Die Löwen sind so abgemagert und entkräftet, dass wir nicht glauben, dass sie noch lange überleben können. 🙁

Wir fahren weiter und sehen ein paar Hippos an einer Flussbiegung. Wir fahren über den Fluss zum Hippopool, wo wir unsere Frühstückspause machen.
Neben den Hippos können wir auch jede Menge Vögel beobachten: Waffenkiebitz, Heiliger Ibis, Pelikan und Graureiher. Hinter der Flussbiegung sind Zebras und Gnus am Grasen.











Fortsetzung folgt...
Teil 1019. Apr. 2016
Fortsetzung...

Nach unserem Frühstück fahren wir an einem kleinen Bach entlang und sehen ein paar Löwinnen im Schatten unter Bäumen liegen. Da es sehr heiß ist erwarten wir nicht, dass die Löwen sich bald aus dem Schatten hervorwagen, so dass wir weiterfahren. Kurz darauf sehen wir erneut eine Gnu- und Zebraherde.




























Da es jetzt sehr windig ist, ist das heute eine sehr staubige Angelegenheit. Wir fahren über eine weitere große Ebene und sehen Löwen, die direkt in den Schatten spazieren.
Auf einer der sehr staubigen Ebenen sehen wir in sehr, sehr großer Entfernung endlich ein Nashorn! Leider will sich das trotz gutem Zureden von mir nicht nähern. 🤪 Daher machen wir nur ein Beweisbild, das ich euch nicht antun will. 🙄





Wir fahren weiter und Richard entdeckt im hohen Gras einen Serval! Das freut mich besonders, weil auf meiner Wunschliste an „neuen“ Tieren für diesen Urlaub ein Serval und ein Caracal stehen. Leider ist der Serval auch ziemlich weit weg, aber ich freue mich trotzdem, dass ich ihn beobachten darf. Die Bilderausbeute ist aber leider nur mäßig. Der Serval hüpft immer wieder auf und ab im hohen Gras. Er scheint da irgendetwas zu jagen.



Wir fahren weiter und halten an einem anderen Hippopool zum Mittagessen. Dabei beobachten wir ein paar Warzenschweine und Grant Gazellen.













Nachdem wir gegessen haben wollen wir nochmal zurück zu dem Bach mit den Löwen. Zuerst müssen wir aber eine Herde Gnus passieren lassen. Als wir ankommen ist eine der Löwinnen aus dem Gebüsch hervorgekommen und wälzt sich faul im Gras.











Nach einiger Zeit fahren wir zurück zum Swamp und sehen unterwegs ein paar Hyänen über die Straße laufen. Eine der Hyänen hat ein Gnubein im Maul. Am Ufer des Swamps liegt ein Löwe im Schilfgras.











Bevor wir aus dem Krater fahren überreden wir Richard nochmal durch den Wald zu fahren, in dem wir am Morgen schon auf ein Nashorn gehofft haben. Leider ist im Wald nichts los. Also geht es hoch zum Kraterrand.







Gegen 16.15 Uhr kommen wir in der Rhino Lodge an. Wir setzen uns mit einem Savanna auf die Terrasse vor unserem Zimmer und ich schreibe ein paar Notizen. Ein paar Wasserböcke kommen zu Besuch vorbei.





Dann geht es duschen und zum Essen. Zur Vorspeise gibt es Kürbissuppe, danach rote Beete Salat, Tomaten-Gurken-Salat und grünen Salat. Zum Hauptgang gibt es Schweinefleisch in Apfelsoße, Hühnchen Stew in Weißweinsoße, Spaghetti mit Tomatensoße, Reis, Bohnengulasch, Gemüse und Chapattis. Als Dessert gibt es noch eine Karamellcreme und verschiedenes Obst.

So geht ein wunderschöner Tag im Ngorongoro Krater zu Ende. Für mich auf jeden Fall ein Tag mit sehr vielen schönen und bleibenden Eindrücken. Once in a lifetime…
Teil 1123. Apr. 2016
Tag 7

Der Wecker klingelt heute um 5.30 Uhr. Wir richten uns und packen zusammen, dann geht’s zum Frühstück. In dieser Höhenlage ist es am Morgen richtig frisch. 😕 Es gibt ein großes Buffet mit Kaffee, Tee, Eiern, Bohnen und, und, und. Wir Frühstücken gemütlich und um 6.30 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Serengeti. 😁 
Wir bitten Richard einen kurzen Fotostopp am Gedenkstein von Grzimek einzulegen.



Wir machen auf dem Weg noch ein paar Fotos vom Krater. Chris fragt Richard, ob es möglich ist an einer der Lodges am Kraterrand zu halten und ein paar Bilder von dort mit dem Blick auf den Krater zu machen. Richard meint, dass das schwierig sei, weil man bei allen durch die Lodge hindurch auf die Terrasse muss. Nach ein paar Minuten meint Richard, dass er eine Idee hat. Er fährt zur Serena Lodge und sagt, dass er zwei Gäste von einer deutschen Reiseagentur hat, die die Lodges am Kraterrand anschauen wollen. So werden wir quasi reingeschmuggelt und dürfen uns das Restaurant und die Terrasse anschauen. 😄







Im Ngorongoro Hochland kommen wir an einigen Massaidörfern vorbei, verzichten aber auf eine Besichtigung. Das ist irgendwie nicht so unser Ding. Immer wieder begegnen uns Massai mit Ihren Eseln auf dem Weg zum Wasser holen.





Während der ganzen Fahrt ist es sehr windig. Bei so viel Staub in der Luft ist von der Landschaft nicht sehr viel zu sehen.
Da wir noch Zeit haben, weil wir erst gegen 11 Uhr am Gate der Serengeti sein sollen, beschließen wir noch einen Abstecher zur Oldupai Gorge zu machen. Wir besichtigen das Museum über prähistorische Funde, u.a. auch die ältesten Überreste menschlicher Knochen.







Danach erzählt uns ein Einheimischer noch einiges über die Schlucht und die Funde, während wir den Ausblick in die Schlucht genießen. Bei genauer Betrachtung ist dort unten immer mal wieder ein Tier zu sehen. 🙂
Als wir endlich am Tor zur Serengeti sind geht das Tor fast im Staub unter. Fotografiert wird es natürlich trotzdem. 😄
Eine Gruppe halbwüchsiger Massai lungert in der Nähe herum und wir fragen sie, ob wir ein Bild von ihnen machen dürfen.







Dann fahren wir durch das Tor und sind endlich in der Serengeti! 😁 Am Naabi Hill Gate registriert Richard uns während wir den Naabi Hill erklettern und die Aussicht auf die endlose Weite (was Serengeti wörtlich übersetzt auch heißt) genießen. Auf den Steinen liegen überall Echsen.







Direkt nach dem Gate sehen wir Hyänen und eine große Herde Grant- und Thompson Gazellen auf den weiten Ebenen. Unter dem einzigen Busch neben der Straße liegen tatsächlich 2 Löwinnen.





Wenig später unter einem weiteren kleinen Busch liegen 2 männliche Löwen. Durch die Hitze flimmert die Luft leider sehr stark, so dass es kein Bild gibt. Immer wieder sehen wir Kuhantilopen, Zebras und Gazellen.





Dann entdecken wir wieder einen männlichen Löwen, diesmal unter einem größeren Baum. Auch er liegt faul im Gras. Durch den starken Wind hat der Löwe eine richtige Sturmfrisur. 🤪







Fortsetzung folgt...
Teil 1226. Apr. 2016
Fortsetzung...

Kurz nachdem wir weiterfahren sehen wir erneut Löwen, diesmal eine Löwin und einen Löwen. Leider wieder weit weg, aber wir freuen uns trotzdem schon am ersten Tag so viele Löwen zu sehen. 🙂
Auch eine Herde Elefanten darf natürlich nicht fehlen. 2 Elefanten rangeln miteinander.







Eine Löwin liegt im hohen Gras, kommt aber dann langsam Richtung Straße. Sie versucht sich an eine Thompson Gazelle heranzuschleichen, die Gazelle ist aber aufmerksam und entdeckt die Löwin.



Ein Wiedehopf ist auf der Suche nach Futter. Wenig später sehen wir einen schlafenden Löwen im Gras.









Wir fahren durch die Ebene auf eine Kopje zu und zu meiner großen Freude ist ein Leopard auf der Kopje! 😘









Wir sind beide jetzt schon total begeistert von der Serengeti, auch wenn durch den vielen Staub in der Luft die Bilder alle nicht besonders gut werden. Am Büro der Ballon Safari machen wir einen kurzen Stopp um die Fahrt für Morgen zu bestätigen.







Dann geht es Richtung Camp. Wir haben das Tortilis Camp für 3 Nächte gebucht. Tortilis ist das Swahili Wort für Schirmakazie und von denen gibt es in der Gegend rund ums Camp sehr viele.
Wir sehen eine Herde Kuhantilopen und Rosenpapageien im Abendlicht. Recht nah am Camp stehen Giraffen, Zebras und Büffel im Gebüsch.













Die Begrüßung im Camp ist sehr freundlich. Wir bekommen Wasser zum Händewaschen und ein frisches Handtuch zum Entstauben. Unser Zelt für die nächsten 3 Nächte heißt Nyati, das Swahili-Wort für Büffel. Das Zelt ist sehr hübsch eingerichtet und wirklich riesig. Im Hauptzelt ist ein Bett und ein Tisch. Vor dem Bad ist noch ein großer Bereich für das Gepäck (es gibt sogar eine Kleiderstange und Kleiderbügel). Im Bad ist links die Toilette, in der Mitte das Waschbecken und rechts die Dusche.
Im Vorzelt gibt es noch ein kleines Sofa.





Nachdem wir alles inspiziert haben, ist auch schon unser heißes Wasser für die Dusche da. Was für ein Luxus, so mitten in der Serengeti!
Nach einer wunderbaren warmen Dusche machen wir uns auf den Weg zum Lagerfeuer. Anfänglich ist es ruhig und gemütlich, aber nachdem 6 junge Spanierinnen einfallen ist es vorbei mit der Ruhe. Das Essen ist in einem größeren Zelt. Zur Vorspeise gibt es Kürbissuppe, der Hauptgang ist Hähnchen in Kokossoße mit Reis und Gemüse.
Vor dem Dessert kommen die ganzen Angestellten verkleidet herein und singen für uns. Die Verkleidung ist witzig gemacht, einige haben sich in Frauenkleider geworfen und sogar einen dicken Hintern ausgestopft. 😄 Nachdem sie gesungen haben erzählt einer, dass sie das aus einem ganz besonderen Grund gemacht haben. Dann nennt er meinen Namen und fragt wo ich bin!? 🤩 Ich soll zu ihm vorkommen und er sagt, dass wir doch Honeymooner sind und mein Mann auch nach vorne kommen soll. Dann bekommen wir einen Kuchen als Geschenk überreicht, den Chris dann an alle verteilen darf. Das war wirklich eine tolle Überraschung! 😘
Wir lassen den Abend heute etwas früher ausklingen, da wir Morgen schon sehr früh aufstehen müssen.
Teil 1330. Apr. 2016
Tag 8

Der Wecker klingelt heute bereits um 4.30 Uhr, weil wir um 5 Uhr schon zur Ballon Safari abgeholt werden. Wir sammeln unterwegs noch andere Gäste auf einem Campingplatz ein, da die aber leider noch nicht fertig sind müssen wir gut 15 Minuten warten. 😠 Als wir am Startplatz ankommen liegt der Ballon schon ausgerollt da und wird gerade aufgebaut. Wir bekommen eine kurze Einweisung, dann werden wir in 4 Gruppen unterteilt, da der Ballonkorb 4 Bereiche hat. Wir steigen in den liegenden Ballonkorb, was sehr lustig aussieht. Captain Abheid stellt den Korb auf und dann geht es auch schon los!









Es ist ein sehr ruhiges dahingleiten. Wir sind beide noch nie Ballon gefahren, sind uns aber gleich einige, dass wir das am liebsten den ganzen Tag machen würden. 😄
Wir fahren sehr tief, so dass wir viele Tiere sehen können. Wir gleiten über eine Herde Thompson Gazellen und ganz dicht an einer Palme vorbei in der eine grüne Meerkatze sitzt und uns ganz komisch anschaut. 🤪 Dann geht es in Richtung Hippopool.













Wir fahren sehr dicht über dem Boden entlang und gleiten dadurch ganz dicht über eine Büffelherde.







Nach einiger Zeit entdecken wir ein paar Löffelhunde. Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und wir sind schon bald wieder im Landeanflug. Da mir noch ein schönes Foto von einem Leberwurstbaum fehlt, fotografiere ich einen aus dem Ballon heraus.













Die Landung ist etwas unsanft. Wir kommen auf dem Boden auf, machen dann aber noch 2 Hopser bevor der Ballonkorb umkippt und über den Boden geschleift wird.



Wir steigen aus und lassen uns mit Captain Abheid fotografieren. Die Crew die den Ballon einpackt hat schon einen kleinen Tisch mit Champagner aufgestellt. Captain Abheid erzählt uns eine Geschichte, dass man immer eine Flasche Champagner beim Ballon fahren dabei haben sollte, die man dem Besitzer des Landes auf dem man landet gibt. Da unser Gebiet in der Serengeti den Tieren gehört hätten wir Glück und dürfen den Champagner selbst trinken. 🙂
Während wir den Champagner schlürfen packt die Crew in Windeseile den Ballon ein.





Wir werden mit 3 Fahrzeugen zu einem Ort für das Frühstück gefahren. Wir bekommen Brot, Wurst, Ei, Bohnen und Kartoffeln, außerdem Tee oder Kaffee und nochmal Champagner. Als wir mit dem Frühstück fast fertig sind entdecken wir, dass in dem Baum über uns eine tote Thompson Gazelle hängt. Der dazugehörige Leo ist allerdings nicht in der Nähe. 😉







Dann werden wir zurück zum Besucherzentrum gefahren, wo Richard schon auf uns wartet.

Fortsetzung folgt...
Teil 1403. Mai 2016
Fortsetzung...

Wir starten entlang des Seronera Rivers und wir schwärmen Richard von der Ballonfahrt vor. Dann halten wir kurz bei ein paar Hippos.





Nach wenigen Minuten Fahrt entdecken wir dann 2 Geparden unter einem Baum. Einer der beiden spaziert ein bisschen herum. Wir vermuten, dass sie kurz zuvor gefressen haben, da sie noch ein bisschen blutig sind.











Als wir weiterfahren sehen wir eine größere Gnu- und Zebraherde. Wir fahren in Richtung des Flusses und wollen schauen, was dort schon los ist und dann warten. Am Fluss stehen eine ganze Menge Autos und wir sehen 2 Löwinnen mit einem Jungtier. Der Mutter wird es aber zu viel und sie versteckt sich mit ihrem Jungtier im Gebüsch. Die zweite Löwin frisst an einem toten Gnu.







Da wir relativ nah dran sind gelingen uns ein paar ganz gute Fotos und wir genießen die Show. Ein paar Geier lauern auf ihre Chance etwas von dem Gnu abzubekommen, die Löwin verscheucht sie aber immer wieder.















Nachdem die Löwin einige Zeit gefressen hat geht sie über den Fluss. Die andere Löwin kommt aus dem Gebüsch hervor und zieht den Kadaver über die Felsen bis zu dem Busch an dem sie das Jungtier versteckt hat. Wir sind wieder einmal sehr erstaunt welche unglaubliche Kraft so eine Löwin hat, dass sie das Gnu im Maul über die Felsen schleift.









Wir fahren am Fluss entlang und sehen schon bald einige Löwinnen unter einem Baum. Sogar ein Bienenfresser bleibt so lange sitzen, bis wir ihn fotografiert haben. Eine Herde Thompson überquert vor uns die Straße.















Wir fahren ein Stück an einem Fluss entlang und sehen ein sehr großes Löwenrudel mit mehr als 15 Löwen. Die meisten liegen unter einem Baum im Schatten. Eine Löwin läuft auf uns zu. Sie hat eine Narbe auf der Nase und einen abgebrochenen Zahn, vermutlich hat sie mal einen Tritt von einem Huf abbekommen.









Auf unserer Weiterfahrt am Fluss entlang sehen wir in weiter Ferne ein paar Hippos an Land.
Auch eine Herde Elefanten darf nicht fehlen bevor wir auf unsere nächsten Löwen treffen. 3 männliche Löwen machen das, was sie am liebsten tun: sie liegen schlafend im Schatten.







Von rechts nähert sich eine Herde Topis und geht direkt in Richtung der Löwen. Zu deren Glück bemerken sie es rechtzeitig. Die Topimutter rennt mit ihrem Kind schnell in die entgegengesetzte Richtung. Der Rest der Herde folgt mit etwas Abstand.





Wir suchen uns einen Picknickplatz für unser Lunch. Als wir weiterfahren sehen wir 2 Sekretäre.
Teil 1509. Mai 2016
Fortsetzung....

Wir suchen uns einen Picknickplatz für unser Lunch. Als wir weiterfahren sehen wir 2 Sekretäre.



Kurze Zeit später sehen wir eine Leopardin mit einem Jungtier und einem Gazellen Kill im Baum. Fasziniert machen wir ein paar Fotos. Erst ein paar Minuten später entdecken wir ein zweites Jungtier am Fuß des Baums. Ich bin überglücklich über diese Sichtung! Lange Zeit schlafen alle 3, dann wacht der Kleine auf dem Baum auf, streckt sich, dreht sich um und legt sich wieder hin.







Etwas später wechselt auch die Mutter die Position, schaut aber nach wie vor von uns weg. Richard fragt uns, ob wir weiterfahren sollen, wir entscheiden uns aber weiter zu warten. Immer wieder kommen Autos, die meisten fahren aber nach ein paar Minuten wieder weiter. Es ist sehr heiß und die Mittagssonne knallt auf unser Auto, aber wir wollen trotzdem weiter warten. Nach 2 Stunden klettert der Kleine etwas im Baum herum und legt sich in eine Astgabel. Wir ändern unsere Position um ihn etwas besser zu sehen. Die anderen beiden bewegen sich eh nicht… Das zweite Jungtier am Boden wird leider vom hohen Gras verdeckt.









Etwa eine halbe Stunde später geht die Leopardin tatsächlich zum Kill, schleckt ihn ein paarmal ab und öffnet ihn dann. Zuerst frisst sie alleine, dann traut sich der Kleine auch ab und zu ran, wird aber immer wieder von seiner Mutter angeknurrt.















Der Magen (zumindest glauben wir, dass es der Magen ist 😄 ) fällt irgendwann vom Baum und das zweite Jungtier macht sich darüber her. Auf den Baum klettert es aber immer noch nicht.
Nach einiger Zeit schleppt die Mutter den Kill weiter hoch und legt sich auf einen Ast daneben.
Plötzlich sehen wir aus dem hohen Gras eine Hyäne näherkommen. Der Kleine Leo ist immer noch im Gras und ich habe Angst um ihn!



Als die Hyäne den kleinen Leoparden bemerkt sprintet sie los. 🤩 Der Kleine versucht davonzurennen. Die Mutter sieht die Hyäne und springt samt Kill von ganz oben im Baum nach unten. Sie und die Hyäne knurren sich an während der Kleine Leo davonrennt. Uns fällt auf wie viel größer die Hyäne ist! Die Leopardin überlässt schließlich der Hyäne die Gazelle und rettet so ihr Kind.
Das war wirklich nervenaufreibend! Ich wusste teilweise gar nicht, ob ich hinsehen soll….





Die Leopardin schleicht noch einige Zeit um den Baum. Der Kleine kommt wieder zurück und klettert auf den Baum. Der andere Kleine hüpft inzwischen vom Baum. Der zweite hüpft kurz darauf auch wieder runter und beide schleichen ein bisschen durchs hohe Gras. Dann klettert der erste wieder auf den Baum, posiert ein bisschen um dann wieder runter zu hüpfen.





Beide schleichen sich im hohen Gras weiter weg von der Straße. Wir entscheiden uns weiterzufahren. So schön wie wir sie beobachten durften sind wir mehr als zufrieden. 😘 Das war wirklich eine phantastische Sichtung!

Wir fahren zum Hippopool wo ein paar Hippos vor sich hin gähnen.





Es wird Zeit, dass wir langsam Richtung Camp fahren. Wir halten noch für einen Adler auf einem Baum. Da wir es heute nicht rechtzeitig zum Sonnenuntergang ins Camp schaffen machen wir auf dem Weg einige Bilder vom Sonnenuntergang. Leider ist sehr viel Staub in der Luft, aber es sieht trotzdem sehr schön aus wie die Sonne hinter den Akazien untergeht.







Im Camp angekommen nehmen wir eine kurze Dusche bevor es zum Essen geht. Es gibt Linsensuppe, Rinderstew mit Kartoffelbrei und Gemüse und Mandelkuchen.
Danach setzen wir uns noch ein bisschen ans Lagerfeuer, genießen die Stille und lassen den wunderbaren Tag Revue passieren bevor wir ins Bett gehen.
Teil 1614. Mai 2016
Tag 9

Der Wecker klingelt heute erst um 6 Uhr, das ist ja fast wie ausschlafen. 😏 Um 6.30 Uhr sind wir beim Frühstück und um 7 Uhr fahren wir los. In der Nähe von Tortilis sehen wir einen Riedbock, eine Herde Büffel und eine Giraffe beim Frühstück.





Ein Raubadler sitzt in der Morgensonne auf einem Baum und eine Hyäne flitzt vorbei. Ein paar Zebras sind in der Nähe des Flusses.



Dann entdeckt Richard einen Caracal! Er schleicht durchs hohe Gras, viel ist daher nicht von ihm zu sehen. Immer wieder verlieren wir ihn aus den Augen. Ich freue mich trotzdem sehr, da der Caracal eines der Tiere auf meiner Wunschliste ist.  😁





Wir fahren einige Zeit und sehen eine Hyäne die im Gras nach etwas schnüffelt. Auf der anderen Seite der Straße sehen wir eine Riesentrappe die sich zum Balz aufplustert. Leider ist sie recht weit weg, sodass es nur ein Beweisfoto gibt. Die Hyäne bewegt sich langsam und schnüffelnd hin und her. Irgendetwas frisst sie.





Nach einiger Zeit kommt ein Goldschakal dazu! Die Hyäne vertreibt ihn schnell, aber da kommt auch schon eine zweite Hyäne.





Wir fahren weiter und entdecken ein Auto unter einem Baum etwas abseits des Weges. Wir nähern uns und entdecken eine Gepardin mit 3 Jungtieren.







Wir fahren weiter und sehen eine Löwin auf einer Kopje liegen. Da hat sie wirklich einen schönen Beobachtungsposten ausgewählt.



Sie blickt hinunter zum Wasser, steht dann auf und läuft in Richtung Wasser. Von dort kommt ihr eine andere Löwin entgegen und die beiden begrüßen sich. Dann gehen sie gemeinsam zur Kopje.







Die neu angekommene Löwin beginnt ihre Jungen zu rufen. Immer wieder stößt sie rufende Laute aus. Als sie die Kopje erreicht und hinaufklettert tauchen nacheinander 5 Jungtiere und eine ausgewachsene Löwin auf. 🙂



Auf der Spitze der Kopje legen sich die 3 Erwachsenen Löwinnen hin. Die Jungtiere versuchen bei ihrer Mutter zu trinken, die verscheucht sie aber erst einmal. Ein paar der Kleinen kuscheln daher erst einmal mit der Tante.









Die Kleinen verschwinden immer wieder aus unserem Blickfeld, weil sie auf der Kopje herumklettern. Eines der Jungtiere ist neugierig und beobachtet die Eidechsen die sich sonnen.







Nachdem wir die Löwen ausgiebig beobachtet haben fahren wir weiter entlang des Wassers. Dabei stoßen wir schon sehr schnell auf ein sehr altes Löwenmännchen, das leider sehr schlecht aussieht. 🙄 Der Arme hat überhaupt keine Zähne mehr und sieht sehr abgemagert aus. Er liegt im winzigen Schatten neben einem Busch, dann schleppt er sich ans Wasser. Ein schrecklicher und trauriger Anblick.





Auf einem Baum sitzen 2 Ohrengeier. Einige Zeit später stoßen wir an einer Flussbiegung auf eine große Tierherde mit Elefanten, Zebras und Topis.



Wir sehen einen Serval durchs Gras huschen, aber das ist allerhöchstens ein Beweisbild.



Am Fluss sind viele Wasservögel: Sattelstörche, Graureiher, Nilgänse







Elefanten und Zebras sind auch nicht weit. Es herrscht ein buntes Treiben mit Topis, Riedbock und Kuhantilope.







Fortsetzung folgt...
Teil 1718. Mai 2016
Fortsetzung…

Ein paar Elefanten reiben sich an einem Baum. Der Kleine sieht dabei irgendwie besonders drollig aus.







Unter einem Baum liegen 5 Löwen.





In der Nähe des Wassers sind viele Tiere zu sehen. Elefanten, Zebras, Antilopen…







Im Fluss liegt ein großes Krokodil und bei einer Brückenüberquerung sehen wir diesen hübschen Kerl seinen Kopf aus dem Wasser strecken.





Ein Stück müssen wir entlang der Mainroad fahren und dort kommt uns ein Löwe mit einer kleinen Thompson Gazelle im Maul entgegen. Direkt neben der Straße legt er sich unter einen Baum und beginnt zu fressen. Innerhalb von Minuten ist die Straße komplett verstopft. Neben den Autos ist auch ein Linienbus da 🤩 , dessen Route entlang der Mainroad durch die Serengeti führt.







Leider dreht der Löwe uns den Rücken zu. Nach wenigen Minuten ist von der Gazelle nichts mehr übrig! Kein Stück Fell, keine Knochen, einfach überhaupt nichts! 🙄 Der Löwe hat diesen kleinen Snack komplett verspeist und trottet nun wieder ins hohe Gras davon.

Unsere Mittagspause machen wir heute am Besucherzentrum an einem der Picknicktische. Richard hat heute für uns einen Picknickkorb zusammenstellen lassen. Darin sind Sandwiche, Hackfleischtaschen, Salat, Saft, Kaffee und Tee.



Nach der Mittagspause sehen wir eine Hippoansammlung an Land.



Eine Herde Elefanten schälen einen Baum. Etwas später sehen wir einen Kampfadler. Auch ein paar Giraffen sind unterwegs. Im Fluss liegt die übliche Ansammlung an Hippos.







Als wir den Fluss ein Stück weiter überqueren wollen treffen wir auf das große Löwenrudel, das gerade am Fressen ist. Überall sind Löwen mit einem Stück Knochen im Maul. Einer trinkt aus dem Fluss.











Auf der anderen Seite des Flusses liegt ein Teil des Löwenrudels unter einem großen Baum.





Wir kommen an dem Baum der gestrigen Leopardensichtung vorbei, dort herrscht heute ein großes Chaos an Autos. Von den Leoparden ist nichts zu sehen. Da wir die Sichtung gestern ausgiebig genossen haben fahren wir weiter und treffen auf eine große Elefantenherde. Einer der Elefanten hat nur einen sehr kurzen Stummelrüssel mit dem er nicht grasen kann. 😮 



Im Abendlicht fotografieren wir einen Gaukler. Auf dem Weg nach Tortilis treffen wir wieder die Büffelherde, eine Gabelracke und eine Thompson Gazelle mit Jungtier.









Nach einer kurzen Dusche gehen wir ans Lagerfeuer. Es beginnt leicht zu regnen und so pilgern wir zum Hauptzelt.
Nach dem Essen setzen wir uns nochmal ans Lagerfeuer und kommen mit einem anderen deutschen Pärchen ins Gespräch, das eine Tour auf den Kilimandscharo gemacht hat. Das klingt schon sehr spannend, auch wenn es für uns nichts wäre. 😄
Irgendwann gehen wir dann in unser Zelt. Morgen müssen wir Tortilis leider verlassen.
Teil 1821. Mai 2016
Tag 10

Um 5.15 Uhr klingelt der Wecker. Wir packen und machen uns fertig. Kurz nach 6 Uhr geht es Richtung Norden. Kaum haben wir unser Camp verlassen sehen wir ein Topi und zwei Dik Dik.
Auch heute Morgen flitzt wieder eine Hyäne über die Ebene. Ich frage mich schon, warum die es immer so eilig haben. 😉 Eine Giraffe überquert die Straße. Im schönen Morgenlicht beobachten wir eine Herde Topis mit ihren Jungtieren beim Frühstück.











Auf einem Baum sitzt ein Adler, wir vermuten, dass es ein Wahlbergadler ist. Etwas später sehen wir eine Bande Zebramangusten, die über die Straße sausen.





Richard muss tanken und setzt uns kurz am Besucherzentrum ab. Dort sehen wir wieder viele Schliefer. Wir gehen den Serengeti Lehrpfad entlang. Der ist wirklich toll gemacht und sehr informativ. Es gibt verschiedene Informationstafeln und Figuren. Schliefer und Echsen dürfen auf dem Weg natürlich auch nicht fehlen.






Langsam fahren wir Richtung Norden und sehen in einiger Entfernung wieder ein Hippo im Gras spazieren. Wir sehen eine Herde Büffel und Madenhacker und einen Coquifrankolin.











Im Schatten eines Baumes sehen wir eine Löwin. Danach ist endlich wieder Elefantenzeit. 🙂









Eine Hyäne schleicht in einem Flussbett entlang und trinkt.







Wir halten an einem Picknickplatz an, an dem unglaublich viele Hippos sind. Das müssen ein paar Hundert sein… Wir machen viele Fotos. Viel Wasser haben sie nicht mehr. 😐













Etwas weiter den Fluss entlang, wo wir über eine Brücke fahren, ist deutlich mehr Wasser aber keine Hippos. Wir fahren durch einen Wald und sehen eine Herde Eland Antilopen. Ein Sekretär stolziert hin und her. Kurze Zeit später steht eine Herde Zebras neben der Straße.







Je weiter wir nach Norden kommen desto waldiger wird es. Wir beobachten eine Giraffe wie sie Blätter von einem dornigen Baum zupft.









Als wir weiterfahren sehen wir auf der Straße ein totes Dik Dik, an dem ein Adler frisst. Richard vermutet, dass es angefahren wurde. 🙁



Etwas später liegen im Wald 2 Löwen, die ein Zebra gefressen haben. Eine Warzenschweinfamilie rennt durchs Gras.









Wir kommen an einen Fluss, an dem viele Tiere sind. Zebras, Giraffen, Eland Antilopen und kämpfende Topis. Auch eine Büffelherde ist in der Nähe. Am Fluss entlang sehen wir immer wieder Impalas, Gnus, Elefanten und Zebras.























Landschaftlich ist es hier im Norden ganz anders als im Süden. Am Bologna Gate, das inzwischen geschlossen ist, halten wir für unser Picknick.



Fortsetzung folgt...
Teil 1921. Mai 2016
Fortsetzung…

Als wir weiterfahren sehen wir eine Herde Elefanten und die erste kleine Gnuherde, die nach Norden zieht.













Irgendwann klappert etwas an unserem Auto. Richard hält an und stellt fest, dass ein Teil das die Trittstufen hält, abgebrochen ist. Er repariert es notdürftig während wir nach Löwen Ausschau halten. 😁

Als wir an den Mara Fluss kommen sehen wir einen einzelnen Büffel. Am Crossing Point 1 liegen hunderte Tote Gnus! Unzählige Marabus und Geier erfreuen sich an den Resten. Der Geruch… 🤢 🤢 🤢

























Im Mara schwimmt ein Krokodil. Wir fahren den Fluss entlang, aber da keine größere Gnuherde mehr zu sehen ist, fahren wir ins Camp, wo wir gegen 15.30 Uhr ankommen. Nach einer freundlichen Begrüßung werden wir zu unserem Zelt gebracht. Dort haben wir einen alkoholfreien Sekt und Obst als Honeymoon Geschenk. Wir setzen uns vor unser Zelt und genießen die Aussicht.
Das Serengeti North Wilderness Camp ist ein mobiles Camp und daher recht einfach. Es hat aber alles was wir brauchen. Neben dem Bett gibt es zwei Nachttische, eine Truhe, die wir zur Ablage nutzen und einen offenen Kleiderschrank. Das Bad ist mit einem Moskitonetz mit Reißverschluss abgetrennt. Dahinter gibt es einen Waschtisch, eine Toilette und eine Dusche.
Wir lassen uns warmes Wasser zum Duschen bringen. Danach gehen wir zum Lagerfeuer um dort bei einem Gin Tonic den Sonnenuntergang anzuschauen.



















Beim Essen sehen wir, dass außer unserem Zelt nur 2 weitere Zelte belegt sind. Zum Essen bekommen wir eine Kürbissuppe und danach ein super leckeres Lamm mit Gemüse und Reis. Was es zum Dessert gab habe ich leider vergessen. 🙂
Danach genießen wir den ruhigen Abend in der nördlichen Serengeti zu zweit am Lagerfeuer und hoffen Morgen ein Crossing zu sehen.

Wir schlafen sehr gut, wachen aber irgendwann auf, weil eine Herde Gnus und Zebras durch unser Camp zieht. 🙂 Wir hören sie immer wieder fressen und schnauben. Herrlich! Ich würde am liebsten noch viel länger in einem dieser Tented Camps mitten in der Serengeti bleiben. Diese Geräusche der Tierwelt bei Nacht finde ich total beruhigend und schön. 😘
Teil 2023. Mai 2016
Tag 11

Die Herde Gnus und Zebras die in der Nacht durchs Camp gezogen ist, ist noch in der Nähe und so können wir beim Good Morning Tea & Coffee der uns vors Zelt gebracht wird den schönen Ausblick genießen. Kurz vor halb sieben sind wir dann bei einem schnellen Frühstück und starten um 6.45 Uhr unsere Suche nach dem Crossing. Da wir nur diesen einen Tag haben, hoffen wir sehr, dass das Glück mit uns ist. Die Gnus rund ums Camp schauen uns an. 😄









Kaum sind wir am Mara angekommen entdecken wir eine Herde Gnus in der Nähe des Ufers. Also heißt es erst einmal warten. Wir ‚verstecken‘ unser Auto hinter ein paar Büschen.















Lange Zeit passiert nichts und wir beschließen die anderen Crossing Points abzufahren. An einem der Punkte sehen wir dann tatsächlich ein kleineres Crossing. Sicher ist es nicht so beeindruckend wie ein großes Crossing, aber besser als gar keines.











An der Stelle ist es nicht so tief und die Gnus kommen alle sicher auf der anderen Seite an. Wir fahren weiter. Leider geht der Funk hier oben nicht und so hängen wir uns an ein anderes Fahrzeug mit Funk. 😉 
Auf der anderen Seite des Ufers nähern sich einige Elefanten zum Trinken. Von weiter hinten kommt eine Herde Gnus, die aber stehen bleiben als sie die Elefanten sehen.





Ein junger Bulle macht sich den Spaß immer wieder zwischen die Gnus zu laufen und sie aufzuschrecken. Das ist für ihn zwar ganz witzig aber doch nicht so ganz in unserem Sinn. 😐





Der Guide des anderen Fahrzeugs bekommt über Funk die Info, dass die große Herde mit dem Crossing begonnen hat. Also nichts wie los! Als wir dort ankommen ist das Crossing in vollem Gang. Richard bringt uns in eine gute Fotoposition, dann genießen wir das Spektakel. 😁 Leider können die Fotos das nicht einmal ansatzweise rüberbringen. Ich versuche euch ein paar Videos zu verlinken, die vermitteln das zumindest ein bisschen besser.
























Bei YouTube ansehen ↗




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Es sind teilweise wirklich dramatische Szenen, die sich da abspielen. Aber es ist auch sehr beeindruckend, wenn sich Tausende Gnus ins Wasser stürzen. Als das Crossing vorüber ist, treiben viele tote Gnus im Wasser. 😮





Die Herde zieht weiter.





Ein Krokodil liegt gelangweilt in der Nähe herum. Hunger hat es offensichtlich keinen. Als wir am Crossing Point 1 vorbeifahren, sind dort immer noch unzählige Geier und Marabus. Im Fluss liegen noch die toten Gnus von einem Crossing 2 Tage zuvor. Bei der Hitze ist der Gestank wirklich atemraubend. 🤢



















Wir fahren auf die andere Seite des Mara und sehen eine kleinere Herde Gnus. Wir warten, ob noch etwas passiert. Nach einiger Zeit beginnt die Herde an einer nicht ganz so gefährlich aussehenden Stelle mit dem Crossing. Während wir das Crossing beobachten beginnt es etwas zu regnen. Wir machen erst einmal das Dach zu, aber nach wenigen Minuten hört der Regen schon wieder auf.















Wir beschließen heute wieder etwas früher ins Camp zu fahren. Dort setzen wir uns mit unserem alkoholfreien Blubberwasser und Obst vor das Zelt und genießen die Aussicht.







Gegen später lassen wir uns Wasser zum Duschen bringen. Dann wird einmal das komplette Gepäck ausgepackt, sortiert was wir in Sansibar noch brauchen und dann entsprechend wieder eingepackt. Nachdem das erledigt ist gehen wir für den Sundowner zum Lagerfeuer. Zum Abendessen gibt es Karottensuppe, Hähnchen, Kraut, Reis und Gemüse.
Danach setzen wir uns noch kurz ans Lagerfeuer und lassen diesen tollen Tag Revue passieren. Wir sind super glücklich, dass einige Herden der Gnus gerade in der Nähe des Mara Rivers sind und es geklappt hat und wir ein Crossing sehen durften. Zufrieden gehen wir ins Bett und lauschen immer wieder den nächtlichen Geräuschen der Serengeti.
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