ChampagnerThemenstarter8'713 Beiträge · seit 201010. Sept. 2014 ·
Fortsetzung von.....
Moremi - Tag 1 (HATAB-Campsite bei Xakanaxa) - Dienstag, 26.8.2014
Dann steht schon von Weitem sichtbar ein Auto blöd im Weg rum (klar, oder? Selfdrivers! 😈 😗 ). Erst denken wir kurz an eine spektakuläre Sichtung, die sie gemacht haben – die Sichtung ist aber das verlassene Fahrzeug selber!
Der Reifen wäre ja echt noch gut in Schuss – nur hilft das wenig, wenn die Achse gebrochen ist (oder was immer da futsch ist)! Ja, auch das ist Moremi!
Zwischendurch wieder Moremi-Tiere
Kurz danach treffen wir die Verirrten von vorher wieder – beim erneuten Reifenwechsel. Jetzt haben sie keinen Ersatz mehr, was sie leicht verzweifelt aus der Wäsche blicken lässt. Spencer gibt ihnen Tipps, wo und wie sie einen Reifen wieder richten lassen können. Vor der Third Bridge wird am gleichnamigen Gate Wasser gefasst.
Unser Landy hat einen großen Brauchwassertank mit einem Auslasshahn, an dem man praktischerweise Hände waschen und Kanister füllen kann.
Dann kommt die nächste Brücke – haha, danke für den Tipp – auf diese Idee muss man erst mal kommen. 😄
Obwohl – Third Bridge kann sich gerade nicht entscheiden, ob sie eine Brücke oder doch lieber eine Furt sein will.... Spencer zaudert nicht lange und wir fahren mit Schmackes durch und drüber.
Ja, und wer erwartet uns auf der anderen Seite??? Ach nee, einer meiner Spezialfreunde 🤢 – ein großes Exemplar mit verschissenem Hinterteil, vielen Kratzern und aparter Pflanzendeko auf dem Rücken – und einen Vogel hat er auch (wen wunderts).
Ach wie süüüühhhüß 😗 😈 . Er mampft fröhlich vor sich hin und schaut uns zwischendurch mit geblähten Nüstern an.
Kurz danach begegnet uns eine Gruppe von Helmeted Guineafowls. Ich konnte ja schon bei der Island Safari Lodge welche fotografieren, aber die hier sind farbenfroher und ich freue mich diebisch, dass ich eines erwische, bevor es hysterisch davonrennt!
Zu guter Letzt dann Fourth Bridge, nagelneu, wie es aussieht! Dahinter irgendwo soll unsere Campsite liegen, grob in der Nähe von Xakanaxa. Während der Reise werden wir zum Vergnügen von Spencer und DT viel Zeit damit verbringen Xakanaxa (und auch Nxai Pan) korrekt auszusprechen.....
Doch zuerst gibt’s noch eine Gelegenheit, um sich mit Jo. ein bisschen in die Wolle zu kriegen. Im Wasser neben der Brücke sitzt er hier:
Spencer nennt uns natürlich den korrekten Namen – Saddle-billed Stork – worauf Jo meint: der heißt auch German Stork. Während mir nur ein spontanes HÄÄÄ? rausrutscht, meint Spencer, das hätte er noch nie gehört 😕 . Ich stimme ihm zu. Doch, doch, meint auch Je., in Tansania werden sie so genannt. Okay meinen dann A und ich unisono, die deutsche Flagge sieht aber anders aus, also wäre die Bezeichnung eh falsch, wenn dann müsste es Belgian Stork heißen (wobei wir damit aber genau so falsch gelegen hätten, wie ich später feststellen musste 😊 😊 😊 ). Spencer bleibt dabei, dass er den Ausdruck nicht kennt, ich versuche es damit zu erklären, dass Botswana (wo wir uns momentan befinden...) im Gegensatz zu Tansania keinerlei geschichtlichen Bezug zu Deutschland hat und der Begriff wenn dann wirklich nur von teutonischen Touristen stammen kann. Die Stimmung kühlt etwas ab – tja, immer doof, wenn mehrere Besserwisser aufeinander treffen 🙄 (ich schließe mich wohlgemerkt mit ein).
Wie gut, dass wir kurz darauf an unserer schönen HATAB-Campsite eintreffen.
HATAB bedeutet dies
Und die Campsites dürfen meines Wissens nur von Safari-Unternehmen gebucht werden (Spencer meint etwas anderes, aber da sind Jo und ich uns mal ausnahmsweise einig, wir meinen gelesen zu haben, dass die Sites nicht privat vermietet werden).
Hier gibt es außer einem Schild am Baum und viel Natur nichts! Dafür aber Einsamkeit und die Gewissheit, dass sich niemand anderes hierher verirrt. Stop – stimmt nicht ganz, während wir aufbauen taucht plötzlich ein Game-Drive-Fahrzeug auf. Wir fragen Spencer irritiert, ob das hier eine Durchgangsstraße sei. Er lacht und meint, nein, wartet ab, die fahren nur kurz an uns vorbei, merken dann, dass Schluss ist und drehen um. So ist es – und Spencer ist auch nicht sonderlich verwundert über dieses verirrte Fahrzeug, denn..... es sitzt ein weißer Guide am Steuer!!! Gaaanz schlecht – weiße Guides kommen kurz nach Selfdrivers 🤩 . Er muss aber selber drüber lachen..... 😎
Also machen wir uns weiter an die Arbeit.
Und so sieht es in meinem Zelt kurz nach dem Aufbau innen aus. Noch ordentlich – wenige Sekunden später werde ich dann wieder mein ganzes Zeug kunterbunt auf meinen 4 m² verteilt haben 😊 .
Viertel nach Fünf machen wir uns noch zu einem kurzen Game Drive auf, während DT dem Camp den letzten Schliff verleiht und sich ans Kochen macht.
Wie schon an den anderen Tagen lautet Spencers Motto „Let’s go for cheetahs“ – und kommentiert jede größere Fläche mit einem „good place for cheetahs“ 🙂 . Gesehen haben wir die ganze Reise über keinen und hatten somit einen netten running gag.....
Ein paar Minuten später geht’s schon nicht mehr weiter – ein Einzelgänger verstellt uns den Weg. Spencer fährt von der Pad runter – das ist die richtige Verhaltensweise, um dem Dickhäuter zu zeigen, dass man sein Revier respektiert und ihm die Entscheidung, wo er weitergehen will, offen lässt. Er kommt ganz langsam auf uns zu, Schritt für Schritt, und man kann dabei richtig gut seine Fußsohlen sehen (ich bilde mir sogar ein, dass ich sehe wie er denkt!!!!)
Dann beschließt er, dass er sich diese Kiste mal von der anderen Seite ansehen möchte, macht kurz mal dicke Backen und verschwindet dann.
Noch ein paar alte Bekannte – und dann geht die Sonne unter.
Jo. entdeckt trotz des schlechten Lichtes noch einen Side-striped jackal (Streifenschakal), den man selten sieht, weil er nachtaktiv ist. Sein Markenzeichen ist die weiße Schwanzspitze.
Eigentlich wollen wir jetzt zurück ins Camp – aber da steht plötzliche eine Herde sehr neugieriger Elefanten im Weg.
Sie begutachten uns genau und trotten dann los in Richtung Fourth Bridge. Wir lassen ihnen den Vortritt – zum Glück nehmen sie aber den Weg durchs Wasser und nicht drüber....
Es ist wunderschön, zu den abendlichen Buschgeräuschen noch das Plätschern der Elefanten zu hören – ein schöner Abschluss des Game Drives!
Zurück im Camp erwartet uns DT mit einem leckeren Abendessen 😘 .
Am Campfire erzählt uns Spencer, dass vor einiger Zeit ein Kind auf der Camp Site am North Gate von Hyänen nachts aus dem offenem Zelt gezogen und dann getötet wurde. Spencer bittet uns, genau darauf zu achten, dass die Zelte komplett verschlossen sind und nichts draußen rumliegt. Alles klar – machen wir natürlich. 😵
So, jetzt hab ich mir deinen ganzen Reisebericht nochmals ausführlich zu Gemüte geführt. Tolle Erlebnisse und tolle Bilder, ganz wunderbar.
Ich würde mich nicht wundern, wenn nun plötzlich das halbe Forum nur noch campen möchte. Du scheinst ja hell begeistert zu sein und bringst das richtig gut rüber. Sowas ist ansteckend
Ein wenig rätselhaft finde ich die riesigen Hinterlassenschaften des Leos. Wie ist denn sowas möglich? 😮
ChampagnerThemenstarter8'713 Beiträge · seit 201010. Sept. 2014 ·
KarstenB schrieb: Wieso zum Glück? Wenn Du uns Fotos von Elefanten gezeigt hättest, die übers Wasser laufen ... 🤩 😗
😛 Das war die Antwort auf die Oper, richtig ??? 😎
Das Porträtfoto des Helmeted Guineafowl - einfach spektakulär!
Danke, ein echter Glückstreffer - ich hatte üüüüberhaupt nicht damit gerechnet, dass das Viech stillhält. Eben hab ich mal nachgeschaut - es war ein Schuss - ein Treffer! 🙂 Dusel gehabt! Wobei: Die Nickhaut hätte es weglassen können, das blöde Huhn 😠 !
take-off1'674 Beiträge · seit 201210. Sept. 2014 ·
Hallo Bele,
Wir haben uns dann intern darauf geeinigt, dass bestimmt die deutschen Selbstfahrer die große positive Ausnahme sind !
Ich finde es ganz toll von dir, dass du eine Lanze für die deutschen Selbstfahrer gebrochen hast. 😄
Die Leo-Sichtung ist super ... Ich liebe diese Katzen... für mich sind sie die schönsten und kraftvollsetn der afrikanischen Großkatzen. 😄 Irgendwie wirken sie auch etwas tapsig und plüschig. Ich könnte sie sofort hinterm Ohr kraulen. 🤩
Dieses Bild finde ich auch sehr beeindruckend. Persönlich habe ich bei Elefanten, wenn sie so nahe ans Auto kommen immer ein zwiespältiges Gefühl. Zum Glück wissen nicht alle, wie stark sie wirklich sind. 🤨
Ich freue mich auf die Fortsetzung Liebe Grüße Dagmar
jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden - obwohl ich bei deinen super Bildern und den tollen Sichtungen eigentlich sprachlos bin!
Der Prachtkerl von Leo war ja schon super -
aber der Streifenschakal war für mich das Highlight - so einer ist mir bis jetzt noch nicht über den Weg gelaufen!
Bin ganz gespannt, was du sonst noch so alles gesehen und erlebt hast! Bei deinem Tempo, das du hier vorlegst, kann ich ja noch ein ganzes Stück mit dir reisen bevor es bei uns los geht.
namibiafieber842 Beiträge · seit 201011. Sept. 2014 ·
Liebe Bele !
Ich bin sprachlos !!!! (Und das will was heißen wie Du weißt ! :-))
1. Dachte ich vorhin noch, dass Du heute wohl andere Arbeiten als RB schreiben erledigt hast - und dann das ! Gleich eine doppelte Folge an einem Tag !!! 🙂 GENIAL !!! DANKE !!!!
2. Diese tollen Bilder - fantastisch !!!! Den Leo finde ich klasse ! Ich hab' bislang nur welche im Zoo gesehen ! Aber dann noch diese Eli-Herde ! Genial !!! Der erste hat ja eben auch nochmal auf die Straße geköttelt, bis er sich abgedreht hat. Und dann später noch diese Herde .... TOLL !!!! Aber auch ich hätte glaube ich ein etwas ungutes Gefühl, wenn die so nahe kommen. Leider hatte ich dieses Glück des unguten Gefühls so noch nicht !
3. Ich überlege wirklich, irgendwann auch einmal zu zelten ! Allerdings nicht im Bodenzelt ! Ich glaube ,das kann ich definitiv ausschließen !!! Ich habe da noch immer ungute Befürchtungen wegen all diesem Krabbelzeugs (- und ich spreche nicht nur von Spinnen & Skorpionen, sondern auch von Schlangen ...). Aber ein Dachzelt könnte ich mir durchaus und immer mehr vorstellen !!! Der Natur so nah ....
4. Du schaffst es wieder einmal, dass ich beim Lesen Deines Berichts das Gefühl habe, quasi dabei zu sein .... Ich fühle, rieche mit Dir den Busch ! Danke, dass Du mich & uns so umfassend & nah an Deiner Reise und Deinen Erlebnissen teilhaben lässt !!! Aber diese Brückenquerungen (insb. Bridge No. 1) wären ja dann doch nix für mich ....
5. Schade, dass Du "nur" 2 Wochen unterwegs gewesen bist ! Bei Deinem Schreibtempo bist Du ja schon fast durch - also ruhig ein bisserl langsamer schreiben, damit wir noch lange was davon haben (- auch wenn ich andererseits ja schon sehr neugierig bin, was Du noch so alles erlebt hast !)
DANKE für's Zeigen, Teilen & Weiterschreiben !
Liebe Grüße & gutes Nächtle, Antje 🙂
lionfight1'324 Beiträge · seit 201311. Sept. 2014 ·
Was für ein Tag. Tolle Sichtungen ->tolle Bilder!
Den Elefanten hast Du genau im richtigen Licht erwischt.
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
SASabsilein98 Beiträge · seit 201311. Sept. 2014 ·
Hallo Bele, also auch ich lese schon die ganze Zeit begeistert mit und deine Erzählungen wecken Erinnerungen in mir. Auch wir waren 2013 mit dem Bodenzelt unterwegs und fanden es toll.
Du hast erzählt:
Spencer nennt uns natürlich den korrekten Namen – Saddle-billed Stork – vorauf Jo meint: der heißt auch German Stork. Während mir nur ein spontanes HÄÄÄ? rausrutscht, meint Spencer, das hätte er noch nie gehört 😕 . Ich stimme ihm zu. Doch, doch, meint auch Je., in Tansania werden sie so genannt.
Und da muss ich Jo und Je Recht geben. Wir waren mit einem Namibier unterwegs und auch er hat uns erzählt, dass dieser Storch auch German Stork genannt wird. Auch wenn du natürlich, was die Reihenfolge der Farben anbetrifft, Recht hast. Wobei, wenn man mal die rote Spitze des Schnabels weg lässt, kommt erst schwarz, dann rot (unter der gelben Kappe) und dann gelb. 😉 Da stimmts dann wieder. Aber so kleinlich muss man ja nicht sein.
Also dann, freue mich schon auf den weiteren Verlauf deiner Reise und werde weiter fleißig dabei bleiben. Viele Grüße Sabine
Champagner schrieb:In diesem Zusammenhang lässt Spencer durchblicken, dass Selfdrivers nicht zu seinem erweiterten Freundeskreis zählen... ...sich ständig verfahren oder feststecken.
...wir stecken nämlich kurz darauf mit unserem schweren überlangen Landy plus Trailer im tiefen Sand fest 🤩
Ah ja. 🤩
Mit dem Landy hattest Du vollkommen recht. Der kann gar nicht anders, als 4x4.
ChampagnerThemenstarter8'713 Beiträge · seit 201011. Sept. 2014 ·
Topobär schrieb:
Champagner schrieb:In diesem Zusammenhang lässt Spencer durchblicken, dass Selfdrivers nicht zu seinem erweiterten Freundeskreis zählen... ...sich ständig verfahren oder feststecken.
...wir stecken nämlich kurz darauf mit unserem schweren überlangen Landy plus Trailer im tiefen Sand fest 🤩
Ah ja. 🤩
😄 Ja, da hatte ich den selben Gedanken und musste ich auch grinsen - aber Spencer brauchte selbstverständlich (!) keine fremde Hilfe um frei zu kommen, kurz mal noch bissle Luft aus den Reifen und weiter gings. Natürlich versuchte er mit so viel wie möglich Luft für die manchmal doch auch festen Strecken unterwegs zu sein - die Wege waren in sehr unterschiedlichem Zustand und die Bedingungen für den Landy wechselhaft, mit oder ohne Trailer macht nämlich einen großen Unterschied im Fahrverhalten. Ich muss zu seiner Ehrenrettung ssagen: Das war auch das einzigste Mal, dass wir kurz gesteckt sind - ansonsten ist er wirklich bravourös bei den manchmal schon recht kniffligen Bedingungen gefahren!
Mit dem Landy hattest Du vollkommen recht. Der kann gar nicht anders, als 4x4.
Uff - danke - auf die Bestätigung hab ich schon lange gewartet! Und heißt es denn nun korrekt Untersetzung /low gear bzw. was ist unter Differentialsperre zu verstehen? Ich lern schon ganz gern auch noch ein bisschen was dazu.....
ChampagnerThemenstarter8'713 Beiträge · seit 201011. Sept. 2014 ·
namibiafieber schrieb
3. Ich überlege wirklich, irgendwann auch einmal zu zelten ! Allerdings nicht im Bodenzelt ! Ich glaube ,das kann ich definitiv ausschließen !!! Ich habe da noch immer ungute Befürchtungen wegen all diesem Krabbelzeugs (- und ich spreche nicht nur von Spinnen & Skorpionen, sondern auch von Schlangen ...). Aber ein Dachzelt könnte ich mir durchaus und immer mehr vorstellen !!! Der Natur so nah ..
Das ist eine sehr gute Idee!!! Und in Sachen Bodenzelt werd ich dich schon noch persönlich überzeugen. Zum Thema Krabbelzeug schreib ich noch was im Bericht..... 🙂
Sabsilein schrieb:
Und da muss ich Jo und Je Recht geben. Wir waren mit einem Namibier unterwegs und auch er hat uns erzählt, dass dieser Storch auch German Stork genannt wird. Auch wenn du natürlich, was die Reihenfolge der Farben anbetrifft, Recht hast. Wobei, wenn man mal die rote Spitze des Schnabels weg lässt, kommt erst schwarz, dann rot (unter der gelben Kappe) und dann gelb. 😉 Da stimmts dann wieder. Aber so kleinlich muss man ja nicht sein.
Sabine
Nein, kleinlich wollen wir nicht sein (😗 oder nur ein klitzekleines bisschen....) - und wir haben natürlich und ehrlich gesagt auch vorallem aus Prinzip wiedersprochen 😎 😗 🤩 ! Wobei Spencer tatsächlich den Begriff noch nie gehört hatte (und ich in Botswana auch nicht, soweit ich mich erinnere) - und es sicher einen Grund hat, dass Namibier das Deutsche in dem Schnabel erkennen und Botswaner eher nicht (auch wenn sie sich für German Soccer sehr interessieren, aber da dann auch wieder mehr für einzelne Vereine).
Und was ganz klar ist: die wissenschaftliche Bezeichnung ist es nicht - und Jo kam eben immer so dermaßen pseudowissenschaftlich rüber (verstehst du was ich meine??? 😕 ) - da konnten wir das einfach nicht so stehen lassen 😎 😛 !
Aber genug gelästert - ich werd mich heute Nachmittag mal über den nächsten Vormittag im Moremi hermachen.....
Liebe Grüße und danke @ all fürs Mitlesen, Kommentieren und Dankedrücken 😘 So macht das Schreiben doppelt so viel Spaß!!
LLLa Leona2'780 Beiträge · seit 200711. Sept. 2014 ·
Hallo Bele Deinen Bericht lese ich schmunzelnd unf finde sehr gut wie du deine camping Erfahrung dem lodge hopper fanclub rüberbringst. Im Blumenverteilen bin ich nicht sehr gut, du hast aber welche verdient! Bin grad froh dass du eine Auto Frage stellst die ich gerne wie folgt beantworten möchte.
Untersetzung ist eine zusätzliche Einstellung die man mittels einem zusätzlichen kleinen Schalthebel (meistens) neben dem normalen, benutzen kann. Diese Einstellung ermöglicht alle 4,5 oder in neuen Fahrzeugen 6 Gänge in einem "Spielraum" zwischen dem normalen 1. Und 2. gang zu benutzen. Das bedeutet du hast fürs Langsamfahren viele Stufen und kannst so die Drehmomente des Motors dem Galände entsprechend ausschöpfen.
Differenzialsperre ist ein blockieren der Räder auf derselben Achse, rear diff oder front diff oder sogar alle Räder mit central diff lock. Das kann dir hier vielleicht jemand anders erklären ohne dass es zu einem Roman wird. Oder ich versuchs dann später.
Liebe Güsse Leona
Gruss Leona
ChampagnerThemenstarter8'713 Beiträge · seit 201011. Sept. 2014 ·
La Leona schrieb:Hallo Bele Deinen Bericht lese ich schmunzelnd unf finde sehr gut wie du deine camping Erfahrung dem lodge hopper fanclub rüberbringst. Im Blumenverteilen bin ich nicht sehr gut, du hast aber welche verdient! Bin grad froh dass du eine Auto Frage stellst die ich gerne wie folgt beantworten möchte.
Untersetzung ist eine zusätzliche Einstellung die man mittels einem zusätzlichen kleinen Schalthebel (meistens) neben dem normalen, benutzen kann. Diese Einstellung ermöglicht alle 4,5 oder in neuen Fahrzeugen 6 Gänge in einem "Spielraum" zwischen dem normalen 1. Und 2. gang zu benutzen. Das bedeutet du hast fürs Langsamfahren viele Stufen und kannst so die Drehmomente des Motors dem Galände entsprechend ausschöpfen.
Differenzialsperre ist ein blockieren der Räder auf derselben Achse, rear diff oder front diff oder sogar alle Räder mit central diff lock. Das kann dir hier vielleicht jemand anders erklären ohne dass es zu einem Roman wird. Oder ich versuchs dann später.
Liebe Güsse Leona
Danke schon mal für die Erklärung (und fürs Lob- die Blumen nehm ich gerne!) - Spencer hat da immer an irgendwas rumgeschaltet und dann gab das Auto beim Fahren sehr sonderbare, z.T. klopfende Geräusche von sich. Unser Guide meinte immer ganz trocken, er hasse dieses Geräusch....aber ohne ginge es eben nicht.
Zentrales Diff sperren: vorne UND hinten muss jetzt EIN Rad drehen 🙂 🙂
Hintere Diff-sperre: hinten müssen BEIDE Räder zusätzlich drehen 🙂 🙂
mit lieben Grüssen,
BMW
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200911. Sept. 2014 ·
Hallo Bele,
ich lese hier ja auch so still mit, die Sache mit dem Landy ist ja auch schon geklärt, bleibt nur noch mich mal zu outen, ich hab auch schon auf der Campsite bei 4th bridge gestanden und gewendet weil es da tatsächlich nicht weitergeht 😗 Dabei war ich nur den Schildern gefolgt aber die hörten irgendwann auf und der Weg zur Campsite sah einfach befahrener aus als der andere, aber der wars dann.....
bei der Untersetzung muss ich Dir leider wiedersprechen. Die Untersetzung ordnet nicht alle Gänge zwischen dem 1.und 2. normalen Gang, sondern reduziert alle Gänge im gleichen Verhältnis. Im Normalfall sieht das so aus, dass alle Gänge in etwa halbiert werden.
lionfight1'324 Beiträge · seit 201311. Sept. 2014 ·
Topobär schrieb:Hallo Leona,
bei der Untersetzung muss ich Dir leider wiedersprechen. Die Untersetzung ordnet nicht alle Gänge zwischen dem 1.und 2. normalen Gang, sondern reduziert alle Gänge im gleichen Verhältnis. Im Normalfall sieht das so aus, dass alle Gänge in etwa halbiert werden.
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
franzicke2'085 Beiträge · seit 201211. Sept. 2014 ·
Hi Bele, mal neben allen technischen Aufklärungen - ja, ich lese auch die begierig mit! - will ich doch mal vermelden, dass im Schwabenland längst der Nachmittag angebrochen ist, so ganz langsam auch vorbei zieht und das Wetter für Fortsetzungschreiben definitiv auch schlecht genug ist. Nur mal so ... 😗