Ich glaube, dass die Vorbucherei inkl. Vollpension und allen möglichen Aktivitäten eine ganz gefährliche Sache ist. Man ist gezwungen, über den gesamten Urlaubs-Zeitraum genau nach Fahrplan zu fahren, da man ja bereits alles inkl. Gamedrives und sämtlichen Mahlzeiten im Voraus bezahlt hat und deshalb nichts auslassen möchte. Zudem müssen die teuren Unterkünfte ja auch möglichst lange abgewohnt werden, wenn man schon so tief in die Tasche gegriffen hat.
Da darf über die gesamte Urlaubszeit absolut keine Panne oder sonstige unvorhergesehene Verzögerung vorkommen, da man sonst dem Stundenplan hinterher hinkt, was nur mit höchst möglicher Fahrgeschwindigkeit wieder ein wenig aufgeholt werden kann. „Speed kills“, dieses Plakat hängt ab und zu am Strassenrand, ob‘s was nützt, wenn man so sehr unter Zeitdruck ist?
Ich glaube, dass die Vorbucherei inkl. Vollpension und allen möglichen Aktivitäten eine ganz gefährliche Sache ist.
das hat doch nichts mit dem Vorbuchen an sich zu tun, höchstens mit dem "unüberlegten" Vorbuchen, wenn die erste Nacht schon sonstwo vorgebucht wird und eben nicht in/nah bei Windhoek bzw näheren Umkreis JNB bzw wenn die Tagesetappen zu großzügig eingeplant werden.
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Berg-Eule2’060 Beiträge · seit 201326. Nov. 2013 ·
Erika schrieb:Ich glaube, dass die Vorbucherei inkl. Vollpension und allen möglichen Aktivitäten eine ganz gefährliche Sache ist.
Nicht wenn man sich vorbereitet, die Gegebenheiten im Land recherchiert und die Landkarte lesen kann.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Hallo Erika, ich verstehe sehr wohl Deinen Ansatz, bin aber mit der daraus abgeleiteten Aussage ( stark verkürzt: wer vorbucht, geht damit ein erhöhtes Unfallrisiko ein) absolut nicht einverstanden. Da dürfte wohl eher das Gegenteil zutreffen: wer sich auf seine Reise gut vorbereitet ( dazu gehört nicht nur das Vorbuchen der Unterkunft, sondern auch die Berücksichtigung der Straßen-und Lichtverhältnisse sowie eine realistische Zeitplanung incl. Pufferzeiten), der sollte trotz Fotostopps, einer unvorhergesehener Reifenpanne oder Padverspülung nicht in Zeitnot geraten, zumal er dann ja sicher sein kann, dass es am gedachten Ziel auch ein Bett für ihn geben wird. Der "Sponti" dagegen, der bei der Abfahrt noch nicht weiß, wo er abends landen wird, ist da sehr viel schlechter dran und kann sehr viel eher in Zeitnot geraten, insbesondere dann, wenn er Wegstrecke und Zeitbedarf mangels Erfahrung nicht einzuschätzen weiß. Nicht die Vorbuchung an sich, sondern die unbedachte und unüberlegt Vorbuchung ist das Problem. Und da, meine ich, kann dieses Forum sehr viel dazu beitragen, Planungsfehler zu minimieren. Gruß Joli
Dass ich mit meiner Meinung bei den meisten Fomis ins Fettnäpfchen trete, war mit voll bewusst. 😄
Tatsache ist aber, dass wir in diesem Forum zwar viele Mitglieder haben, die man sehr hilfsbereit berät, und trotzdem ist das doch nur ein verschwindend kleiner Teil aller Überseetouristen, welche hier überhaupt eine Anfrage starten. Gerade die professionellen Reiseanbieter stellen für Selbstfahrer-Ersttäter oft Routen zusammen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Namen möchte ich nicht nennen, aber ich könnte.
Ich bleibe bei meiner Meinung, mit Betonung auf: Wer alle Unterkünfte inkl. Vollpension und allen Aktivitäten vorgebucht und bereits bezahlt hat, gerät unter Stress und Zeitnot, wenn es zu unvorhergesehenen Verzögerungen wie Fahrzeugpanne oder auch plötzlicher Erkrankung (Durchfall, Fieber, Kreislaufprobleme usw.) kommt. Bei nur vorgebuchten Unterkünften inkl. Nachtessen und Frühstück entschärft sich das Ganze natürlich ein wenig.
@Joli, du schriebst:
Hallo Erika, ich verstehe sehr wohl Deinen Ansatz, bin aber mit der daraus abgeleiteten Aussage ( stark verkürzt: wer vorbucht, geht damit ein erhöhtes Unfallrisiko ein) absolut nicht einverstanden.
Für dich als langjährigen Namibiakenner dürfte es ja kein Problem sein, deine Unterkünfte vorzubuchen, da du mit den Verhältnissen vertraut bist und deshalb deine Tagesetappen auch richtig einschätzen kannst. Ein Neuling kann das nicht.
Es lebe das Camperleben! 🙂 Unbeschwert rumreisen zu können ohne exakten Stunden- und Routenplan ist für uns das grösste Geschenk.
Erika schrieb: Es lebe das Camperleben! 🙂 Unbeschwert rumreisen zu können ohne exakten Stunden- und Routenplan ist für uns das grösste Geschenk.
Viele Grüsse Erika
.....Recht haste....
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE
"Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba
One elephant is killed every 15 minutes
www.iworry.org
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200726. Nov. 2013 ·
Pssssst Erika, nicht weitersagen, sonst campen demnächst alle!!!!!!!! 🙂
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Strelitzie2’862 Beiträge · seit 201126. Nov. 2013 ·
... und den Flieger buchen, wenn man am Airport ist? 😗
MICH würde es nervös - und unfrei - machen, wenn ich das erste Mal im fremden Land bin, die Strecke nicht kenne, nicht weiß, wo ich übernachten werde, ob ich eine Übernachtung finde. Einen Unfall kann man wohl leider auch nach mehreren Tagen, Wochen im Land haben - vor allem, wenn einer in die Quere kommt; egal, ob Auto oder Warthog!
Sonnige Grüße Strelitzie
fotomatte2’539 Beiträge · seit 200926. Nov. 2013 ·
Hoi Erika,
jetzt trausch dich aber was-au weia! 😵 😗 Du rüttelst an den Grundfesten vielerhier im Forum Aktiver--kann sein,Du wirst jetzt vorzeitig ( Nikolaus ist erst nächste Woche )bedacht,ob mit Apfel,Nuss und Mandelkern oder doch der Knute,wird sich noch zeigen. 😈
liebe Grüsse aus dem Schnee Matthias
P.S.:Mir fällt grad ein,an Nikolaus bist Du ja gar nicht mehr hier,deshalb wohl bettelst Du schon mal vorab um eine milde Gabe? 😄
Viel Spass in Afrika,ich folge in sechs,sieben Wochen.Weiss ich noch nicht so genau,da noch nix geplant ist.
Erika schrieb:Es lebe das Camperleben! 🙂 Unbeschwert rumreisen zu können ohne exakten Stunden- und Routenplan ist für uns das grösste Geschenk.
Absolut, und man kann ja immer noch wo einkehren wenn Platz ist!
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Berg-Eule2’060 Beiträge · seit 201326. Nov. 2013 ·
Ich stimme Joli zu und denke, es ist auch noch wichtig, in welcher Zeit man fährt. Wenn man nicht in der Hochsaison unterwegs ist, kann man jederzeit eine Umbuchung vornehmen, wenn unterwegs etwas passieren sollte - in der Hochsaison dürfte das schwieriger werden.
Wer rechnen kann, sich die zu fahrenden Km und die Art der Pad anschaut, dafür eine vernünftige mittlere Geschwindigkeit nimmt, dazu die Pausen und darüberhinaus noch etwas Luft lässt, kommt ohne Hektik ans Ziel. Und schließlich hat man doch meistens einige Male 2 Nächte am gleichen Ort geplant, das kann auch manche Eventualität auffangen.
Ich möchte nicht jeden Tag überlegen und telefonieren müssen, wo ich nachts unterkommen kann.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
hier kommt es wohl darauf an, ob man Lodge Hopper oder Camper meint. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Erika sich über Camper ausgelassen. Da kann ich mir gut vorstellen, dass es angenehmer ist, frei in der Planung und ohne Zwänge zu sein.
Als Lodge Hopper ist es mir aber sehr viel angenehmer, das Tagesziel jeweils zu kennen. Wenn doch etwas dazwischen kommen sollte, kann man notfalls per Telefon oder Mail umbuchen. Im Ernstfall zahlt die Versicherung die Mehrkosten.
Wir fahren seit rd. 20 Jahren meist jeweils für mehrere Monate ins südliche Afrika. Nach Rückkehr fange ich gleich wieder mit der Buchung für die nächste Reise an. Ich suche sehr sorgfältig mit den heute zur Verfügung stehenden elektronischen Hilfsmitteln und mit den tollen Tipps des Forums die einzelnen Unterkünfte aus - oft sogar das oder die Zimmer und manchmal auch schon die Reservierung für das Dinner. Wir freuen uns dann nicht nur auf die Landschaft und die Tiere unterwegs, sondern auch auf das besonders schöne Ziel. Es würde uns überhaupt nicht gefallen, darüber im Ungewissen zu sein und nehmen zu müssen, was gerade noch frei ist. Und auch wenn man durch eine Panne aufgehalten werden sollte und später das Ziel erreichen sollte, ist es mir weitaus lieber, einen fest gebuchten Übernachtungsplatz zu haben und nicht erst suchen zu müssen - oder sogar noch weiter fahren zu müssen, und das kann z. B. in Namibia seeeeehr viel weiter bedeuten.
da stimme ich voll und ganz Bernd zu. Genauso machen wir es auch. Denke, jeder sollte seine Reise so planen wie er sich am wohlsten fühlt. Der eine campt gerne, bucht nicht vor , der andere ist Lodgehopper und bucht im voraus. Es ist genauso , wir sind am Anfang 2 Tage auf einer Farm - nach Ende der Reise geben wir das Auto ab und sind ebenfalls noch 2 Tage auf einer Unterkunft, ich kann einfach nicht sofort nachhause fliegen, muss das alles nochmals in Ruhe verarbeiten. Gottseidank sind wir alle verschieden, denke aber jeder geniesst seinen langersehnten Urlaub. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Lotusblume1’948 Beiträge · seit 200910. Dez. 2013 ·
Nene Topobär.
Ich fand nur die Äußerung seltsam, dass alle nach dieser Lobhudelei der Camper demnächst Zelte aufschlagen werden/wollen. Wir gehören definitiv zu den Lodgegästen und halten es ähnlich wie Bernd oder Hanne.
Die Zeiten des Campens sind für uns vorbei. Wobei ich gestehen muss, früher, so bis ca. meinem 20. Lebensjahr habe ich durchaus gerne gecampt (auch aus finanziellen Gründen). Aber ob ich jemals in Namibia gecampt hätte…ich denke eher – nein.
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200710. Dez. 2013 ·
Lotusblume: Nie und nimmer werden wir campen 🤢
Hallo Lotusblume,
1. das war von mir scherzhaft gemeint 2. ich bin über Jede/n froh, der nicht campt und 3. "Campen", das ist eine Lebens-Einstellung und hat nichts mit Geld zu tun. Ich habe schon in Ruanda/Zaire, Kenia, Namibia, Botswana,Sambia und Zimbabwe gecampt. Natürlich auch in EU. Jetzt campen wir - wegen der angenehmen Temperaturen - nur noch in Afrika und ich hoffe sehr, dass ich auch noch mit 80 irgendwie ins Dachzelt komme 😄
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Jambotessy schrieb: 3. "Campen", das ist eine Lebens-Einstellung und hat nichts mit Geld zu tun.
Grüße Jambotessy
Das sehe ich genauso. Wir Lodgen und campen gerne, und mit der heutigen Campausrüstung ist das Campen manchmal sogar schöner!
Best Regards
Adolf
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Sponsor of Desert Elephant Conservation.
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