Donner.Wetter - Namibia März/April 2026

Reisebericht 127 Antworten · 9’507 Aufrufe · gestartet 01. Mai 2026 von take-off
Themenstarter1’674 Beiträge · seit 201224. Mai 2026 ·
Tag 12 – 01.04.26
Immer noch Omukutu


Was ist das? - Regen

Was für ein Glück, dass die „Küche“ überdacht ist. So können wir gemütlich frühstücken.

In der Nacht gab es wieder Gewitter – allerdings weit entfernt – somit habe ich das Dachzelt nicht verlassen.

Ach so, das habe ich noch gar nicht erzählt.
Ich habe keine Angst einem Elefanten oder auch Löwen mehr oder weniger gegenüber zu stehen.

Doch bei Gewitter bin ich ein Angsthase.
Bei dem kleinsten Gewitter verlasse ich das Dachzelt und setze mich ins Auto.
Ich habe schon so viele Leute nach dem „Faradayschen Käfig“ bei einem Dachzelt gefragt. Doch die Antwort war immer wage.
Nach dem dritten Gewitter habe ich dann für mich entschieden, dass es ihn auch mit Dachzelt gibt.
Falls nicht, wäre ich halt am nächsten Morgen tot und würde es ja auch nicht erfahren.

Also gerne:
Falls jemand eine plausible Erklärung hat – gerne her damit.
Dann hätte ich vielleicht in Zukunft weniger Angst.


Heute Nacht hat es bei uns nur getröpfelt und morgens dann geregnet.

Wie so oft ist es nur ein Schauer.
Morgens leicht bewölkt, mittags blauer Himmel und ab 16.00 Uhr ziehen die Gewitterwolken auf.

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Wir machen noch eine kleine Wanderung zum Dam der „Badewanne“, welche wir wegen der Wetterbedingungen nicht genutzt haben.

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Den Rest des Tages haben wir einfach nur relaxt, die Aussicht genossen und ich habe noch ein paar Vögel und Dassies fotografiert.

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Abends sitzen wir noch eine Weile am Feuer, bevor der nächste Regenschauer naht.

Dann verziehen wir uns in die trockene „Küche“, trinken gemütlich noch einen Wein, bzw. alkoholfreies Bier und schauen dem Regen zu.

Für das Land ein Segen.
Für uns ganz ok – denn wir haben ja Zeit.

Und wieder sehen wir einen schönen Regenbogen.

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Eigentlich sollte ich diese schöne Campsite gar nicht so sehr im Forum bewerben, zumal Hannes sie immer nur einen Mieter (egal ob Gruppe oder so wie wir nur zu zweit) vermietet.
Und wie schnell könnte sie dann ausgebucht sein.

Für uns eine klare Empfehlung, auch wenn die Bilder auf Grund der Wetterverhältnisse nicht optimal sind.
Interessenten müssten allerdings 40 km „bad Gravel“ in Kauf nehmen.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 24. Mai 2026
107 Beiträge · seit 202424. Mai 2026 ·
Hallo Dagmar,

Ich habe es so verstanden, das ein “Faradeyscher Käfig” geschlossen ist, also z. B. die Metallkarosserie des Autos. Sind z. b. Fenster geöffnet, soll das nur eingescghränkt funktionieren. Die Hülle aus ableitendem Material (beim Auto halt die Karosserie) führt die elektrische Ladung eines Blitzes somit um Dich herum. Ein Dachzelt (oder auch ein “normales” Bodenzelt) hat ja nur ein paar Metallstreben, die keine geschlossene Hülle geben - daher kein Faradeyscher Käfig. Bei einem Gewitter das Auto aufzusuchen (soweit möglich) ist sicherer. Bestimmt gibt es jemanden,, der dies besser erklären können - Physik in der Schule ist schon etwas her…

Liebe Grüße, Dorie
1’948 Beiträge · seit 200924. Mai 2026 ·
Moin Dagmar,
ich bin zum Glück noch zugestiegen, sonst hätte ich die tollen Fotos von Wüstenquell verpasst.
Wir waren vor 13 Jahren in den Mountain Chalets (wir in Red Rock, die Freunde in Klipdrift). Ein wunderschöner Platz ist Wüstenquell - haben die 2 Tage (2Ü) dort sehr genossen. 😘

Gerne lese ich weiter mit, auch weil es sehr schöne Landschaftsbilder sind.

Schöne Pfingstage!
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
Themenstarter1’674 Beiträge · seit 201224. Mai 2026 ·
@Dorie
So habe ich das auch in Erinnerung.
Das würde aber auch bedeuten, dass in einem Camper mit Dachzelt, welches von innen zu benutzen ist, nie ein Faradeyscher Käfig existieren würde, da das Dach ja ausgeschnitten ist.
OK .. Physik war noch nie meine Stärke.

Andere haben mir erklärt, dass da das Auto ja auf Gummireifen steht, der Blitz dadurch nicht ins Innere des Wagens gelangen würde.
Ist ja letztenlich auch egal ... wir haben es ja überlebt und die folgenden Gewitter auch.

Liebe Grüße
Dagmar
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Themenstarter1’674 Beiträge · seit 201224. Mai 2026 ·
@dergnagflow
Hallo Wolfgang,
ich verstehe deine Frage nicht.
Mittlerweile gibt's ja vier davon, meinst du, dass die Black Rock die schönste ist?
In Omukutu gibt es nur eine Campsite, die ausschließlich nur an 1 Partie vermieten wird.
Und dort ist auf jeden Fall Platz für 2 Autos.

Es gibt natürlich noch weitere Campsites im Erongo. Eine auch sehr schöne ist Erongo Rocks, bei die Campsite schön in die Felsen gebaut sind. Omukutu ist einsamer, da dort alleine.

Bei weiteren Fragen bitte melden.

Liebe Grüße
Dagmar



@Lotusblume
Schön, dass du noch aufgesprungen bist.
Gerne lese ich weiter mit, auch weil es sehr schöne Landschaftsbilder sind.
Vielen Dank für das Lob

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
2’605 Beiträge · seit 200724. Mai 2026 ·
Hi Dagmar,
take-off schrieb:
In Omukutu gibt es nur eine Campsite, die ausschließlich nur an 1 Partie vermieten wird.
Und dort ist auf jeden Fall Platz für 2 Autos.
OK, dann habe ich offenbar das richtige noch nicht gefunden 🙁.

Ich hatte bei einer schnellen Suche https://www.erongorocks.com/collections/accommodation/ erwischt.

Hast du vielleicht eine richtige Webseite für mich?

LG Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter1’674 Beiträge · seit 201224. Mai 2026 ·
Hallo Wolfgang,
das sind 2 verschiedene Campsites.
Während Erongo Rocks fasst an der Straße liegt, liegt Omukutu tiefer im Erongo drin.

Erongo Rocks - wie gesagt auch sehr schön - halt komplett anders.
Mehr davon in meinem Reisebericht: Von ALLEM ETWAS ab Tag 2 (https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304286-von-allem-etwas.html?start=12)

Omukutu hat keine Website.
Ich hatte die Infos über Facebook (die Seite ist allerdings nicht sehr aussagekräftig) und über einige YouTube Filme
z.B. von Two in the bush: https://www.youtube.com/watch?v=hzRoswso3MM

GPS Daten von Omukuto Black Rock Campsite:

S21° 37.454' E15° 35.635'
Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiter helfen.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 25. Mai 2026
544 Beiträge · seit 200624. Mai 2026 ·
Hallo Dagmar,
hallo Wolfgang,

in der Thomas Richter Liste von 2025 auf der Seite 29 (rechte Spalte) gibt es eine Beschreibung zu dem Omutuku Camp und zu dem Black Rock Camp.

Gruß
Ute und Werner
Namibia - Botswana - Zimbabwe - Südafrika - 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2014
zuletzt bearbeitet 24. Mai 2026
Themenstarter1’674 Beiträge · seit 201224. Mai 2026 ·
Tag 13 – 02.04.26
Der Weg nach Madisa


Puh … was war denn das für eine Nacht?!
Ein Gewitter nach dem nächsten.
Blitze, Donner, Regen … und das genau über uns.

Bei jedem Blitz bin ich innerlich zusammengezuckt. Doch irgendwann war auch diese Nacht vorbei.

Bereits um 7.00 Uhr stehen wir auf, packen unsere Sachen im Regen zusammen und sind bereits um 8.00 Uhr auf Pad.
Wie nicht anders zu erwarten, steht überall Wasser.


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Zum Abschied zeigen sich noch ein paar Giraffen.

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Und weiter geht die Wasserfahrt.

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Nach 1:40 Uhr erreichen wir die D2315.
Unser nächstes Ziel ist Madisa.

Meine ursprünglich geplante Strecke endet an einem Schlammloch.
Nein … hier wollen wir die Durchfahrt nicht wagen, denn im Gegensatz zu den Wasserdurchfahrten von Omukutu in Richtung D 2315, wissen wir hier nicht was unter uns ist.
Also wieder zurück und ein bisschen nach Himmelrichtung fahren bis wir auf die C35 treffen.
Dies bedeutet zwar einen Umweg von ca. 1 Std. aber immerhin besser, als sich im Schlammloch festzufahren (Darin haben wir nämlich Erfahrung. 🤩 )

Gegen Mittag haben wir wieder strahlend blauen Himmel.

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Irgendwann erreichen wir Madisa.

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Hier waren wir vor etlichen Jahren auch schon einmal.

Wir haben die CS1, diese liegt etwas abgelegen und ist schon recht schön.

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Allerdings ist Madisa in meinen Augen etwas in die Jahre gekommen. Insbesondere die Ablutions.

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Doch jetzt mit den neuen Pächtern wird sich dies hoffentlich ändern.

Wir heizen den Donkie an, damit wir noch vor dem nahenden Gewitter warm duschen können.
Denn in der Ferne donnert es schon wieder.

Am späten Abend erreicht uns wieder ein heftiges Gewitter.
Wir können gerade noch fertig essen, schnell alles verstauen und es uns dann in unserem Auto mehr oder weniger bequem machen.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 24. Mai 2026
2’605 Beiträge · seit 200725. Mai 2026 ·
Hi,
take-off schrieb:
Omukutu hat keine Website.
Ich hatte die Infos über Facebook (die Seite ist allerdings nicht sehr aussagekräftig) und über einige YouTube Filme
z.B. von Two in the bush: https://www.youtube.com/watch?v=hzRoswso3MM

GPS Daten von Omukuto Black Rock Campsite:
22° 34′ 17.724″ S 17° 05′ 26.700″ E
Super, vielen Dank!
Das hilft mal weiter.

LG Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1’528 Beiträge · seit 201125. Mai 2026 ·
@ Dagmar & Wolfgang.....

die Koordinaten von Omukutu sind 21.37 - 15.35 😉

bitte nachkontrollieren... 😄 😄 😄 und gegebenenfalls nachverifizieren

ach ja, ein wunderbarer RB......vielen Dank

LG........BMW
zuletzt bearbeitet 25. Mai 2026
468 Beiträge · seit 201225. Mai 2026 ·
BMW schrieb:@ Dagmar & Wolfgang.....

die Koordinaten von Omukutu sind 21.37 - 15.35 😉

bitte nachkontrollieren... 😄 😄 😄 und gegebenenfalls nachverifizieren

ach ja, ein wunderbarer RB......vielen Dank

LG........BMW
Wenn ich das leicht korrigieren darf. Die richtigen Geographischen Koordinaten im WGS 84 (EPSG: 4326) für die Black Rock Campsite sind:
21°37'28.0"S 15°35'38.0"E (Grad, Minuten, Sekunden)
bzw.
21.62444444°S 15.59388889°E (Dezimalgrad)

Die anderen Koordinaten (22° 34′ 17.724″ S 17° 05′ 26.700″ E) führen übrigens nach Windhoek...

Endlich mal ein Fachgebiet, auf welchem ich mich als Experte bezeichnen darf! 😁

Gibt es eigentlich auch eine "Farm Omukutu"? Östlich der Campsite findet man weiter unten im Tal ein paar Häuser. Ist sie das?
take-off schrieb:
Nach 1:40 Uhr erreichen wir die D2315.
Unser nächstes Ziel ist Madisa.

Meine ursprünglich geplante Strecke endet an einem Schlammloch.
Nein … hier wollen wir die Durchfahrt nicht wagen, denn im Gegensatz zu den Wasserdurchfahrten von Omukutu in Richtung D 2315, wissen wir hier nicht was unter uns ist.
Also wieder zurück und ein bisschen nach Himmelrichtung fahren bis wir auf die C35 treffen.
Dies bedeutet zwar einen Umweg von ca. 1 Std. aber immerhin besser, als sich im Schlammloch festzufahren (Darin haben wir nämlich Erfahrung. 🤩 )
Da ich sehr gerne Routen auf GoogleMaps verfolge, bin ich bei diesem Abschnitt etwas verwirrt worden. Kann es sein das du eigentlich folgendes schreiben wolltest?
"Nach 1:40 Uhr erreichen wir die D2612."

Ansonsten habt ihr meinen vollen Respekt für eure Wasserdurchfahrten! Da ist es bestimmt gut, wenn man viel Pufferzeit zur Verfügung hat.
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
zuletzt bearbeitet 25. Mai 2026
Themenstarter1’674 Beiträge · seit 201225. Mai 2026 ·
@Black Lion und BMW

vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Ich habe die Koordinaten geändert.
Nach diesen Daten aus Tracks4Afria haben wir die Campsite gefunden.
(Nochmals die korrekte Angabe S21° 37.454' E15° 35.635')

Ich bin auf diesem Gebiet kein Experte, habe aber schon festgestellt, dass es verschiedene Schreibweisen für die Koordinaten gibt, die ich mir gegenenfall umrechne lasse.
Die"falsche" Schreibweise hatte ich, ohne es nochmals zu kontrollieren aus der Website von Camp Namibia übernommen.
Sorry.
Und vielen Dank für das genaue Nachlesen.

Liebe Grüße Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter1’674 Beiträge · seit 201225. Mai 2026 ·
Tag 14 – 03.04.26
Ein Tag – anders als geplant.


Geplant hatten wir, die Nacht irgendwo im Damaraland wild zu stehen.
Hier und da machen wir das ganz gerne, wobei ich auch sagen muss, dass wir auch gerne auf Community Campsites fahren, um die Bevölkerung hier auch zu unterstützen.

Aber der Reihe nach:
Wir fahren Richtung Twyfelfontein.
In der Tat waren wir hier noch nie und irgendwann muss schließlich ja auch mal etwas Kultur sein.

Nach dem Starkregen heute Nacht sind die Pads extrem ausgewaschen. Doch es ist wunderschön hier.

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Ca. 3 km hinter Madisa (auf der D2628) auf ebener Strecke schaltet das Automatikgetriebe auf Leerlauf. Unser Auto fährt nicht mehr vorwärts – rückwärts ist es kein Problem.
Also mal wieder Bianca von Savanna via Satphone angerufen.
Da sieht man mal wieder wie wichtig ein Satphone ist!!!
Nach mehrfachem Probieren und mehrfach von Rückwärts auf Vorwärts geschaltet und dann rastet Gang D wieder ein. Wir können weiterfahren, allerdings nicht mit voller Leistung.

Ich vereinbare mit Bianca, dass wir es austesten und uns dann wieder melden.

Ein paar Km weiter ist ein einheimisches Auto gestrandet. Wir halten an und fragen, ob wir helfen können.
Sichtlich erfreut meint der Fahrer, dass er Starthilfe benötige. Nun das ist ja kein Problem.
Das Problem war nur, dass der Motor des Wagens Marke „Eigenbau“ war. Nun habe ich überhaupt keine Ahnung von Automotoren, doch selbst ich sehe, dass in dem Motorraum wahrscheinlich kein einziges Originalteil mehr enthalten ist.
Jürgen versucht Starthilfe zu geben, während ich in dem gestrandeten Auto sitze und Gas geben soll.
Während dessen versucht der Fahrer die „Einspritzpumpe“, welche nur durch einen Draht im Motorraum befestigt ist, richtig einzustellen.
Nach 1 Stunde ist es geschafft und sein Wagen läuft wieder.
Das heißt, in Namibia sollte man immer Zeit mitnehmen.

Als Dank für unsere Hilfe fragt er uns ob wir ihm 30Nam$ geben könnten.
Na das habe ich auch noch nicht erlebt, dass man für seine Hilfe auch noch bezahlen soll.
Er stehe schon die ganze Nacht, in Gewitter und Regen, hier.
Mit den 30Nam$ kann er sich dann ein Frühstück kaufen.
Wir haben leider nur noch 25Nam$ klein, welche wir ihm dann geben.
Immerhin bedankt er sich für unsere Hilfe und Zeit und fährt los.

Das würden wir ja auch gerne tun. Doch wieder haben wir das Problem, dass wir ohne Motorleistung langsam weitertuckern.
Mit diesem Auto ins Kaokofeld???

Langsam setzen wir unsere Fahrt nach Twyfelfontein fort.
Der Aba Huab fließt recht stark.
Gleich 2x mal müssen wir ihn queren. Zum Glück zeigen Helfer die Fahrtrinne an.

Auch hier das gleiche Problem. Während jedes kleine Auto den Fluss queren kann, reicht die Leistung des Landcruisers nicht. Wir fahren erst mal wieder rückwärts aus dem Fluss, um dann im zweiten Anlauf durchzukommen.

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Trotz allem setzen wir unsere Fahrt fort und sind begeistert.
Die sonst karge Landschaft ist grün und übersäht mit kleinen gelben Blumen.

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In Twyfelfontein halten wir an und buchen eine Tour.
Unser Guide Sam ist ein seht sympathischer junge Mann im Alter unserer Söhne.
Er erklärt und viel, ja fast jede Zeichnung, und auch sonst haben wir sehr nette Gespräche.

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Und einen kleinen Gecko können wir auch noch entdecken.

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Die Landschaft hier ist einfach zum Träumen schön.

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Trotz allem versuchen wir noch an den Aba Huab Damm zu gelangen. Denn bestimmt ist dort jetzt besonders schön.
Doch diese Steigung zum Damm schafft unser Auto nicht. Also heißt es die letzten 500 m rückwärts zurückzufahren.
Denn hier mitten auf der Pad die Nacht zu verbringen ist keine Option.
Ich erinnere mich erstens daran wie schnell die Pad bei Regen zuläuft und ich habe auch keine Ahnung wie ich die Koordinaten unseres Standortes übermitteln soll.
(Daran sollte ich vielleicht noch etwas arbeiten.)

So schaffen wir es auf den Parkplatz der nahgelegenen Twyfelfontein-Lodge.
Natürlich ist die Lodge nicht damit einverstanden, dass wir auf dem Parkplatz unser Zelt aufschlagen.
Verständlich.

Wiedermal rufe ich bei Savanna an und teile ihnen mit, dass wir mit diesem Fahrzeug nicht weiterfahren können.
Nach einer halben Stunde kommt der Rückruf, dass wir ein neues Auto bekommen und der Fahrer in ca. ½ Stunde losfährt.
Das bedeutet, dass der Fahrer und das neue Auto gegen 19.00 Uhr eintreffen würden.
Im Dunkeln die Autos zu tauschen und dann wohin fahren?
Also nehmen wir uns mit Rücksprache von Savanna hier ein Zimmer.

Somit wird aus unserem geplanten Wildcamping eine Lodge-Übernachtung.
Was nun besser ist liegt im Auge des Betrachters.

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Wir sagen an der Rezeption Bescheid, dass wir auf ein Auto von Savanna warten und entweder im Restaurant oder der Bar warten.

Mittlerweile ist es 21.00 Uhr und noch kein Auto von Savanna in Sicht.
Also rufe ich dort nochmals an. Unser Ansprechpartner ist Brandon (Mechaniker bei Savanne), da Bianca im Krankenhaus ist.
Brandon teilt uns mit, dass der Fahrer auf Grund der Pad-Zustände in Khorixas übernachtet und er uns das Fahrzeug morgen früh bringt. Diese Erklärung ist total nachvollziehar.
(Mit Bianca wäre die Kommunikation bestimmt besser gelaufen).

Ich sage ja immer: Kommunikation ist alles.
Hätte Brandon uns nicht „freiwillig“ darüber informieren können?

Aber wer jetzt denkt, dass damit all unsere Problem gelöst sind - irrt!!!

Denn das dicke Ende kommt erst morgen.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 25. Mai 2026
4’390 Beiträge · seit 201526. Mai 2026 ·
Guten Abend, Dagmar,
ich will jetzt mal nicht mehr still mitleiden….
….aber die Landschaftsaufnahmen sind sehr sehnsuchtserweckend☹️…
Ist das ein Trost?
Liebe Grüße
Friederike
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