leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201022. Dez. 2023 ·
Um die Begegnung mit der Phyton beneide ich dich - da würde ich so manches Kätzchen dafür eintauschen! Liebe Grüße Konni Hallo Konni, ja, es ist mir bewusst: Das war garantiert ein "once in a lifetime" Erlebnis. Davon hatte ich nicht sehr viele auf meinen Touren. Aber so etwas passiert meistens, wenn man - wie ich an diesem Tag - nichts besonderes vorhat, also auf kein bestimmtes Tier fokussiert ist. Das hatten mir schon einige Jahre vorher die Leoparden und Wilddogs beigebracht. Die erschienen immer dann, wenn ich sie NICHT "auf dem Zettel" hatte 🙂
Die nächsten zwei Türchen sind den Vögeln gewidmet, die dürfen - so finde ich - in einem tierischen Kalender einfach nicht fehlen.
Türchen Nummer 22
Seite 91 Zeitpunkt: November Die nächsten 10 Seiten des Fotobuchs habe ich der Vogelwelt gewidmet, denn auch da gibt es meiner Meinung nach viele interessante Momente, die man dokumentieren kann. Der African Skimmer ist sehr oft eine Herausforderung für mich gewesen. Ein Foto mit fast perfekter Spiegelung? Die Antwort: Und noch einen Versuch … und noch mal … und noch mal… irgendwann MUSS es doch mal klappen! An diesem Abend kurz vor dem Sonnenuntergang stoppen wir wieder einmal am Rand einer Insel im Chobe, um einige Hippos zu beobachten und uns auf den Sundowner vorzubereiten. Plötzlich schwirren zwei Skimmer um uns herum. Ich zücke natürlich sofort die Kamera und versuche, den Flug zumindest eines Vogels zu verfolgen, also „mitzuziehen“. Das Problem: Wir sind mit dem großen Boot unterwegs. Da sind an der Seite Stangen angebracht, an welchem das Dach befestigt ist. Natürlich geraten diese Stangen dann immer wieder ins Bild. Ich lehne mich etwas aus dem Boot und gebe nicht auf. Und siehe da! Nach dem (gefühlten) 99. Versuch klappt es dann wirklich, weil einer der Skimmer so nett ist, ganz dich an meiner Position vorbei zu fliegen. Und schon hat der folgende Sundowner gleich doppelt so gut geschmeckt 😄 😄
Seite 92 Zeitpunkt: April Der African Fisheagle ist einer meiner besten Freunde. Er schwirrt nicht innerhalb einer halben Sekunde davon, sondern man kann sich auf ihn einstellen, das macht ihn für mich so sympathisch. In diesem Fall war es gar nicht so schwer, ihn beim Trinken zu fotografieren, denn die Bewegungen sind ja – ähnlich wie bei trinkenden Giraffen – meistens vorhersehbar.
Seite 93 Zeitpunkt: Oktober Während der Brutperiode sind die Skimmer sehr aggressiv, da kennen sie auch keinen Respekt vor großen Raubvögeln. Der Fisheagle fühlt sich sichtlich genervt von dem wendigen Angreifer, aber genau das ist ja das Ziel. Meistens dauert es nicht lange und der Störenfried räumt das Feld. Dieses aggressive Verhalten gegenüber den Räubern kann man auch bei vielen weitaus kleineren Vögeln beobachten. Wenn es um den Nachwuchs geht, dann kennen die Eltern eben kein Pardon.
Seite 94 Zeitpunkt: November Viel Geduld, aber auch ein wenig Glück gehört beim Fotografieren der wilden Tiere einfach dazu. In diesem Fall will ich eigentlich den kleinen Nilwaran in Szene setzen, aber fast aus dem Nichts heraus erscheint der Marsh Harrier auf der Bildfläche. Diese Störung der eigentlich anders geplanten Bildkomposition nehme ich in diesem Fall natürlich gerne in Kauf 🤩
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201022. Dez. 2023 ·
Danke Bele, ich bemühe mich stets 😉 Wobei eins auch klar ist. Geduld ist eine wichtige Sache, aber in einigen Fällen spielt das Glück schon eine grosse Rolle. Aber ich denke, das muss ich dir nicht sagen ... Einen schönen Freitagabend wünscht Walter
Boah ey Walter, mein lieber Schollie, das sind schon wahnsinnig klasse Bilder, die Du hier zeigst. Herzlichen Glückwunsch zu all den tollen Situationen auf den Bildern, die Dir ja noch tollere Momente live beschert hatten. Hinter jedem Bild sind aber wohl auch unzählige Fehlversuche, die für Frust gesorgt haben, oder? Bin grad dabei, meinen Ausschuss aus Ecuador zu löschen... Ich bin erstaunt, wie viel Action Du mit der Kamera einfangen konntest. Wenn ich nach Afrika fahre, dann stehen die Biester leider immer nur blöd in der Gegend rum und glotzen gelangweilt.
Frohe Weihnachten wünsche ich und weiterhin interessante Motive für den nächsten Kalender JP
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201023. Dez. 2023 ·
Hallo JP, schön, dass du deinen Spass an den Bildern hast und Danke für den Kommentar. Und ja! Viele, viele Versuche sind nötig. Obwohl: Es gibt durchaus Ausnahmen. Wenn ich z.B. Schildkröten fotografiere, dann ist die Chance auf schnelle Erfolge sehr hoch 😄 😄 Und wo du gerade den Ausschuss deiner Ecuador-Bilder ansprichst. So etwas habe ich reichlich - also ich meine "Müllbilder". Wobei ich denke, du hast garantiert auch einige "Schätzchen" mitgebracht.
So, kommen wir zum vorletzten Türchen. Bele, falls du das liest: Das zweite Bild (LBR) ist dir gewidmet. Du hast die Mühen, das liebe Vögelchen im Flug zu fotografieren, ja auch beschrieben 😉
Türchen Nummer 23
Seite 95 Zeitpunkt: Mai Ich gebe zu, diese Aufnahmen sind ein purer Glücksfall. Bei den Ground Hornbills bin ich es gewohnt, dass sie bei einer Annäherung schon ab mittlerer Entfernung eilig das Weite suchen. An diesem Tag hat es aber dann doch einmal (nach vielen Begegnungen) geklappt, einige Portraitfotos zu schießen. Wir stehen seit einigen Minuten mitten auf einer Grasfläche und möchten eigentlich ein paar Vierbeiner beobachten. Plötzlich taucht die Vogelfamilie auf und nähert sich unserem Fahrzeug. Ich bin wirklich entzückt und nehme dieses Angebot natürlich dankend an. Ich mag die langen Wimpern des Vogels sehr.
Seite 96 Zeitpunkt: November Wie bei dem Skimmer ist dieses Bild das Ergebnis von vielen, vielen Versuchen an vielen verschiedenen Plätzen in vielen verschiedenen Situationen. Irgendetwas hat nie gepasst in der Vergangenheit. Mal flog das Vögelchen in die falsche Richtung, mal flog es zu schnell weg, mal gar nicht. Aber aufgeben gilt nicht. Warte nur, mein lieber LBR (Lilac Brested Roller). IRGENDWANN ist es soweit. Und tatsächlich! An diesem besonderen Tag am Lake Kariba hat es geklappt. Das Objekt meiner Begierde hatte scheinbar gute Laune, tat mir einen großen Gefallen und ich konnte die restliche Pirsch so richtig entspannt angehen 😁
Seite 97 Zeitpunkt: November Dieses Foto war wesentlich einfacher zu machen, als der vorherige Schnappschuss. Wenn man erst einmal die Lieblingsplätze des Pied Kingfishers kennt, dann muss man sich eigentlich nur noch optimal postieren und abwarten. Irgendwann kommt „das Vögelchen geflogen“ 🤩
Seite 98 Zeitpunkt: November Die Vorgehensweise für dieses Bild ist gut mit jener beim Fotografieren des Pied Kingfisher zu vergleichen. Zusammen mit Guide John (dem Vogelexperten) haben wir die Lieblingsplätze des Giant Kingfishers „ausspioniert“ und diese immer wieder besucht. Die einzigen zwei unkalkulierbaren Einflüsse waren die Strömung des Chobe und vorbeifahrende Boote, die Schaukelbewegungen auslösten. Es kann natürlich auch sein, dass der Kingfisher irgendwann Mitleid mit mir hatte, weil er mich jeden Tag an den gleichen Stellen „herumlungern“ sah und sich deshalb ideal postierte.
Seite 99 Zeitpunkt: Dezember Das ist ein Schnappschuss von einem der Lieblingsvögel meiner Frau. Warum? Weil sich der Vater um den Nachwuchs kümmert, während die Lady ihren eigenen Vergnügungen nachgeht 🙂 Ich jedenfalls freue mich immer wieder, wenn meine Geduld sich durch ein nettes Bild am Ende auszahlt.
Guten Morgen, Walter, am besten gefällt mir heute das Jesushühnchen, das mit seinen Riesenfüßen einen Riesenschritt tut. Ein Foto mit sehr viel "Action". Sachmal, wie viele Fotos hast du "geknipst" für die phantastische Ausbeute des diesjährigen Kalenders? 10, 20 000 oder mehr? Falls ich morgen nicht dazu komme, bedanke ich mich schon heute für deine unterhaltsame Zerstreuung dieses ansonsten trübseligen Dezembers. Dir und deiner Frau, mit deren Ansichten ich in mindestens einem Punkt übereinstimme 😉 , wünsche ich harmonische besinnliche Feiertage. Schickt die richtigen Wünsche für das neue Jahr in den Silvesterhimmel, ich werde mir jedenfalls auch viel Mühe geben.
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201023. Dez. 2023 ·
Hallo freshy, falls du heute noch einmal reinschaust: Es sind tatsächlich in all den Jahren extrem viele Fotos zusammen gekommen. Dieses Fotobuch zeigt logischerweise nur einen kleinen Ausschnitt aus meiner Sammlung. Aber ich habe bereits ein zweites Buch zuhause stehen und aktuell sammele ich seit 2022 "Futter" für Teil drei. Im Grunde steht also einem Adventskalender 2024 und 2025 nichts im Weg.
Auch dir wünsche natürlich entspannte Feiertag und einen guten Rutsch. Ganz liebe Grüsse von Walter
Champagner8’791 Beiträge · seit 201024. Dez. 2023 ·
leofant schrieb: Bele, falls du das liest: Das zweite Bild (LBR) ist dir gewidmet. Du hast die Mühen, das liebe Vögelchen im Flug zu fotografieren, ja auch beschrieben 😉
🙂 Das ist aber lieb 🙂 ! Das Foto ist auf jeden Fall not schade 😎 . Besonders gut gefällt mir dieses Mal der Pied Kingfisher im Landeanflug ("Hände hoch!") und was um alles in der Welt hat denn der Giant Kingfisher gefangen 🤩 ? Ist das ein Skorpion oder einfach nur eine Spinne? 😐
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201024. Dez. 2023 ·
So, hier kommt das letzte Türchen. Eigentlich ist es ganz schön schwierig für mich, denn dieses Türchen ist im Kalender eigentlich immer das grösste. Keine Ahnung, ob ich die Erwartungen erfüllen kann 🙄
Vorher noch ein kurzer Kommentar zu Beles Frage: und was um alles in der Welt hat denn der Giant Kingfisher gefangen Soweit ich mich erinnern kann, gibt es im Chobe eine Art kleine Süsswasser-Krabben (keine Ahnung, ob die Beschreibung richtig ist). In einer anderen Situation habe ich dieses Tier schon einmal als Beute eines Kingfishers gesehen.
Türchen Nummer 24
Seite 44 Zeitpunkt: April Ein Auszug aus meinem Reisetagebuch. Es ist früher Morgen und wir sind im Timbavati Reservat unterwegs. Wir fahren in die Richtung, in der wir gestern die Leoparden verlassen haben. Nach ein paar Minuten müssen wir anhalten, denn eine Hyäne liegt quer über der Piste und blinzelt uns mit verschlafenen Augen an. Sie macht auch keine Anstalten, den Weg freizugeben. Sie reckt und streckt sich, rollt sich hin und her, dann legt sie sich wieder lang und schließt die Augen. Wir sind gezwungen, die Piste zu verlassen und außen herum zu fahren. Guide Remember ist etwas beunruhigt, denn der Baum, neben dem wir gestern den kleinen Leo gefunden haben, ist nur zwei Autominuten entfernt. Dort treffen wir auf die Leopardenmama. Sie hat wieder oben in den Ästen Position bezogen. Wir erkennen ein Stück blutiges Fleisch, sie war also in der Nacht erfolgreich. Wir schauen uns in der näheren Umgebung um, können das Kleine aber nicht entdecken. Die Mama wird langsam unruhig, läuft im Baum hin und her, schnuppert an verschiedenen Stellen, dann lässt sie sich – mit den Hinterbeinen voran – am Stamm hinunterrutschen. Wie eine verspielte Katze legt sie sich auf den Rücken und räkelt sich mit ausgetreckten Beinen. Dann steht sie auf und gibt leise Töne von sich. Für uns ist es klar, sie sucht ihr Kind. Sie läuft im Halbkreis herum, erhält aber keine Antwort. Dann macht sie sich auf den Weg zur Piste. Immer wieder schaut sie herum und maunzt leise, aber nichts passiert. Wir starten den Motor und folgen ihr – natürlich mit einem gewissen Respektabstand. Sie läuft immer weiter weg vom Baum und sucht und sucht. Langsam werden wir unruhig. Sollten vielleicht doch die Hyänen das Kleine aufgespürt haben? Die Mutter sucht und maunzt weiter, wir folgen ihr. Jetzt sind wir bereits 10 Minuten unterwegs und sie findet ihren Nachwuchs nicht – was ist da passiert? Die Spannung im Fahrzeug – auch bei unserem Guide – steigt immer weiter an. Dann plötzlich hören wir eine zarte Antwort. Wir umkurven einen Busch und finden die kleine Familie wieder glücklich vereint. Zufrieden seufzen wir. Alles ist noch mal gut gegangen. Das Kleine wird von der Mama gründlich abgeleckt, dann ziehen sich beide in dichtes Buschwerk zurück. Also fahren wir weiter. Zum Glück war ich vorbereitet und konnte meine Fotos in den entscheidenden Momenten machen.
Seite 58 Zeitpunkt: Dezember Sobald gegen Jahresende die Regenzeit einsetzt, explodiert die Natur auch in der sonst relativ trockenen Gegend an der Chobe Riverfront. Es braucht nur ein oder zwei Regengüsse, schon findet man überall blühende Wiesen. Das ist immer ein schönes Bild. Wenn dann auch noch die Neugeborenen Impalas das dichte Gras mit all den gelben Blumen als „Bett“ benutzen, ist die Bildkomposition eigentlich perfekt.
Seite 81 Zeitpunkt: November Ein Auszug aus meinem Reisetagebuch: Der High Tea ist getrunken, es wird Zeit, endlich wieder auf die Pirsch zu gehen! Statt wie meistens, vor der Stahlbrücke über den Savuti Channel nach Süden abzubiegen, überqueren wir sie heute und fahren nordwärts. Der Boden ist sandig, aber mit frischen Gräsern bewachsen. Ein gutes Gebiet für den Kori Bustard, der neben unserem Weg entlang stolziert. Am Rand einer Pfanne suchen einige Abdim´s Storks nach Fressbarem. In den Büschen dahinter ragen ein paar Giraffenhälse empor. Die Langhälse starren allesamt gebannt in eine Richtung. Warum nur? Der Grund ist schnell gefunden, eine Löwin betritt das Terrain. Unser Guide Obed wird plötzlich euphorisch. „Wir kommen genau richtig zur ersten Vorstellung der Familie!“ ruft er. Wie meint er das? Nur wenige Sekunden später erscheint aus einer anderen Richtung noch eine Löwin, die allerdings ist nicht alleine unterwegs, sondern führt ihren Nachwuchs mit sich. Wir sind natürlich absolut begeistert. Knapp hinter der Mama laufen drei kleine Löwenjunge, „verfolgt“ von einem etwas Älteren. Ich zücke die Kamera und knipse drauf los. Wir stehen in der Mitte einer Senke. Die Löwen laufen etwas oberhalb, das gibt mir eine schöne Perspektive, denn ich bin fast auf Augenhöhe mit ihnen. Ich finde, diese Bilder sind interessanter, als Fotos aus einer höheren Warte, wenn man also eher von oben nach unten fotografieren muss. Auf Augenhöhe wirken alle Tiere etwas eindrucksvoller. Während die Mutter würdevoll entlangschreitet, wuseln die Jungen herum. Man hört auch ihre Stimmen – oder sollte ich sagen Stimmchen? Sie klingen tatsächlich so hell, wie die von junge Hauskatzen. Besonders die Frauen in unserem Fahrzeug – einschließlich Ruth – sind hingerissen von diesem Auftritt. Immer näher kommt die muntere Truppe. Die Mama schaut nach links und rechts, aber da ist nichts, was sie beunruhigen müsste. Safarifahrzeuge kennt sie ja zur Genüge, sie weiß, dass diese zwar laut, aber harmlos sind. Ich konzentriere mich auf die Kleinen und bin fasziniert, wie groß ihre Pranken im Verhältnis zum Körper sind. Natürlich wird sich das in den nächsten Wochen noch ändern, aber zurzeit sieht es witzig aus. Es erinnert mich an Kinder, die in zu groß geratenen Schuhen herumlaufen. Ein Kleines rennt los, das weckt den Jagdtrieb des etwas Älteren. Zack, fegt er mit seiner Pranke den Hinterlauf des Löwenkindes beiseite. Sofort wird er von der Mama zurechtgewiesen. „Das ist nicht ganz ungefährlich für die Kleinsten“ sagt Obed. „Wenn die Älteren zu heftig auf den Rücken hauen, kann das schlimme Folgen haben. Die Kleinen können sich das Rückgrat brechen!“ Was er sagt macht Sinn, denn der zarte Körper muss ja erst noch stabiler werden. Inzwischen sind noch mehr Jungtiere aufgetaucht. Nachdem Obed uns das Risiko für die ganz Kleinen erklärt hat, halten wir jedes Mal die Luft an, wenn ein Älteres wieder „auf Beutejagd“ geht. Die Giraffen sind inzwischen aus den Büschen herausgekommen und beobachten scheinbar fasziniert die Löwenfamilie. Die erste Löwin hat sich unserem Fahrzeug genähert. Das ist aber nett, denn jetzt kann ich ein paar Aufnahmen von Kopf und Maul einstreuen, das mache ich doch gerne! Eines der Jungtiere ist der ersten Löwin gefolgt. Jetzt haben die Giraffen genug gesehen. Sie drehen ab und rennen im typischen Giraffengalopp davon. Der kleine Löwe schaut ihnen hinterher. Vermutlich ist er gerade sehr stolz, er wird den Geschwistern erzählen, dass er drei Giraffen in die Flucht geschlagen hat 😗 . Die Löwin hat das Ufer erreicht und beginnt, zu trinken. Natürlich denke ich sofort an die Spiegelung, aber ihre Position ist dafür nicht geeignet. Jetzt nähert sich der Junglöwe, also der „Giraffenjäger“. Er drängt sich ganz nah an die Mutter und trinkt ebenfalls. Dabei schaut er immer wieder etwas ängstlich in unsere Richtung. Vielleicht fühlt er sich im offenen Gelände und am Wasser nicht wirklich wohl. Meine Aufgabe besteht darin, dann ein Foto zu machen, wenn die rosa Zungen das Wasser berühren und aufschlabbern. Leider hat sich eine Wolke vor die untergehende Sonne geschoben, deshalb werden die Bilder nicht so knackscharf, wie ich es gerne hätte. Naja, da muss ich jetzt durch. Eine halbe Stunde später zieht sich die Familie zurück und verschwindet im Busch. Obed schaut in die Runde. Alle Gäste sind hochzufrieden mit diesem Nachmittag, so hat er es gerne.
Seite 100 Zeitpunkt: April So, hier kommen die letzten zwei Bilder im Adventskalender. Das erste Foto passt sehr gut, wie ich finde. Love and Harmony – so soll(te) es sein an Weihnachten. Klappt nicht immer, aber zumindest bei diesem Paar der Little Bee-Eater. Geteilte Freude ist doppelte Freude.
Das wirklich letzte Foto ist auf der Rückseite meines Fotobuchs zu finden und zeigt zwei verliebte Löwen. Auch ein schönes Weihnachtsmotiv, wie ich finde. An alle Leser und Betrachter dieses Kalenders (und alle anderen natürlich auch): HABT EIN ENTSPANNTES UND FRIEDLICHES WEIHANCHTSFEST
Liebe Grüße vom „Tau ya monna mogolo“. Das heißt auf Setswana „Alter Löwe“ - mein Spitzname in Botswana … weil ich gerne an jedem Wasserloch auf der Lauer liege 😄
.... ach, und einen hab ich noch: In etwas mehr als 11 Monaten hätte ich tatsächlich Fotobuch Nummer 2 als Adventskalender 2024 zu bieten
vielen Dank für den wunderschönen Adventkalender, der uns in diesem anstrengenden Advent immer ein wenig Entspannung geschenkt hat! Ganz, ganz tolle Fotos, mit Liebe ausgesucht und auch so nett beschrieben!
Wir wünschen von Herzen Frohe Weihnachten und auch im kommenden Jahr viel Fotoglück!
Lieber Walter, auch ich bedanke mich sehr herzlich für deine Mühe uns diesen wunderschönen Kalender zur Vorweihnachtszeit zu gönnen! Ich habe sehr gerne mitgeschaut und mitgelesen! Deine Fotos konnten mich immer wieder aufheitern, weil ich familiär bedingt einiges an Stress in dieser Zeit hatte. Danke dafür! ich wünsche dir noch schöne Weihnachtstage!
vielen Dank für diesen wunderbaren Adventkalender! Wow, so viele grandiose Fotos in Kombination mit den interessanten Geschichten dazu! 🤩 Gratulation und danke! Schöne Weihnachtsfeiertage noch und ich freue mich schon auf den nächsten Adventkalender!
Dein tierischer Adventskalender hat mir tierisch viel Freude bereitet. 😁 Und Deine Fotos sind wirklich sensationell gut!
Vielen Dank fürs Teilen und Deine Mühe dafür.
Fröhliche Weihnachten und alles Gute für 2024.
Liebe Grüße Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Guten Morgen, Walter Leofant, besser spät als nie kommt auch von mir ein Dankeschön für Deinen diesjährigen Adventskalender der Extraklasse. Es gehörte 24 Tage lang zu meinem Morgenritual, erst Deinen und dann einen musikalischen (Dresdner Frauenkirche) zu öffnen. Ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr! Herzlichst Friederike
Guten Morgen Walter, frohgemut habe ich gestern meinen Bildschirm geöffnet, nur um feststellen zu müssen: Es ist der 25.12. und nix mehr mit Adventskalender 😠 . Umso mehr freue ich mich auf Dezember 2024 🙂 . Bis dahin alles Gute, bleib gesund, in spätestens 11 Monaten sehen wir uns wieder! Liebe Grüße freshy
tolle Reisen und sehr schöne Fotos. Ein sehr abwechslungsreicher und interessanter Adventskalender! ... und als kleine Info noch ein Foto einer Python mit einem Springbock "im Bauch" - die haben wir 2022 in Okonjima fotografiert. Sie war so dick und unbeweglich dass die Ranger Angst um sie hatten wegen des Elektrozauns. Einer von denen konnte sie am Schwanz packen und sie ein Stück wegziehen. Sie hat gefaucht, konnte sich aber so vollgefressen nicht wehren.
Einen guten Rutsch und ein schönes 2024 mit spannenden Reisen und vielen schönen Erlebnissen ,
Claudia
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201029. Dez. 2023 ·
Liebe Fomis, nach ein paar ruhigen Tagen möchte ich mich abschliessend noch einmal melden. Ich bedanke mich bei allen Mitlesern und Mitbetrachtern und natürlich bei allen "Danke"-Button-Drückern. @ Konni schreibe mir doch bitte noch, wo du die Cheetahs mit Zipfelmütze aufgenommen hast. Ich glaube, da möchte ich auch mal vorbei schauen 😄 😄 @ Dietmar (KTM) + Christian (chrischris) + Simone (tigris) Ja, es hat etwas Zeit gekostet, den Kalender mit den Beschreibungen / Geschichten zu erstellen. Aber ich bin mir sicher, ihr könnt nachvollziehen, dass ich bei dieser "Arbeit" wieder ruckzuck auf der virtuellen Pirsch war 🤩 @ Claudia wenn der Kalender sogar als Stressreduzierer funktioniert hat, dann bin ich happy ! @ Friederike ein Weihnachtschor als Hintergrundmusik zum Kalender ? Hmmm ... not too bad, dieser Gedanke 🙂 @freshy genau ! in 11 Monaten gibt es "frisches Futter" und ich habe jetzt schon Freude daran, den Kalender demnächst vorzubereiten. Und das Schöne (für mich) ist: Ich habe bereits bzw werde im April 2024 wieder "Futter sammeln" für den Kalender 2025. ICH KANN ES GAR NICHT ERWARTEN ENDLICH WIEDER DEN FOTO AUSZUPACKEN 🤩 🤩 @ Claudia (rofro) Wirklich beeindruckend, diese Fotos. Jetzt hätte ich gerne noch eins, das den Moment zeigt, in dem die Python ihr Maul öffnet und den Springbock gerade verschlingt. Geht da noch was ? 😗 😄 😄
Ich wünsche den Fomis einen guten Rutsch und eine grosse Portion Sichtungsglück für alle, die sich demnächst oder in den kommenden Monaten wieder "ins Abenteuer stürzen"
Ganz liebe Grüsse Walter (oder auch Tau ya monna mogolo)
Lieber Walter, nun konnte ich die letzten Türchen auf einen Schlag öffnen. Vielen Dank für die wunderbaren Eindrücke! Was durftest du schon alles erleben und genial ablichten! Ich habe die Bilder sehr genossen und war dann und wann etwas neidisch auf die ein oder andere besondere Situation. Ich liebe den blattwechselnden Jacana! Alles Gute für das kommende Jahr! Sascha
@ Friederike
ein Weihnachtschor als Hintergrundmusik zum Kalender ? Hmmm ... not too bad, dieser Gedanke :)
Nein, lieber Walter, selbstverständlich hintereinander - erst Dein Kalender und danach - quasi zur Beruhigung - die Adventsmusik. Warum ich mich beruhigen musste, überlasse ich Deiner Phantasie….. Schöne Grüße und die Neujahrswünsche gelten natürlich auch für Deine Ruth. Friederike