casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200717. Sept. 2023 ·
21.05.2023 Hluhluwe Umfolozi Nselweni Bush Camp - vorher vergessener Tag Diesen Tag hätte ich ja fast vergessen. Wir stehen früh auf, frühstücken aber ganz gemütlich.
Letzte Nacht hatten wir wieder hervorragend geschlafen. Es wird ja ziemlich kühl und durch das Canvas besonders. Dank warmer Decken ist das aber kein Thema! Diese Selbstversorgungsfrühstücke sind einfach phantastisch! Die Natur und ihre Geräusche erwachen langsam. Die Sonne gewinnt langsam an Kraft und die Mahlzeit schmeckt dann irgendwie besonders gut!
Dann geht es mit Bildern von dem Elefantenbullen im Kopf auf die Pad. Gut, dass wir anstatt ihm nur einen Wooly -necked Stork entdecken.
Das Wetter ist herrlich! Heute wollen wir die Loops im nördlichen Teil des Parks erkunden und vielleicht im Hilltop Camp Lunchen.
Auf der Teerstraße gibt es weite Ausblicke über die Hügellandschaft. Ein Eye-Candy!
Von den Tiere her ist es eher beschaulich: Burchell’s Coucal
Crowned Hornbill (stark vergrößert)
In einiger Entfernung zieht ein großer Elefant durch den Busch.
Auf einigen Stellen des Loops sind wir froh in unserem Fortuner sitzen zu dürfen. Wir lieben ihn! Er dieselt ganz gemütlich in der Automatik die stark ansteigende und etwas ausgewaschen Pad hoch bis auf einen Aussichtspunkt.
Von hier aus haben wir einen echten 360 Grad Rundumblick. Ein guter Platz für einen Pinkelstop.
Dabei verzweifelt Kerstin fast bei dem Versuch, einen etwas zu weit entfernt sitzenden Scarlet-chested Sunbird zu fotografieren.
Weiter geht es an einigen Elefanten vorbei.
An einem Wasserloch ist dann etwas mehr los.
Crested Barbet
Bulbul
Ein unbestimmtes Sunbirdmädchen
Einer der zahlreichen und sehr hübschen African Stonechats.
Giraffen
Und etliche schöne Pflanzen.
Einer der zahlreichen Common Fiscals
Dann geht es wieder weiter runter ins Tal. Urig ist es hier.
Palmen, gurgelnder Fluss und es wird schnell heißer.
Dann erreichen wir die Teerpad zum Hilltop Camp. Der hübsche Roadblock lässt sich in der prallen Mittagssonne nicht von uns stören.
Im Hilltop Camp ist die Bedienung mal wieder ultralahm. Irgendwann bekommen wir dann aber doch unseren absolut essbaren Lunch.
Leider hat inzwischen eine große Burenfamilie mit etlichen Kindern die Terrasse geentert. Erwachsene und Kinder sind recht laut und „all over the place“. Schade, denn die Terrasse bietet wirklich herrliche Ausblicke über den Hluhluwe.
Auf der Rückfahrt sehen wir dann den bekannten Roadblock und sogar noch ein N…
Den Nachmittag wollen wir dann einfach im Camp relaxen, welches wir ohne weitere Sichtungen sicher erreichen. Während ich ein Schläfchen mache, zieht auf der anderen Flussseite ein Elefant vorbei.
Kerstin sagt mir Bescheid und wenig später zeigt sich dann sogar noch ein N….. In solchen Momenten denkt man dann immer an die Reisebericht, durch die man selbst zum Besuch inspiriert wurde!
Der Abend wird von einem Sauvignon Blanc begleitet wieder eine herrliche Angelegenheit.
Hallo ihr Beiden, man merkt euch an das euch der Park begeistert. Für mich der schönste Park den ich bisher besuchen durfte im südl. Afrika. Das Mpila camp ist schon Klasse, aber Nselweni iss noch viel geiler! Grüsse!
franzicke2’085 Beiträge · seit 201218. Sept. 2023 ·
Ei was e Dorschenanner, jetzt also noch mal zurück in den Hluhluwe - ich hab ja mehr und mehr den Eindruck, dass das mal richtig Urlaub bei euch war 😎 Klar seid ihr auch viel gefahren und natürlich habt ihr auch wirklich viel gesehen, aber insgesamt war das doch noch mal ne Spur entspannter als auf euren KTP- oder Kruger-Touren, wenn ich mich nicht irre. Für mich bleibt diese Ecke ja im Moment noch völlig fremd, zumindest hab ich aber mal ein bisschen auf der Karte studiert, wo was wie. Schaumermal - liebe Grüße Ingrid
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200721. Sept. 2023 ·
@Graskop
man merkt euch an das euch der Park begeistert
Das war echt so 🙂
Für mich der schönste Park den ich bisher besuchen durfte im südl. Afrika. Das Mpila camp ist schon Klasse, aber Nselweni iss noch viel geiler!
100% einverstanden. Es muss aber schon ein View Bungi sein 😎
@Franzicke
Ei was e Dorschenanner,
Ei werrklisch, isch Dabbes 😣
jetzt also noch mal zurück in den Hluhluwe - ich hab ja mehr und mehr den Eindruck, dass das mal richtig Urlaub bei euch war 😎 Klar seid ihr auch viel gefahren und natürlich habt ihr auch wirklich viel gesehen, aber insgesamt war das doch noch mal ne Spur entspannter als auf euren KTP- oder Kruger-Touren, wenn ich mich nicht irre.
Hmmmm 😗 Da bin ich mir gar nicht so 100% sicher 😊 Auf jeden Fall war es super schön 🙂
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200721. Sept. 2023 ·
23.05.2023 Mkhuze
Wir stehen früh auf, kochen Kaffee und fahren mit einem kleinen Frühstück to go los in Richtung des Loops von gestern Abend.
Die Betten waren einfach, aber sehr bequem. Der Morgen ist herrlich. Wir werden den gesamten Vormittag lang kein einziges weiteres Auto, geschweige denn einen Menschen zu Gesicht bekommen! Das ist der Vorteil der Nebensaison. Der Nahe Kumasinga Hide ist brandneu und man hat einen herrlichen Rundumblick auf einen kleinen See und dessen Ufer.
Die meisten Vögel sind alte Bekannte. Besonders freuen wir uns aber über einen sich ganz kurz zeigenden Red-billed Helmet Shrike, den wir vor vielen Jahren einmal in Olifants im Krüger hatten.
Überall hüpft etwas herum und die Morgenstimmung und die herrliche Ruhe sind einfach toll. Puffback
Crested Barbet
Three-banded Plover.
Brown-crowned Tchagra
Wir fahren weiter in Richtung der Nsumo Pan.
Der Park ist landschaftlich wirklich ein Augenschmaus, durch das dichte Grün sind die Sichtungen allerdings schwierig.
Yellow-bellied Greenbul
Unterwegs haben wir dann doch einige richtig intensive Sichtungen. Impalas mit Oxpeckern.
Total schöne und entspannte Speckled Mousebirds
Und schließlich eine unserer allerschönsten Mangustensichtungen ever.
Einfach ein kleines, cooles Raubtier, welches in der Morgensonne auf einem Ast herumpost und uns ziemlich glücklich macht!
Schließlich erreichen wir die Gegend der Nsumo Pan. Was soll ich sagen. In echt ist alles dann doch ganz anders, als wir es uns nach den gelesenen Reiseschilderungen vorgestellt haben! Mit gutem Gewissen kann ich behaupten, dass hier und jetzt an diesem Morgen alles nicht perfekter sein könnte.
Keine weiteren Touris, bestes Wetter, überall kleine Entdeckungen, phantastische Vegetation und zwei Namibia-Fomis in Bestlaune! Melba Finch
hallo lieber Carsten, wollte nur fragen - wann ist denn bei Dir gleich .... gehts weiter ..... ich sitze hier und warte und warte - bin jetzt aber eingeschlafen 😛 Ich geniesse deinen Reisebericht. Danke. Ganz liebe Grüsse an Dich und Kerstin von Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200721. Sept. 2023 ·
Liebe Hanne,
es tut mir Leid, Du hast natürlich Recht. Um 00:25 war ich mit dem Text soweit, aber einfach zu müde zum Einstellen. Dafür geht es jetzt im Express- Tempo dem Ende entgegen 😘
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200721. Sept. 2023 ·
23.05.2023 Mkhuze Fortsetzung
Wir laufen das kurze Stück in den ersten Hide.
Der See liegt glatt und friedlich vor uns.
Weit weg vor dem gegenüberliegenden Ufer Sitzen Reiher auf den Köpfen einiger Hippos.
Ansonsten ist es relativ ruhig. Die Pfanne ist voll mit Wasser. Normalerweise gibt es wohl mehr flaches Wasser.
Kerstin pirscht anschließend an den naheliegenden Büschen nach Vögeln. Was sie hier in vielleicht 20 Minuten im Umkreis von vielleicht 20 Metern vor die Linse bekommt, kann man ruhigen Gewissens als sensationell beschreiben. Natal Robin
Chin-spot Batis
African Pygmy Kingfisher
Orange breasted Bush Shrike
African Paradise Flycatcher
und einige alltägliche Birds mehr. Die Stimmung steigt weiter! Wir fahren ein Stück weiter und freuen uns nach kurzer Verfolgungsjagd über unseren ersten Red-fronted Tinkerbird.
Dark-backed Weaver und einige andere kleine Dinge.
Malachite Kingfisher
Green-winged Pytylia
und African Golden Weaver
und Cardinal Woodpecker kommen noch hinzu.
Wir rollen im Standgas an der Uferstraße entlang und sind restlos begeistert! In einer Art Hecke bewegt sich direkt neben mir etwas gepunktetes. Ich sage „Eastern Nicator!!!“. Aber wir erwischen nicht ein ordentliches Bild. Oh Mann! Der steht gaaanz oben auf meiner Liste! OK, erzwingen können wir es nicht. Nach zwei drei Kilometern Weiterfahrt drehen wir wieder um und im gleichen Gebüsch wie eben noch erwischen wir ihn dann gerade noch so.
Hach wie schön und natürlich eine Erstsichtung! Nun fahren wir beseelt zurück nach Mantuma. Hier wartet eine ziemlich zahme Nyalaherde auf uns.
Sie lassen sich sogar anfassen!
Wir wissen gar nicht, ob wir das gut finden sollen, aber natürlich freuen wir uns über die hübschen Nachbarn.
Auf dem abgeratzten Herd bekomme ich mit Müh und Not Eier mit Speck hin.
Den Rest des Tages verbringen wir bis zum späten Nachmittag im Camp. Es ist wieder total ruhig.
Abwechslung bringt ein Trupp Crested Guineyfowls, echte Schönheiten!
Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir auf eine ganz kurze Runde raus.
Auf dem Weg zu einem Hide sichten wir einige Huftiere
und einen Black-headed Oriole.
Im Hide selbst, wir sind natürlich wieder alleine, gibt es lediglich ein Dabchick,
eine Schildi
und einen Water Dikkop
zu vermelden. In schönem Abendlicht fahren wir zurück zum Braii.
Und heute Abend bieten die Bushbabys eine riesige Show.
Sie sind kaum aus unserer Küche wegzubekommen.
Obwohl sie unfassbar knuffig sind, gehen sie uns nach einiger Zeit fast ein wenig auf den Wecker!
Nebenan sitzt noch den ganzen Abend lang ein Ginsterkatze
und einige Meter weg steht eine kleine Gruppe Impalas. Das ist schon ein wenig verrückt hier.
Dadurch, dass das Camp so leer ist, konzentriert sich die ganze Tiermeute auf uns.
Und so genießen wir den letzten Grillabend sehr. Mantuma ist gerade so urig und ruhig. Nicht auszudenken, wie es hier bei vollem Camp sein mag! Morgen geht es nach Kosi Bay und auf dem Weg dorthin freuen wir uns extrem auf ein kurzes Treffen mit Maddy und ihrem Mann Colin.
Bushbabys und Ginsterkatzen können schon sehr nervig sein…ha,ha,ha.
Hab ich auch gerade gedacht! Ein Dutzend Afrika-Reisen haben wir hinter uns und bis jetzt weder ne Ginsterkatze noch ein Bushbaby gesehen. 😗 Wirklich extrem nervig diese Biester. 😈
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200722. Sept. 2023 ·
24.05.2023 Mkhuze nach Sodwana Bay Besuch Maddy und weiter nach Kosi Forst Lodge
Mkhuze ist schon wieder vorbei denken wir, als wir unser Frühstück richten und mit Blick auf die Uhr unsere Sachen zusammen räumen.
Der Höhepunkt des Tages soll ein Treffen mit Maddy und Colin werden, auf die wir uns sehr freuen. Sehr gerne wären wir länger in diesem gerade so herrlich relaxten Park komplett ohne Overtourism geblieben.
Die heutige Strecke führt uns komplett durch für uns unbekanntes Land abseits der Hauptrouten.
Aber zuerst frühstücken wir im Nebel! Eine mystische Stimmung um gibt uns. Die Morgensonne durchbricht nur ganz langsam den Bodennebel!
Dann geht es los.
Gleich um die Ecke entdecken wir erneut einen Red-billed Helmet Shrike.
In den Spinnennetzen hängt der von der Sonne beschienene Morgentau.
Die Impalas grasen friedlich. Der Park macht uns den Abschied nicht leicht!
Echt schwer zu erwischen ist eine weitere Erstsichtung, ein Grey Waxbill.
Dann hören wir den vorher einstudierten Gesang eines Georgius Bushshrike. Er sitzt unsichtbar keine 5 Meter entfernt unsichtbar im Busch und gibt uns keine Chance. Dann werden wir von einer großen Gruppe vorbeifliegender Pelikane abgelenkt. Wow!
Mit schwerem Herzen verlassen wir den Mkhuze, der unser Herz gewonnen hat! Nach dem Parkausgang fahren wir länger durch sehr ländliches Gebiet.
Obwohl es sicher unbegründet ist, sind wir etwas angespannt. Bevor die Teerstraße erreicht wird, wird die Gegend richtig urig. Malachate Kingfishers sitzen am Rande der zahlreichen Wasserflächen.
Bearded Scrub Robin
Green Woodhoopoe (?)
White Helmet Shrike
Little Bittern im schwierigen Licht.
Es ist wirklich sehr schön hier!
Dann erreichen wir die gut ausgebaute, verkehrsarme Teerpad.
Am vereinbarten Treffpunkt wartet bereits ein weißer Pickup mit Maddy und Colin. Sie fahren vor uns her zu ihrem Haus, welches Abseits in den Dünen liegt.
Da wir nur einen 2x4 Fortuner fahren, ist es doch ein wenig spannend, durch die zum Teil tiefsandigen Feldwegen zu fahren. An einer besonders sandigen Stelle versperren Colin einige Kühe den Weg und wir müssen fast anhalten. Der Automatik Fortuner schafft es gerade so hindurch! Uff!
Bei Maddy und Colin zu Haus nehmen wir auf der tollen Terrasse Platz und unterhalten uns richtig gut. Der Hausridgeback ist müde und ruht mit deinem großen Kopf auf meinem Knie. Ein toller Hund! Wir unterhalten uns prächtig und tauschen Afrikalatein aus. Die beiden haben selbst redend schon einiges erlebt. Ihre Birdlist liegt bei über 700!!! Waaaahnsinn!
Colin hat ein Gourmet Bobotie im Ofen. Es schmeckt grandios gut und die Zeit verfliegt leider viel zu schnell! Ganz herzlichen Dank ihr beiden, wir hoffen unsere Wege kreuzen sich irgendwann wieder!
Mit einem Säckchen mitgegebenem Cape Malay Curry verlassen wir die beiden wieder in Richtung Kosi Forest Lodge. Die Straßen sind hervorragend. Uns fallen die Massen an Schülern auf, die in endlosen Karawanen nach Hause laufen.
Die Straße führt uns bis nach Manguzi,
wo wir an einer quirligen Tankstelle wie verabredet auf die verabredete Abholung durch die Kosi Forest Lodge treffen. Als sie unser Auto sehen meinen sie, wir könnten locker selbst zur Lodge fahren. Echt ? Jaajaa! Mit etwa grummeligem Gefühl im Mage geht es los. Allien hätten wir den Weg über ein Gewirr von Sandspuren im Nirgendwo niemals selbst finden können.
So geht es ganz gut. Kerstin ist etwas angespannter als ich. Aber schließlich werden wir sehr herzlich in Kosi Forest empfangen. Hundert Prozent waren wir vorher nicht von der Lodge überzeugt. Das ändert sich jetzt. Ein schöner Restaurantbereich, urige Alge mitten im Busch und das Chalet zwar wie erwartet nicht riesig roß, aber sehr geschmackvoll eingerichtet mit großem und extrem bequemen Bett. Uns wird die Sunddowner- Terrasse empfohlen, wo wir mit einem „Wooow“ auf den Liegen Platz nehmen. Man kann es schlechter treffen, oder?
Als wir dann beim Dinner völlig unerwartet an eine einzelnen Tisch an einem Lagerfeuer unter einem urigen Baum Platz nehmen dürfen, sind wir richtig beseelt! So etwas hatten wir vor Jhren nur Mal in Mowani. Die Angestellten sind wirklich rührend nett und erfreuen sich an unserer Begeisterung!
Für diesen Abend gibt es volle 10 Punkte!
Leider ist das Wetter für Morgen nicht so, dass wir eine Tour zum Kosi Mouth machen können. Es soll zu windig werden! Schauen wir mal!
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200722. Sept. 2023 ·
25.05.2023 Kosi Forest Lodge – Knautour und Relaxen
Der Wecker klingelt. Das ultra bequeme Bett zu verlassen, fällt uns nicht einfach. Ich mag die Außendusche sehr, auch wenn es außerhalb des Duschstrahls etwas frisch ist.
Beim Frühstück erfahren wir vom Campmanager Jabulani, dass die Tour zum Mouth wegen zu starkem Windes nicht möglich ist. Anstatt dessen machen wir die im Preis inbegriffene Kanutour.
Das Frühstück ist hervorragend, die Lodge gefällt uns wirklich super!
Nach dem Frühstück werden wir von einem ebenfalls fröhlichen Guide empfangen. Mit dem offenen Gamedriveauto geht es los. Und zwar über nicht hier erwartetes, offenes Grasland.
Ein Augenschmaus!
Vielleicht nach einer Viertelstunde stoppt der Fahrer und hält am Waldrand.
Die folgenden 15 Minuten Fussweg durch den Küstenwald sind ein wahres Erlebnis.
Die in den Baumwipfeln unsichtbar singenden Vögel erschaffen eine richtige Urwaldkulisse.
Überall exotische Pflanzen. In Botanik kennen wir uns nicht aus, aber solche Wälder mögen wir sehr!
Da die Temperatur noch moderat ist, sind wir extrem happy!
Wir erreichen die Kanus und steigen vorsichtig ein.
Langsam geht es durch die Lagune, die Teil eines miteinander verbundenen Seensystemes ist.
Die Palmen rascheln im Wind. Ansonsten herrscht totale Stille!
An Vögeln sichten wir einen African Darter
und einen Giant Kingfisher.
Der Black-crowned Night Heron versteckt sich leider unfotografierbar in den Mangrovenwurzeln.
Als wir langsam den Bereich des nächsten großen Sees erreichen, können wir den Wind spüren. Der Guide erklärt uns, dass wir dort leider nicht hinkönnen, weil wir zu 100% kentern würden. Das wollen wir nun wirklich nicht und drehen um.
Die Tour ist durch den Wind nicht zu lange, aber wirklich schön! Zurück geht es wieder durch den verwunschenen Wald. Auf der Rückfahrt zeigt uns der Guide noch African Apples und Oranges.
Wie sie schmecken, könnt ihr an diesem Bild erkennen!
Den Rest des Tages verbringen wir in der Lodge, sortieren Bilder aus, genießen die Ruhe und enden am Abend wieder auf der tollen Sundowner-Terrasse am Pool.
Zum wieder köstlichen Dinner müssen wir heute mit dem „ordinären“ Restaurantbereich Vorlieb nehmen, denn es gibt nur zwei Tische an den Feuerstellen.
So versucht man jedem Gast einen besonders schönen Abend zu bescheren. Jabulani ist sich nicht sicher, ob wir morgen die Kosi Bay Mouth Tour machen können. Der Wind sei grenzwertig und der Skipper würde erst morgen entscheiden. Das wäre wirklich extrem Schade! Und so geht der schöne Urlaubstag mit dieser Sorge im Kopf zu Ende!
franzicke2’085 Beiträge · seit 201222. Sept. 2023 ·
Lieber Carsten, liebe Kerstin, was für ein schöner Abschluss! Mkhuze ist ja schon fast ein bisschen wie Urwald und super schön. Und die Kost Forest Lodge scheint ein echter Knaller zu sein - das gefällt mir ausgesprochen gut (und euch ja ganz offensichtlich auch 😘 ) Bei euch geht's ja jetzt mal in die ganz andere Richtung - guten Endspurt! Und vielleicht gibt's ja noch ein kurz hingehudeltes Schluss-Kapitelchen 😗 Auf jeden Fall aber eine gute Reise Ingrid & Helmut
Danke auch an Maddy und Colin, dass sie sich hier zeigen (lassen) nach sooo vielen Beiträgen und Antwort ist es toll, auch ein Gesicht dazu zu haben.
Wir haben uns auch sehr ueber euren Besuch gefreut! Ja, leider war er viel zu kurz, und ich hoffe sehr dass wir so ein Treffen mal wiederholen koennen!
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200723. Sept. 2023 ·
LIebe Franzicke, Maddy und Schorsch ! Herzlichen Dank für Eure Kommentare und Danke an alle Dankedrücker und stillen MItleser! I einer Viertelstunde werde wir zum Flughafen gebracht und bereisen endlich Mal den Südwesten der USA. Am NAchmittag fiegen wir nach Phoenix und freuen uns sehr.
Leider habe ich nun doch keinen Teil mehr geschafft, aber wir haben einen 12 Stunden Tagflug und auf dem Tablet ist Office installiert und die Bilder geladen. Mal schauen wie das so klappt, aber vielleicht gibt es ja bald einen neuen Teil 😉
Guten Flug! Ich wünsche Euch tolle Erlebnisse bei Eurer (Abtrünnigen) Reise durch die Südstaaten. Ich bin gespannt, ob Ihr dort auch so viele außergewöhnliche Birding Erlebnisse haben werdet.
Ui Phoenix, da haben wir tolle Erinnerungen dran. Einfach heiss, heiss... 🙂 Geniesst die Reise auf euch unbekannten Wegen. Da bin ich gespannt, was ihr zu erzählen habt aus Uncle Sam's Gefilden.
Enilorac65770 Beiträge · seit 201723. Sept. 2023 ·
Guten Flug und einen schönen Urlaub! Bin gespannt wie es euch ausserhalb von Afrika gefällt. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)