7 Wochen in der Regenzeit !? (Nam/BOT 2018/2019)

Reisebericht 375 Antworten · 88,8k Aufrufe · gestartet 14. Feb. 2019 von Topobär
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200904. Sept. 2019 ·
43.Tag (Fr. 01.02.2019)
3rd Bridge – Maun
185km


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Die Wildtierkamera zeigt an, dass nachts Hippos auf unserer Campsite gegrast haben.

Für heute haben wir einen ganztägigen Gamedrive geplant. Über den Bodumatau-Loop soll es zur Xini Lagoon gehen und von dort über die Black Pools zur South Gate Campsite.

Der Bodumatau-Loop lässt sich gut fahren. An Tieren ist zunächst nicht viel zu sehen. Das ändert sich erst im Bereich der Makerekwa Pools, die inmitten weiter Grasflächen liegen. Hier müssen wir auch eine Furt queren. Landschaftlich ist diese Gegend sehr schön und wir sehen zahlreiche Grasfresser auf den weitläufigen Weideflächen.

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Von den zahlreichen Pools im Bereich der Xini-Lagoon führen nur noch die wenigsten Wasser. Es gibt aber auch hier weite saftige Grasflächen, mit zahlreichen Tieren.

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Bei den Black Pools verhält es sich ebenso. Auch hier sind die meisten Pools ausgetrocknet.

Wir haben heute zwar sehr viele Tiere gesehen, aber bislang nichts Besonderes. Nichts was dazu angeregt hat, hier ausführlicher darüber zu berichten. So entspinnt sich zwischen Kathrin und mir folgender kurzer Wortwechsel, als wir von den Black Pools in Richtung South Gate aufbrechen:

Kathrin: „Heute war’s aber sehr unspektakulär“

Thomas: „Stimmt! Zum Abschied könnte uns das Delta eigentlich noch einmal ein kleines Highlight bieten… …so wie den Leoparden vor uns.“

Der kam wirklich wie auf Bestellung. Wir hatten Glück, dass er genau in dem Moment aus dem hohen Gras auftauchte, als wir hier vorbei kamen. Die schöne Katze tritt dann sogar ganz aus dem Gras heraus, trinkt ein wenig und posiert danach noch ein paar Minuten für uns, bevor sie wieder im hohen Gras verschwindet.

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Mit Leoparden haben wir dieses Mal echt Glück. So viele Sichtungen hatten wir im südlichen Afrika noch nie.

Dafür haben wir zwischen Kasane und Maun auf dieser Reise kein einziges Mal Löwen brüllen gehört. Das war schon schade, denn das Brüllen der Löwen in der Nacht ist für mich der Inbegriff für das Campen in der Wildnis.

Da uns außer dem Leoparden keine Beobachtungen zu einem längeren Verweilen angeregt haben, liegen wir sehr gut in der Zeit. Wir beschließen daher spontan, unsere gebuchte Übernachtung auf der South Gate Campsite verfallen zu lassen und noch bis Maun weiter zu fahren. So wird der morgige Tag hoffentlich deutlich entspannter und die South Gate Campsite selbst ist auch nichts besonderes, wegen dessen man dort unbedingt die Nacht verbringen sollte.

Kurz nach dem Gate treffen wir eine große Gruppe Hyänen auf der Piste. Die Tiere halten sich auch nicht strickt an die Nationalparkgrenzen.

Auch wenn der letzte Tag etwas ruhiger war, so ist das Delta doch nach wir vor eine unserer liebsten Regionen in Afrika. Die Orientierung ist im Moremi NP allerdings nach wie vor sehr anspruchsvoll. Zwar gibt es an den Hauptpisten inzwischen sogar vereinzelt Wegweiser und man hat natürlich auch Karten in elektronischer und gedruckter Form dabei.
Trotzdem sollte man sich im Park nicht blind auf die Karten oder T4A verlassen. Die Hauptpisten sind zwar korrekt verzeichnet, sowie man diese verlässt und auf den zahlreichen Gamedrive-Pisten unterwegs ist, stoßen die Karten aber an Ihre Grenzen. Mal sind Wege eingezeichnet, die es nicht gibt und dann ist man ein anderes Mal auf einem deutlichen Track unterwegs, der nirgends verzeichnet ist. In der Praxis hilft da nur Intuition. Man muss die Landschaft „lesen“, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo die Wege verlaufen. Außerdem muss man bereit sein unbekannte und nicht verzeichnete Wege auszuprobieren. Das bedeutet natürlich auch, dass man immer mal wieder vor unpassierbaren Hindernissen steht und umdrehen muss. Es hilft auch sehr, beim Navi die Trackingfunktion zu aktivieren. Auf diese Weise zeichnet man sich selbst im Laufe der Zeit eine sehr genaue Karte mit Wegen, die es auch tatsächlich gibt.

Zum Sonnenuntergang treffen wir in Maun ein und entscheiden uns für das etwas versteckt liegende Maun Restcamp. Nichts Besonderes, aber ganz nett.

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Zu unserer großen Freude treffen wir hier auch wieder auf Wendy & Gilles und Lysann & Matthias. Das waren wirklich ganz tolle Urlaubsbekanntschaften, die wir da geschlossen haben. Wir lagen alle genau auf einer Wellelänge. So ist es nicht verwunderlich, dass dieser definitiv letzte gemeinsame Abend sehr spät wurde.
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zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2019
8’814 Beiträge · seit 201004. Sept. 2019 ·
Hallo Thomas,

urlaubsbedingt musste ich abreißen lassen, aber jetzt bin ich wieder auf der Höhe 🙂 . Fast hätte ich euren Besuch bei der HATAB MGR08 verpasst 🤩 . Ich kann deine Überlegung durchaus verstehen, dass es schade ist, dass sie nicht anderweitig auch vermietet wird. Allerdings muss die Tatsache, dass sie bei eurem Besuch leer war, nicht heißen, dass an diesem Abend nicht noch eine Mobile Safari dort aufgeschlagen ist. Diese Site (und auch alle anderen im Moremi und noch schlimmer in Savuti) ist inzwischen sehr gefragt, so dass auch die Mobile Safari Unternehmen untereinander darum "kämpfen" müssen (weiß ich inzwischen aus eigener Erfahrung). Ich glaube kaum, dass sie mehr als ein paar zufällige Tage im Jahr mal nicht besetzt ist, so dass sich der Aufwand einer externen Vermietung für HATAB sicher nicht lohnen würde.

Gtu, vielleicht in der Nebensaison schon eher, aber außerdem steht ja auch das Konzept dahinter, die Mobile Safaris, und nicht die Selberfahrer zu unterstützen, die Plätze sind nicht allzu teuer. Dazu kommt die Kontrolle - man ist ja verpflichtet, den Platz immer so zu hinterlassen, dass man nicht merkt, dass jemand dort war. Wie das bei Plätzen ohne Ablutions aussehen kann, mussten wir 2017 am Khwai auf der Community Campsite erleben - da mussten wir erstmal menschliche Exkremente beseitigen 🤢 .

Nun kann HATAB sehr leicht bei einer Kontrolle sagen, welches Mobile Safari Unternehmen vor Ort war und dieses bei Zuwiderhandlung dann auch bestrafen (Kontrollen vor Ort habe ich auch schon erlebt, und schon öfters den Kontrollbogen ausgefüllt, wie man die Plätze angetroffen und verlassen hat). Die Unternehmen sind ja gut bekannt und greifbar, da sie Mitglied bei HATAB sein müssen. Selberfahrer, die den Platz nicht ordentlich verlassen, findet man sicher nicht so leicht... ( nicht, dass du dich jetzt angesprochen fühlst, aber es gibt sicher genug Menschen, die kein entprechend tiefes Loch für die Toilette graben würden und auch sonst so einen Platz eben NICHT ordentlich hinterlassen würden).

So, jetzt aber zurück zu deinem Bericht - Ihr hattet ja wirklich ein irres Leopardenglück! 🙂 Glückwunsch!

Und vielen Dank für die vielen schönen Fotos aus dieser Ecke Afrikas, die ich auch so sehr liebe! 😘

Viele Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2019
4’393 Beiträge · seit 201504. Sept. 2019 ·
Hallo Thomas,
Thomas: „Stimmt! Zum Abschied könnte uns das Delta eigentlich noch einmal ein kleiner Highlight bieten… …so wie den Leoparden vor uns.“

Der kam wirklich wie auf Bestellung
....das ist ja wie in den Märchen, die mit "zu Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat" anfangen.........
Beneidenswert!
Viele Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
2’542 Beiträge · seit 200904. Sept. 2019 ·
Hallo Thomas,

ich freue mich, dass du weiter geschrieben hast, fast wollte ich schon eine Vermisstenmeldung aufgeben... 😗

Euer Leopardenglück ist schon outstanding, da könnte man glatt neidisch werden.

Nachdem ich jetzt mit meinem Bericht ziemlich durch bin, werde ich diesen hier nochmals genau studieren, speziell den Nordwestteil von Namibia, denn es macht doch so viel mehr Spass, wenn man die Ecken selbst kennt.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200904. Sept. 2019 ·
Hallo Matthias,

ich bin selbst unzufrieden, dass es sich bei meinem Bericht gerade so in die Länge zieht. Die Unterbrechung durch das Trainingslager mit meinen Kletterkids Anfang August war ja noch geplant. Dass ich danach zu viel um die Ohren haben würde um weiterzuschreiben allerdings nicht. Der Bericht wird aber auf jeden Fall zu Ende geschrieben. Wenn es zu lange dauert, müsst Ihr halt mal mit den "Zaunpföstle" winken. 😁
fotomatte schrieb:
Euer Leopardenglück ist schon outstanding, da könnte man glatt neidisch werden.
Der eine kann eben Vögel und der andere Katzen. 😛

Alles Gute
Thomas
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zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2019
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200910. Sept. 2019 ·
44.Tag (Sa.02.02.2019)
Maun – Nxai Pan National Park
225km


Tag44Satellit.JPG


Heute war in erster Linie ein Arbeitstag. Es gab einiges in Maun zu erledigen. Zunächst war ein neues Permit für die restlichen Tage in den Nationalparks notwendig. Zum Glück waren die DWNP-Mitarbeiter hier in Maun wesentlich kompetenter und so war das in kürzester Zeit und ohne Diskussionen und Rückfragen erledigt. Dann mussten die Lebensmittel und Getränke für die restliche Reise besorgt werden. Bis wir alles hatten, was wir benötigen, mussten wir mehrere Geschäfte aufsuchen, so dass sich der Einkauf ganz schön in die Länge zog.

Zwischendurch machten wir Frühstückspause in Hillarys Coffeeshop. Dieser liegt versteckt in einer kleinen Nebenstraße, unweit des Flughafens. Gute Parkmöglichkeiten vorhanden. Uns hat es hier ausgesprochen gut gefallen. Lecker, große Portionen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Was will man mehr.

Abschließend noch tanken, was sich auch noch in die Länge zieht, da während unseres Tankvorgangs die Tanksäulen der ersten Tankstelle ausfallen und wir noch eine zweite Tankstelle aufsuchen müssen, um den Tank komplett zu füllen.

Die Asphaltstraße zwischen Maun und Nata ist über weiten eine üble Schlaglochpiste. Da ist mir der zerfahrenste Track in der Wildnis lieber, als diese tiefen Schlaglöcher mit Ihren harten Kanten. Man kann Ihnen auch nicht ausweichen. Man kann noch so viel Slalom fahren, eine Spur erwischt es immer.
In einem Teilbereich wird eine neue Straßendecke aufgetragen. Es ist zu hoffen, dass dies auf der gesamten Strecke geschehen wird.

Die berüchtigte Strecke von der Hauptstraße zum South Camp lässt sich dagegen richtig gut fahren. Es gibt zwar wie immer recht tiefe und ausgefahrene Spurrinnen, aber nur wenige kurze Passagen mit wirklichem Tiefsand. So kann ich die meiste Zeit mit 50-60km/h fahren und wir sind in weniger als einer Stunde am South Camp angekommen.

Auch dort hat es jetzt ein kleiner Kiosk, welcher auch recht gut sortiert ist, aber wir haben ja gerade in Maun groß eingekauft. Lediglich Feuerholz können wir noch gebrauchen.

Wir haben wieder Campsite Nr.1. Mit der waren wir schon beim letzten Mal sehr zufrieden. Die unweit gelegenen Waschhäuser sind in einem sehr guten Zustand. Wir haben auf dieser Reise den Eindruck gewonnen, dass die von Xomae betriebenen Campsites am besten gepflegt und betreut werden.

Es ist Mittagszeit und so machen wir erst einmal ausgiebig Siesta.

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Um 17:00Uhr starten wir auf einen kleinen Gamedrive. Schon bald entdecken wir einen Gepard, welcher im Schatten unter einem Busch liegt und uns zu unserer großen Freude total ignoriert.

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Wir umrunden die namensgebende Nxai Pan und entdecken an einem schlammigen Wasserloch eine Herde Gnus. Unglaublich was für eine Suppe die Tiere noch trinken.

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Alle anderen Wasserlöcher am Rand der Pfanne sind verwaist.

Zum Abschluss fahren wir noch zum zentralen Wasserloch im Zentrum der Pfanne. Es ist das einzige künstliche und somit permanente Wasserloch in diesem Park.
Hier entdecken wir wieder einen Gepard. Wir vermuten, dass es der Gepard von vorhin ist, denn das war auf direktem Weg nur 2km entfernt.

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Seine Hoffnung auf ein schnelles Abendessen erfüllt sich allerdings nicht, denn ansonsten zeigt sich nur eine Giraffe, welche sich für uns perfekt vor die untergehende Sonne stellt.

867SonnenuntergangmitGiraffe.JPG


Nach zwei Tagen Abstinenz wird heute mal wieder gegrillt.
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zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2019
5’069 Beiträge · seit 201411. Sept. 2019 ·
ich bin selbst unzufrieden, dass es sich bei meinem Bericht gerade so in die Länge zieht.
Hi Thomas,

bei deinen genialen Fotos und Sichtungen ist es ganz gut, dass du dir zwischen den einzelnen Kapiteln Zeit lässt. So hat man wenigsten die Chance die Bilder richtig zu genießen!

Ich freue mich tierisch auf die Fortsetzung und bin schon ganz gespannt, mit was für tollen Aufnahmen du uns noch verwöhnst!

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200911. Sept. 2019 ·
Daxiang schrieb:bei deinen genialen Fotos und Sichtungen ist es ganz gut, dass du dir zwischen den einzelnen Kapiteln Zeit lässt. So hat man wenigsten die Chance die Bilder richtig zu genießen!
Boah! Das nenn ich mal ein Kompliment. Vielen Dank dafür. 😊 😄
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2’085 Beiträge · seit 201211. Sept. 2019 ·
Daxiang schrieb
So hat man wenigsten die Chance die Bilder richtig zu genießen!
Und ein bisschen Zeit braucht man ja schließlich auch, um aufkommende Neid-Gefühle zu verarbeiten 😉

Mensch Thomas,
da erzählst du von der Geparden-Sichtung als wäre es das Normalste überhaupt - ich bin grad völlig hin und weg.
Wir hatten wirklich auch schon viel viel Glück mit Löwen und Leoparden, aber so ganz allein einen Geparden zu finden, war uns bisher nicht vergönnt. Und dann hast du den auch noch so toll erwischt!
Aus Planungsgründen fürs nächste Jahr hab ich heute auch schon mal ganz an den Anfang eurer Reise "zurückgeblättert" - wenn man dann zwischendurch mal wieder eure Zwischenstationen kurz anschaut, wird einem erst bewusst, was für eine tolle Tour ihr da gemacht habt. Danke fürs Berichten!
Und viele Grüße
Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200920. Sept. 2019 ·
45.Tag (So. 03.02.2019)
Nxai Pan – Khumanga
142km


Tag45Satellit.JPG


Unser morgendlicher Gamedrive führt uns als erstes zum zentralen Wasserloch in der Pfanne. Das Licht der tief stehenden Sonne kommt von hinten und leuchtet die Szenerie perfekt aus. Als Akteure haben sich schon viele Zebras eingefunden. Das hört sich erst einmal nicht so spektakulär an, aber der Kampf, den zwei Hengste austragen bietet mehr Dramatik, als man diesen ansonsten so friedlichen Tieren zutraut.

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Auch die Springböcke werden von der aggressiven Stimmung angesteckt.

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Als wir weiterfahren dringt mir schon nach kurzer Zeit ein sich rhythmisch wiederholendes Geräusch ans Ohr. Hört sich an, als würde ein Reifen Luft verlieren. Ich steige aus, aber es ist nichts mehr zu hören. Bei der Weiterfahrt ist das Geräusch aber sofort wieder da. Als ich erneut aussteige, kann ich es deutlich zischen hören. Rechts hinten verliert der Reifen Luft. Es ist ein Platten mit Ansage. Bereits seit mehr als 3 Wochen hat der Reifen einen Cut im Bereich, wo die Lauffläche in die Flanke übergeht. Der Cut ist im Laufe der Tage immer größer geworden und jetzt verliert der Reifen immer Luft, wenn der Cut unten ist und auseinander gedrückt wird.
Was dann folgt ist der am längsten andauernde Reifenwechsel, den ich je gemacht habe und dass obwohl hier perfekte Bedingungen herrschen. Der Boden ist hart und eben und auch die Temperaturen sind so früh man morgen noch sehr angenehm. Normalerweise wären wir nach 5 Minuten wieder startklar.
Leider muss ich dann aber feststellen, dass der hydraulische original Toyota Wagenheben defekt ist. Der bewegt sich keinen Millimeter. Somit muss der Highlift ran und ich muss feststellen, dass dieser Wagenheber beim LandCruiser Bushcamper an seine Grenzen stößt. Zum einen ist der Wagen wirklich sehr schwer. Zum anderen sind die Ansetzpunkte für den Highlift sehr schlecht angebracht. Man muss von hinten an der Stoßstange ansetzen. Dadurch muss man den Highlift fast bis in Endstellung ausfahren, damit das Rad den Boden verlässt. Für die letzten Hübe muss ich mich mit meinem gesamten Gewicht auf den Hebel stützen. Personen unter 80kg hätten da keine Chance. Als das Rad endlich in der Luft hängt, biegt sich die Haltestange ganz ordentlich durch.

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Vertrauenerweckend sieht das nicht aus. Das Rad selbst ist dann schnell gewechselt, aber als ich den Wagen wieder runterlassen will, bewegt sich nichts. Ich denke erst noch, dass ich den Highlift falsch bediene, muss dann aber feststellen, dass die gebogene Haltestange daran schuld ist, dass ich den Wagen nicht wieder runter lassen kann. Jetzt ist guter Rat teuer. Letztendlich bleibt mir nichts anderes übrig, als den Wagen vom Highlift runter zu fahren. Ich hatte dabei große Bedenken den Wagen zu beschädigen, aber zu meiner Überraschung geht alles gut.

Nach 30min. sind wir wieder startklar und machen uns an die Umrundung der Nxai Pan.

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In einem großen Schlammloch sehen wir einen alten Elefantenbullen bei der Körperpflege. Mit offensichtlichem Vergnügen verpasst er sich einen neuen „Anstrich“.

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Zum Frühstück kehren wir noch einmal auf unsere Campsite zurück. Dabei werden wir von zwei frechen Tokos unterhalten. Ich muss aufpassen, dass sie nicht unsere Scheibenwischer zerlegen. Verärgert, dass ich ihnen ihr Spielzeug wegnehme, kacken sie Kathrin auf den Frühstücksteller.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf direktem Weg nach Khumanga auf. Am Rande der Strecke zum Gate verweilen wir einige Zeit bei einer Straußenfamilie.

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Aus einem Gate raus, kurz Asphalt und dann gleich wieder durchs nächste Gate in den nächsten Nationalpark. Am Puduhudu Gate erfahren wir, dass die Fähre über den Boteti derzeit nicht fährt. Darüber mache ich mir zunächst keine größeren Gedanken, da mir bekannt ist, dass die Fähre bei Niedrigwasser nicht fährt und man dann mit dem Auto durch den Fluss fahren kann/muss.
Die Strecke vom Puduhudu Gate zum Boteti ist eine zum Teil tief eingeschnittene einspurige Tiefsandpiste. Ausgerechnet hier kommt uns ein Wagen entgegen. Das Ausweichen war durchaus eine kleine Herausforderung.

Bevor wir auf der Campsite einchecken, schauen wir uns die Situation bei der Fähre an. Entgegen meiner Erwartung ist der Fluss viel zu tief, um ihn mit dem Wagen zu durchqueren. Ich erfrage bei den Einheimischen, die ich hier an der am Ufer vertäuten Fähre treffe, dass die Fähre im Februar grundsätzlich nicht fährt. Was soll denn das? Wo liegt der Sinn, dass man für einen ganzen Monat den Zugang von Süden in den Nationalpark kappt?

Wir fragen beim Gate nach und erhalten die Antwort, dass man nur über das Puduhudu Gate und den Weg außen um den Nationalpark nach Khumanga kommt. Eine passierbare Furt gibt es nach Auskunft am Gate nicht. Das wäre ein Umweg von rund 160km! Zum Glück habe ich mir schon seit langem abgewöhnt irgendwelchen Aussagen in Afrika blind zu vertrauen. Auf dem Hinweg hatte ich vom Hochufer aus eine Fahrspur gesehen, die hinunter zum Boteti führte und am gegenüber liegenden Ufer führte an gleicher Stelle eine Fahrspur zum Fluss.

Wir richten uns zunächst auf der Campsite häuslich ein und machen uns dann auf den Weg zum Gamedrive entlang des Boteti. Zunächst überprüfe ich aber die Furt, welche es angeblich nicht gibt. Der Fluss ist hier gerade einmal Knietief und der Untergrund besteht aus festem Sand. Überhaupt kein Problem, den Boteti hier mit dem Fahrzeug zu durchqueren. Man sieht auch viele frische Reifenspuren und als wir weiterfahren kommt uns ein Staffwagen entgegen, der ebenfalls durch den Fluss fährt. Damit ist die morgige Weiterreise gesichert.

Nachdem das geklärt ist, kann es endlich mit dem eigentlichen Gamedrive losgehen. Dominierend sind hier am Boteti die vielen solitären alten Elefantenbullen. Alles gewaltige Tiere und bis auf einen auch alle sehr entspannt. Dieser eine Bulle hat es aber auf uns abgesehen und verfolgt uns sogar.

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Am Hippopool machen wir eine schöne Pause. Ich genieße es, dass es in den botswanischen Nationalparks mit dem Verlassen des Fahrzeugs nicht so ernst genommen wird. Da macht das Fotografieren gleich viel mehr Spaß, als wenn man immer nur aus dem Autofenster fotografieren kann.

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Hier im Tal des Boteti verschwindet die Sonne schon recht früh hinter dem Hochufer und so fällt heute der klassische Sundowner aus. Trotzdem stoßen Kathrin und ich mit Bier und Savannah auf den schönen Tag an, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

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Heute war der seit längerer Zeit wärmste Tag und auch am Abend kühlt es kaum ab. Ich liebe es, wenn man sich nach Sonnenuntergang nicht überziehen muss.

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Nach dem Abendessen entdecken wir einen Perlkauz Kapkauz im Baum über uns. Beim Versuch ihn abzulichten entwickelt sich ein lustiges Katz und Maus Spiel. Die kleine Eule fliegt ständig von Ast zu Ast und wir laufen mit Taschenlampe (Kathrin) und Fotoapparat (Thomas) hinterher um ihn wieder zu finden und auf den Chip zu bannen. Eine der vielen Aufnahmen ist dann auch tatsächlich etwas geworden.

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zuletzt bearbeitet 23. Sept. 2019
4’393 Beiträge · seit 201520. Sept. 2019 ·
Guten Abend, Thomas,
ich freu mich so über den Bericht von meinem Lieblingsplatz am Boteti! Das heißt natürlich, dass ich mich auch generell über Deinen RB freue! Danke!
Der Kauz sieht richtig kiebig aus 🙂 , als hätte ihm das Fangerlesspielen Spaß gemacht....
Viele Grüße Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
8’814 Beiträge · seit 201020. Sept. 2019 ·
Hallo Thomas,

auch ich sehr dankbar für die vielen tollen Eindrücke aus der Nxai Pan (schöne Erinnerungen) und vom Boteti (schöne Erinnerungen und Vorfreude 🙂 ).

Hier bin ich mir nicht sicher - aber ich würde fast behaupten wollen, dass das ein Kapkauz, und kein Perlkauz ist.

Nach dem Abendessen entdecken wir einen Perlkauz im Baum über uns. Beim Versuch ihn abzulichten entwickelt sich ein lustiges Katz und Maus Spiel. Die kleine Eule fliegt ständig von Ast zu Ast und wir laufen mit Taschenlampe (Kathrin) und Fotoapparat (Thomas) hinterher um ihn wieder zu finden und auf den Chip zu bannen. Eine der vielen Aufnahmen ist dann auch tatsächlich etwas geworden.

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Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2019
4’393 Beiträge · seit 201520. Sept. 2019 ·
Bele hat Recht!
Gruß
Friederike
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Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200923. Sept. 2019 ·
Champagner schrieb:Hallo Thomas,

auch ich sehr dankbar für die vielen tollen Eindrücke aus der Nxai Pan (schöne Erinnerungen) und vom Boteti (schöne Erinnerungen und Vorfreude 🙂 ).

Hier bin ich mir nicht sicher - aber ich würde fast behaupten wollen, dass das ein Kapkauz, und kein Perlkauz ist.

Nach dem Abendessen entdecken wir einen Perlkauz im Baum über uns. Beim Versuch ihn abzulichten entwickelt sich ein lustiges Katz und Maus Spiel. Die kleine Eule fliegt ständig von Ast zu Ast und wir laufen mit Taschenlampe (Kathrin) und Fotoapparat (Thomas) hinterher um ihn wieder zu finden und auf den Chip zu bannen. Eine der vielen Aufnahmen ist dann auch tatsächlich etwas geworden.

888Perlkauz.JPG
Liebe Grüße von Bele
Vielen Dank für den Hinweis. Habs gleich korrigiert.
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Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200927. Sept. 2019 ·
46. Tag (Mo. 04.02.2019)
Khumanga – Hainafeld Game Reserve
240km


Tag46Satellit.JPG


Bei Sonnenaufgang ist es bereits stark bewölkt und während des Frühstücks zieht es komplett zu. Kurz vor der Abfahrt fängt es dann auch leicht zu regnen an. Zum Glück haben wir zu diesem Zeitpunkt bereits alles im Wagen verstaut.

Wir haben heute eine lange Etappe vor uns und verzichten deshalb auf einen weiteren Gamedrive am Boteti. Auf direktem Weg fahren wir zur gestern entdeckten Furt. Diese lässt sich dann auch genau so einfach befahren, wie ich vermutet hatte.

889Furt.JPG

890Furt.JPG

891Furt.JPG


Auch der Weg von der Furt zur Asphaltstraße ist einfach zu fahren und wird augenscheinlich häufig befahren. Ich kann mich über die Nummer noch immer aufregen. Es ist ein Unding, dass die Furt den Besuchern bewusst verschwiegen wird. Ich möchte nicht wissen, wie vielen Touristen der Tag bzw. die Reise gehörig durcheinandergebracht wurde, weil man Sie auf einen unnötigen Umweg von 160km geschickt hat. Was soll das?

Bevor wir uns auf den Weg in die Zentralkalahari machen, fahren wir erst noch zum tanken nach Rakops. Ist zwar ein kleiner Umweg, aber ich habe keine Lust in den nächsten Tagen ständig den Spritverbrauch im Auge behalten zu müssen. Die Tankstelle in Rakops gilt als unsicher hinsichtlich der Verfügbarkeit von Diesel, aber wir haben hier bislang immer welchen bekommen.

Die Zufahrt von der Hauptstraße zum Hainafeld Game Reserve ist totlangweilig. 70km schnurgerade Cutline. Trotzdem ermüdend, da man die ganze Zeit über konzentriert fahren muss.

Im Hainafeld Game Reserve darf man auf eigene Faust auf Gamedrive gehen. Zur Orientierung bekommt man bei der Anmeldung eine Landkarte des Reservats. Leider ist die Landschaft stark verbuscht, so dass es sehr schwierig ist Tiere zu entdecken. Trotzdem sehen wir Kudus, Zebras, Steinböckchen und Impalas.

892Zebras.JPG


Von Löwen finden wir leider nur sehr frische Spuren. Nach dem letzten Regen und dem letzten Fahrzeug sind die Großkatzen auf dem Weg unterwegs gewesen. Das muss ganz kurz vor uns gewesen sein.

Die Campsite liegt einige Kilometer von der Lodge entfern im Busch. Zahlreiche dicht beieinander stehende Bäume bieten viel Schatten. Bei Sonnenschein ist das sicher perfekt. Bei uns hat es fast den ganzen Tag genieselt und auch wenn es vor kurzem aufgehört hat ist der Himmel noch immer bedeckt. Unter den Bäumen ist es deshalb recht düster.

893BrakahCampsite.JPG


Die Campsite ist sehr gut ausgestattet. Das Waschhaus bietet alles, was das Herz begehrt und ist sehr sauber. Es steht auch jede Menge Feuerholz bereit. Das ist im Preis für die Campsite enthalten.

Für Unterhaltung sorgen jede Menge Hasen, die auf der Campsite umher hoppeln.

Während des Abendessens reißt der Himmel auf uns wir haben eine sternklare Nacht. Mal sehen, was der morgige Tag bringt.
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zuletzt bearbeitet 27. Sept. 2019
1’528 Beiträge · seit 201127. Sept. 2019 ·
Guten Abend Thomas,

Deine benutzte Furt führt im Prinzip auf das Gebiet der Leero La Tau Lodge,

..........im Weiteren müsstet Ihr nach kurzer Zeit (ca 480m) einen Zaun mit offenem Tor passiert haben

.....wovon Du aber nichts erwähnt hast.......wenn das so wäre, hätte die Lodge kein Interesse,

die Durchfahrt für Selbstfahrer zu erlauben.....ist natürlich ein Unding....wäre aber eine

mögliche Erklärung für das Verhalten der Verantwortlichen.....

lg...........BMW
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2019
1’674 Beiträge · seit 201228. Sept. 2019 ·
Guten Abend Thomas,
es wird Zeit, dass ich mich hier auch einmal melde.
Ich verfolge deinen/euen Bericht schon von Beginn an. Meist allerdings immer nur zwischendurch und offline. (shame on me)
Ich habe für unsere bevorsehende Reise einige wertvolle Hinweise bekommen.
Und genau dafür stehst DU. Auf deine Beurteilung kann man sich verlassen.
Die angführten Karten und Streckenabschnitte, lassen mich wissen wo ihr ward. Dies macht das Planen um vieles einfacher.
Deine Berichte sind immer sachlich und sehr informativ.
Dies wollte ich einfach mal sagenm ohne nun auf Details einzugehen.
Vielen Dank für deine Mühe und ums mitnehmen.

Herzliche Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200930. Sept. 2019 ·
Hallo BMW,
das mit der Lodge war auch meine Befürchtung, denn man sieht Sie ja unweit der Furt am anderen Ufer liegen. Mir war es aber lieber einen Rüffel seitens der Lodge zu bekommen, als einen riesigen Umweg zu fahren. Die Befürchtungen waren dann aber unbegründet. Der Weg von der Furt zur Hauptstraße führte anscheinend nördlich um das Lodgegelände herum. Wir haben keine Zäune, Tore oder Gatter passiert. Es standen auch keinerlei Schilder am Weg, die auf die Lodge oder ein Betretungsverbot hingewiesen hätten. Ich hatte den Eindruck, dass der Weg über kommunales Land führte.

Hallo Dagmar,
vielen Dank für Dein Lob. Was Du schreibst ist auch genau meine Intention bei meinen Reiseberichten. Ich hoffe Ihr erlebt genau so glückliche Reisen, wie wir.
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411 Beiträge · seit 201930. Sept. 2019 ·
Hallo Thomas - einfach wirklich großartige Bilder und absolut toller Bericht... Danke für die Eindrücke, die du hier vermittelst!
LG Peter
8’814 Beiträge · seit 201030. Sept. 2019 ·
Hallo Thomas,

so langsam neigt sich eure Reise ja dem Ende zu, und ich bin sehr gespannt, wie es euch im CKGR ergangen ist.
Mal sehen, was der morgige Tag bringt.
Das klingt irgendwie schon mal vielversprechend 😉 !

Ich wäre bereit!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute