@ Netti, Du scheinst die "falschen" Berichte zu lesen 🤪 ich kann mich an 3 Berichte mit einem Erdferkel erinnern, allerdings nur noch an zwei Autorinnen Sasa und Gabi-Muc)
Wow Elisabeth, Du hast aber ein gutes Gedächtnis. Bei uns war die Sichtung 2017 und wie bei Laura auch in Bagatelle. Aber dadurch bin ich jetzt auf Deine Bilderflut Galapagos gekommen. Dieses Ziel wird's (hoffentlich) bei uns nächstes Jahr werden.
Liebe Laura,
Dir vielen Dank für den Reisebericht. Ich lese gerne mit und bin gespannt, welche Höhen Ihr noch erlegt. Die Tiefen sind hoffentlich inzwischen gemeistert.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201516. Juli 2019 ·
Guten Morgen zusammen,
ich kann mich auch an den ein oder anderen Bericht mit Erdferkeln erinnern 🙂 Sasa wusste glaube ich in dem Moment noch gar nicht, was für ein besonderes Tier sie da vor sich haben.
Leider sind die Tiefs noch nicht ganz überwunden, aber die Höhepunkte überwiegen deutlich 😎 Ich denke, heute Abend kann es weitergehen.
@ Laura, Nordlicht und Poldi: Danke für eure Erklärungen, wo ich die Zutaten für den Malawi herbekomme. Da werde ich mich mal sputen und mir dann wirklich ein bisschen Namibia nach Hause bringen. Mein Man wird staunen- da freu ich mich schon jetzt drauf!!!
@ Laura: Tolle Bilder vom etwas mageren Erdferkel. Ich wäre gerne dabei gewesen;-). Ja -die rote Kalahari hat uns mit den Dünen auch sehr verzaubert und wir werden sicherlich wiederkommen irgendwann- wenn auch in eine andere Lodge;-). Da sieht man mal, wieviel Kräfte ein Mensch in Bewegung setzen kann, wenn man wirklich etwas möchte- es wäre zu schade gewesen, das nicht zu erleben und ich hätte wohl so angeschlagen, genauso gehandelt. Ich kann das gut nachvollziehen- Krankheit ist Horror im Urlaub und braucht man so gar nicht. Ich freue mich schon auf eure nächste Tour am Waterberg- diesen haben wir ja nächstes Jahr auch auf dem Programm. Ihr seid aber noch vor uns dran- bei uns gehts erst im September 2020 weiter und ich bin froh über jeden Tag, der vorbeigeht;-). .
Hoffe, dass die Tiefen nun bald vorbei sind und freu mich auf den traumhaften Sossusvlei! LG Silke
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201516. Juli 2019 ·
11. Juni 2019 // Desert Camp, Sesriem - noch sind die Tiefs nicht überstanden
Als ich aufwache, fühle ich mich im Gegensatz zu gestern als könnte ich Bäume ausreißen. Beide haben wir keinen Plan, was mich da so umgehauen haben könnte. Als wir in die Rezeption und in den Frühstücksraum gehen, fragt mich wirklich jeder, ob es mir besser geht und eine der jungen Frauen rät mir tunlichst dazu, einen Arzt aufzusuchen. Hat sich anscheinend ganz schön herum gesprochen. Vorsichtshalber frühstücke ich bloß Cornflakes mit Milch, daher fällt unser Frühstück relativ kurz aus. Danach schauen wir noch einmal nach den Erdmännchen, aber die starten ihren Tag wohl heute woanders. Also checken wir aus und werden noch herzlicher verabschiedet als wir empfangen wurden. So ein toller Ort!
Am Tor verabschiedet uns der Angestellte ebenso nett und wir biegen in die Richtung ab aus der wir vor zwei Tagen gekommen sind. Ich schalte unser kostenloses Handy Navi maps.me an, um zu schauen, wie lange wir nach Marienthal brauchen sollten und bin verwirrt. Wir fahren doch tatsächlich in die falsche Richtung! Na, zum Glück haben wir das schon nach wenigen Kilometern gemerkt - in Namibia kann man eben ganz schnell mal 50 Kilometer falsch fahren ohne es zu merken.
Unterwegs merke ich langsam, dass ich dieselben Magenschmerzen wie am Vortag bekomme und ab da kann ich die Fahrt nicht mehr genießen. In Marienthal springe ich nur schnell in den Spar und weiter geht's. Immer wieder plagen mich Krämpfe und mein Körper ist schlapp. Hier mal ein ganz großes Kompliment an Mama Petra, die uns einfach überall sicher hinfährt und das obwohl ich als Beifahrer mehr als einschläfernd bin.
Einzig der Tsaris Pass kann mich für kurze Zeit begeistern, aber die letzten 50 Kilometer bis zum Camp werden die Hölle. Übelstes Wellblech, sodass man denkt, das Auto fällt gleich auseinander. Ja, in solchen Situationen wäre wahrscheinlich ein Hilux etwas entspannter zu fahren. Wenn das mal kein Vorgeschmack auf die Strecke von Sesriem nach Walvis Bay ist.
Ich danke alles und jedem als wir endlich das Camp erreichen. Beim Einchecken klären wir auch gleich alles ab wegen Frühstück und Abendessen. Die Angestellten sind super nett und meinen direkt, dass Frühstückskorb und Grillpakete eine ausgezeichnete Wahl sind. Wir haben im Vorfeld DBB gebucht, daher können wir uns für heute Abend aus einer Liste Fleisch und Beilagen im Wert des Abendessens der Lodge aussuchen. Morgen füllen wir den Zettel dann wieder neu aus. Die Fleischsorten sind mit 200gr angegeben, also wird von jedem etwas angekreuzt, den Rest kann man ja bis morgen auch noch im Kühlschrank liegen lassen. Es gibt sogar Soßen, Brot, verschiedene Salate und Kuchen zum Nachtisch. Wir erreichen nicht ganz den Wert, aber sind uns sicher, dass wir nicht mehr brauchen für heute.
Ich möchte nur noch aufs Zimmer. Wir haben Glück und bekommen Chalet Nr. 201, das letzte in der Reihe. Gemeinsam räumen wir noch zusammen das Auto aus und ich lege mich wieder flach. Wie gerne würde ich einfach nur draußen sitzen und diese wunderschöne Landschaft in mich einsaugen. Naja, das übernimmt zumindest Petra für uns beide.
Irgendwann reicht es mir und ich nehme eine Ibu. So können wir immerhin nochmal nach vorne zum Barbereich und einen kühlen Malawi Shandy trinken. Mir spukt aber nur eins im Kopf herum: Werde ich morgen ins Dead Vlei laufen können? 😕
Die Kiste mit Besteck zum Grillen bekommt man an der Rezeption gegen eine Leihgebühr. Das Essen kommt tatsächlich pünktlich, da haben wir schon Gegenteiliges gehört. Petra nimmt alles alleine entgegen und ich höre nur, wie sie wahrscheinlich gerade die Hände überm Kopf zusammen schlägt 🤩 Sie ruft mich irgendwann raus und da sehe ich die Bescherung selbst. Entweder gibt es in der Lodge keine Waage oder jemand kann keine Zahlen lesen. Die 200gr sind durchweg mindestens je 400gr und die Boerewurst hat bestimmt 800gr. Die Salatportionen sind ebenfalls riesig, nur die Soße dazu zu wenig. Den Kuchen hat Petra beim Anblick der anderen Sachen direkt verschenkt, da hat sich jemand sehr gefreut.
Sie lassen uns Grillanzünder da und würden noch jemanden zum Anzünden schicken, aber das bekommen wir auch wunderbar selbst hin. Unser erstes eigenes Braai. Zunächst knabber ich am Brötchen und stelle mit Freude fest, ich kann wieder ohne Schmerzen essen. Nachdem Petra das erste Stück Fleisch etwas tot brät, übernehme ich und siehe da, wir lassen es uns ordentlich schmecken. Wir verstehen die Camping Liebhaber immer mehr. Gemütlich unterm Sternenhimmel unser eigenes Abendessen zu grillen macht großen Spaß.
Zwei Salate, eine Packung Fleisch und die Wurst landen für morgen im Kühlschrank. Die Tomaten sind leider ungenießbar und die Folienkartoffeln wollen irgendwie nicht durch werden. Aber wir sind ohnehin papp satt.
Wir verbringen einen wunderschönen Abend und ich bin guter Dinge, morgen fit zu sein!
ach herje, was hast du dir denn da eingefangen ? Krank im Urlaub ist echt totaler Mist !
Das was du das so beschreibst hatte ich mal ähnlich in Palenque (Mexiko), dachte zuerst es wäre eine Fischvergiftung, aber es waren die Nebenwirkungen von Resochin (damals das Mittel der Wahl zur Malariaprophylaxe).
Ich hoffe ja sehr, dass dieser Spuk bald ein Ende hat und du deine Reise wirklich genießen konnest !!
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
Guten Morgen liebe Laura, ich schwelge gerade in Erinnerungen - Desert Camp, wie schöööööön und welch eine Veränderung zu 2017 😮
Der Baum ist weg 🙁 und auch hier wurde die Inneneinrichtung total verändert. Boah, was für ein Grillpaket, da hätte sich jemand gefreut 😉 Ja, die Atmospähre dort ist wunderbar. Ich hoffe, dass es dir nun schnell besser geht und das du die Dünen genießen kannst. Setzte mich gedanklich schon mal auf die Elim-Düne und warte auf euch 😉 😘 LG von der Netti
krank im Urlaub ist immer Mist 😈 . Ich hoffe, du hast das Schlimmste nun überstanden und es geht gesundheitlich nur noch bergauf,
Vielen Dank für die Eindrücke aus dem Desert Camp 🤩 Nach fast 10 Monaten Wartezeit haben wir nun doch noch eine Unterkunft dort erwischt und werden in ca. 3 Wochen vor Ort sein. 😉 Das Grillpaket klingt sehr verlockend, auch für mich als Vegetarierin ist ja reichlich dabei. Wir werden vor Ort entscheiden, ob wir braiien oder in die Lodge zum Essen fahren. Gut zu wissen, dass wir wählen können.
Jetzt freue ich mich auf die nächsten Etappen eurer Reise.
Liebe Grüße, auch an Mama Petra Kordula 🙂
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201517. Juli 2019 ·
Halli Hallo ihr Lieben 🙂
@Elke Wenn ich das nur wüsste. Magenprobleme sind bei mir zwar keine Seltenheit, aber das war schon heftig. Zumal ich ja kaum etwas gegessen habe, also konnte es auch schlecht am Essen liegen. Den Fieberanfall schiebe ich darauf, dass ich vielleicht im Flieger was erwischt habe und mein Körper durch das straffe Programm am 1. Tag einfach ausgelaugt war. In Deutschland war ich bis dato seit zwei Jahren nicht mehr richtig krank. Aber ja, der Spuk hat fast ein Ende 🙂 und zum Glück blieb ich die Vorjahre stets verschont.
@Netti Du meine Güte, da haben sie wirklich alle Arbeit geleistet. Und hier muss ich sagen, hat es sich voll gelohnt. Danke für die Bilder nochmal zum Vergleich! Wir sehen uns auf der Elim-Düne 😎
@Kordula Ach wie schön, das freut mich aber für euch! Ich könnte auch direkt wieder hin. Petra hat diese Unterkunft mit Madisa am besten gefallen. Als Vegetarierin kommst du auch auf deine Kosten, die Salate waren alle vegetarisch. Bestellt nur lieber ein Fläschchen Dressing mehr für den grünen Salat 😉 Man muss den Zettel glaube ich bis 16 Uhr abgeben. Die Lodge hat uns gar nicht gefallen, siehe nächstes Kapitel. Das Essen soll allerdings bombastisch sein und eine riesige Auswahl bieten. Im nächsten Kapitel seht ihr auch den Frühstückskorb, den man mit ins Vlei nehmen kann, unbedingt machen! Darauf hat uns auch die liebe Netti erstmals gebracht.
Liebe Grüße und ein schönes Bergfest Laura & Petra
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201517. Juli 2019 ·
12. Juni 2019 // Sesriem - Abenteuer Sossusvlei Teil 1
Petra steht wieder lange vor mir auf und genießt die Ruhe am Morgen mit einem Kaffee in der Dunkelheit. Als sie mich vorsichtig weckt, merke ich direkt, dass ich fit genug bin für unser nächstes Abenteuer. Namibia hat mich wieder!
Zunächst ist unser Ziel die Sossusvlei Lodge um den bestellten Frühstückskorb abzuholen. Schon von dort aus sehen wir eine lange lange Autoschlange. Nein, da reihen wir uns gewiss nicht ein, da sind wir uns mal wieder einig. Als wir die Lodge betreten, merken wir direkt, dass dies wirklich nichts für uns ist. Alles viel zu schick und man kommt sich eher vor wie in einem Hotel in Dubai - das ist natürlich nur unsere persönliche Meinung! Die Angestellten an der Rezeption sind höflich, aber nicht wirklich freundlich und wir schnappen uns flugs den Korb, den wir zu zweit tragen müssen. Draußen ist die Schlange mittlerweile noch länger geworden und ich zeige euch gerne dieses ehrliche Bild hier:
Als Bewegung in die Sache kommt, steigen wir auch langsam ein und fahren zum Tor, wo nun kein einziges Auto mehr zu sehen ist, da es anscheinend alle super eilig haben. Da wir nicht zur Rush Hour ins Vlei wollen, steuern wir als 41. Fahrzeug gezielt die Elim Düne zum Sonnenaufgang an. Hier herrscht friedliche Ruhe und wir können ganz alleine beobachten, wie die Sonne sich langsam ihren Weg hinter den Bergen hervor bahnt. Eine wahnsinnig schöne Ruhe und mystische Atmosphäre. In der Ferne beobachten wir Oryx und die Farben werden nun immer intensiver je mehr sich die Sonne zeigt.
Bei der Weiterfahrt muss Petra gefühlt an jeder zweiten Düne halten, da wir so begeistert sind, wie die Schatten den Dünenkamm entzwei schneiden. Genau diese Bilder haben wir uns so sehr gewünscht.
Bis zum 2x4 Parkplatz überholt uns sage und schreibe ein Auto. Richtung Dünen spazieren gerade ein paar Oryx weg, die ich gerade noch erwischen kann. Es ist zwar noch ein wenig frisch, aber die Jacken lassen wir im Auto, da sie auf dem Weg zum Vlei bloß stören würden. Petra bezahlt schnell die Shuttle Tickets und der Fahrer tritt ordentlich aufs Gas. Er fährt den ersten Kilometer mit 80 und 90 km/h und uns fliegt fast alles weg. Der Wind peitscht eisig in Gesicht und alle anderen Stellen, die nicht eingepackt sind. Wir halten an jedem stehenden oder langsam fahrenden Auto, wo der Fahrer auf die Gelegenheit wartet, jemanden mitzunehmen und sich etwas extra dazu zu verdienen. Ich habe dafür ja Verständnis, aber es nervt.
Am 4x4 Parkplatz machen wir uns auf den Weg ins Dead Vlei. Bepackt sind wir mit zwei Litern Wasser, es hätte sogar mehr sein können!
uns ist es mit der Fleischbestellung ebenso ergangen. Bei Lieferung hatten wir 6 Schalen voll Fleisch. 🙄 Am ende haben wir 3 Schalen Fleisch an die Angestellten verschenkt. 🙂
Da sieht man doch, dass man auch top Bilder machen kann, wenn man sich das "Rennen" nach Gateöffnung nicht gibt.
Da graut mir total vor. 😐 Dummerweise halten wir uns immer genau an die vorgeschriebene Geschwindigkeit und ich sehe schon an die hundert Fahrzeuge, die uns alle total genervt überholen. 😄
und ich sehe schon an die hundert Fahrzeuge, die uns alle total genervt überholen.
Keine Sorge. Auch wenn ein Autoschlange in Namibia die absolute Seltenheit ist - zumal mitten in der Wüste - sind das (siehe Reisebericht oben) keine 50 Fahrzeuge, die da an der wenige Minuten dauernden morgendlichen Rush Hour ins Sossusvlei teilnehmen. Die verteilen sich dann je nach ihrer Geschwindigkeit auf 60 km Strecke bis zum 2x4 Parkplatz. Nur zum Vergleich: Auf der Landstrasse bei uns zu Hause fahren morgens 50 Fahrzeuge alle 10 Minuten und es kommt einem nicht wie eine Blechlawine vor.
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201518. Juli 2019 ·
Hallo zusammen,
wir haben am nächsten Tag auch noch Fleisch im Kühlschrank gelassen, da hat sich denke ich jemand gefreut.
Nadine, ich würde es einfach wie wir machen. Warten, bis die Schlange sich aufgelöst hat, dann durchs Gate und zum Sonnenaufgang zur Elim Düne, die direkt ein paar Kilometer weiter ist. Wir haben uns danach auch an die Geschwindigkeit gehalten (so ein Geschwindigkeitsbegrenzer ist da sehr praktisch) und sowas hat absolut nichts mit "Dummheit" zu tun - im Gegenteil. Gegen bestehende Regeln zu verstoßen und dort ein Rennen zu veranstalten erachte ich als Dummheit. Vor allem konnten wir ohne große Probleme auch so oft für Fotostopps der Dünen halten, was in einer Kolonne weniger möglich ist. Jedenfalls könnt ihr dann auch Glück haben und die Rush Hour im Deadvlei nicht zu erwischen. Als wir dorthin sind, waren die meisten wie gesagt schon wieder auf dem Rückweg und das Vlei war relativ leer.
Mit der Rush-Hour-Blechlawine, die mir tagtäglich in Köln begegnet, wird's wohl in der Tat nicht viel zu tun haben (wär ja noch schöner 😄 ). Mir ist halt tolles Fotolicht wichtig, daher ist da schon ein wenig Zeitdruck. Aber immerhin sind wir 3 Nächte da, da können wir mehrere Anläufe starten.
Und mein "Dummerweise" war natürlich sarkastisch/ironisch gemeint, nur für den Fall, dass das nicht so rüberkam. 🙂
Lotusblume1’941 Beiträge · seit 200919. Juli 2019 ·
Liebe Laura und Petra, hach - was für schöööööne Fotos 😘 Ihr hattet denselben Bungalow wie wir im Desert Camp und den gleichen tollen Sonnenaufgang an der Elim Düne - ich schwelge gerade in wundervollen Erinnerungen an unser Frühstück an der Düne. Dankeschön fürs Teilen!
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201521. Juli 2019 ·
12. Juni 2019 // Sesriem - Abenteuer Sossusvlei Teil 2
Den Weg zum Dead Vlei findet man ganz einfach indem man den vielen Menschen folgt oder sich an den Rückkehrern orientiert. Den Aufstieg zur Düne hätten wir wahrscheinlich auch gelassen, wenn ich ganz fit gewesen wäre. Ganz gemächlich erreichen wir nun endlich das Dead Vlei und wir sind überglücklich, dies nun gemeinsam sehen zu können. Großes Glück haben wir, dass die meisten schon wieder auf dem Rückweg sind oder noch beim Aufstieg auf die Düne. So können wir uns fototechnisch im Vlei gut austoben. Da es schon unzählige Aufnahmen davon gibt, beschränke ich mich wirklich nur auf eine kleine Auswahl.
Uns fallen zwischendurch immer wieder Leute auf, die anscheinend keine Schilder lesen können und sich den Anweisungen der dortigen Aufpasser strikt widersetzen. Viele setzen sich auf die alten Bäume und machen Pause, lehnen sich dagegen oder berühren diese für all ihre Fotos, obwohl am Anfang ein deutliches Schild darauf hinweist, dies zu unterlassen. Nachdem nun viele den Abstieg der Düne ins Vlei gemeistert haben und es wieder voller wird, finden wir eine neue Lieblingsbeschäftigung: Eben erwähnten Trotteln "zufällig" durchs Bild laufen. 😈 Auch von der Influenza bleibt das Vlei nicht verschont. Als wir nach über einer Stunde langsam den Rückweg antreten, betreten die Influenzas - pardon - Influencer die Bildfläche, natürlich nicht ohne die gebührende Einmarschmusik - nein, kein Witz. 🤨 Ungläubig schauen wir ihnen in ihren Sommerkleidchen mit Musikbox hinterher und sind sehr froh, dies jetzt hinter uns zu lassen.
Am 4x4 Parkplatz machen wir noch eine kurze Verschnaufpause und alles worauf wir uns nun freuen, ist der schmackhafte Frühstückskorb! 🤩 Ein Shuttle ist schnell gefunden und gegen 12 Uhr sind wir gespannt, was wir uns alles schmecken lassen können, denn der Hunger ist mittlerweile riesig! Wir breiten die Tischdecke im Kofferraum aus und Petra beginnt, alles auszupacken. Hiervon könnten so einige Leute satt werden und wir gehen davon aus, dass die Reste an die Angestellten gehen. Spontan beschließen wir, morgen früh nicht in der Lodge zu frühstücken, sondern uns genug abpacken, um uns Brote zu schmieren für unterwegs. Immer wieder ernten wir neugierige Blicke und wir hauen ordentlich rein. Gibt es eine coolere Art zu frühstücken?! 😎
Auf dem Rückweg zieht es uns noch einmal zur Elim Düne, wo wir wieder eine ruhige Idylle vorfinden. Ich komme auf die bekoppte Idee, dass man doch eigentlich mal standesgemäß einen Oryx-Kniddel-Weitspuck-Wettbewerb machen könnte. Petra schaut mich ungläubig an und meint, ich hätte sie wohl nicht mehr alle. 😄 Aber da wir eben beide bekloppt sind - gesagt, getan. Wir lachen wieder viel zusammen, erst recht bei dem Versuch, das ganze als Beweisvideo festzuhalten. Ach Mama... Danke, dass du einfach jeden Mist mitmachst und wir zusammen immer wieder Tränen lachen können! 😘
Natürlich nutzen wir die Gelegenheit noch, ein paar schöne und teilweise auch gestellte Bilder zu schießen.
An der Stelle, wo ich unser Permit bezahlen gehe, befindet sich noch ein kleiner Shop und ich nehme direkt noch einige Flaschen Wasser mit. Schnell noch tanken und das nächste, worauf wir uns freuen ist nun ein eiskalter Malawi Shandy. Ich fühle mich prächtig und keine Spur mehr von Magenproblemen. An der Rezeption geben wir noch den Zettel für das Abendessen heute ab, wo wir nun kein Fleisch mehr angekreuzt haben, nur Salat, Brötchen, Soßen und nochmal einen Sack Holz, da wir ein ordentliches Feuer machen wollen.
Nach den erfrischenden Shandys gehts ab unter die Dusche und das Essen wird auch wieder pünktlich geliefert. Endlich können wir wieder einen schönen Sonnenuntergang zusammen erleben. Die Umgebung hier ist einfach nur schön. Die karge Wüste, die Berge in der Ferne, die uns einkreisen und die Oryx und Springböcke, die ab und zu vorbeiziehen.
Wir zünden nun das Feuer an, bereiten das Essen zu und freuen uns hier zu sein - mit welch einfachen Mitteln man glücklich sein kann! Heute trauen wir uns auch an die fast 1 Kilo schwere Boerewurst und ich muss lachen, weil es so aussieht als würde Petra eine eben erlegte und gehäutete Schlange auf den Grill schmeißen 😄
Mit Wehmut im Nacken packen wir später schonmal alles für die morgige Abreise.
Gefahrene Kilometer: 150
Fazit Desert Camp: Hier kann man es aushalten. Diese Unterkunft hat uns richtig gut gefallen und die Möglichkeit, selbst zu braaien finden wir einfach nur genial. Auch die Art und Weise, wie man sein Grillgut bestellen kann ist einfach super. Die Ausstattung in der Küche war gepflegt und wir hatten alles, was wir brauchten. Nach der Renovierung haben die Häuschen viel an Komfort gewonnen. Auch hier hätten wir noch länger bleiben können und wünschen uns oft an diesen Ort zurück.
hach, welche schöne Eindrücke aus dem Sossusvlei. Da kommen Sehnsüchte und Erinnerungen hoch 😄
Wir haben uns nun auch endgültig entschieden, das Abendessen in der Sossusvlei Lodge zugunsten des Braai vor der Hütte im Desert Camp sausen zu lassen. Eure Fotos und Schilderungen haben uns, zusammen mit einem Blick auf die Liste der zu bestellenden Speisen, die Entscheidung leicht gemacht 😉 Das Dinner haben wir schon mitgemacht, es ist durchaus ein Erlebnis, aber halt auch sehr rummelig, da ziehen wir diese idyllische Variante vor.
Ich wünsche dir und Petra eine schöne Woche und warte freudig auf die Fortsetzung deines Berichtes.
Liebe Grüße Kordula 🙂
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201524. Juli 2019 ·
13. Juni 2019 // Auf nach Swakop
Schon am Abend plagte mich ein vager Verdacht, der sich jetzt nach dem Aufstehen bestätigt - hallo Erkältung! 🤢 Vermutlich habe ich mir einen Zug geholt als der Fahrer Richtung Vlei so gedüst ist. Schlapp und mit dickem Kopf helfe ich Petra so gut es geht das Auto zu beladen. Frühstück hat sie sogar schon vorbereitet und eingepackt. Für heute Mittag gibt es noch einen Salat und den Rest Beorewurst. Beim Check Out verabschieden wir uns herzlich und holen tief Luft. Ab geht's zum Höllenritt! Wir fahren bereits kurz vor Sonnenaufgang los und die Sonne versteckt sich noch eine Zeit lang hinter den Bergen. Dementsprechend frisch ist es und vor allem bläst der Wind heute sehr kräftig.
Bis Solitaire ist die Pad tatsächlich so katastrophal wie es jeder immer wieder predigt. Der wirklich mittlerweile heftige Sturm erleichtert die Sache nicht gerade und so frühstücken wir in Solitaire notgedrungen im Auto. Allerdings muss auch unbedingt noch ein Stück Apfelkuchen dran glauben und wir sind froh, dass man dies auch to go bekommt. Das Cafe ist im vorderen Bereich sogar geschlossen und draußen erlaubt der Wind es nicht mal, die obligatorischen Bilder der Autos zu machen.
Vorbei an Bergen und einer weiten Ebene entdecken wir immer wieder Antilopen, aber die Kandidaten, die ich suche sind gestreift. Und tatsächlich erkenne ich schon bald in weiter Ferne Bergzebras grasen. Leider sehr weit weg, aber wir freuen uns über diese Sichtung!
Mehr und mehr spüre ich, wie mein Körper abbaut und ich sehr müde werde. Aber am Tropic of Capricorn Schild müssen wir selbstverständlich auch halten und für ein obligatorisches Selfie raus springen - und auch schnell wieder rein, da der Wind unheimlich viel Sand umher fegt. Den Apfelkuchen lassen wir uns dann im Auto schmecken und ja, er ist wirklich extrem gut - sagen wir als nicht sehr große Kuchen-Fans.
Ein Pass, dessen Name ich vergessen habe, beeindruckt uns mächtig. Serpentinen rauf und runter und wieder oben angekommen erwartet uns ein atemberaubender Blick.
Danach wird die Strecke zwar ziemlich öde, die Pad allerdings lässt sich ausgezeichnet fahren. Mir fallen die Augen zu und die Fahrt erscheint mir schier unendlich. Als ich sie wieder öffne, meint Petra nur trocken, es wären noch 100 Kilometer bis Walvis Bay - immer noch so weit?! Mein Laune sinkt fast, bis ich in der Ferne schon die Industriehäfen erkennen kann - war zum Glück nur ein Spaß. Auch hier nochmal Hut ab, Mama, dass du diese langweilige Strecke ohne mein Gelaber und Ablenkung so gut gemeistert hast.
Unser Navi (maps.me) führt uns dank Eingabefehler zunächst zu Meikes Guesthouse, aber einmal um den Block erreichen wir dann unser eigentliches Zeil, das Meerkat Guesthouse. Dort können wir direkt im bewachten Hof parken und einchecken. Es ist ein wenig ungewohnt, in einem Zimmer eines großen Hauses zu wohnen, da wir ja sonst überall immer Chalets haben. Aber diese kleine Pension ist eine schöne Übernachtungsmöglichkeit, wenn man schon mal in Swakopmund war. Bei erstmaligem Besuch würde ich etwas ausgefalleneres wählen. Im Zimmer richten wir uns ein und Petra kommt später mit der Besitzerin ins Gespräch, die uns empfiehlt, im Woermann Hustensaft zu holen. Spontan entscheiden wir auch, heute Abend fein Essen zu gehen - falls noch irgendwo ein Tisch zu bekommen ist. Kücki's meldet sich nicht, aber beim Tug ist noch ein Tisch zu kriegen. Die Dame an der Rezeption reserviert ihn für uns und wir kommen auf die Idee, heute tatsächlich mal auf die Kacke zu hauen und Hummer zu probieren.
Bis zum Woermann ist es von der Pension aus ein Katzensprung und wir werden dort auch direkt fündig. Auf dem Weg zum Strand laufen wir auch prompt der Nüsschenmafia in die Arme. Als der Herr uns nach unseren Namen fragt, ist Petra vorbereitet und antwortet ohne zu zögern "Marie-Antoinette-Jacqueline". Das Gesicht des Nüsschenschnitzers hättet ihr sehen müssen und auch ich muss lachen. 😄 Er fängt an, den Namen auf seine Hand zu schreiben, aber da geben wir ihm freundlich zu verstehen, dass wir das sechste mal hier sind und keine Nüsschen mehr brauchen.
Am Strand finden wir ein nettes Plätzchen und ich atme die wohltuende Atlantikluft ein und aus. Auch der Hustensaft wird rein gekippt und es dauert nicht lange, da steht der nächste Nüsschenschnitzer vor uns. Leider versteht (oder will es nicht verstehen) er nicht, dass wir kein Interesse haben und ich bin irgendwann schier genervt, weil ich einfach nur in Ruhe hier sitzen möchte.
Diesmal spazieren wir auch ein wenig auf der Jetty entlang und lauschen dem rauen Ozean.
Zum Sonnenuntergang packe ich allerdings die Kamera aus und probiere ein wenig herum. Wir haben Glück und eine klare Sicht ohne Nebel.
Anschließend betreten wir das Tug, wo es sehr rummlig zugeht. Die Kellner sind allerdings sehr nett und zuvorkommend. Petra bestellt Hummer und entscheide mich für Calamaris - müssen ja nicht beide auf die Kacke hauen 😗
Das Essen schmeckt sehr gut, allerdings bezahlen wir relativ zügig danach, da wir einen Tisch bekommen haben, an dem jeder vorbei läuft und man nicht so gemütlich sitzt - klar, wir haben ja auch erst spät reserviert, also nicht schlimm. Das Restaurant bietet außerdem einen Shuttle Service an, den wir gerne in Anspruch nehmen und wir werden sicher wieder am Guesthouse abgeliefert. Es ist merklich mild und nicht wirklich so kalt, wie man es hier kennt.
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201525. Juli 2019 ·
Da ich wahrscheinlich erst wieder ab Montag zum Schreiben komme, folgt gleich heute das nächste Kapitel
14. Juni 2019 // Ein entspannter Tag in Swakop - allerdings nicht ganz alltäglich...
Endlich können wir mal nach Lust und Laune ausschlafen. Zumindest ich, Petra ist selbstverständlich wieder viel zu früh wach und schlürft schon ihren zweiten Kaffee. Der Hustensaft hat wahre Wunder gewirkt und ich fühle mich besser als gestern. Erst als ich auf mein Handy schaue und das WLAN nicht funktioniert, merke ich, dass wir Stromausfall haben. Petra schleicht sich ins Zimmer und meint, es wäre in ganz Swakopmund der Strom weg. Ein gutes Frühstück bekommen wir trotzdem und lassen uns diesmal viel Zeit.
Um 11 Uhr sind wir mit Beate verabredet, mit der wir letztes Jahr als Überraschung für Mama Petra einen unvergesslichen Sundowner in den Dünen erlebt haben. Wir haben unser Wort gehalten und treffen uns heute tatsächlich wieder, worauf wir uns schon im Vorfeld der Reise sehr gefreut haben.
Draußen auf der Straße merken wir direkt, dass heute nicht nur Ostwind-Stimmung sondern tatsächlicher Ostwind herrscht, mit Sturmböen, Sandsturm und allem was dazu gehört. Wir treffen Beate pünktlich im Museums Café, da man in Swakopmund immer erst am jeweiligen Tag sagen kann, wie das Wetter wird und was man zum Sundowner planen kann. Wir zischen erfrischende Malawi Shandys und die Wiedersehensfreude ist groß! Das Sahnehäubchen liefern jetzt noch die Delfine, die weit hinter uns in der Bucht schwimmen und wir sind endlos begeistert. Noch nie haben wir Delfine gesehen! Leider müssen wir den Plausch irgendwann abbrechen, da es zu gefährlich wird, weiter hier zu sitzen. Der Sturm bläst so heftig, dass ganze Palmwedel herumfliegen. Wir verabreden uns für 17 Uhr zum Sundowner am Langstrand, dieses warme Wetter muss man schließlich ausnutzen.
Petra und ich schlendern noch ein wenig am Strand entlang in der Hoffnung, die Delfine würden nochmal auftauchen, aber leider haben wir da kein Glück. Die Hitze lässt sich wirklich nur aufgrund des starken Windes aushalten.
Beate empfahl uns, die Raith Bäckerei aufzusuchen um Brot für unsere Selbstversorger-Abende in Etosha zu kaufen. Denen ihr Vollkornbrot würde sich glatt eine Woche halten, kein Problem. Den Weg erklärte sie uns mit rechts, rechts, geradeaus und links. Erstaunlicherweise finden wir die Bäckerei auf Anhieb. Neben dem Brot bestellen wir uns auch noch ein Stück Pizza als Mittagssnack und genießen die angenehme Kühle im Raum - bis wieder der Strom ausfällt für kurze Zeit.
Diesmal statten wir auch dem Aquarium noch einen Besuch ab, von dem ich mir ein klein wenig mehr erhofft habe. Die Kassiererin fragt mich wie selbstverständlich, ob Petra Rentnerin ist und ich muss lachen. Petra versteht kein Wort und schaut mich schief von der Seite an. Als ich sie aufkläre, nimmt sie es auch mit Humor und wir bezahlen für sie den regulären Eintrittspreis. Man kann sagen, man hat sich nach spätestens 20 Minuten alles intensiv angeschaut und empfindet das große Becken als viel zu voll bzw. viel zu klein für solch große Fische und Haie.
Draußen spricht uns natürlich wieder die Nüsschenmafia an, aber diesmal ist es ein ganz spezieller Verkäufer, der an Bob Marley erinnert und mit dem wir uns wirklich nett unterhalten, nachdem wir erklärt haben, wie viele Nüsschen wir schon zu Hause haben. Manchmal möchten diese Menschen sich wirklich auch nur nett unterhalten ohne penetrant zu sein.
Zurück im Guesthouse gibt es erstmal eine kleine Siesta, obwohl es im Zimmer eigentlich viel zu warm ist. Im Innenhof zischen wir noch was Kühles aus dem Selbstbedienungs-Kühlschrank und machen uns langsam fertig für den Sundowner. Auf der Straße warten wir auf Beate, die man mit ihrem Landi schon von weitem hören kann. Wir springen ins Auto und biegen auf der Hauptstraße Richtung Walvis Bay ziemlich am Anfang schon rechts ab zum Strand. Nach einigen Hundert Metern dann der kurze Schockmoment - Festgefahren! Und nun? 🙄 Kein Problem, Beate ist schließlich ein Profi und hat uns mit ein paar Kniffen direkt wieder befreit. Petra meint nur, vorsichtig wie sie eben ist, wir könnten doch auch hier bleiben, wäre doch auch schön. Nein, Beate sucht nach einem noch schöneren Fleckchen und schon bald halten wir an einer ruhigen Stelle , wo das Meeresrauschen die Straße hinter uns übertönt und die Möwen fleißig ihre erbeuteten Muscheln auf die Felsen krachen lassen. Wir schnappen uns Stühle und Tisch und lassen uns direkt am Meer nieder. Wow, ist das schön!
Die Zeit verfliegt bei intensiven Gesprächen und dem wahnsinns Anblick leider viel zu schnell. Da es aber nicht wirklich kalt ist, können wir auch nach Sonnenuntergang noch ein wenig hier sitzen und packen erst zusammen als es wirklich dunkel wird.
Zum Abendessen schlägt Beate das Secret Garden vor, dessen Name uns bekannt vorkommt und wir schließen uns gerne an. Dort bekommen wir aber leider keinen schönen Tisch mehr, sodass wir uns entscheiden, wieder zu gehen. Da Petra und ich für alles offen sind, probieren wir unser Glück nun beim Wester Saloon, von dem wir noch nichts gehört haben. Sehr freundlich werden wir von den deutschsprachigen Besitzern empfangen und bekommen noch einen freien Tisch. Irgendwie ist mir auch heute nicht nach Game und in Swakopmund isst man ja ohnehin bekanntlich eher Fisch. Das sehen wir alle drei so und bekommen riesige Portionen vom Fang des Tages für Beate, Seezunge für mich und für Petra Calamaris, die tatsächlich noch besser schmecken als gestern im Tug. Mein Fisch ist auch hervorragend und vor allem viel zu viel. Hier kann man sehr gut essen gehen - abgesehen leider von der etwas befremdlichen Untermalung deutscher Schlagermusik, aber das urige Ambiente macht dies wieder wett.
Fundstück auf der Damentoilette 😄
Der Abend geht leider viel zu schnell zu Ende und schweren Herzens müssen wir uns später am Guesthouse von Beate verabschieden. Dieser Abschied fällt irgendwie besonders schwer, da Swakopmund erstmal nicht mehr auf dem Plan steht, aber wir würden Bescheid geben, wann wir nächstes Jahr in welcher Unterkunft sind und wer weiß, vielleicht trifft man sich ja zufällig irgendwo.
Auch an dieser Stelle nochmals unseren herzlichsten Dank für diesen wundervollen Abend liebe Beate! 😘 😘 😘
Als wir uns langsam Richtung Bett bewegen ahnen wir schon Schlimmes: diese Nacht wird unerträglich warm bleiben und wir sollten Recht behalten. 😈 Natürlich haben die Zimmer hier keine Klimaanlage, braucht man ja die meiste Zeit in Swakopmund auch nicht, sondern eher sowas wie einen Heizofen.
Fazit Meerkat Guesthouse: Ein sehr nettes kleines Guesthouse, das man weiter empfehlen kann. Man kann sehr geschützt im Freien sitzen und kann mittags auch einen leichten Lunch bestellen. Wir fühlten uns sehr wohl und das Preis-Leistungs-Verhältnis hat gestimmt. Der bewachte Parkplatz mit Elektrotor ist auch ein Pluspunkt. Für einen erstmaligen Besuch in Swakopmund würde ich aber wie gesagt eine etwas ausgefallenere Unterkunft wählen.