Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201530. Juli 2018 ·
Hi Martin, wir hatten letztes Jahr bereits ein bisschen ältere Cubs, aber hätten nie gedacht, einmal so kleine zu sehen!
Liebe Netti, wenn man deine Zeilen liest, muss man direkt grinsen 😁 Das glaube ich, dass du nach Rodney Ausschau hältst 🤩 Und den Helmut Lotti müsst ihr jeden Morgen singen - das habe ich glatt vergessen, hier rein mit rein zu packen.... Das mach ich beim nächsten Kapitel! Dir auch einen schönen Wochenstart!! Hanno der Blödmann fordert immer dann Aufmerksamkeit, wenn ich's nicht gebrauchen kann 😈
Hallo Sascha, das glaube ich langsam auch. Umso besser, denn an den nächsten drei Morgen waren dafür kaum Leute nach Okondeka unterwegs und wir hatten freie Fahrt 😎 ...Naja fast! Klar war die Begegnung wunderschön - trotz der vielen Autos. Allerdings macht es wirklich keinen Spaß, so ein Run auf die Tiere. Aber als die kleine Familie zum Wasser ging, konnten wir in vollen Zügen genießen und blendeten einfach alle anderen aus!
Champagner8’823 Beiträge · seit 201030. Juli 2018 ·
Hallo Laura,
jetzt komme ich auch mal aus meiner Deckung raus (da wirds langsam zu warm 😄 ). Zuerst mal mein Kompliment zu den vielen schönen Fotos! Die Löwenbabies sind Zucker, aber am besten gefällt mir eigentlich dieses Foto, tolles Licht, toller Aufbau und Etosha nicht so schneeweiß 😉
Flash2010 schrieb:
Was habe ich vor ein paar Monaten noch geschrieben? "Birder werden wir wohl aber trotzdem nicht..." 😗
😄 Tja, irgendwann erwischt's jeden 😉 ! Das knackscharfe Foto von dem juvenilen Singhabicht ist klasse! Die Racke natürlich auch...
Jetzt aber mal zu deiner Sony. Ich mache schon seit letztem Jahr an der rum (also gedanklich leider nur), nachdem der Bruder von Matthias diese ihm empfohlen hatte (was nicht heißen soll, dass er sie sich zugelegt hat). Noch bin ich zu geizig - und die Chefin aus dem Fotoladen meines Vertrauens hier in Kirchheim hat mich auch davor gewarnt, dass der Umstieg in Sachen "Bedienung" von der Canon her schon sehr hart sei. Außerdem bräuchte ich ein anderes Bildbearbeitungsprogramm (vor allem um die RAWs zu konvertieren). Mit welchem arbeitest du denn (sorry, falls das schon irgendwo steht, ich bin wie unsere Grundschüler und schau mir vor allem gerne die Bilder an 😊 )? Mit dem Capture One Express, das kostenlos dabei ist? Und hast du dir ein Akkuladegerät zugelegt? Fragen über Fragen 😄 - aber man kann sich ja nicht früh genug erkundigen 😎 . Achja, noch eine Frage - aber bitte nicht als Kritik verstehen: bei mir auf meinem Billig-Screen kommen die Fotos der Sony fast alle ein bisschen dunkel rüber. Hast du an der Belichtungskorrektur etwas voreingestellt? Oder hast du beim Bearbeiten etwas verändert? Nur damit ich das in meine Überlegungen auch mit einfließen lassen kann (bitte sag, dass die nur dunkle Fotos kann und ich mir die deshalb nicht kaufen soll 🤪 !).
Champagner8’823 Beiträge · seit 201030. Juli 2018 ·
Sasa schrieb: Was hast Du nochmal genau jetzt? Ist das die Sony Bridge mit dem 60 fach Zoom? Liebe Grüße Sasa
Hallo Sasa, ich glaube, das wurde noch nicht beantwortet: die Sony RX10MIV hat einen 25fachen optischen Zoom. 60, bzw. sogar 65 hat meines Wissens nur die Canon Powershot SX60. Aber: die Sony hat einen viel größeren Sensor, das relativiert das dann wieder. Deine Frage wegen des Reiseberichtspeicherns beantworte ich im entsprechenden Thread.
Herrje, hier muss ich ganz schön nachspurten. Eine Woche weg und voll die Bilderflut verpasst. Bis Namutoni hab ich schon aufgeholt - Löffelhund, Erdwolf.. was ein Händchen 😄 . Und auch wieder so tolle Fantenbilder. Ich guck ja auch noch doppelt genau hin, Sony und so. Gefällt mir (dummerweise) eeeeeecht gut, was das Teilchen rausholt, wenn man ganz offensichtlich so ein Auge für Motive hat. Der Zoom macht sicher Spaß.
LG Dissy
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201531. Juli 2018 ·
Hallo zusammen 🙂
Liebe Bele, schön, dich auch dabei zu haben! Vielen Dank für dein ganzes Feedback 🙂 Wenn dir schon einige Fragen beantwortet wurden, werde ich wenigstens kurz drauf eingehen. - Die Bedienung ist der Canon kenne ich nach ein paar Jahren leider nicht mehr, aber das hat man ja meistens, wenn man die Marke wechselt. - Ich benutze DxO Optics PRO 11 - das gab es anscheinend bis vor Kurzem kostenlos, mein Onkel hatte mir dies geschickt. - Wir haben noch keine RAW-Aufnahmen gemacht, aber ich bin auch so zufrieden mit der Nachbearbeitung. Ich kenne mich mit Bearbeitung noch nicht allzu gut aus, daher reichen mir die Optionen im JPEG-Format auch erstmal. - Akkuladegerät plus zwei Akkus haben wir dazu gekauft - Tja die Belichtung... Damit habe ich mich schwer getan und das Gerät scheint sehr empfindlich zu sein. Bei der Panasonic belichten wir meist 2 Stufen unter, aber das ist bei der Sony zB viel zu viel. Mein Problem war auch, dass das Licht manchmal durch den Sucher anders aussah als das Foto nachher, daher musste ich viel herum probieren. Am Ende musste ich wirklich oft Bilder aufhellen. Ob sie insgesamt zu dunkel sind, kann ich nicht wirklich beurteilen, lasse mich aber gerne von weiteren Profis belehren. Was mich zB auch stört, ist, dass der Himmel oft so dunkel wird, was ja irgendwie auch am Polfilter liegen müsste. Ich werde auch bald mal Feedback von meinem Onkel einholen, der sich auch super auskennt.
Leider ist das offizielle Buch nicht vor unserem Urlaub erschienen, wenn auch angekündigt, daher musste ich auf ein anderes zurückgreifen, was mir aber nicht wirklich geholfen hat. Daher heißt es bald, richtig einlesen und hoffentlich die Fehler finden!
Danke auch noch für die Beantwortung auf Sasas Frage bezügl. des Zooms.
Liebe Konni, ganz genau, was will man mehr? 🤩 Dachten wir uns auch und erwarteten für die nächsten Tage absolut nichts mehr...
Liebe Dissy auch dir vielen Dank für die lobenden Worte! Also ich muss schon sagen, was das Birdern angeht, lässt die Sony die Panasonic weit hinter sich. Das Gute ist ja, ich habe ein Auge für Tiere und Landschaften und Petra für Sonnenuntergänge (und dafür ist die Panasonic sowas von perfekt), so ergänzen wir uns prima. Der Zoom macht definitiv Spas, ich liebe ja Portrait-Aufnahmen und konnte mich oft austoben.
Das nächste Kapitel kommt leider frühestens morgen, die Hitze hat mich mittlerweile ganz schön dahingerafft... 😈
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201501. Aug. 2018 ·
15.06. // Frühstück mit Löwen
Unser erster Morgen mit dem Ziel Okondeka! Werden wir "unser" Rudel wieder treffen? Gibt es die beiden Paschas noch?
Heute gibt es kein Frühstück, denn wir möchten erstmals die Lunch Pakete testen. Schlechter als das Angebot hier kann es ja nicht sein. Gestern habe ich sie vorbestellt und möchte sie nun abholen. Die Dame murmelt etwas von 95 Dollar. Okay, kostet anscheinend extra (morgen wissen wir es besser!). Ich hole einen 100 Dollar Schein und sie murmelt etwas von 95 pro Paket. Genervt hole ich das ganze Portemonnaie und bezahle. Ganz schön dreist denke ich mir, dafür, dass wir nicht frühstücken. Wie gesagt, am nächsten Tag werden wir belehrt.
Egal, heute kann uns nichts die Laune verderben. Petra wartet schon am Auto und unterhält sich mit einem Herren auf Englisch. Wir stellen uns vor und er erzählt, dass er für National Geografic arbeitet. Toll! Ich erzähle ihm, dass Nat GEO Wild mein liebster TV-Sender ist, vergesse aber zu erwähnen, dass meine Katzen die Dokus genauso lieben 😄 Wir unterhalten uns noch sehr nett, bis jemand Richtung Tor läuft, um es zu öffnen.
Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und unserem morgendlichen Ritual "Nkosi Sikelele Africa" verlassen wir zunächst als einzige das Camp. Genau das lieben wir! Der Tag beginnt und die Morgensonne verabschiedet die Nacht. Um uns herum fängt langsam das rege Treiben an und der Sonnenaufgang zaubert dieses wunderschöne Golden Light!
Zum ersten Mal erwischen wir sogar Oryx unterm 8 Kilometer-Baum
Gerade Gnus bieten sich wieder für wunderschöne Aufnahmen an und wir können uns kaum satt sehen.
Die Spannung steigt immer mehr und nachdem wir schon überholt werden, reißen wir uns von den Gnus los, denn unser eigentliches Ziel sind heute ja die Okondeka Löwen! Wir nähern uns der Wasserstelle immer mehr und bereits von Weitem bin ich am Jubeln! "Sie sind wieder daaaaa!!!!!!" 🤩 Unglaublich.... Danke Rodney, unser Glücksbringer!!!!!!!!
Je näher wir kommen desto mehr denke ich "Ist das jetzt ein Deja-Vu?!". Wir finden vier Löwinnen an einem frischen Gnu-Riss. In etwa wie im letzten Jahr, nur diesmal 4 Ausgewachsene Löwinnen und vor allem zum Greifen nah! 🤩 Wir können es kaum glauben... Eine der Löwinnen wandert leider relativ schnell ab als wir die Kameras zücken.
Die Köpfe noch rot vom frischen Blut, ruhen sie sich wohl vom Fressen und von der Jagd aus. Noch ist es angenehm kühl bei etwa 8 Grad. Sie befinden sich im perfekten Licht und es folgen einige Bilder, da müsst ihr nun durch 😉
Es dauert nicht lange, bis die zwei offensichtlich noch jungen Löwinnen anfangen zu spielen und man meint, sie würden sich über ihr erlegtes Gnu freuen. Petra kommt ein Gedanke: Könnten das nicht die Löwinnen vom letzten Jahr sein? Letztes Jahr trafen wir hier zwei Löwinnen mit zwei ungefähr 12 Wochen alten Cubs. Diese hielten sich auch nach der Ankunft des Rudel immer etwas abseits. Diese beiden Junglöwinnen hier haben noch die typischen Flecken und wirken unheimlich verspielt. Das könnte definitiv passen! 🤩
Sie schauen oft angespannt in eine Richtung und wir entschließen uns, das Wasserloch und die Anhöhe abzuchecken. Bisher sind nur zwei andere Autos hier und es herrscht dadurch eine wahnsinns Ruhe! Ein Auto treffen wir am Wasserloch an und der freundliche Herr erklärt uns, dass dort unten gerade eine Wildkatze umherstreift 🤩 Liebe Sichtungsfeen... Bitte überarbeitet euch nicht! Wir halten nach ihr Ausschau und können sie immerhin kurz entdecken! Wow, unsere erste Wildkatze!!!!!
Sie verschwindet im hohen Gras und wir fahren auf die Anhöhe, wo sich ein Pärchen Sekretäre aufhält ihr Frühstück sucht.
Jetzt aber schnell wieder zurück zu den Löwen! Aber nicht, ohne noch einmal kurz nach der Wildkatze zu schauen. Wir haben Glück, sie zeigt sich uns sogar noch in voller Breitseite!
Zurück bei den Löwinnen am Riss packen wir unsere Lunch Pakete aus und frühstücken tatsächlich gerade zusammen mit drei Löwinnen! Wie genial ist das denn? Am Anfang noch recht entspannt, kommt immer mehr Action in die Sache und die beiden Junglöwinnen stecken voller Energie, die herausgelassen werden muss!
Die Schildraben haben hier nichts zu suchen, also weg damit!
Ich bekomme spektakuläre Videoaufnahmen für meinen Film und könnte mich heute noch ärgern, dass ich zwischendurch nicht mal auf Serienaufnahme gestellt habe! Wir beobachten dieses wunderschöne Schauspiel mit großer Freude, wie sie sich gegenseitig jagen, um dann wieder miteinander zu schmusen. Es sind eben doch nur große Mietzekatzen könnte man meinen!
Nach insgesamt 2,5 Stunden Löwenaction kehrt langsam Ruhe ein. Kein Wunder, die Sonne wärmt immer mehr und so viel Balgerei macht müde! Die beiden jungen suchen sich eine Kuhle und beobachten noch ein wenig ihre Umgebung. Die Ältere Löwin wacht am Riss. Als auch sie immer müder wird, wird das Gnu zum Kopfkissen und auch sie döst nun vor sich hin.
Tja, auch heute schaffen wir mal wieder nicht unsere geplante Tour ans Wasserloch Ozonjuitji m'Bari, so viel steht fest. Schließlich warten sie bestimmt auf den Rest des Rudels? Wo soll denn die vierte Löwin sonst hingewandert sein? Vielleicht hat sie auch Babys? Wir wissen es nicht, möchten aber auf jeden Fall jetzt die Runde über Adamax und Leebron drehen und dann wieder hier her kommen.
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201505. Aug. 2018 ·
Puh, die Hitze schafft ganz schön... Wer mich kennt, weiß, dass ich die RB normal schneller tippe, aber momentan bin ich nur froh, wenn überhaupt ein vernünftiger Satz zustande kommt 😐
Fortsetzung 15.06.
Am Wasserloch haben sich mittlerweile einige Tiere eingefunden, die sich nicht an den etwa 500 Meter entfernten Löwen stören.
Wir sehen sogar dieses noch sehr junge Springbock Kalb.
Etwa drei Kilometer weiter sehen wir eine große Ansammlung von Geiern, wow 🤩
Ein Stück weiter sehen wir ein Auto halten und scannen mit den Ferngläsern. Dort liegt tatsächlich eine Löwin flach unter einem Baum und schläft, aber nur diese eine. Wir warten kurz, fahren dann aber weiter, wie es die anderen ebenfalls tun, denn sie liegt so weit weg, dass es noch nicht mal für ein Beweisfoto reicht. Dies war übrigens das einzige Auto, das wir auf dieser Runde sehen sollten.
Bei Adamax stehen ein paar Zebras Modell 🙂
Adamax gehört zu den saisonalen Wasserstellen und man erkennt gut, dass hier in der Regenzeit definitiv Wasser war!
Insgesamt sind wir eine gute Stunde unterwegs, bis wir wieder in Okondeka ankommen. Die erwachsene Löwin wacht nach wie vor beim Riss und die beiden jüngeren haben sich ein wenig Richtung Wasserloch bewegt. Sie harren nun im Sand in den Büschen, direkt an der Straße 🤩 Selbst jetzt stehen hier nur drei Autos und wir reihen uns ein.
Immer bereit, die Scheibe schnell hochzufahren
Wir stehen zwischenzeitlich sogar ganz alleine hier und sind froh, dass wir diesmal einen Viersitzer haben, sodass immer einer auf die Rückbank klettern kann, je nachdem zu welcher Seite wir fotografieren. Die beiden Schwestern starten immer mal wieder einen Anpirsch-Versuch und beobachten aufmerksam ihre Umgebung. Sie üben offensichtlich Deckung und Pirsch, denn bei dieser Hitze, da sind wir uns sicher, würden sie keinen Jagdversuch starten. Immerhin sind es heute "nur" 29 Grad in der Mittagssonne.
Dieses Gnu hier erklärte ich ja für lebensmüde. Zuerst dachten wir, es hätte sich ein Bein gebrochen oder so, da es an dieser Stelle auf einmal stürzte und mit irgendwas zu kämpfen hatte, weswegen es nicht mehr hoch kam. Es blieb liegen und das Kalb legte sich dazu. Die Situation war unheimlich spannend und die Löwin beobachtete alles ganz genau. Schlussendlich standen die beiden nach etwa 10 Minuten wieder auf und galoppierten davon
Gegen 3 Uhr eröffnet Petra nach einem kurzen Powernap, dass sie sehr fertig und müde sei. Wir entschließen uns, uns zu verabschieden und hoffen, die Damen morgen früh wieder hier zu sehen, am liebsten natürlich mit der freundlichen Verwandschaft!
In Okaukuejo genehmigen wir uns selbstverständlich erstmal Malawi Shandys, um im Schatten dieses Wiedersehen sacken zu lassen. Schnell sind wir uns einig, dass diese ganzen Sichtungen und unser bisheriges Glück nicht normal oder gar selbstverständlich sind. Daher machen wir uns keine großen Hoffnungen, dass die nächsten zwei Tage noch viel kommen sollte.
Nachmittags verziehe ich mich ans Wasserloch und ergattere den letzten halbwegs schattigen Platz. Ich tippe fleißig alles Erlebte ab, während Springböcke, Oryx und Gnus zum Trinken vorbei kommen. Nach einer Weile schreitet einer der Opas (Wie Rodney sie gerne nennt) heran und löscht seinen Durst. Ich gehe in mich und mir wird nochmal ganz klar bewusst, wie schön es hier eigentlich ist. Hier zu sitzen, Bericht zu schreiben, und das mit dem wohl besten Kino der Welt! Das Wild kommt und geht, ein so schönes Fleckchen Natur! Dieses Sitzen am Wasserloch in Okaukuejo kam in den letzten beiden Jahren wirklich ein wenig zu kurz.
Zum Sundowner nehmen wir diesmal alles an Ausrüstung mit, was geht, denn heute möchten wir den Sonnenuntergang für meinen Film filmen.
Danach genießen wir in aller Ruhe unser kleines Dinner 🙂 Wir kommen noch mit unseren netten kanadischen Nachbarn ins Gespräch, denen wir von Okondeka erzählen. Sie trauen sich nicht so recht, weit vom Camp wegzufahren, aber wir versichern ihnen, dass die Pad dorthin gut zu fahren ist. Also möchten sie morgen früh auch ihr Glück versuchen.
In der Dunkelheit setzen wir uns nochmal ans Wasserloch und es dauert natürlich nicht lange, bis die ersten Zweihörnchen auftauchen.
Wir hören noch einen Löwen brüllen, der aber erst spät ans Wasserloch kommt, wie wir am nächsten Tag erfahren sollten.
Endlich bin ich auch bei deinem Bericht angekommen und jetzt auch wieder beim letzten Kapitel auf dem neuesten Stand. Es macht sehr viel Spass, bei euch mitzureisen. Eure Begeisterungsfähigkeit und Liebe zum Land und der Natur ist einfach ansteckend - sehr schön, wie du das mit deinen Texten und Bildern auch wirklich authentisch zu vermitteln vermagst. Weiter so! 🙂
Die Wildkatze ist ja echt ein Knaller! Im KTP - DEM Wildkatzenland schlechthin, hatten wir auch schon etliche Male das Glück. Einfach eine ganz besondere Sichtung, die ich euch sehr gönne.
Okondeka war bei unserem letzten Besuch im Februar 2016 auch ziemlich ergiebig, was die Löwensichtungen anbelangt. Das war ja dann wohl dasselbe Rudel, nehme ich mal an.
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201506. Aug. 2018 ·
16.06. // Jeden Tag eine gute Tat 😉 .....es wird dir gedankt!
Heute Morgen stimmt das Timing wieder perfekt. Unsere Lunchpakete kosten auch nichts - denn wir frühstücken ja nicht. Das hätte man auch gestern nochmal genau kommunizieren können. Ich treffe unsere Nachbarn, die gerade frühstücken und auch bald los fahren möchten. Siehe da, sie folgen tatsächlich unserem Rat und ich würde mich riesig für sie freuen, wenn die Löwen noch an Ort und Stelle wären.
Okaukuejo wirkt gerade wie ausgestorben. Kein anderes Auto steht bereit, wir sind ganz alleine - und das obwohl bekannt sein müsste, dass das Okondeka-Rudel gestern da war. Das muss ich erst mal festhalten!
Einzig ein Auto fährt schon vor Toröffnung in Richtung Okondeka und wir wundern uns sehr, wo dieses wohl herkommt. Ein anderes überholt uns auf dem Weg, das war's.
Heute wird mal nicht am 8 Kilometer-Baum gehalten, sondern durch gefahren - schließlich steigt die Spannung mit jedem Kilometer. Von Weitem sehe ich auf der Höhe des Kills die beiden Autos etwas versetzt stehen und freue mich riesig! 🤩 Sie müssen noch da sein! Wir kommen näher........ Und denken uns, das kann doch jetzt nicht wahr sein?! 😮 . . . . . . . . . . . . . Was denkt ihr, erwartet uns nun?! Kurz dürft ihr noch raten.... . . . . . . . 3 . . . . . 2 . . . . . 1
Zweihörnchen-Roadblock 😮 Ausgerechnet hier! Wo wir noch nie nie nie ein Zweihörnchen gesehen haben! Nicht mit eigenen Augen und auch noch bei keinem anderen. Verdammt.... Der Bulle steht mitten auf der Straße und das vorderste Fahrzeug steht ziemlich dicht. Er wirkt extrem nervös und wir warten in einem großen Abstand, dass er zur Seite tritt. Tja, Pustekuchen. Er läuft immer wieder ein Stück auf die Autos zu und wir setzen immer mehr zurück. Das Pärchen vor uns registriert dies und setzt bis zu uns zurück. Sie fragen, warum wir so weit weg stehen und können anscheinend die Situation nicht richtig einschätzen. Ich erkläre ihnen, dass diese Tiere extrem schlecht sehen und dass dieses hier sehr verunsichert ist. Es hat hier keine Büsche, wo es hinflüchten kann und riecht mit hoher Wahrscheinlichkeit den Gnu-Riss und womöglich die Löwen, die wir von hier aus aber nicht sehen. Auch sie halten nun einen größeren Abstand und es geht die nächste halbe Stunde immer wieder ein Stück zurück.
Leider durch die Frontscheibe fotografiert. Schnappatmung lässt mal wieder grüßen - von uns beiden diesmal! Nein... Vor Zweihörnchen, besonders den schwarzen habe auch ich einen heiden Respekt. Elefanten kann man meistens noch ein wenig einschätzen, aber diese Herrschaften schießen einfach unvermittelt los.
Ein weiteres Fahrzeug trifft ein und wagt sich weiter nach vorne.
Wir fahren zurück bis zu dem Fahrzeug, das vor Toröffnung aus dem Camp gefahren ist. Als ich erkenne, dass sie eine große Waffe bei sich tragen, frage ich die Damen, ob sie einer Organisation angehören. Ich verstehe sie nicht 100%ig, aber sie tragen auf jeden Fall zum Schutz der Zweihörnchen bei. Jetzt fühlen wir uns etwas sicherer, denn wir bleiben auf ihrer Höhe, sie werden wissen, was zu tun ist. Die nette junge Frau erklärt mir auf Nachfrage auch, dass es gar nicht ungewöhnlich wäre, hier eins zu sehen 🤨
Naja, jedenfalls steht dieser Herr zwischen uns und den (wahrscheinlich) Löwen am Wasserloch. Uns trennen bis dahin etwa 500 Meter. Nach fast einer Stunde Zurücksetzen reicht es uns und wir drehen um. Da kommt ein kleiner Polo angefahren mit unseren kanadischen Nachbarn. Jetzt ist uns auch klar, warum die beiden sich kaum trauen, irgendwo hin zu fahren. Wir erklären ihnen, wir würden nun einen Umweg machen und sie könnten uns gerne hinterher fahren, denn wir wissen von gestern, dass die Strecke über Adamax 1a zu fahren ist, sogar mit Polo. Sie schießen schnell noch ein Foto vom Zweihörnchen und los geht's. Sie bedanken sich schon jetzt sehr, dass wir sie "mitnehmen". Zuerst haben wir Bedenken, dass sie uns nur sehr langsam folgen können und wir fahren etwas voraus, dass sie nicht in unserem Staub fahren. Bei der ersten Abzweigung halten wir und warten auf sie. Siehe da, mit Aussicht auf Löwen kann man mit einen Polo ganz schön durch die Etosha heizen 😄 Mit heizen meine ich natürlich nicht schneller als die erlaubten 60 km/h. Damit hätten wir nicht gerechnet und fahren Richtung Adamax. Unterwegs sehe ich noch eine Schlankmanguste, aber wir bis wir angehalten hätten, wäre sie wieder weg gewesen. Das Paar folgt uns brav und wir kommen gut voran. Jetzt fahren wir tatsächlich wegen einem Zweihörnchen einen Umweg von 40 Kilometern, wo wir noch nicht mal sicher wissen, dass die Löwen da sind..... Was man nicht alles tut 😄
Ich kann gerade noch diesen Ohrengeier (???) erwischen, für den Petra mal wieder eine Vollbremsung machen muss!
Wir sind nun gespannt, ob das Zweihörnchen den Weg freigegeben hat. Bei Okondeka steht einzig und allein ein Auto. Links vom Wasser entdecke ich sofort drei Löwinnen 🤩 Sie sind noch da!!!!!!!!!! Das Auto kommt uns entgegen und fährt weiter, aber nicht ohne uns zu erzählen, dass sie am Hörnchen vorbei sind und es sie angreifen wollte.... Herzlichen Glückwunsch, das hätte ich euch auch prophezeien können.......... Egal, unser Rudel ist noch da!!! Wir zeigen unseren "Mitfahrern" die Stelle und die Freude ist riesig!
Bevor wir aber endgültig hier rasten, möchten wir wissen, was die Hörnchen-Front macht und fahren Richtung Gnu-Riss. Tatsächlich, nach nun fast zwei Stunden marschiert der Herr immer noch auf der Straße entlang und hält den Verkehr auf, der deutlich zugenommen hat. Er ist nun bestimmt schon fast zwei Kilometer marschiert.
Vom Kill ist nicht mehr viel übrig und die Schildraben erledigen den Rest. Geier sind nur zwei zu sehen.
Wir fahren zurück ans Wasserloch, stellen den Motor ab und beobachten die Löwinnen. Es sind nun sogar alle vier! Leider sehr weit weg. Das Frühstück schmeckt in ihrer Gegenwart auch wieder vorzüglich 🤪
An die Art zu Frühstücken könnten wir uns glatt gewöhnen! Eine gute Stunde vergeht und bei den Löwinnen tut sich nichts, außer dass sich zwei von ihnen ins dichte Gras verziehen. Plötzlich drehen wir uns um und ein Kolos von Zweihörnchen kommt angetrabt! Die Autos folgen ihm. Wir starten unverzüglich den Motor und wenden so, dass wir zur Not Gas geben können.
Zum Glück läuft es in Richtung Wasser, aber wir sind immer noch wachsam. Ich bekomme Aufnahmen, über die ich heute noch staune, Foto wie Video! Endlich können wir seine Anwesenheit genießen. Der Anblick als er vor der Pfanne steht und trinkt ist wundervoll. Selbst er wirkt klein und verloren so ganz außerhalb der Büsche.
Unglaublich, wirklich! Wir unterhalten uns noch kurz mit unseren Nachbarn, die sich tausendfach bedanken und wir freuen uns für sie mit. Als die Löwinnen sich mehr und mehr zurück ziehen, wollen auch wir Richtung Camp fahren und vielleicht nochmal zum Sundowner her kommen. Zumal solange wir noch die Möglichkeit haben zu fahren, weil kein Roadblock herrscht!
Wir möchten unser Glück nach einer kurzen Pause in Okaukuejo nochmal bei Gemsbokvlakte, Olifantsbad und Aus versuchen.
Fortsetzung folgt! ........denn die Löwinnen waren nicht der Dank für die gute Tat 😉
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201506. Aug. 2018 ·
Hallo Sam,
vielen Dank für die lieben Worte und deinen Zuspruch 🙂 Wir hätten im Etosha tatsächlich niiiemals eine Wildkatze erwartet - vor allem nicht bei Okondeka! Aber mit dem neuesten Kapitel sieht man mal wieder, dass man da oben fast alles antreffen kann 😄
In Okondeka handelt es sich meist um das dortige Rudel. Wir sahen letztes Jahr viele Youngsters bei ihnen. An unserem ersten Mittag dieses Jahr kam uns ja auch ein Auto mit einem großen Käfig dorthin entgegen. Rodney erklärte uns dann, dass ab und zu mal männliche Löwen umgesiedelt werden. Passt alles zusammen.
afrika-paula310 Beiträge · seit 200906. Aug. 2018 ·
Liebe Petra, liebe Laura, jetzt erst kann ich euren Reisebericht und die tollen Fotos so richtig in Ruhe lesen und genießen. Was sind das für tolle Aufnahmen von den Löwen. Echt klasse!!! Nächstes Jahr im Januar habe ich auch wieder das Glück, in den Etosha Park zu fahren. Solche Reiseberichte samt Fotos machen hungrig auf Namibia. Ein Jahr ist echt lang.!!! Ich freue mich auf den weiteren Reisebericht. Ganz lieben Dank, wünscht die Paula
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201507. Aug. 2018 ·
Liebe Nadja, vielen Dank! Und ich bin gespannt, ob ihr es vielleicht schon schön grün haben werdet!
Liebe Paula, vielen Dank für die netten Worte und dass du noch dazu gestoßen bist 🙂 Ja, ein Jahr ist wirklich lange... Aber wenn es dann rum ist, denkt man, dass die Zeit rennt. Ich sage immer, hier ist Vorfreude nicht die schönste Freude, denn es ist noch viel schöner, endlich wieder dort zu sein!
Flash2010Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201507. Aug. 2018 ·
Fortsetzung 16.06.
Um Nebrowni herum finden sich viele Zebras und es sind tatsächlich ein paar Wölkchen am Himmel, die die Stimmung der Bilder sofort verändern.
Ein Helikopter fliegt über uns hinweg, relativ niedrig. Diesen haben wir gestern bereits gesehen.
Auf dem Weg nach Gemsbokvlakte treffen wir eine kleine Erdhörnchen-Familie. Die Mutti ist am Buddeln und de Babba am Mampfen 😄
Beim Wasserloch herrscht Hochbetrieb wie zu heißen Tagen im Freibad. Steppenwild so weit das Auge reicht. Ich weiß nicht, ob wir schon einmal so viel Wild auf einmal vor der Linse hatten 😮
Da wir ohnehin wieder hier vorbei kommen würden, fahren wir zunächst weiter nach Olifantsbad. "Mir fehlt noch eine Elefantenherde am Wasserloch für meinen Film...", murmel ich vor mich hin. "Bei deinem Glück steht da gleich auch noch eine!", meint Petra nur gelassen. Wir fahren in den Mopanewald und sind kurz vor Olifantsbad. Vor uns hält ein Auto und ein Entgegenkommendes stoppt ebenfalls. "Jo, da wird wieder ein Vogel im Baum sitzen...", vermute ich, denn so war es letztes Jahr in dieser Gegend. Wir nähern uns den stehenden Autos und ich schaue mich um. Ich brauche bestimmt einige Sekunden, bis ich wirklich realisiere................. "Da sitzt ein Leopard!" - "Wie bitte?!". Nein, damit haben wir nicht mehr gerechnet......... Völlig perplex halten wir an und schauen dem kleinen Kerl direkt in die Augen. Er wirkt so jung und unsicher, aber auch neugierig. Wir können es immer noch nicht glauben und schießen schnell ein paar Fotos, denn normalerweise sind diese Katzen ja nach ein paar Sekunden weg. Nicht so dieses Kerlchen 🤩 Er setzt sich hin und beobachtet die Autos. Nein, wir können es immer noch nicht glauben!!!!!!!!!!! Das gibt's doch nicht! Vor allem in dieser Gegend.... Rodney fährt diese Strecke fast täglich und hat in zwei Jahren einmal eine Leo-Mama mit Baby gesehen. Schlagartig müssen wir natürlich an unseren Glücksbringer denken..... Ausnahmsweise gibt's jetzt mal keine Tränen, dafür ist keine Zeit! Ein Auto startet den Motor und der Kleine weiß die Situation nicht wirklich einzuschätzen. WARUM FÄHRT MAN BEI SO EINER SICHTUNG ÜBERHAUPT WEITER??????? Egal, nicht schlimm, er setzt sich wieder hin. Es dauert noch ein paar Minuten, bis es ihm dann doch zu unsicher wird und er zieht sich zurück. Wow.... Und das, nachdem wir jegliche Suche nach Flecken in den Wind geschossen haben! Wie sagte ich vor ein paar Tagen? "Jeder, der hier durchrast, sieht Leos oder Cheetahs.... Wir suchen jetzt NICHTS mehr, fertig!".
Wie wir später erfahren ist der kleine Mann (jaa, wir haben den Videobeweis 😎 ) zwischen 1 und 1,5 Jahre alt. Es folgt eine Bilderflut, da müsst ihr durch 😉
Genau so ist es: Jeden Tag eine gute Tat und es wird dir gedankt! 🤩
Da seine Mama vielleicht in der Nähe ist, fahren wir mit Schrittgeschwindigkeit bis nach Olifantsbad, können aber nichts entdecken. So, das muss jetzt erstmal verdaut werden... Da am Wasserloch nichts los ist, hält es uns nicht lange dort und wir möchten lieber ganz langsam zurück durch den Mopanewald fahren - vielleicht ist ja seine Mama irgendwo. Wir scannen jeden Baum ab und Petra geht in die Eisen. Hat sie sie gefunden? Nein 😄 Mal wieder auf der Suche nach Leos mausert Mama Petra sich zur Profi-Birderin und findet diesen Uhu 😮 Das ist doch ein Uhu oder?
Meine Güte, den hätten wir niemals beim Vorbeifahren gesehen. Uns wundert es, dass er so weit am Boden ruht. Als wir den Mopanewald verlassen, spielen wir unser Lied und werden wieder emotional. Nein, mehr geht absolut nicht! Da sind wir uns einig... Wir fahren nach Okaukuejo zurück und begießen dieses Erlebnis erstmal mit - na was wohl? - Malawi Shandys.
Vorher aber entdecken wir ein Auto der Safari Lodge - zwei Dumme, ein Gedanke - das müssen wir Rodney erzählen!!!!!!! Leider sitzt er nicht am Steuer und sein Kollege Ivan teilt uns mit, dass Rodney nun zwei Wochen Urlaub hätte 😣 Er versucht sogar noch, ihn anzurufen, aber er geht leider nicht ran. Wir erzahlen ihm von unserer Sichtung und er ist ganz aus dem Häuschen! Er fragt, ob er Rodey eine Nachricht von uns zukommen lassen soll und als wir ihm erklären, dass wir Rodney einen Schlüsselanhänger geschenkt haben, weiß er auch sofort, wer wir sind 😄 Wir schreiben auf, wann wir nächstes Jahr wieder hier sind - bestimmt treffen wir ihn wieder!
Jetzt aber ab zur Bar. Unsere Nachbarn kommen vorbei und sie freuen sich für uns mit. Sie möchten gerne ein Bild von uns machen und ihrem Sohn die zwei Lady-Guides zeigen 🙂 Ich gebe ihnen auch noch meine Karte mit, über die sie sich sehr freuen.
Danach sichern wir sofort die Bilder und ich sortiere ein wenig aus. Am Wasserloch trinken gerade zwei Elefantenbullen. Moment..... damit haben wir für heute alle Big Four of Etosha gesehen... Das gibt's doch gar nicht!!!! Schnell alles aufschreiben, damit auch ja nichts vergessen wird. Heute werden wir nicht mehr raus fahren, man soll sein Glück ja nicht herausfordern.
Und liebe Netti, du kannst dir noch vorstellen, wie wir dort saßen und versuchten, dir das Leo-Bild zu schicken 😄 😄 😄 Nachdem du dich setzen solltest..... 😗 Jaja, das super Okaukuejo-WLAN 😄
Jetzt heißt es frisch machen zum Sundowner, so gehört sich das zur Religionsausübung! Da der gestrige Sonnenuntergangs-Film nichts wurde, versuchen wir es heute erneut.
Die Elefantenbullen bieten zum Sonnenuntergang hin ein wunderschönes Backlight Motiv!
Wieder stehen Giraffen bereit, die uns, wie wir Zuhause erst feststellen, tatsächlich meine Zeitraffer-Sequenz versauen.... Amateure!!! 😄
Ein letztes Mal genießen wir unser Abendessen auf der Terrasse mit den Geräuschen der Natur und Elefantendung in der Nase.