ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200829. März 2016 ·
Fortsetzung
30 Minuten später kommen wir bei der Saadani Safari Lodge an und fahren gleich Richtung Werkstatt. Das Personal empfängt uns sehr freundlich. Wir beschliessen während der Reifenreparatur uns die Lodge mal anzuschauen.
Graham und Kandy, das schottische Managerehepaar, stellen uns die Lodge genauer vor. Sie verfügt über nur 15 umweltfreundliche Zimmer. Die 9 Classic Banda Zimmer (die Billigsten) sind alle im kolonial Stil eingerichtet und bieten einen wunderschbaren Blick auf den Ozean. Mein Mann erkundigt sich auch gleich ob ein Classic Banda Zimmer mit 2 Betten frei wäre. Die Antwort ist ja. Graham führt uns direkt dort hin. Es ist das Moja Banda.
Es verfügt über einen privaten, beschattenen Loungebereich
direkt am Strand mit Sonnenliegen gefertigt aus lokalen Materialen.
Das kleine aber nette Banda gefällt uns auf Anhieb.
Das Badezimmer sieht auch sehr originell aus.
Schade dass das Meer nicht sehr einladend ist. Die letzte Zeit hat es im Norden sehr viel geregnet und die Flüsse haben viel Schwemmland in den Ozean getragen.
In der Lodge gibt es auch 2 Pools. Einer befindet sich am Strand.
Der Andere unweit von unserem Zimmer.
Wir schauen uns noch die Wifi Lounge an.
Die schnellste Wifi in der ganzen Gegend. Da müssen wir zustimmen! 😄
Das Restaurant macht auch einen sehr netten Eindruck
sowie die Bar und Terrasse.
Zur gleichen Zeit kommen wir auf die Idee hier 2 Nächte zu verbringen! 😎 Wir kennen aber die stolzen Preise hier. Die wollen 250 US$ pro Person in all in. Toni fängt schon einmal sein Palaber mit dem schottischen Ehepaar an. Tatsächlich gelingt es ihm den Preis auf 200US$ pro Person in all in zu senken. Wir sind happy. Da wir unser Game Drive mit Hamis fortsetzen wollen, organisiert Graham für uns 2 Lunchpakete.
Die Reifenreparatur kostet uns 8000TZS. Punkt um 11 Uhr können wir weiterfahren.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200831. März 2016 ·
Fortsetzung
Wir passieren zuerst Sadani Village.
Heute ist es ein kleines Fischerdorf der Suaheli mit rund 800 Einwohnern, die vorwiegend vom Fischfang leben. Andere an den Park angrenzende Dörfer bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Landwirschaft, insbesondere Kokosnussanbau. Was man aber erst an Ort und Stelle entdeckt ist ein grosses Salzwerk. Es ist immer faszinierend den Extrakt des weissen Goldes zu verfolgen.
Es bringt auch Einnahmen für die Bevölkerung. Die Salzteiche sorgen immer für tolle Farben.
Es wird auch hart gearbeitet!
Hamis möchte uns noch unbedingt zum Wami Fluss bringen. Da kann man nämlich eine Bootssafari unternehmen. Mein Toni scheint nicht besonders begeistert zu sein. Seine Rückenschmerzen erscheinen langsam wieder..... Gegen 12.30 erreichen wir die Anlegestelle.
Wir beschliessen zuerst unsere grosszügige Lunchpakete zu verschlingen und teilen sie mit Hamis. Eine halbe Stunde später kommt ein Boot mit Turis an. Ich erkundige mich gleich bei ihnen ob die Safari es Wert ist. Im Gross und Ganzen sind die Leute vom Ausflug enttäuscht. Ich entscheide lieber da nicht mitzumachen. Wir gucken uns noch eine Weile das Leben am Ufer an. Einige Vögel kommen da vor meiner Linse.
Gegen 15 Uhr entlassen wir früher als geplant unser Hamis in Saadani Village. Toni hält es mit den Rückenschmerzen nicht mehr aus. Da wir dem Ranger doch den vollen Betrag für die geplante Rückreise nach Madete Gate bezahlen, möchte er uns dankbar sein. Unsere Entry Fees sind nur bis morgen früh um 8 Uhr gültig. Wir wollen aber Uebermorgen den Park erst um 10 Uhr verlassen. Logischerweise müssten wir da für weitere 48 Stunden bezahlen. Hamis erklärt uns die Vorgehensweise um morgen früh im Saadani Office nur für einen vollen Tag zu bezahlen. Ich muss sagen mir ist nicht ganz wohl dabei aber ich werde es versuchen... 😎 Anschliessend fahren wir zurück in die Lodge. In unserem Zimmer steht auch unser ganzes Gepäck. Ich packe schon einmal unsere Sachen aus. Danach verabreiche ich meinem Mann eine doppelte Dosis Schmerzmittel. Und so können wir später den Swimming Pool geniessen. Mein Toni scheint wieder besser drauf zu sein. Am Abend leuchten sogar seine Augen. Der Chardonnay und das ausgezeichnete Essen............. 😛 😄
Die Lodge ist nur halb voll. Sie bekommt auch jeden Abend Besuch!
Dein armer Mann! Und das mein ich nicht "blöd", sondern mit dem ganzen Ernst, der mir zur Verfügung steht. Denn ich weiß, was es heißt, Rückenbeschwerden zu haben. Und das im Urlaub, sowas ist zum heulen. Ich könnte einige Geschichten über "Rückenschmerzen im Urlaub" erzählen.
Aber zum Glück haben wir Männer in solchen Situationen unsere Frauen!!! 😉
Die Saadani-Lodge sieht gut aus. Die würde mir auch gefallen. Allerdings sind die Preise schon happig. Eigentlich unverständlich - Ihr seid die einzigen Gäste, vielleicht sollten sich die Lodgebetreiber mal überlegen, die Preise zu senken. Aber Dein Toni hat ja GUT "palabert". Hätt´ ich auch gemacht.
Bis dann
der bayern schorsch
P.S. gelle, dem Picco würde das gefallen, mit Dir in Urlaub zu fahren, dieser Schlawiner! 🙂 😮 😉
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200801. Apr. 2016 ·
@Bayern Schorsch: ja der arme Toni wird diesen Urlaub so schnell nicht vergessen! 😗 Zum Glück geht es ab Mitte Juli wieder nach Südafrika. Da wird er wieder volle Kräfte bekommen..... 😛
@Picco: dein Porta Potty würde nicht nur fotografiert werden, es gäbe da auch noch als Bonus einen Poster davon......... 😄
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200801. Apr. 2016 ·
17.01.2016
Um 5.30 stehe ich auf. Toni bleibt lieber liegen. Ich treffe 3 andere Gäste in der Lounge wo Kaffee und Kekse angeboten werden. Gegen 6 Uhr fängt unser Game Drive mit Guide Alpha an. Die Sonne geht auf.
Ausser 2 Giraffen
und ein paar Antilopen
werden wir nichts vor die Linse bekommen. Wir sind alle sehr enttäuscht. Toni ist froh in der Lodge geblieben zu sein Zum Glück boostet und das ausgezeichnete Frühstücksbuffet wieder auf. Miam miam.
Einige Vervet Monkeys leisten uns unweit Gesellschaft.
Danach fahren wir zum Saadani Tourist Office wo ich unser 24 Stunden Permit für den Park kaufen soll. Ich erzähle dem Officer Hamis Geschichte. Er kauft mir sie ab. 🙂 Anschliessend spazieren wir noch ein bisschen im Dorf herum.
Das Mittagessen in der Lodge ist wieder ein Genuss. Es gibt Gaspacho, Krabbensalat und Crème Caramel. 😁
Den Nachmittag verbringen wir am Pool beim Lesen. Ich erledige auch meine E-Mail Post. Toni leidet mit seinen Rückenschmerzen. Ich kann ihn leider nicht die ganze Zeit mit einer Ueberdosis Schmerzmittel füttern...
Das Apero geniessen wir am Strand mit einem Glas Chardonnay. Das Abendessen schmeckt auch hervorragend. Es gibt frische Gemüsesuppe, Calamar Peri Peri und Mango Crème. Miam miam
Die Ginsterkatze kommt auch wieder zu Besuch. Sie scheint die Calamares zu mögen.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200803. Apr. 2016 ·
18.01.2016
Nach einem guten Schlaf und einem reichhaltigen Frühstück verlassen wir um 10 Uhr Saadani Safari Lodge. Die Bar und das Restaurant werden wir schon vermissen... 😛
Während der Durchfahrt im Park beobachten wir den Alltag der Einwohner.
Das Mvave Gate erreichen wir eine Stunde später.
Bis Mandera Village sind es noch 45 Kilometer. Diese Sand und Schotterpiste benötigt schon einen Geländewagen. Manchmal schüttelt es schon wahnsinnig. Da höre ich auch jedes Mal das Jammern vom Toni. Die Rückenschmerzen lassen leider nicht nach... 😵 In Mandera Village gibt es ein grosser LKW Verkehr.
Im Dorf scheint aber nicht viel los zu sein.
Endlich erreichen wir die Teerstrasse (Highway). Da werden wir auch wieder gleich daran erinnert wie gefährlich es da sein kann! 😎
In Chalinze gibt es die Abzweigung nach Morogoro. 12 Kilometer vor dieser Grosstadt, am Eingang von Kingolwira, biegen wir rechts in eine Schotterpiste ein.
Die Landschaft sieht hier grandios aus.
Es ist auch nicht mehr sehr weit bis zur Mbuyuni Farm Retreat. Kurz davor müssen wir aber diese Brücke überqueren. Mamamia!
Mein Toni will nicht rüberfahren. Ich übernehme das Steuer. Zum Glück stand auf meiner Reservierung dass die Brücke ganz "safe" wäre. Ich hätte da auch gezögert! 😁
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200805. Apr. 2016 ·
Fortsetzung
Punkt um 16 Uhr kommen wir endlich an. Gill, die Vertreterin der Manager (sie sind momentan mit der Kimango Farm sehr beschäftigt) empfängt uns recht herzlich. Sie wohnt in Morogoro. Unser gebuchtes Cottage ist leider belegt aber dafür bekommen wir ein Grösseres: das Flycatcher!
Die Terrasse sieht sehr gemütlich aus.
Die Aussicht kann sich auch sehen lassen. 😁
Im Lounge gibt es zwei Einzelbetten
daneben die Küche.
Etwas weiter ein Schlafzimmer mit Queen Size Bett.
Das grosszügige Badezimmer gefällt uns sehr.
Hier werden wir es bestimmt aushalten! 😛
Ich packe schon einmal unsere Sachen aus. Anschliessend machen wir es uns am Pool gemütlich.
Später versuche ich meine E-Mail Post in Gill's Office zu erledigen. Wifi funtionniert leider nicht. Aber irgendwie gelingt es mir durch die Alliance Tobbacco Factory (sie liegt 1 Kilometer entfernt) mich ins Internet einzuloggen. T.I.A 🤪
Um 19 Uhr gönnen wir uns eine Flasche Chardonnay auf der Terrasse. Das Abendessen wird uns eine halbe Stunde später gebracht. Es gibt frische Gemüsesuppe, Chicken mit Kartoffeln und verschiedene Salate, Fruchteis. Es schmeckt sehr gut. Mein Toni scheint heute Abend besser drauf zu sein..... 🙂
Preis für das Cottage: 230 US$ in Halbpension. Ist es Wert! 🙂 Man kann natürlich das Cottage in self catering buchen. Würde ich das nächste Mal auch tun. 😎
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200805. Apr. 2016 ·
19.01.2016
Wir haben wie Babies geschlafen! 😁
Heute morgen zwitschern die Vögel im Garten. Punkt um 9 Uhr wird unser Frühstück auf der Terrasse gebracht. Miam, miam. Es gibt Käse, Aufschnitt, Pancakes, Omelette, frische Früchte, Fruchsaft, Honig....usw Wir können nicht alles essen. Was übrig bleibt kommt in den Kühlschrank. 🙂
Gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Weg die Umgebung zu erkunden. Vom Cottage aus gibt es verschiedene Wanderwege. Wir entscheiden uns für den Roten.
Die Sonne knallt schon schön. Mein Mann spürt immer noch die Rückenschmerzen aber die Bewegung tut ihm gut. Der Weg führt zuerst durch den Schweinestall.
Danach in die Pampa.
Unterwegs beobachten wir verschiedene Pflanzen und Blumen, für Botanikern bestimmt ein Happening!
Die Natur zeigt sich von seiner besten Seite. Viele Schmetterlinge verfolgen uns.
Dieses Liebespaar wollen wir ja lieber nicht stören! 😄
Die Ameisen sorgen auch immer für Erstaunen. Es ist wahnsinnig was sie so alles schleppen können. 😎
Gegen 13 Uhr sind wir wieder im Cottage zurück. Da essen wir unsere Frühstücksresten. Danach geniessen wir den Pool und faulenzen.
Da darf man auch einen Braii machen!
Später versuche ich auch wieder mich durch Alliance Tobacco Factory ins Internet einzuloggen und es klappt! 😁
Vor dem Abendessen checken wir zum Glück noch unseren Wagen. Vorne hängt etwas am Boden.
Ich gucke mir das Ding genauer an. Ach du meine Güte, die Alumotorabdeckung gibt es nicht mehr.....Sie wurde durch ein Stück Plastik und Draht ersetzt... T.I.A. 😗 Wir befestigen einfach das Ganze wieder! 😎
Zum Abendessen gibt es Hühnersuppe, Schweinebraten mit Champignonsauce und Nudeln. Als Nachspeise Zitronenmousse. Es schmeckt.
Morgen haben wir beschlossen zu den Udzungwa Mountains zu fahren.
Haaaallo liebe Annick, wollte nur mal sagen, dass ich natürlich immer noch dabei bin 🤩 Dein Bericht ist so spannend wie ein Krimi!!! Ich freue mich schon, Dich in Kronau kennenzulernen! A bientôt, Alexa
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200806. Apr. 2016 ·
20.01.2016
Gegen Mitternacht werden wir durch ein gewaltiges Gewitter geweckt. Es schüttet und schüttet. Als wir um 8 Uhr aufstehen regnet es immer noch. 😵 Nach dem reichhaltigen Frühstück packen wir unsere Sachen und verstauen sie im Wagen. Da bemerke ich dass der Boden vom Beifahrersitz voll Wasser ist.... 😗 T.I.A
Wir werden aber nie herausfinden wie das Wasser da hineingekommen ist.... 😎 Die Piste scheint heute morgen besonders glitscherig zu sein. Punkt um 9.30 verlassen wir Mbuyuni Retreat. Mit grosser Sorgfalt überquere ich die besondere Brücke.
Es fängt auch wieder an richtig zu schütten.
45 Minuten später erreichen wir das Zentrum von Morogoro. Da tanken wir und tauschen 100 US$ in einem Bureau de Change.
Den Mikumi NP durchzufahren ist kein Geschenk Gottes..... 🙄 Ab und zu überqueren verschiedene Tiere die Teerstrasse. Die Busse und LKW's überholen uns die ganze Zeit. Ich begnüge mich mit 50Km/Stunde Geschwindigkeit... Gegen Mittag essen wir die Sandwiches die ich uns mit den Frühstücksresten gezaubert habe. Eine Stunde später hört es auch auf zu regnen. Der Verkehr lässt nach.
Ab Kidatu endet der Asphalt und bis zum Mangula Gate sind es noch 65 Kilometer. Die Piste ist aber in einem sehr schlechten Zustand. Die Potholes mit Wasser sieht man kaum. Mein Toni spürt sie aber und jammert jedesmal. 😣 Nach 10 Kilometer hat er natürlich die Schnauze voll. Wir beschliessen nur noch 4 Kilometer bis zur Udzungwa Falls Lodge zu fahren. Als wir um 15 Uhr die Lodge betreten
scheint auch wieder die Sonne. Zimmer gibt es hier genügend. Wir sind die einzigen Gäste...... 🤪
Wir entscheiden gleich eine kleine Wanderung zu den Lodge Falls mit Guide zu unternehmen.
Es tut echt gut sich die Beinen zu vertreten!
Landschaftlich ist es hier wunderschön. Man sieht viele Blumen und Bäume.
Der Guide erzählt uns auch vieles über die Tausendfüssler.
Ab und zu lassen sich im weitem auch Colobus sowie Mangabay Affen erblicken. Nach einer Stunde erreichen wir die Fälle,
Kann man natürlich nicht mit den Victoria Falls vergleichen! 😛
Danach laufen wir zur Lodge zurück. Die Schmetterlinge haben Ausgang. Es gibt hier sehr viele.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200807. Apr. 2016 ·
@Sabine: c'est la vie! 😎
Fortsetzung
Wir eilen zuerst zur Rezeption.
Da bekommen wir den Schlüssel für das Zimmer 30. Es befindet sich im ersten Stock
und verfügt über einen kleinen Balkon
mit toller Aussicht.
Der lange Flur
bringt uns zuerst ins Badezimmer
dann zum Schlafzimmer.
Wir packen nur das nötigste aus. Danach schauen wir uns den Garten und den Pool an.
Wifi gibt es im Restaurant. Ich wundere mich immer wieso in leeren Lodges die Tische alle gedeckt sind! 😄 T.I.A
An der Bar gönnen wir uns ein Glas Chardonnay.
Zum Abendessen suchen wir uns natürlich den schönsten Tisch aus.
Es gibt frische Rüblisuppe mit Ginger, einen gemischten Salat, Schweinskotelett mit Bratkartoffeln und Gemüse, Crème Caramel.
Preis für das Zimmer in Halbpension normalerweise 220 US$. Sie nehmen es nicht von den Lebendigen..... 😣 Finden wir echt gesponnen. Wir können nur bis auf 170 US$ herunterhandeln..... 😗
franzicke2’085 Beiträge · seit 201207. Apr. 2016 ·
Hallo liebe Annick, ich schwanke sehr - und das kommt nicht vom Chardonnay!!! Einerseits seid ihr ja in grandioser Landschaft unterwegs und sammelt unheimlich schöne Momente ein, aber so eine unüberwindbare Sehnsucht will bei mir trotzdem nicht aufkommen. Da läuft doch vieles einfach sehr unrund, auch wenn ich finde, dass es uns insgesamt ganz guttut unseren europäischen Hang zum Perfektionismus wenigstens mal in Afrika abzulegen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt und auf jeden Fall weiter dabei Viele Grüße & à demain Ingrid
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200810. Apr. 2016 ·
21.01.2016
In der Nacht hat es auch wieder angefangen heftig zu regnen. Heute morgen wollten wir eigentlich noch wandern. Lassen wir lieber sein. Mein Toni hat schon die Rippen gebrochen, seine Beine wollen wir lieber schonen.... 🤪
Das Frühstück schmeckt nicht schlecht. Das Personal gibt sich Mühe. Die Udzungwa Falls verlassen wir um 9.30. Wir fahren genau dieselbe Strecke wieder zurück.
Die Schotterpiste mit Potholes und viel Wasser, sorgt für Abwechslung..... 😎
Dem Toni habe ich heute morgen wieder eine Ueberdosis Schmerzmittel verabreicht. Er jammert aber trotzdem. 😵 Der Regen scheint aber die Einheimischen nicht zu stören.
In Kidatu finden wir zum Glück wieder die Teerstrasse und in Mikumi einen LKW Stau.
Punkt um 12.30 kommen wir an der Abzweigung Angalia Tented Camp an.
Da führt eine 1,5 kilometerlange Schotterpiste bis zum Camp. Nach 500 Meter ist aber Endstation! 🙄 Mensch was für eine Ueberschwemmung! 🤩
Ich ziehe meine Schuhe aus und teste gleich wie tief es da ist. Das Wasser reicht mir bis zu den Schenkeln..... 😗 Da können wir unmöglich durch. Wir kehren wieder zur Hauptstrasse und versuchen die Lodge telefonisch zu erreichen. Keine Antwort. Auf einmal hält ein Game Drive Wagen neben uns an. Wir erzählen dem Driver unser Problem. Er macht einige Telefonate und erklärt uns dass der Manager von Angalia ihm gesagt hätte wir sollten zur Tan Swiss Lodge fahren und dort auf ihn warten. Momentan kann er auch nicht mit seinem Hillux rausfahren. Er muss abwarten bis das Wasser sich zurückzieht. Später wird er uns abholen.... 😎
Wir fahren also zur Tan Swiss Lodge.
Da parken wir und laufen zur Rezeption.
Daneben gibt es einen kleinen Pool.
Da werden wir von Joseph, dem schweizer Besitzer, recht herzlich Willkommen. Wir erzählen ihm was passiert ist. Da gibt er uns auch diplomatisch zu verstehen dass der jetzige französische Manager (seit 2 Monaten erst da) nichts taugt.... 😊 Er schlägt vor dass wir erst einmal etwas essen. Machen wir auch. Das Restaurant sieht sehr nett aus.
Wir bestellen etwas typisches Afrikanisches: Geschnetzeltes mit Rösti. 😛 Miam miam, ein Genuss. So gut wie in der Schweiz. Für einen Augenblick vergessen wir unsere Probleme. Es gibt hier auch ein schnelles Wifi. Das Ambiente gefällt uns auf Anhieb. Schade dass wir unsere 3 Nächte im Angalia im voraus bezahlt haben..... 😗
Hallo Annick, mhh...der franz. Manager war bei uns noch nicht am Werk - auch hatten wir keine Flut 😉, sondern strahlenden Sonnenschein und blieben auch nur 1 Nacht im Angalia Camp - wir waren zufrieden...aber es scheint, dass sich da was verändert hat...kommt ja noch 🤨 Bin gespannt wie es weitergeht...Gruss und Danke Mari